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Heute ging es für die Hamburg Huskies zum letzten Spiel vor der Sommerpause zu den Troisdorf Jets. Dabei drehten die Hanseaten einen 17:07-Halbzeitstand, vor allem dank einer starken Leistung von US-Linebacker Lamont Crittendon, der als Running Back aushalf und drei Touchdowns erlief. Die Huskies gewannen mit 35:24.

Mit einem stark dezimierten Kader fuhren die Hamburg Huskies am Samstag morgen in Hamburg los. Gerade einmal 32 Spieler waren an Bord Richtung Troisdorf. „The Dirty Thirty“, wie sie sich nannten, waren aber auf Grund ihrer geringen Anzahl, keineswegs weniger motiviert, mit einem Sieg nach Hause zu fahren. Doch das Spiel begann alles andere als vielversprechend.
Im ersten Quarter hatten beide Mannschaften so ihre Startschwierigkeiten und lediglich ein Field Goal der Troisdorf Jets kam zustande. Auch im zweiten Viertel waren es die Hausherren, die weiter für Punkte sorgten und durch einen Touchdown, Mitte des zweiten Viertels den Vorsprung auf zehn Punkte erhöhte. Doch dann schlug die Stunde des Lamont Crittendon. Eigentlich als Linebacker im Team, half er an diesem Tag auch als Running Back aus, da diese Position durch Verletzungen besonders geschwächt war. Er sorgte für den einzigen Hamburger Touchdown in der ersten Halbzeit und so gingen die beiden Teams beim Zwischenstand von 17:07 in die Pause. In der zweiten Halbzeit nutzten die Hamburger das Momentum und spielten stark auf. Besonders die Defense war für die Jets in der zweiten Halbzeit nicht mehr zu überwinden und verschaffte der Offense jede Menge Luft. Im dritten Quarter fand Crittendon dann erneut die Endzone, ehe er im vierten Viertel mit seinem dritten Touchdown die erstmalige Führung für die Huskies besorgte. Zu guter Letzt bediente Quarterback Moritz Maack erst Wide Receiver Olivera Nsingui und dann Finn Appelt zu weiteren Touchdowns, sodass der Touchdown der Jets im vierten Viertel lediglich der Ergebniskorrektur galt.
Am Ende zeigte sich Head Coach Kendral Ellison sichtlich zufrieden: „Ich bin auf jeden Fall mehr als zufrieden! Wir hatten eine Menge Ausfälle und sind mit wenigen Spielern angereist. Aber die „Dirty Thirty“ haben es geschafft. Die erste Halbzeit haben wir verpennt, aber in der zweiten Hälfte haben wir das Momentum genutzt. Besonders Lamont hatte heute ein mega Spiel! Wir haben den Sieg geholt, der kurz vor der Sommerpause besonders wichtig für die Moral war und das zählt am meisten!“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Kevin Kaschner - Hamburg Huskies
Am Samstag sind die Men in Blue zu Gast bei den Bonn Gamecocks, die den Cardinals Herren im Hinspiel das Leben ziemlich schwer gemacht hatten.
Cardinals vor dem letzten Auswärtsspiel der regulären Saison (Foto: ©Oliver Jungnitsch)„Die haben uns im Hinspiel bis ans Limit getrieben und hätten uns fast die erste Heimniederlage beigebracht“, erinnert sich Sherman „DJ“ Anderson, Head Coach der Assindia Cardinals noch ganz genau an das erste Aufeinandertreffen mit den Bonn Gamecocks. Am Samstag um 16 Uhr steht das Rückspiel an. Dieses Mal in Bonn – im Sportpark Pennenfeld. „Das wird kein Selbstläufer“, warnt Anderson alle, die nur auf die Tabelle der Regionalliga West schauen. Vom Papier her ist die Sache eindeutig und die Favoritenrollen klar verteilt. Während die „Men in Blue“ nach neun Spielen auf Platz eins stehen und sowohl über die beste Offense, als auch über die beste Defense der Liga verfügen, haben die Gamecocks vor zwei Wochen sogar gegen Schlusslicht Aachen verloren und in den vergangenen drei Partien mehr Punkte kassiert als die Cardinals in der kompletten Saison.
