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Der AFC Remscheid Amboss hat am 7. Spieltag der Oberliga NRW mit 07:31 (7:7, 0:0, 0:7, 0:17) bei den Münster Mammuts verloren. Dadurch rutschte die Mannschaft von Head Coach Paolo Bizzarri auf Rang fünf ab.
Linebacker Jonas Kronenberg erzielt einen Fumble-Return-Touchdown - Foto: CEPD Sports
Nach dem bereits vollendeten Klassenerhalt fuhr der Amboss befreit nach Münster. “Wir können nun vollkommen befreit aufspielen“, hatte Bizzarri bereits im Vorfeld der Partie gesagt. Und der Amboss startete gut in die Partie. Linebacker Jonas Kronenberg schnappte sich einen misslungenen Snap der Münsteraner Offense und trug den Ball zur frühen Auswärtsführung in die gegnerische Endzone. Kicker Nick Zimmermann verwandelte den folgenden PAT in gewohnter Sicherheit.
Aber auch die Gastgeber waren hellwach und nutzten ihrerseits den ersten Fehler der Amboss-Offense. Nach einem Fumble überbrückten die Mammuts nur noch wenige Yards und kamen durch einen Passing Touchdown über ein Yard Entfernung samt geglücktem PAT zum Ausgleich. Überhaupt war vor allem dem Angriff des Amboss die prekäre Quarterback-Situation anzumerken. Im vierten Spiel in Folge stand ein neuer Starter auf dem Feld, diesmal startete Erik Hensch, der beim Auswärtsspiel bei den Aachen Vampires vor zwei Wochen in der zweiten Halbzeit von Tobias Picard übernommen und den Amboss mit einem Passing und einem Rushing Touchdown zum Sieg geführt hatte.
In Münster unterlief Hensch neben einem eigenen Fumble zum Ballverlust auch eine Interception und auch Jonas Kronenberg, der für einige Spielzüge als Quarterback einsprang, warf den Ball im Verlauf der ersten Halbzeit einmal zum Gegner. Ein großer Vorwurf ist den Quarterbacks allerdings nicht zu machen, fehlen dem Amboss im Vergleich zum Saisonstart doch einige Playmaker, allen voran Runningback David Engelmann. In Münster fielen zudem noch die Wide Receiver Christoph Henkel und Laurenz Gottschalk aus. Die Defense des Amboss stand dafür mit Rückkehrer Oskar Meyer umso besser und verhinderte, dass die Mammuts ihre vielen Turnover in weitere Punkte verwandeln konnten – zudem fing Cornerback Liam Hagemann, wie schon in Aachen, eine Interception.
Ein Bild, das sich auch nach der Pause ergab. Die Amboss-Offensive hatte weiterhin Probleme über das Feld zu marschieren, während die Defense sich immer wieder den ständigen Angriffen der Münsteraner erfolgreich entgegenstellte. Dann kam es, wie es kommen musste. Einmal fanden die Gastgeber eine Lücke im Defensivverbund und erhöhten so auf 14:07 im dritten Viertel. Als die Mammuts eingangs des Schlussviertels das Spiel durch ein verwandeltes Fieldgoal in ein Two-Scoring-Game verwandelten, war die Hoffnung beim Amboss gebrochen und auch der Defense war der Kräfteverschleiß anzumerken. Ein Passspielzug über 50 Yards und ein Run über 30 Yards samt verwandelter Extrapunkte sorgten so für den etwas zu deutlichen 31:07-Erfolg der Mammuts.
