Seniors
Wer hätte vor 7 Monaten gedacht, dass der Aufsteiger aus Elmshorn vor Saisonbeginn als Geheimfavorit in der GFL 2 gehandelt wird?

Die geographisch günstige Lage im Football-Ballungsgebiet Hamburg-Lübeck-Kiel ermöglichte den Verantwortlichen der Fighting Pirates, ihr Team in der Offseason mit zahlreichen erstligaerfahrenen Spieler zu verstärken. Zudem zählen genau wie bei den Griffins vier Spieler aus dem Mutterland des Sports zum Kader der Piraten. Mit Runningback Khairi Dickson treffen die Griffins sogar auf einen alten Bekannten. Dickson ging im Vorjahr für die Lübeck Cougars auf Touchdownjagd und war einer der auffälligsten Spieler in der Liga.
Genau wie das Rostocker Team absolvierten die Mannen von der Krückau bereits zwei Testspiele, wobei sie gegen die Gelsenkirchen Devils (Aufsteiger 3.Liga) einen ungefährdeten 43 zu 13 Sieg einfahren konnten und der starken Erstligamannschaft aus Kiel trotz einer 7-28 Niederlage lange Paroli bieten konnten. Angeführt wird das Team von Trainerfuchs Jörn Maier, welcher bereits in der NFL Europe aktiv war.
Für die Greifen also keine leichte Aufgabe: „Wir haben die beiden Testspiele der Pirates natürlich ausgewertet. Sie sind ein recht komplettes Team ohne große Schwächen und in ihrer Vorbereitung auch schon ein Stück weiter als manch andere Mannschaft in der Liga. Ich erwarte ein sehr gutes Footballspiel auf Augenhöhe.“ so Head Coach Kuhfeldt.
Ob die Griffins zu diesem Spiel bereits in Bestbesetzung antreten können, wird sich wohl erst am Spieltag selbst entscheiden. Den ein oder anderen angeschlagenen Spieler gibt es noch im Kader der Rostocker und da das Spiel gegen die Pirates den Auftakt zu fünf Spielen in Folge ist, müssen die Trainer da wohl auch sehr vorausschauend handeln. Nichtsdestotrotz hat man sich fest vorgenommen, den Saisonauftakt zu Hause siegreich zu gestalten. Teamcaptain Daniel Engel bringt es auf den Punkt: „Es kann losgehen. Wir sind bereit und freuen uns auf das Spiel!“
Freuen können sich auch auch die GrifFans! Neben der sportlichen Feinkost gibt es zum Saphenion Gameday auch wieder ein bemerkenswertes Rahmenprogramm – dieser besondere Gameday wird präsentiert von Saphenion Venenzentren und im Leichtathletikstadion Rostock stattfinden. Vor dem Spiel ab 14:30 Uhr und in der Halbzeit gibt es Live-Musik von Stamping Feet und NORA. Neben den weiteren Attraktionen wie dem Kinderschminken von Face Painting – Carolin Lück und der Hüpfburg des Förderverein Rostock Griffins e.V. wird euch die Drumline des Neubrandenburger Stadtfanfaren e.V. stilecht unterhalten. Zudem gibt es den „heißen“ Einlauf der Teams um 14:50 Uhr unterstützt von KlangFeuer. Catering wie gewohnt von Max am Meer Kühlungsborn und Parken dank des F.C. Hansa Rostock auf dem VIP 2 Parkplatz.
Es geht wieder los, die Iserlohn Titans beginnen mit einem Heimspiel (Foto: Oliver Jungnitsch)Die Iserlohner haben sich vorgenommen, den Kontrahenten aus der Schwanenstadt das Leben schwer zu machen. Hier hoffen die Gastgeber auf Verstärkung.
Am kommenden Sonntag, den 29. April 2018, absolvieren die Troisdorf Jets ihr erstes Heimspiel der Saison. Zu Gast sind die Bonn Gamecocks.

