Seniors
Am Mittwoch hat die Jahreshauptversammlung des AFC Remscheid Amboss stattgefunden. Neben vielen positiven Nachrichten scheiterte eine Neuwahl des Vorstands am Mangel an Kandidaten. Unterdessen bereitet sich die erste Mannschaft auf ihr Auswärtsspiel in der Oberliga NRW am Sonntag bei den Münster Mammuts vor. Der Kickoff ist um 15 Uhr.
JHV Gut aufgestellt zum Auswärtsspiel nach Münster - Foto: CEPD Sports
“Sportlich ist die Saison ein Erfolg. Wir haben schon vier Spieltage vor Schluss die Klasse gesichert“, sagt Amboss-Präsident Christian Müller, der in dieser Saison auch sein Comeback als Guard auf dem Platz gegeben hat. “Auch wirtschaftlich ist der Verein gesund“, erklärt Müller zudem. Und so gestaltet sich das Sommerfazit des Amboss mehr als positiv. Nach der Niederlage der Aachen Vampires am vergangenen Wochenende bei den Dortmund Giants ist auch die mathematische Restchance der Aachener hinüber, sich in der Tabelle noch am Amboss vorbeizuschieben. Daraus ergibt sich die Tatsache, dass Remscheid die Klasse bereits gesichert hat.
Bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Mittwoch gab es auch überwiegend positive Nachrichten. Neben dem gesicherten Klassenverbleib wusste der Vorstand über die wirtschaftlich gesunde Lage des Vereins zu berichten. Natürlich waren Sponsoren-Gelder und Einnahmen aus dem Besuch der Heimspiele aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen zwei Jahren gravierend zurückgegangen, doch dem Vorstand war es durch Einsparmaßnahmen, zum Beispiel dem Verzicht auf Importspieler, gelungen, viele der sonst vorhandenen Einnahmen zu kompensieren und trotzdem sportlich erfolgreich zu sein.
Die U13 sowie die Cheerleading-Abteilung blühen zudem auf und haben Zuwachs an Sportlern und Sportlerinnen zu verzeichnen. Außerdem spielt die U16, die sich in einer Spielgemeinschaft mit den Assindia Cardinals befindet, eine erfolgreiche Saison. Sorgenkind des Vereins bleibt die U19, die während der Pandemie einen enormen Verlust an Spielern zu verzeichnen hatte und in dieser Saison an keinem Spielbetrieb teilnimmt. In näherer Zukunft wird das auch die erste Mannschaft zu spüren bekommen, da zu erwarten ist, dass der Nachschub an Spielern aus der ältesten Jugendklasse im Übergang zu den Senioren nur noch sporadisch stattfindet.
Mit einem weiteren Ansinnen scheiterte der Vorstand, der neben Christian Müller aus Nadja Wolf und Sven Müller besteht, allerdings. Bereits im Juni hatte das Trio darauf hingewiesen, aus verschiedenen Gründen nicht mehr für eine neue Amtsperiode zu kandidieren. Trotz des Vorlaufs gab es allerdings nur einen Kandidaten für eine Nachfolge. Satzungsgemäß blieb somit der aktuelle Vorstand geschäftsführend bis auf Weiteres im Amt und wird in Kürze eine neue Mitgliederversammlung einberufen, um eine Nachfolge zu erzielen.
Ungeachtet dessen schreitet die Saison des Amboss voran. Am Sonntag ist der Amboss bei den Münster Mammuts zu Gast und fordert Revanche für die 32:42-Hinspielniederlage. “Wir können völlig befreit aufspielen“, freut sich Bizzarri über den verschwundenen Druck durch den bereits sicheren Klassenerhalt. Ehrgeizig ist der Amboss trotzdem und will vor allem Platz drei in der Tabelle, die der Amboss hinter den Aufstiegsaspiranten Krefeld Ravens und Wuppertal Greyhounds belegt, verteidigen, auch wenn personell weiterhin der Schuh drückt.