In der Tabelle fiel der Amboss von Rang drei auf Platz fünf zurück. Erstmals in seiner Geschichte verloren die Remscheider ein Auswärtsspiel bei den Mammuts – gleichbedeutend damit, dass der Amboss auch zum ersten Mal beide Partien in einer Saison gegen die Münsteraner verlor. Weiter geht es am 10. September mit der Neuauflage des Bergischen Derbys gegen die Wuppertal Greyhounds im Stadion Reinshagen. Der Kickoff ist um 15 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
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Erster Heimspiel-Touchdown im neuen Stadion gegen Herne Black Barons - Es war kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit, die Brilon Lumberjacks lagen zu diesem Zeitpunkt schon 0:26 gegen die Herne Black Barons zurück, da fand der Briloner Defense Coordinator Franz Adebar kurz Zeit für eine Art vorgezogene Saisonbilanz. „Vielleicht sollten wir diese Saison jetzt abhaken“, sagte er, als sich abzeichnete, dass die Lumberjacks auch das siebte Spiel verlieren würden. „Wir könnten die restlichen drei Spiele nutzen, um Erfahrungen zu sammeln, und dann im Winter mit dem Neuaufbau beginnen.“
Brilons Running Back Waldemar Bechthold gelang der erste Heimspiel-Touchdown im neuen Stadion an der Jakobuslinde in Brilon - Foto: Mario Polzer
Diese Zwischenbilanz ist wohl die eigentliche Geschichte dieses Heimspiels der Brilon Lumberjacks. Der Rest ist aus den sechs vorhergehenden Spielen dieser Saison bekannt. Zwar gab es einige gute Szenen sowohl der Briloner Offense als auch der Defense, aber wieder einmal ging der Sieg an die Gegner – und wieder fiel er deutlicher aus als nötig. Headcoach Chris Nehls fehlten nach dem Spiel die Worte, da doch alles schon gesagt ist und die Ursachen bekannt sind.
Defense Coordinator Franz Adebar hatte die Gründe vorher noch einmal sachlich und vorwurfslos benannt. „Wir haben in dieser Saison viele krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle. Viele unserer Spieler arbeiten im Schichtdienst und können nicht so regelmäßig wie nötig zum Training kommen. Das macht es fast unmöglich, mit Stammbesetzungen Spielzüge einzuüben.“ Auf dem Platz wird das deutlich. Angriff und Verteidigung der Lumberjacks wirkten auch am Sonntag manchmal konzept- und orientierungslos. Das größte Sorgenkind bleibt die Position des Quarterbacks, weil alle Stammspieler verletzt sind.
Mit sechs Touchdowns, einer davon mit Extrapunkt und zwei mit Two-Point-Conversions brachten die Herne Black Barons ihre 41 Punkte aufs Scoreboard. Auffallend war, dass die Gäste mit demselben Laufspielzug mehrmals erfolgreich waren und jeweils mit einem langen Lauf den Ball in die Endzone der Lumberjacks tragen konnten. Hier wurde klar, was der Defense Coordinator meint: Es fehlt die Praxis aus dem Training. Zu oft aus Briloner Sicht hatten die Herne Black Barons leichtes Spiel.
Positiv ist anzumerken, dass der Briloner Running Back Waldemar Bechthold den ersten Heimspiel-Touchdown der Lumberjacks im neuen Stadion an der Jakobuslinde erzielen konnte. So blieben die Gastgeber diesmal wenigstens nicht ganz ohne Erfolgserlebnis, das Spiel endete 6:41.
In zwei Wochen sind die Brilon Lumberjacks bei den Minden Wolves zu Gast. Dieses Team dominiert bislang die Verbandsliga Ost. Das Hinspiel im Mai in Brilon gewannen die Mindener mit 0:60. Alles andere als eine Wiederholung dieses Ergebnisses wäre eine positive Überraschung.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mario Polzer - Brilon Lumberjacks
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Rhein Fire bleibt die Nummer eins am Rhein. Mit dem 59:37 (20:0, 9:6, 10:18, 20:13) bei den Cologne Centurions hat das Team von Cheftrainer Jim Tomsula seinen dritten Sieg in Folge in der European League of Football gefeiert und zwei Spieltage vor Saisonende seine Chance auf den Einzug ins Playoff-Halbfinale gewahrt. Mit 96 Punkten boten die beiden rheinischen Rivalen den 2.341 Zuschauern im Kölner Südstadion ein wahres Offensiv-Feuerwerk und einen ELF-Punkterekord. Genau wie das Team auf dem Feld dominierten auch die Fire-Fans rein zahlen- und zudem stimmungsmäßig und sorgten für Heimspiel-Atmosphäre für die diesmal weiß gekleideten Düsseldorfer.
