Seniors
Die Troisdorf Jets feiern mit ihren 52:16-Erfolg gegen Remscheid Amboss den dritten Sieg im dritten Saisonspiel. Da Essen bereits zwei Ligapartien mehr absolviert hat, rücken die Troisdorfer Footballer vorerst auf Rang 2 der Tabelle.

Jets-Fullback Mahsum Kedik tankt sich in die Remscheider Endzone (Foto: Johannes Jungmann)
Die Gäste aus Remscheid waren mit einem kleinen Kader an die Agger gekommen und hatten bereits im Vorfeld die Jets zum klaren Favoriten erklärt. Damit sollten sie Recht behalten, denn gleich von der ersten Spielminute an, sorgte die knallharte Troisdorfer Defense dafür, dass sich das Angriffsspiel des Amboss‘ kaum entfalten konnte.
Ganz anders auf Seiten der Jets, die angeführt von Quarterback Jannik Nowak das Spiel jederzeit unter Kontrolle hatten. Ein kurzer Punt der Ambosse ließ die Roten in guter Feldposition starten und Nowak sorgte kurz darauf selbst mit einem Lauf für die ersten Punkte (7:0, PAT Dennis Schwartz).
Nur ein paar Sekunden später jubelte die Troisdorfer Sideline erneut, als Defense Back Matthias Berger einen Pass von Remscheids Tom Schröder abfangen und in die Endzone retournieren konnte. Doch zu früh gefreut, denn der Interception ging ein Foul von Berger, der zu allem Überfluss kurz darauf verletzt vom Feld musste, voraus und der Amboss blieb am Ball. Dank der weiterhin aufmerksamen Jets-Defense sprang am Ende des Drives jedoch nur ein Fieldgoal für die Gäste heraus (3:7, Yannick Weidmann).
Aufgrund des Dauerregens verlagerte die Jets-Offense ihre Angriffsbemühungen dann mehr auf das sichere Laufspiel. Die starke Running Back-Crew der Troisdorfer ließ sich nicht lange bitten und erzielte insgesamt drei Touchdowns über Philipp „Pepe“ Bürling (14:3, 21:3) und über Newcomer Aaron Schüßler (28:3, alle PAT Schwartz). Möglich wurde dies vor allem durch die Jets-Defense, die immer wieder bei Remscheids Quarterback Schröder einschlug und mit Julian Warkentin zudem einen Fumble eroberte.
Im dritten Spielviertel tauchte auf Seiten der Jets immer wieder der Name Lukas Hilger auf. Der Neuzugang von den Saarland Hurricanes erweist sich immer mehr als absolutes Multitalent. Bei einem langen Lauf machte er zunächst eine Menge Boden gut und entwischte nahezu jedem Tackle-Versuch der Gäste. Den Lohn für seine Mühe erntete zunächst jedoch Ray „The Jet“ Ket mit einem seiner spektakulären Touchdown-Catches zur 35:3-Führung (PAT Schwartz).
„Mit so einer Führung im Rücken, konnten wir endlich auch den Spielern aus der zweiten Reihe ihre verdiente Spielzeit geben“, freut sich Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Wer beim Football erfolgreich sein will, braucht Erfahrung und die bekommt man nun einmal vornehmlich auf dem Spielfeld. Sieht man von ein paar Flüchtigkeitsfehlern ab, haben alle ihre Sache ausgesprochen gut gemacht.“
Dann durfte auch der Amboss endlich über einen Touchdown durch Cole Williams jubeln. Der Extrapunktversuch wurde jedoch von Gereon Held geblockt (9:35).
Während die Jets-Offense kurz darauf zum ersten Mal ohne Punkte vom Feld ging, hielt die Defense ihre Endzone erneut sauber und Lukas Hilger holte sich seine verdiente Belohnung mit einem sehenswerten Punt Return Touchdown über 80 Yards (42:9, PAT Schwartz).
Die Remscheider kämpften jedoch unermüdlich weiter und erneut war es der US-Amerikaner Cole Williams, der seine Geschwindigkeit ausnutzte und zum nächsten Amboss-Touchdown sprintete (16:42, PAT Nick Zimmermann).
