Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Mit 3 Siegen im Rücken und der aktuellen Tabellensituation waren die Rollen im Rückspiel der Griffins in Hannover eigentlich klar verteilt. Eigentlich, denn es fehlten etliche Stammkräfte und in so manchem Fall hatte die Favoritenrolle auch bei den Greifen schon für schwere Füße gesorgt.
Ruben de Ruyter trug einen erheblichen Teil zum Teamerfolg bei (Foto: Gerd Kohler)Aber nicht am vergangenen Sonntag. Durch TD-Pässe auf Chiam James und Ruben de Ryuter sowie 2 TD-Läufe durch Julian Hagen, der an diesem Tag den verletzten Jermichael Selders ersetzte, waren die Weichen früh auf Sieg gestellt, daran konnte auch der Anschluss-TD der Spartans zum zwischenzeitlichen 6:21 nichts ändern.
Die Defense der Greifen hatte auf jeden offensiven Versuch der Spartans die passende Antwort, so dass dem Zuschauer unweigerlich Erinnerungen an den Film 300 kamen, in dem die Spartaner aufopferungsvoll kämpften, letztendlich aber doch der Dominanz ihrer Gegner nichts entgegensetzen konnten. Angetrieben durch die mitgereisten und sehr schnell völlig verzückten GrifFANS konnten die Greifen bis zur Halbzeitpause noch auf 42:6 erhöhen.
Angesichts der Hitze und mit Blick auf das nächste Spiel wurden nun in beiden Mannschaftsteilen Leistungsträger geschont, was sich auf dem Feld allerdings nicht bemerkbar machte. Die nur mit 33 Spielern angetretenen Hannoveraner mussten in Halbzeit 2 den hohen Temperaturen im Rudolf-Kalweit-Stadion Tribut zollen und die Griffins, nun stark angeführt von Backup-QB Michael Bensch, konnten noch zwei weitere Touchdowns und ein Fieldgoal erzielen, was für den klaren Endstand von 59:6 aus Sicht der Griffins sorgte. Für die Spartans, bei denen sich Mannschaft und Staff durchweg sympathisch und hilfsbereit zeigten, gilt es nun gegen andere Gegner Punkte im Abstiegskampf zu sammeln, um nicht nach nur einer Saison wieder in die Regionalliga zurückkehren zu müssen.
Für die Griffins steht am Samstag das letzte Heimspiel vor der 4-wöchigen Sommerpause an. Gegner im "S+T Fassaden Gameday" sind die Lübeck Cougars und wie die Vergangenheit gezeigt hat, erwartet die Zuschauer ein rassiges Nordderby und Spitzenduell der Liga – es spielt der Zweite gegen den Dritten der aktuellen Tabelle. Die Griffins werden eine ähnlich konzentrierte und fehlerlose Leistung zeigen müssen, um endlich einmal einmal einen Heimsieg gegen die Cougars zu erringen, denn das gelang ihnen bisher noch nie.
Der Kickoff im Leichtathletikstadion wird aufgrund des Familiensportfestes erst um 18 Uhr erfolgen. Alle diejenigen, die an dem Tag ihr Sportabzeichen abgelegt haben, erhalten zudem freien Eintritt zum Spiel.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Die Assindia Cardinals bleiben an der Spitze der Regionalliga West. Im Auswärtsspiel bei den Aachen Vampires gewann das Team von Head Coach Sherman „DJ“ Anderson deutlich mit 55:3 und unterstrich seine Aufstiegsambitionen. „Eine ganz starke Mannschaftsleistung. Jeder hat seinen Job gemacht. Das war richtig gut“, freute sich Anderson nach dem Sieg am Sonntagnachmittag.
WR Harlan Kwofie (14) verfolgt den Ball, bis er in seinen Händen ist (Foto: © Roland Schicho / Assindia Cardinals)
Dabei machten die „Men in Blue“ deutlich, dass sie die gegnerische Defense auf am Boden beherrschen. So knackten mit Tobias Nick und Tyrone Alexander gleich zwei Runningbacks die 100 Meter-Marke und steuerten jeweils zwei Touchdowns bei, die alle außerhalb der Aachener Red Zone starteten. Highlight des Nachmittags war der 98 Meter Touchdown von Tyrone Alexander, der den Ball kurz vor der eigenen Endzone bekam, mehrere Vampires aussteigen ließ und mit dem Football einmal das komplette Feld runter lief. Für die anderen beiden Touchdowns am Boden sorgten Runningback Julian Zorz und Quarterback Lennart Brodeßer. Durch die Luft konnten die „Men in Blue“ ebenfalls mehrfach punkten: Receiver Harlan Kwofie glänzte in Aachen nicht nur mit spektakulären Catches, sondern trug mit zwei weiteren Touchdowns zum deutlichen Erfolg seiner Mannschaft bei.
