Seniors
Mönchengladbachs American Footballer gewinnen Heimspiel mit 40:0 gegen Remscheid Amboss – Meisterschaftspokal und Ehrung für das U19-Team vor Anpfiff - Mit einem am Ende deutlichen 40:0-Erfolg (7:0/13:0/13:0/7:0) besiegten die Seniors des MG Wolfpack am Sonntagnachmittag das Team des Remscheid Amboss. Dabei sahen die rund 200 Zuschauer in Odenkirchen-Süd eine überwiegend von den beiden Defensive-Reihen geprägte Partie. Den Remscheider Gästen fehlten im Angriff die Mittel, der Offense des Rudels mangelte es lange Zeit an Präzision und Durchschlagskraft.
Wolfpack vs Amboss 27 08 23 - Foto: CEPD Sports
Bezeichnenderweise gelangen der Mönchengladbacher Defense zwei Touchdowns nach Interception-Returnläufen; beide Teams konnten je einen Fieldgoal-Versuch nicht verwandeln. Die Punkte für die Gastgeber besorgten Jason Scales (2x), Danny Lange, Nico Hommers, Taylor, Oliver Dickens und Oliver Martin je durch TD; Niklas Schützendorf (3x) und D. Lange verwandelten vier der sechs PATs.
Vor Anpfiff des Spiels wurde das U19-Team des MG Wolfpack für seinen hervorragenden Erfolg in dieser Saison gefeiert – der Mönchengladbacher Nachwuchs des Rudels ist Meister der NRW Verbandsliga geworden. Das Team von Headcoach Sebastian Radeck lief, unter großem Applaus der Zuschauer, durch ein Spalier aus Moonlight Cheers und Seniors Team im heimischen Stadion aufs Feld. Dort überreichte der Jugendvorstand des Stadtsportbundes, Hermann-Josef Stefes nach kurzen Worten der Gratulation und Anerkennung den Meisterschaftspokal.
Während damit die Spielzeit 2023 für den Nachwuchs bereits beendet ist, stehen die Herren des MG Wolfpack mitten in der Rückrunde der NRW Oberliga. Am kommenden Wochenende haben die Mönchengladbacher, die mit ihrem Sieg gegen den Amboss ihren dritten Tabellenplatz festigen konnten, spielfrei. Am 9.9. dann ist für das Team von HC Phil Scales das Rückspiel bei den Münster Mammuts angesetzt (Hinspiel: 17:0 Sieg Wolfpack), bevor es am 17.9. zum voraussichtlichen Entscheidungsspiel um die diesjährige Vizemeisterschaft kommt. Das MG Wolfpack erwartet dann im Stadion an der Kölner Straße 160 (41199 MG-Odenkirchen, KO 15:00h) mit den Minden Wolves das neben Krefeld einzige Team, dem sich die Vitusstädter in dieser Saison haben bislang geschlagen geben müssen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V.
Der neue Oberliga-Meister Krefeld Ravens lässt den Minden Wolves beim 2:41 nicht den Hauch einer Chance - Sie haben ihren Meister gefunden. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Während bei den Minden Wolves nach Ende des vierten Quarters Wunden lecken angesagt war, feierten ihren Gegenüber nämlich den vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft. Vor 2.500 begeisterten Zuschauern im altehrwürdigen Grotenburg-Stadion machten die Krefeld Ravens nach einer Demonstration der Stärke mit einem 41:2 (14:0, 7:0, 13:2, 7:0) im Spitzenspiel der Oberliga den Aufstieg in die Regionalliga perfekt. Dagegen schlichen die Wölfe wie begossene Pudel vom Spielfeld.
Widereceiver Willie Fedd jr. kann im letzten Moment und mit vollem Einsatz zu Fall gebracht werden - Foto: DJK Dom Minden
„Die Ravens haben uns heute eine Lehrstunde in Sachen Football erteilt, waren eine Klasse besser als wir. Das müssen wir neidlos anerkennen und schicken den Glückwunsch zum Titelgewinn voller Hochachtung an die Krefelder“, zeigt sich Volker Krusche, Sportdirektor der American Footballer der DJK Dom Minden, als fairer Verlierer.
