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Etwas mehr als 3.100 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion, sahen bei sommerlichen Bedingungen einen starken Auftritt der New Yorker Lions gegen den amtierenden Deutschen Meister, den Dresden Monarchs, welcher ihnen mit einem 31:20 (10:7; 7:0; 7:6; 7:7) Sieg, nicht nur die Sicherheit ein Play-Off Platzes einbrachte, sondern auch Lust auf mehr machte.
QB #11 C. Therriault - Foto: Fabian Uebe
Erstmalig nach dem German Bowl 2017, führte Casey Therriault wieder Regie auf der Kommandobrücke und hinterließ, nach nur zwei vollen Trainingseinheiten mit dem Team, an vielen den Eindruck, als wäre er nie Weg gewesen.
Die New Yorker Lions gewannen den Coin Toss und entschieden sich dafür, zuerst der Offense der Dresden Monarchs das Angriffsrecht zu geben. Doch viel zu tun, gab es für den Angriff der Goldhelme gar nicht. Den Kick-Off von Luca Jeckstadt, trug Dresdens Ken Hike Jr. über 80 Yards bis dicht an die Endzone der Lions zurück und nur zwei Läufe von Monarchs Runningback Yazar Nassar später und die Gäste gingen nach nicht einmal einer Spielminute, mit 0:7 (PAT F. Kammel) in Führung.
Es folgte das Comeback der bereits jetzt schon legendären #11 der Lions, Quarterback Casey Therriault. Mit Pässen auf Fabian Rolfes, Tamsir Seck und Paul Bogdann, führte er seine Offense schnell bis tief in die Hälfte der Gäste. Wobei er mit seiner Mobilität und Spielübersicht, sich auch immer wieder vom Druck der Dresdener Abwehr lösen konnte. Zwar geriet der erste Drive der Hausherren an der Monarchs 11 Yard Linie ins Stocken, doch Luca Jeckstadt sorgte mit einem 29 Yard Fieldgoal für die ersten Punkte der Löwen zum 3:7. Es folgte der erste starke Auftritt der Braunschweiger Defense, in der nach wie vor einige feste Größen fehlten bzw. durch den kurzfristigen Ausfall von Adehkeem Brown, sogar noch eine weitere wichtige Komponente kurzfristig ersetzt werden musste.
Nach einem Punt der Sachsen, war es nun David McCants, der die Hauptlast im nächsten Angriffsdrive der Lions übernahm und sein Team bis in die Hälfte der Dresdener führte. Dort bediente Casey Therriault Justus Holtz mit einem Pass über 33 Yards und gleich im Anschluss Christian Bollmann über 14 Yards, zum 10:7 (PAT L. Jeckstadt) und der ersten Führung des Spiels für die Lions. Mit diesem Spielstand ging es in den zweiten Spielabschnitt und der nächsten Glanzleistung der Braunschweiger Verteidigung, welche u.a. mit einem Sack von OJ Thompson an Spielmacher Austyn Carta-Samuels, die Dresdener erneut zum Punt zwangen.
Der Punt der Gäste geriet dabei deutlich zu kurz und brachte somit den Angriff der Hausherren nahe der Mittellinie, zurück in Ballbesitz. Nach drei Läufen von David McCants und einem sehenswerten Passfang von Mika Wickinger, war es Tamsir Seck, der nach einem 23 Yard Pass von Casey Therriault, die Führung der Löwen auf 17:7 (PAT L. Jeckstadt) ausbaute. Dieses bedeutet auch zeitgleich den Halbzeitstand, da beide Teams im weiteren Verlauf des zweiten Spielabschnitts, keine Punkte mehr erzielten. So konnte u.a. Dresdens Defense Lineman Leonardo Matassini, einen Passversuch von Casey Therriault tief in der Hälfte der Monarchs, aus der Luft fischen und über knapp 30 Yards zurück in Richtung Endzone der Lions tragen. Nennenswertes sprang für die Gäste aber nicht dabei heraus.
