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Mit einem echten Knallerspiel startet die European League of Football (ELF) in die Saison 2023, die dritte Spielzeit der im Jahr 2021 neu gegründeten Liga. Das Düsseldorfer Team Rhein Fire erwartet am kommenden Sonntag (4. Juni 2023, Kick-off: 16.25 Uhr) den Erzrivalen Frankfurt Galaxy zum 'ewigen Duell' im Duisburger Schauinsland-Reisen Stadion. Dieses Aufeinandertreffen war bereits im vergangenen Jahr das Spiel, auf das die Football-Fans am Rhein und Main am intensivsten hinfieberten. Mit 12.055 Zuschauern erlebte am 21. August die größte ELF-Kulisse des Jahres den erst in der letzten Sekunde gesicherten 23:21-Erfolg von Fire.
ELF Düsseldorf Rhein Fire - Foto Oliver Jungnitsch
Auch für 2023 rechnen die Hausherren mit einer fünfstelligen Besucherzahl: "Es gibt jedoch noch Tickets in allen Kategorien an der Tageskasse", betont Martin Wagner, Pressesprecher und Miteigentümer der Rheinländer. Bereits vor dem Kick-off ist beste Atmosphäre und Fire-Laune garantiert: 'Kontrollverlust' präsentiert Rock'n'Roll mit Cover-Songs, genauer gesagt, neue eigene Versionen von bestens bekannten Rock-Hits. Die Arena wird für die Fire-Party ab 13 Uhr geöffnet.
Fire-Kader generalüberholt Eine Prognose vor dem Saisonauftakt ist natürlich schwierig. Vor allem die Frankfurter haben 15 neue Spieler in ihrem 60 Mann starken Kader, während es bei den Gastgebern sogar 25 Akteure sind, die in der vergangenen Saison noch nicht das burgunderfarbene Trikot getragen haben. Auch im Trainerstab hat sich bei Fire viel getan. Mit dem NFL-erfahrenen Jim Tomsula hat zwar weiterhin der wohl renommierteste Headcoach der Liga das Kommando, ihm stehen jedoch mit Defense Coordinator Richard Kent und Offense Coordinator Andrew Weidinger zwei ebenfalls erfahrene US-Landsleute neu zur Seite. Kent arbeitete zuletzt bei den Leipzig Kings, die mit ihrem 34:31-Erfolg in Duisburg Fire 2022 das Saisonfinale verdarben. Weidinger gewann als Headcoach der Barcelona Dragons sogar beide Partien gegen die Tomsula-Schützlinge mit 17:13 und 33:23 und wurde - nicht nur deswegen - in der ELF zum Coach des Jahres gekürt. Der Angriff der Rheinländer wurde in (fast) allen Aspekten "generalüberholt", vor allem die Offensive Line wurde verstärkt. Allerdings kann Quarterback Jadrian Clark weiterhin seine beiden liebsten Passempfänger Nate Robitaille und Harlan Kwofie bedienen und hat mit Anthony Mahoungou, der 2021 mit der Galaxy den ELF-Titel holte, einen weiteren Top-Receiver dazubekommen. Unter den neuen Verteidigern bei Fire sticht der aus Barcelona gekommene Defensive Liner Alejandro Fernandez hervor, ebenso wie das Linebacker-Duo Flamur Simon und Marius Kenzy, die beide aus der Jugend der Düsseldorf Panther stammen und zuletzt in der Domstadt auf der anderen Rheinseite gespielt haben.
Kontinuität bei der Galaxy Die Frankfurter setzen auf Kontinuität: "Wir konnten viele Leistungsträger halten und uns gezielt verstärken", sagt Cheftrainer Thomas Kösling. Quarterback Jakeb Sullivan bleibt als einziger Spielmacher der ELF bereits in der dritten Saison seinem Team treu. Mit Reece Horn, der seit dem fünften Spieltag 2022 Sullivans Pässe fängt, verfügen die Hessen laut Headcoach Kösling über den "besten Receiver der Liga". Die Galaxy hat vor allem ihre Defensive mit den beiden US-Amerikanern BerDale Robin und Jamalcolm Liggins sowie dem französischen Nationalspieler Tony Anderson verstärkt.
