Seniors
Die New Yorker Lions verlängern mit ihrem Head Coach Troy Tomlin bis Ende des Jahres 2025 und setzen mit diesem langfristigen Vertrag weiter auf Kontinuität. Somit bleibt der 53-jährige weitere drei Jahre am Steuer des Rekordmeisters der ERIMA-German Football League.
HC Troy Tomlin New Yorker Lions - Foto: Fabian Uebe / New Yorker Lions
Ob Final-Misserfolgsserie der Jahre 2000 bis 2004, German Bowl Glanzjahre 2013 bis 2016, bittere Niederlagen 2017 und 2018 oder der jüngste Titel im German Bowl 2019 vor 20.000 Zuschauern im Frankfurter Deutsche Bank Park: Tomlin führt die Lions in seinen bisherigen 14 Jahren als Head Coach immer ans Limit.
Die letzten drei Jahre der Corona-Pandemie waren allerdings auch für ihn eine ganz neue Erfahrung und haben viele Unsicherheiten mit sich gebracht. Kurzfristiges Handeln und schnelle Anpassungen an neue Begebenheiten waren an der Tagesordnung. Nun kann wieder eine strategische Arbeitsweise in den Vordergrund gerückt werden, um zunächst eine schlagfertige Mannschaft für die kommende Saison 2023 aufzustellen.
Einige Abgänge stehen schon fest - Defensive Coordinator Jim Ward wird aus persönlichen Gründen nicht mehr als Coach für die Saison 2023 zur Verfügung stehen. Er möchte mehr Zeit mit der Familie in den USA verbringen. Die ganze Organisation der New Yorker Lions bedankt sich beim Texaner für das letzte Jahr und die gute Zusammenarbeit!
Ebenfalls werden 2023 viele Leistungsträger wie unter anderen Christian Bollmann, Benjamin Krahl, Samuel Kargel, Jan von Jürgensson oder Mika Wikinger nicht mehr für die Lions auflaufen. Somit startet die alljährliche Kaderrotation.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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Bei den Berlin Rebels gibt es die erste Änderung im Coaching Staff, so wird Douglas Fryer neuer Head Coach und übernimmt das Team für die folgenden zwei Jahre.
Douglas Fryer neuer Head Coach der Rebels - Foto: Oliver Jungnitsch
Es war dem Sportdirektor Dogan Özdincer sowie dem Vorstand der Berlin Rebels sehr wichtig einen HC zu verpflichten, der langfristig mit dem Team arbeiten will. Anne Kadler, die Pressesprecherin der Rebels meint: „Mit Coach Fryer kommt neue Energie ins Team, die die Charlottenburger dringend brauchen und ganz sicher auch die ein oder andere weitere Neuerung. Zeitgleich möchten wir uns bei Coach Joshua Mandel für die letzten drei Jahre als HC bedanken. Und dies ist auch keineswegs ein Abschied. Wie es mit Josh und den Berlin Rebels weitergeht, lassen wir euch ganz bald wissen.“
Für Douglas Fryer geht es nun in die Vorbereitung zur Saison 2023. Der 36-jährige US-Amerikaner aus Newport Beach/CA ist in Football Deutschland und Europa seit 2009 unterwegs und bekannt. Er selbst startete seine Football Laufbahn am College in Canada (Acadia University) und gehörte 2007 sogar zu den 15 besten Wide Receivern der Kanadischen Universitäts Liga.
Fryer Leistungen in der Offense brachten ihn 2009 erstmals nach Deutschland, damals noch als Spieler. Seine erste Station waren die Wernigerode Mountain Tigers in der Oberliga Ost. Es folgen Spielzeiten in Russland und Norwegen, bevor es 2011 zurück nach Deutschland ging. Das Vorgängerteam der New Yorker Lions heuerte Fryer als WR an. 2012 übernahm er erstmals eine Coaching Position und wurde im Jahre 2018 Head Coach bei den Paderborn Dolphins (das neuestes Mitglied der GFL Nord Staffel in der kommenden Spielzeit 2023).
