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Nach einer eher niederschmetternden ersten Halbzeit, in der das Publikum schon nicht mehr an einen Sieg der Berlin Rebels geglaubt hatte, schafften die Hauptstädter das Comeback und gewannen die Partie knapp mit 39:38 gegen die Saarland Hurricanes.
Footballkrimi zum Saisonstart - im Bild: Berlin Rebel Julian Huber - Foto: Christian Goßlar
Pünktlich um 16:00 Uhr erfolgte der Kickoff zur ersten Partie des Jahres für die Berlin Rebels. Diese gingen zunächst mit ihrer Defense aufs Feld, und der erste Drive sah eigentlich vielversprechend aus. Kein Durchkommen für die Offense der Saarländer, und die Rebels übernahmen den Ball.
Aus ihrem Angriffsrecht konnten die Berliner jedoch nichts machen und gaben den Ball ohne Punkte wieder ab. Anders die Hurricanes: Diese nutzten ihren zweiten Offense-Drive gekonnt und bewegten den Ball per Pass und Lauf durch ihren QB Andrew Brito übers Feld. Immer wieder beeindruckte Brito mit Pässen, die selbst unter größtem Druck noch ihre Empfänger fanden.
Touchdown Saarland Hurricanes zum 0:6. Offensichtlich in Ermangelung eines Kickers setzten die Hurricanes zur 2-Point-Conversion an und verwandelten auch diese zum 0:8.
Die Antwort aus der Hauptstadt folgte sogleich, und QB Tyquell Fields bediente WR Lewis Kirby mit einem langen Pass zum Touchdown (6:8, PAT nicht gut). Die Saarländer blieben in Führung und machten gleich die nächsten Punkte. Bevorzugtes Duo auf Seiten der Saarländer: Brito/Frick oder Brito/Gutierrez. So kam es dann auch. Mit einem Pass in die Endzone fand Brito seinen völlig allein stehenden WR Nathaniel Gutierrez zum 6:14 und setzte gleich noch zwei Punkte drauf zum 6:16.
Damit endete fast das erste Quarter. Bevor das Punkte-Sammeln der Saarländer weiterging, schafften es auch die Berliner zum Touchdown per Pass von Fields auf Osborne zum zweiten TD (14:16, 2-Point-Conversion gut). Die nächsten zwei Touchdowns im zweiten Quarter gingen leider wieder zugunsten der Hurricanes, die somit vor der Halbzeitpause auf 14:32 erhöhten. Die Berliner hatten zwar vor der Halbzeitpause den Ball, brachten ihn aber leider nicht über die Goal Line, bevor die Zeit ablief.
Was auch immer in der Halbzeitpause passierte, es hat geholfen. Touchdown Tyquell Fields inkl. anschließender 2-Point-Conversion zum 22:32 und dann kam eine ganz andere Defense aufs Feld. Zweimal eroberten die Rebels den Ball zurück und holten sich somit das Angriffsrecht. Eine Fumble Recovery und eine Interception durch DB Wojtek Perz boten der Offense den nötigen Raum zum Comeback. Touchdown Lewis Kirby und anschließender PAT erhöhten auf 29:32, und der Ausgleich erfolgte per Field Goal durch Kicker Kris Cain zum 32:32.
Jetzt wurde es spannend. Die Defense stoppte erneut und rief die Offense zurück aufs Feld mit noch ca. 4 Minuten Spielzeit im 4. Quarter. Jetzt mussten Punkte her, und die kamen. Touchdown Rebels und erfolgreicher PAT. Mit 39:32 und noch 59 Sekunden auf der Uhr bekamen die Saarländer den Ball zurück. Noch nie war eine Minute so unfassbar lang. Gekonnt, aber unter Druck, bewegten die Saarländer den Ball übers Feld und machten Fehler. Dennoch schafften sie den Touchdown mit auslaufender Uhr. Allerdings führten Strafen dazu, dass der Extrapunkt-Versuch wiederholt werden musste. Andrew Brito machte sich per Lauf auf den Weg in die Endzone, und es sah so aus, als würde er es schaffen. Aber nein, LB Leon Klosowicz war zur Stelle und stoppte den QB inches vor der Endzone.
