Seniors
So hatten sich die Assindia Cardinals das Spiel bei den Cologne Falcons sicher nicht vorgestellt. Ohne eigenem Score blieben die Punkte bei der 0:35 Niederlage in der Domstadt. Zwar musste man auf einige Spieler verzichten, doch passte am Ende einfach zu wenig zusammen, um die Gastgeber überhaupt in Bedrängnis zu bringen.
Assindia Cardinals bleiben ohne Punkte in Köln (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Dirk Unverferth - Assindia Cardinals)
Die „Men In Blue“ legten im vorletzten Saisonspiel einen echten Fehlstart hin. Bereits der erste Angriff der Gastgeber landete in der Endzone der Cardinals. Damit nicht genug, landete danach der erste Pass auch gleich wieder bei den Falcons, die sofort Kapital daraus schlagen konnten und in der nächsten Aktion gleich die nächsten Punkte zum 0:14 erzielen konnten. Es war nicht das Viertel der Cardinals. Köln blieb die meiste Zeit in Ballbesitz und bestimmte mit der Offense das Geschehen.
Wenig überraschend kam es so auch zum 0:21 gleich zu Beginn des 2.Viertels, als die Gastgeber eine lange Angriffsserie vollendeten. Es folgte der erste gute Angriff der Cardinals, Punkte brachte er nicht ein. Köln nutzte den gebrauchten Tag der Essener konsequent aus. Mit dem nächsten Angriff erhöhten die Falcons auf 0:28. Bei den „Men In Blue“ klappte in der ersten Hälfte fast gar nichts.
Die zweite Halbzeit musste eine Steigerung bringen und es wurde tatsächlich vor allem in der Defensive besser. Köln konnte in der Offensive jetzt nicht mehr so einfach zu Raumgewinnen kommen. Ein Fehler im Specialteam begünstigte den letzten Touchdown der Kölner zum 0:35 im dritten Viertel. Danach entwickelte sich eine etwas ausgeglichenere Begegnung, in der es keine weiteren Punkte mehr gab. Von einer guten Leistung waren die Cardinals allerdings weit entfernt. Den dritten Platz hat man mit dieser Niederlage damit leider an die Falcons abtreten müssen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Unverferth - Assindia Cardinals
Drei Wochen vor dem Ende der regulären Saison müssen die Bundesliga-Footballer der Hamburg Huskies noch einmal personell umstellen. Timothy Speckman, der bislang die Doppelrolle von Head Coach und Sportdirektor inne hatte, wird berufsbedingt nur noch als Sportlicher Leiter des GFL-Teams aktiv sein können.

Kirk Heidelberg (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Zelter Media)
„Mit Beginn der neuen Schulzeit hat sich mein Arbeitspensum derart erhöht, das ich neben meinem Job nicht auch noch zwei Aufgaben bei den Huskies schultern kann“, sagt Speckman, der in seinem Hauptberuf als Englisch-Lehrer arbeitet. „Es ist natürlich nicht schön, kurz vor Ende der Saison im Coaching Staff etwas zu verändern, aber meine Arbeit steht natürlich an erster Stelle“.
Zumal die Huskies in ihren Reihen auch schon den Nachfolger von Speckman parat stehen haben: Kirk Heidelberg, bislang als OC aktiv, wird die Schlittenhunde bis zum Saisonende auch als Headcoach betreuen. Speckman: „Bei so einem erfahrenen Coach wie Kirk Heidelberg ist das Team in sehr guten Händen.“ Am kommenden Wochenende warte Hildesheim, dann müssen die Hamburger noch zuhause gegen die Berlin Rebels und auswärts bei den Cologne Crocodiles ran. Heidelberg: „Mit harter Arbeit im Training und viel positiver Energie wollen wir diese Spielzeit doch noch zu einem versöhnlichen Ende bringen.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Thomas Köhn - Hamburg Huskies
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließen die Spieler der Griffins am Samstagabend das Spielfeld beim sechsmaligen Deutschen Meister Düsseldorf Panther. Eine knappe 21-14 Niederlage beim Spitzenreiter hätte dem Minikader der Hansestädter vor dem Spiel wahrscheinlich niemand zugetraut, am Ende war sogar mehr drin.

