Seniors
Die Jugendarbeit der letzten 2 Jahre trägt nun auch die ersten Früchte für das Seniorenteam. Vor kaum 2 Jahren war diese Entwicklung bei den Wuppertal Greyhounds kaum absehbar. Eine Jugend war kaum existent, ein ganz schweres Erbe verfehlter Jugendarbeit aus der Vergangenheit. Mittlerweile stellt die Jugend der Bergischen in allen Abteilungen eigene Teams, ohne auf Spielgemeinschaften zurück greifen zu müssen. Die einzelnen Jugendabteilungen verfügen über fast 100 aktive Spieler. Zur Saison 2017 können die Senioren erstmalig eigene Jugendspieler im Team begrüßen.



Die ehemaligen Jugendspieler „WR Awater“, „TE Esser“ und „OLiner Iven“ nun im Herrenteam aktiv.
"Wir sind enorm froh und auch natürlich ein wenig stolz nach Jahren endlich wieder auch Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu bekommen. Die Jungs haben sich nahtlos ins Herrenteam integriert und haben allesamt gute Grundlagen in ihrer Jugendzeit entwickeln können. In diesem Zusammenhang gilt es unseren Jugendcoaches ein großes Lob auszusprechen." so der 1. Vorsitzende Otto.
Die Abteilungen arbeiten sehr konzentriert und gerade im letzten Jugendteam der U19 werden die Jungs von HC Jesse Moore noch mal richtig auf den nächsten Schritt ins Herrenteam vorbereitet.
Starker Zuwachs für die Bundesliga-Footballer der Hamburg Huskies: Linebacker Kendral Ellison streift sich nach 2012 und 2015 zum dritten Mal das Jersey der Huskies über.
Foto: Miladinovic
„Hamburg ist meine zweite Heimat und nachdem ich mit mich Coach Embree getroffen und er mir seine Vision für das Team erläutert hatte, war die Entscheidung einfach, zu den Huskies zurück zu kehren“, so Ellison. „Darüber hinaus ist es immer eine Herausforderung für mich, mich mit einigen der Besten in Europa zu messen.“ Ellison wird als Spieler-Trainer zu den Huskies zurückkehren und den Posten des Linebacker-Coaches übernehmen. „Einige Spieler haben ja das Team verlassen, aber mein Fokus liegt darauf, die Jungs, die hier sind, zu besseren Footballspielern zu machen“.
In der ersten GFL-Saison der Schlittenhunde in 2015 führte der aus Alabama stammende US-Amerikaner (1,79m, 101kg) als Team-Captain die Huskies- Defensive und kam auf insgesamt 103 Tackles in 10 Spielen, davon 55 Solo-Tackles und 23 Tackles-for-loss. Damit war er in Sachen Tackles zweitbester Abwehrspieler der GFL. In der vergangenen Saison spielte der 29-Jährige in der ersten Liga Tschechien für die Pardubice Stallions und wusste auch dort zu überzeugen: In 10 Spielen kam er auf 63 Tackles sowie 14,5 Tackles-for-loss und war damit bester Abwehrspieler in der CAFL.
Head Coach Sean Embree freut sich über die Verstärkung: „Es ist toll, dass wir Kendral für uns gewinnen konnten. Er besitzt den Hunger und den Antrieb, um unsere Verteidigung nach vorne zu treiben und auf die nächste Stufe zu heben. Kendral ist für uns eine Bereicherung sowohl als Spieler als auch als Trainer.“
Thomas Köhn - Hamburg Huskies American Sports e.V.
Mit Defensive Back Xazier „Zay“ Murry haben die Kiel Baltic Hurricanes ihren fünften Importspieler und damit eines der letzten Puzzleteile der Kaderzusammenstellung für die Saison 2017 gefunden. Murry spielte bis 2015 an der Oklahoma Panhandle State University zusammen mit Running Back Christopher McClendon.

Foto: Xazier Murry (Quelle: Oklahoma Panhandle State University)
„Zay ist ein sehr smarter und talentierter junger Mann. Er ist explosiv und hat herausragende Footballinstinkte, aber vor allem hat er eine tolle Persönlichkeit. Ich freue mich sehr, ihn dabei zu haben“, so Head Coach Marcus Herford, der 2014 als Coach für die OPSU Aggies tätig war.
„Coach Herford spielte eine große Rolle bei der Entscheidung nach Kiel zu kommen. Er ist ein großartiger Coach und ich freue mich darauf, mit ihm und dem Team um die Meisterschaft zu kämpfen. Ich möchte einfach alles geben für ein hart arbeitendes Team und den Trainerstab und ein wertvoller Bestandteil der Mannschaft sein.“
Der aus Houston, Texas stammende Amerikaner spielte bis 2015 für die OPSU Aggies. Sowohl in 2014 als auch seinem Seniorjahr fing der 1,80 Meter große und 88 Kilo schwere Murry die meisten Interceptions für sein Team.
Bettina Büll - Kiel Baltic Hurricanes
Das ist doch mal eine tolle Nachricht. Runningback Octavias McKoy ist der erste „Import“ der Panther für die kommende Saison. Der amerikanische Ballträger kommt mit einer erstaunlichen Vita an den Rhein. 2015, im Dienste der Elmshorn Fighting Pirates, erledigte er mit 16 Touchdowns, 1402 Yards in nur sechs Spielen (fast) alleine die Gegner.