Die Berlin Rebels gewannen in einem Herzschlagfinale ihr erstes Saisonspiel und holten die Punkte nach Berlin. Bereits in der kommenden Woche empfangen die Rebels die Hildesheim Invaders im Stadion Wilmersdorf.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Anne Kadler - Berlin Rebels (redaktionell geändert)
Nach der für viele überraschenden Niederlage vor einer Woche in Kiel, gegen die Kiel Baltic Hurricanes, trafen die New Yorker Lions im heutigen Home-Opener 2024, auf die Mannschaft der Paderborn Dolphins. Wie bereits vor einer Woche, gingen auch beim heutigen Spiel, die Löwen von Head Coach Troy Tomlin, gehandicapt an den Start. Zwar konnte Linebacker / Defense Line Spieler OJ Thompson wieder aktiv ins Spielgeschehen eingreifen, doch mussten die Löwen weiterhin auf Passverteidiger Felix King und kurzfristig zum einen auf Spielmacher Lamar Jordan II und zum anderen auf Passverteidiger Brock Carter verzichten. Trotz einer bis zum Ende aufopfernd kämpfenden Mannschaft, stand am Ende des Spiels eine 7:10 (0:0; 0:3; 0:0; 7:7) Niederlage gegen die Dolphins auf der Anzeigetafel im weiten Rund des Eintracht-Stadions.
Linebacker #9 OJ Thompson sackt Paderborns Quarterback Zachary Whitehead - Foto: Fabian Uebe
Das Spiel begannen die Braunschweiger mit dem Kick-Off durch Luca Jeckstadt. Die Paderborn Dolphins starteten unter der Regie ihres Spielmachers Zachary Whitehead, an ihrer eigenen 35 Yard Linie und kamen hauptsächlich über ihren Runningback Joshua Breece, bis an die 38 Yard Linie der Lions voran. Dort war dann aber Schluss mit dem Vorwärtsdrang und es folgte ein erster Punt.
Die New Yorker Lions ihrerseits wurden nachdem kurzfristigen Ausfall von Quarterback Lamar Jordan II, durch Nachwuchstalent Leon Dirmeier ins Rennen geführt. Doch wie auch auf Seiten der Gäste, fanden die Löwen vorerst keine großen Lücken in der gegnerischen Verteidigung und mussten ebenfalls ohne Punkte sich vom Angriffsrecht trennen.
So ging es mit dem Stand von 0:0 ins zweite Spielviertel und die Dolphins nutzten eine Unsicherheit in der Passverteidigung der Hausherren aus, um mit einem fast 50 Yards Pass ihres Spielmachers Zachary Whitehead auf seinen Ballfänger Louis Waldmann, gefährlich bis kurz vor die Braunschweiger Endzone zu gelangen. Zwar gelang es der Verteidigung von Dave Likins einen Touchdown der Gäste zu verhindern, doch mit einem 25 Yard Fieldgoal durch Hendrik Schröder, gingen die Paderborner erstmalig mit 0:3 in Führung.
Dieses Ergebnis sollte auch den Halbzeitstand darstellen, denn im weiteren Verlauf des zweiten Quarters, konnte keines der beiden Teams nochmals punkten. Nach der Halbzeitpause ein ähnliches Bild wie bereits in Halbzeit eins.
Beide Angriffsreihen bemühten sich aufopfernd, in Richtung der gegnerischen Endzone zu gelangen, doch mussten sie sich immer wieder, guten Verteidigungsaktionen auf beiden Seiten, geschlagen ergeben. Zwar versuchten die Paderborn Dolphins mit einem 50 Yard Fieldgoalversuch den Vorsprung auszubauen, doch misslang der Kickversuch gründlich.
Die New Yorker Lions ihrerseits, fanden zum Ende des dritten Viertels immer besser in den Rhythmus und kamen durch schöne Läufe von Finn Oppermann, als auch einen 32 Yard Pass von Leon Dirmeier auf Moritz Riedinger, bis an die drei Yard Linie der Gäste voran.
