Derby 2.0: Die Solingen Paladins empfangen die Assindia Cardinals - Foto: Oliver Jungnitsch News
Die Black Barons ziehen nach fünf Spielen zur Sommerpause ein Halbzeitfazit.
Black Barons ziehen Halbzeitfazit: “Gefühlt 1-2 Punkte zu wenig“. (In der Bildmitte Head Coach Kai-Uwe Weitz / Foto: Oliver Jungnitsch)
“Speziell in der Offense war das viel zu wenig, da sind wir noch nicht in der Verbandsliga angekommen. Wir haben nur in einem Spiel Punkte gemacht, das ist schon enttäuschend. Das lag natürlich auch an den vielen Ausfällen in der Hinrunde. Der ein oder andere wird auch in Rückrunde nicht zur Verfügung stehen, deshalb müssen wir unser System jetzt darauf anpassen. Wir werden jetzt viel trainieren müssen, aus diesem Grund werden wir auch keine längere Pause machen bis zum Rückrundenstart. Mit der Leistung der Defense bin ich weitgehend zufrieden, obwohl wir immer wieder viele Ausfälle hatten und auch da unser volles Potenzial noch nicht ausgeschöpft haben. Positiv ist, wir sind trotzdem noch im Soll, Platz Nummer 4 ist durchaus erreichbar“, so das Halbzeit-Fazit von Head Coach Kai-Uwe Weitz.
“Wenn wir Minden mal weglassen, ist es wie vor der Saison vermutet, eine ausgeglichene Liga in der es auf Kleinigkeiten und Tagesform angkommt. Gefühlt haben wir ein bis zwei Punkte zu wenig nach der Hinrunde. Wir müssen es schaffen, das die Offense länger auf Platz ist und Punkte macht. Aber auch in der Defense haben wie noch viel Luft nach oben. Da bin ich speziell mit dem letzten Spiel überhaupt nicht zufrieden, da muss einfach noch mehr kommen. Wir werden in der Sommerpause an den Defiziten arbeiten und versuchen die Ausfälle zu ersetzen. Vor allen der Ausfall von Linebacker Michel Kreska tut uns besonders weh, da ist unserer Defense das Herz rausgeriessen worden. Da müssen jetzt andere mehr Verantwortung übernehmen, aber das geht nicht von heute auf morgen, das muss man lernen. Wir sind der Aufsteiger, das Ziel ist der Klassenerhalt und dafür werden wir alles geben“, sagte Defense Coach Dirk Dreßler.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons
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Heute steht für Rhein Fire das dritte Auswärtsspiel der Saison an. Dafür reisen sie nach Hamburg und spielen dort gegen die Hamburg Sea Devils. Besonders spannend an diesem Aufeinandertreffen: Beide Teams halten einen 3-1 Rekord, haben also bisher drei Spiele gewonnen und eine Niederlage einstecken müssen.
Rhein Fire gegen Hamburg Sea Devils - Foto: Oliver Jungnitsch
Nach drei grandiosen Siegen in Folge musste sich das Fire Team um Headcoach Jim Tomsula am vergangenen Sonntag gegen die Barcelona Dragons leider knapp geschlagen geben. Ebenso spannend gestaltete sich zu gleicher Zeit das Spiel der Sea Devils, die in Breslau die Panthers besiegten. Hierbei ging das Spiel erstmals in dieser Saison der European League of Football (ELF) sogar in die Nachspielzeit, aus der Hamburg nach einem Strip Sack mit 26:23 als Sieger hervorging. Ein besonders auffälliger Spieler der Sea Devils ist Glen Toonga, der Runningback der Hamburger. Mit seinen 100 Kilo auf 1,77 Metern Körpergröße ist er ein wahres Kraftpaket, auf den das Spiel der Sea Devils zugeschnitten ist.
