Seniors
Am Sonntag sind die Assindia Cardinals zu Gast in Paderborn bei den Dolphins. Beide Mannschaften wollen die Regionalliga gewinnen und benötigen hierzu einen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um den Titel.
RB Tobias Nick (33) wird auch dieses Mal wieder schwer zu stoppen sein (Foto: © Roland Schicho / Assindia Cardinals)
„Wir fahren dahin, um zu gewinnen und um denen die erste Heimniederlage beizubringen!“ Klare Worte, die Sherman „DJ“ Anderson, Headcoach der Assindia Cardinals vor dem wichtigen Auswärtsspiel bei den Paderborn Dolphins findet. Denn wenn seine „Men in Blue“ am Sonntag um 15 Uhr im Hermann-Löns-Stadion einlaufen, liegt Spannung in der Luft: es geht um zwei Teams, die beide ein Ziel haben – Platz eins in der Regionalliga West und damit die Relegation zur GFL 2. Zwei Teams, die beide erst ein Spiel verloren haben und beide zu Hause noch ungeschlagen sind.
„Für den Verlierer wird es ganz schwer das Saisonziel zu erreichen“, ist sich auch Cardinals Präsident Wilfried Ziegler sicher. Er stößt in das selbe Horn wie Headcoach Anderson: „Schon das Hinspiel hatte GFL 2 Niveau und so freuen wir uns auf eine spannende und hochklassige Partie“, sagt er. Das erste Aufeinandertreffen vor nicht einmal drei Wochen hatten die Essener mit 28:14 im Sportpark am Hallo gewonnen. „Das heißt natürlich nichts“, betont Anderson und erwartet eine hochmotivierte Heimmannschaft. „Die Dolphins wollen das natürlich geraderücken und sich für die Niederlage revanchieren. Wenn wir uns aber an unseren Gameplan halten, dumme Strafen vermeiden und konzentriert arbeiten, werden sie das nicht schaffen“.
Im Lager der Cardinals ist derweil klar: mit Schützenhilfe und theoretisch möglichen Ergebnissen will sich hier niemand anfreunden: „Auf Rechenspielchen habe ich keine Lust. Wir haben unser Schicksal selbst in der Hand und das soll auch so bleiben“, sagt Anderson. Ziegler ergänzt: „Wir freuen uns auf das Match. Das Team ist heiß, den ersten Mitstreiter um die Meisterschaft aus dem Rennen zu werfen. Zwar munkelt man, dass sich die Dolphins noch einmal verstärkt hätten, aber ich glaube, dass wir so stark und gefestigt in die Partie gehen, dass wir unser Spiel spielen und unsere Stärken ausspielen werden.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals
Mit 65:0 haben die Assindia Cardinals am Wochenende das Derby gegen die Gelsenkirchen Devils klar gewonnen und dabei den höchsten Sieg seit fünf Jahren eingefahren. 2014 hatten die „Men in Blue“ die Aachen Vampires mit 81:0 und die Dortmund Giants mit 67:0 geschlagen. Damit stellte das Team von Head Coach Sherman „DJ“ Anderson eindrucksvoll unter Beweis, dass es zu Recht als heißer Kandidat für die Playoffs zur GFL 2 gehandelt wird und bleibt zu Hause im Sportpark am Hallo weiterhin ungeschlagen.
K/DB Simon Sikorski (15) erzielte inklusive Interception-Return-TD 23 Punkte im Spiel (6 INT-Return-TD, 9 FG, 8 PAT) Foto: © Stefan Claus
Bei Temperaturen von über 40 Grad auf dem Feld behielten die Cardinals in jeder Situation einen kühlen Kopf und setzten ihren Gameplan von der ersten Sekunde an um. Mann des Spiels war dabei Defensive Back und Kicker Simon Sikorski, der drei Field Goals, acht Extrapunkte und einen Pick6 zum Sieg beisteuerte. Auch Allrounder Dionne Thrweatt-Vassar bewies, dass er nicht nur Pässe fangen und Field Goal Versuche des Gegners zum Touchdown zurück tragen kann, sondern auch als Quarterback eine ernstzunehmende Gefahr für jeden Gegner ist. Nachdem Thrweatt-Vassar für den verletzten Starting Quarterback Lennart Brodesser einspringen musste, lief er zwei Mal mit dem Ball in die Endzone der Gelsenkirchener und warf zwei Touchdownpässe. Davon profitierten Danny Chitanta, der seinen ersten Touchdown der laufenden Season feiern konnte, und Harlan Kwofie, der mittlerweile zum zwölften Mal in dieser Spielzeit die Endzone fand. Auch Running Back Tobias Nick unterstrich seine zuletzt starke Form. Er marschierte immer wieder fast problemlos übers Feld und trug den Ball weitere zwei Mal in die Endzone. Den Schlusspunkt einer denkwürdigen Partie setzte jedoch die Defense, die fünf Turnovers erzwingen konnte und der Offensive der „Men in Blue“ immer wieder den Ball in guter Feldposition übergab. Defensive Back Birger Bock fing einen Pass des Gelsenkirchener Quarterbacks ab und trug das Ei über 30 Meter zurück zum zweiten von zwei Pick6es des Tages.
