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Am kommenden Samstag geht es endlich weiter. Die Solingen Paladins begrüßen die Wuppertal Greyhounds zu ihrem zweiten Saisonspiel der Regionalliga NRW 2024.

„Wir hatten jetzt knapp drei Wochen Zeit, um uns gewissenhaft auf die Greyhounds vorzubereiten. Das Team und die Coaches haben die Trainingseinheiten gut genutzt. Mit Wuppertal wird uns ein Team gegenüberstehen, das bis zum Schlusspfiff um jeden Zentimeter auf dem Platz kämpfen wird. Deshalb werden auch wir alles abrufen, um erfolgreich aus dieser wichtigen Partie hervorzugehen“, so ein positiv gestimmter Headcoach Klaudiusz Cholewinski.
Die Paladins konnten sich auf ihrem Auftaktsieg gegen die Cologne Falcons (47:24) zwar nicht ausruhen, jedoch ist nun eine erste Standortbestimmung möglich, da die anderen Teams schon bis zu drei Matches hinter sich haben. „Aufgrund der Zusammenarbeit innerhalb der Liga hatten wir endlich die Möglichkeit, vom Video-Scouting zu profitieren. Das hilft schon eine Menge, um sich auf den Gegner einzustellen. Woche 1 war ja in gewisser Weise ein Blindflug“, berichtet Marco Hübner aus dem Coaching-Staff. Größere Verletzungen oder Ausfälle sind bislang nicht bekannt, sodass die Footballer aus der Klingenstadt am Samstag mit vollständigem Kader auflaufen können.
Obwohl beide Teams in dieser Form noch nie gegeneinander angetreten sind, sind die Wuppertal Greyhounds in gewisser Weise „alte Bekannte“. Viele Spieler der Greyhounds standen schon einmal für die Paladins auf dem Platz und auch unter den Verantwortlichen gibt es enge Verbindungen, die unter anderem aus der gemeinsamen Arbeit im Damenbereich stammen. „Die Greyhounds sind ein Verein, der trotz vieler Rückschläge immer eng zusammengestanden und auch sportliche Durststrecken überwunden hat. Das zeugt von Charakter und deshalb verwundert es mich nicht, dass sie auch in diesem Jahr wieder so eine schlagkräftigte Mannschaft geformt haben. Besonders ihr Headcoach Felix Ruhland lebt diese Philosophie schon seit vielen Jahren, das macht sie brandgefährlich“, so der Solinger Pressesprecher Jens Merten, der selbst 2016 bis 2018 in der Nachbarstadt als Coach aktiv war.
Wuppertal musste zu Saisonbeginn direkt zweimal gegen die favorisierten Cologne Crocodiles antreten. Während die erste Begegnung noch sehr einseitig verlief (0:45), konnten sie dem Bundesligaabsteiger im Rückspiel mit 12:46 besser Paroli bieten und das Match über weite Strecken offen gestalten. Beide Teams spielen in der Regionalliga NRW (Division Mitte) und sehen sich somit später in der Saison noch ein zweites Mal.
Nach einem begeisternden Season-Kickoff mit 1.000 Zuschauern hoffen die Paladins natürlich wieder auf eine großartige Heimkulisse – die Wetterprognosen lassen auf gutes Wetter hoffen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
Mit dem 19-jährigen deutschen Nachwuchstalent auf der Quarterbackposition David Shafir, kann Headcoach Troy Tomlin einen weiteren hoffnungsvollen Neuzugang für die New Yorker Lions in Braunschweig präsentieren.
Nachwuchstalent David Shafir (#4) wechselt von Düsseldorf nach Braunschweig - Foto: Oliver Jungnitsch
David Shafir begann seine Footballkarriere in der Jugend der Cologne Crocodiles 2014 und blieb dem Verein bis einschl. zur Saison 2021 treu. Zur Spielzeit 2022 folgte der Wechsel zu den Düsseldorf Panther, für die er bis zum April 2024 aktiv war. In seiner Zeit als Spielmacher der Jugendteams der Crocodiles und der Panther, konnte er insgesamt drei Mal die Meisterschaft in der Jugendbundesliga gewinnen (2021, 2022, 2023), als auch Auszeichnungen als Team-MVP (2029, 2022) und sieben Berufungen in das Allstar-Team Nordrheinwestfalens verbuchen.
