Seniors
Am gestrigen Samstag, den 24.06.2023, fand ein spannendes Spiel in der American Football Landesliga zwischen den Lüdenscheid Lightnings und den Bochum Rebels statt. Die Lightnings hatten zuvor zwei Niederlagen in Folge hinnehmen müssen und waren daher auf der Suche nach einem Sieg. Das Spiel wurde vor rund 530 Zuschauern ausgetragen und fand bei sehr warmen Temperaturen statt, was für die Spieler eine zusätzliche Herausforderung darstellte.
David Rickert (mit Ball) erzielte für die Gäste zwei Touchdowns - Foto: Oliver Jungnitsch
Das Spiel begann um 15:00 Uhr mit dem Kickoff der Bochum Rebels. Die Lüdenscheider starteten ihren ersten Drive mit Läufen von Running Back Jan Berger mit der Trikotnummer 44. In der Anfangsphase des Spiels zeigten beide Teams eine starke Leistung in der Verteidigung.
Es folgten einige aufregende Szenen auf dem Spielfeld, darunter ein Fumble sowohl von den Rebels als auch von den Lightnings. Moritz Lohrmann von den Rebels nutzte den Fehler der Lüdenscheider aus und erzielte einen Touchdown zur 0:7 Führung für Bochum (Extrapunkt durch Dominik Falk).
Im zweiten Viertel gelang es den Gastgebern, sich zurückzukämpfen. So gelang den Lightnings ein Field Goal durch Jannik Sleuber mit der Nummer 17. Jan Heering mit der Nummer 47 erlief einen kurzen Touchdown, allerdings wurde der Extrapunkt blockiert. Kurz vor der Halbzeit konnte Steuber als Wide Receiver einen weiten Pass fangen und in die Endzone der Rebels tragen, was zu einem Halbzeitstand von 15:7 für Lüdenscheid führte. Auch hier wurde der Extrapunkt von Bochum blockiert. Nach der Halbzeitpause erhöhte Jan Berger mit einem Touchdown-Lauf auf 23:7 für die Lightnings. Der Two-Point-Conversion-Versuch wurde erfolgreich von Kevin Schmidlin abgeschlossen. Die Bochum Rebels ließen jedoch nicht locker und konnten durch zwei Touchdowns von Running Back David Richert mit der Nummer 33 auf 23:20 verkürzen. Besonders beeindruckend war ein 65-Yard-Lauf von Richert in die Endzone der Lightnings. Dennoch reichte es nicht für die Rebels, das Spiel zu drehen. Am Ende behielten die Lüdenscheid Lightnings die Oberhand und gewannen mit einem Endstand von 35:20. Für beide Teams geht es nun in die verdiente Sommerpause, in der sie sich auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten können.
Nach dem Spiel äußerte sich Lightnings Head Coach Guido Zink so: „Auf jeden Fall war es ein aufreibendes Spiel, und beide Teams haben sich nichts geschenkt. Letztendlich war es ein hart erkämpfter Sieg. Unsere Defense hat in der ersten Halbzeit einen großartigen Job gemacht und uns im Spiel gehalten. Außerdem konnten wir diesmal auch unser Passspiel einsetzen, was uns im vorherigen Spiel leider gefehlt hat. Dadurch ist auch unsere Offense immer besser ins Spiel gekommen. Unser Team hat bis zur letzten Sekunde gekämpft, und mit einer geschlossenen Teamleistung haben wir meiner Meinung nach den Sieg verdient. Ich bin sehr stolz auf die Reaktion, die das Team nach unseren letzten zwei Niederlagen gezeigt hat. Jetzt folgt die wohlverdiente Sommerpause, und danach werden wir unsere Aufmerksamkeit auf das Rückspiel gegen die Titans richten. Mit ihnen haben wir noch eine Rechnung offen, und wir werden alles geben, um uns zu revanchieren.“
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Am kommenden Sonntag, den 25. Juni 2023, steht in der European League of Football (ELF) ein spannungsgeladenes Derby an: Die Cologne Centurions treffen im heimischen Sportpark Höhenberg auf die Düsseldorf Rheinfire. Die Rheinfire präsentieren sich bisher makellos und gelten als einer der Titelanwärter in der ELF. Doch dieses Spiel verspricht nicht nur aufgrund der sportlichen Rivalität Brisanz, sondern auch aufgrund der engen Verbindung beider Teams.
Cologne Centurions fordern ungeschlagene Düsseldorf Rheinfire heraus - Foto: Oliver Jungnitsch
Viele Spieler haben in der Vergangenheit den Verein gewechselt und sind nun in den Reihen der Rheinfire zu finden. Dadurch kennen sich beide Mannschaften bestens und wissen um die Stärken und Schwächen des jeweiligen Gegners. Doch trotz der Favoritenrolle der Rheinfire bleibt ihr Head Coach Jim Tomsula vorsichtig und betont, dass jedes Spiel in der ELF absolute Vorbereitung und vollen Einsatz erfordert, um erfolgreich zu sein.
