Seniors
Am vergangenen Sonntag hat die American Footballsaison für die Kachtenhausen White Hawks begonnen.
Kachtenhausen White Hawks (Archivfoto: Oliver Jungnitsch)
Im Spiel der Landesliga NRW reiste das Seniorteam der White Hawks zum Ligakonkurrenten, den Coesfeld Bulls, an. Bereits im vergangenen Jahr gab es zwischen beiden Teams heiß umkämpfte Spiele. Beide Teams schenkten sich auch an diesem Spieltag nichts.
Die Kachtenhausen White Hawks konnten durch einen erlaufenen Touchdown von Quarterback Bastian Schulze in Führung gehen. Coesfeld verstand es jedoch, mit zwei Touchdowns und einem zusätzlichen Fieldgoal zu antworten und so stand es zur Pause 17:6 für den Gastgeber.
Zum Beginn des dritten Quarters konnten die White Hawks das Spiel drehen. Wide Receiver Michael Franzen, Kicker Daniel Esau und Tight End Felix Freudenberg brachten die White Hawks wieder zurück ins Spiel. Das Momentum schien da zu sein. Jedoch waren die Kräfte der Bulls aus Coesfeld an diesem Tag stärker. Sie schafften durch ein erzieltes Fieldgoal kurz vor Ende des dritten Quarters die Führung zurück zu holen. Mit einer knappen 20:19 Führung ging es in das letzte Quarter.
Ein auf und ab auf beiden Seiten. Ballverluste, nicht gefangene Bälle und Verletzungspausen auf beiden Seiten. Am Ende reichte ein erneuter Touchdown der Coesfeld Bulls um das Spiel mit 27:19 für sich zu entscheiden. Am 19.06.2022 reisen die Herren der Kachtenhausen White Hawks nach Bochum zum nächsten Spiel. Das Spiel gegen die Bochum Rebels beginnt um 15.00 Uhr in der SpA Schultenhof (Zum Schultenhof 101a in 44807 Bochum).
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: André Bauch - Kachtenhausen White Hawks
Am Samstag, den 07.05.2022 war es für die Seniors der Troisdorf Jets endlich so weit. Mit dem neu formierten Team ging es in die Regionalliga Season 2022.
Jets Seniors verlieren Saisonauftakt unglücklich (Foto: Richard Walde)
Nach einem langen Winter konnte das Team um die Teamcaptains David Strauch, Daniel Goetzendorf und Enrico Bösl sich endlich dem Ligavergleich stellen. Mit den Bielefeld Bulldogs kam ein etabliertes, erfahrenes Team, welches sich als der erwartet Starke Gegner präsentierte.
Die Jets gewannen den Coin Toss und entscheiden sich den Ball zu receiven. Nach dem missglückten Kick Off der Bulldogs, kam die Offense der Jets an der eigenen 35 Yard Line auf das Feld und arbeitete sich gut und konzentriert über das Feld. Quarterback Jon Brown verteilte den Ball an seine Wide Receiver und so war es am Ende auch ein Pass über 35 Meter von Brown auf seinen Wide Receiver Jamerial Parks, welcher die ersten Punkte für die Jets markierte. Kicker Andre Mika verwandelte den PAT gewohnt souverän zum 07:00.
Direkt im anschließenden Drive konnte die von Quarterback Niklas Gorny geführte Offense ausgleichen. Ein Pass von Gorny über 50 Meter war es, der den Ausgleich brachte (7:7 PAT gut).
Nach einen Fumble der Bielefelder nahm Jets Cornerback Marcus McCoy den Ball auf und trug das Spielgerät über 24 Meter in die Endzone der Gäste (PAT gut - 14:07).
Im zweiten Quarter erlitt die Offense der Jets einen Bruch. Meist durch eigene Fehler machte sie sich selbst das Leben schwer und die Defense der Jets war sehr viel auf dem Feld. Das nutzen die Gäste aus: mit einem 30 Meter Pass von Gorny auf David Terentschenko. Auch hier war der PAT gut und es ging mit 14:14 in die Halbzeit.
Nach der Halbzeit zunächst das gleiche Bild: die Jets Offense zeigte immer mal wieder gute Ansätze, blieb aber ohne Punkte. Die Bulldogs hingegen nutzen ihrerseits ihre Chancen und kamen nach Pässen von Gorny auf seine Wide Receiver (#3 und #30) zu zwei weiteren Touchdowns. Allerdings schlichen sich auch bei den routinierten Gästen kleine Fehler ein. So wurden ein PAT und ein Field Goal nicht verwandelt, so dass es „nur“ 14:27 stand.