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH
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Derby 2.0: Die Solingen Paladins empfangen die Assindia Cardinals - Foto: Oliver Jungnitsch - Rund um den Gameday:
- Kickoff: 02.07.2022, 17:00 Uhr
- Einlass: ab ca.15:30 Uhr
- Tickets: https://www.solingen-live.de/shop/410863
- Livestream: https://lmy.de/l2869
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Ort: Solingen, Walder Stadion/Jahnkampfbahn
- Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner - Solingen Paladins
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U19 Typhoons unterliegen den Cologne Crocodiles mit 00:68- Foto: Werner Thorenz
Was danach folgte, war ein Kampf der „300“, an dem König Leonidas seine helle Freude gehabt hätte. Belohnt wurde er noch im ersten Spielabschnitt, als Wide Receiver Alexander Amstislavski einen 9-Yard-Pass von Quarterback (QB) Peter Kostenko in der Kölner Endzone sichern konnte, bevor Kicker Ben Shepherd auch noch für den Ausgleich sorgte. Die ersten Punkte für die beiden Typhoons in ihrer U19-Karriere, die ersten Punkte für die Typhoons in 2022 – das Momentum war klar aufseiten der Mannen von Head Coach Philipp Fritsche. Dieses zumal, da es Running Back Sooho Park zu Beginn des zweiten Quarters auch noch gelang, einen Fumble der Falcons auf der eigenen 48-Yard-Linie zu sichern. Allerdings konnte die nachfolgend aufs Spielfeld kommende Typhoons-Offense daraus noch kein Kapital schlagen. Das klappte dann aber wenig später, als Typhoons-Defense-Liner Tom Wolters sich nach einem Fumble der Gastgeber das Ei schnappen und über 60 Yards in die Endzone der Falken laufen konnte. Der Gamechanger – darüber waren sich in dem Moment in der Typhoons-Teamzone alle einig. Bis jemand ein gelbes Stück Stoff auf dem Grün des Kunstrasens der Kölner Ostkampfbahn ausmachen konnte. Kein Touchdown – Strafe gegen die Typhoons – anschließend kein weiterer Raumgewinn, sondern ein fehlgeschlagener vierter Versuch. Und doch war es der Gamechanger – nur nicht zugunsten der Typhoons. Ein Big Play der Kölner sowie ein verunglückter Punt aus der eigenen Endzone heraus hatten bei Halbzeit eine klare 21:07-Führung für die Gastgeber zur Folge.
Ungeachtet dessen waren die Typhoons Spartiaten gleich noch immer nicht gewillt aufzugeben. Bereits am Ende des ersten Offense-Drives in Halbzeit zwei stand es nur noch 21:15, nachdem es Sooho Park gelungen war, einen 25-Yard-Pass von QB Peter Kostenko zu seinem ersten U19-Touchdown in die Endzone zu laufen, bevor Alexander Amstislavski die Veredelung mit einer Two-Point-Conversion (TPC) gelang. Im Nachgang hielt nicht nur die Typhoons-Defense, wobei Defense Back Bright Afari Owusu-Tabiri auch noch eine Interception in der eigenen Endzone gelang. Auch der Angriff machte Yard um Yard vor allem durch Läufe von QB Peter Kostenko und Running Back Ben Shepherd sowie durch den immer stärker werdenden Wide Receiver Lasse Lüth. Was den Typhoons fehlte, war, sich für den aufopferungsvollen Kampf zu belohnen – der durch zwei Fumbles auch nicht unbedingt erleichtert wurde. Und somit kam, was kommen musste, blieb den Typhoons doch gar nichts anderes übrig, also mit fortschreitender Spielzeit das Risiko immer mehr zu erhöhen. Statt den Ausgleich zu erzielen, waren es die Falken , die kurz vor Spielende noch ein weiteres Mal in die Typhoons-Endzone eindringen und auf 28:15 stellen konnten.
Eine vermeidbare Niederlage – darüber waren sich nach Spielschluss aufseiten der Typhoons alle einig. Eine Niederlage, die aufgrund aktuell veränderter Prioritäten aber bereits im Abschluss-Huddle auch schon wieder vergessen war. Abgefeiert wurde der wahrlich bemerkenswerte Auftritt von Offense Liner Shawn Ekenedilichukwu Umeh im ersten Footballspiel seines Lebens sowie der seiner geschlossen rheinaufwärts mitgereisten Familie und Freunde, denen man für einige Stunden mal ein Lächeln auf die Lippen hatte zaubern können, derer es nach ihrer Flucht aus der Ukraine gerade nicht so viele gibt.
Am kommenden Samstag, den 2. Juli, treten die TFG Typhoons um 11 Uhr in der Kleinen Kampfbahn neben der Merkur Spiel-Arena zu ihrem letzten Saisonspiel in 2022 bei den Düsseldorf Panthern an. Relevanz fürs Tableau wird die Partie nicht mehr haben, werden doch die Raubkatzen als Sieger der Gruppe West gemeinsam mit den Cologne Crocodiles in die Play-offs gehen, während die Cologne Falcons Platz drei vor den Typhoons sicher haben.
07:00 PAT Cologne Falcons
07:06 Alexander Amstislavski nach 9-Yard-Pass Peter Kostenko
07:07 PAT Ben Shepherd
13:07 60-Yard-lauf Cologne Falcons
14:07 PAT Cologne Falcons
20:07 1-Yard-Lauf Cologne Falcons
21:07 PAT Cologne Falcons
21:13 Sooho Park nach 25-Yard-Pass Peter Kostenko
21:15 TPC Alexander Amstislavski
27:15 8-Yard-Lauf Cologne Falcons
28:15 PAT Cologne Falcons
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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Eigentlich hätte es für Rhein Fire wieder ein perfekter Tag werden können. Erneut kamen mehr als 7600 Zuschauer in die Schauinsland-Reisen Arena nach Duisburg, um dort zunächst miteinander auf der Fire-Party und dann im Stadion ihr Team zu feiern. Mit den Barcelona Dragons war zudem ein Gegner zu Gast, der zu den Top 3 Teams der Liga zählt, so dass die Fans eigentlich mit Spitzenfootball rechnen durften.

