Juniors
„Fliedner-Schüler“ gewinnen bei den Jets in Troisdorf mit 28:16 - Bereits zur Halbzeit schien die Partie entschieden. Vermeintlich! Mit 0:21 lagen die Gastgeber Troisdorf Jets zurück, hatten Geschenke verteilt, waren am Boden. Dass sie nochmals würden aufstehen können, stand nach dem Spielverlauf in der ersten Spielhälfte nicht zu erwarten. Alleine die Typhoons konnten da noch helfen – und taten genau das. Sie halfen dem GFLJ-Aufsteiger auf, machten ihn stark, verteilten Geschenke im Wert von 16 Punkten und begannen Mitte des dritten Quarters mit dem Zittern, das bis weit in den letzten Spielabschnitt anhielt. Erst kurz vor Spielende gelang es ihnen, den Auswärtssieg zu sichern. Was nach Spielschluss blieb, war, was Footballer in solchen Momenten immer zu sagen pflegen: „A win is a win!“

Foto: Bernd Thiel
Angefangen hatte die Partie nach dem Kickoff der Jets mit zwei starken First-Down-Läufen von Typhoons-Runningback Leon Hoffmann, dem wenig später auch noch ein 65-Yard-Lauf in die Troisdorfer Endzone gelang. Dem blieb allerdings die Anerkennung seitens der Schiedsrichter versagt. So bedurfte es zunächst wieder einmal der Typhoons-Defense, die den Offense-Drive der Jets in Person von Defense Back Samuel Fuchs beendete, wobei er seine Interception anschließend bis auf die 23-Yard-Linie der Gastgeber vortragen konnte. Von dort aus war es erneut Leon Hoffmann, der sich auf den Weg Richtung Jets-Endzone machte, sie auch erreichte und diesmal nicht zurückgepfiffen wurde. Nach dem ersten Offense-Touchdown der Saison und dem erfolgreichen Point-after-Touchdown (PAT) durch Typhoons-Kicker Arian Ghorbani hieß es am Ende des ersten Quarters 0:7.
Die vermeintliche Vorentscheidung dann gleich zu Beginn des zweiten Spielviertels. Unmittelbar hintereinander konnten die Typhoons-Defense-Backs Nils Mohrmann und Johannes Wieding (Foto) die beiden ersten Offense-Drives der Jets im zweiten Spielabschnitt mit einer Interception stoppen und sie jeweils in die gegnerische Endzone laufen. Durch die jeweilige Veredelung durch Arian Ghorbani mit seinen PATs stand ein 0:21 auf dem Scoreboard, das auch beim Halbzeitpfiff noch Bestand hatte, da die Typhoons-Defense erneut einen bärenstarken Tag erwischt hatte, wobei sich insbesondere Defense Back Nils Mohrmann, Geburtstagskind Johannes Wieding und Defense-Liner Alexander Ehrensberger hervortaten. Dass kein noch höheres Ergebnis auf der Tafel stand, war der Tatsache geschuldet, dass sich die Typhoons 5 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff für einen Laufspielzug und gegen einen Field-Goal-Versuch aus 29 Yards Entfernung entschieden – und scheiterten. Man hätte sicherlich gut daran getan, dieses Scheitern als ein Warnzeichen zu verstehen…
Nach Wiederanpfiff jedenfalls war von Beginn an ein nur schwer nachvollziehbarer Bruch im Spiel der „Fliedner-Schüler“ zu erkennen – und zwar beidseits des Balles. Es reihten sich Fehler an Fehler, Strafe an Strafe. Zunächst gelang es der Typhoons-Defense, alle Fehler, die sie in dieser Saison noch nicht gemacht hatte, gleich einmal in einen einzigen Drive zu packen – nur noch 7:21. Am Ende des nächsten Offense-Drives misslang der Snap, nachdem man sich tief in die eigene Redzone hat drängen lassen, wobei es die Jets waren, die das Ei in der Typhoons-Endzone sichern können – 14:21. Und als sei all das noch nicht genug, hing man im nachfolgenden Drive mit der Offense erneut tief im Backfield fest, konnte sich nicht befreien und erlaubte den Gastgebern auch noch einen Safety – 16:21. Längst hatte auf Typhoons-Seite das große Zittern begonnen, zumal die Troisdorfer kurz vor dem letzten Seitenwechsel auch noch einen Field-Goal-Versuch aus 42 Yards hatten liegenlassen.