Schon immer bestand für den 1,88 m großen und 95 kg schweren lizensierten Partners eines deutschen Unternehmens welches in den Bereichen Sport, Gesundheit und Beauty tätig ist der Wunsch, einmal auf höchsten Niveau zu spielen und zu den besten Quarterbacks Europas zu werden. Gerade deswegen hat es ihn besonders gefreut, als Lions Headcoach Troy Tomlin mit ihm Kontakt aufnahm und ihm, u.a. auf Empfehlung von Chris Mohr angeboten hat, 2024 für die Lions in Braunschweig aufzulaufen.
Zwar wird David Shafir auf Grund einer Wechselsperre von drei Spielen erst Anfang Juni aktiv ins Spielgeschehen in der Erima-GFL eingreifen können, doch ist er bereits seit einigen Tagen mit dem Team im Training.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Am Ende war es ein dominanter Sieg gegen ambitionierte und stark kämpfende Pirates aus Elmshorn. Mit 56:21 setzten sich die Greifen in Ribnitz-Damgarten bei bestem Footballwetter nach einem harten Trainingscamp vor über 500 Gästen im Stadion am Bodden durch.
Griffins siegen klar - Foto: AnniFocus
Doch der Sieg war zu Beginn alles andere als leicht zu erringen. Die Pirates, die seit Ende 2019 kein Spiel mehr verloren hatten, waren selbstbewusst und machten es den Griffins schwer. Ihre erste Angriffsserie endete zwar bereits nach 6 plays und die Gastgeber punkteten bereits nach drei Spielzügen zum ersten TD des Tages. TE Jonas Beumer fing den Ball von seinem neuen QB Conor Reagan und kickte auch zur 7:0 Führung. Doch schon 10 plays später fiel der Ausgleich. Immer wieder angetrieben durch den auch körperlich starken QB Josh Hartigan war es letztlich ein Pass zum Ausgleich. Die Griffins suchten noch nach Konstanz und gingen schnell wieder vom Feld. 11 weitere plays stand die Führung der Pirates auf der Anzeigetafel. 7:14 aus Hausherrensicht.
Das schien aber die vom Camp müden Greifen anzustacheln. Ab jetzt gelang den Gästen nicht mehr viel, die Defense packte zu und der Klassenunterschied wurde durch drei schnelle Touchdowns über Neuzugang Gabriel Love, QB Reagan und Rückkehrer WR Ruben Saint-Jean auch an der Anzeige deutlich. Mit 28:14 ging es zum Halbzeitgetränk.
Von diesem kamen die Griffins gut erholt und überbrückten mit 7 Spielzügen das Feld. Am Ende war es wieder Gabriel Love mit den Punkten. 3 and out für die Pirates und schon wieder stand QB Reagan nach nur 4 plays in der Elmshorner Endzone. Eine beruhigende 42:14 Führung und alle Spieler kamen nun auf beiden Seiten zum Einsatz. Ein unterhaltsames Footballspiel sah im letzten Viertel auch noch Punkte der Pirates, die niemals aufsteckten. Die Griffins hatten aber immer eine Antwort parat und kamen noch zu Punkten über Beumer und Saint-Jean. Am Ende ein verdienter Sieg mit toller Kulisse in der Boddenstadt.
HC Grahn zeigte sich zufrieden: „Wieder ein erfolgreiches Camp in RDG, Teambuilding wie es sein soll, 3 Tage Football, ein tolles Spiel mit Sieg bei schönem Wetter in einer tollen Location. Unsere Team hat sich angestrengt, unseren Fans etwas zu bieten und gut in die Saison einzusteigen. Die Neuzugänge haben Akzente gesetzt, und die Wiederkehrer haben noch an Schlagkraft und Hilfe für das Team zugelegt.“
Sportdirektor Schmidt ergänzt: „Klar, dass nach so einem Wochenende noch nicht alles rund lief. Aber dafür war der Test eben auch da und hat uns noch gezeigt, woran wir die nächsten 4 Wochen bis zum Start in Lübeck arbeiten müssen. Kompliment an Elmshorn, die uns genau das gegeben haben, was wir von ihnen erwartet hatten. Wenn man bedenkt, dass noch einige Stammkräfte bei uns gefehlt haben, kann man zunächst einmal sehr zufrieden sein. Danke an die Stadt Ribnitz und die tollen Fans und Helfer, die unseren Gameday wieder zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
In einem mit Spannung erwarteten Verbandsligaduell empfingen die Bochum Rebels am 27. April 2024 die Lippstadt Eagles im heimischen Stadion "Zum Schultenhof". Bei einem Anstoß um 17:00 Uhr fieberten rund 200 Zuschauer gespannt mit. Die Rebels zeigten am gestrigen Abend eine beeindruckende Leistung, als sie die Lippstadt Eagles überraschend deutlich mit 33:0 (17:0/3:0/6:0/7:0) schlugen.