Die Zielsetzung der beiden Rivalen ist die gleiche: "Den Titel erneut gewinnen", möchte Kösling mit dem Champion von 2021. Für Rhein Fire geht es schlicht um das "Finale dahoam", da das Endspiel am 24. September dieses Jahres in der heimischen Duisburger Arena stattfindet. Da die Konkurrenz in der Western Conference der ELF mit dem zweimaligen Vize-Meister aus Hamburg, den rheinischen Rivalen Centurions und den neu gegründeten Paris Musketeers groß ist, wird das Auftaktspiel bereits wegweisend sein.
Fire - Galaxy: Ein Blick zurück Seit 1995 in der damaligen World League of American Football gehören die Aufeinandertreffen von Rhein Fire und Frankfurt Galaxy zu den Höhepunkten der Saison. Kein Spiel ist stimmungsvoller und zieht mehr Football-Enthusiasten und Gelegenheitszuschauer in die Arenen. Die beiden Teams treffen unter diesen Namen bereits zum 31. Mal seit 1995 aufeinander. Mit bisher 18 Siegen (16 in der World League of American Football, die später in NFL Europe umbenannt wurde) in der regulären Saison haben die Rheinländer in der Gesamtbilanz die Oberhand behalten - auch wenn die Galaxy mit vier Worldbowl-Titeln (Fire zwei, 1998 und 2000) und dem Triumph in der Premierensaison der ELF 2021 die insgesamt erfolgreichere Franchise ist. 1998 und 2003 trafen beide im Finale aufeinander. Im Waldstadion setzte sich Fire mit 34:10 durch, im Hampden Park in Glasgow behielt die Galaxy mit 35:16 die Oberhand. Die beiden "Deutschland-Derbies" in der Saison 2002 hatten mit 51.719 Besuchern in Düsseldorf und sogar 58.572 Fans in Frankfurt die größten Zuschauerkulissen bei regulären Saisonspielen in Europa.
2022: Noch ein Blick zurück Im Jahr 2022 hatte das allererste Aufeinandertreffen von Rhein Fire und ELF ein Happy End am Main. Vor 7.525 Zuschauern sicherte Kicker Daniel Schuhmacher den Gästen acht Sekunden vor Schluss mit einem 29-Yard-Kick den 29:26-Sieg. Entscheidend waren die herausragende Düsseldorfer Defense, die vier Ballverluste (drei Interceptions und ein Fumble) der Hessen erzwang, sowie das solide Laufspiel von Daniel Rennich und Jason Aguemon. Das Rückspiel in Duisburg war ebenfalls knapp. Die Gastgeber führten scheinbar sicher mit 20:9.
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (redaktionell geändert)
Die Krefeld Ravens haben auch das vierte Saisonspiel klar für sich entschieden. Speziell in der zweiten Halbzeit dominierten die Hausherren das Spiel in der Grotenburg und siegten am Ende klar mit 45:14 (24:14).
Ravens schlagen starke Wolfpack am Ende klar mit 45:14 - Foto: Alex Leifeld
Das Mönchengladbach Wolfpack aber zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung und bewies, dass es recht klar die dritte Kraft in der Liga ist. Die Ravens zeigten ihrerseits, dass sie in dieser Liga niemanden fürchten müssen. Stark zeigten sich einmal mehr US-Import Akiva Wedge und Quarterback Lucas Wevelsiep, der nicht nur selbst erneut einen Touchdown erlief, sondern mit 211 Pass-Yards im vierten Spiel die Marke von 1000 Yards für die Saison knackte. Gleiches gilt für Runningback Leon Hoffmann, den Offense-Hitman, Defense- Hitman Elias Jassey und Team MVP Justin Kleckers, der in seinem ersten Spiel als Starter damit ein echtes Zeichen setzte.