So bedurfte es des vierten Turnovers des Tages durch die Typhoons-Defense, um wieder etwas Ruhe in die eigenen Reihen zu bringen. Nach einem Fumble der Jets war es Linebacker Julian Lammerskitten, der das Ei sichern und seiner Offense übergeben konnte. Allerdings ein teuer erkaufter „game changing turnover“, musste Linebacker Richard Jasper nach dieser Szene doch das Spielfeld verlassen, sodass er seinem Team am nächsten Spieltag wohl auch fehlen wird. Zumindest konnte die Typhoons-Offense im Anschluss mal wieder einen Drive spielen, der nach Football aussah. Läufe von Leon Hoffmann und Quarterback Jona Willemsen sowie Pässe des Letzteren auf seine Receiver Christopher Kähler und Fabian Büßelmann brachten die Typhoons auf die gegnerische 14-Yard-Linie, von wo aus Runningback Paul Zschäbitz auf 16:27 stellen konnte. Für den Endstand sorgte anschließend der PAT von Kicker Arian Ghorbani, der auch nach dem zweiten Spieltag weiterhin ohne Fehlschuss dasteht.
Auch wenn es nur schwer vorstellbar erscheint, dass man nach einem derartigen Spiel nun schnell wieder zur Tagesordnung übergehen kann, wird den Typhoons-Coaches in der kommenden Woche nicht viel anderes übrigbleiben als zu sagen: „A win is a win!“ Denn am Samstag, den 28. April, empfangen die Mannen von Head Coach Jens Ruffert im heimischen Rather Waldstadion um 14:30 Uhr niemand Geringeres als den amtierenden Deutschen Meister und Junior-Bowl-Gewinner 2017: die Paderborn Dolphins.
00:14 Interception-Touchdown Nils Mohrmann, PAT Arian Ghorbani
00:21 Interception-Touchdown Johannes Wieding, PAT Arian Ghorbani
07:21 12-Yard-Lauf und PAT Troisdorf Jets
14:21 Fumble Recovery in der Endzone und PAT Troisdorf Jets
16:21 Safety Troisdorf Jets
Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
Mit 48:00 gewinnt die U19 der Bulldogs gegen Mönchengladbach Wolfpack. Das Rebuilding der U19 ist in vollem Gange. Nachdem nur neun Spieler aus der letzten Saison übernommen wurden, war die Ungewissheit groß. Doch der Saisonstart glückte. Bereits das Scrimmage im Trainingslager in Augustdorf, hat das große Potenzial unseres Teams gezeigt. "Alle Spieler waren von Anfang an mit 100% auf dem Feld." freute sich Head Coach Victor Serowy.
Foto: Stephan Korbmacher
Die Rookie Runningbacks Sarhane (1 TD, 2 two points) und Grigorjew (2TD) haben einen unglaublichen Einstand in die Saison hingelegt. Quarterback Wiemer konnte seine Receiver Busse und Esser gut mit insgesamt 3 TD in Szene setzen. Bereits nach dem Halbzeitstand von 34:00 konnten die Backups ins Spiel gebracht werden. Gekrönt wurde die Defenseleistung mit mehreren Interceptions, einem Pick-Six durch Fall und einem Forced Fumble durch Goudarzi.
1.AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - André Zarnke
Am Sonntag startete die U16 der Bulldogs erfolgreich in die neue Saison. Man bezwang die Langenfeld Longhorns mit 32:06. Ein nie gefährdeter Sieg.
Head Coach an diesem Spieltag, Lukas Biermann, bescheinigte der Defense eine sehr gute Leistung. Da Langenfeld sehr Passlastig spielte, war das regnerische Wetter ein Freund der Bulldogs. Es konnten einige Turnover erzielt werden.
Bereits in der ersten Halbzeit konnten die Backupspieler der U16 eingesetzt werden. Trotz des deutlichen Rückstands kämpfte Langenfeld ordentlich weiter. Biermann zeigte sich sichtlich erfreut über den erfolgreichen Saisonauftakt und freut sich auf die nächsten Ligaspiele.
