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Am kommenden Samstag empfängt der AFC Remscheid Amboss am 8. Spieltag der Oberliga NRW die Wuppertal Greyhounds. Kickoff im Stadion Reinshagen ist um 15 Uhr, Tickets kosten 6,- Euro, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Unterstützt wird der Amboss wieder von seinen Cheerleadern an der Sideline, die auch vor dem Spiel und in der Pause für die Unterhaltung der Zuschauer sorgen.
Amboss erwartet Greyhounds zum Derby - Foto: CEPD Sports
Im Vergleich zum Hinspiel hat sich wenig geändert – und doch so viel. Der Amboss wähnt sich im Bergischen Derby gegen die Wuppertal Greyhounds einmal mehr in der Rolle des Außenseiters. Und so sagt Amboss-Cheftrainer Paolo Bizzarri in ähnlichen Worten wie vor dem Saisonauftakt vor vier Monaten: “Wir müssen nichts beweisen. Wuppertal will aufsteigen, sie sind in der Pflicht.“ So war es auch schon vor der 12:19-Hinspielniederlage, bei der der Amboss sich in Wuppertal teuer verkaufte und dem Gegner den knappsten Sieg der bisherigen Saison abrang.
So wenig sich auch in den Erwartungen vor dem Duell geändert hat, so sehr ist die Saison bereits fortgeschritten. Der Amboss hat bereits vor vier Wochen sein Saisonziel erreicht. Nach dem Auswärtserfolg zum Rückrundenauftakt bei den Aachen Vampires war der Klassenerhalt bereits frühzeitig eingetütet. Der Gegner ringt derweil noch mit den eigenen Saisonzielen und droht den Aufstieg in die Regionalliga nach der eigenen Hinspielniederlage gegen die Krefeld Ravens zu verpassen. Eine Niederlage im Derby beim Amboss können sich die von Albert Thüssing trainierten Greyhounds nicht leisten, dann läge der mögliche Aufstieg nicht mehr in den eigenen Händen. Entsprechend groß ist der Druck, der auf den Gästen lastet.
Der Amboss hingegen kann im dritten Heimspiel der Saison vollkommen befreit aufspielen. Ehrgeizig ist Bizzarri trotzdem: “Ich will jedes Spiel gewinnen und wir werden Wuppertal vier Quarter lang auf den Sack gehen“, sagt der Head Coach, der auch an die Chance seines Teams trotz der Verletztenmisere glaubt: “Wenn alle Mann an Bord sind, die wir aktuell noch haben, dann können wir mehr als mitspielen“, so Bizzarri, der insbesondere auf die Rückkehr von Wide Receiver Christoph Henkel hofft, der bei der letzten Auswärtsniederlage bei den Münster Mammuts nicht zur Verfügung gestanden hatte. Er schränkt aber auch ein: “Das klappt aber nur, wenn wir als Einheit funktionieren.“
Derweil verzichten muss Bizzarri weiterhin auf die Dienste von Quarterback Tom Schröder, der noch immer an einer noch in der Hinrunde erlittenen Oberschenkelverletzung laboriert. Auch Tommy Le Pongsagorn steht nicht mehr zur Verfügung. Beim Tight End war bereits zu seiner Amboss-Rückkehr im Frühjahr klar, dass er aus privaten Gründen vermutlich nur in der Hinserie dabei sein würde – nun waren es sogar zwei Partien mehr. Dafür steht Tobias Picard wieder im Kader. Auf den nominellen Backup-Quarterback kommen wohl auch gleich große Aufgaben zu, soll er gegen die Greyhounds doch Schröder vertreten. Außerdem wieder im Kader ist Emre Tastan. Der aggressive Defensive Tackle hatte einige Jahre mit dem Football pausiert und steht gegen die Greyhounds erstmals wieder auf dem Feld.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
Nach dem 41:6 Sieg in Brilon reisen die Black Barons voller Selbstbewusstsein zum Derby nach Recklinghausen.

Am Samstag den 10.10. um 15:00 Uhr treten die Barons bei den Recklinghausen Chargers an und wollen sich für die knappe 14:0 Hinspielniederlage revanchieren.
“Der Sieg gegen Brilon, lässt uns natürlich etwas entspannter ins Spiel gehen. Es war schon im Hinspiel eine knappe Angelegenheit. Die Chargers sind sicherlich der Favorit, aber wir rechnen uns durchaus eine Chance aus, dafür brauchen wir aber wieder eine Topleistung am Samstag“, sagt Head Coach Kai Uwe Weitz.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons
Die Cologne Centurions und Headcoach Frank Roser gehen künftig getrennte Wege.
