Seniors
Um im American Football erfolgreich zu sein, bedarf es nicht nur einer guten Mannschaft, sondern auch einer erfahrenen Trainer-Crew und nicht zuletzt einem erfahrenen Head Coach. Mit dem Team rund um Head Coach Troy Tomlin sind die New Yorker Lions in Deutschland und Europa dafür eines der besten Beispiele der vergangenen Jahre. Mit dem 49-jährigen Kim Kuci, kehrt nicht nur einer der besten Runningbacks in der Geschichte der Lions zurück an die alte Wirkungsstätte, sondern Headcoach Troy Tomlin gelang es damit auch, einen Coach mit über 20 Jahren Erfahrung, davon allein acht Jahre als Cheftrainer in der German Football League, nach Braunschweig zu holen.
Mit der Verpflichtung von Kim Kuci als neuer Offense Koordinator der Braunschweiger, geht auch ein weiterer Wechsel einher. Troy Tomlin wird ab diesem Jahr zusätzlich wieder die Aufgaben als Trainer der Verteidigung übernehmen und damit auch ein Teil Geschichte zurück ins Team der New Yorker Lions bringen, hatte er dieses Amt bereits in vergangenen erfolgreichen Jahren inne. Unterstützt werden Troy Tomlin und Kim Kuci erneut durch eine erfahrene Crew von Assistenztrainern, zu denen erstmalig in der Erima-GFL Saison 2023 Niklas Römer dazugehören wird.
Eric Yuma | Assistant Coach | Runningbacks - Foto: Tobias Fotowelt
Die Runningbacks der New Yorker Lions werden seit 2013 von Eric Yuma trainiert, der auch als Sportler bereits auf eine lange, erfolgreiche Karriere zurückblicken kann. Ursprünglich aus der Leichtathletik (Weitsprung), mit Teilnahmen bei Europa- und Weltmeisterschaften, kommend, führte ihn sein Weg 2002 als Runningback über die Teams der Brussels Raiders, New York Knights, Luxembourg Lions, Amsterdam Crusaders, Brussels Angels und Munich Cowboys nach Braunschweig.
Niklas Römer | Assistant Coach | Wide Receiver - Foto: Fabian Uebe
Bis einschl. der Saison 2019 für die Lions aktiv war Niklas Römer. Erst kurz vor Beginn der Saison 2013 entschied sich der aus Neuss stammende Wide Receiver für die New Yorker Lions zu spielen. Nach Ableistung einer fünf Spiele andauernden Sperre avancierte er in nur 12 Spielen zum besten Ballfänger der Braunschweiger 2013. Auch in den folgenden Jahren war er erfolgreich. Mit über 280 gefangenen Pässen für einen Raumgewinn von mehr als 4.500 Yards und 45 Touchdowns gehört er zu den besten Receivern der Lions der Jahre 2013 bis 2019. Ebenso wie Christian Bollmann und Jan Hilgenfeldt gehörte er zum Kader der deutschen Auswahl, die 2014 in Österreich zum zweiten Mal hintereinander Europameister wurde. Niklas gelang dabei der entscheidende Touchdown im Finale beim knappen 30:27 Sieg gegen den Gastgeber aus Österreich. Ab der Spielzeit 2023 wird er nun an die Wide Receiver der Löwen als Trainer sein Wissen weitergeben.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Der neue Quarterback der Cologne Centurions heißt Dylan Jacob. Der ursprünglich verpflichtete US-Amerikaner Daniel Smith hatte sich kurzfristig beruflich verändert und den Football-Sport an den Nagel gehängt.
Dylan Jacob wird neuer Quarterback der Centurions - Foto: Maxime Le Pihif)
Der agile Ballverteiler Jacob kommt aus Denver nach Köln. Im Vorjahr konnte er bereits Europaerfahrungen sammeln, glänzte in der zweiten französischen Liga für die Léopards de Rouen und wurde zum besten Spieler der Liga ernannt. Zuvor gehörte Jacob zum Footballteam der University of Colorado. Vor seinem Wechsel zu deren Buffaloes spielte Jacob drei Jahre für die Mountaineers der Western Colorado University und geriet nach guten Leistungen in den Fokus der höherklassigen Uni. Eigentlich sollte Jacob im Sommer für die Cologne Crocodiles antreten, aufgrund des Rückzugs des Clubs aus der GFL stand er nun kurzfristig zur Verfügung.
