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Die Solingen Paladins verlieren gegen die Griffins in Rostock mit 20:52 (10:0/7:7//21:6/14:7). Bei regnerischem Wetter verließen die Footballer der Solingen Paladins den Platz vor 850 Zuschauern im Schatten der Kogge (Rostocker Ostseestadion) abgekämpft. Nach einer Begegnung, die leider nur bis zum dritten Quarter offen war, stand die 4. Niederlage der Saison bei den dort beheimateten Griffins fest.
Paladins verlieren deutlich bei den Rostock Griffins - Foto: Frank Reimann
Die Solinger waren verletzungs- und urlaubsbedingt mit einem sehr kleinen Kader angereist. Einige Spieler mussten in Offensive wie Defensive eingesetzt werden, sodass es gerade zu Beginn zu vielen Abstimmungsproblemen kam. „Alle mitgereisten Spieler sind bis ans Limit gegangen. Als Coach kann ich einfach nur stolz sein, wie die Jungs füreinander einstehen. Das war zum Glück das letzte Spiel vor der dreiwöchigen Sommerpause. Ab jetzt werden wir unser Team Woche für Woche wieder anwachsen sehen. Die Paladins der nächsten Monate werden aber sicherlich nicht nur an Quantität gewinnen“, so Headcoach Klaudiusz Cholewinski mit einem optimistischen Blick in die zweite Saisonhälfte.
Mit dieser Niederlage befinden die Paladins sich nun im unteren Drittel der GFL2 Nord. Sie stehen dort nun pluspunktgleich mit den Oldenburg Knights, Lübeck Cougars und Münster Blackhawks. Die Langenfeld Longhorns sind mit einem Sieg Vorsprung in Reichweite.
Das Spiel begann mit einem Angriff der Solinger. Angeführt von Ersatz-Quarterback Jeremy Konzack marschierten die Paladins über das Feld, mussten sich dann allerdings kurz vor der Endzone nach einem Fumble vom Ballbesitz trennen. Die Offense der Griffins machte es etwas besser und erzielte nach einigen Spielzügen das 7:0. Den Paladins gelang im Anschluss nicht viel, sodass Rostock kurz darauf wieder vor der Endzone stand. Mehrere Versuche konnten Linebacker Michael Stadler und seine Kollegen stoppen, bis es dann doch per Fieldgoal 10:0 hieß. So ging es dann auch ins nächste Quarter.
Während die Solinger Offensive weiterhin nicht viel Zählbares zustande brachte, hielt die Defense. Michael Stadler war es wiederum, der einen Pass des Rostocker Quarterbacks in der Endzone abfangen konnte. Konzack bediente nach und nach seine Receiver Julien Awater und Harry Ballard. Ryheem Skinner konnte Yards auf dem Boden erlaufen und dann war es Ballard, der einen Konzack-Pass über 25 Yards zum 17:7 sichern konnte (PAT Justus Fürup). Mikka Konzack und Cole Williams, die in der Abwehr aushelfen mussten, machten im Anschluss einen guten Job und hielten die Rostocker Receiver in Schach. Batuhan Giray fing dann auch noch einen weiteren Pass ab und so stand es zur Pause 17:7.
Nach der Pause starteten die Griffins mit dem Ballbesitz. Headcoach Cholewinski formulierte realistisch: „Wir waren in der Halbzeit schon stark limitiert. Es fehlten einfach die Alternativen, deshalb war uns klar, dass es vermehrt zu Fehlern kommen würde.“ Und genau so sollte es kommen – die Griffins kontrollierten das Spiel weiterhin und erhöhten schnell per Lauf auf 24:7. Nur wenige Minuten später folgte dann das 31:7. Solingen gab sich nicht auf und kämpfte weiterhin um jedes First Down. Jeremy Konzack brachte einige Pässe an und vollendete die Spielzugserie dann durch einen Lauf zum 31:13 (Conversion fail). Während die Griffins weiterhin stark aufspielten, brachen die Paladins langsam ein und zeigten die schon vorhergesagten Schwächen. So folgte das fast schon logische 38:13.
