Seniors
Nach der Sommerpause meldeten sich die Eagles eindrucksvoll zurück und sicherten sich einen soliden Sieg gegen die Recklinghausen Chargers. Mit einem Endstand von 28:0 zeigte die Mannschaft unter der Leitung von Headcoach Philipp Reiche, dass sie die Pause optimal genutzt hat.
Lippstadt Eagles gewinnen das Rückspiel gegen die Recklinghausen Chargers- Foto: Lippstadt Eagles
Nach einer langen spielfreien Zeit war die Vorfreude auf das erste Spiel nach der Pause enorm. Besondere Aufmerksamkeit galt dem neuen Quarterback Troy L. Jackson II, der seine Bewährungsprobe erfolgreich bestand.
Der erste Touchdown des Spiels wurde durch einen langen Pass auf die Nummer 1, Mike Kitenge, erzielt. Der Extrapunkt von Nummer 18, Tim Schulze, war sicher, was den Eagles eine 7:0-Führung einbrachte. Die von OC David Wagner geführte Offense zeigte Vielseitigkeit und konnte sich auf eine starke Verteidigung verlassen. Die Spieler Nummer 4, Jonas May, und Nummer 23, Daniel Ammann, fing Passversuche des gegnerischen Quarterbacks ab und unterstrichen die gewohnte Stärke der Eagles-Defense.
Die Offense setzte ihren Gameplan im zweiten Viertel fort, als erneut Mike Kitenge den Ball in die Endzone trug und Tim Schulze den Extrapunkt verwandelte, um die Führung auf 14:0 auszubauen. Runningback Tim Schulze erzielte mit einem beeindruckenden Lauf den dritten Touchdown, womit der Halbzeitstand auf 21:0 anstieg. Vincent "Brot" Holthaus fing einen weiteren Pass des gegnerischen Quarterbacks ab und belegte erneut die anhaltende Dominanz der Eagles-Defense.
Die Halbzeitpause nutzten die Eagles, um einige Umstellungen vorzunehmen und Backup-Spielern eine Chance zu geben. Im dritten Quarter gelang ein erfolgreicher Puntfake, bei dem Runningback Lennart Teipel den Ball in die Endzone trug und Tim Schulze den Extrapunkt verwandelte. Dies erhöhte den Spielstand auf 28:0 - die letzten Punkte des Spiels. Die von Luca Berdelmann geleitete Defense agierte nach Belieben und konnte die Chargers-Offense unter Kontrolle halten.
Philipp Reiche äußerte sich zum Spiel: "Das Laufspiel funktionierte viel besser als erwartet, was zu entscheidenden Raumgewinnen auf dem Spielfeld führte. Viele neue Spieler hatten die Gelegenheit, wertvolle Erfahrungen auf dem Feld zu sammeln und sich ins Team einzufügen. Troy hat wirklich gute Arbeit geleistet, besonders wenn man bedenkt, dass er erst seit drei Wochen mit uns trainiert. Ich möchte den Chargers für das faire Spiel danken."
Mit einem Sieg im Rücken haben die Lippstadt Eagles nun drei Wochen Zeit, sich auf das Auswärtsspiel gegen die Siegen Sentinels vorzubereiten. Die Pause wird genutzt, um das Team weiter zu optimieren und vorzubereiten..
Solingen, 12. August 2023 – Vor einer enthusiastischen Kulisse von über 1.000 Zuschauern traten die Solingen Paladins in der GFL2 Nord gegen die Langenfeld Longhorns an. Doch trotz der lautstarken Unterstützung ihrer treuen Fans mussten die Paladins eine bittere 12:21-Niederlage hinnehmen.
Enttäuschung für die Solingen Paladins: Heimniederlage gegen die Langenfeld Longhorns in der GFL2 Nord - Foto: Oliver Jungnitsch
Das Spiel begann mit kräftigen Regenschauern, was die Offensivbemühungen beider Teams erschwerte. Den ersten Touchdown des Spiels erzielten die Longhorns durch Travis Poitier, der Extrapunkt (PAT) wurde von Carlo Zimmermann erfolgreich verwandelt. Die Paladins ließen jedoch nicht lange auf sich warten und kämpften sich mit einem Touchdown von Ryheem Skinner wieder heran, konnten jedoch die TPC nicht verwandeln. Der Halbzeitstand lautete somit 6:7 zugunsten der Longhorns.