Wie fast schon traditionell gaben die Ravens zuerst das Angriffsrecht ab und gingen zuerst mit der Defense auf das Feld. Der Return des Wolfpack war zunächst sehr gut, doch eine Strafe brachte sie zurück an die eigene 15. Die Ravens stoppten gleich zwei Läufe früh und so musste der Gast im dritten Versuch passen. Der Quarterback geriet unter Druck, überwarf den Ball darum minimal, dieser wurde getippt und Jassey fing diesen akrobatisch gerade noch im Feld und gab Wevelsiep so eine optimale Feldposition. Moussa Keita brachte gleich einen neuen ersten Versuch und den Versuch in der Red Zone. Der erste Pass kam nicht an und mit einem Sack brachten die Gäste die Raben zunächst wieder aus der Zone vor der eigenen Endzone. Nach einem Fumble schlug Jakob Kuklok den Ball geistesgegenwärtig ins Aus und so musste Dennis Storm aus 39 Yards an den Kick und das für diese Liga sehr langen Fieldgoal verwandelte er sicher zum 3:0. Der zweite Drive der Gäste brachte dann die Defense der Ravens erstmals in der Saison zu einer Herausforderung. Mit starkem Laufspiel – und einigen Strafen der Ravens – bewegten sie die Kette mehrfach. Und einen insgesamt schönen Drive schlossen die Wolfpack mit einem Touchdown per Pass durch Jan Brunenberg ab. Damit mussten die Ravens zum allerersten Mal in dieser Saison nicht nur einen Rückstand, sondern überhaupt Punkte gegen sich verkraften. Das zeigte Wirkung, denn die Ravens leisteten sich gleich die nächste Strafe und damit einen langen dritten Versuch, der erfolglos blieb, und so musste der Punt folgen. Ein Gladbacher aber berührte den Ball und Tinashe „Nash“ Gonese reagierte schnell und sicherte seinen Farben so den Ballbesitz. Die Ravens nutzten den Fehler in der Folge mit viel Bewegung für die Kette. Ein erster tiefer Pass in die Endzone misslang, doch Leon Hoffmann brachte mit einem starken Lauf den 1st and Goal an der Neun. Nach drei Läufen standen die Gastgeber an der Eins und spielten den vierten Versuch aus. Sie täuschten den Pass mit vier Receivern an, doch Wevelsiep nutzte die so auseinandergezogene Defense und ging selbst zum 9:7 (Storm 10:7) in die Endzone. Jetzt hielt die Defense und Mönchengladbach musste nach Three-and-out punten. Doch auch die Ravens wussten offensiv nichts zu erreichen und mussten nach drei Versuchen den Ball abgeben. Ein schlechter Snap sorgte dafür, dass kein Punt erfolge und so hatte Mönchengladbach an der Ravens-28 eine hervorragende Feldposition. Die Ravens-Defense aber hielt und an der 24 gab es einen 4. und 6, so dass die Gäste das Fieldgoal versuchten. Doch Snap und Hold misslangen und so bekamen die Gastgeber den Ball zurück. Im ersten Versuch übergab Wevelsiep den Ball an Wedge, der bekam zwei starke Blocks und war Augenblicke später durch, um über 69 Yards in die Endzone zu gehen! Im Specialteam war „Nash“ schnell mit einem Tackle zur Stelle und so gab es eine schlechte Feldposition für das Wolfpack. Die Defense der Ravens aber hielt und so bekamen sie an der eigenen 25 mit rund 1:40 Minuten auf der Uhr den Ball noch einmal zurück. Ein verunglückter Trickspielzug aber führte zum Fumble und der Gast sicherte sich das Spielgerät. Eine durchaus diskutable Flagge für Passbehinderung sorgte für weitere 15 Yards Strafe und so standen die Gladbacher kurz vor der Endzone. Und das nutzte Mönchengladbach zum Touchdown durch Danny Lange und damit erneut ein ganz enges Spiel. Die Ravens aber reagierten im Stile eines Topteams: Keita brachte einen guten Return bis an die eigene 40. Der lange Pass auf Juju Minuth war knapp überworfen, doch Wedge machte mit einem starken Lauf den ersten Versuch klar. Und diesmal gelang die Kombo Wevelsiep/Minuth perfekt. Wieder ging der Spielmacher tief und Minuth fing den Ball in der Endzone zum 23:14 und nach dem PAT durch Storm stand es mit dem letzten Play der Halbzeit 24:14.