„Die haben nichts zu verlieren und wissen, dass wir im Hinspiel mit etwas Glück das bessere Ende für uns hatten. Bonn dürfte also richtig heiß sein und will das Spiel natürlich gewinnen“, ist sich Anderson sicher. Und auch Präsident Wilfried Ziegler betont, dass das Spiel noch lange nicht gewonnen ist: „Ich bin jetzt seit über 20 Jahren dabei und muss sagen, die Spiele gegen Bonn waren immer unangenehm. Die spielen nicht spektakulär, aber das, was sie machen, machen sie in der Regel gut. Genau so war’s auch im Hinspiel.“ Das hatten die Essener Aufstiegsaspiranten durch einen Touchdown drei Sekunden vor Schluss mit 26:24 gewonnen. Seitdem ist allerdings besonders die Offense deutlich flexibler geworden und hat im Schnitt 41 Punkte aufs Brett gebracht. „Wir haben unseren Rhythmus gefunden und sind als Team in den letzten Wochen immer mehr zusammen gewachsen“, freut sich Head Coach Anderson über die Entwicklung der Mannschaft. „Wenn ich sehe, wie die Jungs sich an der Sideline anfeuern und sich gegenseitig unterstützen, dann bin ich sehr stolz auf das, was wir als Team erreicht haben“, lobt er. Auch für Präsident Ziegler ist klar: „Diese Mannschaft ist eine Einheit geworden. Die Bereitschaft, sich für den anderen voll rein zu werfen ist so stark. Wir sehen kaum noch Solotackles. Ständig hängen mindestens zwei Leute an einem Gegner und bringen ihn zu Boden und das Vorblocken ist auch unglaublich gut.“
Genau das gilt es aber am Samstag gegen Bonn auf’s Neue unter Beweis zu stellen – gerade weil den MiB auf fast allen Positionen wichtige Spieler fehlen. „No excuses“, meint Anderson und sieht in fehlendem Personal keinen Grund, nicht in Bonn zu gewinnen. „Unsere zweite Reihe ist mittlerweile teilweise schon sehr nah an den Startern. Die machen einen großartigen Job und werden ihre Chance nutzen“, ist er sich sicher. Ziel ist es, „Bonn von Anfang an zu dominieren“ und „gar nicht erst zulassen, dass es kurz vor dem Ende noch knapp ist“. „Ich habe den Jungs mal gesagt, wir müssen in jedes Spiel gegen, als wäre es der Super Bowl gegen die Patriots. Und genau das will ich gerade am Samstag von meiner Mannschaft sehen. Dann wird Bonn auch nicht zum Stolperstein“, unterstreicht Anderson den Anspruch auch gegen vermeintlich deutlich schwächere Gegner hunderprozentig fokussiert zu sein.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals
Für die Troisdorf Jets heißt es am Samstag: alles oder nichts. Wenn die Hamburg Huskies im Aggerstadion zu Gast sind, muss ein Sieg her, ansonsten sieht es mit dem Verbleib in der 2. Liga schon düster aus.
Ray „The Jet“ Ket (#15) wartet noch auf die Freigabe durch die medizinische Abteilung der Jets (Foto: Bernd-Udo Wiedicke)
Die Troisdorfer Footballer haben in einer glücklosen, von vielen Verletzungsausfällen geprägten Saison bisher nur einen Sieg in acht Spielen erringen können. Auch wenn es immer wieder spannende Partien gab, in denen die Jets durchaus mithalten konnten, blieb der Erfolg meist aus.
„In den vergangenen Wochen haben sich die Teams im Mittelfeld der Liga regelmäßig gegenseitig die Punkte abgenommen“, so Head Coach Andreas Heinen. „Das hat den Abstand zum rettenden 6. Platz noch größer gemacht. Waren bis vor zwei Wochen noch die Langenfeld Longhorns unser Gegner im Kampf um den Nichtabstiegsplatz, sind es nun die Hamburger.“
Grund für diese neue Konstellation ist die Talfahrt der Huskies, die ihre letzten vier Partien allesamt, wenn auch teils äußerst knapp, verloren haben. So rutschten die Elbstädter um Head Coach Kendral Ellison auf den 6. Tabellenplatz, den die Jets selbst zu Jahresbeginn noch als Saisonziel ausgegeben hatten.