Rhein Fire feiert Punkterekord im Rhein-Derby - Archivfoto: Oliver Jungnitsch
Die Gäste boten im ersten Viertel ihre wohl beste Saisonleistung und führten nach nicht einmal 15 Minuten schon 20:0. Beeindruckend vor allem, mit welch spielerischer Leichtigkeit die Gäste zu ihren Scores kamen. Anders als im (mit 17:7 gewonnenen) Hinspiel setzten die Schützlinge von Offense Coordinator Martin Tschurer diesmal von Beginn an auf ihre Pass-Attacke. So bestand die zweite Angriffsserie nur aus einem 56-Yard-Pass von Quarterback Jadrian Clark auf Nate Robitaille zur 6:0-Führung.Beim nächsten Ballbesitz benötigten Clark & Co. vier Spielzüge, ehe Clark Harlan Kwofie zum 13:0 bediente. Touchdown Nummer drei erlief der Fire-Spielmacher selbst – die Hausherren wirkten bis dahin völlig überfordert, gaben sich aber nicht auf.
Bezeichnend allerdings: Nach der ersten gelungenen Serie der Centurions zum 6:20 wurde der Extrapunktversuch von Omari Williams geblockt und zu einen (zwei Punkte zählenden) Deuce übers ganze Feld zurückgetragen. Noch vor der Pause gelang Runningback und 'Workhorse' Daniel Rennich endlich sein erster Touchdown der Saison. Allerdings nicht per Lauf oder Pass, sondern dank seiner Reaktionsschnelligkeit: Der Punt von Maximilian Eisenhuth wurde von Kölns Star-Receiver Quentin Pounds fallen gelassen und Rennich sicherte den Ball für die Gäste in der Endzone zum 29:6-Halbzeitstand.
Nach der Pause entwickelte sich ein fröhlicher Touchdown-Austausch, der – wenn schon nicht für die Caches, wenigstens für die Zuschauer – ausgesprochen unterhaltsam war. Die Kölner Offense sprang mit der Fire-Defensive ebenso rüde um wie auf der anderen Seite Clark und Robitaille mit dem Backfield der Gastgeber. Immer wenn die Domstädter gepunktet hatten, legten die Gäste wieder geradezu lässig nach und hielten die Centurions so stets auf Distanz. So erzielte Robitaille einen 77-Yard-Touchdown, natürlich auf Clark-Zuspiel, nach einem Fieldgoal von Rene Hanßen, der außerdem fünf Extrapunkte verwandelte, scorten Clark /Robitaille noch einmal aus 60 Yards. In der Endphase krönten Robitaille mit seinem vierten Touchdown des Tages und Timothy Knuettel den Punktereigen.
Während die Gäste-Fans ihre Spieler feierten, war der Cheftrainer nicht wirklich zufrieden. „Wir haben nach der Pause zu viele Punkte zugelassen', bemängelte Jim Tomsula, „wir haben die Chance verpasst, heute noch mehr für unsere Punktedifferenz zu tun.“ Im Rennen um den Einzug ins Playoff-Halbfinale könnte nämlich nach dem letzten Spieltag am kommenden Sonntag entscheidend sein, wer mehr Zähler erzielt und weniger kassiert hat. Im indirekten Duell mit Berlin Thunder (Samstag 38:14-Sieger in Istanbul) liegt Fire (+36) in der Differenz nun um 30 Punkte zurück.
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (redaktionell geändert)
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In dem Spiel der Rostock Griffins gegen die Hildesheim Invaders behielten die Hausherren die Oberhand. Mit dem 50:27 Sieg (7:6/14:15/14:6/15:0) belohnte man die Fans und sich selbst nach einem Leidensweg in der Saison 2022. Der Sieg war wohl mehr als unerwartet und für den Verein selbst unheimlich wichtig. Umso frenetischer wurde im Anschluss auch gefeiert.
Griffins verabschieden sich aus der Saison 2022 - Foto: Griffins Media Team
Die Vorzeichen waren klar: Hildesheim war der große Favorit. Die Invaders hatten in den vergangenen drei Spielen klar gewonnen und mit mehr als 50 eigenen Punkten erzielt. Die Griffins hingegen zeigten keine konstanten Leistungen, aber war erleichtert, denn am letzten Wochenende hat man den Klassenerhalts geschafft.
