Seniors
Die Assindia Cardinals haben am Samstag die Paderborn Dolphins filetiert. Vor knapp 800 Zuschauern haben die „Men in Blue“ den Spitzenreiter mit 28:14 geschlagen und damit die Tabellenführung in der Regionalliga West zurück erobert. Gleich von Beginn an machten die Essener klar, dass sie Herr im Haus sind: drei der ersten vier Drives waren von der besten Defense der Liga nicht zu stoppen und endeten mit einem Touchdown für die Cardinals. Deren Defense, die die zweitwenigsten Punkte der Liga zugelassen hat, machte ihren Job deutlich besser, ließ bis zur Halbzeit nichts anbrennen und sorgte so dafür, dass es mit einem Spielstand von 20:0 in die Kabinen ging. Für die Punkte sorgten die beiden Runningbacks Tobias Nick und Julian Zorz, sowie Wide Receiver Harlan Kwofie.
RB Tobias Nick (33) sucht sich den Weg am Block vorbei (Foto: © Roland Schicho / Assindia Cardinals)
„Wir hatten vor, das Laufspiel, das in den letzten Games nicht so gut war, wieder ins Rollen zu bringen. Das haben wir geschafft und das ist richtig gut“, gab sich Head Coach Sherman „DJ“ Anderson in der Halbzeitpause zufrieden, denn gleichzeitig hatte es seine Defense geschafft, das sonst so starke Laufspiel des Gegners fast komplett zu zerstören.
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit legten die Cardinals nach und machten genau da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Zuerst stoppte die Defense der „Men in Blue“ den Angriff der Gäste, bevor Quarterback Rohat Dagdelen Harlan Kwofie in der Endzone fand, der mit seinem zweiten Touchdown des Spiels die Führung ausbaute. Bei der anschließenden 2-pt-Conversion trug Runningback Tobias Nick den Ball über die Goalline, um den Vorsprung auf vier Touchdowns auszubauen.
Erst am Ende des dritten Quarters verhinderten die Dolphins den Shutout und verkürzten auf 28:7. Im vierten Quarter kam Paderborn zu einem weiteren Touchdown, konnte die Auswärtsniederlage trotz eines recoverten Onside Kicks nicht mehr verhindern. Der Sportpark am Hallo bleibt für die Assindia Cardinals also eine Festung, die auch vom vorübergehenden Tabellenführer aus Paderborn nicht einzunehmen war. Am kommenden Wochenende fliegen die Cardinals nun zum Schlusslicht nach Aachen, um es dort mit den von vielen bereits tot gesagten Vampires aufzunehmen. Das nächste Heimspiel bestreiten die „Men in Blue“ am 29.6. Dann wollen sie den Gelsenkirchen Devils die Hölle heiß machen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals
Für das Herrenteam ging es gestern zum Abschluss des Footballwochenendes in die Landeshauptstadt Niedersachens. Dort wurden sie von den Spartans in Empfangen genommen, die nach der 14:12 Niederlage aus dem Auftaktspiel auf eine Revanche aus waren.
Patrick Poetsch wieder mit einem Touchdown für die Paladins erfolgreich (Foto: Nick Jungnitsch)
Das die Aufsteiger dieses Vorhaben ernst meinten, zeigte sich bereits früh im Spiel. Im ersten Spielzug der Paladins Offense eroberte die Spartans Defense nicht nur den Ball, sondern trug ihn selbst zum Touchdown zurück (07:00, PAT erfolgreich). Für die Klingenstädter mittlerweile „business as usual“ und so wurde der frühe Rückstand durch einen Touchdown von Patrick Poetsch schnell wieder aufgeholt (07:07, PAT Daniel Rennich). Die Gastgeber aus Hannover konterten allerdings umgehend und stellten mit einem weiteren Touchdown auf 13:07 (PAT nicht erfolgreich).
Diesen glich Dwight Caulker aus und Daniel Rennich sorgte mittels Extrapunkt für die vorübergehende Führung- 13:14.Das Tempo des punktereichen Auftaktviertels zogen beide Teams nun sogar nochmal an. Zunächst baute Daniel Rennich die Führung via Field Goal auf 13:17aus, jedoch gingen die Hannoveraner kurze Zeit später durch einen Lauf ihres Quarterbacks erneut mit 20:17 (PAT erfolgreich) in Führung. Die Gastgeber legten sogar mit einem langen Pass nach und erhöhten auf 27:17 (PAT erfolgreich). Der Vorsprung sollte aber nicht lange anhalten- Daniel Rennich trug den Kickoff postwendend zum Touchdown zurück und verkürzte auf 27:24 (PAT Daniel Rennich).
