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Der 1. FFC Braunschweig e.V. und die New Yorker Lions geben bekannt, dass die Verträge von Head Coach Troy Tomlin und Defensive Coordinator Dave Likins nach Ablauf der Saison 2025 nicht verlängert werden. Damit endet eine der erfolgreichsten Trainer-Ären im deutschen und europäischen American Football.

Dave Likins verlässt die New Yorker Lions zum Saisonende - Foto: Oliver Jungnitsch„Mit Troy Tomlin und Dave Likins verabschieden wir nicht nur zwei außergewöhnliche Coaches, sondern auch prägende Persönlichkeiten, die über Jahrzehnte hinweg die DNA der Lions entscheidend mitgestaltet haben“, erklärt Holger Fricke, Vorstand GFL beim 1. FFC Braunschweig e.V. „Ihr Vermächtnis wird für immer ein Teil der Lions-Geschichte bleiben.“ Der 1. FFC Braunschweig e.V. und die gesamte Lions-Familie sagen DANKE für alles, was Troy Tomlin und Dave Likins für den Football in Braunschweig, in Deutschland, in Europa und in der GFL geleistet haben. Beide Trainer haben sich in Braunschweig ein Denkmal gesetzt, das strahlender kaum sein könnte. Ohne diese beiden American-Football-Masterminds wäre die einzigartige Erfolgsgeschichte der Lions nicht möglich gewesen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions (redaktionell geändert)
Am Sonntag um 15.00 Uhr im Sportpark Sentruper Höhe in Münster treffen die Assindia Cardinals auf die Münster Phoenix - Foto: Oliver JungnitschMit Rückenwind reisen die Essener nach Westfalen: Am vergangenen Wochenende sorgten sie mit einem überraschenden 35:24-Erfolg gegen Tabellenführer Bielefeld Bulldogs für ein Ausrufezeichen. Entsprechend optimistisch blickt Headcoach Jörg Mackenthun auf das Duell in Münster: „Wenn wir so wie gegen Bielefeld auftreten, ist auch bei Phoenix alles möglich. Entscheidend wird sein, von der ersten Sekunde an hellwach zu sein.“
Ein Sieg wäre nicht nur für die Moral wichtig, sondern könnte auch in der Tabelle noch Bewegung bringen. Allerdings benötigen die Cardinals Schützenhilfe: Nur mit einem Erfolg in Münster bei gleichzeitigem Sieg der Troisdorf Jets gegen die Cologne Crocodiles besteht noch die Chance, den vorletzten Platz abzugeben. Zudem müsste Essen mit mindestens 21 Punkten Differenz gewinnen, um im direkten Vergleich an Phoenix vorbeizuziehen. Das Hinspiel hatten die Münsteraner mit 20:0 in Essen für sich entschieden.
Rechenspiele lässt Mackenthun allerdings nicht gelten: „Wir konzentrieren uns ausschließlich auf das nächste Spiel, auf den nächsten Gegner und auf das, was wir selbst beeinflussen können. Wir wollen uns vernünftig aus der Saison verabschieden.“
Leicht wird die Aufgabe nicht. Phoenix präsentierte sich in dieser Saison zuhause besonders stark und überzeugte zuletzt mit einer Offense, die gegen Minden 40 Punkte auflegte. „Münster ist sehr gut gecoacht, hat einen starken Kader und ist in der Lage, in jedem Play zu scoren“, betont Mackenthun. Die Entscheidung fällt auf dem Feld – am Sonntag um 15.00 Uhr in Münster.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Tom Aust - Assindia Cardinals (redaktionell geändert)
Ein Spiel trennt die Minden Wolves noch von ihrem Ziel, der nächsten Meisterschaft. Der Spielplan beschert den Fans dabei ein echtes Finale: Am letzten Spieltag der Regionalliga West fällt die Entscheidung im direkten Duell.