2019 übernahm er als HC die Warschau Mets und wurde 2020 von den Düsseldorf Panther in der GFL2 unter Vertrag genommen. Nach der Corona-Saison stieg er mit dem Team in die GFL Nord auf. Zur Saison 2022 kam Douglas nach Berlin und bekleidete das Amt des Offensive Coordinators. Seine Statistiken der Saison 2022 können sich sehen lassen: 549 Plays, 1414 Rushing Yards, 2944 Passing Yards, 436 Yards pro Spiel avg. und 47 Touchdowns in 10 Spielen der Regular Season. Douglas blickt in die Zukunft und sagt zur neuen Aufgabe und Saison: “I chose to re-sign with Rebels because last season we showed that we were in every game we played, and have a great foundation to build on from that. I believe we are just some minor adjustments away from being able to build something special here in Berlin, for next year and years to come! The plan for the next 2 years is to build around local talent. There are so many talented players in and around Berlin, and we want to provide those players with a consistent and stable place to become the best player they can be.”
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Anne Kadler - Berlin Rebels (redaktionell geändert)
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Jan Weinreich wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Cologne Centurions antreten. Zwei Jahre lang hat der deutsche Quarterback das Team aus der Domstadt angeführt und dabei mit hervorragenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Nun trennen sich die Wege. Weinreich möchte sich neuen beruflichen Chancen zuwenden und will zunächst sportlich kürzer treten.
Quarterback Jan Weinreich#12 verlässt die Centurions - Foto: Oliver Jungnitsch
Jan Weinreich dazu: „Es war mir eine Ehre, dass ich in meiner Heimatstadt die Chance hatte, die Pionierzeit der Centurions in der ELF mitzugestalten. Nun ist es für mich an der Zeit, neue Wege zu gehen. Ob und wann ich zurück aufs Football-Feld kehre, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.“
"Wir möchten Jan für seine zwei Jahre der Führung und für seinen Kampfgeist auf und neben dem Feld danken. Er konnte ganz Europa zeigen, was ein europäischer QB erreichen kann. Jan war statistisch gesehen einer der besten Playmaker Europas. Wir werden ihn auf dem Weg ins Jahr 2023 vermissen!“ bedauert Centurions General Manager David Drane, um dann aber den Blick nach vorn zu richten: „Die Gespräche, um einen Nachfolger zu finden, haben bereits begonnen.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Manfred Damaschke - Cologne Centurions
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Die Wege von Paolo Bizzarri und dem AFC Remscheid Amboss trennen sich nach drei gemeinsamen Jahren. Zuletzt war Bizzarri als Head Coach der Amboss-Senioren tätig und führte die Mannschaft frühzeitig zum sicheren Klassenerhalt in der Oberliga NRW.
Bizzarri verlässt den Amboss - Foto: CEPD Sports
“Es liegt eine anstrengende Saison hinter uns. An dieser Stelle möchte ich der Mannschaft für ihren Einsatz in dieser schwierigen Saison für den Amboss danken“, sagt der Cheftrainer, der den Amboss auf eigenen Wunsch hin verlässt. Bizzarri war zur Saison 2020 als Offensive Coordinator von den Schiefbahn Riders nach Remscheid gekommen. Nach der wegen Corona ausgefallenen Saison 2020 baute Bizzarri im Coaching Staff unter dem damaligen Head Coach Carsten Weber 2021 eine Basis auf, die in dieser Saison Früchte tragen sollte.
“Wir waren sehr ambitioniert und wollten um den Aufstieg mitspielen“, erklärt Bizzarri die Situation zu Jahresbeginn 2022. Leider verlief die Vorbereitung dann anders als erwartet. Nachdem Weber den Amboss kurzfristig in Richtung der Hildesheim Invaders verlassen hatte, sprang Bizzarri als Head Coach ein. Die Umstrukturierungen führten allerdings zu einer gestörten Saisonvorbereitung, mehrere geplante Spieler-Neuzugänge und neue Trainer sprangen zu diesem Zeitpunkt ab und das Saisonziel musste korrigiert werden.
Letztendlich blickt Bizzarri, der aufgrund seiner ruhigen und reflektierenden Art in Mannschaft und Verein sehr geschätzt wird, auf eine erfolgreiche Saison zurück, die trotz der Situation im Frühjahr und einer Verletzungsmisere im Mittelfeld oder gar der oberen Tabellenhälfte enden wird (abhängig vom letzten Ligaspiel zwischen Dortmund und Münster am kommenden Wochenende auf Platz drei oder vier). “Wir sind zeitweise auf dem Zahnfleisch gegangen. Und auch wenn es nicht meine Art ist, einzelne Spieler hervorzuheben, möchte ich Michael Schönen und Oskar Meyer nennen, die als Teamkapitäne das ganze Jahr vorangegangen sind und nahezu bei jedem Training Gas gegeben haben“, so Bizzarri.
