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„Fliedner-Schüler“ halten sich gegen die Assindia Cardinals schadlos - Unter schwierigsten äußeren Bedingungen gewannen die U16 Typhoons ihr letztes Heimspiel der Saison 2017 gegen die Assindia Cardinals mit 28:06 und holten sich damit ihr „Finale“. Dauerregen, tiefes Geläuf und dazu ein unter 30 Mann geschrumpfter Kader, da gab es am Samstag nicht allzu viele Möglichkeiten zu glänzen. Und so entwickelte sich im Rather Waldstadion eine vergleichsweise zähe Partie, wobei der Erfolg der Mannen von Jens Ruffert allerdings in keiner Phase der Begegnung in Gefahr geriet. Da auch der letzte verbliebene Typhoons-Verfolger Cologne Falcons sein Heimspiel gegen die Bonn Gamecocks gewinnen konnte, kommt es am kommenden Samstag nun zu einem echten „Finale“ bei den Kölner Falken. In dieses letzte Saisonspiel gehen die „Fliedner-Schüler“ mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung, aber auch mit der Bürde der Hinspiel-Niederlage gegen die Falcons.

Sicherte nicht weniger als 3 Fumbles Typhoons Defense Liner Benedikt Haas 60 (Foto: Michael Pfaff)
Gegen die Cardinals aus Essen kamen bereits mit dem ersten Offense-Drive der Typhoons Punkte aufs Scoreboard, die Running Back Levi Kaymaz mit einem 14-Yard-Lauf in die Endzone der Gäste gelangen. Allerdings hatten anschließend beide Teams so ihre Schwierigkeiten mit dem glitschigen Ei, was insbesondere Typhoons Defense Liner Benedikt Haas auszunutzen wusste. Nicht weniger als dreimal gelang es ihm bereits in Halbzeit eins, einen Fumble der Cardinals zu sichern und den Ball für sein Team zurückzuholen. Bis die Typhoons-Offense dies zu nutzen wusste, dauerte es allerdings bis kurz vor dem Halbzeitpfiff. Ein 11-Yard-Pass von Quarterback Tim Höltkemeyer auf Wide Receiver Maximilian Neises sorgte für eine beruhigende Halbzeitführung, nachdem zuvor Returner Moritz Nübel den Punt der Gäste bis in deren Red Zone hatte zurücktragen können.
Auch im dritten Quarter wogte die Partie lange Zeit zwischen den Red Zones der beiden Teams hin und her, bis Sekunden vor dem letzten Seitenwechsel Levi Kaymaz mit einem 10-Yard-Lauf noch sein zweiter Touchdown des Tages gelang. Allerdings währte die Freude der Typhoons nicht allzu lange, hieß es doch bereits Sekunden nach Wiederanpfiff nur noch 21:06, nachdem der Cardinals-Returner den auf den Touchdown folgenden Kick-off der Typhoons über 70 Yards in ihre Endzone hatte tragen können. Und so blieb es QB Tim Höltkemeyer überlassen, den Sack endgültig zuzumachen, als er ausgangs des letzten Quarters über 5 Yards in die Gäste-Endzone lief, nachdem die Cardinals zuvor alles riskiert, ihren vierten Versuch ausgespielt hatten und damit gescheitert waren. Für den Endstand von 28:06 sorgte anschließend Kicker Jannik Jürgensen, der seinen vierten Versuch des Tages durch die Torstangen genauso sicher zum Point-after-Touchdown (PAT) verwandelte wie die drei vorangegangenen.
Mit diesem Sieg führen die Typhoons die Tabelle der Oberliga des AFCV/NRW mit nun 16:2 Punkten weiterhin an, gefolgt von den Cologne Falcons mit 14:4 Punkten. Die Ausgangssituation für das „Finale“ am kommenden Samstag, den 7. Oktober, in der Kölner Ostkampfbahn neben dem RheinEnergieStadion heißt also: Gewinnen die Falken die Partie, die um 15.00 Uhr angepfiffen wird, sind sie bei Punktgleichheit aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs Oberliga-Meister der Saison 2017. Bei einem Sieg der Typhoons oder einem Unentschieden holen sich die „Fliedner-Schüler“ die vierte Meisterschaft seit ihrer Gründung im Jahr 2012, die dritte in Folge.