Head Coach Deejay Anderson war das Lächeln aus seinem Gesicht gar nicht mehr auszutreiben, obwohl ihm die fantastischen Statistiken von McKoy eigentlich egal sind. „Octavias ist vielseitig und passt in unseren abwechslungsreichen Angriff. Ich freue mich sehr auf ihn, denn ich habe durch diverse Gespräche erfahren, dass er ein absoluter Team Player ist und genau das suchen wir. Seine Statistiken im College und hier in Deutschland sind mir eher zweitrangig. Einer meiner Top-Ziele in Düsseldorf ist es ein Team zu formen. Das kann man nur mit Spielern schaffen, die einen Team-Spirit haben. Er gehört definitiv dazu.“
Bei den Statistiken, die neben dem Namen McKoy stehen, wird jeder Football-Fan interessiert nochmal genauer hinsehen. 2015, in seinem ersten Jahr in Deutschland in Elmshorn, erzielte er in sechs Spielen bei den Pirates 16 Touchdowns, erzielte 1402 Yards, was einen Durchschnitt von 222 Yards pro Spiel ausmachte. Doch schon vorher, in seiner College-Zeit (NCAA) bei den Western Connecticut State University (WCSU), erlief er in seinem letzten Jahr in einem Spiel unglaubliche 455 Yards, wo er einen 18 Jahre alten Rekord für ein in einem Spiel erlaufene Yards verbesserte. McKoy, der 40 Minuten entfernt von New York aufgewachsen ist, wechselte dann 2016 zurück über den großen Teich nach Kanada zu den Fort McMurray Monarchs, wo ihm sein dortiger Cheftrainer, Dave Spence, ein Workout in der CFL (Canadian Football League) bei den Ottawa Black Cats vermittelte. „Das Training war toll, das Team dort hatte schon viel Talent und denn noch war es ein großartiges Erlebnis für mich.“
Nun also wieder Deutschland und die Düsseldorf Panther. „Ich möchte mich bei den Panthern dafür bedanken, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, mich in ihrer sehr guten Organisation aufzunehmen. Besonders möchte ich mich bei Markus Becker, Michael Wevelsiep, Cheftrainer Deejay Anderson und Offense Coordinator Mike Shlolars bedanken. Zusammen werden wir hart daran arbeiten, die Panther wieder zurück nach oben zu bringen“ so der 26jährige McKoy, der im März in Düsseldorf erwartet wird. Für Anderson selber waren die Videos seiner Spiele, die Gespräche mit McKoy selber, aber auch die Gespräche mit seinen amerikanischen Trainern ausschlaggebend: „Wir haben uns sehr viele Kandidaten für die Runningback-Position angeschaut. Was uns an Octavias besonders gefallen hat, war sein Talent die Blocks zu lesen und sehr schnell Löcher in der Verteidigung zu erkennen und zu attackieren. Nach Gesprächen mit ihm und seiner Trainer haben wir uns dann entschlossen, ihn zu verpflichten“
Marco Bloch - Düsseldorf Panther
Jeder kennt es: Meetings sind (manchmal) langweilig, unproduktiv und wenig sinnvoll. So war es bei den Panthern am Wochenende ganz bestimmt nicht, als Cheftrainer Deejay Anderson seine Kollegen beim Kooperationspartner der Panther, der Jugendherberge in Düsseldorf-Oberkassel, um sich scharte und ein „Coaching-Camp“ veranstaltete. Und das war ein richtiges Camp, denn Anderson nutzte das Wochenende fast komplett aus und setzte 24 Stunden an. „Das Coaching-Camp war für mich ein sehr positives Erlebnis. Es hat verdeutlich, wie eng wir zusammenarbeiten müssen um Erfolge erzielen zu können“ so Anderson.

Im Camp wurde natürlich die Chance genutzt sich besser kennenzulernen und die Saison 2017 zu planen. Sicherlich wichtige Stunden für die Raubkatzen, deren vergangenen Jahre nicht gerade zu den erfolgreichsten der Vereinsgeschichte gehören. Anderson wollte die Vergangenheit nicht komplett vergessen. „Darüber haben wir auch gesprochen, aber natürlich nur kurz, denn wir wollen nach vorne schauen und nicht zurück“. Das die nächste Saison besser werden soll und muss, dafür haben die Trainer in diesem 24-Stunden-Marathon einiges gegeben, so stellten Defense Coordinator Gary Spielbuehler und Offense Coordinator Mike Sholars ihre angedachten Systeme vor und im Zuge dessen wurden auch über die angedachten Import- und Impact Spieler gesprochen, die die Panther für das kommende Jahr in der GFL-2 brauchen. „Hier werden wir in kürze schon Ergebnisse präsentieren können“ freute sich der in Langenfeld wohnende Football-Chef der Panther.
Auch gut: Am zweiten Tag ließ sich Markus Becker, als Vertretung des Vorstandes der Düsseldorfer, die besprochenen Inhalte aufzeigen. Nochmal Anderson: „Das Markus dabei war, sich die Fragen und Sorgen der Trainer angehört hat und Rede und Antwort stand, war einer der wichtigsten Bestandteile des Meetings. Das zeigt mir, dass der Vorstand es ernst meint, die Panther mit uns wieder nach oben führen zu wollen“
Das Panther Schiff hat Fahrt aufgenommen.
Marco Block - Düsseldorf Panther
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