Auch die Defense der Assindia Cardinals hatte maßgeblichen Anteil an dem ungefärdeten Auswärtserfolg. Mit mehr als einer Hand voll Sacks, drei erzwungenen Fumbles und Interceptions sorgte die Defense der „Men in Blue“ immer wieder dafür, dass die Offense in äußerst aussichtsreicher Feldposition starten konnte. Am kommenden Wochenende empfangen die Cardinals die Devils aus Gelsenkirchen. Die haben am Wochenende 40 Punkte gegen die Bielefeld Bulldogs erzielt und werden alles daran setzen, das in Essen im Sportpark am Hallo zu wiederholen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals
Völlig von der Rolle war Samstagabend das Spiel der Seniors in Bielefeld bei den Bulldogs. Nach einem harten Kampf mussten sich die Devils zwar mit 49:40 geschlagen geben, doch mit dieser Leistung müssen sich die Gelsenkirchener nicht verstecken.
Bielefeld gegen Devils (Foto: Mark Harris)
Die Devils starteten mit der Offense, konnten aber im ersten Drive keine Punkte machen. Bielefeld war am Zug und kämpfte sich bis zur Devils 48 Yard Line. Nun kam das Überraschungsmoment. Safety Javier Gomez (#39) fing den Ball in der Luft ab und trug den Ball über 60 Yards in die Endzone. Ein toller Pick Six und der erste Touchdown für die Devils. Kicker Niklas Bossek (#7) sorgte für den Extrapunkt. Bielefeld antwortete prompt. Touchdown und Extrapunkt für die Bulldogs. Beim Kickoff Return schlugen die Devils erneut zu. Wieder war es Javier Gomez, der den Ball fing und in die Endzone brachte. Erneute Führung für die Devils. Auch der Extrapunkt durch Bossek war gut. In der Mitte des ersten Quarters erzielte Bielefeld den Ausgleich. Kurz vor Ende war es Niklas Bossek, der den Devils die nächsten drei Punkte durch ein Field Goal einbrachte. Mit einem Spielstand von 14:17 ging es ins zweite Quarter.
Das zweite Viertel dominierten die Bulldogs. Drei Touchdowns mit jeweils einem Extrapunkt konnten die Hausherren für sich verbuchen. Gelsenkirchen brachte aber nochmal mit einem Field Goal durch Niklas Bossek drei Punkte auf´s Scoreboard. In die Pause ging es somit mit einem 35:20.
Auch nach der Pause waren die Bulldogs den Devils knapp überlegen und erzielten zwei weitere Touchdowns mit Extrapunkt. Die Devils hielten stark dagegen, kamen aber einfach nicht in die Endzone. Im vierten Quarter und bei einem Stand von 49:20 sollte sich das aber schlagartig ändern.
Denn nun drehten die Devils nochmal voll auf. Jeder Pass von Quarterback Thomas Iking fand sein Ziel. Die Devils kämpften sich immer weiter zur Endzone und wurden mit einem Touchdown durch Nils Elbracht (#17) belohnt. Er fing den kurzen Pass durch Iking in der Endzone. Gelsenkirchen versuchte eine Two Point Conversion, doch die war nicht gut. Bielefeld war wieder am Zug, doch die Devils Defense hielt dagegen. Keine Punkte für die Bulldogs. Im Gegensatz zu den Gästen. Diese kamen erneut bis an die gegnerische Endzone und Wide Receiver Robin Graßmann (#10) fing den Ball von Thomas Iking zum Touchdown. Wieder versuchten es die Gelsenkirchener mit einer Two Point Conversion, doch auch dieses Mal kamen sie nicht durch. Bielefeld kam wieder nicht voran und die Devils waren am Zug. Die Two Minute Warning war bereits ausgesprochen. Die Devils spielten klug und schnell und kamen erneut in die Endzone-Range. Thomas Iking mit einem kurzen Pass auf Juri Elbracht (#4) und der Touchdown war drin. Jetzt funktionierte auch die Two Point Conversion. Bielefeld setzte dann mit der "Winning Formation" einen Schlussstrich unter das Spiel. Endstand 49:40.