Der Kickoff sah fast aus wie ein Onside-Kick und kam sehr flach und kurz. Die Ravens sicherten den Ball und hatten so eine gute Feldposition unmittelbar vor der Mittellinie. Eine Strafe aber sorgte für Raumverlust und so blieb es bei drei Versuchen und dem Punt. Die Ravens-Defense aber hielt stark und erzwang ihrerseits das 3-and-out an der gegnerischen 15. Der Punt sprang noch vor der Mittelline ins Aus und so kamen Wevelsiep und seine Offense zum nächsten kurzen Feld. Die Ravens marschierten stark und standen nach wenigen Plays an der 12. Wevelsiep nahm den Schuss in die Endzone und da stand Moussa Keita und fing den Ball sicher zum 30:14. Der folgende Kickoff brachte das nächste Bigplay von Nash, denn der Safety holte im Specialteam den Returner an der gegnerischen 15 von den Beinen. Nach einer weiteren sehr strengen Flagge gegen die Ravens war es Max Emmerich mit dem nächsten Bigplay, nämlich einem Sack. Erneut aber brachten Strafen viel Raumgewinn für den Gegner und so wurde der Gast erst kurz vor der Mittellinie gestoppt. Der folgende Punt sprang vorteilhaft für Mönchengladbach und so mussten die Ravens von der eigenen 10 starten. Die aber legten einen sehr guten Drive hin und standen nach guten Läufen von Wedge und Wevelsiep an der Mittellinie. Hier jedoch wurde der Drive gestoppt und Krefeld puntete. Die Defense erzwang das nächste 3-and-out und so gingen die Ravens erneut mit der Offensive ans Werk. Ein Pass durch die Mitte auf Minuth brachte gleich ein First Down und viel mehr und die Ravens standen in der gegnerischen Hälfte. Der nächste starke Pass ging auf Wedge, der einen starken Catch an der gegnerischen 18 brachte. Wevelsiep bediente an der linken Seite erneut den US-Boy und der ging direkt in die Endzone. So marschierten die Raben in drei Plays über 70 Yards und bauten die Führung auf 38:14 (PAT Storm) aus. Die Ravens-Defense war jetzt voll im Spiel und besorgte das nächste 3-and-out. Ein langer Lauf von Wevelsiep und ein schöner Pass auf Keita brachten die Ravens knapp vor die Endzone und das nutzte Lior Volkov, der Mann für die harten Yards, zum nächsten Touchdown und dem 45:14 (PAT Storm). Es war der Schlusspunkt in einem durchaus spannenden Spiel, in dem die Raben am Ende die bessere Qualität in ihren Reihen hatten. Für die Ravens geht es nun Schlag auf Schlag weiter. Am kommenden Samstag geht es zu den Remscheid Amboss, ehe es zwei Wochen später zum Rückrundenabschluss nach Minden geht.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V.
Cheftrainer Marcus Meckes hatte vor dem GFL2-Debüt der VfL Oldenburg Knights angekündigt nicht als Opferlamm nach Lübeck fahren zu wollen und sein Team hielt sich sehr zum Leidwesen der Lübeck Cougars daran. Zwar verloren die Gäste aus Oldenburg das Spiel mit 30:43, konnten dabei aber mehr als überzeugen.

„Nach dem Spiel haben uns die Zuschauer Respekt gezollt, weil sie damit nicht gerechnet haben wie sich der Aufsteiger hier gegen eins der Topteams der Liga präsentiert. Das hat Mut gemacht für die weiteren Spiele“, strahlte Holger Völling (Geschäftsführer Sport) nach dem Spiel. Dem konnte sein Cheftrainer nur zustimmen. „Trotz der Niederlage bin ich sehr zufrieden. Schließlich sind wir neu in der Liga und haben mit einem relativ jungen, unerfahrenen Team gegen ein gestandenes GFL2-Team gespielt“, so Meckes, der vor allem das deutlich höhere Spieltempo in der Liga als entscheidenden Unterschied sieht. „An einigen Stellen war es sogar etwas zu schnell für uns, da müssen wir noch Erfahrung sammeln. Ich bin mir aber sicher das dies nach ein paar Spielen anders aussieht und dann wäre dieses Spiel auch anders ausgegangen“.
