Seniors
Die Lippstadt Eagles hatten am Sonntag zum zweiten Heimspiel der noch jungen Saison geladen und gewannen gegen die Siegen Sentinels mit 51:0.
Revanche eindrucksvoll geglückt - Foto: Lippstadt Eagles
Das Wetter war besser als gedacht und bescherte den knapp 400 Zuschauern ein tolles Spektakel - auch neben dem Platz. Die Hummingbirds Cheerleader beeindruckten mit ihrer tollen Performance. Gegner waren die Siegen Sentinels, die den Eagles in negativer Erinnerung geblieben sind. Waren es doch die Siegerländer, die in der Saison 2019 den direkten Vergleich gewonnen haben und dadurch in die Oberliga aufgestiegen sind. Zusätzlich wollten das alte Team von Headcoach Philipp Reiche beweisen, dass die bisherigen zwei Niederlagen in der noch frischen Saison 2023 nur ein Ausrutscher waren.
So motiviert starteten sie auch in das Spiel, nachdem Siegen den Münzwurf gewann und sich entschieden hatte, erst in der zweiten Hälfte mit ihrem Angriff zu starten. Die Siegener Defense stoppte den ersten Drive der Eagles und konnte anschließend mit der Offense einiges an Raumgewinn generieren, jedoch mit dem ausgespielten vierten Down keine Punkte erzielen. Im zweiten Drive der Eagles platzte dann aber schnell der Knoten: Mit einem langen Pass von Quarterback David Wagner auf Wide Receiver Nico Schneider war man innerhalb von einem Play 80 Yards über das Feld geflogen und so stand es schnell 7:0 für die Hausherren (Erfolgreicher PAT durch Tim Schulze). Doch der Siegener Angriff war davon nicht wirklich beeindruckt und marschierte selbst weiter über das Feld. Kurz vor der Endzone fing dann Safety Tobias Tabertshofer den Ball ab und übergab so der Offense wieder das Ruder. Als nächstes war es Wide Receiver Mike Kitenge, der einen langen Pass von Wagner fing und zum Touchdown trug. Der Extrapunkt wurde wieder sicher durch Schulze verwandelt und somit stand es noch im ersten Quarter 14:0 für die Eagles.
Das zweite Quarter sollte ebenso unterhaltsam bleiben: Wieder war es Nico Schneider, der einen Pass direkt in der Endzone fing und somit die Führung auf 21:0 erhöhte (PAT Tim Schulze). Immer weiter steigerte sich auch die Defense der Eagles, bis Safety Tobias Tabertshofer den Ball des gegnerischen Quarterbacks erneut abfing und mit dem Ball zu einem Pick-6 in die Endzone lief. Nach einem missglückten PAT ging es mit einer komfortablen 27:0 Führung in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeit war von Müdigkeit keine Spur. Die Eagles-Defense stoppte schnell jede Angriffsbemühung der Siegener und die Offense unter Offense Coordinator David Wagner spielte nach belieben auf. Nach guten Läufen von Runningback Marc Reinsdorff war es erneut Nico Schneider, der einen tiefen Pass von Wagner fing und den Punktestand weiter erhöhte. Die Offense entschied sich für eine 2-Point-Conversion und wurde durch Runningback Lennart Teipel dafür belohnt. Somit stand es zum Ende des dritten Quarters 35:0. Das vierte Quarter wurde dann durch viel Laufspiel auf beiden Seiten bestimmt, was ebenso gut funktionierte. So war es dann der Rookie Quarterback Enes Cenan, der seinen ersten Touchdown durch zwei gute Läufe erzielte. Bei der darauffolgenden 2-Point-Conversion fing Schneider einen kurzen Pass zum 43:0. Im folgenden Kickoff verloren die Sentinels den Ball durch einen tollen Tackle von Cornerback Benjamin Saku. Den freien Ball hob Safety Jan Mönnig auf und erlief den letzten Touchdown des Spieles. Erneut konnte Teipel die 2-Point-Conversion erlaufen, was den 51:0-Endstand markierte.
