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Solingen Paladins starten mit einer 6:38 Niederlage gegen den Lokalrivalen Langenfeld Longhorns
#24 Moses Harris Daniel (Foto: Luis, Daniel - Insta: Luis.d4n1el)
Vor einer großartigen Kulisse mit knapp 1000 Zuschauern starteten die Footballer der Solingen Paladins in ihre GFL 2-Saison. Weder die Solinger noch die Langenfelder wussten vor dem Anpfiff, wo sie sich selber sportlich einsortieren sollten. Zu viele Faktoren machten die Saisonvorbereitung zu einer wahren Wundertüte. Dass die Longhorns letztendlich mit einer sehr breiten Brust das Stadion verlassen würden, hätte im Vorfeld so niemand vermutet. Doch alles der Reihe nach.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner - Solingen Paladins
Brilon Lumberjacks verlieren zu Hause 0:60 gegen Minden Wolves
Eine typische Spielszene: Die Minden Wolves im Ballbesitz auf dem Weg in Richtung Briloner Endzone, die Defense der Lumberjacks versucht sie zu stoppen (Foto: Mario Polzer)
Stadionsprecher Ansgar Hilbich brachte es im letzten Viertel auf den Punkt: „Das hier ist eine Demonstration. Der Gegner ist übermächtig. Is‘ so.“ Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Die Brilon Lumberjacks haben am Sonntag (22. Mai) ihr erstes Heimspiel dieser Saison gegen die Minden Wolves mit 0:60 verloren.
Die Gäste aus dem äußersten Norden Nordrhein-Westfalens kamen als großer Favorit ins Sauerland. In den vergangenen Jahren haben sie ihre jeweiligen Ligen dominiert und so sind sie auch in die Saison 2022 gestartet. Dagegen waren die Brilon Lumberjacks personell geschwächt und traten mit einem deutlich kleineren Kader an als die Minden Wolves.
Der Leistungsunterschied war von Anfang an deutlich. Egal ob mit Pässen, Laufspielzügen oder als Punt Return, die Gäste aus Minden brachten aus den unterschiedlichsten Spielsituationen den Ball zum Touchdown in die Briloner Endzone. Zum Ende des ersten Viertels führten sie 0:21, zur Halbzeit 0:36. Während ihnen zwischenzeitlich auch Fieldgoals gelangen, scheiterten die Brilon Lumberjacks im zweiten Quarter mit einem Fieldgoal-Versuch, der von den Gästen geblockt wurde. Nach 0:57 zum Ende des dritten Quarters ließen die Brilon Lumberjacks im letzten Viertel immerhin nur noch ein Fieldgoal zum Endstand von 0:60 zu.
„Positiv anzumerken ist, dass unser Team immer gekämpft hat“, betont Chris Nehls, Head Coach der Brilon Lumberjacks. Bei sommerlichen Temperaturen verlangte der starke Gegner aus Minden seinem Team alles ab. Lukas Kolm gelangen in der für ihn ungewohnten Rolle des Quarterbacks einige gute Pässe. Außerdem sorgte er selbst mit Läufen für Raumgewinne. Am Ende reichte aller Einsatz nicht. Bei den Gastgebern aus Brilon stand die 0 – leider bei den selbst erzielten Punkten.
Für die Zuschauer war das erste Heimspiel dieser Saison im neuen Rembe Sportpark an der Jakobuslinde trotzdem ein Erlebnis. Neben Football zum Ausprobieren gab es im Rahmenprogramm Auftritte der „Dynamic Dance Academy“ aus Brilon und der „Little Axes“, der kleinsten Cheerleader der Lumberjacks. Die Mannschaft schaut nun nach vorn: Schon am nächsten Sonntag (29. Mai) ist sie zu Gast bei den Hamm Aces. Dort soll endlich der erste Sieg der Saison gelingen. Und zum nächsten Heimspiel am Sonntag, dem 12. Juni, werden die Lippstadt Eagles in Brilon erwartet.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mario Polzer - Brilon Lumberjacks
Mit einem im American Football eher seltenen 14:14 (0:0; 7:0; 7:0; 14:0) Unentschieden, trennen sich die New Yorker Lions, in ihrem ersten Heimspiel der Sharkwater GFL Saison 2022, vor 2.325 Zuschauern von den Kiel Baltic Hurricanes.
