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Am vergangenen Sonntag trafen die Cleve Conquerors auf die Elsen Knights. Bei dem Spiel in der NRW-Liga gingen die Gastgeber aus Kleve ersatzgeschwächt in die Partie, denn mehr als 10 Spieler fehlten. Betroffen war besonders die O-Line der Conquerors. Aufgrund der heißen Temperaturen wurde das Spiel auf 4 × 10 Minuten zum Wohle der Spieler verkürzt. Zur Abkühlung war der Eiswagen ein Gewinn für alle Zuschauer.
Cleve Conquerors verlieren deutlich gegen die Elsen Knights mit 07:46 (Foto: Oliver Jungnitsch)
Den Coin Toss gewannen die Cleve Conquerors und entschieden, mit dem Kickoff in der ersten Hälfte zu beginnen. Nach einigen Läufen von den Runningbacks Tim Henkenius #7 und Robin Münster #35 überbrückten die Knights zügig das Feld. Der erste Drive wurde durch einen Touchdown von Wide Receiver Martin Wenzel #84 abgeschlossen, der von Elsens Quarterback Jan Schwede #6 bedient wurde (0:7 / PAT gut - Marco Becker #14). Die Cleve Conquerors hatten in ihrem ersten Drive nicht so viel Glück wie der Gast. So endete ihr Drive mit einem Punt von der eigenen 15 Yardline. Den Punt blockte René Münster #67 von den Knights und beförderte den Ball ins Aus: Safety (0:9).
Zu Beginn des zweiten Quarters erhöhten die Gäste auf 0:16. RB Tim Henkenius #7 lief in die Endzone und Kicker Marco Becker #14 verwandelte den PAT. Die erste Halbzeit gehörte klar den Elsen Knights, die mit 19:0 die Pause gingen. So erzielte Becker #14 noch ein Fieldgoal vor dem Seitenwechsel.
In der zweiten Hälfte wurde bei den Cleve Conquerors die Personalnot noch größer: so übernahm Philipp Sziesze #58, der Long Snapper, die Position des Centers in der O-Line. Auch in der zweiten Hälfte bestimmten die Gäste aus Ostwestfalen das Spiel. So erzielte zunächst Knights Quarterback Jan Schwede den nächsten Touchdown, mit einem Lauf über kurze Distanz. Das Pech blieb auch in der zweiten Hälfte den Conquerors holt, denn nach einem zu hohem Snap kullerte das Ei bis außerhalb der Endzone. Insgesamt erhöhten die Elsen Knight auf 0:46, bevor es den Gastgebern gelang, sich auch auf das Scoreboard einzutragen. Nach einem Pass von Kleves Quarterback Niklas Groß
#23 auf seinen Wide Receiver Felix Metzger war es so weit. Metzger fing den Ball kurz vor der Endzone und tankte sich durch. Den PAT zum 07:46 verwandelte Punter und Kicker Max Dussling #87.
Nach dem Spiel sagte Stephan Heßeling, der Head Coach der Cleve Conquerors: „Auch wenn wir wieder mit einem dezimierten Kader angetreten sind, denn insgesamt 12 Spieler waren aus verschiedenen Gründen nicht dabei, hatten sich die Coaches und Spieler wesentlich mehr versprochen. Elsen hatte einen simplen, aber guten Gameplan und bei uns lief eigentlich gar nichts. Es gibt jetzt viele schlaue Sprüche, die man verwenden könnte, aber es bleibt nichts anderes als daraus zu lernen und es zu nutzen besser zu werden.“
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Oliver Jungnitsch für NRWFootball
Während die Assindia Cardinals sich beim Hinspiel in Langenfeld nur knapp mit 28:29 geschlagen geben mussten, setzte es im zweiten Aufeinandertreffen in dieser Saison eine deutliche Niederlage. Die Men in Blue unterlagen dem Spitzenreiter am WAZ-Gameday am Sonntagnachmittag bei drückender Hitze im Sportpark „Am Hallo“ mit 7:58 (0:7, 0:28, 7:6, 0:17).