Die Invaders starteten mit Ballbesitz, mussten sich aber fünf Plays später per Punt von diesem trennen. Auch die Griffins erreichten lediglich die 40 Yardline des Gegners, der Fieldgoalversuch misslang. Auch der nächste Angriffswirbel der Invaders wurde schnell durch die harte Griffins Defense unterbunden. Doch schon drei Spielzüge später stand es 0:6, denn dem am heutigen Tag startenden Quarterback Arthur Riemer unterlief eine Interception, die auch gleich bis in die Endzone getragen wurde. Die Greifen konterten direkt im folgenden Drive. Nick Alberto startete einen unwiderstehlichen Run von der 30 Yardline bis in die Invaders Endzone, der anschließende PAT von Jonas Beumer war auch gut – die 7:6 Führung.
Das erste Quarter endete mit einem langen Drive der Gäste, der kurz nach dem Seitenwechsel in der Endzone endete. Immer wieder rushte Runningback Jordan Grant oder es fand QB Nelson Hughes seinen Wide Receiver Patrick-Hugh Mckoy-Wilson. Auch die folgende Two-Point Conversion war erfolgreich und so stand es 7:14 aus Griffins Sicht. Die Antwort der Greifen war ein durchwachsener Drive, der mit einem erneut zu kurzen Fieldgoalversuch endete. Und es kam noch schlimmer. Die Hurry-up Offense der Invaders überbrückte das Feld schnell mit einem guten Mix und ging zu diesem Zeitpunkt verdient mit 21:7 in Führung.
Die Griffins Coaches reagierten, QB Shon Belton kam zum Einsatz. In der Vorwoche- nach fünf Ballverlusten - vielgescholtene Belton hatte die Auszeit offenbar gut verarbeitet und ging hochmotiviert und als Leader voran. Nach nur sechs Plays fand er seinen Tight End Jonas Beumer zum Touchdown. Doch damit nicht genug, denn nach einem weiteren Stopp der Verteidigung, war es erneut die Kombination Belton / Beumer die für den Ausgleich kurz vor der Pause sorgten.
In dieser gab es dann großartige Live-Musik der HMT Band Saltwater Company und jede Menge Action. Hochbetrieb am Merch-Stand: Ein Trikot mit der #25, denn die Griffins feiern in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. Dazu findet am kommenden Sonntag ein Vereinsfest statt. Vor dem Spiel wurden bereits DB # 19 Björn Rosenbrock, DL # 46 Marvin Beckmann und LB # 39 Ruben Seidel unter großem Applaus verabschiedet. Nach dem Spiel verkündeten auch die Assistant Coaches Jan Borsim und Tobias Karsten ihren Rückzug.
Zurück zum Spiel. Den ersten Ballbesitz gaben die Greifen schnell wieder her: Three and out. Aber die Verteidigung der Rostock Griffins stoppte einen ausgespielten vierten Versuch an der 37 Yardline. Belton passte und rannte, die letzten 28 Yards überbrückte RB Julian Hagen zur zweiten Führung des Tages: 28:21. Und jetzt belohnte sich der Sack Leader der GFL 2, Rookie und D-Liner Tim Ader für seine persönlich herausragende Saison. Er fing einen Rückwärtspass des Invaders QB ab und trug diesen bis in die Endzone und einer 14 Punkte Führung für die Griffins.
Doch die Niedersachsen antworteten aund kamen nach Pass zum Anschluss TD. Der anschließende PAT aber wurde zunächst geblockt, nach einer Strafe wiederholt und ging dann vorbei. 35:27 Führung nur noch. Doch die Hausherren schien nun nichts mehr zu erschüttern. Mental stark klappten nun auch Dinge, die man in der Saison so schmerzlich vermisst hatte. So war es ein Trickspielzug, der die Führung ausbauen konnte. Als "PHILLY SPECIAL" im Football bekannt, passte der Reverse Player Nick Alberto auf seinen QB Shon Belton zum TD des Tages. Und erneut die Kombo Belton / Beumer legte nach, die folgende TPC wurde ausgespielt und Belton passte erfolgreich zum 43:27 bei einer Restspielzeit von 9:22 Minuten. Jede Menge Zeit also für die gefährliche Hildesheimer Offense, doch die Griffins verteidigten gut.