So steht Quarterback Tom Schröder mit einer Oberschenkelverletzung weiterhin nicht zur Verfügung. Stattdessen wird Erik Hensch erneut die Offense aufs Feld führen. Linebacker Oskar Meyer kehrt zudem ins Team zurück, nachdem er beim Auswärtssieg in Aachen ausgefallen war. Die Statistik spricht übrigens für den Amboss: In fünf Duellen mit den Mammuts seitdem beide Teams seit 2019 zusammen in der Oberliga spielen, gab es ausschließlich Auswärtssiege für beide Mannschaften. Gemäß der Serie wäre nun der Amboss wieder mit einem Sieg an der Reihe.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
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Die Men in Blue empfangen eine Woche nach der deutlichen Niederlage bei den Paderborn Dolphins (12:31) – die sechste in Folge - am Sonntag, 28.08.2022, die Solingen Paladins zum zehnten und damit letzten Saisonspiel der Zweiten Liga (GFL2). Kick-Off ist um 15 Uhr.
Am Sonntag geht es beim Westenergie Gameday um den Verbleib in der GFL2 - Foto: Oliver Jungnitsch
Sowohl für die Assindia Cardinals als auch die Solingen Paladins geht es am letzten Spieltag einzig und allein darum, sich den Klassenerhalt zu sichern. Um das zu schaffen, müssen die Essener das Spiel mit mehr als 12 Punkten Differenz gewinnen. Gelingt das, würden die Men in Blue der Liga erhalten bleiben und die Solinger müssten den Gang in die Regionalliga antreten. Gelingt das allerdings nicht, müssten die Cardinals runtergehen und die Paladins würden auch im kommenden Jahr in der GFL2 spielen.
Die Partie wird vor heimischer Kulisse im Sportpark „Am Hallo“ ausgetragen. Gameday-Tickets können ausschließlich online und bis eine Stunde nach Kick-Off unter assindia-cardinals.de/tickets/ erworben werden. Preise: Vollzahler 10€, ermäßigt (Schüler und Studenten) 5€, Kinder bis zum 12. Lebensjahr haben freien Eintritt.
Die Paladins spielen – genauso wie die Cardinals – eine eher durchwachsene Saison. Die Aufgaben gegen die Teams, die unter ihnen in der Tabelle stehen, konnten die Klingenstädter bislang zwar allesamt lösen, gegen die Top-Vier der Liga reichte es allerdings nicht zu einem Punktgewinn. Einen Trumpf haben die Solinger auf ihrer Seite: In Running Back Moses Harris stellt der Tabellenfünfte den Rushing Leader der GFL2 mit insgesamt 1507 Yards.
Im ersten Duell in dieser Spielzeit mussten sich die Men in Blue in der Solinger Jahnkampfbahn trotz phasenweiser Führung geschlagen geben. Bei sommerlichen Temperaturen setzte es Anfang Juli eine 13:25-Niederlage bei den Paladins – die es am Sonntag wettzumachen gilt.
Das sagen
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
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Die Einstellung und der Kampf stimmten, wurden aber einmal mehr nicht mit Punkten belohnt. Für die Assindia Cardinals setzte es am Sonntagnachmittag die sechste Zweitliga-Niederlage in Folge. Im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Paderborn Dolphins mussten die Men in Blue eine deutliche 12:31 (0:7, 6:14, 0:3, 6:7)-Pleite hinnehmen. Dennoch kommt es am letzten Spieltag am kommenden Sonntag um 15 Uhr im heimischen Sportpark „Am Hallo“ zum Endspiel um den Klassenerhalt gegen die Solingen Paladins, weil die sich am Samstag mit 22:54 bei den Hildesheim Invaders geschlagen geben mussten.