Es war ein hochattraktives Spiel in Bielefeld auf beiden Seiten. Gelsenkirchen kämpfte sich nochmal gefährlich zurück und der Sieg war zum Greifen nah. Das nächste Auswärtsspiel steht auch schon vor der Tür. Am Samstag, den 29.06.19 sind die Devils beim Revierrivalen Assindia Cardinals zu Gast. Los geht es um 16 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Corinna von Eicken - Gelsenkirchen Devils (redaktionell gekürzt)
Am Samstag verloren die Hamburg Huskies in der German Football League 2 das Rückspiel gegen die Solingen Paladins mit 37:40. Dabei reichte auch eine zwischenzeitliche 30:10-Führung am Ende nicht für den Sieg.
Foto vom Hinspiel (Foto: ©Oliver Jungnitsch)
Im Hinspiel bei den Solingen Paladins (14:13), gab es eine Last-Minute-Niederlage kurz vor Schluss. Das Rückspiel im Stadion Hammer Park stand für die Hamburg Huskies also ganz im Zeichen der Wiedergutmachung. Bei bestem Sommerwetter startete das Spiel jedoch, ähnlich wie im Hinspiel, mäßig punktreich. Die Solingen Paladins gestalteten den ersten Drive des Spiels variabel und bewegten den Ball über das Feld, ehe sie ihn dann Mitte des ersten Quarters mit einem Field Goal abschlossen und so, mit 00:03 in Führung gingen. Danach passierte erst einmal nicht viel. Die Huskies schafften es zwar ebenfalls in ihrem ersten Drive bis kurz vor die gegnerische Endzone zu kommen, der Kick aus 21 Yards war jedoch nicht vollständig. Danach zeigten sich beide Defenses von ihrer besten Seite und ließen kaum Raumgewinne zu, sodass beide Teams ihre Angriffsserien mit Punts beenden mussten. Erst Mitte des zweiten Viertels gelang es Quarterback Moritz Maack den Huskies Angriff so richtig ins Rollen zu bringen. Mit präzisen Pässen führte er seine Jungs über das Feld und fand schließlich Wide Receiver Olivera Nsingui auf einem 26-Yard-Pass in der Endzone. Im direkten Gegenzug jedoch, gelang den Gästen aus Solingen ein Big Play, ein Pass über 51 Yards, zum Touchdown und der erneuten Drei-Punkte-Führung zum 07:10. Im Anschluss drehten die Hamburger so richtig auf. Maack verteilte die Bälle auf seine Receiver und erzielte so einen kontinuierlichen Raumgewinne, den die Paladins nicht stoppen konnten. Nach einem langen Drive bediente Maack dann zwei Minuten vor der Halbzeit Felician Daquah über 19 Yards zum Touchdown. Die Defense der Huskies hielt stark gegen den nun aufkommenden Offensivdruck der Gäste und so kamen die Hausherren 30 Sekunden vor der Pause noch einmal in Ballbesitz. Nach zwei langen Pässen auf Appelt und Nill standen die Huskies an der gegnerischen 47-Yard-Linie und die Zeit war eigentlich abgelaufen. Doch dank einer Strafe wegen Passbehinderung der Paladins beim Catch von Tobias Nill, gab es ein weiteren Spielzug. Den nutzte Maack für einen wunderschönen 43-Yard-Pass zum erneuten Touchdown und dem 21:10-Halbzeitstand.