Es folgte ein starker Drive der Griffins Offense, immer wieder mit Läufen von RB Julian Hagen. Letztlich war es der überragende MLB Maurice Wright jr., der bereits zuvor im Spiel einen ausgespielten vierten Versuch akrobatisch gefangen hatte, der unaufhaltsam die letzten Yards in die Endzone überbrückte. 50:27 hieß es am Ende, denn in der Folge neutralisierten sich beide Teams. Auf Griffins Seite kamen nochmal alle Spieler zum Einsatz, auch die vier Talente der U19, die nach deren Saisonende ihr erstes Herrenspiel absolvierten.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins (redaktionell geändert)
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Mit einem klaren 19:52 (6:7; 7:14; 0:24; 6:7) Sieg gegen die Kiel Baltic Hurricanes in Kiel, sichern sich die New Yorker Lions nicht nur den 2. Platz in der finalen Tabelle der Erima GFL Gruppe Nord, sondern auch das Heimrecht im Play-Off Viertelfinale (10. / 11. September) gegen den dritten der Südgruppe. Game-Winner auf Seiten der Löwen war dabei nicht nur Adehkeem Brown mit drei Touchdowns, sondern vor allen Quarterback Hendrik Scharnbacher, der US-Spielmacher Casey Therriault ersetzte, der auf Grund einer Verletzung aus dem Spiel gegen die Dresden Monarchs, aussetzen musste.
QB 7 Hendrik Scharnbacher wurde zum Game MVP gekürt - Foto: Fabian Uebe
Im Kieler Kilia-Stadion, begannen die Lions die Partie mit dem Kick-Off durch Luca Jeckstadt. Kiels Offense um Spielmacher Henrik Wolk, musste sich bereits nach nur drei Spielzügen im vierten Versuch per Punt vom Angriffsrecht trennen, aber auch der Angriff der Lions erging es nicht besser und auch sie mussten nach nur vier Versuchen den Platz unverrichteter Dinge wieder verlassen. Braunschweigs Defense machte auch im folgenden Drive der Hurricanes weiter wo sie aufgehört hatten und stoppte die Bemühungen der Hausherren früh. Der folgende Punt von Benedikt Englmann wurde von Marvin Gesellnsetter geblockt, von Adehkeem Brown gesichert und zur 0:7 Führung (PAT L. Jeckstadt) über 25 Yards in die Endzone der Gastgeber zurückgetragen.
Es folgte ein weiterer Drive der Kieler, welcher nach gutem Beginn von Braunschweigs Defense gestoppt wurde und in einem Punt endete. Kurz vor der eigenen Endzone begannen die Löwen ihre nächste Angriffssequenz, welche aber von Kiels Passverteidiger CJ Davis abrupt beendet wurde, als dieser einen Passversuch von Hendrik Scharnbacher auf Mika Wickinger abfing, sichern konnte und seinen Angriff damit tief in der Braunschweiger Hälfte wieder auf das Feld schickte. Dieses Geschenk ließen sich die Gastgeber nicht nehmen und Hendrik Wolk bediente kurze Zeit später Benedikt Englmann zum 6:7 (PAT nicht gut) Anschlusstouchdown in der Braunschweiger Endzone.
Nachdem Kick-Off der Hurricanes war es Lions Runningback Emmanuel Abedi-Bawa, der im folgenden Drive nahezu allein mehr als die Hälfte des Feldes mit seinen Läufen überbrückte und mit dem ersten Seitenwechsel in das zweite Quarter , sein Team in aussuchtreiche Position brachte. Den Touchdown zum 6:14 (PAT L. Jeckstadt) erzielte Tamsir Seck, nach 32 Yard Pass von Hendrik Scharnbacher. Was folgte war die nächste Glanzleistung durch die Braunschweiger Defense.
Nachdem Kick-Off und einem Tackle für einen Raumverlust, war es Linebacker David Müller, der einen Passversuch des Kieler Quarterbacks auf Höhe der 35 Yard Linie der Hausherren abfing und bis an die Hurricanes zwei Yard Linie zurücktrug. Emmanuel Abedi-Bawa überbrückte einen Spielzug später die fehlende Distanz und erhöhte die Führung auf 6:21 (PAT L. Jeckstadt). Doch trotz der klaren Führung der Löwen, gaben sich die Kieler noch lange nicht geschlagen und starteten ihren bis dahin besten Drive des Spiels. Neben Läufen ihres Runningbacks Logan Moragne, war es Wide Receiver Klaas Sengstacke, der erst mit einem 30 Yard Passfang und final mit einem 15 Yard Catch zum 13:21 (PAT B. Englmann) den Drive erfolgreich abschloss. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.