So ging es mit 38:13 ins letzte Quarter. Jeremy Konzack verletzte sich bei einem Lauf, sodass sein Bruder Mikka erneut als Spielmacher auflaufen musste. Rostock nutzte die nun deutlich zutage tretenden Schwächen der Solinger zu mehreren Touchdowns und erhöhte letztendlich durch zwei weitere Touchdowns zum 52:13. Mikka Konzack warf in den letzten Sekunden einen schönen Pass auf Harry Ballard, den dieser über 50 Yards zum 52:20 (PAT Fürup) in die Endzone trug.
Für die Paladins stehen nun drei spielfreie Wochen an. Das nächste Spiel ist für den 29. Juli datiert. Dann empfangen die Paladins die Oldenburg Knights im heimischen Jahnkampfbahn.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
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Vor 8103 begeisterten Zuschauern in der Schauinsland-Reisen Arena sicherte sich Rhein Fire einen überzeugenden 51:0-Sieg gegen die Helvetic Guards in der European League of Football (ELF). Die Rheinländer bleiben damit weiterhin ungeschlagen und bauen ihre Erfolgsserie aus, während die Schweizer Mannschaft weiterhin auf ihren ersten Sieg wartet.
Rhein Fire wieder mit einem Feuerwerk der Offense - im Bild Quarterback Jadrian Clark (Foto: Oliver Jungnitsch)
Das Spiel begann um 14:30 Uhr mit einem Kickoff, und von Anfang an war deutlich, dass die Rhein Fire-Mannschaft in Topform war. Bereits im ersten Viertel erzielten sie einen Touchdown. Im weiteren Verlauf des Spiels dominierten sie ihre Gegner und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Die Viertelergebnisse lauteten 7:0, 14:0, 20:0 und 10:0 zugunsten von Rhein Fire.
Der Head Coach von Rhein Fire, Jim Tomsula, konnte aufgrund eines Trauerfalls nicht am Spiel teilnehmen. An seiner Stelle übernahm Assistant Headcoach Detlef Reck die Aufgabe des Head Coaches gegen die Guards. Nach dem Spiel lobte Reck die Mannschaftsleistung, betonte jedoch auch, dass es noch Raum für Verbesserungen gibt. "Es gibt immer noch etwas zu verbessern, aber insgesamt war es eine runde Leistung", analysierte Reck die Partie.
Die Helvetic Guards traten ohne ihren etatmäßigen Quarterback an und hatten Schwierigkeiten, ihre Offensive in Schwung zu bringen. Stattdessen setzten sie auf den US-Amerikaner Silas Nacita, der als Runningback und Receiver fast jeden Spielzug bestritt. Trotz seines Einsatzes konnte er jedoch keinen Touchdown erzielen und die Guards blieben ohne Punkte auf dem Scoreboard.
Nach der Halbzeitpause gab Detlef Reck der zweiten Reihe eine Chance und Spielzeit, um ihnen Erfahrung zu ermöglichen und die Führung zu sichern. Dies zahlte sich aus, da die Reservespieler ihre Aufgabe gut erfüllten und das Spiel souverän zu Ende brachten.
Am kommenden Sonntag, den 9. Juli 2023, empfängt Rhein Fire ein weiteres neu gegründetes Team, die Munich Ravens, im Rheinland. Die Ravens haben bisher zwei Siege und eine Niederlage verbucht und traten heute gegen die Stuttgart Surge an. Das Aufeinandertreffen der beiden Teams verspricht also spannend zu werden, da beide Mannschaften auf der Suche nach weiteren Erfolgen sind.
Die Fans von Rhein Fire können sich bereits jetzt auf ein packendes Duell freuen und hoffen, dass ihre Mannschaft ihre beeindruckende Siegesserie fortsetzen kann.
