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Der vergangene Samstag stand ganz im Zeichen der Jugend. Sowohl die U10 der Black Barons, als auch die U13 veranstalteten ein gemeinsames Training mit den Schiefbahn Raiders.
Gruppenbild: U13 der Barons mit den Raiders (Foto: Herne Black Barons)
Die U10 stand dabei als komplettes Newcomer-Team auf dem Feld. Headcoach Guido Geismann konnte hierbei gut feststellen, woran bis zum Saisonstart noch gearbeitet werden muss. Die U13 konnte sich einspielen, vor allem die Defense zeigte sich sehr stark. Die Coaches waren insgesamt sehr zufrieden, wollen aber in den nächsten Wochen fleißig weiterarbeiten. Daraufhin folgte ein gemeinsames Training unserer U16 mit den Duisburg Vikings und den Abschluss machte die U19, die gemeinsam mit den Vikings, den Gelsenkirchen Devils und den Recklinghausen Chargers trainierte. Insgesamt hatten alle Kinder und Jugendliche super viel Spaß und fiebern schon der Saison 2023 entgegen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons
Am 01.04.2023 empfangen die Solingen Paladins die Krefeld Ravens zum 2. Pre-Seasonspiel vor der GFL2-Saison 2023. Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Teams in der Geschichte und wird sicherlich eine sehr interessante Begegnung.
Die Solingen Paladins empfangen die Krefeld Ravens - Foto: Oliver Jungnitsch
Während die Paladins im letzten Jahr nur um Zentimeter dem Abstieg entronnen sind, erlebten die Ravens exakt das Gegenteil. Im alles entscheidenden Oberliga-Spiel um den Aufstieg in die Regionalliga scheiterte das Team von Neu-Headcoach Kai Schreckenberg denkbar knapp an den Wuppertal Greyhounds. Ingo Hübner Silva, 1. Vorsitzender der Paladins: „Hätten die Sterne im Herbst 2022 also etwas anders gestanden, wären beide Teams nun Rivalen in der Regionalliga. So heißt es jedoch GFL2 vs Oberliga NRW. Ich bin fest überzeugt, dass wir hier ein Topspiel der diesjährigen Vorbereitung sehen.“
Nach dem ersten Test gegen die Lohne Longhorns steht für das Team von Headcoach Klaudiusz Cholewinski erst einmal ein dreitägiges Trainingslager an. Fehler aus dem Longhorns-Spiel wurden analysiert und müssen nun abgestellt werden. Neue Spielzüge werden einstudiert und natürlich wird auch am Teamgefüge gearbeitet. Das Lazarett ist leider weiterhin gut gefüllt: Offensiveline-Hüne Leon Püttbach fällt weiterhin aus und auch Widereceiver Julien Awater steht noch immer nicht zur Verfügung. Zudem stehen hinter einigen Spielern noch verletzungsbedingte Fragezeichen. Trotzdem sind die Coaches frohen Mutes und haben sich zum Ziel gesetzt, auch gegen Krefeld wieder allen Spieler die Gelegenheit zu geben, ihr Können und vor allem ihre Einstellung unter Beweis zu stellen.
Die Krefeld Ravens hatten für 2022 den Aufstieg in die Regionalliga als ganz klares Ziel formuliert. Der Stachel des Vize-Meisters und damit verbundenen Verbleibs in der Oberliga sitzt extrem tief. Headcoach Kai Schreckenberg hat mit seiner Trainercrew im Winter hart dafür gearbeitet, dass die „Mission Aufstieg“ in die Realität umgesetzt wird. Hochkarätige Imports und vielumworbene Talente aus ganz NRW haben den Weg zu den Raben gefunden und fast täglich werden Neuzugänge über die sozialen Medien verkündet. Einer der letzten Zugänge ist US-Widereceiver Jonelle Tolbert, der noch vor einigen Jahren im Trikot der Paladins in der GFL2 aufgelaufen ist. Die Ravens werden also alles dafür tun, dass 2023 das Jahr des Aufstiegs wird. Am 25.3. spielen sie gegen die Troisdorf Jets und werden dort sicherlich eine erste Duftmarke hinterlassen.