Nachdem letzten Seitenwechsel des Spiels, war es dann Leon Dirmeier selbst, welcher mit einem ein Yard Lauf, sein Team mit 7:3 (PAT L. Jeckstadt), in Führung brachte. Doch die Freude über den Score währte nicht lange. Bereits im nächsten Drive war es Paderborn Dolphins Quarterback Zachary Whitehead, welcher mit zwei langen Pässen auf seinen Wide Receiver Clemens Schuldt, den zweiten davon über 36 Yards zum Touchdown, seine Mannschaft die Führung zum 7:10 (PAT H. Schröder) zurückeroberte.
Bei noch knapp 8 Minuten verbleibender Spielzeit lag es nun an den New Yorker Lions, das Spiel nochmals zu ihren Gunsten zu drehen. Zwar kam man einigen sehenswerten Pässen und Läufen gut voran, doch vor allen unnötige Strafen, aber auch weiterhin eine im entscheidenden Moment hervorragende agieren Defense der Dolphins, verhinderte den erneuten Anschluss bzw. Führung, der Löwen.
Kurz vor dem Abpfiff war es dann ein 51 Yard Fieldgoalversuch von Luca Jeckstadt, der zumindest die Verlängerung bringen sollte, doch wurde der Kick durch das Specialteam der Paderborner geblockt.
Damit stehen die New Yorker Lions mit zwei Niederlagen in Folge zum Saisonstart, bereits früh im Tabellenkeller der Erima-GFL und müssen aufpassen, nicht bereits jetzt, den Anschluss an die oberen Platzierungen, zu verlieren.
Die nächste schwere Aufgabe wartet bereits in einer Woche mit dem Spiel in Dresden gegen die Dresden Monarchs. Inwiefern bis dahin, die zum heutigen Tag noch kranken oder verletzten Akteure wieder zur Verfügung stehen, bleibt abzuwarten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
In einem hart umkämpften Spiel der Verbandsliga Ost empfingen die Recklinghausen Chargers heute die Bochum Rebels. Vor heimischer Kulisse und einem Kickoff um 15:00 Uhr boten beide Teams den rund 250 Zuschauern im Stadion Hohenhorst ein spannendes Duell. Die Bochum Rebels, nach ihrem Auftaktsieg selbstbewusst angereist, mussten sich am Ende den kämpferischen Chargers mit 21:17 geschlagen geben.
Mutige Chargers überraschen selbstbewusste Rebels - Foto: Oliver Jungnitsch
Bereits vor Spielbeginn gab es taktische Überlegungen seitens der Rebels. Head Coach Christoph Jeromin entschied, seinen Starting Quarterback Dominik Schaumburg zunächst zu schonen. Das Spiel begann mit dem Kickoff der Chargers und wurde von Beginn an von starken Defensivleistungen auf beiden Seiten geprägt. Hans Gebauer (#24) und Thorsten Walkenhorst (#53) konnten jeweils eine Interception für die Rebels erzielen und sorgten so für wichtige Ballgewinne.
Die Rebels erzielten auch die ersten Punkte des Spiels: Ein präziser Pass auf Tight End Dominic Tuttass (#91) führte zum Touchdown, und nach dem erfolgreichen PAT von Dominik Falk stand es 0:7. Die Antwort der Chargers ließ nicht lange auf sich warten. Quarterback Marius Harnisch fand seinen Wide Receiver Tim Münninghoff in der Endzone, und nach dem erfolgreichen PAT von Joel Reiners stand es 7:7. Dabei zeigten die Recklinghäuser Mut und spielten zwei vierte Versuche erfolgreich aus.
Noch vor der Halbzeit ging Bochum durch ein beeindruckendes 48-Yard-Fieldgoal von Falk mit 10:7 in Führung. Die Chargers steckten jedoch nicht auf und kamen nach der Pause mit zwei weiteren Touchdowns von Münninghoff zurück. Somit führten sie mit 21:10. Die Rebels schafften es zwar noch, im Anschluss auf 21:17 zu verkürzen, jedoch konnte Ben Linska den entscheidenden Ball in der Endzone nicht festhalten, was den möglichen Sieg für die Bochum Rebels bedeutet hätte.