Centurions Sportdirektor David Drane dazu: „Nach der unglücklichen Situation bei den Crocodiles war Dylan plötzlich für uns verfügbar. Ich bin froh, dass wir zumindest einem der Crocodiles-Imports helfen konnten, in diesem Jahr seiner Football-Leidenschaft nachzukommen. Dylan hat Erfahrung in Europa und bringt einige Führungsqualitäten und Fähigkeiten in das Team ein. Wir haben in aller Stille ein konkurrenzfähiges Team zusammengestellt. Ich glaube, dass wir in dieser Saison viele Footballkenner positiv überraschen können - und Dylan wird dabei eine große Rolle spielen.“
Centurions Headcoach Christos Lambropoulos zeigt sich überzeugt von den Qualitäten des 24jährigen US-Amerikaners: „Wir mussten Ersatz für Daniel Smith finden. Als wir unser Board überprüften, stellte sich heraus, dass Dylan sowohl auf als auch neben dem Spielfeld die richtige Wahl ist. Wir freuen uns darauf, dass Dylans Führungsqualitäten und Talent unser Offensive Backfield ergänzen werden.“
Dylan Jacob ist gespannt auf die Herausforderung in der Domstadt: „Ich freue mich sehr auf Köln und über die Chance, für die Cologne Centurions zu spielen. Die Organisation und der Trainerstab haben mir bereits das Gefühl gegeben, willkommen zu sein. Ich freue mich auf diese neue Erfahrung, die Jungs, die Trainer und die Fans schon in den nächsten Tagen kennenzulernen. Ich denke, es gibt viel, worauf man in der kommenden Saison gespannt sein kann. Jetzt ist es an der Zeit, hart für den Erfolg zu arbeiten“.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Manfred Damaschke - Cologne Centurions
Am kommenden Sonntag, den 30.04.2023, findet das erste Heimspiel der Oberhausen Tornados im Volksparkstadion Sterkrade statt. Unter dem Motto “Homecoming Game” treffen die Oberhausen Tornados als Heimmannschaft auf die Gäste der Euskirchen Lions.
Oberhausen Tornados Helm - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Oberhausen Tornados konnten zuletzt gegen die Reapers in Dorsten einen klaren Sieg von 06:19 erringen - eine Leistung, auf die sie sicherlich aufbauen möchten. Die Euskirchen Lions gewannen ihr erstes Saisonspiel ebenfalls. Sie werden alles daransetzen, den Tornados das Leben schwer zu machen.
Auch abseits des Spielfelds ist viel los: Für das leibliche Wohl der Zuschauer wird sich “Stephan meets Barbecue” kümmern, die Cheerleader der Silver Stars sorgen eine großartige Atmosphäre und motivieren Spieler und Fans gleichermaßen.
Das Spiel beginnt um 15 Uhr, der Einlass um 14 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 5 €, für 14–17-Jährige 3 € und für Kinder unter 14 Jahren nichts. Jeder, der im NFL-Trikot oder einem Kleidungsstück der Oberhausen Tornados zum Spiel kommt, erhält an diesem Tag freien Eintritt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Corinna von Eicken - Oberhausen Tornados
David Dearmas | Assisstant Coach | Defense Backs - Foto: Tobias Fotowelt
Seit über 25 Jahren steht David DeArmas auf oder neben dem Footballfeld. Sowohl als Ballfänger, wie auch als Passverteidiger stand er schon für die New Yorker Lions als Spieler auf dem Platz. Nach seinem letzten aktiven Jahr als Receiver der Löwen 2011 betreute er in der Saison 2012 als Coach die Wide Receiver. Seit der Rückkehr von Troy Tomlin nach Braunschweig, ist er zuständig für das Training der Defensive Backs. Erstmalig 2023 ist er auch Bestandteil des Trainierstabs der Deutschen American Football Nationalmannschaft um Head Coach Shaun Fatah.