Nach der Halbzeitpause kamen die New Yorker Lions deutlich besser aus der Kabine. Nachdem Kick-Off der Goldhelme, starteten die Braunschweiger an der eigenen 25 Yard Linie und machten sich auf, Yard um Yard der Endzone der Gäste näher zu kommen. Immer wieder fand Casey Therriault Mittel und Wege sich aus brenzligen Situationen zu befreien und eine Anspielstation zu finden. Im dritten Versuch nahe der Mittellinie und auf Grund einer Strafe und eines Sacks an den Lions Spielmacher durch Dresdens Ken Hike Jr., 15 Yards zu überbrücken, warf Casey Therriault einen Mium llimeter genauen Ball über 44 Yards auf Justus Holtz zum 24:7
(PAT L. Jeckstadt) Zwischenstand.
Mit der drohenden Niederlage im Rücken begannen die Dresden Monarchs nun aggressiver zu spielen und hatten damit auch Erfolg. Besonders Ballfänger Leon Otto, aber auch Isaiah Amaechi, sorgten für ausreichend Raumgewinn, um die nächsten Punkte für die Gäste vorzubereiten. Schließlich was es die Kombination Austyn Carta Samuels auf seinen Receiver Stephane Fortes, welche über 41 Yards zum Erfolg und zum 24:13 (PAT nicht gut), Anschlusstouchdown führte.
Es wurden letztmalig die Seiten gewechselt und die New Yorker Lions waren wieder mit ihrer Offense auf dem Feld. Vorbereitet durch Pässe von Casey Therriault auf seine Ballfänger Justus Holtz, Mika Wickinger, Tamsir Seck und Andrea Serra, sowie einen unmöglichen erscheinenden Kurzpass im Fallen auf David McCants, ging es bis kurz vor die Endzone der Gäste. Final war es erneut die Kombination Casey Therriault auf Tamsir Seck, dieses Mal über 8 Yards, welche die Führung der Hausherren auf 31:13 erhöhte. Die Gäste setzten jetzt alles auf eine Karte und spielten nun auch jeden vierten Versuch aus.
Genau dieses brachte sie auf Höhe der Braunschweiger 45 Yard Line in Not und die Defense der Löwen sorgte für einen Turn over in Downs. Die Lions hätten bereits jetzt schon theoretisch das Spiel endgültig zu ihren Gunsten entscheiden können, doch machten zwei viel zu hohe Snaps, mit daraus resultierenden Raumverlusten, dieses zunichte. Somit erhielten die Monarchs eine weitere Chance nochmals ranzukommen und nutzten diese auch knallhart aus. Abermals was es Ballfänger Stephane Fortes, der einen 23 Yard Pass von Austyn Carta-Samuels zum Touchdown und 31:20 Anschluss (PAT F. Kammel) verwerten konnte. Auch der folgende Onsidekick-Versuch gelang und somit blieben die Monarchs in Ballbesitz. Doch weiter als bis zur Mittellinie ließ die Verteidigung der Löwen die Gäste nicht kommen. Bei einem weiteren vierten Versuch war Veteran Benjamin Krahl zur Stelle und verhinderte durch eine Glanztat einen weiteren Passfang, zu einem neuen ersten Versuch. Braunschweigs Angriff genügte nun nur noch ein weiterer erster Versuch zum Sieg, den David McCants und Casey Therriault mit Läufen auch erzielten. Danach musste nur noch abgekniet werden und das Spiel war zu Gunsten der New Yorker Lions entschieden.
Mit einem weiteren Sieg im letzten regulären Saisonspiel am kommenden Samstag in Kiel, können die New Yorker Lions den zweiten Tabellenplatz in der Erima GFL final fixieren und somit im Play-Off Viertelfinale ein weiteres Heimspiel gegen die Süddritten sichern.