Für die Jets kam nun Nachwuchs-Quarterback Marvin Kunkel aufs Feld und bestätigte auf Anhieb seine guten Trainingsleistungen. Fast hätte er sich auch über seinen ersten Pass-Touchdown freuen können, doch der Catch in der Endzone durch Tight End Marcel Franzen zählte aufgrund einer Strafe nicht. Trotzdem ging die Offense nicht ohne Punkte vom Feld, nachdem Kicker Dennis Schwartz den Ball aus knapp 30 Yards Entfernung durch die Torstangen zimmerte.
Eine Interception durch Yves Mokwa krönte wenige Spielzüge später die nahezu fehlerfreie Leistung der Jets-Defense. Fullback Mahsum Kedik machte dann mit seinem wuchtigen Lauf-Touchdown den Sack zu für die Troisdorfer (52:16, PAT Schwartz).
Für die Jets geht es direkt am kommenden Samstag (KO 16 Uhr) weiter im Aggerstadion mit der Partie gegen Aufsteiger Gelsenkirchen Devils.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Bei bestem Wetter reisten die Sauerland Mustangs am vergangenen Samstag nach Duisburg zu den Thunderbirds.

Foto: Christian Kampmann
Im ersten Quarter sah es für die Mustangs nicht gut aus. Nach vielen Strafen und individuellen Fehlern lagen die Mustangs 12:0 hinten. Das sollte sich im zweiten Quarter jedoch ändern. So kam es zum Touchdown durch Julian Geist mit Extrapunkt durch Ahmet Can. Ein Offensivangriffder Duisburger wurde gut abgewehrt durch Philip Rieß, was letztlich zum erneuten Touchdown durch Julian Geist für die Mustangs führte. So lautete der Zwischenstand zum Ende des zweiten Quartiers 12:13 für die Mustangs.
Im dritten Quarter sollte es nochmals spannend werden, da durch einen missglückten Punt- Return die Mustangs nun an der eigenen Ein-Yard-Linie starten mussten. Dies konnten die Thunderbirds nutzen und erzielten einen Safety, was sie wieder in Führung brachte. Doch die Mannschaft aus Hagen ließ sich nicht beirren und schaffte zum Ende des dritten Quarters einen weiteren Tochdown durch Julian Geist. Auch hier wurde der Extrapunkt verwandelt durch Daniel Bösken. Im vierten Quarter verwandelte Julian Geist wieder ein Laufspiel zum Touchdown plus Extrapunkt durch Ahmet Can. Alle Anstrengungen des Gegners nochmals in die Endzone zu gelangen scheiterten an einer sehr guten Defense der Sauerland Mustangs. So dass am Ende ein Spielstand von 14:27 für die Sauerland Mustangs auf dem Score-Board stand.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Katja Kolm - Sauerland Mustangs

Die Defense der Lions ließ nichts zu. Hier stoppt LB 9 Roni Salonen mit S 20 Pierre Courageux RB 27 Julian Ampaw (Foto: Fabian Uebe / New Yorker Lions)
Nach dem schon fast für die Lions obligatorischen Gewinn des Coin-Toss und der Wahl des Angriffsrechts in Halbzeit zwei, begann das Spiel mit dem Kick-Off durch Lions Spieler Tom van Duijn. Die Gäste aus Kiel starteten furios durch ihren Runningback Julian Ampaw, der nahezu ohne Berührung die ersten beiden Verteidigungsreihen der Löwen überwand und erst an der Kieler 40 Yard Linie mit Mühe und Not durch die Lions gestoppt werden konnte. Doch sollte der erste Lauf nur ein Strohfeuer im Angriff der Gäste gewesen sein. Denn danach und auch im weiteren Verlauf des Spiels, dominierte nur noch die Verteidigung der New Yorker Lions das Spiel und die Offense der Wirbelstürme. Was folgte war ein Punt der Kieler durch ihren an diesem Tag gefühlt meist beschäftigten Mann, Punter und Kicker Tim Albrecht und nach einem tollen Return von David McCants bis an Kiels 41 Yard Linie, betrat erstmalig der Angriff der Lions das Spielfeld. Läufe durch Spielmacher Jadrian Clark und Runningback Lennies McFerren, sowie ein Pass von Clark auf Maximillan Merwarth, brachte die Offense bis dicht an die Kieler Endzone heran.