Rebels überraschen mit klarem 33:0-Sieg über die Eagles - mit der #43 RB Sebastian Jozefiak (Foto: Oliver Jungnitsch)
Die Ausgangslage versprach bereits vor Spielbeginn Hochspannung: Die Eagles aus Lippstadt taten sich bisher gegen Aufsteiger schwer, während Head Coach Jeromin am Schultenhof eine makellose Bilanz aufweisen konnte. Die Rebels gaben jedoch von Beginn an den Ton an. Schon früh gelang es der Defensive, die Eagles zu stoppen, und zwar durch eine spektakuläre Interception von Verteidiger Miguel Schaumburg, Nummer 32 im Team der Rebels.
Der erste Angriffsversuch der Rebels wurde von Runningback Sebastian Jozefiak (#43) mit einem beeindruckenden Lauf über 16 Yards in die Endzone der Gäste gebracht, was den ersten Touchdown des Spiels bedeutete. Der anschließende PAT von Dominik Falk erhöhte den Punktestand auf 7:0 zugunsten der Gastgeber. Kurze Zeit später zeigte Falk erneut seine Stärke, als er ein 44-Yard-Fieldgoal verwandelte und die Führung der Rebels auf 10:0 ausbaute. Die Defensive der Rebels erwies sich ebenfalls als äußerst effektiv, was durch Rick Galka (#54) unterstrichen wurde, der einen wichtigen Fumble sicherte. Kurz darauf erzielte Lukas Kolm einen weiteren Touchdown für die Rebels, nachdem er einen kurzen Lauf über vier Yards erfolgreich absolvierte. Falk verwandelte den PAT und brachte sein Team mit 17:0 in Führung.
Auch im zweiten Quarter beherrschten die Rebels das Geschehen auf dem Feld. Obwohl ein Fieldgoalversuch zunächst misslang, gelang den Gastgebern kurz vor der Halbzeitpause ein weiteres Fieldgoal, das den Halbzeitstand auf 20:0 brachte.
Im dritten Quarter zeigte Quarterback Dominik Schaumburg sein Können, als er einen präzisen Pass auf Tight End Simon Lippel warf und somit weiteren Punkte für die Rebels sicherte. Der PAT wurde jedoch nicht erfolgreich verwandelt. Auch im letzten Quarter ließen die Rebels nicht nach. Ein weiterer Touchdown, diesmal durch einen kurzen Lauf von Jan Malte Jarchow, brachte den Endstand von 33:0 zugunsten der Bochumer. Der PAT von Falk war erneut erfolgreich.
Trotz eines kämpferischen Auftritts der Eagles, insbesondere durch den 21-jährigen Amerikaner Donte Jacobsen als Quarterback, der mit seinem kräftigen Arm eine Bedrohung darstellte, konnten die Rebels ihre Serie am Schultenhof fortsetzen und bleiben dort unter der Leitung von HC Jeromin ungeschlagen. Mit diesem überzeugenden Sieg sichern sich die Bochum Rebels die Position an der Spitze der Verbandsliga und setzen ein deutliches Zeichen für ihre Ambitionen in dieser Saison.
Unsere Bildergalerie zur Begegnung:
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Mit einem 9:38 (0:14; 9:7; 0:7; 0:10) Auswärtssieg, starten die New Yorker Lions im Testspiel gegen die GFL2 Mannschaft der Oldenburg Knights, in die Saison 2024.
Finn Oppermann erzielte 3 TDs - Foto: Fabian Uebe
Vor knapp 900 Zuschauer im Delmenhorster Stadion, begannen die Lions die Partie mit dem Kick-Off durch Luca Jeckstadt. Dem Oldenburger Angriff gelang unter Führung ihres Quarterbacks und ehemaligen Lionsspieler Joshua Cartwright, zwar in der ersten Angriffsserie ein neues First Down, doch direkt im Anschluss war auf Höhe der 33 Yard Linie Schluss. Besser lief es dafür für die Braunschweiger Offense und Spielmacher Lamar Jordan. Mit eigenen Läufen und weiteren Raumgewinn durch Runningback Finn Oppermann, kamen die Löwen bis an die 20 Yard Linie der Knights voran. Von dort bediente Lamar Jordan seinen Ballfänger Moritz Riedinger in der Endzone der Oldenburger zur 0:7 (PAT l. Jeckstadt) Führung.