Die zweite Halbzeit begann dann exakt wie die erste begonnen hatte, nur dass jetzt die Huskies am Ball waren. Sie bewegten den Ball effektiv über das Feld und punkteten Mitte des dritten Viertels dann mit einem Field Goal. Die Defense der Huskies war mittlerweile in voller Fahrt und forcierten im anschließenden Angriffsversuch der Paladins nach drei Spielzügen einen Fumble, nachdem sie den Quarterback sackten und (NAME SAMY) den verlorenen Ball aufnahm. So standen die Huskies an der gegnerischen 31-Yard-Linie erneut in guter Feldposition. Die nutzte Maack, der an diesem Tag für 332 Yards passte, für weitere Pässe und am Ende einen 10-Yard-Pass auf Tobias Nill zum 30:10. Eine sichere Führung, so glaubte man. Doch es folgte, wie schon so oft diese Saison, der Einbruch spät in der Partie. Die Paladins punkteten ihrerseits im nachfolgenden Drive aus 3 Yards Entfernung und verkürzten den Rückstand auf 30:17. Die Huskies schafften es nicht ihre Angriffsserie ins Rollen zu kriegen und so wechselte das Momentum auf die Seite der Gäste. Die bewegten sich, nun bereits im vierten Viertel des Spiels, ihrerseits über das gesamte Feld und schloßen auch den Drive am Ende mit einem Touchdown-Pass aus 21 Yards ab. Plötzlich stand es 30:24 und das Spiel war wieder offen. Im Anschluss gelang den Huskies jedoch ein erneuter Touchdown durch US-Linebacker Lamont Crittendon, der auf Grund der Verletzung von Ja Vontae Hence auf Running Back aushalf, durch einen 1-Yard-Lauf und so stand es fünf Minuten vor Schluss 37:24 für die Hamburg Huskies. Doch der Defense der Huskies schien die Puste auszugehen. Ein schneller Drive brachte die Gäste bis kurz vor die Endzone, von wo aus sie den Ball über sechs Yards in die Endzone trugen. Der Hamburger Gegenangriff wurde ebenfalls schnell gestoppt und so waren die Paladins erneut, bei 2 Minuten und 19 Sekunden im Ballbesitz. Es kam, wie es kommen musste. Die Paladins bewegten sich über das Feld und es schien unvermeidlich, dass sie punkten würde. 30 Sekunden vor Schluss taten sie genau das, ein Yard vor der Endzone liefen sie den Ball zum Touchdown und der 37:40 Führung. Ein letzter, verzweifelter Passversuch von Maack wurde abgefangen und damit war das Spiel beendet und die letzte Hoffnung auf eine Wiedergutmachung des Hinspiels.
Head Coach Kendral Ellison war nach dem Spiel fassungslos: „Wir müssen in der Lage sein solche Spiele zu gewinnen. Es gibt wirklich keine Entschuldigung dafür. Wir müssen effektiver sein und die Drives abschließen. Sowohl in der Offense, als auch in der Defense. Es ist wie eine mentale Blockade. Wir müssen den Gegner stoppen können, wenn es nötig ist. Es wirkt fast so als würden wir am Ende erwarten, dass wir das Spiel aus der Hand geben und dann geschieht es. Also müssen wir diese Blockade loswerden, erst dann können wir besser werden.“
Das nächste Spiel findet am Sonntag den 30. Juni beim American Day in Elmshorn statt. Dort treffen die Hamburg Huskies dann auf die bisher ungeschlagenen Fighting Pirates. Kickoff ist im Krückaustadion um 16:00 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Kevin Kaschner - Hamburg Huskies
Über 5.300 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion sahen das erwartete spannende Derby, zwischen den New Yorker Lions und den Hildesheim Invaders. Beide Mannschaften gingen mit jeweils sechs Siegen ungeschlagen in die Partie und wollten mit aller Macht die weiße Weste auch mit in die Sommerpause nehmen. Letztendlich waren die Lions, die Dank einer bravourösen Teamleistung, vier Turn Over und dem an diesem Tage besseren Gameplan, den Sieg mit 35:28 (21:14; 0:7; 7:0; 7:7) feiern konnten.
Kicker T. Goeber erzielt insgesamt 600 Kicks (Foto: Benjamin Krahl)
Den besseren Start ins Spiel hatten die Gäste aus Hildesheim. Nachdem Kick-Off durch Tobias Goebel, war es Invaders Quarterback Casey Therriault, der in seiner unnachahmlichen Art, seine Offense sicher Yard um Yard über das Feld führte und mit einem finalen Pass über vier Yards auf seinen bisher besten Ballempfänger der Saison, Anthony Dablé-Wolf, sein Team mit 0:7 (PAT L. Jeckstedt) in Führung brachte. Doch die Hausherren um Spielmacher Brandon Connette, hatten die passende und schnelle Antwort auf die frühe Führung der Gäste parat. Mit nur wenigen Laufversuchen über Christopher McClendon überbrückten die Braunschweiger das Feld und glichen die Partie mit einem 31 Yard Lauf des amerikanischen Runningback in Dienste der Löwen, auf 7:7 (PAT T. Goebel) aus.