In der zweiten Halbzeit setzte sich das intensive Duell fort. Die Paladins versuchten sich zurück ins Spiel zu kämpfen, konnten jedoch nur noch zwei Field Goals von Christian Friedrich auf das Scoreboard bringen. Der eigentliche Wide Receiver sprang als Kicker ein und machte einen guten Job. Doch die Longhorns gaben nicht auf. Austin Johnson und Rayshon Mills erzielten jeweils einen Touchdown für Langenfeld, beide PAT wurden erfolgreich von Carlo Zimmermann verwandelt.
Besonders schwer wog das Fehlen von Schlüsselspielern wie Jeremy Konzack, Basiru Jobe, Lukas Hellenbrandt, Julien Awater und Justus Fürup sowie des gesperrten Teamcaptains Jan Berens auf Solinger Seite. Trotzdem kämpften die Paladins bis zum Ende, was von den Fans lautstark honoriert wurde. "Das war heute keine Glanzleistung“, kommentierte Headcoach Klaudiusz Cholewinski nach dem Spiel, „aber es zeigt den Charakter unseres Solinger Publikums. Die Spieler haben gekämpft und genau das honorieren die Fans."
Die Niederlage wirft die Paladins in der Tabelle zurück. Mit dem gleichzeitigen überraschenden Sieg der Oldenburg Knights gegen die Düsseldorf Panther finden sich die Paladins nun auf dem sechsten Platz der GFL2 Nord wieder, punktgleich mit den Oldenburg Knights und den kommenden Gegnern, den Lübeck Cougars. Im Tabellenkeller halten die Münster Blackhawks weiterhin die Schlussposition.
Die Solingen Paladins müssen nun den Blick nach vorne richten und sich auf die kommende Partie gegen die Lübeck Cougars vorbereiten. Headcoach Klaudiusz Cholewinski gab die Marschroute vor: "Diese Niederlage war unnötig und schmerzt natürlich sehr. Wir hatten uns für heute viel vorgenommen, davon konnten wir jedoch nur wenig umsetzen. Die Strategien, die wir mit den Spielern erarbeitet hatten, haben aus unterschiedlichen Gründen nicht so funktioniert wie erhofft. Nun müssen wir nach vorne schauen. Ab Sonntag startet die Vorbereitung auf Lübeck."
Nach dem Spiel konnten die Zuschauer den Abend noch mit einem 90-minütigen Live-Konzert der Red Hot Chili Peppers-Tribute Band "Psycho Sexy" ausklingen lassen, während die Sonne unterging und kalte Getränke den frustrierenden Spielverlauf vergessen ließen.
Oliver Jungnitsch von NRW Football
Trotz widriger Wetterbedingungen und einigen Problemen im Angriff konnten die Seniors des MG Wolfpack ihr erstes Spiel nach der Sommerpause siegreich gestalten. Am Samstagnachmittag behielten Mönchengladbachs American Footballer am Ende deutlich mit 40:6 (0:0/12:6/14:0/14:0) die Oberhand über den Oberliga-Konkurrenten Dortmund Giants.

Sintflutartige Regenschauer und stürmische Böen in Dortmund machten den Rückrundenstart nach der Sommerpause für die Teams von Wolfpack und Giants zu einer großen Herausforderung. Besonders die Mönchengladbacher Offense hatte große Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. In den ersten drei Drives konnte von der Vitusstädter Angriffsreihe kein First Down erzielt werden, durch viele Fehler stoppte sich das Team immer wieder selbst.
Glücklicherweise zeigte sich jedoch die Defense der Gladbacher auch am ersten Spieltag nach der Sommerpause gewohnt stark und verhinderte in dieser Phase Schlimmeres, ermöglichte der Offense, ihre Fehler zu korrigieren. Aber auch nach dem ersten Touchdown, einem Run von RB Taylor, kamen die Gäste nicht richtig ins Spiel. Nach einem Fehler der Gladbacher Defense nutzten die Dortmunder ihre Chance zum 6:6 Ausgleich. Aufgrund der Wetterverhältnisse führten beide PATs nicht zu Extrapunkten.