RB 8 Emmanuel Abedi Bawa - Foto: Fabian Uebe
Ohne Vorbereitungsspiele trafen zwei Mannschaften aufeinander, bei denen auf beiden Seiten des Balls noch ordentlich Sand im Getriebe zu bemerken war. Die Lions gewannen den Coin-Toss und wählten zuerst das Angriffsrecht.
Mit einigen schönen Läufen durch ihren britischen Runningback Emmanuel Abedi-Bawa arbeitete sich der Angriff der Hausherren bis an 20 Yard Linie der Kieler heran, der folgende Fieldgoalversuch durch Luca Jeckstadt ging aber an den Stangen vorbei. Ähnliches Bild bei den Gästen aus Kiel. Mit Läufen ihrer Ballträger Fritjof Richter und Lorenz Rotermund, sowie einem Catch von Bendikt Englmann, nach Pass von Spielmacher Andrew Dion, kam man schnell bis über die Mittellinie voran, scheiterte dann aber an der Defense der Löwen. Auch der zweite Drive der Löwen endete schnell mit einem Punt und somit ging es punktelos ins zweite Spielviertel.
Der zweite Spielabschnitt war zu Beginn ebenfalls von nach wie vor größeren Abstimmungsproblemen in beiden Angriffsreihen geprägt und die Teams trennten sich jeweils erneut per Punt vom Angriffsrecht. Auf Seiten der Verteidigung der Lions sorgte dabei Florian Fehrle mit seinem ersten Sack in der neuen Saison, für eines der Highlights. Nachdem die Gäste aus Kiel auch in ihrem zweiten Angriffsdrive des zweiten Quarters nichts Zählbares auf das Scoreboard bringen konnten, war es dann an den Gastgebern, erstmalig ihr Potential auch im Angriff aufblitzen zu lassen. Läufe von Emmanuel Abedi-Bawa, Pässen von Spielmacher Jakob Parks auf Tamsir Seck, Mika Wickinger und Isaiah Seck, wobei letzterer einen spektakulären Pass über 48 Yards bis an die vier Yard Linie der Kieler tragen konnte, sorgten für den nötigen Raumgewinn. Für die 7:0 (PAT L. Jeckstadt) Führung der New Yorker Lions sorgte Publikumsliebling und jetzt schon Lions-Legende Christian Bollmann, nach sechs Yard Pass von Jakob Parks. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause, denn beide Verteidigungsreihen sorgten dafür, das es zu keinen weiteren Punkten kommen konnte.
Auf Seiten der Löwen war der Garant dafür Passverteidiger Adehkeem Brown, der mit zum Teil akrobatischen Einlagen Bälle abwehrte und auf Seiten der Kieler war es deren US-amerikanischer Passverteidiger CJ Davis, der kurz vor dem Halbzeitpfiff einen Passversuch von Jakob Parks abfangen konnte. Nach der Halbzeitpause erhielten zunächst die Hurricanes den Ball und das Angriffsrecht. Abermals war es besonders das Laufspiel der Wirbelstürme über Fritjof Richter, mit denen sie Yard um Yard Raumgewinn erzielten und sich bis zur 38 Yard Linie der Lions vorarbeiteten. Dort war dann aber Schluss mit dem Vorwärtsdrang und erneut kam Kiels Punter Philip Stuhr zum Einsatz.
Im folgenden ersten Drive der Hausherren der zweiten Spielhälfte, war es dann das Glück und Können, was den Löwen weitere Punkte brachte. Zunächst schien es, als wenn bereits nach nur drei erfolglosen Versuchen, die Offense wieder das Feld verlassen müsste. Doch der folgende Punt von Christian Bollmann, traf einen Kieler Spieler am Helm und Lions Neuzugang René Merkel reagierte am schnellsten und sicherte sich das Spielgerät. Somit konnte der Angriff der Lions seinen Drive auf Höhe der Kieler 46 Yard Linie fortsetzen.