Erzielte den einzigen Essener Touchdown: RB Darnell Walker Jr. (#1) - Foto: André Steinberg
Im ersten Viertel gingen die Gäste nach einem kurzen Lauf in die Endzone von Ersatz-Quarterback Nick Schaper, der seit dem Hinspiel gegen Essen für den verletzten Michel Fritsche die Position füllt, in Führung. Auch im zweiten Spielabschnitt waren die Cardinals noch nicht so richtig im Spiel angekommen: Den Longhorns gelang durch eine feine Drehung von Jerusalem Tootoo der nächste Touchdown. Kurze Zeit später fingen die Gäste einen Pass von Quarterback Alexander Jodlauk ab, der versuchte auf Running Back Darnell Walker Jr. zu werfen. Dieser berührte den Ball noch leicht, konnte ihn aber nicht kontrollieren. Nach dem nächsten Langenfelder Touchdown – Schaper bediente Receiver Ethan Weinstein in der Endzone – setzte der Essener Running Back Lennart Eßer zum Kickoff-Return an, fumblete das Ei aber auf dem Weg, sodass die Gäste zurück im Ballbesitz waren. Und die nächsten Langenfelder Punktgewinne ließen nicht lange auf sich warten: US- Neuzugang Darius Dawsey und erneut Weinstein bauten den Vorsprung der Gäste bis zur Halbzeit auf ein stattliches 35:0 aus.
Aus der Pause aber kamen die Cardinals wie ausgewechselt, arbeiteten sich in wenigen Spielzügen übers Feld bis zur Langenfelder Endzone, wo Walker Jr. ohne große Mühe über die Goalline marschierte – der erste Essener Touchdown an diesem Tag, der allerdings auch der einzige bleiben sollte. Mit dem nächsten Punktgewinn der Gäste durch Nils Pelzer war das Spiel beim Stand von 7:41 bereits im dritten Viertel entschieden. Im Schlussviertel rückte Rookie Lars Sell für Jodlauk auf die Quarterback-Position, machte dabei aber keine allzu glückliche Figur. Er warf zwei Interceptions. Eine wurde von den Langenfeldern gnadenlos mit dem nächsten Touchdown durch Etienne Keßler- Martinez bestraft. Zuvor hatten die Rheinländer ihre Führung bereits durch ein verwandeltes Field Goal von Sebastian Brocker erhöht, und setzten durch Pelzer noch einen weiteren Touchdown obendrauf. Kurz vor Schluss fumbleten die Essener den Ball nach einem missglückten Snap noch einmal in Nähe der eigenen Endzone, die Longhorns aber zeigten sich als faire Sportsmänner und knieten die verbleibende Spielzeit ab.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
Die Solingen Paladins verlieren gegen die Paderborn Dolphins vor heimischer Kulisse mit 3:14. Bei extrem hohen Temperaturen verließen die Footballer der Solingen Paladins vor knapp 800 heimischen Fans den Platz mit hängenden Köpfen. Nach einer bis zum Ende spannenden Partie gegen die hochfavorisierten Dolphins aus Paderborn stand die zweite Heimniederlage der Saison in den Büchern.
Paladins verlieren gegen den Favoriten aus Paderborn - Foto: Werner Thorenz
Die Stimmung im Stadion war gut, als der Kickoff um 17 Uhr durch Yannic Schorn erfolgte. Verwunderte Blicke gingen allerdings durch die Reihen als Jeremy Konzack, der designierte Quarterback, ohne Pad und Helm an der Seitenlinie stand. Durch seine aktuelle Prognose Ende der Woche wurde entschieden, dass seine aus dem Langenfeld-Spiel stammende Schulterverletzung zu schwer sei und den Spielmacher somit bis zum Ende der Saison auf die Verletztenliste gesetzt. Somit war es Alexander Busch vorbehalten, die Offense auf dem Feld zu führen. Neben Konzack fielen unter der Woche noch verschiedene andere Spieler aus, sodass gerade die Offensive personell sehr dünn besetzt war. Dass dies sich bei den hohen Temperaturen später noch rächen sollte, war nur eine logische Folge.