Archivfoto: Rostock Griffins laufen in Düsseldorf ein (Foto: Nick Jungnitsch)
Besonders defensiv gingen die Greifen stark angeschlagen in die Partie. Nachdem LB Björn Bars nach dem Warm-up die Segel streichen musste und Herbert Whitehurst jr. bereits in der ersten Hälfte verletzt ausschied, blieben HC/DC Christopher Kuhfeldt gerade mal noch 12 Spieler in der Verteidigung übrig. Diese lieferten den Panthern, genauso wie Offensive und Specialteams, einen großen Kampf, der fast belohnt werden sollte.
Nachdem die Panther durch einen souverän vorgetragenen Drive, der noch dazu von zwei Strafen gegen die Rostocker Verteidigung unterstützt wurde, mit 7-0 in Führung gehen konnten, konnterte die Griffins Offensive unmittelbar. Quarterback Christopher Andrews fand seine Anspielstationen, die Running Backs Engel und Schulze erzielten die nötigen Laufyards, und man konnte schnell durch einen schönen Touchdowncatch von Cortez Barber ausgleichen. Durch einen missglückten Snap scheiterte leider der Zusatzpunktversuch.
Nun rührte die Defense der Griffins Beton an und stoppte den Angriff der Rheinländer regelmäßig nach 3 oder 4 Versuchen. Kurz vor der Pause gelang es dann DB/RB Timothy Hayes durch Touchdown und 2-Point Conversion auf 14 zu 7 zu erhöhen. Die Griffins kontrollierten zu diesem Zeitpunkt sensationell das Spiel und gingen mit der Führung in die Pause. Die zweite Hälfte begann mit einem defensiven Schlagabtausch der das Spiel bei gleichem Spielstand weiter offen ließ.
Ob es nun die einsetzende Ermüdung nach der langen Auswärtsfahrt oder die verletzungsbedingten Wechsel waren, die Griffins begannen leider Fehler zu machen. 4 Turnovers in Offensive und Specialteams, von denen eine Interception durch die Düsseldorfer Verteidigung zum Touchdown zurückgetragen werden konnte, waren schlussendlich zu viel, um das Spiel gegen solch einen starken Gegner gewinnen zu können. Aber auch als sich das Blatt zu wenden begann, präsentierten sich das kleine Team der Griffins als funktionierendes Team mit großem Kampfesgeist.
Dementsprechend optimistisch resümierte Head Coach Kuhfeldt : “Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft. Es ist natürlich etwas bitter, da wir schon den Fuß in der Tür zu einem Sieg hatten. Die Defensive hat eine ausgezeichnete Leistung gebracht und unsere Offense hat gezeigt, dass sie gegen die starke Pantherverteidigung über das Feld marschieren kann. Wir müssen jetzt nur noch die Punkte mitnehmen, wenn wir in der entsprechenden Position sind. Wenn wir es in den nächsten 3 Wochen schaffen, nochmal solche Energieleistungen aufs Feld zu bringen, werden wir sicher auch wieder einmal als Sieger vom Platz gehen.“
Bereits am kommenden Samstag kommt es bereits zum Rückspiel gegen die Düsseldorf Panther. Kick Off ist diesmal 17.30 Uhr im Leichtathletikstadion.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock GriffinsDie Troisdorf Jets haben die Tabellenspitze der Regionalliga zurückerobert. Allerdings wurde der 41:17-Sieg bei den Gelsenkirchen Devils teuer erkauft.

