2. DBL
Erneut war es der Teamzusammenhalt, der den Braunschweig Lady Lions den Sieg über die Hannover Grizzlies Ladies mit 34:27 (10:0; 16:14; 8:6; 0:7) und damit den Einzug ins Finale sicherte.
Der Jubel war groß nach dem Sieg (Foto: Lady Lions / 1. FFC Braunschweig)
Von Anfang an spielten die Löwinnen am letzten Wochenende wie aus einem Guss und untermauerten, dass die Play-Offs eigene Gesetze haben und dass, Tabellenführung hin oder her, Prognosen nur Schall und Rauch sind. Denn im Vorfeld des Halbfinales der 2. Damenbundesliga, hatte die Mannschaft des 1. FFC Braunschweig, beide Spiele in der regulären Saison gegen die Grizzlies Ladies klar verloren. Direkt nach dem Anpfiff war es Leonie Pfeiffer, die mit einem spektakulären Lauf bis vor die gegnerische Endzone den ersten Touchdown der Braunschweigerinnen vorbereitete.
Die Punkte zum 0:6 brachte Quarterback Stefanie Schult mit einem Keep eigenhändig auf das Scoreboard und Lisa Holtfreter passte zur Zwei-Punkte-Erhöhung auf Annsophie Breiting zum 0:8 aus Sicht der Gastgeberinnen.Dem anschließenden Angriff der Hannoveranerinnen hielt die Defense Stand und das Angriffsrecht wechselte wieder zu Braunschweig. Stefanie Schult bediente Annsophie Breiting mit einem langen Pass, den sie bis kurz vor die Endzone der Hannoveranerinnen trug. Dort endete allerdings der Angriff aufgrund einer guten Defense Leistung der Grizzlies, Die Braunschweiger Defense betritt wieder das Feld und deutet umgehend mit einem Safety zum 0:10 an, das es für Hannover am heutigen Tage schwer werde wird.
Der misslungene Versuch eines Onsidekicks der Grizzlies brachte das Rudel der Löwinnen sofort wieder in eine gute Ausgangslage und die stark spielende Tessa Buchholz pflückte, umgeben von Verteidigerinnen, den Pass von Stefanie Schult zum 0:16 aus der Luft. Wieder fand Lisa Holtfreter in Annsophie Breiting eine Anspielstation und erhöhte auf 0:18. Langsam machte sich erste Nervosität in Hannovers Teamzone breit. Diese wurde von mehreren Quarterback Sacks und Tackles der Braunschweiger Verteidigung gesteigert, bis die Bärinnen ihre ersten Punkte zum 7:18 einfuhren. Leo Pfeiffer stellte umgehend den annähernd alten Abstand wieder her und Melina Bergt erweiterte diesen noch mit einer weiteren Zwei-Punkte-Erhöhung auf 7:26.
Vor der Pause punktete Hannover nochmals zum Halbzeitstand von 14:26.
In der zweiten Hälfte machten die Lady Lions konzentriert weiter und Sabine Schläger fing eine Interception. Durch einen Fumble egalisierte sich dieser Vorteil allerdings wieder und Hannover nutzte die Gelegenheit und punktete zum 20:26. Die Schlagdistanz war wiederhergestellt und die Partie nahm nochmal an Fahrt und Brisanz auf. Souverän führte Spielmacherin Stefanie Schult ihre Offense über das Feld, bis sie final Alicia Sorge zum 20:32 fand. Lisa Holtfreter fand in Alicia Sorge wieder eine sichere Anspielstation für eine Zwei-Punkte-Erhöhung und baute die Führung auf 20:34 aus.
Wie schon im Viertelfinale hielt nun die Braunschweiger Defense die gegnerische Offense über fünf Minuten unter Kontrolle, bevor sie den Touchdown zum 27:34 zulassen musste. Was nun folgen musste war jedem klar. Bei einer Spielzeit von weniger als einer Minute, war der folgende Onsidekick von Hannover keine Überraschung. Doch Stefanie Schult nahm den Gastgeberinnen den letzten Hoffnungsschimmer und sicherte den Ball für ihre Farben. Ein letztes Mal ging die Offense der Braunschweig Lady Lions auf das Feld und kniete zum Spielende ab. Damit stehen die Lady Lions zum ersten Mal seit der Gründung im Finale der 2. Damenbundesliga, welches auch noch zuhause ausgetragen werden wird.