Die Minden Wolves müssen im Saisonfinale zu den Bielefeld Bulldogs – der Sieger ist Meister und erreicht die Playoffs - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Bielefeld Bulldogs empfangen am Samstag im Stadion „Rußheide“ das Team von Headcoach Phil Gamble. Der Sieger sichert sich den Titel in der 3. Liga und qualifiziert sich zugleich für die eine Woche später beginnende Aufstiegsrunde zur GFL2 (2. Bundesliga) gegen Nordmeister Hannover Grizzlies. Kickoff in Bielefeld ist um 18 Uhr.
Derbys haben traditionell ihren besonderen Reiz – und dieses Aufeinandertreffen setzt noch einmal neue Maßstäbe. Es ist das sportliche Highlight des Wochenendes in Nordrhein-Westfalen. Nur der Gewinner darf jubeln, der Verlierer geht leer aus.
Neben der Meisterschaftsentscheidung macht auch das Aufeinandertreffen der stärksten Teams der Liga den Reiz aus. Bielefeld stellt aktuell die beste Defense, Minden die produktivste Offense. Während die Bulldogs im Schnitt lediglich 13 Punkte pro Spiel zuließen, erzielten die Wolves im Durchschnitt 37 Punkte.
Es ist zudem das Duell der stärksten Heimmannschaft gegen das beste Auswärtsteam. Die Bulldogs kassierten in vier Heimspielen insgesamt nur 13 Gegenpunkte – rund drei pro Partie. Die Wolves wiederum sind als einziges Team auswärts ungeschlagen und zeigen dort sogar bessere Werte als daheim. In vier Gastspielen ließen sie lediglich 26 Punkte zu – zwölf in Essen, 14 in Münster. In Troisdorf und Köln blieben sie ohne Gegentreffer.
Diese Zahlen sprechen gleichermaßen für beide Seiten und unterstreichen die besondere Konstellation. „Es wird entscheidend sein, wer seine Stärken konsequenter umsetzen kann“, erklärt Wolves-Headcoach Phil Gamble, der zu Beginn seiner Zeit in Deutschland für die Bulldogs spielte, bis heute in Bielefeld lebt und dort eine Sprachschule betreibt. Für ihn hat das Spiel eine besondere persönliche Note, auch wenn er aufgrund einer erneuten Knieverletzung nicht aktiv eingreifen kann. „Dann kann ich mich wenigstens ganz auf das Coaching konzentrieren“, so der 40-Jährige.
Beide Mannschaften gehen nicht mit optimaler Generalprobe ins Endspiel. Bielefeld musste beim 24:35 in Essen gegen die Assindia Cardinals die erste Saisonniederlage hinnehmen. Minden überzeugte beim 45:40 gegen die Münster Phoenix vor allem defensiv nicht. Entsprechend stand im Training die Fehlerkorrektur im Vordergrund.
Einen klaren Favoriten gibt es nicht. Die Tagesform wird den Ausschlag geben – wer besser ins Spiel findet, sein Konzept durchsetzt oder den Gegner überrascht. Unabhängig vom Ergebnis haben beide Teams die Region Ostwestfalen in dieser Saison stark vertreten und können auf ihre Leistung stolz sein.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
Ein Football-Krimi, 1.700 begeisterte Zuschauer und ein klares Zeichen für den guten Zweck: Die Minden Wolves besiegten am Sonntagnachmittag im Weserstadion die Münster Phoenix mit 45:40 (13:0, 12:14, 8:7, 12:19) und feierten damit ihren achten Saisonsieg.
Runningback Bjarne Middendorf sorgte mit seinen Läufen für viele Münsteraner Yards - Foto: Oliver Jungnitsch
Unter dem Motto „Pink Ribbon Games“ liefen die Hausherren in pinken Trikots und Stutzen auf, auch Coaches und Staff zeigten mit pinkfarbenen Accessoires ihre Unterstützung im weltweiten Kampf gegen Brustkrebs. Die Wolves reihten sich damit in eine Tradition ein, die in den USA seit vielen Jahren fest verankert ist.