- Rund um den Gameday:
- Kickoff: 15:00 Uhr
- Einlass: ca. 13:30 Uhr
- Tickets: NUR an der Tageskasse
- Stream: Es wird KEINEN Livestream geben
Wie immer gibt es bei den Paladins den neben dem erweiterten Catering, gekühlte Getränke und ein attraktives Rahmenprogramm. Angeheizt werden die Zuschauer von den jungen Damen des Golden Warriors Cheer-Squads!
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
Ein weiteres Talent für das WR Squad der Berlin Rebels 2023 ist der 29-jährige Österreicher Dario Dobrolevski. Der 1,88 m große WR aus Villach (AUS) kommt aus der DIV1 in Österreich von den Cineplexx Blue Devils und spielte 2022 seine MVP Season.
Dario Dobrolevski - Foto: Shakkal Photography
Seine Laufbahn im American Football startete er allerdings im Jahre 2016 mit 22 Jahren in der AFL (Austrian Football League) bei den Mödling Rangers und wurde direkt Offensive League MVP. Im selben Jahr war er ebenfalls Spieler im Arena Bowl All Star Team. 2017 ging es für Dario erstmalig in die GFL zu den Allgäu Comets. Leider verletzte er sich und musste seine Saison 2017 vorzeitig beenden. Im Jahr 2018 legte er eine Pause vom American Football ein. Im Jahre 2019 kam er zurück in die GFL und unterschrieb bei den Düsseldorf Panther, die damals noch von HC John Leitjen gecoacht wurden.
Im Jahre 2020 übernahm Douglas Fryer das Team und traf hier auf den WR. Leider fiel die Saison 2020 aus bekannten Gründen aus und Dario entschied sich 2021 für den Süden und ging nach Spanien zu den Badalona Dracs (Spain Series A, mit denen er die Spanische Liga gewann. Seasons in Europa sind bekanntlich kürzer und deswegen schaffte er zwei in einem Jahr und ging anschließend in die Turkei zu den den Bahcesehir Lions (Div 1 Turkey) und spielte ebenfalls noch in Schweden für Stockholm Mean Machines. Mit dem Team erreichte er ebenfalls die Finals.
In diesem Jahr kommt er nun zurück in die GFL und schließt sich den Berlin Rebels an und sagt: “Ich denke, dass wir ein sehr gutes Team haben werden und das Douglas ein sehr guter Coach ist!”
Auch Coach Fryer ist mehr als überzeugt von seinem WR: “Dario is an explosive wide receiver with a lot of experience playing at the highest levels in Europe. We are excited to have Dario with us in Berlin, and can’t wait to see him in action”.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Anne Kadler - Berlin Rebels (redaktionell geändert)
Einen großen Umbruch gibt es 2023 im Mannschaftssteil der Wide Receiver der New Yorker Lions. Spieler wie Christian Bollmann und Justus Holtz, haben ihre Footballschuhe an den Nagel gehängt. Andere wie Paul Bogdann (Hildesheim Invaders) oder Mika Wickinger (Hannover Grizzlies) zieht es zurück in ihre Heimatstadt. Im Gegenzug bekommen jetzt andere junge Ballfänger die Chance, sich von Beginn auf der großen Footballbühne der Erima-GFL zu beweisen uns aus dem Schatten der bisherigen Leistungsträger hervorzutreten.