Einer Strafe gegen Kiel und einem Passfang von Fabian Rolfes bis an die Kieler 25 Yard Linie, folgte ein sehenswertes Anspiel von Jakob Parks auf seinen Ballfänger Mika Wickinger in der Endzone der Kieler zum 14:0 (PAT L. Jeckstadt) Zwischenstand. Mit dieser Führung wechselten beide Teams zum letzten Mal die Seiten.
Nach abermals gescheiterten Angriffsbemühungen der Lions, fanden die Gäste aus Kiel plötzlich die Lücken in der bis dahin stark agierenden Verteidigung von Defense Koordinator Jim Ward. Mit einem Pass über 46 Yards bediente Kiels Spielmacher Andrew Dion seinen Wide Receiver Moritz Reis zum 14:7 (PAT D. Schipper) Anschlusstouchdown. Noch nicht ganz erholt von dem schnellen Punkten der Gäste, unterlief Braunschweigs Ballträger Emmanuel Abedi-Bawa ein weiterer Fehler, als er bei einem Tackle an der eigenen 24 Yard Linie den Ball verlor und Kiels Linebacker Quinlen Dean, das freie Spielgerät für seine Farben sichern konnte. Diese Einladung der New Yorker Lions nahmen die Gäste aus Kiel dankend an und nur wenige Spielzüge später, glich Khris Vaughn für seine Farben mit einem Lauf über zwei Yards zum 14:14 (PAT D. Schipper) aus.
Doch bereits der folgende Drive der Lions sah vielversprechend aus, die Führung wieder zurückzuerobern. Mit Pässen auf Christian Bollmann, Tamsir Seck und Mika Wickinger, führte Jakob Parks sein Team bis tief in die Hälfte der Gäste aus Kiel. Doch abermals war es der Fieldgoalversuch durch Luca Jeckstadt über 34 Yards, der am Tor vorbeiging und somit das Unentschieden bestehen ließ. Aber auch für die Kiel Baltic Hurricanes lief es nicht besser. Bei einem Passversuch von Andrew Dion, gelang es einem Receiver nicht den Ball richtig zu greifen und den wegspringenden sicherte sich Braunschweigs René Merkel und brachte somit die Offensive seiner Mannschaft erneut zurück auf das Feld. Doch es schien wie verhext für beide Teams, denn es gelang keiner Mannschaft mehr in Punktereichweite zu gelangen. Um das Unentschieden noch in einen Sieg umwandeln zu können.
Somit gehen beide Teams mit der Erkenntnis in die nächste Spielwoche, dass es noch viel zu tun gibt, um für die jeweils folgenden schweren Spiele am nächsten Wochenende gewappnet zu sein. Die New Yorker Lions treffen zu Hause auf die Cologne Crocodiles (Samstag, 28. Mai – Kick-off 18 Uhr) und für die Kiel Baltic Hurricanes steht die schwere Fahrt nach Dresden zu den Monarchs auf dem Programm.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Die Griffins verlieren den Saisonauftakt der GFL2 gegen starke Hildesheim Invaders in einem dramatischen Finale mit 20:27, zeigten aber über weite Strecken eine sehr gute Leistung. Zwei Field Goals von Jonas Beumer, ein Interception Return TD von Maurice Wright jr. und ein TD von Kalan Miller reichten am Ende leider nicht, um die ersten zwei Punkte einzufahren.

Im ersten Spielabschnitt kamen die Greifen gut ins Spiel, stoppten den ersten Drive der Invaders und konnten ihrerseits guten Raumgewinn erzielen. Am Ende stand ein erfolgreicher Fieldgoal Versuch von Jonas Beumer, der die 3:0 Führung erzielte. Anschließend das gleiche Bild, Stop der Verteidigung und der Greifen Angriff schließt zu Beginn des zweiten Viertels mit einem weiteren Fieldgoal ab. Danach kam Sand ins Getriebe, denn den Invaders, die aus großen Teilen aus erstligaerfahrenen Spielern bestehen und gefühlt mit 10 Importen antraten, kamen im anschließenden Drive zum Ausgleich. Zwar gab es direkt vor dem TD Pass einen krachenden ersten QB Sack von Neuzugang Maurice Wright jr. , doch direkt beim 3. Versuch und 19 den Pass in die Endzone. PAT war nicht gut, es stand 06:06. Anschließend punteten die Griffins nach 6 Plays und es folgte ein langer Drive der Invaders Offense. 37 Sekunden vor der Halbzeit war es erneut ein Pass auf einen Import Receiver, der die erste Führung der Gastgeber vor ca. 1000 Zuschauern im Stadion einbrachte. 6:13 aus Griffins Sicht.