Neben Bizzarri gehört auch Defensive Coordinator Patrick Giesa auf eigenen Wunsch nicht mehr dem Coaching Staff an, ebenso wie die Positionstrainer Marcel Dorndorf und Sven Engelmann ihren Rückzug verkündet haben. Marc Schnabl, der verletzungsbedingt in dieser Saison vom Spielfeld in den Coaching Staff gerückt war, plant 2023 hingegen wieder zu spielen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
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Der AFC Remscheid Amboss hat am zehnten und letzten Spieltag der Oberliga NRW mit 00:28 (0:6, 0:14, 0:8, 0:0) gegen die Krefeld Ravens verloren. Damit wiederholte sich vor etwa 150 Zuschauern im Stadion Reinshagen das Hinspielergebnis. Trotz der Niederlage blickt der Amboss auf eine erfolgreiche Saison zurück.
Amboss bleibt trotz Niederlage Dritter - Foto: CEPD Sports
Die Gäste vom Niederrhein, für die durch das abgesagte Parallelspiel zwischen den Wuppertal Greyhounds und den Aachen Vampires schon zu Spielbeginn feststand, dass der Aufstieg in die Regionalliga und damit das erklärte Saisonziel verpasst werden würde, legten gut los. Gleich im ersten Drive kamen die Ravens zum ersten Touchdown, der folgende PAT misslang. Doch auch der Amboss startete gut ins Spiel. Quarterback Tobias Picard führte die Offense gekonnt über das Feld und nutzte auch die neuen Möglichkeiten im Passspiel durch die Neuzugänge auf der Wide-Receiver-Position Kevin Mitchel Joosten und Tim Haver Droeze.
Doch dann unterbrach ein Schreckmoment die Spielzugkette des Amboss. Picard musste einen Sack einstecken und zog sich dabei nach ersten Erkenntnissen eine Nackenverletzung zu. Der Backup-Quarterback konnte das Spiel nicht fortsetzen, wurde ins Krankenhaus gebracht und fortan vom zweiten Backup Erik Hensch ersetzt. Damit setzte sich die Quarterback-Misere in dieser Spielzeit beim Amboss fort. Nach der Verletzung von Starting Quarterback Tom Schröder im vierten Saisonspiel musste Amboss-Head-Coach Paolo Bizzarri fast zu jedem Spiel mit einem anderen Quarterback starten. Neben Tobias Picard und Erik Hensch war so auch Jonas Kronenberg im Einsatz.
Der Amboss verlor dadurch den Faden in der Offense. Nach einem Touchdown-Run für 50 Yards und einem weiteren Touchdown im zweiten Viertel, jeweils mit geglückten PATs, war der Amboss zur Pause bereits stark ins Hintertreffen geraten. So war es einmal mehr die Defense des Amboss, die das Ergebnis erträglich hielt. Linebacker Leon Jäger setzte in Blitz-Spielzügen eingesetzt immer wieder den gegnerischen Quarterback unter Druck und verbucht auch eine Interception. Nach einem geblockten Punt gelang den Krefelden allerdings der nächste Touchdown. Eine gelungene Two-Point-Conversion sorgte schon im dritten Viertel für den späteren Endstand – auch weil auf beiden Seiten nun vermehrt Backup-Spieler Einsatzzeiten sammelten.
Der Amboss bleibt trotz der Niederlage auf dem dritten Tabellenplatz und schaut am kommenden Wochenende auf das letzte Ligaspiel zwischen den Dortmund Giants und den Münster Mammuts. Bei einem Sieg der Giants, die auch das Hinspiel gegen Münster gewonnen hatten, schließt der Amboss die Oberliga-Saison auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz ab. Bei einem Sieg der Mammuts – oder einem Unentschieden – schieben sich die Mammuts noch am Amboss vorbei. Die Senioren des Amboss gehen damit nun in die wohlverdiente Offseason, die U16, die in einer Spielgemeinschaft mit den Assindia Cardinals und Bochum Rebels agiert, hat am 22. Oktober noch ihr abschließendes Saisonspiel gegen die Schiefbahn Riders. Die Meisterschaft ist den Amboss-Recken im Verbund allerdings nicht mehr zu nehmen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
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