WR 86 Tjard Müggenburg - Foto: Fabian Uebe
Tjard Müggenburg: Der ehemaligen Junior Lions Spieler Tjard Müggenburg hat mit seinen 1,95 m Körpergröße und einem Gewicht von knapp 100 kg, alle Voraussetzungen dafür, in die Fußstapfen seiner Vorgänger wie z.B. Christian Bollmann zu treten. Der Wide Receiver startete als 15-jähriger im Team der U16 der Löwen und etablierte sich umgehend nach seinem Wechsel in die U19 dort ebenfalls auf seiner Position. Neben der Hauptrolle als Ballfänger, konnte sich der angehende Speditionskaufmann auch als Passverteidiger und Linebacker auf den Platz präsentieren. Letztendlich war es dann dem ehemaligen Head Coach der Junior Lions U19 und langjährigen Spieler der Lions, Oliver Krahn, zu verdanken, dass sich der 22-jährige im Rahmen des Tryout für die GFL-Mannschaft der Lions empfehlen konnte. Eine Knie-Operation setzte ihn in seiner ersten Saison 2021 noch größtenteils außer Gefecht, doch bereits im letzten Jahr konnte er in einigen Spielen sein Können unter Beweis stellen und auch seinen ersten Touchdown in der GFL erzielen.
WR 82 Aaron Lawson - Foto: Fabian Uebe
Aaron Lawson begann 2018 bei den Mecklenburg Bulls in Schwerin mit dem American Football. Da bei den Bulls zu dem Zeitpunkt kein Jugendteam vorhanden war, startete der 22-jährige gleich im Herrenteam als Ballempfänger und Kick-Returner. Highlight dabei war sein erster Touchdown überhaupt, als er über 82 Yards den Kick-Off bis in die Endzone des Gegners zurücktragen konnte, was gleichbedeutend auch die ersten Punkte in der Teamgeschichte der Mecklenburg Bulls darstellten. Nach seinem Umzug nach Braunschweig auf Grund seines Pharmazie-Studiums, wechselte der 1,80 m große und 80 kg schwere Wide Receiver ins Team der Lions 2 und kam dann über ein Tryout zur GFL-Mannschaft. Für ihn stand im Vordergrund in seinen ersten GFL-Spielzeiten viel von den erfahrenen Spielern dazu zulernen und wenn möglich auch die ein oder andere Einsatzzeit zu erhalten – beides gelang ihm. 2023 hat er nun die Chance, sich für weitere Aufgaben zu empfehlen und um die Rolle als Starting Wide Receiver ein Wörtchen mitzureden.
WR 81 Marcel Gwiazda - Foto: Fabian Uebe
Marcel Gwiazda: Der dritte im Bunde der Rückkehrer ist Marcel Gwiazda, begann seine Footballkarriere als Wide Receiver 2008 im Jugendteam der Hannover Grizzlies. Nach zwei Spielzeiten bei den Grizzlies, ging es zur Saison 2010 ins Herrenteam der Hannover Spartans, bevor 2014 der Wechsel nach Hildesheim zu den Invaders folgte, denen er bis einschließlich zur Saison 2019 treu blieb. Wie bei einige Hildesheimer Spielern, sollte 2020 die ELF (European League of Football) im Team der German Knights auf dem Programm stehen, doch kam alles anders. So kam nicht nur das Team der Knights nicht zustande, auch sorgte die Corona-Pandemie und berufliche Gründe dafür, dass der 33-jährige zwei Jahre vom Football pausierte.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Der Einladung in die Sportschule in Frankfurt folgten im März über 50 Trainerinnen und Trainer, um einerseits ihrer Pflicht im Rahmen der Lizenzverlängerung nachzukommen, aber auch um ihr Netzwerk zu pflegen, zu erweitern und vor allen Dingen neuen Wissens-Input zu erhalten.
Zum 17. Mal hat der American Football Verband Deutschland seinen Trainerkongress durchgeführt (Foto: Andreas Gebek)
Stefan Misner ist seit November 2022 für die Trainer-Fort- und Weiterbildung im AFVD verantwortlich und begrüßte alle Teilnehmer/innen mit einer hohen Motivation. Nach der Corona-Pandemie hat es nun wieder einen hohen und vor allem „persönlichen“ Mehrwert, die Kompetenzvermittlung oder die Mindeststandards zu fördern. Bei der zweitägigen Veranstaltung referierten renommierte Dozenten zu verschiedenen Themen. Den Auftakt machte Hans Staschek, Leiter des Physioteams der Herren-Nationalmannschaft. Er gab einen kompetenten Überblick zu Neuerungen im Dopingbereich und der Zusammenarbeit mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA), vermittelte dazu seine Einschätzung zu den Vor- und Nachteilen von Knie-Orthesen, die mittlerweile häufiger im Spielbetrieb zu sehen sind.
