Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Am Samstag empfangen die „Men in Blue“ die Gelsenkirchen Devils zum zweiten Derby im Sportpark am Hallo. Das erste Aufeinandertreffen hatte das Team von Head Coach Sherman „DJ“ Anderson Anfang Mai mit 9:0 gewonnen.
Das erste Derby gewannen die MiB mit 9:0 in Gelsenkirchen (Foto: Oliver Jungnitsch)
„Das war ein richtig anstrengendes Spiel für beide Mannschaften“, erinnert sich Anderson und erwartet einen hochmotivierten Gegner aus der Nachbarstadt. „Die Devils kommen mit Rückenwind. Die haben gegen Bielefeld 40 Punkte erzielt und kommen sicherlich mit dem Gefühl, dass sie hier gewinnen können.“ Diesen Zahn wollen die „Men in Blue“ den Kontrahenten „so schnell wie möglich“ ziehen, betont der Head Coach: „Die kommen in unser Haus und hier wollen wir das Spiel diktieren. Wir haben hier in dieser Saison noch nicht verloren, und wir wollen, dass das auch so bleibt“, zeigt er sich optimistisch.
Dabei setzt er auch wieder auf die Unterstützung der Cardinals-Fans, die beim Sieg gegen den vorübergehenden Tabellenführer aus Paderborn „eine phantastische Performance abgeliefert haben“. Diesen Support können die „Men in Blue“ am Samstag auch wieder gut gebrauchen: „Gelsenkirchen muss von der ersten Minute spüren, dass sie ein Auswärtsspiel haben und dass ein Auswärtssieg hier nicht gern gesehen ist“.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals (redaktionell gekürzt)
Mit dem 24-jährigen Australier Alan Steinohrt erhalten die New Yorker Lions eine im Vorfeld ungeplante, aber gern gesehene Unterstützung für die Verteidigungsreihe. Das 1,93m große und 120kg schwere Kraftpaket wechselt vom direkten Ligakonkurrenten den Berlin Rebels nach Braunschweig und wird nach dem Absitzen einer Wechselsperre von fünf Punktspielen, den Löwen ab August für die Rückrunde zur Verfügung stehen.
Alan Steinohrt (Foto: Fabian Uebe)
Der Australier, der außerhalb der Saison auf einer Rinderfarm in seiner Heimat lebt und arbeitet, ist in der GFL kein Unbekannter und wirbelt die gegnerischen Angriffsreihen bereits seit der Saison 2016 gehörig durcheinander. Von 2016 bis 2018 spielte der Naturbursche für die Dresden Monarchs und konnte in drei Spielzeiten für die Sachsen insgesamt 225 Tackles, davon 66 für einen Raumverlust, und 27 Quarterback-Sacks erzielen.
Auf Grund einiger Schwierigkeiten im Team der Hauptstädter entschied sich Alan Steinohrt kurzfristig dazu, nach der Partie gegen die New Yorker Lions auf Anraten von Brandon Connette, mit dem er 2016 gemeinsam in Dresden spielte, das Gespräch mit Head Coach Troy Tomlin zu suchen. Schnell wurden sich beide Partien einig und so wird sich der sympathische Australier zeitnah das Jersey der Löwenstädter überziehen und mit ihnen gemeinsam auf Quarterbackjagd gehen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Am Samstag kommt es im Rostocker Leichtathletikstadion beim "S+T Fassaden Gameday" zum ersten Nordderby der Saison. Gegner sind die Lübeck Cougars, traditionell ein Team, mit dem die Greifen sich in heimischen Gefilden schwer tun, gingen doch alle Heimspiele gegen die Lübecker bislang verloren. Von den insgesamt 6 Spielen, konnten die Griffins nur die vergangenen zwei Spiele in Lübeck gewinnen. Zudem ist das Spiel 2. (Griffins) gegen 3. (Cougars) in diesem Jahr sowohl als Spitzenspiel als auch als Verfolgerduell auf den Tabellenführer aus Elmshorn zu bezeichnen.