Kurz vor der Halbzeitpause gelang RB Taylor ein sehenswerter 90-Yards-Kickoff-Return-Touch
Nach deutlichen Worten von Mönchengladbachs HC Phil Scales in der Pause kehrten die Spieler des Wolfpack konzentrierter auf das Spielfeld zurück. Die Defense erzwang jetzt Fumbles, Interceptions und Sacks und auch für die Offense des Rudels lief es in der zweiten Halbzeit besser. Drive für Drive ging es über das Spielfeld, endlich wurde aus Gästesicht auch Zählbares erzielt. So gelang zunächst RB Taylor der dritte Touchdown in Folge und dann war es an den beiden Rookies Cedric Engels und Phillip Kleber, ihre ersten Touchdowns für das Wolfpack zu erzielen. Kevin Kim Parpart, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder auf dem Spielfeld stand, steuerte dann noch die letzten sechs Punkte aufs Scoreboard. Alle Zusatzpunkte der zweiten Halbzeit wurden sicher von Danny Lange verwandelt, so dass bei Abpfiff der Partie ein deutliches 40:6 für Mönchengladbach auf der Anzeigetafel stand.
Cheftrainer Scales zeigte sich denn auch versöhnt: „Das umstrukturierte Angriffsspiel von Offense Coordinator Jaycon Taylor brauchte ein paar Drives, um in Gang zu kommen. Aber das ist normal bei so einer Umstellung“, erläuterte Scales nach dem Spiel. „Nichts ist sofort perfekt. In der zweiten Halbzeit lief’s ja, sogar trotz des Wetters. Leider haben wir aber auch wieder einige Verletzte zu beklagen, die jetzt erstmal ärztlich untersucht werden müssen.“, bedauerte der Cheftrainer weiter.
Letzteres ist umso bemerkenswerter, da bereits am nächsten Wochenende die vermeintlich größte Herausforderung für das Wolfpack ansteht: mit den Krefeld Ravens kommt am So., 20.8. der bislang ungeschlagene Tabellenführer und Titelaspirant der NRW Oberliga nach Mönchengladbach. Kick-Off zur Partie auf der Sportanlage Odenkirchen-Süd (Kölner Str. 160, 41199 MG) ist 15:00 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V.
Die Football-Saison nimmt Fahrt auf und die Blackvenom des TuS Wesseling geben von Beginn an kräftig Gas. Beim Rückrunden-Auftakt ließen sie den Gelsenkirchen Devils keine Chance und feierten einen beeindruckenden Sieg mit einem klaren Endergebnis von 58:08.
TuS Wesseling startet Rückrunde mit eindrucksvollem Sieg über Gelsenkirchen Devils - Foto: Sofia Kunze
Vor den Augen von rund 150 begeisterten Zuschauern zeigten die Footballspieler des TuS Wesseling eine atemberaubende Performance, die den Gästen aus Gelsenkirchen von Anfang an das Leben schwer machte. Bereits im ersten Drive der Gäste zeigte die bärenstarke Defense des TuS Wesseling ihre Stärke und zwang die Gelsenkirchen Devils dazu, sich kurz vor der Endzone von Wesseling vom Ball zu trennen.
Die Offense der Hausherren unter der Leitung von Jeremy Davis präsentierte sich einmal mehr in Topform. Die starke Offensive Line bewies erneut ihre Zuverlässigkeit und ermöglichte einen fehlerfreien Start in die Rückrunde. Perfekt abgestimmte Spielzüge, die während der Sommerferien eigens für diesen Gegner einstudiert wurden, machten es OC Michael Davis möglich, seinen Gameplan bis zum Ende durchzusetzen.
Mit einer beeindruckenden 22:0-Führung gingen die TuS Wesseling Blackvenom in die Halbzeitpause. "So haben wir uns das vorgestellt", resümierte HC Udo Rath zufrieden. Die Verteidigung stand sicher und ließ den Gelsenkirchen Devils keine Möglichkeit, ins Spiel zu finden. Die Offense wiederum war für den Gegner kaum zu kontrollieren und beherrschte das Geschehen in der ersten Halbzeit.
Auch in der zweiten Hälfte ließen die Wesselinger nicht nach. Sie erhöhten noch einmal den Druck und konnten dabei sogar unerfahrene Spieler einsetzen. Die Defense setzte ihre starke Leistung fort und ließ lediglich 8 Punkte der Gäste zu.
"Das war heute eine sehr gute Teamleistung unserer Mannschaft und ein wichtiger Sieg für uns", betonte DC Oliver Tank nach dem Spiel. Die TuS Wesseling Blackvenom haben mit diesem überzeugenden Auftakt zur Rückrunde ihre Ambitionen unterstrichen und sind bereit, weiterhin alles für den Erfolg zu geben. Die Saison verspricht spannend zu werden, und die Fans können sich auf weitere packende Spiele freuen.