Wird lange ausfallen - Nick Meijers (#99, im Bild rechts, Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Marc Junge)
Kurz vor dem Spielende verletzte sich Defense Tackle Nick Meijers ohne gegnerische Einwirkung an der Achillessehne und wird für den Rest der Saison ausfallen. Damit fehlt den Jets ab sofort einer der wichtigsten Spieler in der Defense, der mit seiner physischen Präsenz auf dem Feld, schon den einen oder anderen Gegner zur Verzweiflung getrieben hat. „Das ist für uns ein herber Verlust“, so Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Nick spielt mit so viel Können und Herzblut, da tut es doppelt weh, auf ihn verzichten zu müssen.“
Spielerisch lief es am Anfang alles andere als rund bei den Jets. Die gastgebenden Gelsenkirchen Devils hatten sich vorgenommen, die favorisierten Troisdorfer so gut es geht zu ärgern, was ihnen in der ersten Spielhälfte dann auch hervorragend gelang. Die ersten Punkte des Spiels erzielten die Troisdorf Jets. Nach einem starken Kickoff-Return durch Lukas Hilger brauchte die Jets-Offense nur drei Spielzüge, bis Running Back Philipp „Pepe“ Bürling zum ersten Mal in der Endzone der Devils feiern durfte. Den Extrapunkt kickte Dennis Schwartz durch die Torstangen zum 7:0. Im nächsten Drive verhinderte eine Interception durch die Teufel kurz vor ihrer eigenen Endzone zunächst weitere Punkte für die Jets.
Devils-Quarterback Johannes Werner fand im Anschluss mit seinen langen Pässen immer wieder seine großgewachsenen Wide Receiver Gil Deblaere und Robin Graßmann. So arbeitete sich der Aufsteiger über das gesamte Feld und wurde am Ende für den Kampfgeist belohnt. Werner traf Gil Deblaere in der Jets-Endzone und Kicker Niklas Bossek sorgte mit einem erfolgreichen Extrapunktversuch für den 7:7-Ausgleich.
Während der Touchdown für großen Jubel bei den Gastgebern sorgte, wurden die Mienen an der Troisdorfer Sideline immer länger. Daran änderte zunächst auch nichts die erneute Führung durch Fullback Niklas Hornen, der sich über 3 Yards in die Gelsenkirchener Endzone wuchtete (14:7, PAT Schwartz). Denn die Devils machten mit ihrem Spiel munter weiter und erzielten mit einem Fieldgoal von Niklas Bossek den 10:14-Anschluss.
Doch die Halbzeitansprache vom Troisdorfer Cheftrainer Andreas Heinen hatte offenbar Wirkung gezeigt, denn seine Spieler schienen in Offense, Defense und vor allem in den Special Teams von nun an wie ausgewechselt. Zunächst sorgte die hellwache Jets-Verteidigung für ein Turnover on Downs bei den Devils kurz vor deren Endzone. Solch ein Geschenk sackten die Jets natürlich gerne ein und Pepe Bürling erhöhten den Spielstand mit Touchdown Nummer Zwei auf 21:10 (PAT Schwartz).
Beim anschließenden Kickoff-Return fumbelten die Gelsenkirchener den Ball, den Matthias Berger in guter Feldposition für Troisdorf sicherte. Auch hier ließen die Jets ihre Chance nicht ungenutzt und Quarterback Jannik Nowak bewegte das Leder-Ei umringt von seiner bulligen Offense Line in die Endzone der Devils (28:10, PAT Schwartz). Die Defense der Jets ließ dem Gegner nun immer weniger Raum und sorgte mit einem knackigen Quarterback Sack durch Michael Wieland dafür, dass die Troisdorfer schnell wieder in Ballbesitz kamen. Mit einem Trickspielzug überrumpelte der blitzschnelle Pepe Bürling dann die gegnerische Verteidigung und sicherte sich seinen dritten Touchdown des Tages zur 35:10-Führung (PAT Schwartz). Mit einem Touchdown-Pass auf Wide Receiver Fabian Bach gelang es Quarterback Jannik Nowak dann endlich auch die solide Passverteidigung der Gastgeber zu knacken (41:10). Den anschließenden Extrapunktversuch konnten die Devils stoppen.
Im Anschluss schickten die Jets ihre zweite Garde aufs Feld, was zu kleineren Abstimmungsfehler führte. Diese nutzen die Gelsenkirchen Devils gekonnt aus und Gil Deblaere durfte sich über den Ehrentreffer zum 17:41 freuen (PAT Bossek). Bei diesem Spielstand blieb es letztlich auch, da ein abschließender Fieldgoalversuch durch Dennis Schwartz etwas zu kurz geriet und damit keine Punkte mehr einbrachte.
Die Jets haben nun keine Verschnaufpause mehr, denn gleich am kommenden Sonntag erwarten die Troisdorfer Footballer die Cologne Falcons zum Heimspiel im Aggerstadion (Kickoff 15 Uhr).