Der bisherige Saisonverlauf für die Cougars ist eine wahre Wundertüte, die es für die Rostocker extrem schwer macht, sich in den Trainingseinheiten auf den Gegner einzustellen. Einem Sieg gegen Solingen folgte eine überraschende Niederlage in Hannover und auch am letzten Spieltag sah man in Langenfeld schon wie der sichere Verlierer aus, ehe die wohl verrücktesten 10 Sekunden der aktuellen GFL 2 Nord Saison noch für einen Lübecker Sieg sorgten, als man aus 7 Punkten Rückstand noch einen Sieg mit 6 Punkten Vorsprung machte. „Sicher werden die Lübecker das Momentum aus diesem Sieg mitnehmen wollen, so dass es für uns heißt, von Anfang an konzentriert zu sein, um Lübeck nicht in den Spielfluss kommen zu lassen“ so Griffins Head-Coach Dr.Christopher Kuhfeldt.
Auf Rostocker Seite blickt man dem Duell mit den Cougars mit positiver Spannung entgegen. Das Lazarett der vergangenen Wochen hat sich etwas gelichtet, so dass dem Coaching-Team fast alle Leistungsträger zur Verfügung stehen werden. Auch für die Greifen gilt es, dass Momentum aus dem souveränen Sieg in Hannover und dem damit vierten Sieg in Folge mitzunehmen, um mit einem weiteren Sieg in die vierwöchige Sommerpause zu gehen. Sportdirektor Ronny Schmidt zum bevorstehenden Spiel: „Wenn wir so spielen wie gegen Hannover, dann sind wir nur schwer zu schlagen. Aber Lübeck hat natürlich auch eine hohe eigene Qualität, so dass ich ein Spiel auf Augenhöhe erwarte.“
Der Kickoff am Samstag erfolgt etwas ungewohnt um 18 Uhr, für alle GrifFans also die Möglichkeit, das schöne Wetter noch am Strand zu genießen und den Tag dann mit Football ausklingen zu lassen. Grund dafür ist das zuvor im Stadion stattfindende Familiensportfest der Stadt Rostock. Wer an diesem Tag sein Sportabzeichen ablegt, erhält sogar in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund und der OstseeSparkasse freien Eintritt zum Derby.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Für den kommenden Samstag laden die Troisdorf Jets wieder zum American Day ein. Im Rahmen der Zweitliga-Partie gegen die Hannover Spartans, verwandelt sich das Aggerstadion dann in einen Eventbereich.
Die Troisdorf Jets fliegen am Samstag wieder ins Aggerstadion ein (Foto: Daniel Schäfer / DAS Sportfoto)
Für einen gehörigen Schrecken hat im Vorfeld aber zunächst die verflixte Technik gesorgt. Denn offenbar hat seit einigen Tagen ein Softwarefehler die Beregnungsanlage des Hauptrasens lahmgelegt, ohne dass dies jemandem aufgefallen wäre. Bei den aktuellen Temperaturen wurde der eigentlich perfekte Rasen regelrecht gegrillt. Dank einiger Notfallmaßnahmen des Greenkeepers soll das Grün bis Samstag aber wieder sprießen.
„Seit einigen Wochen laufen bereits die Planungen für den American Day und wir haben im Vorfeld schon ein bisschen Geld in die Hand genommen, um den Tag mindestens genauso erlebnisreich zu gestalten, wie im vergangenen Jahr“, sagt Jets-Präsident Eric Grützenbach. „Eine Verlegung wäre für uns eine kleine finanzielle Katastrophe gewesen.“
Die Fans im Aggerstadion können sich am Samstag unter anderem auf American Style Burgers, Original Butcher's Beer, eine Cocktail Bar, eine Field Goal Challenge in der Halbzeit, den Football Experience Park, die Flight Squad Cheerleader und die After Game Party freuen.