Und dieser Umstand sollte das Spiel noch sehr spannend machen. Die Jets Offense fand zu ihrer anfänglichen Stärke zurück und konnte noch im 3. Quarter den Spielstand auf 21:27 verkürzen. Jon Brown fand seinen Wide Receiver Marvin Lindlein in der Endzone, welcher den Ball zum Touchdown fing. Als die Defense dann die Bielefelder zum Punt zwang, war die Euphorie an der Sideline groß. Und nicht zu Unrecht. Brown fand erneut Parks in der Endzone und mit anschließendem PAT stand es auf einmal 28:27 für die Jets (Mitte des 4. Quarters).
Mit knapp drei Minuten auf der Uhr erhielten die Bulldogs erneut den Ball und mussten Scoren. In Field Goal Reichweite erzwang die Jets Defense einen 4. Versuch, den die Gäste erfolgreich ausspielten. Leider verloren die Jets in diesem Spielzug einen Spieler, da dieser ein Targeting beging und so das Feld verlassen musste. Die Offense der Bulldogs erhielt 15 Meter oben drauf. Von da war es dann Spielmacher Gorny selbst, der mit einem 8 Yards Lauf die Führung für die Bulldogs herstelle. 28:33 aus Sicht der Jets.
„Aber das Spiel war immer noch nicht vorbei. Die Uhr zeigte zwar unter einer Minute an, aber die Offense hatte bewiesen, dass sie Big Plays produzieren kann. Und so kam es auch. Nach einem Lauf von Bürling brachte im nächsten Spielzug Brown einen weiten Pass auf Parks an, welches es aber nicht ins Seitenaus schaffte. Die Jets hatten keine Time Outs mehr, weshalb die Uhr von 11 Sekunden leider runter lief und die Jets keinen Spielzug mehr aufs Feld brachten.“, sagt Michael Schella, der neue Pressesprecher der Jets.
"Eine sehr unglückliche Niederlage. Hier hat sich heute ein wenig die Unerfahrenheit unseres Teams gezeigt. Wir haben uns zu viele Strafen erlaubt und uns teilweise selbst im Weg gestanden. Das sind Fehler, die wir abstellen müssen“, analysierte Head Coach Johannes Jungmann.“
nDas nächste Spiel findet am Sonntag den 15.05.2022 bei den Cologne Falcons statt. Kick Off ist 15:00 Uhr auf der Ostkampfbahn.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Michael Schella- American Football Club Troisdorf Jets e.V. (redaktionell geändert)
Die Assindia Cardinals sind am Sonntagnachmittag in die Saison 2022 gestartet. Bei strahlendem Sonnenschein unterlagen die Men in Blue dem Hessischen Erstligisten Marburg Mercenaries im ersten und einzigen Testspiel vor heimischer Kulisse im Sportpark „Am Hallo“ mit 7:37 (7:6, 0:14, 0:7, 0:10), konnten jedoch einige wertvolle Erkenntnisse gewinnen vor dem Zweitliga-Start am 22. Mai gegen die Paderborn Dolphins.
QB Marvin Neese (15) hält sich den Verteidiger mit einem Stiff Arm vom Leib (Foto: Roland Schicho / Assindia Cardinals)
Head Coach Bernd Janzen hatte vor der Partie stets betont, das Ergebnis spiele nur eine untergeordnete Rolle, doch nach dem ersten Viertel stand dieses überraschenderweise auf der Seite der Hausherren. Der Marburger Marcus Cox – Aktivposten in der Offense der Mercenaries – tankte sich zwar im ersten Drive der Gäste zum ersten Touchdown von der gegnerischen drei Yard-Linie in die Endzone durch, aber die Antwort der Cardinals ließ nicht lange auf sich warten.
Die stellten die Marburger Defensive mit ihrer neu zusammengestellten Offense um Quarterback Alexander Jodlauk und die US-Imports Darnell Walker Jr. und Brett Sylve immer wieder vor Probleme. Jodlauk, Sylve und Walker Jr. erzielten im nächsten Drive zusammen satte 75 Yards Raumgewinn, ehe letztgenannter nach einem Pass von Jodlauk, der zuvor ein Zuspiel auf Sylve angetäuscht hatte, einen starke Angriffsreihe mit dem ersten Essener Touchdown vollendete. Auch der Extra-Punkt-Versuch von Kicker Christoph Steinmetz war erfolgreich und die Cardinals führten mit 7:6.