Headcoach Philipp Reiche zum Spiel: „Ich bin super glücklich und dankbar für diese Mannschaft und die Trainer, die an meiner Seite stehen. Defense Coordinator Luca Berdelmann hat seine Defense so gut eingestellt, dass sie keinen Touchdown zugelassen hat und Offense Coordinator David Wagner konnte alle Chancen nutzen und in Punkte ummünzen. So kann es gern weitergehen.“
Diese Woche Sonntag geht es für die Lippstadt Eagles zu den Rheine Raptors, die am vergangenen Wochenende ihren ersten Sieg einfahren konnten. Mit einem eindrucksvollen 10:0 schlugen sie die Coesfeld Bulls, die zuvor nur knapp am Waldschlösschen verloren hatten.
Seasonopener der American Footballer in MG Odenkirchen gerät zur Werbung für den Sport - auch U19 kann Krimi gegen Krefeld mit 20:18 für sich entscheiden
MG Wolfpack gewinnt erstes Heimspiel in Oberliga mit 56:13 gegen Dortmund - Foto: Mike Hohnen
Am gestrigen Sonntag begann für Mönchengladbachs American Footballer die diesjährige Saison - und das nicht nur aus sportlicher Sicht sehr erfolgreich. Vor rund 500 Zuschauern im heimischen Stadion in MG-Odenkirchen, darunter zahlreiche hochrangige Vertreter aus Politik und Verwaltung, dominierten die Herren („Seniors“) des MG Wolfpack die Gäste der Dortmund Giants fast über die gesamte Partie. Beide Teams kämpften zusätzlich im 2. und 3. Quarter gleichermaßen mit den anhaltenden Regenschauern, die über Mönchengladbach hinwegzogen; dabei gelang es vor allem den Gästen nicht, aus den wenigen Fehlern des Rudels zählbares Kapitel zu schlagen. Am Ende verbuchte das Team von HC Phil Scales einen deutlichen 56:13 (21:0/13:13/8:0/14:0) Sieg in seinem ersten Spiel in der NRW Oberliga, fährt mit diesem Auftakterfolg im Rücken am kommenden Wochenende gestärkt zu den als Mitfavoriten gehandelten „Verwandten“ der Minden Wolves.
Vor dem Spiel hatte sich Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs in einem Kurzinterview auf dem Platz für das beispielhafte, soziale und schulische Engagement des Vereins bedankt und die weitere Unterstützung u.a. auch für die rasche Umsetzung der beschlossenen Baumaßnahme „Kunstrasenplatz“ zugesichert. Beim Cointoss vor dem Spiel bewies er ein „glückliches Händchen“, sein Münzwurf viel zu Gunsten des MG Wolfpack aus.
Bereits am Vormittag hatte der Nachwuchs des Rudels sein erstes Saisonspiel ebenfalls erfolgreich gestalten können; nach einem wahren Krimi im letzten Quarter behielt das von HC Sebastian Radeck angeleitete Team mit 20:18 (7:0/0:12/0:0/13:6) am Ende die Oberhand über die U19 der Krefeld Ravens. Überschattet wurde das Spiel von einer schweren Verletzung des jungen Mönchengladbacher Quartbacks Eric Lenz, der nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler zunächst minutenlang auf dem Feld ärztlich versorgt und anschließend mit dem RTW ins Krankenhaus gebracht wurde. Glücklicherweise gab es noch am Abend von dort die erleichternde Meldung, dass es sich entgegen ersten Befürchtungen um „nichts Ernstes“ handele, er zur Beobachtung jedoch die Nacht im Krankenhaus verbringen würde.
Nächster Heimspieltag:
So., 21.05.2023 BSA Odenkirchen-Süd, Kölner Straße 160, 41199 Mönchengladbach
KO 11:00h U19 MG Wolfpack vs. U19 Wuppertal Greyhounds (NRW Verbandsliga West)
KO 15:00h Seniors MG Wolfpack vs. Aachen Vampires (NRW Oberliga)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V.
Nach der schweren Knieverletzung von Ray‘shan Fletcher haben die Minden Wolves noch einmal reagiert. Die Personalplanungen bei den Minden Wolves waren eigentlich längst abgeschlossen. Die schwere Verletzung von Ray’shan Fletcher im Vorbereitungsspiel gegen die Düsseldorf Panther sorgte aber dafür, dass die American Footballer der DJK Dom Minden, noch einmal nachlegen wollten. Und so kehrte mit Kolbi Crittenden ein Mann zurück, der bereits im Vorjahr das Trikots des heimischen Teams trug.