Spitzenleistungen auf dem Platz zeigten dann aber zunächst nur die Defense Reihen beider Teams. Vor allem die Fire Verteidigung hatte sich auf das spanische Traum Duo aus QB Zach Edwards und WR Kyle Sweets perfekt eingestellt. Immer wieder suchte der Dragons Quarterback seine Lieblingsanspielstation, wurde aber vor allem durch Linebacker Martin Pinter und Defense Ass Christian van Horn so unter Druck gesetzt, dass er den Ball ins Aus werfen oder selbst laufen musste. Zudem ließen die Rhein Fire Defense Backs um US Amerikaner Omari Williams auch den Receivern der Dragons kaum Platz zum Atmen.
Die Offense der Rheinländer machte es an diesem Tag leider nicht besser. Man konnte zwar den Ball vor allem durch die Running Backs Jason Aguemon und Tyrone Alexander immer wieder für einige Meter laufen, aber in einen echten Rhythmus kam die Fire Offense nie. Vor allem das Pass-Spiel von Quarterback Matt Adam, der in der Vorwoche noch zum MVP gewählt wurde, wirkte zerfahren und immer wieder brach der Quarterback seine Passversuche ab, um dann doch lieber selbst zu laufen. Obwohl die Fire Defense ihrer Offense gleich mehrfach den Ball in sehr guter Feldposition übergab, konnte man daraus kein Kapital schlagen.
So war es dann auch keine der beiden Angriffsreihen, die die ersten Punkte erzielen konnte, sondern das Special Team der Barcelona Dragons, als Fire Punter Maximilan Eisenhut durch einen zu hohen Long Snap überrascht wurde, der Ball dann zunächst über den Boden rollte und der dann aus der Not geborene Punt Versuch von den Dragons geblockt und zum Touchdown zurückgetragen werden konnte.
Mitte des zweiten Quarters drohten die Dragons dann erneut zu scoren, nachdem Zach Edwards seine Dragons mit zwei schnellen Pässen bis zur 9-Yard Linie von Fire geführt hatte. Seinen Passversuch in die Endzone erahnte dann aber Cornerback Yannik Seidel und fing den Ball direkt vor dem wartenden Kyle Sweet auf der Rhein Fire 1-Yard Linie ab. Von dort aus übernahm Quarterback Matt Adam den Ball und kurze Zeit sah es so aus, als könnte Fire das Momentum nutzen. Über 99 Yards kombinierten die Rheinländer Pass und Laufspiel, bis QB Matt Adam den Ball dann über einen Meter zum 7-7 Halbzeitstand selbst in die Endzone tragen konnte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam zunächst Rhein Fire wieder in Ballbesitz, konnte diesen aber erneut nicht für Punkte nutzen. Die Dragons Defense wehrte die Angriffsversuche weiter ab, teilweise wirkte die Auswahl der Spielzüge auf Düsseldorfer Seite aber auch fast ein wenig hilflos. Konnte man den Ball dann doch in Richtung Endzone bewegen, schaffte man es nicht den Touchdown zu erzielen, so dass man Fieldgoals versuchen musste. Aber auch diese wollten an diesem Tag einfach nicht gelingen. Kicker Daniel Schuhmacher erwischte einen rabenschwarzen Tag und verpasste Fieldgoals von der 1-Yard und 30-Yard Line, zudem einen Extra Punkt.
Als die Dragons dann im vierten Quarter hintereinander einen Touchdown und ein Field Goal erzielen konnten, ahnten die Fans, dass heute der Sieg nach Barcelona gehen würde. Zwar konnte Nate Robitaille durch einen TD-Pass von Matt Adam das Spiel noch einmal zum Endstand auf 13-17 verkürzen, aber am Ende standen die Dragons verdient als Sieger des Spitzenspiels fest.
Fire fällt damit hinter Barcelona auf den zweiten Tabellenplatz zurück und muss am kommenden Wochenende nach Hamburg reisen. Dort trifft man auf die gefährlichen Sea Devils, die ebenfalls 3 Siege und 1 Niederlage auf dem Konto stehen haben. Für das Team von Headcoach Jim Tomsula kommt in dieser Woche damit viel Arbeit zu.
Einen Gewinner konnte Rhein Fire an diesem Tag aber dennoch erzielen: die Rhein Fire Fans. Diese ließen sich auch von der Niederlage nicht entmutigen und feierten gemeinsam mit den Pyromaniacs sowohl das Team von Rhein Fire, aber auch der Barcelona Dragons herzlich. Schon jetzt freut sich die Mannschaft auf das nächste Heimspiel in zwei Wochen gegen die Cologne Centurions im "Battle of Rhine".
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH
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