Am Sonntag stand das erste Football-Turnier für die neu gegründete U13 der Bulldogs auf dem Programm. Es konnte zwar kein Spiel für sich entschieden werden, aber Head Coach Friederike Ostendorp zeigte sich sichtlich zufrieden.

Ostendorp: "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben in jedem der beiden Spiele gepunktet und sogar eine Interception gefangen. Es waren tolle Pässe von QB Ben Markowski dabei, das ganze Team ist noch enger zusammen gewachsen und freut sich auf das nächste Turnier zu Hause am 3.6.18".
Für die Bulldogs punkteten Noah Mrozowski und Maurizio Disco. Die Interception fing Fabrice Elsner.
1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - André Zarnke
„Fliedner-Schüler“ verlieren ihren Home Opener gegen Essen mit 8:20 – Nach den U19 Typhoons am Samstag sind auch die Nachwuchsfootballer des TFG, die U16 Typhoons, am Sonntag mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Gegen starke Cardinals aus Essen gab es für das neu zusammengestellte Team, in dem jeder dritte Typhoon sein erstes Footballspiel bestritt, zum Saisonauftakt im Rather Waldstadion eine 8:20-Niederlage.

Auf dem Weg zum Touchdown Typhoons Wide Receiver Vishisht Choudhary 89 (Foto: Bernd Thiel)
Dass es gerade in der Typhoons-Offense noch nicht rund laufen würde, war dabei von Spielbeginn an zu erkennen. Der erste Drive endete mit einem verunglückten Snap, im zweiten ließ man sich von den Gästen weit ins Backfield zurückdrängen. Allerdings hielt bis zum Ende des ersten Quarters die Defense. Dieses änderte sich kurz nach Beginn des zweiten Spielviertels, als dem Cardinals-Quarterback (QB) ein 10-Yard-Pass auf seinen Receiver in der Typhoons-Endzone gelang, wobei das 0:7 zugleich den Halbzeitstand markierte.
Nach Wiederanpfiff hatte es kurzzeitig den Anschein, als könnten die Typhoons den Druck auf die Gäste erhöhen. Auslöser war ein Punt Return von Frederik Wieding über mehr als 60 Yards, der seine Offense auf die gegnerische 23-Yard-Linie brachte. Wenig später standen die Typhoons nach einem Lauf desselben Mannes auf der 2-Yard-Linie, von wo aus QB Tim Höltkemeyer seinen Receiver Vishisht Choudhary mit einem kurzen Pass in die Endzone bedienen konnte. Für die „ungewollte“ Führung sorgte anschließend als Holder erneut Frederik Wieding, der sich nach einem verunglückten Snap gedankenschnell das Ei schnappte, in die Essener Endzone trug und so aus dem geplanten Point-after-Touchdown (PAT) eine erfolgreiche Two-Point-Conversion (TPC) machte.
Zu Beginn des letzten Spielabschnitts sprach vieles dafür, dass die Typhoons einen mühseligen Arbeitssieg würden erringen können, zumal, als Defense Back Ben Ruland eine Interception in der eigenen Redzone gelang, die er noch bis auf die 17-Yard-Linie vortragen konnte. Doch dann kam alles ganz anders. Der Typhoons-Offense, gerade wieder auf den Platz, misslang ein weiterer Snap, wobei das Ei bis in die eigene Endzone trudelte, wo es von den Gästen gesichert werden konnte. Ein Momentum Shift… Die nachfolgenden Versuche der Typhoons, das Blatt noch einmal zu wenden, mündeten in einer Interception. Wenig später beendete ein langer Lauf der Cardinals in die Typhoons-Endzone alle Hoffnungen auf einen erfolgreichen Saisonstart.
Auf die Typhoons warten nun harte Trainingstage, wobei es vor allem an den Basics zu arbeiten gilt. Am 29. April steht dann das zweite Saisonspiel in Herne bei der Spielgemeinschaft Bochum Cadets & Herne Black Barons an, die ihren Season Opener bei den Neuss Legions mit 34:44 verlor.
08:07 Vishisht Choudhary nach 2-Yard-Pass Tim Höltkemeyer, TPC Frederik Wieding
08:14 Fumble Recovery in der Typhoons-Endzone und PAT Assindia Cardinals
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