Kolbi Crittenden springt spontan bei den „Wölfen“ ein - Foto: DJK Dom Minden
Für den schwer verletzten Fletcher ist dagegen nicht nur die komplette Saison beendet, Operationen und Reha werden sich wohl bis weit ins nächste Jahr ziehen, wie Mannschaftsarzt Dr. Ulrich Grünwald erklärte. Bei seiner unglücklichen Aktion im letzten Viertel des Merkur-Bowls, als gleich drei gegnerische Spieler unglücklich auf ihn fielen, war sein Knie gravierend – sogar mit Nervenbeteiligung – in Mitleidenschaft gezogen worden. Obwohl inzwischen schon operiert, stehen dem Spieler weitere medizinische Eingriffe bevor.
"Die Minden Wolves und die DJK Dom stehen allerdings voll hinter ihrem bemitleidenswerten Import und unterstützen ihn im Zusammenwirken mit der Berufsgenossenschaft auf seinem langen Weg zurück zur Normalität. Auch wenn es nicht unbedingt üblich ist, so werden wir Ray nicht in die Heimat zurückschicken. Vielmehr wohnt er weiter bei uns und wir werden ihm in der Zeit jegliche Hilfe zuteilwerden lassen, die erforderlich ist. Das sehen wir auch als Fürsorgepflicht“, betont Sportdirektor Volker Krusche.
So lag die Verantwortung im ersten Meisterschaftsspiel in Aachen (36:6) in erster Linie auf den Schultern von Willie Fedd jr., der mit seiner Schnelligkeit als Wide Receiver auch gleich zu drei Touchdowns lief. Während er mit seinem Antritt und seiner Wendigkeit zu überzeugen weiß, ist Kolbi Crittenden ein ganz anderer Typ auf dieser Position. Ihm kommt seine Größe von mehr als zwei Metern zugute, so dass er im Gegensatz zu Fedd sogar im „dritten Stock“ angespielt werden kann. „Eigentlich sollte Kolbi in diesem Jahr bei seiner Familie in den USA bleiben“, hebt Headcoach Phil Gamble hervor. „Ich bin angesichts der Verletzung von Ray’shan Fletcher allerdings froh, dass er sich sofort dazu entschieden hat, umgehend nach Deutschland zu kommen und uns in der gesamten Saison zu unterstützen.“
Nachdem das Gastspiel vom vergangenen Wochenende in Münster auf den 24. Juni verlegt worden war, geht es für die Minden Wolves nun am Samstag in der Saisonpremiere im Weserstadion gegen den Aufsteiger aus der Parallelstaffel, das Mönchengladbach Wolfpack. Kickoff ist um 15:00 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
Die Solingen Paladins gewinnen gegen die Black Angels vor heimischer Kulisse mit 33:7. Bei wechselhaften Temperaturen trugen die Footballer der Solingen Paladins vor knapp 600 heimischen Fans ihr letztes Vorbereitungsspiel gegen die Brüssel Black Angels aus. Schon zu Beginn der ersten Halbzeit machten die Paladins klar, dass die Niederlage gegen die Krefeld Ravens Anfang April gewissenhaft aufgearbeitet worden war. Schnell zeigten die Hausherren, wer an diesem Samstag das Sagen auf dem Feld haben würde.
Paladins gewinnen gegen die Brüssel Black Angels - Foto: Marc Junge
Mit diesem Spiel beenden die Paladins ihr Preseason-Serie von drei Spielen und bereiten sich nun auf das erste Spiel in der GFL2 am 27.05.2023 gegen die Düsseldorf Panther vor.