Mit dieser Niederlage befinden die Paladins sich zwar weiterhin auf Platz 5 der GFL2 Nord, stehen dort aber nun punktgleich mit den Rostock Griffins und in Reichweite der Assindia Cardinals (verloren gestern mit 07:58 gegen die Longhorns aus Langenfeld).
Für die Paladins steht nun am 20. August das nächste Spiel in Hildesheim bei den Invaders an. Weiterhin heißt es: Ein Sieg in den nächsten beiden Spielen kann das Abstiegsgespenst verscheuchen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner - Solingen Paladins
Bei hochsommerlichen Bedingungen im Kölner Sportpark Höhenberg, sahen die Fans der New Yorker Lions und der Cologne Crocodiles ein Spiel, wie es spannender nicht sein konnte. Speziell in Halbzeit zwei entwickelte sich ein zum Teil offener Schlagabtausch, mit den letztendlichen besseren Ende für den Gastgeber aus Köln, welche mit 36:28 (7:0; 0:6; 7:9; 22:13) die Partie für sich entscheiden konnten. Matchwinner auf Seiten der Cologne Crocodiles war dabei Wide Receiver / Runningback Jarvis McClam, der allein vier, der fünf Kölner Touchdowns erzielen konnte.
WR #17 Tamsir Seck - Foto: Fabian Uebe
Die Lions gingen auf Grund von Krankheit und Verletzungen deutlich dezimiert an Start und mussten auf vielen Position auf die notwendige Tiefe im Kader verzichten. So kam u.a. Spielmacher Hendrik Scharnbacher zu seinem ersten Start in der Erima GFL und machte seine Sache gut. Die Lions gewannen den Coin-Toss und entschieden sich zuerst dem Angriff der Kölner den Ball zu überlassen. Köln startete ihren ersten Drive an der eigenen neun Yard Line, kamen aber nicht weiter als bis zu ihrer eigenen 40 Yard Linie voran, bevor sie sich erstmalig der, von Defense Koordinator Jim Ward gut eingestellten Defense der Löwen, geschlagen geben musste. Aber auch der Angriff der Braunschweiger unter der Regie von Hendrik Scharnbacher, fand vorerst keine Mittel und Wege gegen die Verteidigung der Kölner und musste sich ebenfalls schnell wieder per Punt vom Angriffsrecht trennen.
Die Crocodiles starteten ihren zweiten Dive tief in der eigenen Hälfte, konnten sich aber mit Läufen von Sergej Kendus und Pässen von Christian Strong auf Aaron Jackson und Jarvis McClam bis tief in die Spielfeldhälfte der Lions vorarbeiten. Die Führung zum 7:0 (PAT S. Appelt) erzielte Jarvis McClam nach einem 10 Yard Pass von Christian Strong. Mit diesem Spielstand ging es in das zweite Spielviertel, welches die Verteidigung der Löwen mit einem Turn Over gegen den Angriff der Kölner kurz vor der Mittellinie begann und ihrem Angriff die Möglichkeit zum Anschluss gab. Mit einem langen Pass über 36 Yards von Hendrik Scharnbacher auf Tamsir Seck und einen folgenden 20 Yard Touchdown-Pass erneut auf Tamsir Seck, schlossen die Löwen auf 7:6 (PAT nicht gut) auf.