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Club Troisdorf Jets e.V. - Andreas Heinen
Bei bestem Footballwetter sahen 3.140 Footballfans ein Team der New Yorker Lions, welches den Hildesheim Invaders im diesjährigen Rückspiel des Niedersachsenduells, zu keinem Zeitpunkt der Partie auch nur den Hauch einer Chance gab. Nach vier gespielten Quarter im Braunschweiger Eintracht Stadion, stand ein deutliches 49:0 (14:0; 14:0; 7:0; 14:0) auf der Anzeigetafel und das Team von Head Coach Troy Tomlin bleibt weiter auf dem Weg in Richtung Nordmeisterschaft und Heimrecht in den Play-Offs.

RB #33 Tobais Nick erzielte seinen ersten Touchdown als Löwe (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Fabian Uebe / New Yorker Lions)
Trotz einer nicht unerheblichen Anzahl von Spieler-Ausfällen und dem plötzlichen Tod der im Braunschweiger Football prägenden Persönlichkeit, Fr. Anne-Gret „Keili“ Keil am vergangenen Wochenende, welcher einen großen emotionalen Einfluss auf das gesamte Team der New Yorker Lions und des 1. FFC Braunschweig hatte, war die Mannschaft der Löwen von Beginn konzentriert am Werk. Nachdem Kick-Off der Lions durch Tom van Duijn, bekam der Angriff der Hildesheim Invaders gleich die Stärke der Braunschweiger Defense zu spüren, welche sich über das gesamte Spiel fortführen sollte.
Bereits nach nur wenigen Spielzügen der Gäste war Schluss und man musste sich per Punt vom Angriffsrecht trennen. Besser lief es für den Angriff der Hausherren.
Mit Pässen von Spielmacher Jadrian Clark auf seine Receiver Nathaniel Morris, Nicolai Schumann und Niklas Römer, ging es schnell bis tief in die Hälfte der Gäste aus Hildesheim voran. Doch bei einem weiteren Passversuch vom Braunschweiger Quarterback auf seinen Ballfänger N. Schumann, war es Invaders Passverteidiger Jeffrey Juurlink, der den Spielzug erkannte, den Ball vor den fangbereiten Händen des Löwen Receivers abfing und bis zur Mittellinie zurücktrug. Was zu diesem Zeitpunkt auf Seiten der Gäste noch niemand ahnte, war die Tatsache, dass diese Aktion die spektakulärste und beste Aktion des gesamten Spiels sein sollte, denn fortan bestimmten nur noch die New Yorker Lions das Spiel.
Der folgende Drive der Gäste, angeführt vom Hildesheimer Spielmacher Tyler Johnson, endete nach einem Quarterback Sack von Jakob Schridde und einer folgenden Interception von Pierre Courageux schnell. Jakob Schridde steht nun mit insgesamt 70 Sacks auf Platz 1 in der All Time Liste der Lions und hat damit den bisherigen Rekordhalter und ehemaligen Spieler der Lions, Robert Flickinger, überholt. Der Angriff der Braunschweiger fackelte ebenfalls nicht lange und benötige nur drei Spielzüge bis zur ersten Führung. Einem 44 Yard Lauf von David McCants, folgte ein 11 Yard Pass von J. Clark auf N. Morris und ein weiterer 15 Yard Pass des Spielmachers der Lions auf Justus Holtz zum 7:0 (PAT T. Goebel).
Auch der nächste Score der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem weiteren Stopp der Lions Defense, welcher mit einem Punt der Invaders endete, war es Nathaniel Morris, dieses Mal als Punt Returner aktiv, der den Ball über 65 Yard zum 14:0 (PAT T. Goebel) in die Endzone der Gäste zurücktrug. Weiter ging es mit dem zweiten Spielviertel und einem weiteren Punt der Hildesheim Invaders. Abermals war es David McCants, der mit einem 25 Yard Lauf den nächsten erfolgreichen Drive der Lions einleitete. Es folgten drei vollständige Pässe von J. Clark auf Niklas Römer, ehe es erneut David McCants überlassen war, mit einem weiteren Lauf über 8 Yards den Spielstand auf 21:0 (PAT T. Goebel) zu erhöhen. Bis zur Halbzeitpause änderte sich im weiteren Spielverlauf nicht viel. Die Verteidigung der New Yorker Lions hatte weiterhin den Angriff der Hildesheim Invaders im Griff und ließ nichts zu. Die Offense der Hausherren ihrerseits bestimmte das Spiel und die Spieluhr. Yard um Yard führte Jadrian Clark sein Team über das Feld und variierte nicht nur in seinen Anspielstationen, sondern auch zwischen Lauf und Passspiel mit viel Übersicht. So war es nur eine Frage Zeit, bis die Löwen ein weiteres Mal punkten würden.