21:06 70-Yard-Kick-Return Assindia Cardinals, PAT failed
28:06 5-Yard-Lauf Tim Höltkemeyer, PAT Jannik Jürgensen
Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
U19-Team holt vorzeitig den Meistertitel: Die A-Jugend der Troisdorf Jets hat sich mit ihrem 38:6-Erfolg am Samstag bei den Bonn Gamecocks vorzeitig den Meistertitel in der Junioren-Regionalliga gesichert und dabei einen ganz besonderen Moment in der 37-jährigen Jets-Historie geschaffen.

Die JuniorJets waren auch bei den Bonn Gamecocks nicht zu stoppen (Foto: Andreas Beckers)
Als erstes U19-Team der Troisdorf Jets steigt die Mannschaft von Head Coach Lorenz Kunkel im kommenden Jahr in die German Football League Juniors (GFLJ) auf. Dies ist der Name für die Junioren-Bundesliga, also die höchste Jugendspielklasse im American Football in Deutschland.
„Das hat es so noch nicht gegeben und ist wirklich kaum noch zu toppen“, freut sich Vereinspräsident Eric Grützenbach. „Mannschaft, Trainer und Betreuer haben in den vergangenen Jahren eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Von einer eher durchschnittlichen Jugendarbeit haben die Jets mit viel Fachkompetenz, hochmotivierten Spielern und einem engagierten Helferteam ein starkes Nachwuchs-Programm aufgebaut. Darauf können alle wirklich stolz sein und den Aufstieg als verdiente Belohnung für ihre Mühen betrachten.“
Auch der Weg, den die JuniorJets in die Junioren-Bundesliga zurückgelegt haben, ist durchaus beeindruckend. Seit der Saison 2015, dem Zeitpunkt als Lorenz Kunkel den Head Coach-Posten übernahm, hat die A-Jugend der Jets kein Ligaspiel mehr verloren und ist nun dreimal in Folge aufgestiegen.
Die „Perfect Season“ könnte auch in diesem Jahr das Sahnehäubchen auf dem Meistertitel werden. Dafür müssten die JuniorJets am kommenden Samstag aber auch noch ihr letztes Saisonspiel im heimischen Aggerstadion gegen die Essen Assindia Cardinals gewinnen.
„Natürlich ist die Freude über den Meistertitel, vor allem aber auch über den Aufstieg, riesig“, sagt Head Coach Lorenz Kunkel. „Richtig gefeiert wird aber erst, wenn das letzte Saisonspiel gespielt ist. Alles andere wäre dem Gegner gegenüber auch sehr respektlos. Wir wollen die dritte Perfect Season in Folge und dafür werden wir alle nochmal alles geben.“
Auch abseits des Spielfeldes haben die Troisdorf Jets schon ihre Hausaufgaben gemacht und bereits die Lizenzunterlagen für die GFL Juniors beim American Football Verband Deutschland (AFVD) eingereicht. Hier sollte der Bundesliga-Premiere im kommenden Jahr also ebenfalls nichts mehr im Wege stehen.
2018 werden die JuniorJets dann in der West-Gruppe der GFL Juniors gegen die absoluten Top-Teams aus Deutschland antreten. Darunter gegen den Gewinner des Junior Bowl 2017 (Deutsche Juniorenmeisterschaft), die Dolphins aus Paderborn, und den diesjährigen Vizemeister und Allzeit-Rekordmeister Düsseldorf Panther. Hinzu kommen noch die Cologne Crocodiles mit ihrem sehr starken Jugendprogramm, die Düsseldorf Typhoons als einzige reine Schulmannschaft in Deutschland sowie die Münster Mammuts, die gerade ihr erstes Jahr in der GFL Juniors erfolgreich überstanden haben.
Die JuniorJets freuen sich auf lautstarke Unterstützung beim letzten Saisonspiel am kommenden Samstag. Der Eintritt ist kostenlos.
American Football gehört aktuell zu den am schnellsten wachsenden Sportarten in NRW. Nicht zuletzt die Übertragungen der Spiele aus der US-Profiliga NFL im frei empfangbaren Fernsehen haben sowohl bei Jugendlichen, als auch bei Erwachsenen für eine zunehmende Begeisterung gesorgt. Auch die Troisdorf Jets haben bereits vom anhaltenden Boom profitiert und freuen sich schon jetzt wieder auf viele neue Talente, die den besten Sport der Welt gerne selbst einmal ausprobieren möchten.