Headcoach Frank Roser verlässt die Cologne Centurions - Foto: Oliver Jungnitsch
Nach dem siegreichen Saisonabschluss in Istanbul erklärte Roser Team und Staff mit emotionalen Worten, dass er im kommenden Jahr nicht mehr Trainer der Centurions sein wird: „Ich rede nicht gerne über „hätte und was wäre wenn“, aber für mich war in der Saison 2022 viel mehr drin. Wir haben eine sehr guten Start hingelegt und in den ersten drei Spielen auch gegen zwei Playoff-Teilnehmer gezeigt, was in uns steckt“ sagte der Coach. „Es sind leider auch einige Dinge schief gegangen und dann ist es uns nicht gelungen, konstant das zu zeigen, was wir können. Das haben andere Teams besser gemacht und dann auch verdient gegen uns gewonnen.Ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance hatte, die Cologne Centurions 2022 als Head Coach anzuführen. Tröstlich ist für mich, dass es unsere Offense in die Top-Five der Liga geschafft hat und unser Quaterback Jan Weinreich die drittbesten Werte der ELF erreicht hat. Und ich freue mich sehr für unsere beiden Spieler Flamur Simon und Leander Wiegand, die nun die Möglichkeit haben, im NFL-Combine in London zu zeigen, was in ihnen steckt. Football ist für mich nicht nur gewinnen und verlieren. Ich verstehe zwar, dass man daran gemessen wird, aber es ist nicht, was einen als Spieler, Coach und als Mensch auszeichnet. Was uns auszeichnet ist, wie wir mit Siegen und Niederlagen umgehen. Ich habe hier so viel mehr gesehen, als nur Football, ich habe Menschen erlebt, die wirklich alles geben, egal ob in guten oder in lehrreichen Zeiten. Nicht alle haben das getan – leider - aber viele. Und das bedeutet mir sehr viel und ist auch der Grund, warum ich Coaching liebe. Ich habe hier in Köln viele tolle Menschen kennengelernt und dafür bin ich sehr dankbar. Diese Dinge werde ich in meinem Herzen behalten. Auch ich selber habe viele Fehler gemacht und werde reflektieren und daraus lernen. Ich habe mich dazu entschieden als Head Coach zurückzutreten und erstmal wieder in meine Heimat zurückzukehren. Ich möchte zunächst meiner Leidenschaft und meiner Selbstständigkeit im Bereich Breathwork und Coaching nachgehen.“
Mit großem Bedauern reagieren Verantwortliche und Spieler der Centurions auf den Rückzug Rosers. General Manager David Drane dankte dem Coach für sein großes Engagement: „Frank hat sich leider entschlossen, als Cheftrainer unserer Mannschaft zurückzutreten. Wir sind ihm sehr dankbar für die harte Arbeit und sein Engagement in dieser schwierigen Saison. Er ist einer der besten Trainer in Europa und wer weiß, wohin ihn seine Reise noch führen wird. Wir sind einfach nur froh, dass wir ihn als Cheftrainer hatten. Seine Ansprachen vor dem Spiel waren legendär, und ich bin mir sicher, dass die gesamte Mannschaft und der Stab ihn vermissen werden. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft! Es wird immer einen Platz für ihn in unserem Stadion geben!“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Manfred Damaschke - Cologne Centurions
Zum sechsten und letzten Heimspiel in der European League of Football Saison empfängt Rhein Fire am Sonntag (4. September 2022, 15 Uhr) die Leipzig Kings in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena. Dabei kämpft Rhein Fire nicht nur gegen die Kings, sondern im Fernduell auch gegen die Tirol Raiders und Berlin Thunder um den letzten Playoff Platz. Diesen kann Rhein Fire allerdings nur noch dann einnehmen, wenn Berlin Thunder zu Hause die Tirol Raiders besiegt und Rhein Fire hoch gewinnt. Mindestens 32 Punkte Unterschied sind dazu erforderlich, plus die Punktedifferenz des Spiels Thunder gegen Raiders.
Letztes Heimspiel der Premierensaison - Foto: Oliver Jungnitsch
Auf was für ein Leipziger Team Fire am Sonntag trifft, kann man aktuell kaum vorhersagen. Mit Gabriel Cunningham werden die Gäste am Sonntag bereits verletzungsbedingt ihrem dritten Quarterback der Saison vertrauen. Der ist nicht nur selbst sehr mobil, in Stuttgart war er mit 14 Rushes für 150 Yards Raunmgewinn erfolgreichster Runningback seines Teams. Sondern hat mit Seantavius Jones, der 2022 54 Pässe für 870 Yards und 12 Touchowns gefangen hat, und dem Franzosen Anthony Dable-Wolf (51/618/2) zwei brandgefährliche Passempfänger. Dementsprechend ist die Passabwehr von Fire besonders gefordert, die trotz der drei Siege in Istanbul, gegen Frankfurt und in Köln zuletzt schwächelte und insgesamt 1032 Yards Raumgewinn zulassen musste.