Für die ersten Punkte zur 7:0 Führung (PAT T. Goebel) sorgte Lennies McFerren, mit einem Lauf über 3 Yards. Es folgte der nächste erfolglose Angriffsversuch der Hurricanes der erneut in einem Punt endete und den Braunschweigern an der eigenen 37 Yard Linie das Angriffsrecht zurückgab. Sechs Spielzüge später erzielte Wide Receiver Justus Holtz, nach einem 35 Yard Pass von Jadrian Clark, das 14:0 (PAT T. Goebel). Vorausgegangen war neben einem schönen Lauf von Lennies McFerren, ein Pass von Clark auf Christian Bollmann.
Im Anschluss folgte der einzige Drive der Gäste des gesamten Spiels, der letztendlich zu Punkten führen sollte. Hauptakteur war Kiel Baltic Hurricanes Runningback Julian Ampaw, der mit nahezu 50 Yards Raumgewinn seine Offense bis in Fieldgoalreichweite brachte und somit das 34 Yard Fieldgoal von Tim Albrecht zum 14:3 Anschluss, maßgeblich vorbereitete. Doch damit sollte das erste Spielviertel noch nicht zu Ende sein, denn der Angriff der Lions machte sich ihrerseits daran, ebenfalls noch einmal zu scoren. Den Beginn machte aber eine etwas kuriose Szenerie in zwei Teilen und bei beiden Teilen waren Spieler der Löwen die Hauptakteure. Für Teil eins sorgte der Franzose auf Seiten der Lions, Pierre Courageux, der den Kick-Off der Kieler aufnehmen wollte, dabei den Ball verlor, welcher dann von den Gästen aus Kiel an der Lions 28 Yard Linie der in aussichtsreicher Position gesichert werden konnte. Doch zu ihren Gunsten verwerten, konnten die Hurricanes diesem Ballgewinn nicht, den Löwen Linebacker Jacob Schridde schnappte sich gleich im nächsten Spielzug den Ball von Kiels Quarterback Clayton Turner und holte damit das Angriffsrecht umgehend für sein Team zurück.
Spielmacher Jadrian Clark und seine Offense sagte Danke und vier Spielzüge später war es erneut die Kombination Clark auf Holtz, dieses Mal über 20 Yards, die den Vorsprung der Gastgeber auf 21:3 (PAT T. Goebel) ausbaute. Mit diesem Spielstand wechselten beide Teams erstmalig die Seiten. Abermals sorgte die von Dave Likins hervorragend eingestellte Defense der Braunschweiger für einen schnellen Stopp und einem Punt des Kieler Angriffs. Zwei Läufe von Lennies McFerren und ein Passfang von Christian Bollmann und die Offense stand bereits schon wieder auf Höhe der Mittellinie. Einen Spielzug später erhöhte Ballfänger und der späterer MVP des Spiels Christoph Oetken, nach 48 Yard Pass von Jadrian Clark, den Vorsprung der New Yorker Lions auf 28:3 (PAT T. Goebel).
Die Kiel Baltic Hurricanes versuchten auch im Folgenden erneut alles um zumindest über die Mittelinie und in Lions Territorium zu gelangen. Doch machte man sich gute Ansätze entweder durch Strafen oder Fehler zunichte. So gelang es den Gästen zwar einige Spielzüge erfolgreich abzuschließen, ließ diese aber umgehend, in Person von Ersatzspielmacher Lukas Rehder, einen Fehlwurf direkt in die Arme von Braunschweigs Safety Pierre Courageux folgen. Das Resultat war nicht nur ein Turnover und Ballbesitz der New Yorker Lions an Kiels 30 Yard Linie, sondern kurze Zeit später das 35:3 (PAT T. Goebel) durch einen neun Yard Touchdownlauf von Quarterback Jadrian Clark. Mit der deutlichen Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause.
Nach der Pause erhielten die New Yorker Lions zu erst das Angriffsrecht, was nach dem Spielverlauf in der ersten Halbzeit nichts Gutes für die Kiel Baltic Hurricanes bedeuten sollte. Lennies McFerren und Christoph Oetken brachten die Löwen bis an die 31 Yard Linie der Kieler, von wo aus Jadrian Clark mit seinem zweiten Touchdownlauf des Tages, das Ergebnis auf 42:3 (PAT T. Goebel) ausbaute.
Es folgte der Wechsel auf diversen Positionen im Team der New Yorker Lions. So übernahmen in der Offense Tom van Duijn und später im vierten Spielabschnitt Mike Friese das Kommando als Quarterback und auch in der Defense wurde munter durchgetauscht. Erfolg für die Gäste aus Kiel stellte sich trotzdem nicht ein, denn nach wie vor fanden die Gäste keine Mittel gegen das Abwehrbollwerk was sich ihnen gegenüberstellte. Im Angriff kontrollierten die Gastgeber, nun mit Tobias Nick auf der Position des Runningbacks, die Uhr und das Spielgeschehen.