Besonders interessant wird das Duell durch den neuen Quarterback der Cologne Centurions, Judd Erickson. Wie bereits berichtet, hat der talentierte Spielmacher das Team verstärkt und wird nun gegen die Rheinfire sein Können unter Beweis stellen. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich Erickson in diesem wichtigen Spiel präsentieren wird.
Neben der sportlichen Bedeutung des Derbys erwartet die Zuschauer im Sportpark Höhenberg ein ganz besonderes Rahmenprogramm. Bereits um 14:00 Uhr startet die Pregame Party, bei der die Fans sich auf das bevorstehende Spiel einstimmen können. Der Einlass beginnt um 15:00 Uhr, und um 16:00 Uhr wird die Pregame Show mit Kuhl un de Gang für zusätzliche Unterhaltung sorgen.
In der Halbzeitpause erwartet die Zuschauer ein spannendes Interview. Als Gäste begrüßen wir die Familie St. Brown, bestehend aus Miriam und John sowie ihren Söhnen Amon-Ra, der für die Detroit Lions im Pro Bowl spielt, Equanimeous, der bei den Chicago Bears aktiv ist, und Osiris. Die Familie St. Brown wird interessante Einblicke in ihre sportliche Karriere und ihr familiäres Verhältnis geben.
Das Derby zwischen den Cologne Centurions und den Düsseldorf Rheinfire verspricht also packende Football-Action und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die Fans. Der Kickoff erfolgt um 16:25 Uhr, doch bereits vorher können die Anhänger bei der Pregame Party und der Pregame Show mit Kuhl un de Gang die Atmosphäre genießen. Wir sind vor Ort und werden einen Spielbericht mit vielen Fotos im Anschluss der Begegnung veröffentlichen.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Die Sommerpause ist endlich in Sicht: Nach sechs Spielen in sechs Wochen, davon die letzten drei auswärts, beschliessen die Men in Blue nun am kommenden Sonntag (25.6., KickOff 15 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die Troisdorf Jets das zweite Saisondrittel. Als eines von drei Teams, die erst eine Saisonniederlage aufweisen, sind die Jets eine grosse Hürde auf dem Weg zum Saisonziel der Cardinals.
Assindia Cardinals empfangen die starken Troisdorf Jets - Foto: Oliver Jungnitsch
Für die Men in Blue ist ganz klar: Möchte man das Saisonziel „Wiederaufstieg“ noch erreichen, muss man zuerst die eigenen Spiele gewinnen. Dass das gegen die Jets nicht einfach werden dürfte, ist allen bewusst - bislang mussten die Footballer von der Agger nur eine Saisonniederlage (bei den Bonn Gamecocks) hinnehmen. Da an der Tabellenspitze aktuell drei Teams mit nur einer Niederlage stehen, sind die Cardinals ausserdem darauf angewiesen, dass sich die Spitzenteams gegenseitig im letzten Saisondrittel noch Punkte wegnehmen.
Die Partie wird vor heimischer Kulisse im Sportpark „Am Hallo“ ausgetragen. Gameday-Tickets können ausschließlich online und bis eine Stunde nach Kick-Off unter www.assindia-cardinals.de/tickets/ erworben werden. Preise: Vollzahler 10€, ermäßigt (Schüler und Studenten) 7€, Kinder bis zum 10. Lebensjahr haben freien Eintritt.
Unzählige Begegnungen in allen Altersklassen haben die Cardinals gegen die Jets ausgetragen. So trafen in dieser Saison bereits die U13- und U19-Teams (letztere in einem Testspiel) aufeinander. Die letzten Duelle der Herrenteams gab es im Jahr 2018, beide Male konnten die Jets siegreich bleiben. Mit rund 4 Scores im Durchschnitt ist das Team von der Agger solide unterwegs und baut auch auf eine zuverlässige Defense. Nur gut 10 Punkte haben sie im Durchschnitt pro Spiel zugelassen.
Bernd Janzen, der Head Coach der Cardinals sagt zum Spiel: „Wir sind froh, dass wir zwei wichtige Punkte aus Köln mitnehmen konnten – unter erschwerten Bedingungen, weil wir doch relativ viele Spieler vermisst haben. Dann kam noch die Verletzung von Lennart Eßer im Laufe des Spiels dazu. Es war ein kampfbetontes Spiel, unsere Jungs haben gut dagegengehalten – auch unter den äußeren Bedingungen. Die zwei Punkte waren wichtig fürs Team und für die Stimmung. Am Sonntag haben wir die Troisdorf Jets zu Besuch – ein alt-eingesessenes Team, das schon lange seine Kreise zieht und auch schon in der GFL2 gespielt hat. Sie sind schon ewig dabei, gut ausgebildet. Wir werden uns schon auf den Hosenboden setzen müssen, wenn wir sie schlagen wollen. Das ist aber nicht unmöglich. Sie haben bislang ein Spiel verloren gegen Bonn. Wenn wir sie schlagen, haben wir immer noch eine Chance, das ausgegebene Saisonziel zu erreichen.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Roland Schicho - Essen Assindia Cardinals (redaktionell geändert)
Am kommenden Samstag, 24. Juni 2023 treten die Solingen Paladins zum 4. Spiel der GFL2-Saison in Münster bei den Blackhawks an. Es wird die erste Begegnung der beiden Teams in der Geschichte sein, denn bislang standen die Paladins lediglich dem Lokalrivalen Münster Mammuts zu Oberligazeiten gegenüber. Ehemals war das Spiel für den 22. Juli 2023 angesetzt und aus organisatorischen Gründen von den Gastgebern nun vorverlegt worden.