Noch stärker als die beiden Kings-Receiver ist allerdings Nathaniel Robitaille. Der 30-Jährige, der sich insgesamt schon 59 Pässe für 1.140 Yards und 13 Touchdowns gekrallt hat, stellte beim 59:37 bei den Centurions mit 286 Yards einen Rekord auf und mit vier Touchdowns eine weitere Liga-Bestleistung ein und wurde folgerichtig von der Liga als Spieler der Woche geehrt. Außer auf ihre spielerischen und kämpferischen Qualitäten setzen die Hausherren in Duisburg auch auf die Unterstützung von den Rängen. Sicher ist: In puncto Besucher sind die Rheinländer schon in ihrem Jahr mit großem Abstand Nummer eins der Liga. Der Durchschnitt von (mindestens) 8.500 Fans übertrifft die höchste Zuschauerzahl aller anderen Teams für ein einzelnes Spiel.
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (redaktionell geändert)
Am Sonntag konnten zwar die Assindia Cardinals das Duell im Abstiegskampf gegen die Solingen Paladins mit 20:12 gewinnen, aber im direkten Vergleich reichte es nicht. Es fehlten nur fünf Zähler und diese waren nur wenige Inches entfernt. Die Cardinals steigen somit in die Regionalliga West ab.
Ein paar Inches weiter und Essen hätte den Klassenerhalt geschafft - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Men in Blue starteten agiert, aber hatten kein Glück und fanden nicht gut ins Spiel. So verlor zunächst Runningback Darnell Walker Jr. #1 das Ei im ersten Drive, jedoch ohne zählbares für die Gäste zu verursachen. Sein Runningback Partner Brett Sylve #5 erzielte kurz danach den ersten Touchdown für die Essener (PAT Tim Rechter). Noch im ersten Quarter kamen die Klingenstädter heran. Nach einem Lauf von RB Moses Harris verkürzten die Paladins auf 7:6 (PAT nicht gut).
Im zweiten Quarter gingen die Solinger sogar mit 12:7 in Führung. Dabei passte Paladins Quarterback Alexander Busch #1 über rund 30 Yards auf seinen Wide Receiver Noah Gehring #3, der den Ball in der Endzone der Hausherren fing (TPC nicht gut).
Noch vor der Pause übernahmen die Assindia Cardinals die Führung. Wieder war es ein Laufspiel, in dem RB Lennart Eßer #43 sich ein Yard über die Goalline tankte (PAT Tim Rechter). Mit dem Ergebnis von 14:12 ging es in die Halbzeit.
Der Stadionsprecher rechnete in der Pause vor, wie viele Scores den Men in Blue noch fehlen: 11 Punkte. Dabei durften sie keine weiteren Zähler zulassen, was auch funktionierte.
Wieder war es RB Brett Sylve #5, der sich mit einem Lauf über kurze Distanz auf das Scoreboard eintrug: 20:12. Die anschließende TPC misslang. Essen drückte, hatte aber Pech: sie vergaben einen Field-Goal-Versuch aus 34 Yards Distanz und Quarterback Alexander Jodlauk #17 fumblete wenige Meter vor der Endzone.
Doch die Assindia Cardinals sollten ihre Chance noch bekommen. Mit der Restspielzeit von 2:48 Minuten standen sie überraschend an der 36 Yardline der Gäste. Vorausgegangen war ein misslungener Snap beim Punt und so blieb Kicker Yannic Schorn nichts anderes übrig, als den in Richtung eigener Endzone kullernden Ball zu sichern.
Die Endphase war nichts für schwache Nerven! Essen kämpfte sich Yard für Yard in Richtung Endzone, wobei man auch mal den vierten Versuch ausspielte. Bei einer Restspielzeit von 27 Sekunden nahm Essen sein letztes Team-Timeout. Danach passte Men in Blue Quarterback Alexander Jodlauk #17 auf Brett Sylve, der das Ei zwischen zwei Gegenspielern fangen konnte. Dies passierte an der vier Yardline. Gegen mittlerweile drei Solinger arbeitete er sich vor zur Goalline, wurde jedoch wenige Inches zuvor gestoppt. Erst hatte er kein Glück, dann kam noch Pech hinzu, denn ein Foul (Facemask) wurde nicht geahndet. Kurze Zeit später war das Spiel beendet und Essen abgestiegen.
Nach dem Spiel traft Mike Rötger, der Defense Coordinator der Cardinals, den Nagel auf den Kopf: „Ich wusste gar nicht, wie schlecht sich ein Sieg anfühlen kann. Ich denke mal, wir haben heute alles gegeben. Wir waren in der Defense auf jeden Fall produktiv. Umso bitterer ist es, dass es am Ende wieder in der letzten Sekunde gescheitert ist. Das spiegelt aber auch so ein bisschen den Saisonverlauf wider. Da haben wir in diversen Spielen auch gut performt und am Ende des Tages hat es nicht gereicht, weil es auf den letzten Metern nicht mehr funktioniert hat.
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Oliver Jungnitsch für NRW Football
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