„Ich bin einer von euch“ – mit diesen Worten begrüßte Flag-Herren-Nationalteam-Trainer Hauke Bastert das Publikum, um sehr detailliert über die Perspektive von „Olympic Flag Football“ zu berichten. Bastert kennt beide Seiten, Tackle wie auch Flag Football, perfekt, so dass er umfangreiches Fachwissen weitergeben konnte. Primär geht es darum, Spieler, Coaches und Vereine durch Aktivitäten im Flag Football positiv zu bereichern, aber auch für die Zukunft im Leistungsbereich zu fördern.
Allgäu-Comets-Head-Coach Elias Gniffke gab bei seinem Nachmittags-Vortrag einen Einblick in seine Offense-Philosophie „Tempo als Identität“. Sehr vielseitig stellte er dabei seine vier Hauptpunkte Tempo, Spacing, Vertical Run Game und Vertical Pass Game vor. Durch die Vorstellung seiner Strategie wollte er den zuhörenden Coaches eine aktuell besonders gefragte Möglichkeit für deren Offense-Strategie vorstellen.
Den letzten Vortrag des Tages hielt U19-Nationaltrainer Philipp Stursberg, er gab einen umfangreichen Einblick, wer die besten U19-Spieler Deutschlands sind und nach welchen transparenten Kriterien diese gefunden wurden und werden. Ebenfalls behandelte er in seinem Referat zur Medienkompetenz neue mediale Tools, die vorrangig die Organisation, Kommunikation aber auch die Öffentlichkeitsarbeit unterstützen sollen.
Im Rahmen des Equipment-Vortrags von Andre G. Richling gab es einen breiten Überblick zu den Aufgaben eines Equipment-Managers, aber auch zu den neuesten Erkenntnissen zur Ausrüstung und Material-Ausstattung. Ein eigenes großes Zeitfenster haben zudem die Regeländerungen für das Jahr 2023 eingenommen. GFL-Referee und Bundesschiedsrichterlehrwart Mats Schwieger sprach viele Details zu Sliding Ballcarrier, Visieren, Illegalem Berühren eines Vorwärtspasses, tiefen Blocks und zur Overtime an.
Beim Trainerkongress waren Trainer mit einer C-, B- und A-Lizenz zu Gast. Gerade für A-Lizenz-Trainer war der Trainerkongress in Frankfurt sehr wichtig, da es zurzeit die einzige Möglichkeit ist, die A-Lizenz nach zwei Jahren zu verlängern. Aber auch für die anderen Coaches war der Kongress ein Highlight. Stefan Müller und Darius Goldbach von den Legionären Eschwege und den Korbach Gold Miners erläuterten: „Der Trainerkongress hat uns sehr gut gefallen. Es wurden interessante Themen aufbereitet, die Fachkompetenz der Dozenten war enorm.“
Thorsten Estermann, der letzte Dozent des Tages, verfügt über ein breites Fachwissen im Scouting. Dieses hat er durch seine eigene Spielerlaufbahn, aber auch durch seine Recruiting-Erfahrung bei den Cologne Crocodiles erworben und gern bisher und auch beim Kongress weitergegeben. AFVD-Lehrwart Stefan Misner war nach dem Kongress rundum zufrieden: „Wir haben innerhalb kürzester Zeit den Kongress geplant und auch umgesetzt. Ich freue mich, dass alles reibungslos geklappt hat. Natürlich gibt es immer bestimmte Themenwünsche, aber auch Vorschläge für die inhaltliche Aufbereitung. Wir sind für jedes Feedback offen und freuen uns, in der Zukunft eine Vielzahl an interessanten Vorträgen anzubieten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Gebek- AFVD
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