Das Spiel begann mit einem Kickoff durch den neuen Kicker der Solingen Paladins, Justus Fürup. Fürup zeigte im weiteren Verlauf mit guten Kickoffs und Zusatzpunkten, dass die Coaches auch in der Saison auf ihn zählen können. Die Defense rund um Jan Berens und Felix Losch hatte ihre Hausaufgaben gemacht und ließ kaum Raumgewinn zu. So konnte Quarterback Tom van Duijn seine Offense auf das Feld führen und schon nach wenigen kurzen Pässen mit einem schönen Zuspiel über 20 Yards Harry Ballard zum 7:0 bedienen (PAT Fürup). Kurze Zeit später schlug Safetie Bathuan Giray erstmals zu und fing einen Ball des Angels-QBs ab. Die Offense nahm dieses Geschenk dankend an. Dieses Mal war es US-Runningback Ryheem Skinner, der die Verteidigung im wahrsten Wortsinne über 35 Yards austanzte und sein Team mit 14:0 in Führung brachte (PAT Fürup).So ging es dann auch ins nächste Quarter.
Während die Solinger Defense weiter fast fehlerfrei agierte, stachen besonders Jakob Skolic und Basiru Jobe immer wieder durch gute Aktionen hervor. Auf der anderen Seite nutzte Skinner eine weitere Chance auf Punkte und erzielte per Slalomlauf den Touchdown zum 21:0 (PAT Fürup). Kurz vor Ende der Halbzeit trug sich auch noch der stark aufspielende Jeremy Konzack mit einem kurzen Lauf in die Scorerliste ein. Zur Pause stand es somit 27:0 (PAT fail).
Nach der Pause starteten die Paladins zwar mit dem Ballbesitz, allerdings geschah kaum etwas von größerer Bedeutung. Beide Angriffsteams erlangten zwar First Downs, kamen jedoch nur einmal bedrohlich in Endzonennähe. Gianni Böntgen wurde im 4. Versuch kurz vor der Goalline gestoppt und verletzte sich dabei so schwer am Arm, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Das einzige sportliche Highlight war im Anschluss eine Interception durch Cameron Jones, den vierten US-Import auf Seiten der Solinger.
So ging es mit 27:0 ins letzte Quarter. Beide Teams wechselten schon seit der Halbzeit fröhlich durch, sodass alle Spieler Zeit auf dem Feld bekamen. Justus Fürup, der auch als Widereceiver auflief, nutzte diese Chance und trug einen schönen van-Duijn-Pass über 20 Yards in die Endzone zum 33:0 (PAT fail). Bathuan Giray konnte im Anschluss erneut einen gegnerischen Ball abfangen, jedoch sprang anschließend nichts Zählbares mehr für die Solinger dabei heraus. Wenige Minuten vor Schluss nutzten die Black Angels dann eine Unaufmerksamkeit der Solinger Verteidigung, um per Pass Punkte zum 33:7 auf das Scoreboard zu bringen.
Für die Paladins steht nun am 27. Mai das erste Spiel in der GFL2 gegen die Düsseldorf Panther an.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
Im ersten Spiel als neuer Head Coach der Bochum Rebels konnte Christoph Jeromin gestern seinen ersten Sieg in der Landesliga feiern. In Iserlohn besiegte sein Team die Titans mit 22:6 (0:8/0:0/6:6/0:8). Jeromin ist bekannt für seine disziplinierte und organisierte Arbeitsweise, was sich auch in der intensiven Vorbereitung der Rebels auf das Eröffnungsspiel der Landesligasaison zeigte.
Rebels Quarterback Dominik Schaumburg #12 übergibt an Fullback Jean Pascal Köhler #99 (Foto: Oliver Jungnitsch)
Zum Spielverlauf: Die Iserlohn Titans gewannen den Coin-Toss, der von Michael Joithe, dem Bürgermeister der Stadt Iserlohn, durchgeführt wurde, und entschieden sich, den Ball zuerst zu empfangen. Mit dem Kickoff von Rebels-Kicker Dominik Falk #40 begann die Partie. Die Titans starteten mit einem Laufspielzug und spielten einen vierten Versuch aus, den die Bochumer abwehren konnten. An der
Erster Touchdown Bochum Rebels eigenen 31-Yard-Linie startete der erste Drive der Rebels. Nach einer Ballübergabe an Wide Receiver Niklas Deutscher #10 lief er bis in die Endzone der Titans und erzielte den ersten Touchdown für die Gäste aus dem Ruhrgebiet. Der PAT war jedoch nicht erfolgreich, da der Snap nicht ideal war, so dass es 0:6 stand.