Und Headcoach Phil Gamble, dem die Enttäuschung deutlich ins Gesicht geschrieben war, pflichtete ihm bei: „Die Ravens hatten auf alles die passende Antwort. Sie haben sich super vorbereitet, haben uns genau analysiert. Eine sehr starke Leistung von ihnen.“
Egal, was die Wolves offensiv auch probierten, es gab kaum einmal ein Durchkommen. „Wir haben seit unserem Bestehen noch nie gegen eine so starke Defense gespielt“, betont Krusche. „Die hat fast fehlerfrei gespielt und uns immer wieder schnell gestoppt.“
Aus Mindener Sicht war es ein Zusammenspiel aus eigenen Fehlern, die gegenüber der Hinspielniederlage nicht entscheidend minimiert werden konnten, und dem massiven Druck, den der Gegner über seine O-Line und seine „blitzenden“ Linebacker entwickelte. Und so kam von Anfang an keine Ruhe ins Spiel der Wolves. „Ich verstehe nicht, warum wir so nervös waren. Krefeld war der Favorit, da hätten wir uns eigentlich nicht so viel Druck machen müssen“, sieht Volker Krusche die verkorkste Anfangsphase als Hauptgrund dafür, dass man nie zum eigenen Spiel gefunden hat.
Einmal mehr waren es die Snaps – und das erneut über die gesamte Spielzeit – die nicht wie gewünscht kamen und den Quarterback durch aggressive Abwehrarbeit so stark unter Druck setzten, dass kaum ein vernünftiger Spielaufbau möglich war. Immer dann, wenn der Center den Ball gut zum Spielmacher passen konnte, waren allerdings Ansätze guter Angriffsaktionen zu erkennen. „Wenn man aber zu häufig nur zwei, manchmal sogar nur einen Ball an den Quarterback bringen kann, um die zehn und teilweise mehr Yards zu schaffen, ist die Offense leider schneller wieder vom Feld, als einem das lieb ist.“
Das schwache Spiel der Minden Wolves aber nur an den Snaps festzumachen, wäre viel zu einfach. Nach Punts oder KickOffs ließ man den Krefeldern einfach viel zu viel Raum, agierte nicht, sondern reagierte, setzte zu selten zum Tackle an und wurde dadurch überlaufen – und fand den Gegner schließlich zumeist nach einem 40-, 50-Yard-Return schon weit in der eigenen Hälfte wieder. Das machte es der Ravens-Offense natürlich leichter, die Endzone zu erreichen.
Hinzu kamen weitere Schwächen, die das Ergebnis frühzeitig deutlich werden ließen. Ein Snap, der über den Quarterback ging, bedeutete einen Safety für die Ravens, dem sie im ihrem folgenden ersten Drive gleich einen Touchdown nebst Extrapunkt zum schnellen 9:0 folgen ließen. Nach einem weiteren Safety und einem Fieldgoal hieß es nach dem ersten Viertel 14:0 für die Hausherren. Minden war noch überhaupt nicht im Spiel, kam nicht einmal offensiv über die Mittellinie.
Im zweiten Viertel schien das Team endlich wach zu werden. Jetzt lief es etwas besser. Dennoch sorgte eine starke O-Line der Gastgeber weiterhin dafür, dass Quarterback Lucas Wevelsiep immer sehr viel Zeit hatte, sich seine Passstationen aussuchen oder sehenswerte Spielzüge einleiten zu können. Einer davon führte neben dem PAT zum 21:0. Die Wolves hingegen hatten Pech, dass ihnen bei ihrem vielversprechendsten Angriff die Zeit davonlief. 17 Sekunden vor dem Pausenpfiff fing Willie Fedd jr. einen langen Pass von Phil Gamble, der kurzfristig auf die Quarterback-Position gewechselt war, um dem jungen Fabrice Steinbach etwas Zeit zum Luftholen zu verschaffen, gegen gleich drei Krefelder Widersacher in der Redzone. Gamble versuchte einen Lauf per „Hurdle“ abzuschließen, wurde bei seinem Sprung aber direkt vor der Goalline gebremst. Wieder nichts mit den ersten Punkten.
Für den nächsten Krefelder Touchdown ging es zu Beginn des dritten Viertels sehr schnell. Ein Return wurde bis zur Mindener 40-Yard-Marke getragen, der nächste Ball landete an der „15“, dann an der „5“ und schließlich in der Endzone – keine 60 Sekunden nach Wiederbeginn! Nach einem Snap, der dem Quarterback aus den Händen glitt und von der Ravens-Defense ins „gelobte Land“ getragen wurde, stand es zwischenzeitlich 0:34 aus Mindener Sicht. Krefeld spielte einfach viel variabler und aggressiver als die Gäste von der Weser und führte auch in der Höhe verdient. Dann aber unterlief auch den Ravens ein Snap-Fehler, so dass der daraus resultierende Safety wenigstens die Ehrenpunkte für die Wolves bedeutete. Im letzten Viertel war es dann ein weiterer verpatzter Snap, der Krefeld in Ballbesitz brachte und ihnen in der Folge den 41:2-Endstand bescherte.