Beim American Football geht es ordentlich zur Sache – lernen kann es aber jeder (Foto: Jens Volke)
Ab dem 5. Oktober 2017 bieten die Troisdorf Jets daher wieder ein Rookie-Programm für Football-Einsteiger an. „Wir haben mit unserem Programm für die Spieler von morgen bereits sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Vereinspräsident Eric Grützenbach. „Einige Talente haben es am Ende sogar bis in die 1. Mannschaft geschafft.“
Hinter dem Rookie-Programm steckt die Idee, den Football-Neulingen ein paar Wochen Vorsprung im Training zu geben, bevor die Spieler aus dem regulären Kader der Troisdorf Jets im November ebenfalls mit ins Wintertraining einsteigen. Der große Vorteil beim American Football ist, dass es für nahezu jedes Talent und jede Statur die passende Spielposition gibt. Es spielt eigentlich keine Rolle ob jemand groß oder klein, dick oder dünn, schnell oder nicht ganz so schnell ist – das persönliche Engagement und der Spaß am Sport entscheiden am Ende.
„American Football ist eine körperlich und mental sehr anspruchsvolle Sportart, das darf man sicherlich nicht unterschätzen“, so Andreas Heinen, der Head Coach der Troisdorf Jets. „Allerdings ist unser Sport auch keine Raketenwissenschaft und mit Hilfe unserer gut ausgebildeten Trainercrew lässt sich alles lernen. Bei dem einen geht es schnell, bei dem anderen dauert es vielleicht etwas länger.“ Die Football-Einsteiger brauchen für den Anfang zunächst nur dem Wetter angepasste Sportkleidung, eine Isomatte und etwas zu trinken. Wer hat, darf für den Kunstrasen gerne Stollenschuhe mitbringen, für den Anfang reichen aber auch normale Sportschuhe.
Das spezielle Rookie-Training für Spieler ab 19 Jahren beginnt am Donnerstag, den 5. Oktober ab 19:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Troisdorfer Aggerstadion. Danach finden die Einheiten der Jets immer dienstags und donnerstags an gleicher Stelle statt.
Alle Infos zum Rookie-Training unter www.troisdorf-jets.de.
Foto: Susanne Paprotny
Gerade zu Beginn der Partie hatten die Typhoons erneut so ihre Schwierigkeiten, überhaupt ins Spiel zu finden. Ein Fumble, Strafen gegen die Offense wie auch gegen die Defense, Snap-Probleme – es lief nicht rund. So bedurfte es kurz vor Ende des ersten Quarters schon eines Punt-Fakes, um erstmals Punkte aufs Scoreboard zu bringen. Dabei gelang Holder Moritz Nübel ein mustergültiger Pass über 35 Yards, den Wide Receiver Finn Schnitzler sicher aufnehmen und in die Endzone tragen konnte, bevor Kicker Erik Retzlaff mit seinem erfolgreichen Kick durch die Torstangen den Touchdown noch veredeln konnte. Fast erschien es so, als sei die Gegenwehr der mit lediglich 21 Aktiven aufgelaufenen Neuss Legions damit bereits gebrochen. Zumindest begannen die Gäste Geschenke zu verteilen und die Typhoons sagten artig „Danke“. Nach einem misslungenen Punt der Neusser aus ihrer Endzone heraus standen die „Fliedner-Schüler“ noch im ersten Spielviertel bereits wieder auf der 11-Yard-Linie die Gäste.
Was von dort aus Quarterback (QB) Tim Höltkemeyer und Running Back Erik Retzlaff mit kurzen Läufen vorbereiteten, vollendete kurz nach Beginn des zweiten Quarters Wide Receiver Maximilian Neises mit einem 1-Yard-Lauf zum 13:00. Und weiter ging es mit den Gastgeschenken der Legions. Konnten sie im nachfolgenden Drive trotz eines von Linebacker Julian Lammerskitten gesicherten Fumbles noch Punkte vermeiden, gelang es wenig später Defense Liner Magnus Schröder, den Quarterback der Gäste in seiner Endzone zu Boden zu bringen. Auf den Safety folgte dann noch vor der Halbzeit der erste Touchdown in der noch jungen Karriere von Typhoons-QB Tim Höltkemeyer. Seinem mit Läufen der Running Backs Lenard von Tucher und Levi Kaymaz vorbereiteten 2-Yard-Lauf in die gegnerische Endzone ließ Erik Retzlaff mit seinem PAT das 22:00 folgen, mit dem es in die Pause ging.