RBs Brett Sylve (5) und Darnell Walker Jr. (1) konnten ihre Verteidiger nicht allzu oft loswerden - Foto: Sascha Schneider)
Zu Beginn der Essener Partie in Ostwestfalen hielten die beiden Defensivreihen dem Druck der Offenses stand. In den ersten Drives wurden keine Punkte vergeben, obwohl die Cardinals nach einem Fumble von Running Back Darnell Walker Jr. schon früh den Ballbesitz abgeben mussten. Doch kurz vor Ende des ersten Viertels gingen die Hausherren durch einen Lauf aus kurzer Distanz in die Endzone in Führung, auch der Zusatzpunkt-Versuch war erfolgreich – 7:0 für Paderborn.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts fumbleten die MiB erneut nach einem unglücklichen Snap. Diesmal nutzten die Dolphins ihre Chance und erhöhten durch einen Pass-Touchdown und dem folgenden verwandelten Extra-Punkt-Versuch auf 14:0. Die Gäste aber lieferten in Person von Running Back Darnell Walker Jr. die direkte Antwort. Zuerst trug er den Ball nach dem Paderborner Kickoff entschlossen Richtung Paderborner Hälfte. Es folgte ein starker Lauf über rund 60 Yards bis in die gegnerische Endzone. Ein bärenstarker Drive nur von Walker Jr.. Kicker Tim Rechter konnte diesen allerdings nicht vergolden. Sein PAT wurde von den Gastgebern geblockt.
Noch vor der Pause sorgten die Dolphins für klare Verhältnisse: Receiver Sören Griese fing einen langen Pass kurz vor der Endzone und musste noch nur über die Goalline stolpern. Wieder flog der Paderborner Kick durch die Stangen – 21:6-Halbzeitführung für die Platzherren.
Nach der Pause hatten die Cardinals Glück, dass Hendrik Schröder einen Field-Goal-Versuch nicht verwandelte. Sein Teamkollege machte es in den Schlussminuten des dritten Viertels besser und erhöhte per Field Goal auf 24:6. Bei den Men in Blue keimte zu Beginn des letzten Viertels noch einmal Hoffnung auf, als Quarterback Alexander Jodlauk und Running Back Brett Sylve den Ball über die Goalline bugsierten. Die Essener hatten in der gleichen Situation bereits gefumbled, schienen den Ball aber doch im eigenen Besitz in die Endzone gebracht zu haben. Um den verlorenen Extrapunkt nach dem ersten Touchdown wieder wettzumachen, setzten die Cardinals zur Two-Point-Conversion an – doch auch sie blieb erfolglos. Die Paderborner konnten ihren dritten Field-Goal-Versuch an diesem Nachmittag nicht verwerten, schraubten das Ergebnis aber mit einem weiteren Touchdown-Lauf kurz vor dem Ende weiter in die Höhe – 12:31-Niederlage für die Men in Blue, für die sich gleich der Fokus auf das Finale gegen Solingen richtete.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
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Bei sommerlichen Temperaturen verließen die Footballer der Solingen Paladins vor 1000 gegnerischen Fans den Platz nach einem harten Kampf. Bis zur Halbzeit hielten die Paladins gegen die hochfavorisierten Invaders
Für die Solinger begann die Auswärtsfahrt schon mit einer unerwarteten, allerdings nicht unwesentlichenVerzögerung. Durch massive Verkehrsstörungen dauerte die Anreise fast sechs Stunden, weshalb der Kickoff 90 Minuten nach hinten verlegt werden musste. Als Konsequenz mussten die Solinger ihre Spielvorbereitung auf ein Minimum verkürzen. Trotzdem war die Stimmung im Hildesheimer Stadion gut, als es der Kickoff um 16:45 Uhr erfolgte.
Mit dieser Niederlage befinden die Paladins sich weiterhin auf Platz 5 der GFL2 Nord. Sie stehen dort weiterhin punktgleich mit den Rostock Griffins (Niederlage gegen Lübeck) und in Reichweite der Assindia Cardinals (Niederlage gegen Langenfeld). Nun steht tatsächlich das finale Spiel in Essen am nächsten Sonntag an. Der Verlierer wird wahrscheinlich den Weg in die Regionalliga antreten müssen. Durch einen möglichen Vergleich dreier Teams (Rostock, Essen und Solingen) fiele der direkte Vergleich vermutlich weg.