Verantwortlich für den Inhalt: Udo Rath - Blackvenom Wesseling (redaktionell geändert)
Mit Glück, aber auch mit viel Geschick, gewinnen die New Yorker Lions ihre Heimpartie gegen die Berlin Adler knapp, aber letztendlich verdient, mit 21:20 (0:7; 7:7; 14:0; 0:6). Auf Grund der kurzfristigen Trennung vom bisherigen Offense Koordinator Kim Kuci zu Beginn der Woche, mussten die Löwen improvisieren.
RB 22 Dwayne Obi scorte 2x - Foto: Fabian Uebe
So fand sich Stammspielmacher Karé Lyles an der Seitenlinie als Interims Offense Koordinator wieder und wurde dabei sowohl von Headcoach Troy Tomlin, als auch von Niklas Römer, Hendrik Scharnbacher und Eric Yuma unterstützt.
Starting Quarterback war erneut Joshua Cartwright. D’wayne Obi durchbrach mit einer erneuten Laufleistung von über 140 Yards im Spiel, als erster Runningback der Erima-GFL Saison 2023, die 1.000 Yard Marke. Auch auf Seiten der Verteidigung gab es eine Neuerung. Passverteidiger und Lions-Veteran Tissi Robinson lief, nachdem Gewinn des German Bowl 2019, erstmalig wieder im Jersey der Braunschweiger auf und zeigte von Beginn an, dass er noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört.
Das Spiel begannen die Gäste, mit ihrer Offense, angeführt von Quarterback Zachary Cavanaugh. Mit Läufen durch ihren brasilianischen Runningback Patrick Guimaraes de Oliveira und Pässen von Cavanaugh auf seine Anspielstationen Maylan Bacher und Moritz Jasperbrinkmann, ging es Yard für Yard für die Berlin Adler Richtung Braunschweiger Endzone. Zwar stoppe Braunschweigs Verteidigung den Vorwärtsdrang der Gäste auf Höhe der 16 Yard Linie, doch eine Strafe für einen zu späten Angriff auf den Quarterback, sorgte für einen weiteren ersten Versuch der Adler.
Die Gäste bedankten sich und Ex-Löwe CJ Okapalobi lief aus neun Yards zum 0:7 (PAT I. Pekkarinen) und der ersten Führung für die Hauptstädter. Der erste Angriffsdrive der Hausherren startete an der eigenen 25 Yard Linie. D’wayne Obi und Joshua Cartwright, mit einem 37 Yard Pass auf seinen schwedischen Ballfänger Anton Jallai, brachten die Löwen bis weit in die Spielfeldhälfte der Berliner. Doch waren es erneut unnötige Strafen und ein Quarterback-Sack durch Berlins Jason Oluwa gegen Joshua Cartwright, warfen die Lions aussichtlos zurück und zwang sie, sich per Punt vom Angriffsrecht trennen.
Aber auch die Berlin Adler bissen sich im folgenden Drive die Zähne an der Braunschweiger Verteidigung aus und so kam der Angriff der Lions kurz vor dem ersten Seitenwechsel kurz vor der Mittellinie, wieder auf das Feld. Luc Meachman mit einem Passfang über 24 Yards und D’wayne Obi mit zwei Läufen über insgesamt 21 Yards, brachten die Hausherren bis an die drei Yard Linie der Gäste voran. Mit dem ersten Spielzug des zweiten Spielviertel war es dann auch der britische Runningback der Löwen, der den Ausgleich zum 7:7 (PAT L. Jeckstadt) erzielte.
Die Berlin Adler ließen sich durch den Ausgleich aber nicht beirren und nutzten ihrerseits umgehend eine Unachtsamkeit, in der sonst so sicheren Verteidigung der Gastgeber, um sich die Führung umgehen zurückzuholen. Zachary Cavanaugh bediente über 67 Yards seinen österreichischen Wide Receiver Maylan Bacher, der ungehindert zum 7:14 (PAT I. Pekkarinen) in die Endzone der Lions einlief.