Für weitere Highlights des Spiels sorgte die Verteidigung der Löwenstädter durch Passverteidiger Tim Unger, der im Spielverlauf bis zum Schlusspfiff zwei Interceptions seiner Statistik hinzufügen konnte. Der Spielstand selbst änderte sich nicht mehr und so blieb es letztendlich beim verdienten und klaren 42:3 Sieg der New Yorker Lions gegen die Kiel Baltic Hurricanes,
Mit einem 38:14 (21:7/7:0/7:0/3:7) Sieg kehrten die Schiefbahn Riders am Donnerstag Abend nach ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison aus Köln an den Niederrhein zurück. Gegen die heimischen Süd-Kölner lieferte das Team von Head Coach Detlef Zorn nach einem kurzzeitig missglückten Start eine solide Leistung ab und gewann auch in der Höhe verdient beim Liganeuling.

Archivbild - Oliver Jungnitsch
Zunächst aber überraschten die "wandernden Samurai" (Übersetzung für Ronin) die Riders gleich mit dem ersten Spielzug. Nach einem Pass von Köln's Quarterback Jeremy Davis auf Moritz Göbel (Zusatzpunkt Florian Beckers) ging Köln mit 7:0 zur Freude der Fans in Führung. Doch diese Freude währte nicht lange. Nach zwei ungültigen Touchdown-Läufen von Runnigback Markus Thöne, gelang es dem Schiefbahner Angreifer dann beim dritten Versuch den Ausgleich zum 7:7 (Zusatzpunkt Chris Schwab) zu erzielen. Nun war der Hunger der Riders geweckt. Schiefbahn's Lauf-Attacke zeigte Wirkung und mit Thomas Rockel sowie Philip Glasmacher erreichten noch im 1. Quarter zwei Schiefbahner die Endzone der Ronin. Nach zwei Zusatzpunkten von Kicker Cedric Simon hatten die Riders einen beruhigenden 21:7-Vorsprung heraus gespielt.
Das Bild änderte sich auch im 2. Quarter nicht. Die Riders Verteidigung spielte ebenso solide, wie aggressiv und ließ die Kölner nicht aufkommen. Noch vor der Halbzeit erzielte Riders Spielmacher Robert Thöne dann höchstpersönlich nach einem Lauf in die Endzone das 28:7 (Zusatzpunkt Chris Schwab). Im 3. Quarter legten Schiefbahn's Footballer schnell nach. Nach einem Pass von Robert Thöne auf Jakob Zschäblitz in die Ronin-Endzone war mit einem Zusatzpunkt von Chris Schwab ein beruhigender 35:7 Vorsprung heraus gespielt. Im 4. Quarter kickte dann Chris Schwab noch ein Fieldgoal zum 38:7 zwischen die Torstangen der Kölner. Letzteren gelang dann gegen Ende des Spiels auch noch ein Erfolg. Ein Pass von Jeremy Davis landete bei Widereceiver André Boing, der wiederum den Touchdown zum 14:38 (Zusatzpunkt Florian Beckers) Endstand erzielte.
Offense Coordinator Steffen Breidenbach zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: "Wir haben heute sehr ordentlich gespielt, haben aber viele unnötige Strafen kassiert. Daran müssen wir arbeiten. Unsere Offense Line kommt immer besser in Schwung und hat heute einen guten Schritt nach vorne gemacht. Dazu haben wir gepunktet, wenn wir es brauchten und haben damit Köln frühzeitig den Schneid abgekauft. Jetzt gilt es, dass wir dran bleiben, denn bereits am 27.05.18 kommt das Wolfpack aus Mönchengladbach zum Lokalderby. Diesem Spiel gilt schon jetzt unser Fokus." Mit dem Sieg haben die Schiefbahner zunächst die Tabellenführung in der Verbandsliga NRW West übernommen.
Nächstes Spiel: Schiefbahn Riders vs. Mönchengladbach Wolfpack
- Datum: 27.05.2018
- Kick Off 15 Uhr,
- Stadion an der Siedlerallee, 47877 Willich-Schiefbahn
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ralf Klein - Schiefbahn Riders
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