Wer meinte, das die Invaders wie in der bisherigen Saison zumeist ihrerseits wieder umgehend scorten, sah sich getäuscht und hatte die Rechnung ohne die Braunschweiger Verteidigung gemacht. Hildesheims Ballträger Sean Richards hielt im zweiten Play des nächsten Drives, den Ball nicht richtig fest und das frei Spielgerät sicherte sich Lars Steffen an der Invaders 27 Yard Linie für eine neue Angriffsserie seiner Offense. Einen Spielzug später erhöhte Niklas Römer, nach einem 27 Yard Pass von Brandon Connette, den Spielstand auf 14:7 (PAT T. Goebel) und die nächste Überraschung für die Gäste, hatte Jan Hilgenfeldt auf dem Fuß, der mit einem Onsidekick und der Ballsicherung durch Jamaal White, abermals seinen Angriff auf das Feld schickte. Kurze Zeit später bediente Brandon Connette Justus Holtz, mit einem 14 Yard Pass zum 21:7 (PAT T. Goebel), in der Hildesheimer Endzone.
Doch damit nicht genug an Punkten im ersten Spielviertel, denn auch die Invaders legten nun wieder nach. Hauptsächlich bedingt durch Strafen gegen die Lions ging es für die Gäste voran bis kurz vor die Braunschweiger Endzone. Die verbleibenden fünf Yards zum 21:14 (L. Jeckstedt) überbrückte abschließend Sean Richards. Mit diesem Spielstand wurden erstmalig die Seiten gewechselt. Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich der Angriff der New Yorker Lions etwas gehammt und blieb punktelos, dafür wuchs aber die Verteidigung der Braunschweiger teilweise über sich hinaus und brachte somit ihrer Gegner rund um Casey Therriault, zweitweise zur Verzweiflung. Allen voran der spätere Game MVP Benjamin Krahl, der bis auf wenige Ausnahmen, seine Gegenspieler unter Kontrolle hatte und Anthony Dablé-Wolf sogar einen Ball aus den Händen reißen konnte.
Aber trotz der herausragenden Defenseleistung, mussten sich die Löwen nach einem ein Yard von Casey Therriualt, zum 21:21 (PAT L. Jeckman), ihrem Schicksal kurzfristig erwehren.
Somit ging es mit dem Spielstand von 21:21 in die Kabine und der Gewissheit für die Gastgeber, das man nach der Pause erneut auf Touchdownjagd gehen kann. Nach der Halbzeit machte sich das Team dann sofort an die Arbeit, die Führung zurückzuerobern. Nicolai Schumann erzielte nach einem 23 Yard Pass von Brandon Connette das 28:21 (PAT T. Goebel). Die Hildesheim Invaders kamen in Folge wieder besser in Tritt und marschierten wieder über das Feld. Doch vier Yards vor der Endzone war Schluss und Basil Jackson sicherte den freien Ball an der eigenen vier Yard Linie. Damit ging es ins letzte und vierte Spielviertel.
Das vierte Viertel gehörte zuerst Braunschweig und Kicker Tobias Goebel. David McCAnts erzielte mit einem 35 Yard Lauf, nahezu durch die gesamte Abwehr der Ingolstädter, das 35:21 (PAT T. Goebel). Gleichzeitig bedeutete dieser verwandelte Extrapunkt der insgesamt 600. in der Geschichte von Tobias Goebel. Mit dieser komfortablen Führung spielte es sich jetzt deutlich einfacher für die Löwenstädter und man begann die Uhr zu kontrollieren, um mehr zu riskieren. Zwar gelang den Invaders kurz vor Ende, nach einem 37 Yard Pass von Casey Therriault auf Jaleel Awini, das 35:28 (PAT L. Jeckstedt) doch weiter wird das nichts mehr. Damit bleiben die New Yorker Lions um Head Coach Troy Tomlin auch im siebten Spiel ohne Niederlage und können nun beruhigt in eine etwas längere Sommerpause geht. Danach beginnt für alle Teams die zweite Saisonhälfte und die Karten werden neu gemischt.
Scoreboard
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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