Bildergalerie zum Spiel (88 Fotos):
Scoreboard:

Oliver Jungnitsch für NRW Football
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Ergebnis- und Informationsdienst
Erima German Football League
| IC | 01.07. | Dresden Monarchs vs. Saarland Hurricanes | 15:00h | Bärnsdorfer Str. | |||
| Nord | 01.07. | Kiel Baltic Hurricanes vs. Berlin Rebels | 16:00h | FC Kilia | |||
| IC | 01.07. | ifm Razorbacks Ravensburg vs. Paderborn Dolphins | 17:00h | TSB-Stadion | |||
| Nord | 01.07. | Berlin Adler vs. Potsdam Royals | 17:00h | Poststadion | |||
| Süd | 01.07. | Ingolstadt Dukes vs. Munich Cowboys | 18:30h | ESV Stadion | |||
| Süd | 02.07. | Schwäbisch Hall Unicorns vs. Straubing Spiders | 15:00h | Optima-Sportpark | |||
| Süd | 02.07. | Marburg Mercenaries vs. Allgäu Comets | 15:00h | G.-Gassmann-Stadion | |||
| Süd | 08.07. | Straubing Spiders vs. Ingolstadt Dukes | 15:00h | Am Peterswöhrd | |||
| Nord | 08.07. | Potsdam Royals vs. New Yorker Lions Braunschweig | 16:00h | K.-Liebknecht-Stadion | |||
| Süd | 08.07. | Munich Cowboys vs. Marburg Mercenaries | 16:00h | Dante-Stadion | |||
| Nord | 08.07. | Berlin Adler vs. Kiel Baltic Hurricanes | 17:00h | Poststadion | |||
| Süd | 08.07. | Saarland Hurricanes vs. ifm Razorbacks Ravensburg | 17:00h | Ludwigsparkstadion, Saarbrücken | |||
| Süd | 09.07. | Allgäu Comets vs. Schwäbisch Hall Unicorns | 15:00h | Illerstadion, Kempten | |||
German Football League 2
| IC | 01.07. | Münster Blackhawks vs. Oldenburg Knights | 15:00h | Preußenstadion | |||
| IC | 01.07. | Rostock Griffins vs. Solingen Paladins | 16:00h | LA Stadion | |||
| IC | 01.07. | Langenfeld Longhorns vs. Lübeck Cougars | 16:00h | Jahnstadion | |||
| IC | 01.07. | Frankfurt Universe vs. Pforzheim Wilddogs | 16:00h | Stadion am Brentanobad | |||
| IC | 01.07. | Gießen Golden Dragons vs. Stuttgart Scorpions | 18:00h | TSG Wieseck | |||
| IC | 02.07. | Bad Homburg Sentinels vs. Regensburg Phoenix | 15:00h | Sportzentrum Nordwest | |||
| IC | 08.07. | Düsseldorf Panther vs. Münster Blackhawks | 16:00h | VfL Benrath | |||
| Nord1 | 08.07. | Oldenburg Knights vs. Lübeck Cougars | 16:00h | Marschwegstadion | |||
| Süd1 | 08.07. | Frankfurt Universe vs. Gießen Golden Dragons | 16:00h | Stadion am Brentanobad | |||
| Süd1 | 08.07. | Regensburg Phoenix vs. Fursty Razorbacks | 16:00h | Stadion Am Weinweg | |||
| Süd2 | 08.07. | Stuttgart Scorpions vs. Kirchdorf Wildcats | 17:00h | GAZI-Stadion | |||
| Süd2 | 09.07. | Pforzheim Wilddogs vs. Bad Homburg Sentinels | 15:00h | Kramski Arena | |||
German Football League Juniors
| IC | 01.07. | Bad Homburg Sentinels vs. Munich Cowboys | 15:00h | Sportzentrum Nordwest | |||
| West | 01.07. | Troisdorf Jets vs. Düsseldorf Panther | 15:00h | Aggerstadion | |||
| IC | 01.07. | Fursty Razorbacks vs. Saarland Hurricanes | 16:00h | Stadion an der Lände | |||
| IC | 01.07. | Wiesbaden Phantoms vs. Stuttgart Scorpions | 16:00h | Europaviertel | |||