Dieses sollten für die Berlin Adler vorerst die letzten Punkte sein, den fortan drehte die Verteidigung der New Yorker Lions von Headcoach Troy Tomlin auf und sorgte dafür, dass die Gäste die Führung nicht noch ausbauen konnten. Besonders die Braunschweiger OJ Thompson, Alan Steinohrt, Javier Sanz und Finn Oppermann, setzen den Berliner Spielmacher ständig unter Druck und zwangen ihn zu ungenauen Pässen oder nicht geplanten Aktionen. Aber auch auf Seiten des Angriffs der Löwen lief es nicht deutlich besser und zu allem Überdruss kam in aussichtsreicher Position auch noch ein unnötiger Ballverlust durch Joshua Cartwright hinzu, welchen die Adler-Defense zu ihren Gunsten sichern konnte.
Punkte kamen auf beiden Seiten keine hinzu und so ging es mit dem Spielstand von 7:14 in die Halbzeitpause.
Nach der Pause erhielten die Lions zuerst das Angriffsrecht. Cartwright und D’wayne Obi mit Läufen, als auch Luc Meacham mit einem sehenswerten 31 Yard Passfang, brachten ihr Team bis an die 18 Yard Linie der Adler voran. Doch erneut sprangen, trotz der guten Ausgangssituation, keine Punkte heraus. Der 40 Yard Fieldgoelversuch von L. Jeckstadt ging knapp am Tor vorbei.
Es folgte der, für das Spiel im Nachgang betrachtet, entscheidende Drive. Tief in der eigenen Hälfte zwangen die Braunschweiger den Angriff der Adler erneut zum Punt. Diesen Puntversuch konnte Maximilian Wessel blocken und somit sein Team an der Adler 8 Yard Linie wieder in Ballbesitz bringen. Zwei Spielzüge später verkürzte Joshua Cartwright, mit seinem ersten Score im Lions-Jersey, auf 13:14 (PAT nicht gut). Das Momentan wechselte zu Gunsten der Hausherren und gleich der erste Spielzug des nächsten Drives der Adler, führte zum erneuten Ballbesitz für die Braunschweiger.
Den Passversuch von Zachary Cavanaugh auf seine Anspielstation Kelian Mathis Mouliom erahnte Lions Passverteidiger Nigel Lawrence im Ansatz und fing den Ball, vor dem verdutzten Angreifer ab und schickte somit seinen Angriff erneut auf das Spielfeld. Ein First Down und wenige Spielzüge später, bediente Joshua Cartwright mit einem Screen-Pass D’wayne Obi, welcher über 14 Yards mit seinem zweiten Touchdown, die Löwen mit 21:14 (Two-Point-Conversion D. Obi) in Führung brachte. Auch im folgenden Drive der Gäste, war Braunschweigs Defense auf der Höhe.
Erst war es OJ Thompson, der Berlins Quarterback für einen Raumverlust von 16 Yards zu Boden brachte und kurze Zeit später pflückte Benjamin Krahl, einen weiteren Passversuch des Berliners aus der Luft und sorgte so für den nächsten Turnover. Leider konnten die Gastgeber erneut nichts Zählbares auf die Anzeige bringe. Auch der folgende Fieldgoalversuch mit Beginn des vierten und letzten Spielviertel aus 33 Yards, ging leider an den Torpfosten vorbei.
Die Berlin Adler sammelten nun nochmals alle ihre Kräfte und starteten einen weiteren Versuch, den Anschluss herzustellen. Vor allen das Laufspiel mit Cavanaugh und Patrick Guimaraes de Oliveira funktionierte jetzt und brachte die Gäste in Reichweite der Braunschweiger Endzone. Schlussendlich war es der brasilianische Runningback in Diensten der Hauptstädter, welcher sein Team auf 21:20 heranbrachte. Der folgende Versuch einer Two-Point-Conversion misslang und somit hatten es die Lions in der eigenen Hand, den Sack endgültig zuzumachen. Zwar musste man bei noch 12 Sekunden Spielzeit den Ball nochmals abgeben, doch war es OJ Thompson, der mit einem weiteren Sack, bei dem Berlins Quarterback den Ball verlor, welcher von Alan Steinohrt gesichert werden konnte, den Sieg für die New Yorker Lions festhielt.
Die Lions bleiben durch den Sieg auf Tabellenplatz drei in der Erima-GFL Gruppe Nord und können diesen festigen. In zwei Wochen (26. August, Kick-Off 18 Uhr) wartet mit dem aktuellen Tabellenführer aus der Gruppe Süd, den Allgäu Comets, der nächste schwerer Gegner auf das Team von Headcoach Troy Tomlin.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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