Nach dem Spiel zeigte sich Head Coach Jeromin selbstkritisch und anerkennend gegenüber dem Gegner: "Die Niederlage hat uns heute gut getan, damit wir nach dem Auftaktsieg gegen die Lippstadt Eagles wissen, wo wir in der Liga stehen und dass wir Aufsteiger sind. Die Recklinghausen Chargers, vor denen ich jetzt den Hut ziehe, haben uns heute gezeigt, dass wir noch nicht so weit sind, wie wir gedacht haben in den letzten zwei Wochen. Das Spiel ist heute daran gescheitert, dass wir zu spät unseren Rhythmus gefunden haben und uns auf das besonnen haben, was wir eigentlich können und was uns ausmacht. Das haben wir in der ersten Hälfte vermisst und zu spät mit einem ungünstigen Play, das uns nochmal in Touchdown-Reichweite gebracht hätte, nicht gefinisht haben. Die Ziele für die weitere Saison sind klar: mehr Spiele zu gewinnen als zu verlieren."
Für die Rebels bleibt nicht viel Zeit, sich zu erholen. Bereits am nächsten Samstag empfangen sie die Gelsenkirchen Devils. Die Recklinghausen Chargers hingegen reisen zu den Rheine Raptors. Mit dem heutigen Sieg haben die Chargers ein deutliches Zeichen gesetzt und gezeigt, dass sie bereit sind, um die oberen Plätze in der Liga mitzuspielen.
Bildergalerie zum Spiel:
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Am kommenden Samstag laden die Solingen Paladins zu ihrem dritten Heimspiel der Regionalliga NRW 2024 ein. Gäste werden die traditionsreichen Crocodiles aus Köln sein.
Die Solingen Paladins empfangen die Cologne Crocodiles - Bild vom Testspiel im Jahre 2022 (Oliver Jungnitsch)
„Die Crocodiles sind nicht ohne Grund noch ungeschlagen. Sie sind ein physisch starkes und sehr schnell spielendes Team. Wir haben wie immer Respekt vor dem Gegner, sind aber bestmöglich vorbereitet und werden uns definitiv nicht verstecken. Mit unseren großartigen Fans im Rücken, werden die Spieler bis in die Haarspitzen motiviert sein“, so ein zuversichtlicher Headcoach Klaudiusz Cholewinski.
Die Paladins konnten sich nach ihren beiden Auftaktsiegen gegen die Cologne Falcons (47:24) und die Wuppertal Greyhounds (40:0*) am vergangenen Wochenende auch gegen die Troisdorf Jets durchsetzen. 7:52 stand am Ende auf der Anzeigetafel des Aggerstadions. „Allen ist bewusst, wie wichtig dieses Spiel ist. Heimspiel gegen einen der Titelfavoriten – mehr Motivation braucht es für uns nicht. Wir sind heiß wie das berühmte Frittenfett“, freut sich Specialteams-Koordinator Florian Quadt, dessen Mannschaftsteile zuletzt großen Anteil an den Erfolgen hatten.
Aus dem Team: Hinter dem Einsatz von Youngster Jan Offermann steht noch ein Fragezeichen. Dafür wird mit Felix Losch ein alter Bekannter sein Comeback im Walder Stadion feiern. Der langjährige Publikumsliebling durfte schon gegen Troisdorf die ersten Plays spielen und direkt Akzente setzen. Die Paladins stehen aktuell mit 6:0 Punkten und einem Touchdown-/Scoreverhältnis von 139:31 auf Platz 2 hinter den punktgleichen Krefeld Ravens.
Die Crocodiles sind ähnlich wie die Paladins mit drei klaren Siegen in die Saison gestartet. Zweimal musste man gegen Wuppertal und einmal gegen die Bonn Gamecocks antreten und löste diese Aufgaben jeweils mit Bravour. Das Team von Headcoach Frank Pfliegner hat sich nach dem Zwangsabstieg auf der ERIMA GFL im letzten Jahr wieder sportlich etabliert und peilt die Tabellenspitze an. Starke Imports mit talentierten Jugendspielern sollen den Verein wieder nach oben bringen. Der passionierte Angler Pfliegner kehrt am Samstag an seine alte Wirkungsstätte zurück, war er doch in den 1990ern zwei Jahre Cheftrainer der Solingen Hurricanes. Zudem läuft mit Till Enstipp ein langjähriger Paladin in den grün/gelben Jerseys auf. „Die Crocodiles sind ein Verein mit unglaublich langer Footballtradition. Auf lange Sicht wird diese Mannschaft auch wieder nach ganz oben kommen. Deshalb werden wir vor unserem heimischen Publikum um jeden Zentimeter Rasen kämpfen müssen. Die Fans können sich auf ein hochklassiges Match freuen“, so der Solinger Pressesprecher Jens Merten. Die Crocodiles stehen mit 6:0 Punkten und einem Score von 119:27 nur aufgrund der weniger erzielten Touchdowns auf Platz 3. der Tabelle
Beide Teams spielen in der Regionalliga NRW Division Mitte und sehen sich daher eine Woche später im Rückspiel in Köln.