Nach der Pause erhielten zuerst die New Yorker Lions das Angriffsrecht und Tamsir Seck trug den Kick-Off der Kieler über 65 Yards, bis tief in die Hälfte der Hausherren. Kurze Zeit später baute Kicker Luca Jeckstadt mit einem 27 Yard Fieldgoal die Führung auf 13:24 aus. Auf Seiten der Kiel Baltic Hurricanes lief im dritten Spielabschnitt nicht viel zusammen und nach einer Interception von Löwen Verteidiger Nico Werner, machte sich das Team von Headcoach Troy Tomlin daran, die Führung weiter auszubauen. Emmanuel Abedi-Bawa brachte seine Offense mit einem 33 Yard Lauf bis in die Hälfte der Kieler, bevor David McCants übernahm und seinerseits 20 weitere Yards hinzufügte. Den Touchdown zum 13:31 erzielte Paul Bogdann, nach 21 Yard Pass von Hendrik Scharnbacher. Abermals versuchten die Hurricanes Anschluss zu halten und erneut war es die Passverteidigung der Braunschweiger, welche in Person von Adehkeem Brown etwas dagegen hatte. Einen Passversuch von Hendrik Wolk erkannte der US-Amerikaner im Jersey der Lions frühzeitig, fing diesen ab und trug ihn über 60 Yards zum 13:38 (PAT L. Jeckstadt) Zwischenstand in die Endzone Kiels zurück.
Doch damit nicht genug in Sachen Punkte für die Lions im dritten Spielabschnitte. Nach einem weiteren Stopp der Verteidigung der Löwen von Defense Koordinator Jim Ward, folgte ein erneuter Punt der Hurricanes, welcher wie bereits im ersten Spielabschnitt von Marvin Gesellnsetter geblockt und von Adehkeem Brown zum 13:45 (PAT L. Jeckstadt) in Kiels Endzone gesichert wurde. Auch der nächste Angriffsversuch Kiels blieb erfolglos und mit einem weiteren Punt der Hausherren ging es in das vierte und letzte Quarter. Von der Mittellinie aus machte sich der Angriff der Löwen mit Läufen von David McCants auf den Weg Richtung Kieler Endzone. Lauf um Lauf brachte der Routinier den Ball voran und erhöhte letztendlich die Führung für sein Team mit einem vier Yard Lauf auf 13:52 (PAT L. Jeckstadt).
Bei diesem Spielstand und der deutlichen Führung für die Braunschweiger, erhielten nun nicht nur auf Braunschweiger Seite, sondern auch auf Seiten der Gastgeber, die Back-ups ihre Chance sich zu beweisen.
Auf Kielerseite führte nun der US-Amerikaner Jake Schimenz den Angriff und brachte seine Mannschaft nochmals in Richtung Braunschweiger Endzone voran. Für den positiven Abschluss des letzten Kieler Offensedrive des Spiels und der Saison 2022, sorgte Runningback Lorenz Rotermund mit einem 33 Yard Touchdownlauf zum 19:52 (PAT nicht gut). Die New Yorker Lions mit Mike Friese nun auf der Kommandobrücke, kontrollierten kurz vor dem Spielende die Uhr mit Laufspiel über Emmanuel Abedi-Bawa und knieten nach insgesamt vier neuen First Downs dicht vor der Kieler Endzone ab und beendeten so das Spiel.
06:07 19 Yard TD-Pass H. Wolk auf B. Englmann (PAT nicht gut)
06:14 32 Yard TD-Pass H. Scharnbacher auf T. Seck (PAT L. Jeckstadt)
06:21 2 Yard TD-Lauf E. Abedi-Bawa (PAT L. Jeckstadt)
13:21 15 Yard TD-Pass H. Wolk auf K. Sengstacke (PAT B. Englmann)
13:24 27 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
13:31 21 Yard TD-Pass H. Scharnbacher auf P. Bogdann (PAT L. Jeckstadt)
13:38 60 Yard Interception-Return-TD A. Brown (PAT L. Jeckstadt)
13:45 Punt Block gesichert in Endzone A. Brown (PAT L. Jeckstadt)
13:52 4 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT L. Jeckstadt)
19:52 33 Yard TD-Lauf L. Rotermund (PAT nicht gut)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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