Damit sollte es in der ersten Halbzeit mit Punkten auch gewesen sein, da beide Verteidigungsreihen keine weiteren Scores mehr zu ließen. Auf Seiten der Löwen konnten Samuel Kargel und OJ Thompson jeweils mit einem Sack ihren Anteil dazu leisten. Nach der wohlverdienten Halbzeitpause für beide Mannschaften bei den hohen Temperaturen auf dem Rasen, erhielten die New Yorker Lions zuerst das Angriffsrecht. Erfolg konnten sie daraus nicht schlagen. Auch für den Angriff der Gastgeber lief es nicht besser, dafür konnten sie aber Kapital aus einem Fehler des Puntreturn-Teams der Braunschweiger schlagen. Dieses konnte den Punt nicht festhalten und gaben den Cologne Crocodiles, welche am schnellsten reagierten und den freien Ball sicherten, ein neuer ersten Versuch tief in der eigenen Hälfte. Der Angriff der Kölner nahm das Geschenk dankend an und kurze Zeit später war es erneut Jarvis McClam, dieses Mal mit einem Lauf aus zwei Yards, der die Führung für sein Team auf 14:6 (PAT S. Appelt) ausbaute. Doch die Löwen ließen sich dadurch nicht beeindrucken und brauchten ganze zwei Spielzüge, um erneut den Anschluss wiederherstellen. Zuerst lief David McCants über 40 Yards bis weit in die Spielfeldhälfte der Crocodiles, dann bediente Hendrik Scharnbacher seinen Ballfänger Paul Bogdann mit einem 37 Yard Pass zum 14:12 (TPC nicht gut) in der Endzone der Hausherren. Die Braunschweiger Verteidigung stoppte den folgenden Drive der Kölner umgehend, wobei OJ Thompson und Arkadiusz Cieslok Kölns Quarterback Christian Strong ein weiteres Mal zu Boden bringen konnte und zwang die Crocodiles zum Punt. Dieser ging aus Sicht der Gastgeber vollkommen schief und der Angriff der Lions übernahm den Ball 20 Yards vor der Endzone der Kölner. Kurze Zeit später brachte Löwenkicker Luca Jeckstadt mit einem 35 Yard Fieldgoal sein Team erstmalig mit 14:15 in Führung.
Es folgten zwei Angriffsserien beider Teams, die jeweils im Punt endeten, bevor es ins vierte und letzte Spielviertel ging. Gleich der erste Spielzug, nachdem Seitenwechsel, brachte für die Cologne Crocodiles die Führung zurück. Abermals war es Kölns Jarvis McClam, der die gesamte Braunschweiger Verteidigung aussteigen ließ und über 59 Yards zum 22:15 (TPC J. McClam) und der erneuten Führung für seine Mannschaft, in die Braunschweiger Endzone einlief. Den folgenden Kick-Off returnierte Adehkeem Brown für die Löwen bis an die Mittellinie.
Es folgte ein Lauf von David McCants und eine zusätzliche 15 Yard Strafe gegen die Crocodiles, die zum Spielausschluss von Kölns Passverteidiger Khefil Osseni führte und den Braunschweiger Angriff bis an Kölns 26 Yard Linie brachte. Dort unterlief Hendrik Scharnbacher sein einziger „Fehler“ des Spiels. Beim Versuch eines Passes auf Tamsir Seck in die Endzone der Crocodiles, reagierte Köln Passverteidiger Fardan Allen am schnellsten und schnappte den Ball kurz von den fangbereiten Händen des italienischen Receivers in den Diensten der Lions, weg. Erneut sagten die Crocodiles „Danke“ und nur wenige Spielzüge später bediente Christian Strong seinen amerikanischen Receiver Aaron Jackson mit einem 72 Yard Pass zum 29:15 (PAT S. Appelt).