Selbst damit sollte im zweiten Quarter nicht genug sein: Die Spartans zogen erneut durch einen Pass auf 34:24 (PAT erfolgreich) davon und Danny Farley zog mit einem Touchdown Pass auf Thilo Lindenberg (PAT Daniel Rennich) zum 34:31 nach. Damit ging es mit dem bis dato punktereichsten Score der Saison in die Halbzeitpause.
Im dritten Viertel schienen beide Verteidigungslinien das Geschehen nun besser unter Kontrolle zu haben. Dem stark aufspielenden Hannoveraner Quarterback wurden nun von einer dominanteren Defense seine Grenzen aufgezeigt. Im Gegenzug fand Danny Farley dafür mit Brice-Jacques André Cocquin seinen nächsten Receiver in der Endzone. 34:38 (PAT Daniel Rennich) lautete der Score mit dem die Teams nun in das letzte, entscheidende Spielviertel gingen.
Dort sah es zunächst gut für die Spartans aus, die mit einem 14-Yard Run die Führung zurückeroberten (41:38, PAT erfolgreich). Das Schlusswort hatte dann aber doch die Solinger Offense: Kurz vor Schluss fand der gut aufgelegte Danny Farley mit Lars Wünnenberg ein freies Ziel in der Endzone! 41:44 war damit der Endstand in einem weiteren turbulenten, bis zur letzten Sekunde spannenden Spiel der Paladins.
Matchwinner Wünnenberg war heilfroh nach Abpfiff: „Hannover hat heute stark dagegen gehalten und wir haben uns schwer getan das Spiel für uns zu entscheiden. Das ich am Ende meine Chance nutzen konnte um dem Team zum Sieg zu verhelfen, macht mich gerade glücklich.“ HC Cevin Conrad betonte heute die Vielseitigkeit seines Teams: „Wir haben heute Touchdowns von 6 verschiedenen Spielern gesehen, dieser Sieg wurde heute also wahrlich auf vielen Schultern getragen. Wir waren voll fokussiert darauf das Spiel heute zu gewinnen und in den entscheidenden Situationen eiskalt. Das war Teamsport vom feinsten.“
Die nächste Auswärtsreise führt am kommenden Samstag noch einige Kilometer weiter nördlich. In Hamburg sind auch die Huskies auf Revanche aus, nachdem sie in Solingen einen sicher geglaubten Sieg in letzter Sekunde wieder hergaben. Kickoff ist um 16:00 im Hammer Stadion in Hamburg.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Niklas Schopphoff - Solingen Paladins
Mit 36:07 verlieren die Bergischen beim Tabellenführer den Münster Mammuts.
Schnell gingen die Hausherren mit 7:0 in Führung, bei den Gästen kam im Angriffsspiel nicht in die Gänge und mußte sich häufig mit einem Punt vom Ball trennen. Im zweiten Quarter gab es für Münster einen Safety und somit stand es 9:0 für die Mammuts. Auch die nächsten Punkte gehörten den Gastgebern, denn nach erneutem Touchdown und PAT bauten sie die Führung auf 16:0 aus.
Die Offense der Greyhounds konnte in Münster keine Akzente setzen (Foto: Dirk Sosnowsky)
Nach einem guten Drive der Greyhounds konnte Quarterback Julien Awater mit einem Touchdown die ersten Punkte für die Wuppertaler auf das Scoreboard bringen. Den PAT verwandelte Fabian Müller zum 16:07. Vor der Halbzeitpause kamen die Münster Mammuts noch zu einem Fieldgoal und gingen mit einer 19:7 Führung in die Kabine.