So musste man sich nach großem Kampf damit trösten als Aufsteiger nicht hoffnungslos unterlegen gewesen, sondern mit vier Touchdowns sogar noch überaus erfolgreich in die Saison gestartet zu sein. Den ersten Stich setzten allerdings die Gastgeber, bevor Oldenburgs Bester an diesem Tag, Running Back Terry Hunter Jr., für den ersten Touchdown der Knights in der GFL2 sorgte. Darrian Naujoks zeigte sich anschließend auch in der GFL2 gewohnt treffsicher und sorgte für den Ausgleich. Noch vor dem ersten Seitenwechsel gingen die Cougars allerdings erneut in Führung, so dass das erste Viertel mit einem 7:14 Rückstand für die Knights zu Ende ging. Für die ersten Punkte im zweiten Viertel sorgte dann erneut Naujoks. Diesmal mit einem Field Goal. Aber auch die Cougars konnten erneut punkten und bauten den Vorsprung wieder auf 21:10 aus. Noch war die Halbzeit allerdings nicht zu Ende und es sollte sich zeigen, dass man in Lübeck im vergangenen Jahr nicht so genau hingeschaut hatte was die Qualitäten von Quarterback Justus Marterer betrifft. So zeigte man sich überrascht darüber das Marterer nicht nur gute Pässe werfen und Laufspielzüge initiieren kann, sondern auch mal gerne und erfolgreich selbst mit dem Ball läuft. Einer dieser Läufe führte dann unmittelbar vor der Pause zum zweiten Touchdown der Knights und dem 17:21 Pausenstand.
„Wir haben direkt auf die Uhr geschaut. Es war exakt um 16:24 Uhr als die Knights zum ersten Mal in ihrer Geschichte in der GFL2 in Führung gingen“, erinnert sich Völling an den Moment als Terry Hunter gleich im ersten Angriffsspiel der zweiten Halbzeit historisches für die Knights schaffte und sein Team mit seinem zweiten Touchdown mit 23:21 in Führung brachte. Naujoks erhöhte anschließend auf 24:21. Die Cougars zeigten sich aber nur kurz irritiert und antworteten noch vor dem letzten Wechsel mit zwei weiteren Touchdowns, so dass es mit einem 24:34 Rückstand der Knights ins letzte Viertel ging. Hier sorgten dann die Gastgeber mit einem Field Goal, sowie einem weiteren Touchdown wenige Minuten vor dem Ende für die endgültige Entscheidung, bevor Nico Dutschke eine dreiviertel Minute vor dem Ende nach langem Pass von Marterer den 30:43 Endstand herstellte. Fast hätte es in den letzten Sekunden vor dem Spielende sogar noch zu einem weiteren Touchdown gereicht. Der konnte aber von den Cougars in letzter Sekunde ein Meter vor der Endzone abgefangen werden. Nun heißt es für die Knights zwei Wochen Fine Tuning zu machen bevor es nach Rostock zu den Griffins geht.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Bernd Teuber - Oldenburg Knights
Die Rostock Griffins starten mit einem 33:06 Sieg bei den Münster Blackhawks in die Saison 2023. Der Sieg beim Aufsteiger in die GFL 2 war absolut verdient und gibt Selbstbewusstsein für die kommenden Aufgaben.
Jonas Beumer bei seinem ersten Saison Touchdown - Foto: Rostock Griffins
Tolle Kulisse zum Saisonauftakt in Münster, denn über 2000 Gäste waren ins Preußenstadion gekommen. Die Griffins starteten mit einem starken Return von DB #26 Aharon Barnes. Doch die aggressive Defense der Hausherren stoppte den Drive schnell. DerPunt von Jonas Beumer ging an die gegnerische 22yd linie und die von Austin Stubbs gecoachte Wefense, Special Team der Griffins, zeigte einen guten Auftakt mit einem harten Stop des Returners. Auch die Verteidigung der Greifen war gut aufgelegt und erzwang nach 5 plays und einem starken Sack durch DL #95 Gzim Musa einen Punt. Sechs plays später, nach starken Läufen von RB #25 Julian Hagen und auch QB #7 Isaiah Weed, landete der Ball nach einem 35 yd Pass von Weed auf TE #15 Jonas Beumer in der Endzone der Blackhawks. PAT Jonas Beumer gut und die 7:0 Führung.
Anschließend zeigten die Münsteraner, warum sie Aufsteiger in die GFL 2 sind. Ein guter Mix aus Lauf und Pass brachte vier First downs ein und direkt im ersten Play des zweiten Quarters gelang den Blackhawks der Anschluss TD nach Pass und damit erste GFL TD in der Vereinshistorie. Den vorherigen Fehler des Defense Backfields bügelte man direkt wieder im folgenden PAT aus. Aharon Barnes blockte den PAT und DB #2 Dante Anderson trug den Ball über 102 yd in die gegnerische Endzone zur 9:6 Führung.