Scoreboard
00:07 8 Yard TD-Lauf Y. Nassar (PAT F. Kammel)
03:07 29 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
10:07 14 Yard TD-Pass C. Therriault auf C. Bollmann (PAT L. Jeckstadt)
17:07 23 Yard TD-Pass C. Therriault auf T. Seck (PAT L. Jeckstadt)
24:07 44 Yard TD-Pass C. Therriault auf J. Holtz (PAT L. Jeckstadt)
24:13 41 Yard TD-Pass A. C.-Samuels auf S. Fortes (PAT nicht gut)
31:13 8 Yard TD-Pass C. Therriault auf T. Seck (PAT L. Jeckstadt)
31:20 23 Yard TD-Pass A. C.-Samuels auf S. Fortes (PAT F. Kammel)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Am Samstag ging es für die Lippstadt Eagles zum dritten Auswärtsspiel in Folge. Die Gastgeber des Spieltages waren die Recklinghausen Chargers.
Archivfoto: Recklinghausen Chargers vs. Lippstadt Eagles ©Oliver Jungnitsch
Für die Lippstädter Footballer eine besondere Aufgabe, da man zum einen noch nie in Recklinghausen gewinnen konnte und zum anderen durch das kurzfristig angelegte Spiel einige Personalausfälle kompensieren musste. So ging nicht, wie gewohnt Quarterback und Offense Coordinator David Wagner nach dem Münzwurf auf das Feld, sondern Nico Schneider in seiner neuen Rolle als Quarterback. Als Offense Coordinator konnte Daniel „Joe“ Kocher gewonnen werden, der vor und in der Saison schon des Öfteren als Gastcoach fundierte und nun erstmalig das Ruder der Offense in der Hand hatte.
Die Ziele waren klar formuliert und so startete die Offense mit sehenswerten Läufen von Dennis Laas und Pässen auf die immer wieder freien Passempfänger in das Spiel und konnte schon im ersten Anlauf mit einem Pass von Nico Schneider auf Tight End Max Reibis die ersten Punkte auf das Scoreboard bringen. Mit dem Spielstand von 0:7 (PAT durch Jonas May) übernahmen nun, für den Rest der ersten Halbzeit, die Defensereihen beider Teams.
In der Halbzeitpause wurden die Spieler auf den Rest des Spiels eingestellt und zeigten dies auch von Beginn an, indem die Eagles Offense mit dem Laufspiel immer weitere Akzente setzten konnte. Nico Schneider verteilte die Bälle wie ein gelernter Quarterbackveteran und erkämpfte sich immer mehr Raumgewinn. Dennis Laas war es dann, der mit einem sehenswerten Lauf die nächsten Punkte erarbeitete und die Führung auf 0:14 ausbaute (PAT durch Jonas May).
Wieder übernahm die starke Defense um Defense Coordinator Luca Berdelmann und ließ keine nennenswerten Raumgewinne der Chargers Offense zu. Im Gegenteil: Hendrick Schöps konnte direkt im nächsten Drive den Pass des gegnerischen Quarterbacks abfangen und den Ball bis in die Endzone tragen. Durch den verwandelten PAT von Jonas May hatten die Eagles nun einen komfortablen Vorsprung von 0:21. Leider wurde das Spiel ab diesem Zeitpunkt recht unruhig und etliche Strafen gegen die Eagles führten dazu, dass die Chargers in guter Position für ein Fieldgoal standen. Diese Chance wurde zum 3:21 genutzt. Kurz vor Schluss erarbeitete sich die Eagles Offense durch Läufe von Rückkehrer und frisch gebackenem Vater Marc Reinsdorff eine aussichtsreiche Position. Das anschließende Fieldgoal durch Jonas May führte zum Endstand von 3:24.
Somit festigten sich die Lippstadt Eagles den zweiten Tabellenplatz und erwarten schon am kommenden Sonntag einen echten Brocken zum ersten Heimspiel der Rückrunde. Die Minden Wolves sind als einzige ungeschlagene Mannschaft der Liga zu Gast in Lippstadt und die Eagles sind gewarnt, da sie im Hinspiel mit 0:34 verloren.
Headcoach Philipp Reiche zum Spiel gegen Recklinghausen: „Eigentlich kann ich nur sagen, dass ich stolz und dankbar bin. Stolz Recklinghausen mit einer echten Teamleistung geschlagen zu haben und dankbar, dass Leute wie Nico Schneider, Dennis Laas und Daniel „Joe“ Kocher so sehr in ihren ungewohnten Rollen geglänzt haben. Wie erwähnt geht es am 28.08. mit dem wohl wichtigsten Spiele der Saison weiter. Die Eagles brauchen jede Unterstützung ihrer Fans gegen den Ligaprimus Minden."