„Eine herbe Klatsche, die aber letztlich heilsamer sein sollte, als ein anderes Ergebnis,“ befand Sportdirektor Krusche. „Wir müssen das sicherlich erst mal verdauen, dann aber daraus lernen. Wir haben ein Spiel deutlich verloren, mehr nicht! Das wird unser Projekt jetzt nicht infrage stellen. Krefeld ist einfach eine andere Nummer, die in der Regionalliga auch gute Chancen auf den Titel haben wird.“ Ein kleines Lächeln hatte er dennoch im Gesicht. Fabrice Steinbach hatte vor zwei Wochen noch in der U19 der Wolves sein letzten Spiel gemacht. Jetzt schenkte ihm Headcoach Phil Gamble in einem so wichtigen Duell das Vertrauen. Und der Rookie rechtfertigte es, spielte als Quarterback mit sehr viel Mut und wusste sich sehr gut in Szene zu setzen. Krusche: „In ihm haben wir ein großes Talent. Fabrice wird uns in der Zukunft noch sehr viel Freude bereiten!“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
Das gab es noch nie zuvor. Zwei Siege in einer Saison im Ostseederby für die Griffins. Mit 49:27 siegten sie am Sonntag im WIRO-Spieltag vor knapp 1000 Zuschauern. Mit 47:21 siegte man vor Wochenfrist in Lübeck, nun folgte mit dem 49:27 (7:0, 21:7, 7:17, 14:3) ein ähnlicher Sieg. Und dieser war eigentlich nur im dritten Quarter in Gefahr.
Griffins behalten auch im zweiten Teil des Ostseederbys die Oberhand -Foto: Gunnar Rosenow
Die Griffins starteten mit der Offense und mussten auch direkt wieder vom Feld. Die gut eingestellte lübsche Verteidigung zeigte, dass man die Hinspielniederlage vergessen machen und den Klassenerhalt endgültig sichern wollte. Auch der Lübecker Angriff zeigte sich variabel und nach einigen Plays spielte man auch gleich den 4.Versuch an der Griffins 35yd line aus. Strafe und es folgte ein guter Punt bis an die 2yd line. 9 Angriffszüge später hatte QB Isaiah Weed erstmals seine ganze Klasse in diesem Jahr bewiesen und überwand die fehlenden 7yard selbst. Der Zusatzkick durch den an diesem Tag fehlerfreien Jonas Beumer war ebenfalls gut und die Griffins mit 7:0 in Führung.
Der gewohnt starke Passangriff der Cougars versuchte direkt zu antworten, doch Lidell Golden III hatte den Pass direkt im ersten Play des zweiten Quarters von QB Schimenz stark antizipiert und fing diesen an der Griffins 28yd line ab. Nur fünf plays später stand RB Julian Hagen nach einem sehr dominanten Lauf in der Endzone der Cougars. Und es ging gut weiter für die Hausherren, die sich nun in einen flow spielten. Denn bereits zwei plays später fing DB Daniel Beumer die nächste Interception und brachte den Ball bis an die 6yd line der Cougars. Diese Chance ließ sich QB Weed nicht entgehen und fand direkt seine Anspielstation WR Ruben Saint-Jean zur 21:0 Führung. Die Cougars bäumten sich aber auf und legten einen langen Angriffsdrive auf den Rasen des bestens präparierten Leichtathletikstadions. Am Ende fing der starke WR Paul Moisling den Ball in der Endzone zum 21:07 Anschluss. Doch QB Weed zeigte sich unaufgeregt und filetierte die Lübecker Verteidigung, letztlich brachte er den Ball erneut selbst über die letzten yards in die Endzone. Der anschließende Drive der Cougars brachte diese nochmal bis an die 10yd line der Griffins, Zählbares sprang aber nicht mehr heraus. So ging es mit einem starken 28:07 zum Pausentee.