Am Wochenende des 28/29.09.2019, der genaue Termin steht noch nicht fest, erwarten die Braunschweigerinnen nun die Allgäu Comets auf der Roten Wiese.
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Mit 18:40 (0:6; 0:12; 12:14; 6:8) unterliegen die Braunschweiger Löwinnen erneut gegen die Hannover Grizzlies, behaupten aber weiterhin den zweiten Tabellenplatz in der 2. Damenbundesliga Nord und damit eine Play-Off Platz.
Lady Lions verlieren erneut gegen die Hannover Grizzlies - Foto: 1. FFC Braunschweig
Wie schon im Hinspiel startete das Rudel sehr verhalten und ebnete so den Weg für die Grizzlies, die bis zur Halbzeit bereits mit 0:18 klar in Führung lagen. Trotz einiger schöner Einzelaktionen konnte die Braunschweiger Offense keine Mittel gegen die gut aufgestellte Verteidigung der Gäste finden: So musste die Defense der Löwinnen in die Bresche springen und ihrerseits für die Akzente auf dem Feld sorgen. Jeweils ein Quarterback Sack von Peggy Sommer und Lena Oertel ließen erahnen, was möglich wäre, doch das 0:25 direkt nach der Halbzeitpause konnten auch diese Leistungen nicht verhindern.
Erst als die sonst als Ballfängerin eingesetzte Alicia Sorge personalbedingt in der Verteidigung aushelfen musste, keimte der Kampfeswille der Lady Lions wieder auf. Mit einem Interception-Return-Touchdown zum 6:25 machte sie umgehend klar, das sich die Damen des 1. FFC Braunschweig noch lange nicht aufgaben.
Schon im nächsten Drive der Bärinnen fing auch Linebacker Lena Ortel einen Pass ab, lief ihren Verfolgerinnen davon und markierte die nächsten Punkte für Braunschweig zum 12:25. Doch die Hannoveranerinnen antworteten umgehend mit einem Touchdown zum 12:32.
Es folgte ein weiterer erzwungener Turnover der Löwinnen durch Linebacker Lisa Holtfreter, die einen Fumble erzwang, der von Safety Nicole Jungmeister gesichert werden konnte. Runningback Leo Pfeiffer lief für die letztendlich letzten Punkte aus Braunschweiger Sicht zum Touchdown zum 18:32.
Kurz vor Ende der Partie punktete Hannover nochmals zum Endstand von 18:40. Damit geht die Mannschaft von Head Coach Roy-Oliver Bodtke in eine kurze Pause, ehe am 11. August mit der Partie in Oldenburg, das letzte reguläre Saisonspiel der Lady Lions auf dem Programm steht. Mit einem Sieg würden sich die Lions den zweiten Tabellenplatz in der 2. Damenbundesliga Nord sichern und in die Play-Offs einziehen.
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Mit einem 47:12 (6:15; 6:14; 0:6; 0:12) Kantersieg im Gepäck kehrten die Footballdamen des 1. FFC Braunschweig, aus Emden von den Tigers Ladies zurück. Hochsommerliche Temperaturen zu Beginn des Kick-Offs, machte die Ausgangssituation für beide Teams nicht einfach, doch dem Spieldrang der Lady Lions beeinflusste das Wetter nicht.
Lady Lions Emden (Foto: privat)
Von Beginn an setzten die Braunschweigerinnen die Gastgeber aus Emden unter Druck und gingen früh mit 0:7 (PAT M. Bergt), nach einem Pass von Spielmacherin Charlotte Schramm auf Alicia Sorge, in Führung.
Kurze Zeit später scorten die Löwinnen erneut, nach dem die Verteidigung der Lady Lions unter Führung von Defense Koordinator Fabian Spohn, die Ballträgerin der Tigers für einen Safety zum 0:9 durch Nicole Jungmeister, in deren eigener Endzone zu Boden bringen konnte.
Nach einem folgenden hervorragenden Return von Alicia Sorge bis kurz vor die Emdener Endzone, sorgte dann Leonie Pfeiffer umgehend mit einem 10 Yard Lauf sogar für das 0:15 (PAT nicht gut).
Doch die Hausherrinnen gaben sich nicht geschlagen und konterten mit einem Touchdown zum 6:15 Zwischenstand. Damit ging es ins zweite Spielviertel und die Lady Lions setzten dort an, wo sie im ersten Quarter mit begonnen hatten. Ein weiterer Safety, dieses Mal durch Linebackerin Lena Ortel, brachte das 6:17 und Spielmacherin Stefanie Schult steuerte mit einem eigenen Lauf die nächsten sechs Punkte zum 6:23 (PAT nicht gut) bei.