„Wir haben heute alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Ein großes Lob an meine Jungs, ich bin richtig stolz auf diese Mannschaft“, lobte Head Coach Anderson nach dem Spiel. „Klar – Gelsenkirchen hatte viele Ausfälle zu beklagen, aber auch so ein Spiel muss du erstmal gewinnen“, gab er zu Protokoll. Für die Assindia Cardinals war der Heimsieg gegen die Devils ein wichtiger Erfolg vor den beiden Auswärtsspielen in Paderborn und in Bonn.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals (redaktionell geändert)
Das letzte Wochenende lief nicht gut für die Gelsenkirchen Devils. In Essen mussten sich die Seniors mit 65:0 geschlagen geben, die SG Devils/Barons U19 verlor 42:8 bei den Blackhawks.
Thomas Iking wird als Quarterback für die Gelsenkirchen Devils auflaufen (Archivfoto: ©Oliver Jungnitsch)
Das Derby gegen Essen haben sich die Devils wahrlich anders vorgestellt. Doch ohne Quarterback und mit einer stark dezimierten Truppe ging am Samstag nichts mehr. Am Ende waren dann auch die Kräfte verschwunden.
Bei der U19 sah es bis zum vierten Quarter nicht so schlecht aus. Dann brach die Leistung ein und am Ende mussten sich auch hier die Devils mit einem Endergebnis von 42:8 als Verlierer vom Platz gehen.
"Zurückschauen lohnt jetzt nicht. Aus den Fehlern muss man lernen. Die Seniors können Samstag direkt damit anfangen.", sagt Corinna von Eicken, Pressesprecherin der Gelsenkirchen Devils. Die Aachen Vampires, aktuell Schlusslicht der Tabelle, sind zu Gast im Fürstenbergstadion. Durch ihren Sieg am Samstag gegen die Bonn Gamecocks mit 33:13 wird der Aufsteiger aus der Oberliga Aufwind haben. Das wissen auch die Gelsenkirchen Devils. Sie müssen ihre Vorreiterstellung verteidigen und den zweiten Sieg nach Hause bringen. Am Samstag wird dann auch wieder mit Quarterback Thomas Iking gespielt. Um 15 Uhr ist Kick Off. Ab 14 Uhr werden die Tore der Hölle geöffnet. Vor dem Spiel der Seniors Zuhause wird die U13 der Devils ihr drittes Turnier bestreiten. In Essen werden sie auf die SG Black Barons/Reapers und die SG Assindia Cardinals/Rebels treffen. Ab 11 Uhr geht es los.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Corinna von Eicken - Gelsenkirchen Devils
Die Solingen Paladins reisten vergangenen Samstag nach Langenfeld zur diesjährigen Erstauflage des Lokalderbys. Mit dabei im Gepäck: zwei knappe Last-Minute Siege aus den vorangegangenen Spielen, Personalsorgen auf defensiver Seite und der erwartet große Tross an Paladins Fans.
Paladins erwischen schwarzen Tag im Derby (Foto: Ulrich Hellinger)
Die Longhorns hingegen waren nach der Last-Minute Niederlage im vorherigen Heimspiel und der 17:71 Heimniederlage im vergangenen Jahr umso mehr auf Wiedergutmachung aus. Und das bewiesen die lila Gastgeber von Sekunde eins an: nach vier Versuchen schickten sie die Paladins Offense vom Feld und übernahmen umgehend selbst das Steuer. Mit mehreren Läufen ihres agilen Quarterbacks Jarvis McClam bahnten sie sich ihren Weg zur Endzone. Dort war es dann auch erneut McClam selbst, der für die frühe 07:00 Führung (PAT erfolgreich) sorgte.
Darauf schien die Paladins Offense zunächst die richtige Antwort zu haben: mit einem langen Drive arbeiteten sich die Gäste übers Feld und schlossen ihn mit einem Touchdown ab- der durch eine Flagge zunichte gemacht wurde. Noch bitterer wurde es dann kurz Zeit später, als Patrick Poetsch den Ball kurz vor der Endzone verlor und die Longhorns damit wieder in Ballbesitz kamen. Nach weiteren guten Läufen des Langenfelder Quarterbacks, war die Defense nun aber in der Lage die Longhorns kurz vor der Endzone zu stoppen und ein Field Goal zu erzwingen. 10:00 stand es damit Mitte des zweiten Quarters- ein Spielstand bei dem es nicht lange bleiben sollte. Die Paladins Offense fand ihren Rythmus nicht und ging erneut schnell vom Feld. Jarvis McClam ließ sich hingegen nicht lang bitten und rannte der Defense über 22 Yards zum Touchdown davon (PAT nicht erfolgreich, 16:00).