Das Spiel gegen die Hannover Spartans ist eine Premiere für die Troisdorf Jets. Noch nie sind beide Teams aufeinander getroffen. Allerdings ist der Cheftrainer der Gäste kein Unbekannter. Spartans-Head Coach Willie Robinson war vor seinem Wechsel nach Hannover unter anderem Trainer bei den Bielefeld Bulldogs. Mit den Bulldoggen war er zum letzten Mal in der Saison 2017 zu Gast im Aggerstadion. Im vergangenen Jahr führte er dann die Spartaner zur Meisterschaft in der Regionalliga Nord und damit zum Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Im bisherigen Saisonverlauf sind die Gäste fast ebenso erfolglos wie die Jets, haben allerdings einmal gewonnen. Wenn sich die Troisdorf Jets auch nur einen kleinen Hoffnungsschimmer in Richtung Klassenerhalt bewahren wollen, dann muss gegen den Mitaufsteiger ein Sieg her. Und selbst dann wird es für die zweite Saisonhälfte richtig hart, da ja bekanntlich zwei Mannschaften aus der GFL2 absteigen.
AMERICAN DAY 2019
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Viertes Quarter, ein knapper Vorsprung für den Gegner mit weniger als einer Minute auf der Uhr und die Paladins Offense steht mit dem Rücken zur Wand- klingt nach einem bekannten Szenario? Dieses Jahr definitiv und davon wichen die Klingenstädter auch vergangenen Samstag nicht ab. „Das wir in solch entscheidenden Situationen eiskalt sind und gerade aus dem Rückstand heraus gut agieren, hat man wieder mal gesehen.“ bestätigt das ganze auch Head Coach Cevin Conrad.
Patrick Poetsch mit Ball (Foto: Michael Zelter/Zelter Media Service)
Doch spulen wir erstmal ein paar Stunden zurück. Die Paladins waren zu Gast im Rückspiel gegen GFL-Absteiger Hamburg Huskies. Die Hansestädter konnten im Hinspiel Anfang Mai erst durch einen Touchdown kurz vor Schluss von Patrick Poetsch bezwungen werden und fuhren damals entsprechend gefrustet nach Hause. Und sollte das Hinspiel nicht bereits Motivation genug sein, ging es für die Gastgeber auch darum nicht in der unteren Tabellenhälfte zu versacken. Für die Paladins hingegen war ein Sieg unabdingbar, um den Anschluss an die oberen Plätze in der GFL2 nicht zu verlieren.
Den Grundstein dafür legte Daniel Rennich im ersten Quarter. Die Offense kämpfte sich in der ersten Serie bis an die 5-Yard Linie, musste sich aber erstmal mit einem Field Goal und einer 00:03 Führung begnügen. Wie bereits im Hinspiel, brachten vorerst beide Angriffsreihen nicht viel zählbares ein. Erst im zweiten Quarter fielen die nächsten Punkte im Spiel- diesmal für die Gastgeber. Mit einem langen Touchdown Pass und verwandeltem Extrapunkt, gingen die Hansestädter mit 07:03 in Führung. Das Paladins QB Danny Farley dies ebenfalls im Repertoire hatte, zeigte er unmittelbar im Anschluss. Er fand WR und Landsmann Dorian Stanard mit einem 50-Yard Touchdown Pass in der Endzone und sorgte damit für einen schnellen Führungswechsel (PAT Daniel Rennich , 07:10).
Doch das ließen sich die Huskies wiederum nicht bieten. Nach einem langen Drive gingen die Hamburger erneut mit einem Passing Touchdown in Führung (PAT erfolgreich, 14:10). Den Gastgeber gelang es vor dem Halbzeitpfiff sogar noch ein weiteres mal zu punkten: mit Auslaufender Uhr landete ein weiter Pass in den Händen eines Huskies WR und die Klingenstädter lagen plötzlich mit 21:10 zurück (PAT erfolgreich).