Wenn die Jets auf ihre Nachbarn aus Bonn treffen, ist Hochspannung vorprogrammiert (Foto: Troisdorf Jets)
Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften liegt schon ein Weilchen zurück. In der Saison 2014 holten sich die Gamecocks (24:21) und die Troisdorf Jets (35:14) zu Hause jeweils einen Sieg gegen das andere Team. Doch das dicke Ende kam für die Troisdorfer Footballer zum Schluss, denn am letzten Spieltag der Zweitligasaison waren mit Bonn, Bielefeld und Troisdorf gleich drei Mannschaften vom Abstieg bedroht. Die Nachbarn aus Bonn sicherten sich damals beim Ligafinale mit einem Unentschieden gegen Hildesheim den Klassenerhalt. In Bielefeld entschied sich später am gleichen Tag das Rennen zu Gunsten der Bulldogs und den Jets blieb 2014 nur der bittere Abstieg in die Regionalliga.
Bis zum vergangenen Jahr waren die Bonner dort noch weiter vertreten, mussten dann aber gemeinsam mit den Essen Assindia Cardinals ebenfalls aus der 2. Bundesliga absteigen. So kommt es, dass sich die Freunde und Fans beider Mannschaften wieder auf ein spannendes Derby freuen dürfen. „Bonn bringt eine Menge Zweitligaerfahrung mit an die Agger, da müssen wir gewarnt sein“, sagt Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Nach dem Spiel in Bielefeld gab es für uns noch einige Fehler zu korrigieren. Wir werden sehen, wie gut uns das unter der Woche gelingt.“
Die Gamecocks haben in der Vorbereitung ein Testspiel gegen die Frankfurt Pirates absolviert. Die Gäste aus der Regionalliga Mitte sicherten sich dabei einen knappen 26:20-Sieg. Was den Spielort für Sonntag angeht, hoffen die Jets weiterhin inständig auf die Freigabe des Hauptrasens im Aggerstadion durch die Stadt Troisdorf. Die Sanierungsarbeiten der Flutlichtmasten schreiten offenbar sehr gut voran und die Wege rund ums Stadion sind bereits wieder für die Öffentlichkeit zugängig. Lediglich der Rasenplatz darf noch nicht wieder betreten werden, da in dieser Woche noch ein letzter Mast instand gesetzt wird.
„Wir sind auf alles vorbereitet und warten nur darauf, dass die Stadt grünes Licht gibt“, so Jets-Präsident Eric Grützenbach. „Gerade beim Derby möchten wir den Zuschauern natürlich etwas bieten. Drücken wir die Daumen!“
Andreas Heinen - Troisdorf Jets
„Men In Blue“ bereits am Samstag zu Hause gegen Remscheid erneut gefordert - Es wurde ein sicherer Auswärtserfolg bei den Gelsenkirchen Devils. Mit 34:0 konnte man das „Derby“ für sich entscheiden. Die Defense ließ erneut keine Punkte des Gegners zu und hielt auch in der hektischen Schlussphase am Ende die Null.

Return von der #10 Dudek (Foto: Dirk Unverferth)
Bereits der erste Angriff der Cardinals fand den Weg in die Endzone der Gastgeber. Es ging druckvoll weiter bei den „Men In Blue“. Die Defense stoppte die Devils und auch der folgende Essener Angriff war wieder erfolgreich. Mit 14:0 nach dem ersten Viertel aus Sicht der Cardinals, war schon jetzt eine Vorentscheidung gefallen.
Im zweiten Viertel verlor das Spiel immer mehr an Fahrt. Die Strafen häuften sich und beide Teams bekamen kaum einmal einen ersten Versuch hin. Erst kurz vor der Pause fanden die Cardinals wieder eine Lücke. Sie tat sich nach einem 30 Yard-Pass auf. Allen Wilson machte sich auf den Weg in die Endzone und ließ sich nicht mehr aufhalten. Der anschließende Kick verfehlte sein Ziel, zu allem Überfluss verletzte sich Kicker Simon Sikorski schwer, der nach dem Kick noch einen unnötigen Tackle bekam. Mit 20:0 war die erste Halbzeit eine überzeugende Vorstellung der Cardinals.