Dennis Engelbrecht | Assistant Coach | Defensive Line - Foto: Fabian Uebe
Dennis Engelbrecht begann 1991 bei den Bremen Firebirds mit dem Footballspielen und blieb dem Team bis 1999 treu, bevor er zu den Bremen Bravehearts wechselte. Für die Bravehearts spielte er zwei Spielzeiten, ehe er für die Saison 2000 nach Hamburg zu den damaligen Wild Huskies ging. Nach nur einer Spielzeit in der Hansestadt kam Dennis dann 2001 nach Braunschweig zu den Lions. Mit den Löwenstädtern gewann er in seiner Karriere viermal den German Bowl und wurde einmal Eurobowl-Sieger. 2003 spielte er zusätzlich in der NFL Europe für das Team der Frankfurt Galaxy, 2004 für Berlin Thunder. Mit beiden Mannschaften konnte er jeweils den World Bowl gewinnen. Ebenfalls eine feste Größe und Team-Captain war Dennis Engelbrecht in der deutschen Football-Nationalmannschaft. Die größten Erfolge dabei waren der Gewinn der Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften 2007 in Japan und der Gewinn der Goldmedaille bei den World Games 2005 in Duisburg. Seit der Beendigung seiner Footballkarriere in der Saison 2011 ist er als Trainer aktiv.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Ein gelungener Saisonstart sieht anders aus. Vor wieder gut gefüllten Zuschauerrängen unterlagen die Black Barons am vergangenen Sonntag den Schiefbahn Riders mit 6:17.
Runningback Maximilian Weitz beim Einlauf - Foto: Oliver Jungnitsch
Dabei fing das Spiel gar nicht schlecht an für die Barons. Die Defense ließ keinen großen Raumgewinn zu und blockte sogar den Punt der Gäste. Das brachte den Angriff der Barons sofort in eine gute Feldposition. Leider konnte kein entscheidender Raumgewinn erzielt werden, so dass am Ende nur ein geblockter Field-Goal-Versuch übrigblieb. Auch im nächsten Drive schickte die Herner Defense die Riders relativ zügig vom Platz. Die Offense konnte nun zwar einige Yards erzielen, verlor dann aber den Ball. Die Gäste aus Schiefbahn trugen diesen zum 0:7 (Touchdown + PAT) zurück in die Herner Endzone.
Das zweite Viertel begann ähnlich wie das erste. Die Defense der Barons hielt stand, aber die Offense konnte sich nicht entscheidend durchsetzen. Im Gegenteil, ein Turnover brachte die Gäste tief in der Herner Hälfte in Ballbesitz. Die gute Herner Defense konnte zwar den Touchdown, aber nicht das Fieldgoal zum 0:10 verhindern. Im nächsten Drive schien die Herner Offense nun endlich ihren Rhythmus gefunden zu haben. Yard um Yard kam man näher an die Endzone der Riders. Am Ende war es Runningback Maximilian Weitz, der auf 6:10 (PAT geblockt) verkürzte. Schiefbahn versuchte nun, mit einem langen Pass noch einmal in Fieldgoal-Reichweite zu kommen, aber Safety Rafael da Silva fing den Ball ab und trug ihn bis tief in die gegnerische Hälfte zurück. Leider blieb den Barons nur noch Zeit für ein paar lange Pässe. Beim ersten Versuch fand Quarterback Tim Schiffer einen freien Mann in der Endzone, dieser konnte den Ball jedoch nicht festhalten. Beim zweiten Versuch fing Maurice Zernick den Pass und brachte ihn bis kurz vor die Endzone, aber eine Strafe machte diesen Versuch zunichte und so blieb es bis zur Pause beim 6:10.
Die Black Barons waren nun drauf und dran, das Spiel zu drehen und kamen topmotiviert aus der Halbzeit, aber ein erneuter Ballverlust machte das zunichte. Es folgte eine unnötige Strafe der Defense und die Riders standen kurz vor der Endzone. Diese Chance ließen sich die Gäste nicht nehmen und erhöhten auf 6:17 (Touchdown + PAT). Von diesem Schock erholten sich die Barons lange nicht. Die Offense spielte viel zu hektisch und leistete sich noch einige Ballverluste. Einzig der immer stärker werdenden Defense war es zu verdanken, dass die Barons keine weiteren Punkte hinnehmen mussten. In der zweiten Halbzeit konnte vor allem die Herner D-Line glänzen. Florian Bombien sackte zweimal den Quarterback, Robin Kuhlmann, Ehren Harvey und Lukas Grebe sammelten Turnover ein. Erst gegen Ende der Partie hatte sich die Offensive wieder gefangen und spielte noch einen starken Drive. Wieder war es Maximilian Weitz, der in die Endzone lief, aber wieder brachten sich die Barons durch eine Strafe um den Lohn ihrer Arbeit. Die Gäste ließen nun die Zeit runterlaufen und gewannen am Ende mit 17:6.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons (redaktionell geändert)
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