Im dritten Quarter zeigten die Cougars dann aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Ein langer Drive, erneut ein Pass auf WR Moisling und es stand nur noch 28:14. Ein starker Return von RB Calum Davidson und drei Pässe später fing eben jener Davidson den TD Pass von Weed und stellte den alten Abstand wieder her. Doch Lübeck konterte. 2 Pässe auf seine Lieblingsanspielstationen und erneuter TD der Cougars. 35:21. Und Lübeck ging aufs Ganze, kickte Onside und konnte den Ball sichern. Raunen im Stadion, denn man hatte sich eigentlich schon auf einen gemütlichen Derbysieg eingerichtet. Die arg gebeutelte Verteidigung, die seit der Halbzeit erneut aufgrund von Verletzungen auf zwei Linebacker verzichten musste, wackelte aber sie fiel nicht. Man zwang die Cougars zum Fieldgoal – 35:24. Und der Angriff zog nach. QB Weed nun wie aufgedreht und immer wieder auch selbst mit dem Spielgerät unterwegs. Im vierten Quarter im vierten Versuch bei noch vier zu überbrückenden yards täuschte man die lübsche Defense und WR Ruben Saint-Jean rannte den Ball in die Endzone. 42:24 und eine Vorentscheidung.
Das sah man auch im nächsten Drive der Cougars. Der Verteidigung der Griffins gelang ein 3 and out. Der Angriff ließ sich bei einsetzendem Regen nicht lange bitten und kam angeführt von einer starken Offensive Line über die Schlüsselspieler Weed, Davidson, Beumer, Stepanek und letztlich Saint-Jean zum Erfolg. Die Defense hielt danach in einem langen Drive schon mit den Ersatzspielern auf dem Feld den Angriff der Cougars weg von der Endzone, es gelang lediglich ein Fieldgoal zur 49:27 Ergebniskorrektur. Der Rest war Jubel im Stadion. Die Griffins nun definitiv bereits mit einer winning season und Platz 4 in der Abschlusstabelle bei noch zwei ausstehenden Spielen. Es wäre aber sogar noch mehr drin, sollte man in der nächsten Woche in Langenfeld und dann im letzten Heimspiel am 09.September gegen Hildesheim gewinnen können. Diese spielen übrigens in der nächsten Woche das Endspiel um den Aufstieg gegen die Düsseldorf Panther.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Vor knapp 2.440 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion, besiegen die New Yorker Lions die Allgäu Comets souverän mit 42:14 (14:0; 0:0; 21:7; 7:7). Dabei zeigten alle drei Mannschaftsteile der Löwen zum Teil herausragende Leistungen, die schlussendlich mit dem Sieg gekrönt wurden. Die Verteidigung der Löwen hatte über die meiste Strecke des Spiels den gefährlichen Angriff der Gäste im Griff und bescherte Comets Spielmacher Javarian Smith einen harten Arbeitstag.
WR 2317 Luc Meacham erzielte zwei Return TDs - Foto: Fabian Uebe
Die Offense glänzte sowohl im Passspiel, mit dem wiedergenesenen Karé Lyles auf der Position des Quarterback, als auch erneut im Laufspiel durch D’wayne Obi und in den Special Teams fand nicht nur Luca Jeckstadt seine Treffsicherheit wieder, sondern Luc Meacham konnte gleich zwei Returns direkt in Punkte verwandeln.
Das Spiel eröffneten die Hausherren mit dem Kick-Off durch Luca Jeckstadt.
Nach dem Return durch Ashan Morre bis an die 32 Yard Linie, legte der Angriff der Comets los und marschierte unaufhaltsam Richtung Braunschweiger Endzone. Läufe über Thomas Campbell und Passfänge u.a. von Benny Perauer und Ahsan Moore, brachten sie bis an die sechs Yard Linie der Löwen voran. Von dort aus bereits den ersten Score im Auge, sorgte Lions Passverteidiger Nigel Lawrence für das erste böse Erwachen auf Seiten der Gäste.
Den Passversuch von Javarian Smith, fing der US-Amerikaner in Diensten der Braunschweiger in seiner eigenen Endzone ab und trug den Ball bis an die 20 Yard Linie zurück. Von dort startete der erste Angriffsdrive der Hausherren. Karé Lyles mit einem Pass über 11 Yards auf Luc Meacham und D’wayne Obi mit einem Lauf über
33 Yards, bereiteten die ersten Punkte an diesem Spieltag vor. Für die 7:0 (PAT L. Jeckstadt) Führung, sorgte Tammo Vroom, mit einem 34 Yard Touchdown-Catch nach Pass von Karé Lyles. Den nächsten Drive der Gäste stoppte die gut eingestellte Löwenabwehr im Ansatz und zwang die Gäste dazu, sich per Punt vom Ball zu trennen. Den Punt nahm Luc Meachm auf der eigenen 40 Yard Linie auf und trug diesen, unter dem Jubel der Fans und seinen Teamkollegen, zum 14:0
(PAT L. Jeckstadt) bis in die Endzone der Comets.