Das Spiel begann mit Hildesheimer Angriffsversuchen, die recht schnell von der Solinger Defense um Team Captain Jan Berens gestoppt werden konnte. Solingen betrat unter der Führung von Quarterback Alexander Busch das Feld und erzielte mehrere First Downs, bevor man ein Fieldgoal über 40 Yards durch Yannic Schorn versuchte. Lieder ging der Kick knapp an den Goalposts vorbei. Die zweite Hildesheimer Angriffswelle war dann erfolgreicher und ein kurzer Lauf des US-Runningbacks bedeutete das 7:0. Solingen antwortete mit guten Spielzügen über Moses Harris und Pässen auf Cole Williams und Gianni Böntgen. Moses Harris war dann der Touchdown zum 7:7 vorbehalten ( PAT Yannic Schorn).Mit 7:7 ging es ins nächste Quarter.
Nun überschlugen sich die Ereignisse. Hildesheim ging direkt im nächste Spielzug mit 14:7 in Führung. Solingen tat sich zwar etwas schwer, erzielte dann jedoch in einem 4. Versuch einen Touchdown über 60 Yards, nachdem Busch auf Harris gepasst hatte. Ein offener Schlagabtausch führte dann zu einem Trickspielzug der Invaders zum 21:14. Nach einigem Hin und Her durch Fumbles ging es mit diesem Spielstand in die Halbzeit.
Nach der Pause starteten die Paladins mit dem Ballbesitz. Einige First Downs später mussten die Mannen um QB Busch sich allerdings dann per Punt vom Ball trennen. Hildesheim ließ sich nicht lange bitten und eröffnete die Halbzeit seinerseits mit dem 28:14 per Pass-Touchdown. Die Solinger gaben das Angriffsrecht im Anschluss durch eine unglückliche Interception schnell wieder ab, was zum 34:14 führte. Einige Ausfälle auf Solinger Seite hinterließen deutlich ihre Spuren, während die Invaders munter durchwechseln konnten.
So ging es mit einem Passing-Touchdown der Invaders über 20 Yards zum 40:14 (TPC no good) weiter. Solingen kämpfte und erzielte aus fast aussichtsloser Lage mit einem 65 Yards-Pass auf den gut aufgelegten Noah Gehring das 40:22 (TPC Harris). Danach waren allerdings nur noch die Invaders am Drücker, die mit zwei Scores zum 54:22 den Deckel zu machten.
Für die Paladins steht nun am 28. August das letzte Spiel der Saison in Essen bei den Assindia Cardinal an. Nun heißt heißt es definitiv: Ein Sieg im nächsten Spiel bedeutet den Verbleib in der Liga. Eine Niederlage würde die Karten neu mischen und ein Vergleich zwischen Rostock, Essen und Solingen müsste gezogen werden.
Kommentare zum Spiel:
Michael Tiedge, Headcoach: „Natürlich sind wir heute nicht zufrieden. Viele kleine Fehler haben uns immer wieder zurückgeworfen. Trotzdem müssen wir anerkennen, dass Hildesheim heute einfach besser war. Für uns heißt es nun tatsächlich in Essen alles oder nichts. Mein Team wird wieder alles geben, das macht mich zuversichtlich.“
Marco Hübner, Offense-Line-Coach: „Es war das erwartet schwierige Spiel. Hildesheim hat extrem viel Druck gemacht, den wir nur zeitweise kontrollieren konnten. Gerade in der zweiten Halbzeit fehlten uns einfach die personellen Alternativen.“
Felix Issberner, Offensive-Line: „Wir wussten, dass es heute schwer werden würde, aber letztendlich hat es nicht gereicht. Nun müssen wir Essen schlagen. Jeder weiß, dass es in der nächsten Woche um den Verbleib in der Liga geht. Mehr Motivation braucht man nicht.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner - Solingen Paladins
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Etwas mehr als 3.100 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion, sahen bei sommerlichen Bedingungen einen starken Auftritt der New Yorker Lions gegen den amtierenden Deutschen Meister, den Dresden Monarchs, welcher ihnen mit einem 31:20 (10:7; 7:0; 7:6; 7:7) Sieg, nicht nur die Sicherheit ein Play-Off Platzes einbrachte, sondern auch Lust auf mehr machte.