Der erste Angriff der Griffins nach der Pause endete erneut mit einem Punt, aber auch die Defense griff zu und schickte die Hausherren mit einem "three and out" vom Feld. Erneut konnte der Angriff aber keine entscheidenden Akzente setzen und so war es an der Verteidigung, die nächsten Griffins Punkte zu erzielen. MLB Maurice Wright jr., als Ersatz für Cole Shuker geholt, krönte seine starke Leistung nach erst zwei gemeinsamen Team Trainings mit einem Interception Return TD, PAT Beumer und Ausgleich.
Das 4. Quarter begann nicht gut, denn dem amerikanischen QB der Invaders gelang mit einem Sneak die erneute Führung. Es kam sogar noch schlimmer, denn nach drei erfolglosen Griffins Versuchen wurde der anschließende Punt geblockt und die Hildesheimer kamen an der 28yd line der Greifen erneut in Ballbesitz. Diesen konnten sie erneut mit Punkten abschließen und das Spiel schien entscheiden. 13:27 aus Griffins Sicht.
Doch die Rostocker steckten nicht auf und ein guter Run and Pass Mix im nächsten Drive endete in den Händen von WR Kalan Miller, der 20:27 Anschluss. Die Defense schickte die Hildesheimer nach einem "three and out" gleich wieder vom Feld und QB Arthur Riemer drückte aufs Tempo. Leider wurde sein tiefer Pass interceptet und an die Greifen 29yd line zurückgetragen. Die Entscheidung? Nein, denn die Defense hatte etwas dagegen und LB Warren Bartlett jr. schlug den Ball zwei plays später frei und die Rostocker sicherten diesen für sich. Ein Drive verbleib also noch, um die drohende Niederlage abzuwenden. Drei First downs später brach leider der Livestream ab, denn viele GrifFANS an den heimischen Bildschirmen verfolgten.
Ein 9yd Pass auf Kalan Miller, zwei weitere incomplete Passes und ein QB Sack der Invaders Verteidigung besiegelten die erste Saisonniederlage der Griffins. HC Markus Grahn resümierte: „Ein Auswärtsspiel bei dem besonders am Ende die Cleverness gefehlt hat. Wir kamen sehr gut ins Spiel mit zwei scoring drives der Offense und die Defense hat praktisch nichts zugelassen. Nach dem ersten Score von Hildesheim haben wir leider etwas den Faden verloren. Zum Ende war es sehr spannend, ja nahezu dramatisch, und mit mehr Erfahrung wäre es sicher anders gelaufen. Aber wir sind ein junges Team gerade auf Schlüsselpositionen, wir lernen daraus und steigern uns weiter.“
Am nächsten Wochenende wartet dann der nächste Aufstiegskandidat auf die Greifen. Zu Gast im legendären Ostseestadion werden zum Highlight Gameday unter Flutlicht dann die Lübeck Cougars sein.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Der AFC Remscheid Amboss hat am 3. Spieltag der Oberliga NRW den ersten Sieg eingefahren. Vor etwa 100 Zuschauern im Dortmunder Höschpark gewann die Mannschaft von Amboss-Head-Coach Paolo Bizzarri mit 14:06 (0:0, 6:0, 0:6, 8:0) bei den Dortmund Giants.
Amboss siegt in Abnutzungsschlacht - Foto: CEPD Sports
“Der Gegner hat so gespielt, wie wir es erwartet hatten“, sagte Bizzarri nach dem Spiel. “Es war die erwartete Abnutzungsschlacht gegen einen physisch sehr starken Gegner.“ Der Amboss nahm dabei von Beginn an den Kampf an und sorgte mit einem sehenswerten Tackle von Oskar Meyer an der Sideline gegen den gegnerischen Quarterback für ein erstes Turnover on Downs. Da auch die Defense der Giants zunächst gut stand, endete das erste Viertel punktlos.