Die Men in Blue gastieren eine Woche nach der deutlichen Heimniederlage gegen die Langenfeld Longhorns (7:58) am Sonntag, 21.08.2022, bei den Paderborn Dolphins zum neunten Saisonspiel der Zweiten Liga (GFL2). Kick-Off ist um 15 Uhr.
Im vorletzten Spiel der Saison treffen die Cardinals am Sonntag auswärts auf die Paderborn Dolphins - Foto: Sascha Schneider
Die Paderborn Dolphins mischen weiterhin munter im Aufstiegskampf mit und werden ihre aussichtsreiche Position mit einem Sieg gegen Essen festigen wollen. Für die Assindia Cardinals geht es in den letzten beiden Spielen einzig und allein um den Klassenerhalt. Je nachdem, wie die Konkurrenz am Samstag spielt, könnte ein Erfolg in Paderborn sogar notwendig sein, um den vorzeitigen Abstieg abzuwenden.
Die Partie wird auswärts im Paderborner Hermann-Löns-Stadion ausgetragen. Tickets kosten sowohl im Vorverkauf über https://paderborndolphins.reservix.de/events als auch am Spieltag am Eingang zum Stadion zehn Euro für Erwachsene und sieben Euro für Jugendliche. Kinder bis 14 haben freien Eintritt. Hunde seien bei den Dolphins herzlich Willkommen, heißt es vom Verein. Das Heimteam bietet einen Livestream für die Partie an, der unter folgendem Link https://sportdeutschland.tv/paderborn-dolphins/gfl2-paderborn-dolphins-vs-assindia-cardinals zu finden ist. Die Übertragung beginnt um 14.45 Uhr.
0Die Dolphins spielen nach ihrem Aufstieg aus der Regionalliga eine starke Saison in der GFL2. Neben dem Auftaktsieg bei den Cardinals fuhr der aktuelle Tabellenzweite fünf Siege ein – unter anderem gegen den Konkurrenten Hildesheim Invaders. Zwei Mal mussten sich die Paderborner geschlagen geben. Die recht knappen Niederlagen in Lübeck und gegen Langenfeld setzte es dabei gleich innerhalb einer Woche. Vor zweieinhalb Wochen haben sich die Ostwestfalen in Vladimir Santana und Mason Wilfong noch mit zwei weiteren US-Spielern verstärkt.
Das Hinspiel gegen Paderborn war gleichzeitig das erste Ligaspiel für die Assindia Cardinals in dieser Saison. Im Sportpark „Am Hallo“ mussten sich die Men in Blue den Dolphins Ende Mai mit 14:31 geschlagen geben.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
Es ist das 'ewige Duell', das Spiel, dem die Football-Fans an Rhein und Main am intensivsten entgegenfiebern. Seit 1995 in der damaligen World League of American Football gehören die Aufeinandertreffen von Rhein Fire und Frankfurt Galaxy zu den Höhepunkten der Saison. Kein Spiel ist stimmungsvoller und lockt mehr Football-Enthusiasten und 'Nur-manchmal-Zuschauer' in die Arenen. Am Sonntag (21. 08, Kick-off: 15 Uhr, Fire-Party u.a. mit Live-Musik von John Diva & The Rockets of Love, ab 12 Uhr) ist es wieder soweit: Im Duisburger Schauinsland-Reisen-Stadion steht das Rückspiel der beiden Teams 2022 in der European League of Football auf dem Plan. Und sicher ist bereits: Es wird einen Zuschauer-Rekord für die ELF geben: Mehr als 10.000 Tickets wurden bereits verkauft. „Bis zu 14.000 Plätze haben wir zur Verfügung', sagt Fire-Sprecher Martin Wagner.