QB #11 C. Therriault - Foto: Fabian Uebe
Erstmalig nach dem German Bowl 2017, führte Casey Therriault wieder Regie auf der Kommandobrücke und hinterließ, nach nur zwei vollen Trainingseinheiten mit dem Team, an vielen den Eindruck, als wäre er nie Weg gewesen.
Die New Yorker Lions gewannen den Coin Toss und entschieden sich dafür, zuerst der Offense der Dresden Monarchs das Angriffsrecht zu geben. Doch viel zu tun, gab es für den Angriff der Goldhelme gar nicht. Den Kick-Off von Luca Jeckstadt, trug Dresdens Ken Hike Jr. über 80 Yards bis dicht an die Endzone der Lions zurück und nur zwei Läufe von Monarchs Runningback Yazar Nassar später und die Gäste gingen nach nicht einmal einer Spielminute, mit 0:7 (PAT F. Kammel) in Führung.
Es folgte das Comeback der bereits jetzt schon legendären #11 der Lions, Quarterback Casey Therriault. Mit Pässen auf Fabian Rolfes, Tamsir Seck und Paul Bogdann, führte er seine Offense schnell bis tief in die Hälfte der Gäste. Wobei er mit seiner Mobilität und Spielübersicht, sich auch immer wieder vom Druck der Dresdener Abwehr lösen konnte. Zwar geriet der erste Drive der Hausherren an der Monarchs 11 Yard Linie ins Stocken, doch Luca Jeckstadt sorgte mit einem 29 Yard Fieldgoal für die ersten Punkte der Löwen zum 3:7. Es folgte der erste starke Auftritt der Braunschweiger Defense, in der nach wie vor einige feste Größen fehlten bzw. durch den kurzfristigen Ausfall von Adehkeem Brown, sogar noch eine weitere wichtige Komponente kurzfristig ersetzt werden musste.
Nach einem Punt der Sachsen, war es nun David McCants, der die Hauptlast im nächsten Angriffsdrive der Lions übernahm und sein Team bis in die Hälfte der Dresdener führte. Dort bediente Casey Therriault Justus Holtz mit einem Pass über 33 Yards und gleich im Anschluss Christian Bollmann über 14 Yards, zum 10:7 (PAT L. Jeckstadt) und der ersten Führung des Spiels für die Lions. Mit diesem Spielstand ging es in den zweiten Spielabschnitt und der nächsten Glanzleistung der Braunschweiger Verteidigung, welche u.a. mit einem Sack von OJ Thompson an Spielmacher Austyn Carta-Samuels, die Dresdener erneut zum Punt zwangen.
Der Punt der Gäste geriet dabei deutlich zu kurz und brachte somit den Angriff der Hausherren nahe der Mittellinie, zurück in Ballbesitz. Nach drei Läufen von David McCants und einem sehenswerten Passfang von Mika Wickinger, war es Tamsir Seck, der nach einem 23 Yard Pass von Casey Therriault, die Führung der Löwen auf 17:7 (PAT L. Jeckstadt) ausbaute. Dieses bedeutet auch zeitgleich den Halbzeitstand, da beide Teams im weiteren Verlauf des zweiten Spielabschnitts, keine Punkte mehr erzielten. So konnte u.a. Dresdens Defense Lineman Leonardo Matassini, einen Passversuch von Casey Therriault tief in der Hälfte der Monarchs, aus der Luft fischen und über knapp 30 Yards zurück in Richtung Endzone der Lions tragen. Nennenswertes sprang für die Gäste aber nicht dabei heraus.
Nach der Halbzeitpause kamen die New Yorker Lions deutlich besser aus der Kabine. Nachdem Kick-Off der Goldhelme, starteten die Braunschweiger an der eigenen 25 Yard Linie und machten sich auf, Yard um Yard der Endzone der Gäste näher zu kommen. Immer wieder fand Casey Therriault Mittel und Wege sich aus brenzligen Situationen zu befreien und eine Anspielstation zu finden. Im dritten Versuch nahe der Mittellinie und auf Grund einer Strafe und eines Sacks an den Lions Spielmacher durch Dresdens Ken Hike Jr., 15 Yards zu überbrücken, warf Casey Therriault einen Mium llimeter genauen Ball über 44 Yards auf Justus Holtz zum 24:7
(PAT L. Jeckstadt) Zwischenstand.