Mit diesem Ergebnis ging es ins zweite Spielviertel, da keines der beiden Teams in den jeweils nächsten Drives punkten konnte. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb es punktelos, doch bedeutete nicht, dass das Spiel langweilig war. Im Gegenteil, auf beiden Seiten wechselten sich Highlights sowohl im Angriff als auch in der Defense ab und sorgte für Spannung. Bei den Lions sorgten Spieler wie Benjamin Krahl, David Müller, Javier Sanz oder auch OJ Thompson, immer wieder für großartige Aktionen und Stopps auf Seiten der Verteidigung. Im Angriff war es vor allen das Laufspiel über D’wayne Obi, regelmäßig für Raumgewinn sorgte, aber im entscheidenden Moment nicht zu Punkten führte. Somit ging es mit 14:0 aus Sicht der Hausherren in die Halbzeitpause.
In die zweite Halbzeit und das dritte Spielviertel, gingen die Löwen mit dem ersten Angriffsrecht. Erneut trug die Hauptlast des Drives Runningback D’wayne Obi. Yard um Yard brachte der britische Runningback in Diensten der Braunschweiger, sein Team Richtung Allgäuer Endzone. Für das 21:0 (PAT L. Jeckstadt) sorgte Karè Lyles mit einem Lauf aus einem Yard. Den folgenden Angriffsversuch der Kemptener, stoppte die Löwen Verteidigung wiederholt schnell.
U.a. daran beteiligt war Javier Sanz mit einem Quarterback-Sack und OJ Thompson sowie Alan Steinohrt, die im Rahmen eines ausgespielten vierten Versuchs durch die Gäste, diese stoppten. So dauerte es nicht lange, bis die Lions ihre Führung weiter ausbauten. Mit weiteren Passfängen durch Luc Meacham, aber auch Tammo Vroom und Niklas Römer ging es voran.
Für den positiven Abschluss zum 28:0 (PAT T. Goebel), zeigte sich D’wayne Obi verantwortlich, der mit einem 18 Yard Lauf bis in die Endzone der Gäste laufen konnte.
Wer jetzt bereits meinte, die Allgäu Comets ergeben sich ihrem Schicksal, sah sich getäuscht, denn sie kämpften weiter. Wenige Spielzüge später bediente Javarian Smith seine Lieblingsanspielstation Nate Stewart, zum 28:7 (PAT M. Schade). Doch die New Yorker Lions konterten umgehend und stellten bereits mit dem Kic-Off Return den alten Abstand wieder her. Erneut nahm Luc Meacham den Ball auf und trug in über 94 Yards zum 35:7 (PAT L. Jeckstadt) zu einem Return-Touchdown bis in die Gäste -Endzone zurück. Damit ging es in den vierten und letzten Spielabschnitt.
Braunschweigs Verteidigung konnte umgehend zwei weitere Drives der Allgäuer stoppen und sie im ausgespielten vierten Versuch aufhalten. Besonders Eryk Paszkiewicz sorgte dabei mit einigen Tackles für Raumverlust für Unruhe in den Reihen der Gäste. Braunschweigs Angriff wurde jetzt von Joshua Cartwright übernommen, welcher nahtlos an den Leistungen von Karè Lyles anknüpfte und mit einem 24 Yard Touchdown auf Aaron Lawson, die Führung für sein Team auf 42:7 ausbaute.
Headcoach Troy Tomlin begann bereits früh, auf diversen Positionen zu rotieren und allen Spielern Spielpraxis zu geben. So führte eine Unachtsamkeit dazu, das mit einem langen Pass von Javarian Smith auf Robert Jarzeback, die Allgäu Comets nochmals dicht bis an die Braunschweiger Endzone auf sechs Yards, herankamen. Einen Spielzug später war es Comets Spielmacher Javarian Smith selbst, der den Spielstand auf 42:14 (PAT M. Schade) verkürzte. Den letzten Angriffdrive der Gastgeber, übernahm Hendrik Scharnbacher auf der Kommandobrücke. Doch weder beim ihm, als auch bei den letzten Bemühungen der Comets, sprang noch etwas zählbares bei heraus, sodass es beim 42:14 Heimsieg der New Yorker Lions blieb.