Rhein Fire erwartet Frankfurt Galaxy zum Rekordspiel - Foto: Oliver Jungnitsch
Abgesehen von der intensiven Rivalität steht auch sportlich einiges auf dem Spiel:: Sowohl Fire als auch die Galaxy kämpfen um den Einzug ins Halbfinale. Mit den Hamburg Sea Devils im Norden, den Barcelona Dragons in der (Fire-) Staffel Süd und den Vienna Vikings in der (Frankfurter) Gruppe Mitte stehen drei Spitzenreiter und Halbfinalisten so gut wie fest. Komplettiert wird das Quartett der letzten Vier vom besten Zweiten. Aspiranten darauf sind Berlin Thunder und die Tirol Raiders mit einer Bilanz von je sechs Siegen aus den bisher neun Spielen. Die selbe 6:3-Bilanz weisen die galaktischen Hessen auf, die am Sonntag gastgebenden Rheinländer stehen mit einem Sieg weniger in Lauerstellung.
Drei Siege sind Pflicht - Daher: Um im Playoff-Rennen zu bleiben sind drei Siege in den drei noch ausstehenden Begegnungen für Fire Pflicht. Mit einem Erfolg gegen die Hessen hätte Fire die gleiche Bilanz, aber – da schon zum Saisonbeginn in Frankfurt 29:26 gewonnen wurde – der direkte Vergleich würde den Ausschlag zugunsten der Mannschaft von Fire-Cheftrainer Jim Tomsula geben.
Ziel Playoff-Halbfinale: Schützenhilfe benötigt - Um auch die anderen Konkurrenten zu überflügeln benötigt Fire Hilfe. Mit Berlin und Tirol sind die Rheinländer in dieser Spielzeit nicht zusammengetroffen. Thunder empfängt noch zwei extrem schwere Gegner im heimischen Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion : Am Sonntag spielt dort Hamburg und am letzten Spieltag kommt es zum Showdown gegen die in Innsbruck beheimateten Raiders. Die müssen zudem eine Woche zuvor noch an den Main reisen zur Galaxy. Ein interessanter, möglicherweise sogar dramatisch-spannender Saison-Endspurt ist garantiert, in dem Fire bei entsprechender Schützenhilfe der lachende Vierte sein könnte...
Beide Mannschaften präsentierten sich bei ihren Siegen von ihrer besten Seiten. Die Fire-Offense brillierte beim 50:32 in Istanbul, vor allem Quarterback Jadrian Clark (stellte Ligarekorde auf mit Pässen für 485 Yards und 7 Touchdowns) und Wide Receiver Timothy Knuettel (15 Passfänge für 260 Yards und 4 Touchdowns) boten ihre beste Saisonleistung. Aber auch der Rest der Offense war von den Rams nicht zu stoppen und die Defense sorgte vor allem vor der Pause für den entscheidenden Rückhalt zur zwischenzeitlichen 29:12-Führung. Die Galaxy bot ihren Unterstützern ebenfalls eine Gala und fügte den Vienna Vikings beim 42:8 die erste Niederlage zu. Beeindruckend dabei die Frankfurter Defense und das konsequent, nahezu perfekt exekutierte Kurzpassspiel von Spielmacher Jakeb Sullivan. Top-Receiver Reece Horn bringt eine Menge Erfahrung aus den NFL-Camps in Tennessee, Miami und Cincinnati mit und markierte gegen Wien drei Touchdowns..
Das Hinspiel - Es war das allererste Auftreten von Rhen Fire in der ELF. Und hatte ein Happyend. Vor 7.525 Zuschauern schoss Kicker Daniel Schuhmacher die Gäste acht Sekunden vor Schluss aus 29 Yards zum 29:26-Sieg. Ausschlaggebend waren die grandiose Düsseldorfer Defense, die vier Ballverluste (3 Interceptions und einen Fumble) der Hessen erzwang, und das überaus solide Laufspiel über Daniel Rennich und Jason Aguemon.