Nach der Pause konnten die Mammuts noch zwei weitere Touchdowns und ein Fieldgoal erzielen. Die Wuppertal Greyhounds brachten nichts zählbares zustande und so ging das Spiel mit 36:7 an die Münster Mammuts. "Wir waren heute nicht richtig im Spiel und das hat auch mit fehlenden Spielern nicht wirklich was zu tun. Wir werden uns jetzt ordentlich aufs Bergische Duell gegen den Remscheid Amboss in zwei Wochen vorbereiten, das könnte schon ein Schlüsselspiel in der Tabellensituation bedeuten", so Head Coach Bernd Janzen.
Am 29.06. bestreiten die Greyhounds im Bergischen Duell gegen den Remscheid Amboss ein ganz wichtiges letztes Spiel der Vorrunde. Der Verlierer in dieser Begegnung wird es schwer haben die Klasse zu halten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Sosnowsky - Wuppertal Greyhounds / redaktionell geändert
Personell geschwächte Bonner Kampfhähne unterliegen auswärts mit 41:21 — Zum wiederholten Male in dieser Regionalliga-Saison erlebten die Bonn Gamecocks ein Spiel mit zwei völlig verschiedenen Hälften – erneut mit dem besseren Ende für den Gegner. Bei den Bielefeld Bulldogs unterlagen die Bundesstädter am Samstag mit 41:21, womit auch die Revanche für die 14:28-Heimniederlage Ende Mai misslang.
Gamecocks Helm - Foto: Oliver Jungnitsch
Bis zur Halbzeit war Bonn den Ostwestfalen weitgehend ebenbürtig gewesen und mit zwei Fieldgoals von Lars Borchwald in Führung gegangen, bevor Bielefeld mit einem Touchdown-Pass von Quarterback Niklas Gorny auf Wide Receiver Max Nolte (Extrapunkt nicht gut) ausgleichen konnte. Einen weiteren Fieldgoal-Versuch setzte Borchwald neben die Torstangen, dennoch konnten die hochfavorisierten Gastgeber erst Augenblicke vor der Pause durch einen Touchdown-Pass von Quarterback Niklas Gorny auf Receiver Felix Blissenbach samt Extrapunkt von Tobias Stork mit 13:6 erstmalig die Führung erobern.
Im dritten Viertel gelang es Bielefeld dann, sich allmählich klarer abzusetzen. Erneut waren es die Wide Receiver Nolte und Blissenbach, die von Spielmacher Gorny mit Touchdown-Pässen bedient wurden, Stork holte beide Extrapunkte. Die Gäste konnten hingegen lediglich durch einen Touchdown von Runningback Ben Michel verkürzen, sodass es mit einem 27:13-Rückstand gegenüber den Hausherren ins Schlussviertel ging. Die dünne Personaldecke der Bonner – verletzungsbedingt waren die Kampfhähne nur mit einem 27-Mann-Rumpfkader angereist – machte sich nun überdeutlich bemerkbar. Bielefeld nutzte die schwindende Gegenwehr zu zwei weiteren Touchdowns von Maximilian Nolte und machte so den Sack endgültig zu. Immerhin war den Gamecocks noch ein wenig Ergebniskosmetik vergönnt, als Quarterback Ferdi Rieck Receiver Moritz Schober mit einem Touchdown-Pass bediente; Runningback Niklas Esser steuerte danach mit einer Two-Point-Conversion die letzten Bonner Punkte zum Endstand von 41:21 bei.
Cocks - Head Coach Stefan Naumann, der zur ohnehin schon angespannten Personalsituation während der Begegnung auch noch weitere Ausfälle in den Reihen seines Teams hinnehmen musste, sagte im Anschluss: „Bielefeld hat gut gespielt, uns zunächst aber unterschätzt. In der zweiten Spielhälfte ist uns einfach die Puste ausgegangen. Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht, ich bin mit unserer Leistung zufrieden.“ In der Tabelle der Regionalliga NRW rutscht Bonn nach der Niederlage auf den vorletzten Rang ab. Bielefeld erobert die Tabellenführung von den Paderborn Dolphins, die den Assindia Cardinals ebenfalls am Samstag im Spitzenspiel 28:14 unterlagen.