Weiterhin Sand im Getriebe hatte die Offense der Gastgeber. Nach nur vier Angriffsversuchen stand erneut ein Punt auf dem Plan und Braunschweig erhielt das Angriffsrecht auf Höhe der Oldenburger 27 Yard Linie zurück. Die gute Ausgangssituation ließ man sich nicht nehmen und kurze Zeit später erhöhte Finn Oppermann mit einem 15 Yard Lauf auf 0:14 (PAT L. Jeckstadt). Es folgte der Wechsel in den zweiten Spielabschnitt und die nächste nicht erfolgreiche Angriffsserie der Oldenburg Knights. Nach einem weiteren Punt der Knights, starteten die Löwen von der eigenen 24 Yard Linie die nächste Erfolgsserie. Abermals war es Finn Oppermann, welcher mit zwei Läufen für insgesamt 76 Yards Raumgewinn, den Spielstand auf 0:21 (PAT L. Jeckstadt) erhöhte.
Wer jetzt bereits die Oldenburg Knights abschrieb, sah sich im weiteren Verlauf des zweiten Spielabschnitts getäuscht. Nachdem Kick-Off der Lions war es Joshua Cartwright, welcher unter starken Druck der Braunschweiger Verteidigung, seinen Ballfänger Bennet Bödeker bediente und dieser einen Raumgewinn von 67 Yards erzielte. Zwei Spielzüge später war es dann Runningback Nils Bünger, welcher mit einem Lauf aus sechs Yards, den Spielstand auf 6:21 verkürzte (PAT nicht gut).
Auf Seiten der Lions folgte nun bis zur Halbzeitpause eine Phase, in der speziell im Angriff nicht viel zusammenlief. Somit dauerte es nicht lange und die Oldenburger erhielten die nächste Chance, den Rückstand zu verkürzen. Abermals war es Ballfänger Bennet Bödeker und dazu Runningback Mike Schuhmacher, welche ihr Team Schritt für Schritt Richtung Braunschweiger Endzone brachten. Für die weitere Verkürzung des Rückstands, war Kicker Darrian Naujocks mit einem 22 Yard Fieldgoal, zum 9:21 Pausenstand zuständig.
Nach der Halbzeitpause erhielt die Offense der New Yorker Lions zuerst das Angriffsrecht. Mit Läufen von Runningback Marc Kaufmann, Spielmacher Lamar Jordan und einem Passfang von Moritz Riedinger, kam das Team bis tief in die Spielfeldhälfte der Oldenburger voran. Die nächsten Punkte erzielte abermals Finn Oppermann mit seinem dritten Touchdown des Tages, zum 9:28 (PAT L. Jeckstadt) Zwischenstand. Die folgende Angriffsserie der Gastgeber erstickte die Defense der Löwen im Ansatz, u.a. konnte Lukas Baumann den ersten Quarterbacksack der Spielzeit 2024 erzielen.
Mit dem folgenden letzten Seitenwechsel ins vierte Quarter, übernahm Leon Dirmeier auf Seiten der Braunschweiger, die Regie im Angriff auf der Position des Spielmachers. Kicker Luca Jeckstadt sorgte mit einem 38 Yard Fieldgoal für den erfolgreichen Abschluss der Angriffsserie zum 9:31. Anders als bei den Löwen, fanden die Oldenburg Knights nicht mehr ihren Spielrhythmus aus dem zweiten Quarter. Erneut mussten sie sich nach nur vier erfolglosen Spielzügen vom Angriffsrecht trennen und der Offense der Braunschweiger, nach einem verunglückten Punt, auf Höhe der eigenen 28 Yard Linie den Ball zurückgeben.
Der Angriff der Löwen sagte “Danke!“ in Person von Marc Kaufmann, welcher mit einem 12 Yard Lauf den Spielstand auf 9:38 (L. Jeckstadt) erhöhte. Dieses sollte auch der Endstand sein, denn der Angriff der Knights schaffte es nicht mehr sich in die Nähe der Braunschweiger Endzone vorzuarbeiten. Ausschlaggebend war dabei u.a. Fynn Walther, welcher bei einem Fumble des Oldenburger Quarterbacks Odin Lösche am schnellsten reagierte und den freien Ball für die Lions, tief in der Oldenburger Spielfeldhälfte, zurückeroberte.
Bei nur noch knapp zwei Minuten Spielzeit, riskierten die New Yorker Lions um Headcoach Troy Tomlin nicht mehr fiel, knieten final ab und beendeten das Spiel. Damit geht es nun für die New Yorker Lions in die letzten zwei Wochen vor dem ersten regulären Saisonspiel 2024 in der Erima-GFL, am 11. Mai in Kiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes. Die Oldenburg Knights hingegen steigen erst Anfang Juni in die Saison der GFL2 ein und haben bis dahin noch Zeit, sich vorzubereiten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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