Der Beginn der zweiten Halbzeit dann ein Spiegelbild der Anfänge der Partie. Es lief nicht viel zusammen, obwohl Defense Back Steffen Herbott mit seiner Interception die Typhoons-Offense in durchaus vielversprechender Feldposition auf den Platz gebracht hatte. So dauerte es bis kurz vor Ende des dritten Spielabschnitts, bis die Typhoons auf 29:00 erhöhen konnten. Verantwortlich zeichneten erneut Maximilian Neises, dem ein 10-Yard-Lauf in die Neusser Endzone gelang, und Kicker Erik Retzlaff, nachdem zuvor Lenard von Tucher mit einem langen Lauf die Vorarbeit geleistet hatte.
Im letzten Spielviertel war es Defense Back Moritz Nübel, dem eine Interception gelang, die erneut die Typhoons-Offense aufs Spielfeld brachte. Die bedankte sich nach einem 13-Yard-Pass von QB Tim Höltkemeyer in Person von Finn Schnitzler, wobei mit dem 36:00 die „Mercy Rule“ in Kraft trat und die verbleibende Restspielzeit mit durchlaufender Uhr absolviert wurde. Dessen ungeachtet reichte es kurz vor Spielende noch zum ersten Touchdown von Wide Receiver Vishisht Choudhary, der in der Endzone der Gäste einen 36-Yard-Pass von Tim Höltkemeyer sicher aus der Luft pflücken konnte. Für den Endstand von 42:00 sorgte anschließend erneut Kicker Erik Retzlaff.
Mit diesem Sieg verteidigten die Mannen von Lukas Handlögten und Jens Ruffert ihren Zwei-Punkte-Vorsprung als Tabellenführer vor dem ersten Verfolger Cologne Falcons, der sich am Wochenende bei den Assindia Cardinals in Essen mit 7:22 durchsetzen konnte. Bevor es am 7. Oktober quasi zum „Endspiel“ um die diesjährige U16-Oberliga-Meisterschaft kommt, wenn die Typhoons bei den Falcons antreten, warten auf die „Fliedner-Schüler“ am kommenden Samstag, den 30. September, noch die Assindia Cardinals, die um 14:00 Uhr ihre Visitenkarte im Rather Waldstadion abgeben werden.
15:00 Safety forced by Magnus Schröder
22:00 2-Yard-Lauf Tim Höltkemeyer, PAT Erik Retzlaff
29:00 10-Yard-Lauf Maximilian Neises, PAT Erik Retzlaff
36:00 Finn Schnitzler nach 13-Yard-Pass Tim Höltkemeyer, PAT Erik Retzlaff
Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
Einen nie gefährdeten Sieg konnte die U16 der Bulldogs am vergangenen Samstag in der heimischen Radrennbahn einfahren. Zu Gast waren Greyhounds aus Wuppertal. Die Offense begann konsequent und konzentriert mit Run- und Passplay's. In der Defense machten sich einige Ausfälle etwas bemerkbar, aber die Abwehrreihe konnte die Greyhounds mit geballter Kraft auf Abstand halten. Im 2. Quarter brach dann die Offense etwas ein, während sich die Defense steigerte. Der weitere Verlauf des Spiels war ein Auf und Ab, in dessen Folge die Bulldogs aber nichts mehr anbrennen ließen. So konnten im letzten Quarter vermehrt die Backups eingesetzt werden. Am Ende hieß es 42:22 für die Bulldogs.
Freddy Sarhane tankt sich zum Touchdown
Headcoch Ingo Gorny zum Spiel: "Das 1.Quarter war der beste Football, den ich seit langem von unserer U16 gesehen habe."
Lukas Biermann, Defense Coordinator zeigte sich im großen und ganzen zufrieden mit seiner Defense und sagte: "Ingesamt ein nie gefährdeter Sieg, aber wir haben 22 Punkte kassiert, damit waren das die zweit meisten Punkte der Saison. Taktisch waren wir Wuppertal eigentlich klar überlegen nur manchmal haben wir auf dem Feld unsere Basics, wie das Tackling vernachlässigt. Wir haben trotzdem solide gespielt, wenn auch etwas unter unseren Möglichkeiten."
Die Bulldogs bleiben somit Tabellenführer und könnten im letzten Spiel in zwei Wochen gegen Bochum, mit einem Untendschieden Meister werden.
Für die Bulldogs punkteten: Chris Busse mit 4 TD's, Freddy Sarhane mit 2 TD's und einem Two Point. David Emeh und Viktorian Wiemer erzielten je eine Two Point Conversion.
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