Erneut ein starker folgender Kickoff Return von Barnes an die Blackhawks 40 über 45 yd, brachte die Greifen Offense in gute Ausgangsposition. Diese nutzte man direkt aus und erneut war es Jonas Beumer, der nicht nur diesen Pass, sondern auch den nächsten Pass zur erfolgreichen Two Point Conversion nutzte, um die Griffins zur 17:06 Führung zu bringen. Nette Anekdote am Rand… die Griffins kickten auf dieser Feldseite kein PAT, da der Ball sonst im Nirgendwo der geschlossenen Baustelle im Stadion verschwunden wäre.
Auch die Defense hatte sich nun eingerichtet und ließ im folgenden Drive der Hausherren nicht viel zu. Nach dem sehr guten Punt der Blackhawks und etlichen Strafen gegen die Hansestädter war es ein in dieser Situation überragender QB Weed, der in schlechter Feldposition einen langen Drive performte. Diesen ließ er dann auch 47 Sekunden vor der Halbzeit selbst durch einen 10 yd Run erfolgreich enden, erneut passte er dann auch noch erfolgreich für zwei weitere Punkte auf RB Hagen. Die 25:06 Führung war gleichzeitig der Halbzeitstand, denn die D ließ einen wieteren Qb Sack durch DL´er #92 Niklas Gudatke und #55 Stefan Schwarz folgen.
Nach drei plays der zweiten Hälfte und Ballbesitz Münster ließ Neuzugang #2 Date Anderson seine Ballhawk Qualitäten aufblitzen und pflückte einen langen Pass des agilen Münsteraner QB´s spektakulär von der Grasnarbe. Den Ballgewinn konnten die Greifen allerdings nicht nutzen, der Angriff geriet etwas ins Stocken. Erneut zeigte Anderson seine Stärken und konnte zwei Pässe abschlagen sowie einen weiteren abfangen. Interception #2 des Tages für die #2. Das war auch fast das Ende des dritten Viertels, Weed führte seine Offense noch an die Münsteraner 17 yd line.Sieben Plays später war es dann erneut die Kombination Weed-Beumer, die einen weiteren TD und auch eine weitere 2Point und die Greifen damit mit 33:06 in Front brachte. Die Greifen kontrollierten nun das Spiel und die Uhr, ein paar gute Aktionen brachten auf beiden Seiten aber keine Punkte mehr aufs Board. So war es QB #7 Arthur Riemer vorbehalten, das Spiel im letzten Drive zu beenden.
Alles in allem gilt zu sagen, dass noch nicht alles nach Wunsch der Verantwortlichen lief und sicher noch das ein oder andere zu verbessern ist. Der Wunsch des Teammanagers Putzier allerdings ging in Erfüllung – erstmal nur gewinnen und gut starten, egal wie…
Nun wartet mit den Oldenburg Knights der nächste Aufsteiger auf die Griffins, die am vergangenen Wochenende ein starkes Spiel bei den Lübeck Cougars ablieferten. Das Highlight Spiel im Ostseestadion steigt dann am 10.06.2023, zu dem die Griffins jetzt schon ca. 7000 Besucher erwarten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Mit 42:14 holt sich das Footballteam vom TuS Wesseling seinen vierten Sieg in Folge und festigt damit den ersten Platz der Verbandsliga-West.
In einer spannenden Begegnung konnten die Blackvenom auf dem Homefield vor ca. 200 Zuschauern gegen die Shamrocks aus Mülheim überzeugen. Bis zur Halbzeit stand es bereits 28:07 für das Seniors Team aus Wesseling. Der Angriff, geführt von Offensive Coordinator (OC) Michael Davis, überzeugte wieder einmal mit starken Pässen und variantenreichen Spielzügen. Die Gäste aus Mülheim verspielten auch ihre nachfolgende Spielserie zu Beginn der zweiten Hälfte, da es der Defense, geführt von Defensive Coordinator (DC) Oliver Tank, vor der eigenen Endzone gleich zweimal gelang, einen Mülheimer Pass abzufangen. Der Angriff der Wesselinger dagegen ging konsequent weiter auf Punktejagd. Im letzten Viertel des Matches konnten die Coaches der Blackvenom auch ihre Rookies zum Einsatz bringen, um ein schlagkräftiges Team zu formieren, was in 14 Tagen bei den Schiefbahn Riders beweisen wird, dass das gesamte Team gewillt ist, diese Erfolgsserie fortzusetzen.
Verantwortlich für den Inhalt: Udo Rath - Blackvenom Wesseling (redaktionell geändert)
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