Das Team machte auch gleich da weiter, wo es am Ende der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Der nächste Touchdown war fällig. Diesmal war es die Defense, die sich mit einem Fumble Return Touchdown belohnte und auf 27:0 erhöhte. Es folgten wieder auf beiden Seiten zahlreiche Strafen die den Teams den Spielfluss nahmen. Während die Offense so zunächst ohne weitere Punkte blieb, packte die Defense der „Men In Blue“ zu und eroberte gleich wieder den Ball von den Devils. Daraus resultierte zu Beginn des vierten Viertels der nächste Touchdown der Cardinals zum 34:0. Als die Devils kurz darauf gefährlich nahe an der Essener Endzone auftauchten, war die Defense der „Men In Blue“ hellwach und fing den Pass in die Endzone ab. Es folgenden in der Schlussphase neben einen tollen Punt-Return von Michael Dudek noch zahlreiche Strafen auf beiden Seiten. Am Ende hieß es einen souveränen 34:0 Sieg eingefahren zu haben.
Head Coach Yves Thissen war mit der spielerischen Vorstellung seiner Männer zufrieden: „Mit der Leistung meines Teams bin ich sportlich zufrieden. Das emotionale Niveau, auf welches wir uns herabbegeben haben, hat mir gar nicht gut gefallen. Es gab ein paar Szenen, die einfach nicht auf den Platz gehören. Es waren aber Aktionen einzelner Spieler. Sonst war es aber eine geschlossene Leistung.“
Bereits am kommenden Samstag geht es für die Assindia Cardinals wieder um Punkte. Dann ist im heimischen Sportpark „Am Hallo“ der Remscheid Amboss zu Gast. Kick-off ist um 16 Uhr. Die kurze Phase bis zum Spiel werden die Cardinals wieder mit einer aktiven Pause verbringen. Es gilt kleinere Blessuren auszukurieren und sich auf den neuen Gegner einzustellen. Yves Thissen: „Wir werden die Pause mit den zwei Trainingseinheiten nutzen. Remscheid ist ein völlig anderer Gegner. Sie treten auch mit Importspielern an und haben eine andere Ausrichtung ihres Spiels. Wir werden aber ganz sicher vorbereitet sein.“
Mit zwei Siegen im Rücken gehen die „Men In Blue“ nächsten Samstag in die Partie mit dem Amboss. Man hofft natürlich erneut auf einen gute besuchten Sportpark „Am Hallo“ und lautstarke Unterstützung von den Tribünen.
Die Hamburg Huskies sind mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Bei den Berlin Rebels verloren die Bundesliga-Footballer mit 0:24 (0:0, 0:10, 0:14, 0:0).
Foto: Zelter Media
Im Berliner Mommsenstadion entwickelte sich zunächst ein Spiel, dass vor allem von zupackenden Abwehrreihen auf beiden Seiten dominiert wurde. So endete das erste Quarter dann auch ohne Punkte. Im zweiten Viertel kam Berlin dann besser ins Spiel und konnte ein erfolgreiches Laufspiel aufziehen. So ging es nach einem Berliner Fieldgoal und einem Touchdown mit einer 10:0-Führing für die Rebels in die Pause.
Denn im Gegensatz zu den Berlinern wurde das Huskies-Laufspiel mit Runningback Colby Goodwyn immer früh gestoppt, dazu hatte Quarterback Quentin Williams kaum Anspielstationen auf der Receiver Position. In der zweiten Hälfte dann das identische Bild: Berlin stark mit Läufen, punktete zweimal. Bei den Huskies klappte offensiv nichts. „Wir haben in der Summe kein schlechtes Spiel gemacht, aber heute hat die Abstimmung zwischen unserem Quarterback und seinen Receivern nicht gestimmt“, analysierte Huskies-Headcoach Timothy Speckman nach der Partie. Erst als Berlin zum Ende der Partie einige Backupsauf Feld geschickt hatte, entfalteten sich einige schöne Spielzüge von Quarterback Moritz Maack und den Runningbacks Joshua Jacob und Björn Wunderlich. Und so standen die Huskies 59 Sekunden vor Schluss an der Ein-Yard-Linie der Rebels, der Pass von Maack wurde aber abgewehrt und von einem Rebels-Spieler gesichert – es passte zu diesem gebrauchten Nachmittag der Huskies.
Am nächsten Sonnabend treffen die Huskies in ihrem ersten Heimspiel 2018 im Nordderby auf die Kiel Baltic Hurricanes, die zum Saisonauftakt bei den Cologne Crocodiles mit 14:32 verloren hatten.
Thomas Köhn - Hamburg Huskies
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