Doch wer meinte die New Yorker Lions würden sich geschlagen geben, sah sich getäuscht. Mit drei Pässen von Hendrik Scharnbacher auf Crusoe Gongbay in Folge, welche den Angriff bis an die zwei Yard Linie der Kölner brachte, bereiteten die Löwen die nächsten Punkte vor. Die verbleibenden Yards zum 29:22 (PAT L. Jeckstadt) Anschluss-Touchdown, überbrückte David McCants. Auch den Gastgebern unterliefen nun Fehler, welche sie im folgenden Drive weit nach hinten warfen. Daraus resultierend sah sich Christian Strong gezwungen einen riskanteren Pass zu werfen, welcher von Braunschweigs Adehkeem Brown an Köln 27 Yard Linie abfangen wurde und erneut den Lions Angriff in aussichtsreiche Position zurück auf das Feld brachte. Abermals nutze Hendrik Scharnbacher die Chance und fand zum zweiten Mal Paul Bogdann zum Touchdown und 29:28 (TPC nicht gut) in der Endzone der Kölner.
Bei noch etwas mehr als drei Spielminuten, wurde es jetzt noch einmal richtig spannend. Doch abermals war es erneut auf Kölner Seite Jarvis McClam, der mit seinem vierten Touchdown des Tages und einem 38 Yard Lauf, für das 36:28 (PAT S. Appelt) sorgte.Zwar waren immer noch knapp zwei Minuten zu spielen, doch lief den Löwen die Zeit davon. Mit Läufen von David McCants und einem Passfang von Crusoe Gongbay, ging es bis an die 37 Yard Linie der Kölner voran, doch war dort Schluss. Die Lions knieten schlussendlich ab und bescherten den Cologne Crocodiles damit einem 36:28 Erfolg, bleiben aber im direkten Vergleich weiterhin vor, da man das Hinspiel Ende Mai in Braunschweig, mit 27:14 gewinnen konnte.
Scoreboard
07:00 10 Yard TD-Pass C. Strong auf J. McClam (PAT S. Appelt)
07:06 20 Yard TD-Pass H. Scharnbacher auf T. Seck (PAT nicht gut)
14:06 2 Yard TD-Lauf J. McClam (PAT S. Appelt)
14:12 37 Yard TD-Pass H. Scharnbacher auf P. Bogdann (TPC nicht gut)
14:15 35 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
22:15 59 Yard TD-Lauf J. McClam (TPC J. McClam)
29:15 72 Yard TD-Pass C. Strong auf A. Jackson (PAT S. Appelt)
29:22 2 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT L. Jeckstadt)
29:28 19 Yard TD-Pass H. Scharnbacher auf P. Bogdann (TPC nicht gut)
36:28 38 Yard TD-Lauf J. McClam (PAT S. Appelt)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
In der Hitze der Hanse Sail behielten die Hausherren im Duell der Hansestädte vor erneut 750 Zuschauern die Oberhand und erzielten mit dem 35:03 Sieg einen Big Point im Kampf um den Klassenerhalt. Ausschlaggebend dafür waren erneut eine sehr gute Leistung der Verteidigung und eine nervenstarke Angriffsformation.
Griffins erzielen Big Point - Foto: Andre GschwengZu Beginn möchte sich das TEAM aber explizit bei ihren großartigen GrifFANS bedanken, die trotz der sengenden Hitze, der Einschulung in MV und des größten Seglertreffens der Welt ins Leichtathletikstadion zu Rostock geeilt waren. Zudem ein großer Dank an die Helfer, den Spieltagspäsentator WIRO sowie die unermüdlichen Griffiness. Gleich zu Beginn des Spiels gab es auch eine Schweigeminute für den kürzlich tragisch verstorbenen und ehemaligen Griffins Spieler Austin Smith sowie eine Ehrung für Linebacker Maurice Wright jr., der im letzten Jahr mit den Kuopio Steelers die finnische Meisterschaft gewinnen konnte, die nicht unerwähnt bleiben sollten.
Zum Spiel. Der erste Drive der Offense war vielleicht der beste der bisherigen Saison… bis er etwa 15 yards vor der Endzone der Huskies ins Stocken geriet. Strafe, drei zu kurze Angriffszüge und zu guter Letzt ein knapp verschossenes 32yd-Fieldgoal machten den starken Beginn zunichte. Es folgte ein langer Drive der Huskies, die in diesem Spiel die letzte Chance ergreifen wollten, um den Klassenerhalt zu ermöglichen. Und genauso spielten sie auch. 10 plays später allerdings mussten sie sich vom Ballbesitz per Punt und ohne Punkte trennen. Damit war quasi auch das erste Viertel rum – 00:00 stand an der Anzeigetafel.