Bereits im Mai hatten die Jets das Hinspiel in Hamburg absolviert. Der Ausflug stand dabei wie so oft in dieser Saison unter keinem guten Stern, da viele Leistungsträger nicht mit an die Elbe gereist waren. Dennoch ließ sich die Mannschaft nicht unterkriegen und lag zur Halbzeit nur mit 0:10hinten.
Doch mit den Verletzungen von Niklas Remke (Rippen), Fabian Bach (Hand) und Sascha Gummersbach (Schulter), mussten gleich drei wichtige Spieler das Feld verlassen. Dazu kam noch eine schwache Performance der Jets-Offense, die zwar zweimal gute Gelegenheit zum Punkten hatte, den Ball aber nicht in der Endzone der Schlittenhunde unterbringen konnte. Auf diese Weise unter Druck gesetzt, war es dann am Ende für die Defense der Jets auch nicht mehr möglich, die Niederlage zu verhindern. Der 34:7-Endstand für die Hamburger spiegelt den Spielverlauf aber eigentlich nicht wider, denn über weite Strecken konnten die Troisdorfer gut mithalten.
Bleibt zu hoffen, dass die Jets am Samstag mehr Glück haben. Mit Ray „ The Jet“ Ket (#15) steht zudem ein wichtiger Spieler kurz vor seiner Rückkehr in den Kader.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Im heimischen Fürstenbergstadion der Devils waren am Samstag die Aachen Vampires zu Gast. Ein Sieg gegen das Schlusslicht der Tabelle war ein "Muss", doch zwischenzeitlich sah es nicht danach aus.
Pass von Robin Graßmann auf Tobias Goldmann in die Endzone zum 17:13 - PAT Niklas Bossek (Foto: ©Oliver Jungnitsch)
Zwar gingen die Devils mit einem Field Goal durch Niklas Bossek (#7) in Führung, doch die Vampires hielten stark gegen die Devils. Mit der 0:65-Pleite gegen Essen letztes Wochenende im Nacken, waren die Devils noch nicht wieder mental bei der Sache.
Einzelne Fehler sorgten für den ersten Touchdown plus Extrapunkt im zweiten Quarter für die Gäste aus Aachen. Diesem hatten die Devils vorerst nichts entgegenzusetzen und so ging es mit einem Spielstand von 3:7 in die Halbzeitpause.
Im dritten Quarter waren die Devils immer noch nicht wirklich da. Zudem musste Quarterback Thomas Iking verletzungsbedingt ausscheiden und Robin Graßmann (#10, Wide Receiver) übernahm die Rolle. Anfangs tat er sich noch etwas schwer, doch das sollte sich ändern. Ein weiterer Touchdown ohne Extrapunkt für die Gäste sorgte für das "Aufwachen" der Devils.
Jubel nach dem TD von Goldmann #13 zur Führung der Devils (Foto: ©Oliver Jungnitsch)
Denn im vierten Quarter wurde es dann wirklich spannend. Zunächst kamen die Hausherren durch einen Touchdown Run von Tobias Goldmann (#13) wieder auf die richtige Spur. Die stark kämpfenden Vampires mussten sich immer wieder der Devils-Defense geschlagen geben. Nach der Two-Minute-Warning waren die Gelsenkirchener am Zug. Mit einem schönen Pass von Robin Graßmann auf Tobias Goldmann in die Endzone und dem Extrapunkt von Niklas Bossek machten die Devils den Sack zu. Am Ende siegten die Devils mit 17:13 Zuhause und holten zwei wichtige Punkte.