Die erste Erkenntnis: Die Men in Blue überzeugten in einer bis dahin laufspielorientierten Partie mit einem variablen Offensivspiel. Im zweiten Drittel aber versuchten sich die Gäste auch über das Passspiel und waren gleich zwei Mal erfolgreich, weil die Gastgeber die Zuspiele nicht verteidigen konnten. Die Folge: Das Spiel war gedreht und es ging mit einem 7:20- Rückstand aus Essener Sicht in die Pause, den die Men in Blue auch in der zweiten Hälfte nicht mehr drehen konnten. Anstatt dessen erhöhten die Mercenaries nach dem nächsten Touchdown-Pass und erfolgreichen Extra-Punkt auf 27:7.
Nachdem Backup-Quarterback Marvin Neese bereits im zweiten Viertel den Rasen betreten durfte, bekamen im Schlussviertel aber auch die Rookie-Spielmacher Tristan Dominiak und Lars Sell die schon im Vorfeld angekündigte Einsatzzeit. Für Sell aber sollte der Nachmittag kein gutes Ende nehmen. Sein Pass flog in die Arme des Marburgers Edilson Gourgel, der freie Bahn in Richtung der Essener Endzone hatte – Interception-Touchdown und 37:7 für die Mercenaries. Zu Beginn des Schlussviertels hatten die Hessen bereits durch ein Field-Goal die letzten Zweifel am verdienten Testspielerfolg beseitigt.
Das sagt Head Coach Bernd Janzen zum Testspiel: „Bis zu den beiden Fehlern, die wir am Ende gemacht haben, war ich eigentlich recht zufrieden. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir gegen ein GFL1-Team gespielt haben. Wir haben in der Offense den Ball bewegt, in der Defense ein paar Stopps gemacht. Zum Ende hat – wie üblich in einem Vorbereitungsspiel – nach den vielen Wechseln ein bisschen die Konzentration gefehlt. Es wäre schön gewesen, wenn wir noch einmal gescored hätten und einen weniger kassiert hätten, aber mit der ersten Halbzeit konnte ich sehr gut leben. Wir schauen uns jetzt den Spielfilm an und versuchen an den Fehlern, die wir gemacht haben, zu feilen.“
„Ich denke, mit der Halbzeitpause sollte man auch das Spiel bewerten. Wir haben in der ersten Halbzeit mit unserem potenziellen Starting-Personal gearbeitet, was in meinen Augen sehr gut funktioniert hat. Wir haben es aber auch geschafft, jeden Spieler aufs Feld zu bringen. In der zweiten Halbzeit gerade auch Quarterback drei und vier, was natürlich auch einige nicht ganz so erfolgreiche Aktionen ergeben hat. Aber ich weiß, woran wir arbeiten müssen und bin sehr stolz auf unsere Rookies.“, sagt Offense-Coordinator Florian „Tic Tac“ Hartmann.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals(redaktionell geändert)
Die „Men in Blue“ treffen im ersten und einzigen Testspiel - zwei Wochen vor dem Zweitliga- Saisonstart gegen Paderborn - am Sonntag, 08.05.2022 vor heimischem Publikum auf den Erstligisten Marburg Mercenaries. Kick-Off ist um 15 Uhr.

Für beide Teams geht es zwei Wochen vor dem Saisonstart darum, sich den letzten Feinschliff zu holen und wichtige Erkenntnisse vor dem ersten Pflichtspiel zu gewinnen. Die Partie wird vor heimischer Kulisse im Sportpark „Am Hallo“ ausgetragen. Gameday-Tickets können ausschließlich online und bis eine Stunde nach Kick-Off unter assindia-cardinals.de/tickets/ erworben werden. Preise: GamedayTicket 10€, ermäßigt (Schüler und Studenten) 5€, Kinder bis zum 12. Lebensjahr haben freien Eintritt. Für diese Partie können wir leider noch keine Live-Übertragung anbieten.
Die Marburg Mercenaries haben in der Saison 2021 in der zweiten Südgruppe der SharkWater GFL gespielt und beendeten die Spielzeit mit einem Punkteverhältnis von 4:16 auf dem dritten Tabellenplatz. In diesem Jahr spielen die Hessen in derselben Gruppe und treffen dort erneut auf die Munich Cowboys und die Frankfurt Universe, die Saarland Hurricanes ersetzen die Allgäu Comets. Letztes Aufeinandertreffen: 2009 gewannen die Men in Blue ein Vorbereitungsspiel ebenfalls im Stadion „Am Hallo“ mit 24-20.