| IC | 02.07. | Schwäbisch Hall Unicorns vs. Gießen Golden Dragons | 12:00h | abgesagt | |||
| West | 02.07. | Cologne Crocodiles vs. Paderborn Dolphins | 14:00h | BSA Bocklemünd | |||
| Nord | 02.07. | Dresden Monarchs vs. Braunschweig Lions | 15:00h | Bärnstorfer Straße | |||
| Nord | 02.07. | Hamburg Huskies vs. Potsdam Royals | 15:00h | Kasim-Edebali-Field | |||
| Nord | 02.07. | Lübeck Cougars vs. Berlin Adler | 15:00h | Homefield | |||
| Süd | 08.07. | Munich Cowboys vs. Fursty Razorbacks | 09:30h | Dante Stadion | |||
| Mitte | 08.07. | Gießen Golden Dragons vs. Saarland Hurricanes | 13:00h | MTV Sportplatz | |||
| Nord | 08.07. | Hamburg Huskies vs. Dresden Monarchs | 15:00h | Kasim-Edebali-Field | |||
| Süd | 08.07. | Schwäbisch Hall Unicorns vs. Stuttgart Scorpions | 15:00h | Hagenbach Stadion | |||
| West | 08.07. | Paderborn Dolphins vs. Düsseldorf Panther | 15:00h | Hermann-Löns-Stadion | |||
| Mitte | 08.07. | Bad Homburg Sentinels vs. Wiesbaden Phantoms | 16:00h | Sportzentrum Nordwest | |||
| West | 09.07. | Cologne Crocodiles vs. Cologne Falcons | 14:00h | BSA Bocklemünd | |||
| Nord | 09.07. | Lübeck Cougars vs. Braunschweig Lions | 15:00h | Homefield | |||
Damenbundesliga
| Süd | 01.07. | Munich Cowboys vs. Stuttgart Scorpions Sisters | 13:00h | Dantestadion | |||
| Nord | 01.07. | Berlin Kobras vs. Hamburg Amazons | 15:00h | Stadion Wilmersdorf | |||
| Süd | 01.07. | Erlangen Rebels vs. Saarland Hurricanes | 15:00h | Waldsportanlage Erlangen | |||
2. Damenbundesliga
| Süd-West | 01.07. | Tübingen Red Knights vs. Gießen Golden Dragons | 16:00h | Holderfeld Tübingen | |||
| Nord | 02.07. | Oldenburg Knights Valkyres vs. Lilienthal Venom | 12:00h | Sportplatz Klingenbergstraße | |||
| Süd-Ost | 02.07. | Rodgau Pioneers vs. Regensburg Phoenix | 15:00h | Stadion Am Weichsee | |||
| West | 02.07. | Assassins Solingen/Wuppertal vs. Mülheim Shamrocks | 15:00h | Walder Stadion, Solingen | |||
| West | 02.07. | Cologne Falconets vs. Bochum Miners | 15:00h | Ostkampfbahn | |||
| Nord | 08.07. | Hannover Grizzlies vs. Lilienthal Venom | 15:00h | Sportanlage des 1897 Linden e.V. | |||
| Süd-Ost | 08.07. | Leipzig Hawks vs. Regensburg Phoenix | 15:00h | Karl-Siegmeier-Sportanlage | |||
| West | 08.07. | Bochum Miners vs. Mülheim Shamrocks | 15:00h | SpA Schultenhof | |||
| Nord | 09.07. | Braunschweig FFC vs. Hamburg Blue Devilyns | 15:00h | Sportanlage Rote Wiese | |||
| West | 09.07. | Cologne Falconets vs. SG Ronin Vampires | 15:00h | Ostkampfbahn | |||
Basis: Ergebnisdienst vom AFVD
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Nach vier Siegen in den ersten vier Spielen der Saison 2023 der European League of Football (ELF) geht Rhein Fire als Favorit in Woche 5. Zumal am Samstag (1. Juli 2023, Kick-Off: 14.30 Uhr) ein Heimspiel ansteht und mit den Helvetic Guards ein im Herbst neu gegründetes und nach vier Spielen noch siegloses Team in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena zu Gast ist.