Die alten Duelle - Die beiden Gegner vom Sonntag treffen unter diesen Namen bereits zum 30. Mal seit 1995 aufeinander. Mit bislang 17 Siegen (16 in der World League of American Football, die später in NFL Europe umbenannt wurde) in der regulären Saison haben die Rheinländer in der Gesamtbilanz die Oberhand behalten – auch wenn die Galaxy mit vier Worldbowl-Titeln (Fire zwei, 1998 und 2000) und dem Triumph in der Premierensaison der ELF 2021 die insgesamt erfolgreichere Franchise ist. 1998 und 2003 trafen beide im Finale aufeinander. Im Waldstadion setzte sich Fire mit 34:10 durch, in Glasgows Hampden Park behielt die Galaxy mit 35:16 die Oberhand. Mit 51.719 Besuchern in Düsseldorf und sogar 58.572 Fans in Frankfurt hatten die beiden 'Deutschland-Derbies' in der Spielzeit 2002 die größten Zuschauerkulissen bei reguiären Saisonspielen in Europa.
Der Diva rockt schon vor dem Kick-off - John Diva & The Rockets of Love werden nicht nur vor dem Spiel ihre American 80s-Rockshow präsentieren, sondern auch in der Halbzeitshow des Spiels zusammen mit den Pyromaniacs Cheerleadern auftreten.Der besondere Clou: Die Band um den Kalifornier Diva wird in der Schauinsland-Arena das Musikvideo zu ihrem neuen Song “God made Radio“ drehen.
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (redaktionell geändert)
Am kommenden Samstag treten die Solingen Paladins bei den Hildesheim Invaders zum vorletzten Spiel der GFL2-Saison 2022 an. Während die Invaders sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen, geht es für die Paladins weiterhin um die entscheidenden Punkte im Abstiegskampf.
Die Solingen Paladins fahren zu den Hildesheim Invaders - Foto: Werner Thorenz
Die ärgerliche 3:14-Niederlage gegen die Paderborn Dolphins setzte die Klingenstädter Footballer wieder ein Stück weit unter Zugzwang, da die Rostock Griffins zeitgleich ihren dritten Sieg gegen die Hamburg Huskies einfahren konnten. „Wir haben gegen Paderborn eine bärenstarke Defensive auf dem Platz gesehen. Leider hat das aber nicht gereicht. Wie vorher angekündigt, haben uns unsere eigenen Fehler um den Sieg gebracht. Aber trotz aller Rückschläge wissen wir, was in uns steckt. Auch gegen Hildesheim sind wir nur Außenseiter und müssen am oberen Leistungslimit spielen“, so ein weiterhin zuversichtlicher Headcoach, Michael Tiedge.
Das Verletztenlager füllt sich derzeit beängstigend. „Neben Jeremy Konzack, unserem Quarterback, fehlen uns in Hildesheim in allen Mannschaftsteilen wichtige Spieler. Die beiden Trainingseinheiten in dieser Woche dienen vorrangig dazu, die Lücken zu füllen und Spielzüge anzupassen. Nun hat jeder die Chance zu beweisen, was in ihm steckt“, verweist Offensive-Coordinator Markus Blessmann auf die hohe Anzahl an angeschlagenen Spielern.
Die Paladins befinden sich weiterhin auf Platz 5 der GFL 2-Nord, sind aber nunmehr punktgleich mit den Rostock Griffins. Auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen aktuell die Assindia Cardinals mit 4:12 Punkten. Am letzten Wochenende muss Solingen dann noch in Essen antreten – vielleicht das entscheidende Spiel.
Die Hildesheim Invaders befinden sich derzeit mit einem Punktekonto von 12:4 auf dem 2. Tabellenplatz der GFL2 - punktgleich mit den Paderborn Dolphins. Nach oben trennen sie zwei Punkte vom Tabellenführer aus Langenfeld (14:2). In der Vorwoche konnten sie die Lübeck Cougars mit einem deutlichen 56:30-Sieg in die Schranken verweisen. Die Invaders verfügen statistisch über die beste Offensive der Liga. Mit 315 erzielten Punkten liegen sie im Vergleich zu den anderen Teams weit vorne. Wir erwarten also eine Mannschaft, die im Angriff variantenreich und zielstrebig agiert.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner - Solingen Paladins
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