Das sagt Head Coach Bernd Janzen: „Wir spielen gegen ein SharkWater GFL-Team, einen Erstligisten. Der Test sollte ein Prüfstein für uns sein, der uns noch einmal unsere Schwächen und Fehler aufzeigen wird. Wir werden gleichzeitig schauen, dass wir möglichst viele von unseren Spielern einsetzen. Nicht nur die Leute, die momentan die vermeintlichen Starter sind, sondern auch die aus der zweiten und dritten Reihe. Es geht nicht in erster Linie darum, das Spiel zu gewinnen, sondern gesund zu bleiben und verschiedene Dinge auszutesten. Wir werden mit den gegnerischen Coaches vor dem Spiel und in der Halbzeitpause ein Meeting machen, um zu versuchen, das Bestmögliche aus dem Spiel herauszuziehen. “
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
Endlich wieder Football im Stadion Reinshagen. Der AFC Remscheid Amboss empfängt zum Duell in der NRW Oberliga die Münster Mammuts.
Tom Schroeder - Foto: CEPD Sports
Beide Teams haben ihr einziges Saisonspiel bisher verloren, vier Punkte auf der Habenseite stehen aufgrund des Rückzugs der Siegen Sentinels trotzdem zubuche. Aufgrund des besseren Punkteverhältnisses ist der Amboss aktuell Vierter, Münster rangiert auf Platz sechs. Kickoff am kommenden Samstag ist um 15 Uhr, der Eintritt kostet sechs Euro, Minderjährige genießen freien Eintritt.
“Ich erwarte einen harten Fight auf Augenhöhe“, sagt Paolo Bizzarri, Head Coach des Amboss. “Münster ist personell ähnlich aufgestellt wie wir. Trotz der hohen Niederlage in Krefeld haben sie dort nie abgeschenkt. Sie werden auch gegen uns voll motiviert sein und werden den ersten Saisonsieg ebenso wittern wie wir“, so Bizzarri weiter. Während Münster zum Saisonauftakt mit 12:48 bei den Krefeld Ravens unterlegen war, verlor der Amboss am vergangenen Wochenende im Bergischen Derby mit 12:19 bei den Wuppertal Greyhounds. Beide Kontrahenten haben also bereits ein Duell gegen die beiden Top-Aufstiegskandidaten hinter sich.
“Wir müssen viele Kleinigkeiten im Vergleich zum Spiel in Wuppertal abstellen“, sieht Bizzarri Verbesserungsbedarf, damit vor allem die Offense des Amboss gegen Münster besser ins Rollen kommt. Eine Hauptaufgabe kommt dabei der Offensive Line zu, die in Wuppertal aufgrund von Erkrankungen mit einigen Backups auf dem Feld stand. Gegen die Mammuts kehrt aber Pascal Tillmanns zurück in die vordere Front, so dass zumindest kein eigentlicher Defensive Lineman mehr auf der offensiven Seite des Balls starten muss.
Lob hat Bizzarri vor allem für Quarterback Tom Schröder parat, der in Wuppertal unter den gegebenen Umständen viel zu häufig unter Druck stand. “Tom bekommt immer mehr Routine. Wir sind sehr dankbar, dass er mittlerweile den Ball unter Druck auch mal ins Aus wirft und das Play aufgibt, anstatt wie noch in der letzten Saison versucht, jedes Play gegen noch so viel Druck zu retten“, sagt Bizzarri und ergänzt: “Tom wie auch die gesamte Mannschaft werden in der Entwicklung jede Woche besser werden. Der nervöse Auftakt liegt nun hinter uns."
Neben Tillmanns kehrt in der Offensive auch endlich Christoph Henkel zurück auf den Platz. Der frühere Nummer-eins-Receiver des Amboss hatte aus beruflichen Gründen zuletzt 2019 selbst gespielt und fehlte aus gleichen Gründen noch in Wuppertal. Außerdem kehren im Vergleich zum Saisonauftakt Linebacker Tobias Miotke sowie die beiden Defensive Backs David Nigbur und Frederic Kuschel ins Team zurück. Fehlen werden leider Tight End Marlon Moretti, die Wide Receiver Tobias Picard und Leon Christ sowie Linebacker Marwin Miotke, Defensive Tackle Daniel Schmidt und Cornerback Sören Hecker.
Bei Steven Rhanes hat sich die befürchtete schwere Fußverletzung glücklicherweise nicht bestätigt. Im Gegenteil, der Nose Tackle pausiert in dieser Woche mit dem Training und plant am Samstag wieder auf dem Feld zu stehen. Neben dem Feld stehen derweil die Amboss-Cheerleader und werden die Mannschaft lautstark unterstützen sowie in den Spielpausen für die Unterhaltung der Zuschauer sorgen. Am Sonntag feiert derweil die U16 zusammen mit den Assindia Cardinals und Bochum Rebels ihren Saisonauftakt. Die Spielgemeinschaft ist in der Verbandsliga West dann zu Gast beim Zusammenschluss aus den Neuss Gladiators und den Duisburg Vikings.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
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