Die Solingen Paladins reisen zum Auswärtsspiel nach Münster - Foto: Oliver Jungnitsch
Nach dem Sieg gegen die Langenfeld Longhorns am vergangenen Wochenende steht für das Team von Headcoach Klaudiusz Cholewinski wieder eine Regenerationsphase an. Zu viele angeschlagene und zum Teil schwerer verletzte Spieler meldeten sich nach dem äußerst intensiven Derby bei der medizinischen Abteilung der Klingenstädter. Gedanken macht sich Offensive Coordinator Carsten Schumacher aktuell auch um seinen Quarterback Tom van Duijn: „Tom hatte sich kurz vor der Halbzeit eine Verletzung am Fuß zugezogen und konnte das Spiel nur unter größten Schmerzen zu Ende bringen. Wir gehen davon aus, dass er am Samstag spielen kann, aber die Entscheidung über seinen Einsatz werden wir erst kurz vor dem Anpfiff treffen. Das beeinflusst natürlich unsere Vorbereitung auf Münster stark.“
Definitiv werden Till Enstipp und Alexander Tischer weiterhin ausfallen. Fortschritte machen hingegen Felix Losch und Leon Püttbach. Die Münster Blackhawks sind einer der beiden Aufsteiger in die GFL2 und haben bei ihren bisherigen Auftritten durchaus für Furore gesorgt. Zwar stehen bislang nur drei Niederlagen in der Statistik, jedoch waren sie meist auf Augenhöhe und konnten ihre Begegnungen selbst gegen Ligaprimus Hildesheim bis kurz vor Schluss offenhalten. Die Blackhawks verfügen über ein sehr ausgeglichenes Team und überzeugten bislang durch ihr abwechslungsreiches Playcalling.
Stadion: Preußenstadion, Münster
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
Der Stachel der Enttäuschung, er sitzt noch immer tief bei den Minden Wolves. Nicht angesichts der ersten Niederlage in einem Punktspiel, sondern vor allen Dingen aufgrund der Art und Weise, wie man sich den Krefeld Ravens im Topspiel hat geschlagen geben müssen. „Wir konnten so gut wie nie zeigen, was in uns steckt. Unsere Fehlerquote war einfach viel zu hoch, um ein gleichwertiger Gegner sein zu können“, blickt Headcoach Phil Gamble zurück. Besserung verspricht er für den Hinrundenabschluss, der die American Footballer der DJK Dom am Samstag nach Münster führt. KickOff bei den Mammuts ist um 16 Uhr.
Minden Wolves - Foto: Oliver Jungnitsch
„Wir haben in den beiden Trainingseinheiten nach dem letzten Spiel viel miteinander gesprochen, haben deutlich auf unsere Fehler hingewiesen und versucht alles aufzuarbeiten. Und natürlich haben wir gerade an den offenbarten Schwachstellen gearbeitet“, so Gamble.
Der wird bei den Mammuts allerdings auf den einen oder anderen Spieler verzichten müssen, der sich nach Samstag in den Urlaub verabschiedet hat. Denn ursprünglich sollte das Gastspiel in Münster am 9. Mai stattfinden, wurde auf Wunsch der Gastgeber aber auf den 24. Juni verschoben. „Da waren aber leider schon einige Urlaube gebucht.“
Nichtsdestotrotz zählt für das Wolfsrudel nur ein Sieg. „Wir fahren sicherlich als Favorit dorthin und wollen dieser Rolle natürlich auch gerecht werden.“ Im Jahr ihres 40-jähriges Bestehens, womit sie das zweitälteste noch aktive Footballteam Deutschlands sind, hätten sie gern den dritten Platz aus dem Vorjahr bestätigt. Aktuell aber messen sich die Münsteraner mit den Teams aus Dortmund, Aachen und Remscheid im Kampf um den Klassenverbleib.
„Ich hoffe, dass alle Spieler wieder mit gehobenem Kopf die Aufgabe angehen. Auch wenn wir Favorit sind, so wird das kein Spaziergang“, erwartet Phil Gamble dennoch die passende Antwort auf die erste Niederlage. „Aufstehen, Mund abputzen und unser Spiel machen. Dann können wir anschließend mit toller Bilanz als Tabellenzweiter in die Sommerpause gehen“, so der Mindener Headcoach.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
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