Nächsten Sonntag treffen die Gelsenkirchen Devils Zuhause auf die Paderborn Dolphins. Kick Off ist um 15 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Corinna von Eicken - Gelsenkirchen Devils
NRW Bildergalerie zum Spiel (60 Fotos):
Mit 17:13 gewannen heute die Gelsenkirchen Devils gegen den Aufsteiger, die Aachen Vampires. Ein Wechsel auf der Position des Quarterbacks brachte die Devils in der letzten Spielminute auf die Siegerstraße. Die Aachener Mannschaft konnte ihre Führung nicht über die Zeit bringen und verbleibt auf dem letzten Tabellenplatz der Regionalliga.
Matchwinner für die Gelsenkirchen Devils: Tobias Goldmann (#13), der mit zwei Touchdowns zum Sieg beitrug (Foto: ©Oliver Jungnitsch)
Für beide Mannschaften ging es um Punkte für den Klassenerhalt in eben dieser Liga. Bisher konnten beide Teams nur einen Sieg einfahren und standen somit mit jeweils zwei Punkten am Ende der Tabelle.
Aachen begann die Partie mit dem Kickoff. Das erste Quarter ist schnell erzählt: Unsicherheiten besonders auf der Seite der Hausherren, denen man die deutliche Niederlage vom vergangenen Wochenende anmerkte. Im Derby verloren die Devils bei den Assindia Cardinals mit 0:65. Dennoch waren es die Gelsenkirchener die mit einem Field Goal von Kicker Niklas Bossek (#7) mit 3:0 in Führung gingen. Es folgte noch eine Interception und das war es dann - das Quarter. Devil Lukas Peiffer (#24) konnte hiermit seine Statistik aufbessern.
Im zweiten Viertel hatten die Gastgeber die Möglichkeit ihre Führung auszubauen, aber ein weiteres Field Goal misslang. Besser machten es die Gäste, denn nach einem Pass von Quarterback Nils Heidingsfeld auf seinen Tight End mit der Nummer 98 konnten sie den ersten Touchdown des Spiels markieren (PAT gut - #98). Beim Stande von 3:7 ging es in die Pause.
Das dritte Quarter begannen die Devils mit dem Kickoff. Die Vampires kamen meist durch das Laufspiel über das Spielfeld. Die Devils fanden kaum eine Möglichkeit den Aachener Runningback mit der Nummer 27 zu stoppen.
Beim ersten Drive der Devils nach der Pause sah man eine personelle Veränderung. Auf der Position des Quarterbacks war nun ein Wide Receiver zu sehen: Robin Graßmann (#10), der jetzt für Thomas Iking spielte. Die nächsten Punkte gehörten aber wieder den Gästen aus Aachen. Nach Pass auf #85 gab es den zweiten Touchdown für die Vampires. Der PAT wurde von den Devils geblockt. Mit 3:13 ging das dritte Quarter zu Ende.
Im vierten Quarter können die Aachen Vampires ein Field Goal nicht verwandeln und es begann die Schlussphase des Spiels. Bei guten 4 Minuten Restspielzeit verkürzen die Gelsenkirchen Devils auf 10:13. Nach einem Pass von Robin Graßmann (#10) auf Tobias Goldmann (#13) kann Goldmann den Ball fangen und bringt ihn nach rund 25 weiteren Yards in die Endzone (PAT Niklas Bossek #7). Aachen riskiert nichts mehr und verwaltet die Führung. Bei der Restspielzeit von 1:17 Minuten trennen sich die Vampires durch einen Punt von dem Spielgerät. Gelsenkirchen nimmt den Ball fast an der Mittellinie auf und hat aber keine Auszeiten mehr. Graßmann überbrückt mit einem Pass auf Nils Elbracht (#17) und einem eigenen Lauf das Spielfeld bis in die Redzone der Aachener. Nach Pass auf Tobias Goldmann (#13) kann er den Ball in der Endzone fangen und so gehen die Devils bei 24 Sekunden auf der Uhr mit 17:13 in Führung (PAT Niklas Bossek #7). Aachen versucht in den letzten Sekunden mit langen Pässen das Feld zu überbrücken, kann aber die Niederlage nicht verhindern.
Beide Teams haben am nächsten Sonntag ein Heimspiel, aber mit Bielefeld und Paderborn kommen zwei Mannschaften, die bisher nur jeweils ein Spiel verloren haben.
Bildergalerie zum Spiel:
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