Mit der drohenden Niederlage im Rücken begannen die Dresden Monarchs nun aggressiver zu spielen und hatten damit auch Erfolg. Besonders Ballfänger Leon Otto, aber auch Isaiah Amaechi, sorgten für ausreichend Raumgewinn, um die nächsten Punkte für die Gäste vorzubereiten. Schließlich was es die Kombination Austyn Carta Samuels auf seinen Receiver Stephane Fortes, welche über 41 Yards zum Erfolg und zum 24:13 (PAT nicht gut), Anschlusstouchdown führte.
Es wurden letztmalig die Seiten gewechselt und die New Yorker Lions waren wieder mit ihrer Offense auf dem Feld. Vorbereitet durch Pässe von Casey Therriault auf seine Ballfänger Justus Holtz, Mika Wickinger, Tamsir Seck und Andrea Serra, sowie einen unmöglichen erscheinenden Kurzpass im Fallen auf David McCants, ging es bis kurz vor die Endzone der Gäste. Final war es erneut die Kombination Casey Therriault auf Tamsir Seck, dieses Mal über 8 Yards, welche die Führung der Hausherren auf 31:13 erhöhte. Die Gäste setzten jetzt alles auf eine Karte und spielten nun auch jeden vierten Versuch aus.
Genau dieses brachte sie auf Höhe der Braunschweiger 45 Yard Line in Not und die Defense der Löwen sorgte für einen Turn over in Downs. Die Lions hätten bereits jetzt schon theoretisch das Spiel endgültig zu ihren Gunsten entscheiden können, doch machten zwei viel zu hohe Snaps, mit daraus resultierenden Raumverlusten, dieses zunichte. Somit erhielten die Monarchs eine weitere Chance nochmals ranzukommen und nutzten diese auch knallhart aus. Abermals was es Ballfänger Stephane Fortes, der einen 23 Yard Pass von Austyn Carta-Samuels zum Touchdown und 31:20 Anschluss (PAT F. Kammel) verwerten konnte. Auch der folgende Onsidekick-Versuch gelang und somit blieben die Monarchs in Ballbesitz. Doch weiter als bis zur Mittellinie ließ die Verteidigung der Löwen die Gäste nicht kommen. Bei einem weiteren vierten Versuch war Veteran Benjamin Krahl zur Stelle und verhinderte durch eine Glanztat einen weiteren Passfang, zu einem neuen ersten Versuch. Braunschweigs Angriff genügte nun nur noch ein weiterer erster Versuch zum Sieg, den David McCants und Casey Therriault mit Läufen auch erzielten. Danach musste nur noch abgekniet werden und das Spiel war zu Gunsten der New Yorker Lions entschieden.
Mit einem weiteren Sieg im letzten regulären Saisonspiel am kommenden Samstag in Kiel, können die New Yorker Lions den zweiten Tabellenplatz in der Erima GFL final fixieren und somit im Play-Off Viertelfinale ein weiteres Heimspiel gegen die Süddritten sichern.
Scoreboard
00:07 8 Yard TD-Lauf Y. Nassar (PAT F. Kammel)
03:07 29 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
10:07 14 Yard TD-Pass C. Therriault auf C. Bollmann (PAT L. Jeckstadt)
17:07 23 Yard TD-Pass C. Therriault auf T. Seck (PAT L. Jeckstadt)
24:07 44 Yard TD-Pass C. Therriault auf J. Holtz (PAT L. Jeckstadt)
24:13 41 Yard TD-Pass A. C.-Samuels auf S. Fortes (PAT nicht gut)
31:13 8 Yard TD-Pass C. Therriault auf T. Seck (PAT L. Jeckstadt)
31:20 23 Yard TD-Pass A. C.-Samuels auf S. Fortes (PAT F. Kammel)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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