Wide Receiver Bernardo Horevitch sorgte mit vier Touchdowns für den Sieg der Wolves - Foto: Oliver Jungnitsch
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06:00 (6:0) René Lange (Minden) – Lauf, PAT geblockt
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13:00 (13:0) Bernardo Horevitch (Minden) – 80-Yards-Pass von Cavanaugh, PAT Tobias Pauls
2. Quarter
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(13:7) Jannik Helms (Münster) – 9-Yards-Pass von Varro, PAT Schröder
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(13:14) Chris Busse (Münster) – Pass von Varro, PAT Schröder
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(19:14) Bernardo Horevitch (Minden) – 14-Yards-Pass von Cavanaugh, PAT fehlgeschlagen
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(25:14) René Lange (Minden) – kurzer Lauf, TPC nicht gut
Halbzeit: 25:14
3. Quarter
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(33:14) Jordon McKenzie (Minden) – Lauf, TPC Saidani gut
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(33:21) Bjarne Middendorf (Münster) – 25-Yards-Lauf, PAT Schröder
4. Quarter
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(33:28) Bennet Varro (Münster) – Lauf, PAT Schröder
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(33:34) Jan-Peter Saal (Münster) – Fumble Recovery nach geblocktem Punt, TPC nicht gut
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(39:34) Bernardo Horevitch (Minden) – 60-Yards-Pass von Cavanaugh, TPC nicht gut
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(45:34) Bernardo Horevitch (Minden) – langer Pass von Cavanaugh, TPC nicht gut
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(45:40) Hendrik Schröder (Münster) – Pass von Varro, TPC nicht gut
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Vor rund 600 Zuschauern empfingen die Regionalliga-Footballer der Solingen Paladins am Sonntag die Troisdorf Jets zum mit Spannung erwarteten Duell der Tabellennachbarn. Was zunächst nach einem Heimtriumph aussah, endete in einer bitteren 21:42-Niederlage für die Klingenstädter.
Reginald Whitfield mit einem spektakulären 90-Yard-Kickoff-Return-Touchdown - Foto: Marc Junge
Die Partie begann furios: Bereits im ersten Spielzug sorgte Reginald Whitfield mit einem spektakulären 90-Yard-Kickoff-Return-Touchdown für die frühe Führung. Kicker Tom van Duijn verwandelte den Extrapunkt sicher zum 7:0. Auch die Defense startete stark, und van Duijn legte mit einem 30-Yard-Touchdown-Catch nach – 13:0 für Solingen. Doch Troisdorf antwortete mit einem langen Drive zum 13:7 und nutzte kurz vor Ende des ersten Quarters eine Unachtsamkeit der Paladins zum Führungswechsel: 13:14.
Im zweiten Durchgang schien Solingen erneut die Kontrolle zu übernehmen. Ein Pass auf Noah Robach sowie eine erfolgreiche Conversion durch Thilo Lindenberg stellten auf 21:14. Kurz darauf setzte Whitfield mit einer Interception in der Red Zone ein weiteres Ausrufezeichen. Auch Runningback Anthony Cesar überzeugte mit starken Läufen. Doch ein Ballverlust bei einer Übergabe leitete die Wende ein: Die Jets verkürzten auf 21:20. Ein misslungener Snap beim Field-Goal-Versuch sowie weitere individuelle Fehler spielten Troisdorf in die Karten. Zu Beginn des Schlussviertels übernahmen die Gäste die Führung – und bauten diese mit drei Touchdowns in Folge entscheidend auf 21:42 aus. Der negative Höhepunkt einer gebrauchten zweiten Halbzeit.
Stimmen zum Spiel: Headcoach Alexander Thomas zeigte sich selbstkritisch: „Das war heute keine gute Leistung. Damit sind wir nicht zufrieden. Die vielen Verletzungen können wir nicht als Ausrede heranziehen. Wir haben schlicht zu viele individuelle Fehler gemacht.“ Pressesprecher Jens Merten ergänzte: „Das war definitiv keine Glanzleistung. Für die Zuschauer war es immerhin ein abwechslungsreicher Nachmittag. Nächste Woche müssen wir konzentrierter auftreten, sonst wird es wirklich noch einmal spannend.“
Die Paladins stehen nun unter Zugzwang, wenn sie die Saison gegen die Cologne Falcons mit einem positiven Abschluss beenden wollen.
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