Das Momentum nahmen die Hansestädter gleich mit und bauten nach einem langen Drive ihre Führung mittels Field Goal auf 24:10 aus. Die Paladins Offense fand darauf erstmal keine Antwort, schlimmer noch: QB Danny Farley verlor durch einen Sack den Ball und Hamburg startete den nächsten Angriff. Durch präzises Passspiel stand es Mitte des dritten Viertels schnell 31:10 (PAT erfolgreich). Eine Mammutaufgabe also für die Klingenstädter Offense. Den Auftakt für die Jagd machte dann Patrick Poetsch, der sich mit einem kurzen Lauf in die Endzone tankte (PAT Daniel Rennich, 31:17). Die Defense drehte nun auch auf, und schickte die Hamburger in der nächsten Serie nach 4 Spielzügen wieder vom Feld. Und Patrick Poetsch gelang nach einigen guten Pässen der nächste Touchdown, diesmal aus knapp 20 Yards Entfernung (PAT Daniel Rennich, 31:24).
Doch nach dem Sturmlauf der Gäste, folgten nun wieder eine dominante Angriffsserie der Huskies. Mit einer Mischung aus Lauf- und Passspiel arbeiteten sich die Gastgeber bis kurz vor die Endzone und schlossen die Serie mit einem Lauf Touchdown ab- 37:24. Mit nur noch wenigen Minuten zu gehen, wechselte das Angriffsrecht wieder zu den Paladins. Und diesmal war es Danny Farley der WR Dorian Stanard in der Endzone fand und auf 37:32 verkürzen konnte (TPC Thilo Lindenberg). Spätestens als die Defense die Hamburger erneut schnell vom Feld schickte, war allen klar: hier geht noch was! Mit knapp 2 Minuten auf der Uhr betrat die Offense erneut das Feld, gegen eine zunächst stark aufspielende Hamburger Defense. Doch die leistete sich einen entscheidenden Fehler: Dorian Stanard schaffte es zwei Defendern zu entwischen, die O-Line gab Danny Farley die nötige Zeit und dieser fand Stanard mit einem 50 Yard Pass an der 1-Yard Linie wieder! Mit 40 Sekunden verbleibend, war es erneut Patrick Poetsch der den entscheidenden Touchdown scorte- 40:37 (TPC Thilo Lindenberg).
Den Deckel drauf, machte dann Dwight Caulker der den letzten Angriffsversuch der Huskies mit einer Interception im Keim erstickte. Darauf folgte nur noch Jubel an der Sideline und bei den mitgereisten Fans. Auch Offense Liner und Vorstandsvorsitzender Denis Palenschat war nach dem Spiel überwältigt: „Ein unfassbarer Comeback Sieg! Wir waren vor allem in der Defense stark geschwächt, deswegen mussten wir in der Offense scoren. Die O-Line hat einen Riesen Job gemacht den Sack-Leader der Liga ohne nennenswerte Aktion zu halten. Wir haben bis zur letzten Minute alles gegeben, an uns geglaubt und uns schlussendlich auch belohnt.“
Das sah auch Cevin Conrad ähnlich: „Das Team war wieder unglaublich fokussiert und wusste zu jedem Zeitpunkt, dass sie das Spiel wieder drehen können. Wir Coaches haben die richtigen Einstellungen im Laufe des Spiels vorgenommen und Danny (Farley) hat das ganze heute super angeführt. Ich bin stolz auf das gesamte Team!“
Für die Klingenstädter heisst das: Anschluss an die Spitzenplätze gehalten und jetzt folgt ein Spiel der besonderen Art. Am Samstag kommt es zum Lokalderby gegen die Langenfeld Longhorns. Die Rivalen hatten zeitgleich zuhause in einem spektakulären Finish gegen Lübeck den kürzeren gezogen und verweilen aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. Kickoff ist am 29.06. um 18:00 im Jahnstadion in Langenfeld!
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Niklas Schopphoff - Solingen Paladins
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