Der zweite Angriffdrive der Greifen endete dann mehr oder weniger im Fiasko. Nach guten Beginn erneut Strafen und gleich mehrere Unzulänglichkeiten, die in einem missglücktem Puntsnap endeten und die Huskies an der Griffins 9yd-line in Position brachte. Die Verteidigung allerdings konnte das Schlimmste verhindern, zwang die Huskies zum erfolgreichen Fieldgoalversuch. Doch die Griffins behielten die Nerven und antworteten schnell. Drei Laufspielzüge und ein Pass brachte den Angriff an die 30yd-line der Huskies und diese überbrückte Nicholas Alberto unwiderstehlich mit einem Lauf, PAT Beumer gut und die 07:03 Führung. Die beiden folgenden Drives der Teams brachten keine sonderlichen Ergebnisse, man konnte die Wichtigkeit der Partie für beide quasi riechen. Also ging es so in die Pause.
Nach der Pause kam die Defense der Griffins so richtig ins Rollen und ließ quasi fast nichts mehr zu, so sehr sich Hamburg auch mühte. Immer wieder kam guter Druck der D-line zustande, die ihren langjährigen Team Captain Phil Birkner zurück begrüßen durfte, die Linebacker standen goldrichtig und dem Backfield gelang in Person von Björn Rosenbrock eine langersehnte Interception. Folgerichtig brachte die vom erneut überragenden MLB Wright jr. angeführte D die Offense in gute Feldpositionen, die diese für sich nervenstark nutzten. Im ersten Drive unterlief dem mittlerweile wohl dehydrierten QB Shon Belton noch eine Interception an Hamburgs 11yd-line, danach aber war es dem britischen RB Sean Adeyemi vorbehalten die nächsten Punkte zu erzielen, PAt Beumer gut – 14:03. Die Huskies setzten nun alles auf eine Karte, wurden aber jäh im 4.Versuch gestoppt und nur ein Play später passte Belton auf Beumer – 21:03, die Vorentscheidung. Jetzt kam es knüppeldick für die Hamburger. Im nächsten Passversuch pflückte Rosenbrock den Ball und nur ein play später lief Nicholas Alberto 26yd zu seinem zweiten Tagestouchdown. Im Stadion hielt es nun niemanden mehr auf dem Sitzen und die Greifen legten nach. Immer wieder starke Läufe von Julian Hagen brachten die Hausherren bis an die 11yd-line, die letztlich Kalan Miller mit einem Run überbrückte und den Deckel auf die Begegnung machte. Anschließend gab es noch einen langen Drive der Huskies bis an die 3yd-line der Griffins, aber auch vier weitere Versuche brachten nicht den erwünschten Gast-Touchdown. So blieb es am Ende bei einem völlig verdienten Sieg der Griffins, der auch in der Höhe völlig in Ordnung geht. Die Huskies müssen leider den Weg in Liga 3 gehen und stehen als erster Absteiger aus der GFL 2 fest. Die Ostseestädter haben sich durch den Sieg bei noch zwie ausstehenden Partien in eine sehr gute Ausgangsposition gebracht, um nach einer verkorksten Saison den Klassenerhalt selbst zu sichern.
Das nächste Heimspiel findet am 27.08. um 16:00 Uhr im LAV Stadion statt. Zu Gast werden dann die Aufstiegsaspiranten der Hildesheim Invaders sein, die gestern in einem wilden Spiel in Lübeck mit 56:30 die Oberhand behielten. Lübeck wird auch der nächste Gegner der Griffins sein. Am kommenden Samstag gibt es das nächste Nordduell.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
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