*offizielle Wertung des AFCNRW steht noch aus
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
Am kommenden Samstag, den 18. Mai 2024, steht ein mit Spannung erwartetes American-Football-Duell in der Verbandsliga Ost bevor, wenn die Recklinghausen Chargers die Bochum Rebels auf heimischem Terrain im Stadion Hohenhorst empfangen. Das Spiel verspricht nicht nur aufgrund der rivalisierenden Historie zwischen den beiden Teams eine mitreißende Begegnung zu werden, sondern auch aufgrund der aktuellen Situation beider Mannschaften.
Beim Spiel der Chargers gegen die Rebels aus dem Jahre 2016 waren wir Ort, damals noch in der Landesliga - Foto: Oliver Jungnitsch
Die letzten beiden Aufeinandertreffen der Chargers und der Rebels datieren zurück auf das Jahr 2019. Beim Spiel am 24.09.2016 waren wir von NRW Football vor Ort und damals triumphierten die Chargers mit einem deutlichen 38:06-Sieg im heimischen Stadion .
Seitdem haben beide Teams eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Die Recklinghäuser stiegen in den folgenden Jahren bis in die Oberliga auf, mussten aber nach der Saison 2018 den bitteren Gang zurück in die Verbandsliga antreten. Die Bochumer hingegen haben in dieser Saison den Aufstieg geschafft, was ihre Ambitionen für die aktuelle Spielzeit unterstreicht.
Der Start in die neue Saison könnte für beide Teams kaum unterschiedlicher sein. Während die Chargers mit einer Auswärtsniederlage gegen die Siegen Sentinels starteten und dabei mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatten, erlebten die Rebels einen gelungenen Saisonauftakt mit einem überzeugenden 33:0-Heimsieg. Die Bochumer profitierten dabei von einem breiten Kader, der ihrem Headcoach Christoph Jeromin die Qual der Wahl ermöglichte.
Ein besonderes Augenmerk liegt wie immer auf den Head Coaches der beiden Teams. Bei den Rebels steht seit Ende 2022 Christoph Jeromin als Headcoach an der Seitenlinie, während Philip Laake erst in diesem Jahr das Traineramt bei den Chargers übernahm, nachdem Markus Kiepol zum Ende des Jahres 2023 seine Tätigkeit beendete. Das Spiel verspricht also nicht nur sportliche Spannung, sondern auch eine interessante Dynamik aufgrund der aktuellen Situation beider Mannschaften. Für Football-Enthusiasten und Neulinge gleichermaßen bietet sich die perfekte Gelegenheit, hautnah mitzuerleben, wie sich die Geschichte zwischen den Recklinghausen Chargers und den Bochum Rebels weiterentwickelt.
Für alle Football-Fans, die das Geschehen live verfolgen möchten, öffnet das Stadion Hohenhorst seine Tore um 11:00 Uhr für das Jugendfootballspiel der SG Devils/Chargers U16 gegen die SG Bonn/Aachen U16. Der Kickoff für das Herrenspiel ist für 15:00 Uhr angesetzt. Der Eintritt beträgt grundsätzlich 5 EUR*, wobei Kinder bis 15 Jahren kostenfrei dabei sein können. Der Eintritt für dieses Spiel ist für alle frei! Das Stadion bietet mit 2700 überdachten Sitzplätzen ausreichend Platz für alle Fans, um das Spektakel zu genießen.
Wir von NRW Football werden vor Ort sein, um einen ausführlichen Spielbericht mit zahlreichen Fotos zu liefern. Es verspricht, ein denkwürdiger Tag voller American Football-Action zu werden, den die Fans nicht verpassen sollten.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
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