ELF Düsseldorf Rheinfire - Foto: Oliver Jungnitsch
Aber: „Jeder Gegner in der ELF ist ernst zu nehmen, wir fangen jede Woche in der Vorbereitung, im Training und natürlich im Spiel bei Null an“, warnt Cheftrainer Jim Tomsula seine Schützlinge vor jeglichem Anflug von Überheblichkeit: „Es ist wichtig, dass wir konzentriert bleiben und nicht abheben.“
Bei Null anfangen muss vor allem Glenn Toonga, der gegen die Schweizer sein Saisondebüt gibt. Der 28-Jährige, in der Spielzeit 2022 im Trikot der Hamburg Sea Devils der überragende Ballträger der ELF, hat bislang vier Spiele Sperre abgebrummt. Er war im vergangenen Herbst von der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) positiv auf Kokain getestet worden. Da Toonga nachweisen konnte, dass er das Kokain nicht innerhalb des Wettkampfes und nicht zur Leistungssteigerung im Sport gebraucht hat, wurde er von der NADA nur für drei Monate gesperrt und erhielt zudem von der ELF eine Vier-Spiele-Sperre. Während die Hanseaten ihn nicht weiter verpflichten wollten, gibt ihm Fire-Headcoach Tomsula ein Chance zur Bewährung, in der der Engländer auch aktiv Kinder und Jugendliche gegen Drogen- und Doping-Gebrauch sensibilisieren soll.
Während Toonga sein Debüt gibt, wird Fire gegen die 'Schweizer Garde' auf zwei wichtige, beim 42:0 in Köln verletzte Akteure verzichten müssen. Für Linebacker Martin Pinter ist die Saison wegen eines Achillessehnenrisses vorzeitig beendet. Wide Receiver Nathaniel Robitaille wird wegen einer beim Zusammenprall mit Centurion Tom Kleinmann (die älteren Fire-Fans werden seinen Vater Ralf noch als Kicker von Frankfurt Galaxy kennen) erlittenen, noch nicht endgültig diagnostizierten Verletzung im Schulterbereich zumindest am Samstag fehlen.
Zehn Tage nach dem Ausfall von Maximilian Eisenhut hat Fire aber einen neuen Punter gefunden. Nils Schauerte hat zuletzt für die Paderborn Dolphins in der GFL gepuntet, erzielte in der laufenden Spielzeit mit 28 Punts 1127 Yards (Schnitt: 40,3) und hat auch vier Fieldgoals und Extrapunkte (7 von 7) gekickt. „Er ist auf uns zugekommen“, betont Timur Beckmann, „Nils ist beruflich jetzt in Düsseldorf tätig und ihm war die zweistündige Fahrt nach Paderborn zu Training und Spiel einfach zu lang. Und durch die bedauerliche Verletzung von Max erhält er jetzt eben die Chance bei uns.“
Muss oder wird Offense Coordinator Andrew Weidinger nach dem Ausfall seines bisher erfolgreichsten Passempfängers und der Option, mit Toonga einen Top-Runningback zu bringen, sein Spielsystem ändern? „Nein, wir wollen sowieso möglichst ausgewogen angreifen, wir waren bisher einfach nur mit dem Pass-Spiel erfolgreicher. Aber gegen die Centurions haben wir im dritten und vierten Quarter schon gesehen, dass auch unser Laufspiel den Gegner dominieren kann“, erklärt Timur Beckmann, bei Fire Director of Player and Personnel und Tight Ends-Coach.