Zum Unglück der Klingenstädter blieb es nicht dabei, denn die Longhorns stellten noch vor der Pause mittels einem kurzen Pass auf 23:00 (PAT erfolgreich). Für die Paladins immernoch eine machbare Aufgabe, hatte man in Hamburg eine Woche zuvor erst einen 21 Punkte Rückstand im dritten Quarter noch gedreht. Doch was den Hamburgern nicht gelang, machten die Longhorns am Samstag umso besser. Erneut war es McClam der mit einem kurzen Touchdown Lauf die Führung ausbaute (30:00, PAT erfolgreich), bevor die Paladins das erste mal zum Zug kamen.
Nach einem langen Drive fand QB Danny Farley seinen TE Thilo Lindenberg für einen kurzen Pass Touchdown und verkürzte auf 30:06 (TPC nicht erfolgreich). Den dringend benötigten Stop der Longhorns Offensive konnte die Paladins Defensive dann leider nicht liefern. McClam stellte mit seinem vierten Run Touchdown des Tages den alten Abstand wieder her (37:06, PAT erfolgreich). So war der Touchdown Run von Patrick Poetsch und der Safety durch einen übersnappten Ball auch nichts weiter als Ergebniskosmetik, denn die Longhorns scorten auch im letzten Viertel noch mit einem Pass Touchdown zum 44:16 Endstand.
Ein frustrierender Nachmittag für die Solingen Paladins und auch für LB Jan Berens: „Das Spiel war ganz bitter für uns. Ich möchte das auch nicht mit Verletzungen unsererseits entschuldigen, auch wenn das ein Thema war. In einem Monat dürfte sich diese Thematik aber erledigt haben und dann wird in der Rückrunde nochmal aufgeräumt, auch wenn mit Elmshorn direkt die schwierigste Prüfung wartet.“ gibt sich der 25-jährige kampfbetont. Auch für Head Coach Cevin Conrad waren die Verletzungen ein Thema- und für ihn auch ein Grund für die Niederlage. „Jetzt haben die Jungs aber erstmal Zeit zum regenieren und genesen. Ich freue mich auf unsere Fans in der Festung im August und ein großes Dankeschön geht an alle die Samstag dabei waren um uns zu supporten.“ Damit treten die Solingen Paladins mit einem kleinen Dämpfer sowie fünf Siegen bei drei Niederlagen die Sommerpause an. Am 03. August geht es in Elmshorn weiter, bevor eine Woche später die Longhorns zur Revanche in der Jahnkampfbahn zu Gast sind.
Foto: Ulrich Hellinger
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Niklas Schopphoff - Solingen Paladins
Demons mit erstem Matchball gegen Neuss (Archivbild: ©Oliver Jungnitsch)
Am 13. Juli werden um 14.45 Uhr die Neuss Gladiators zu Gast am Veldener Hof in Düren sein. Der aktuelle Tabellenzweite wurde durch die Mannen um Trainer Sebastian Granderath bereits im Hinspiel am Niederrhein klar mit 26:0 geschlagen. „Als klarer Tabellenführer gehen wir natürlich als absoluter Favorit in das Match“, so Granderath. „Trotzdem muss jedes Spiel erstmal gewonnen werden und wenn wir nicht konzentiert und fokussiert auftreten, so wird das sicher kein Selbstläufer.“
Derzeit laufen die Vorbeitungen auf das vorgezogene Endspiel auf Hochtouren. Trotz der hohen Temperaturen wird hart trainiert und die Trainer hoffen auf entsprechende Resonanz der Zuschauer. „Wir brauchen eine volle Hütte um dieses wichtige Spiel zu gewinnen“, so Teammanager Dominik Böddrich.
Mit einem Heimsieg wäre der Gruppensieg und somit der Einzug in das Meisterschaftsfinale für die Demons gesichert. Dann folgen im September die beiden entscheidende Spiele um die Meisterschaft mit dem hiermit verbundenen Aufstieg in die nächste Spielklasse. Und genau der ist weiterhin das erklärte Ziel des Vereins, welcher bereits in diesen Wochen an den Weichen für die Saison 2020 arbeitet.
Einlass ist um 14.00 Uhr – Beginn des Spiels dann wie gewohnt um 14.45 Uhr an der Maltester Straße in Düren. Neben dem bewährten und beliebten Rahmenprogramm mit American BBQ, Fanshop etc. wird es in der Halbzeit auch wieder einen Mitmachwettbewerb mit attraktiven Preisen geben.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: AFC Düren Demons e.V. - Christian Kramer
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