Verantwortlich für das 28:0 (PAT T. Goebel) war die Kombination J. Clark auf N. Römer, mit einem Pass über fünf Yard. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause, welche mit einer letzten Defenseaktion der Braunschweiger, in Person von Adam Roszkowski mit einem weiteren Sack gegen den Hildesheimer Spielmacher, eingeläutet wurde. Nach der Pause ließen es die Lions etwas ruhiger angehen und benötigten nahezu das gesamte dritte Spielviertel, um der Invaders Endzone wieder näher zu kommen.
Nach einem wiederholten starken Auftritt der Löwen Defense und einem verunglückten Punt der Hildesheimer, welcher nur bis an die eigene 28 Yard Linie ging, war es wieder David McCants mit einem 11 Yard Lauf, der die nächsten Punkte vorbereitete. Final für das 35:0 (PAT T. Goebel) zeichnete sich Nicolai Schumann verantwortlich, der einen 17 Yard Pass von Jadrian Clark in die Endzone der Gäste trug. Spätestens jetzt begannen die Löwen auf den verschiedensten Positionen und auf beiden Seiten des Balls, zu wechseln. Einen Abbruch im Spielfluss der New Yorker Lions gab es nicht.
Nach wie vor gab sich die Verteidigung der Braunschweiger keine Blöße und hielt ihre Weste blütenweiß. Aber auch der Angriff, jetzt unter der Regie von Tom van Duijn als Quarterback, agierte nahezu fehlerlos. Läufe über Tobias Nick und Pässe von T. van Duijn auf Samuel Grotz, Christoph Oetken und Paul Bogdann, führten die Lions bis auf ein Yard an die Endzone der Invaders heran. Das 42:0 (PAT T. Goebel) erzielte Spielmacher Tom van Duijn selbst. Doch damit noch nicht genug. Nach einer weiteren Interception der Lions Defense, dieses Mal in Person von Tim Unger, übernahm nicht nur Mike Friese als Spielmacher, sondern auch Runningback Tobias Nick bekam endlich seine wohlverdiente Chance, auf die ersten Punkte im Jersey der Lions. Yard um Yard machte die #33 der Lions gut und durfte schließlich, bei noch etwas weniger als zwei Minuten verbleibender Spielzeit, mit einem fünf Yard Touchdown-Lauf den 49:0 (PAT T. Goebel) Endstand herstellen.
Mit diesem deutlichen Sieg bleiben die New Yorker Lions klar auf dem ersten Platz in der GFL Nord und haben den erneuten Nordmeistertitel und das damit verbundene Heimrecht in den Play-Offs, in der eigenen Hand. Das wohl vorentscheidende Spiel der regulären Saison für die Löwen, steht in der nächste Woche beim Auswärtsspiel in Berlin bei den Rebels auf dem Programm. Die Rebels haben den Lions die bisher einzige Niederlage der Saison beigebracht und kämpfen ihrerseits noch um das Heimrecht, zumindest in der ersten Runde, der anstehenden Play-Offs.
14:00 65 Yard Punt-Return-TD N. Morris (PAT T. Goebel)
21:00 8 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
28:00 5 Yard TD-Pass J. Clark auf N. Römer (PAT T. Goebel)
35:00 17 Yard TD-Pass J. Clark auf N. Schumann (PAT T. Goebel)
42:00 1 Yard TD-Lauf T. van Duijn (PAT T. Goebel)
49:00 5 Yard TD-Lauf T. Nick (PAT T. Goebel)
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