Nicht so breit aufgestellt wie die Gastgeber sind die Helvetic Guards. Gefährlichster Angreifer und bisher beinahe Alleinunterhalter in der Schweizer Offense ist Silas Nacita. Der 29-Jährige hat 111 von 245 Rushing Yards, sogar 363 von 578 Receiving Yards und 33 Pass-Yards, also mehr als die Hälfte des Raumgewinns, sowie alle drei (!) Touchdowns für sein Team erzielt. Das 'Schweizer Taschenmesser' der Guards spielt seit 2016 in Europa, war außer bei den Marburg Mercenaries und Frankfurt Universe in der GFL auch bereits in Italien und Österreich erfolgreich. In der Defense der Eidgenossen fällt Tim Hänni besonders auf. Der Schweizer Koloss (1,96 m, 128 kg) spielte 2022 für die Hamburg Sea Devils und wurde nach 41 Tackles und 6,5 Sacks sogar ins All-Star-Team der ELF berufen.
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH
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Im mit Spannung erwarteten Derby der European League of Football (ELF) trafen die Cologne Centurions auf die Rheinfire aus Düsseldorf. Vor fast 4.500 Zuschauern im Sportpark Höhenberg in Köln wurde das Spiel zu einer einseitigen Angelegenheit.
Cologne Centurions vor heimischer Kulisse gegen Rheinfire im Derby chancenlos- Foto: Oliver Jungnitsch
Die Rheinfire, die bisher ungeschlagen waren, zeigten von Beginn an, warum sie an der Spitze der Tabelle stehen. Mit einer überzeugenden Leistung gelang ihnen ein deutlicher 42:0-Sieg, der ihren vierten Sieg in Folge markierte.
Ein Lichtblick für die Kölner war der Auftritt ihres neuen Quarterbacks Judd Erickson, der einen guten Eindruck hinterließ und von der Kölner Seite sogar zum wertvollsten Spieler (MVP) des Spiels gewählt wurde. Vor der Partie äußerte sich Centurions Head Coach Christos Lambropoulos zur Neuverpflichtung und betonte, dass die Offensive trotz des Wechsels in vielerlei Hinsicht gleich bleiben würde. Dennoch hoffte er auf eine Steigerung der Effizienz und lobte Ericksons Stärken wie seinen starken Arm und seine Fähigkeiten bei den Würfen.
Mit der Unterstützung vieler Düsseldorfer Fans im Stadion waren die Rheinfire an diesem Tag einfach nicht zu stoppen. Jadrian Clark, der Quarterback der Rheinfire, war wieder in Topform und warf sechs Touchdown-Pässe. Nathaniel Robitaille trug sich zweimal in die Scorerliste ein, während Anthony Mahoungou, Patrick Poetsch und Jannik Lörrcks jeweils einmal punkteten. Zusätzlich erzielte die Rheinfire-Defense einen Safety nach einem Foul in der Endzone der Kölner.
Leider mussten auf beiden Seiten Spieler verletzungsbedingt das Feld vorzeitig verlassen. Bei den Düsseldorfern waren Nathaniel Robitaille und Martin Pinter betroffen, während Valentin Rödiger und Paul Kavadia-Lenhardt auf Kölner Seite verletzt ausschieden.
Die Cologne Centurions haben nun die schwierige Aufgabe, sich von dieser deutlichen Niederlage zu erholen und im kommenden Spiel gegen die Frankfurt Galaxy eine bessere Leistung zu zeigen. Die Rheinfire hingegen empfangen als Tabellenführer die Helvetic Guards, einen Liganeuling, und wollen ihren Erfolgslauf fortsetzen.
Die Halbzeitpause des ELF-Spiels zwischen den Cologne Centurions und den Rheinfire hatte für die Zuschauer eine besondere Überraschung parat. Als Gäste wurden die Mitglieder der Familie St. Brown begrüßt, die mit ihren beeindruckenden sportlichen Erfolgen für Aufsehen sorgen. Die Familie St. Brown hat es geschafft, sich in der NFL einen Namen zu machen und die Herzen der Fans zu erobern. Amon-Ra beeindruckt mit seinen Leistungen bei den Detroit Lions und hat es sogar in den prestigeträchtigen Pro Bowl geschafft. Equanimeous sorgt bei den Chicago Bears für Aufsehen und zeigt sein außergewöhnliches Talent auf dem Feld.
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Oliver Jungnitsch für NRW Football
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