Auch die nächsten Punkte gingen an die Rebels, diesmal durch die Defense. Samson Osawara #81 von den Iserlohnern wurde zunächst von Moritz Lohrmann #73 in ihrer Endzone getackelt und dann von Michel Kreska #56 zu Fall gebracht: Safety und die 0:8-Führung.
Iserlohn setzte verstärkt auf das Laufspiel und wechselte regelmäßig Ihre Runningbacks Lukas Görler #32, Dennis DeCastro Paiva #33 und Thomas Viertel #27 durch, die häufig Raumgewinne erzielen konnten. Pässe wurden ebenfalls eingestreut, die meist von Wide Receiver Nick Eickel mit der Nummer 21 gefangen wurden und zu einem ordentlichen Raumgewinn führten. Vierte Versuche ließ der Iserlohner Head Coach Tobias Gerland regelmäßig ausspielen. In der ersten Halbzeit gab es keine weiteren Punkte, so dass die Mannschaften mit einem Spielstand von 0:8 in die Halbzeitpause gingen.
Zweiter TD der RebelsNach der Pause kickten die Gastgeber, und der Ball wurde von Niklas Deutscher aufgenommen und bis zur eigenen 45-Yard-Linie zurückgetragen. Mit guten Läufen von Jean Pascal Köhler #99 und Jonas Julius Stärk #30 ging es bis zur Drei-Yard-Linie der Titans. Nach einer Auszeit von Bochum konnte sich Fullback Nick Jungnitsch #2 über letzten Yards in die Endzone tanken und den Spielstand auf 0:14 erhöhen. Die Titans blockten den PAT, so dass es bei diesem Spielstand blieb.
Die Antwort der Sauerländer erfolgte insbesondere durch Pässe auf Wide Receiver Nick Eickel #21 und das Laufspiel von Runningback Lukas Görler #32. Görler war es auch, der den einzigen Touchdown
TD der Iserlohn Titans für die Titans erzielen konnte, indem er über kurze Distanz in die Endzone der Bochumer lief. Die anschließende Two-Point Conversion war nicht erfolgreich, da der Pass von Titans Quarterback Aljoscha Ermert #19 auf Eickel aufgrund einer Strafe nicht zählte und im zweiten Versuch nicht festgehalten werden konnte. Mit diesem Spielstand endete das dritte Quarter.
Im vierten Quarter erhöhten die Bochum Rebels noch auf 22:6. An der Iserlohner 22 Yardline passte Rebels Quarterback Dominik Schaumburg #12 auf seinen Wide Receiver Niklas Deutscher #10, der den Ball kurz vor der Endzone fing und nur noch zwei Schritte rückwärts überbrücken musste. Head Coach Jeromin entschied sich für eine Two-Point Conversion (TPC), die von Jean Pascal Köhler #99 erfolgreich verwandelt wurde, zum Endstand von 22:6.
Insgesamt zeigte sich eine solide Leistung der Bochum Rebels, die vor allem in der Defensive durch starke Tacklings und geschickte Spielzüge überzeugten. Auch die Offense zeigte sich gut aufgestellt und konnte mit präzisen Pässen, guten O-Line-Blocks und Laufspielzügen überzeugen.
Für die Iserlohn Titans war es hingegen eine bittere Niederlage. Trotz einiger guter Spielzüge und Raumgewinne konnten sie letztlich nicht genug Druck auf die Rebels ausüben und mussten sich am Ende geschlagen geben.
Für Christoph Jeromin und sein Team war es ein erfolgreicher Auftakt in die neue Saison. Nach dem Spiel sagte er uns: "Wir sind unglaublich stolz auf die gute Teamleistung, obwohl es natürlich ein paar Sachen gibt, an denen wir arbeiten müssen. Die Mannschaft war von Anfang an konzentriert und konnte den Fokus über das ganze Spiel aufrechterhalten. Für den Verein war es ungemein wichtig, nach dem Umbruch im letzten Herbst, gegen einen routinierten Gegner mit einem Sieg in die Saison zu starten".
Für die Bochum Rebels geht es bereits am nächsten Wochenende weiter, da empfangen sie die noch sieglosen Brilon Lumberjacks am Schultenhof. Für die Titans gibt es erstmal eine Pause, bevor sie am 27.05.2023 zum Rückspiel zu den Rebels reisen.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
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