Ihr nächstes Spiel bestreiten die Gamecocks am 29. Juni bei Aufsteiger und Tabellenschlusslicht Aachen Vampires.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Noël Martin Heyen - Bonn Gamecocks
Duisburg Vikings siegen zu Hause überraschend deutlich mit 32 : 0- Diese Niederlage war ebenso überraschend wie unnötig: Nachdem die Brilon Lumberjacks die ersten drei Spiele dieser Saison gewonnen und zuletzt zu Hause gegen den Ligafavoriten Bocholt Rhinos fast ein Unentschieden erreicht hatten, wollten sie am Sonntag (16. Juni) bei den Duisburg Vikings mit einem Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Doch daraus wurde nichts. Vor allem wegen einer starken zweiten Halbzeit gewannen die Gastgeber aus dem Ruhrgebiet das Spiel deutlich und letztendlich auch verdient mit 32 : 0.
Mit dem Ball unterm Arm auf dem Weg zur Duisburger Endzone: Ein paar Mal kamen die Lumberjacks dem Punktgewinn gegen die Vikings sehr nah. Letztendlich blieben aber alle ihre Bemühungen im Angriff erfolglos. (Foto: Mario Polzer)
Schon nach wenigen Sekunden gab es eine Schrecksekunde für die Lumberjacks. Im ersten Angriff der Duisburger gelang dem Quarterback ein weiter Pass, den sein Receiver mit einem dynamischen Lauf über die rechte Seite des Spielfeldes zum Touchdown verwandeln konnte. So gingen die Vikings früh mit 6 : 0 in Führung. Als dieser Schock verdaut war, kamen die Briloner besser ins Spiel. Die Verteidigung hielt, die Offense kam ein paar Mal in die Nähe der Duisburger Endzone. Leider fehlte das Durchsetzungsvermögen im Abschluss. So blieben die Lumberjacks bis zur Halbzeit ohne Punkte, aber auch die Duisburg Vikings konnten bis dahin keine mehr erzielen. Zur Pause stand es 6 : 0. Ein Spielstand, den die Lumberjacks in der Form der ersten drei Spiele gegen Iserlohn, Herne und Kleve durchaus hätten drehen können – darüber waren sich alle einig.
Im dritten und vierten Viertel drehten die Gastgeber richtig auf. Die Duisburger Offense überraschte die Verteidigung der Brilon Lumberjacks ein paar Mal mit gelungenen Einzelaktionen und Pass-Kombinationen. Im Grunde genommen war Duisburg nicht viel besser als Brilon. Nur wenn ihnen etwas gelang, dann führte dies auch fast immer zum Punktgewinn. Zum Ende des dritten Viertels stand es nach drei weiteren Touchdowns, zwei davon mit Extrapunkt, 26 : 0. Wenn die Briloner im Ballbesitz waren, war der Angriff durchaus druckvoll, kam bis kurz vor die Endzone der Vikings – aber eben nicht weiter.
Im letzten Viertel ließ die Briloner Defense nur noch einen weiteren Duisburger Touchdown zu. Ganz ohne Punkte wollten die Lumberjacks nicht zurück ins Sauerland fahren. Die Offense der Briloner gab zum Schluss noch einmal alles, stand kurz vor dem Spielende nur einen Yard vor der Endzone der Duisburger – schaffte aber wieder nicht den Punktgewinn. So endete das Spiel 32 : 0 für die Duisburg Vikings. „Alles in allem nicht unverdient“, fasste der Briloner Headcoach Chris Weaver zusammen, der sein Team um einiges entfernt von der Form der vergangenen vier Spiele sah.
Die erste Saisonhälfte ist nun vorbei. Zu Beginn der Saison hatte Chris Weaver das Ziel ausgegeben, eine positive Bilanz zu schaffen, also mehr Spiele zu gewinnen als zu verlieren. Mit drei Siegen und zwei Niederlagen liegen die Lumberjacks bislang im Plan. Doch gerade nach den sehr guten ersten Spielen liegt die Messlatte inzwischen höher, auch beim Headcoach. „In zwei Wochen treten wir bei den Iserlohn Titans an, die sich am Tabellenende aufhalten. Dort müssen wir wieder an die Leistungen der ersten Spiele anknüpfen.“ Sein Blick richte sich zur Tabellenspitze, betonte Weaver trotz der deutlichen Niederlage in Duisburg. Das nächste Heimspiel im Sportzentrum an der Jakobuslinde in Brilon steht am Samstag, dem 13. Juli auf dem Programm. Dann empfangen die Lumberjacks die Kleve Conquerors vom Niederrhein.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mario Polzer - Brilon Lumberjacks
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