Doch der Amboss blieb im Vorteil und entschied die kritischen Situationen allesamt für sich. Safety Patrick Großepehler fing eine Interception in der eigenen Endzone ab und beendete damit die gegnerischen Hoffnungen auf erste Punkte. Zudem verursachte Defensive Tackle Luca Vetter einen Fumble, der von seinem Positionskollegen Michael Bisterfeld erobert wurde. Letztendlich war es für den Spielverlauf ein typisches Play, das dann für die ersten Punkte sorgte.
Nachdem der Amboss nach zwei starken Läufen über Runningback David Engelmann bis zwei Yards vor die Endzone gekommen war, vollendete Quarterback Tom Schröder mit einem Laufspielzug durch die Mitte. Der folgende PAT von Christoph Henkel wurde von den Dortmundern allerdings geblockt. Der Amboss verpasste eine höhere Pausenführung, als zwei Yards vor einem weiteren Touchdown ohne die Möglichkeit auf ein weiteres Timeout die Uhr zum Halbzeitpfiff ablief.
Dass Remscheid aus der Überlegenheit der ersten Halbzeit nur eine knappe Führung herausgeholt hatte, sollte sich dann zu Beginn der zweiten Halbzeit rächen. Die Dortmunder setzten nun mehr auf Laufspielzüge über die Außen und kamen so schnell zu ihrem ersten Touchdown. Da Defensive Tackle Steven Rhanes den Versuch für zwei Zusatzpunkte vor der Goalline stoppte, blieb es beim Zwischenstand von 6:6.
Das Spiel drohte kurz darauf zu kippen. Ein getippter Pass von Schröder landete zur Interception beim Gegner, die Dortmunder hatten so erneuten Ballbesitz und die Möglichkeit zur Führung. Doch die Amboss-Defense hatte sich auf die neuen Laufspielvarianten der Dortmunder eingestellt. Insbesondere Linebacker Leon Jäger, dem im Spielverlauf auch zwei Sacks gelangen, verbuchte in dieser Phase mehrere wichtige Aktionen. In der Offense, in der Amboss-Präsident Christian Müller in der Offensive Line sein Football-Comeback nach acht Jahren Pause feierte, lief hingegen viel über Wide Receiver Christoph Henkel und Tight End Tommy Le Pongsagorn.
Im Schlussviertel kam der Amboss dann zum gewinnbringenden Drive. Ein Passspielzug über Wide Receiver Ron Burak führte den Amboss bis zwei Yards vor die gegnerische Endzone. Dann war es ein Spielzug über Runningback Dennis Remmers, der den Amboss erneut in Führung brachte. Die Two-Point-Conversion führte erneut über einen Lauf von Remmers zum späteren Endstand von 14:06. Mit dem Mute der Verzweiflung kam Dortmund noch einmal über das Feld. Knappe zwei Minuten vor Ende des Spiels fing dann Cornerback Liam Hagemann einen tiefen Pass in die Amboss-Endzone zur Interception ab.
Ein Run von Schröder führte schlussendlich zu einem letzten First Down für den Amboss, so dass den Giants die Timeouts ausgingen und Schröder in der Victory-Formation den Ball zum Sieg abknien konnte. “Das war ein ganz wichtiger Sieg und ein Erfolgserlebnis, das wir unbedingt brauchten“, sagte Bizzarri nach dem Spiel. Der Amboss hat mit dem Auswärtssieg in Dortmund den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle geschafft und springt vor die Dortmunder auf Rang vier. Den Erfolg mussten die Bizzarri-Mannen aber auch teuer bezahlen.
David Engelmann verletzte sich wie die Defensive Tackles Tommy Lee Wichert und Steven Rhanes am Fuß, Guard Robert Wiener und Wide Receiver Ron Burak erwischte es hingegen am Knie. Wer von Ihnen bis zum kommenden Heimspiel am 28. Mai gegen die Aachen Vampires zur Verfügung stehen wird, ergeben die noch ausstehenden medizinischen Untersuchungen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
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