Damit bleiben die New Yorker Lions auf Platz drei in der Erima-GFL Gruppe Nord und können diesen auch nicht mehr verlieren und haben ihn sicher. Gewinnen die Lions ihre noch verbleibenden zwei Spiele in der nächsten Woche gegen die Berlin Rebels und am letzten Spielwochenende gegen die Kiel Baltic Hurricanes und die Dresden Monarchs leisten sich noch einen Ausrutscher gegen die Berlin Adler oder Paderborn Dolphins, wäre sogar Platz zwei noch drin.
Scoreboard
07:00 34 Yard TD-Pass K. Lyles auf T. Vroom (PAT L. Jeckstadt)
14:00 60 Yard Punt-Return-TD Luc Meacham (PAT L. Jeckstadt)
21:00 1 Yard TD-Lauf K. Lyles (PAT L. Jeckstadt)
28:00 18 Yard TD-Lauf D. Obi (PAT L. Jeckstadt)
28:07 35 Yard TD-Pass J. Smith auf N. Stewart (PAT M. Schade)
35:07 94 Yard Kick-Off-Return-TD L. Meacham (L. Jeckstadt)
42:07 24 Yard TD-Pass J. Cartwright auf A. Lawson (PAT L. Jeckstadt)
42:14 6 Yard TD-Lauf J. Smith (PAT M. Schade)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Am Sonntag (27.8., KickOff 15 Uhr) treffen die Men in Blue beim Westenergie – GAMEDAY auf den Tabellenführer aus Bielefeld. Zum letzten Heimspiel der Saison dürfen unsere U19-Spieler, deren Saison am vergangenen Samstag beendet wurde, in den Kader der Herren aufrücken und erstmals im Stadion Am Hallo auflaufen. Auf die Fans wartet zum Saisonabschluss wieder die Westenergie – Lounge auf dem Vorplatz, in der man es sich zum Spiel gemütlich machen kann.
Cardinals empfangen Bielefeld Bulldogs zum Westenergie-Gameday - Foto: Roland Schicho
Ein Covid-Ausbruch in Team und Staff, der so selbst während der Corona-Jahre nicht aufgetreten ist, hat den Cardinals den Testlauf für dieses Spiel vermiest: Das Spiel gegen die Düsseldorf Bulldozer, das vor zwei Wochen angesetzt war, musste abgesagt werden und wurde inzwischen mit 0:20 gegen die Men in Blue gewertet. Auf die Tabelle hat das jedoch wenig Einfluss: Die Cardinals stehen solide im Mittelfeld, während die Bielefeld Bulldogs von der Tabellenspitze aus Richtung GFL2 schielen.
Die Partie wird vor heimischer Kulisse im Sportpark „Am Hallo“ ausgetragen. Gameday-Tickets können ausschließlich online und bis eine Stunde nach KickOff unter assindia-cardinals.de/tickets/ erworben werden. Preise: Vollzahler 10€, ermäßigt (Schüler und Studenten) 7€, Kinder bis zum 10. Lebensjahr haben freien Eintritt.
Seit 1986 haben sich die Wege der Cardinals schon oft mit denen der Bulldogs gekreuzt. In dieser Saison mussten die Bielefelder erst eine einzige Niederlage einstecken und sind aktuell Favorit auf einen Platz in der GFL2 2024. Das Hinspiel ging nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit letztendlich doch noch deutlich mit 30:14 an die Ostwestfalen.
Headcoach Sherman „DJ“ Anderson sagt zur Begegnung: „Wir spielen gegen eine Mannschaft mit Aufstiegsaspirationen. Sie sind sehr gut und machen wenig Fehler. Um eine Chance zu haben, müssen wir sehr konzentriert spielen und unserer Leistung aus dem Bonn Spiel deutlich steigern. Wir müssen die Möglichkeiten zu Punkten nützen und in der Defense sehr diszipliniert spielen. Die Vorbereitung war aufgrund der vielen an Covid erkrankten Spieler und Coaches suboptimal. Trotzdem bleibt die Erwartungshaltung sehr hoch. Wir möchten uns dem heimischen Publikum gut präsentieren und die Ansätze, die wir für die Saison 2024 verfolgen, weiter ausbauen.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Roland Schicho - Essen Assindia Cardinals
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