Ein Quarterback Sack von Verteidigerin Annalena Schulz zwang Emden kurze Zeit später zum Punt, den Lisa Holtfreter zum 6:29 (PAT nicht gut) returnierte.
Im Gegenzug bäumten sich die Emden Tigers Ladies nochmals auf und punkteten mit einem spektakulären zum Halbzeitstand von 12:29 (PAT nicht gut).
Nach der Pause erzwang Linebacker Peggy Sommer erneut mit einem Quarterback Sack einen Ballverlust der Tigerinnen, und ließ es sich nicht nehmen, den freien Ball selbst für ihre Farben zu sichern Runningback Juliane Kappaun transportierte das Lederei wieder bis kurz vor die Endzone, und Charlotte Schramm erledigte den Rest zum 12:35 (PAT nicht gut). Mit dem Quarterback Sack Nummer fünf der Braunschweiger Verteidigung ging es ins vierte und letzte Spielviertel.
Trotz guter Bewachung der Emderinnen gelang Tessa Buchholz das Entkommen mit dem Ball und lief über 60 Yards zum 12:41 (PAT nicht gut) bis in die Endzone der Gegnerinnen.
Denn Schlusspunkt setzte erneut Leonie Pfeiffer, dieses Mal mit einem Lauf über sage und schriebe 85 Yards zum 12:47 (PAT nicht gut) Endstand.
Zwei Wochen haben die Braunschwerinnen jetzt Zeit sich von den Strapazen des Spiels in Emden zu erholen, bevor es am 7. Juli zu Hause auf der Roten Wiese gegen die Hannover Grizzlies um die Vormachtstellung in der 2. Damenbundeliga Gruppe Nord geht.
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Bei schönstem Footballwetter empfingen die Lady Lions des 1. FFC Braunschweig die Damen der Oldenburg Outlaws Coyotes im Sportpark Roten Wiese. Beide Teams bestritten ihr jeweils drittes Ligaspiel und beide Mannschaften hatten je einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto.
Lady Lions vs. Oldenburg (Fotos: Lady Lions / 1. FFC Braunschweig)
Nach vier gespielten Quartern und einer perfekten Verteidigung der Braunschweigerinnen an diesem Tag, stand ein 20:0 (6:0; 8:0; 0:0; 6:0) auf dem Scoreboard und Tabellenplatz zwei in der 2. Damenbundesliga Nord. Nach erstem anfänglichem Abtasten beider Teams, bediente Spielmacherin Stefanie Schult ihre Receiverin AnnSophie Breiting mit einem kurzen Pass, welche dann über das halbe Feld ihren Gegenspielerinnen davon lief und die ersten sechs Punkte auf das Scoreboard brachte.
Eine hervorragend eingestellte Braunschweiger Defense ließ den Gästen keine Chance zur Gegenwehr und im Gegenzug war es immer wieder Tight End Tessa Buchholz die mit sicheren Händen für Raumgewinn sorgte und so Räume für ihre Mitspielerinnen öffnete. Runningback Leonie Pfeiffer nutzte diese Lücken in Kombination mit guter Blockarbeit zum nächsten Touchdown und einer folgenden Two-Point-Conversion zum 14:0. Eine Interception von Safety Nicole Jungmeister besiegelte den Punktestand zur Halbzeit.
In der zweiten Hälfte dominierte die Braunschweiger Defense weiterhin das Spiel, verteidigte vehement jeden Zentimeter und ließ Oldenburg nicht ins Spiel finden. Nach punktelosen dritten Spielabschnitt war es letztendlich erneut Runningback Leonie Pfeiffer, die nach hervorragender Blockarbeit ihres Fullbacks Janina Blaumeister, mit ihrem zweiten Touchdown des Tages den Endstand zum 20:0 herstellte.
In zwei Wochen geht es für die Lady Lions zum Tabellenschlusslicht nach Emden, bevor es am ersten Juli Wochenende im Heimspiel gegen die Hannover Grizzlies, um die Spitzenposition in der Gruppe Nord geht.
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Mit einer 40:14 (12:6; 12:0; 8:0; 8:8) Niederlage kehrten die Braunschweiger Löwinnen am 12.05.2019 von ihrem zweiten Spiel aus Hannover zurück.
Lady Lions vs. Hannover Grizzlies Ladies (Foto: Kapo’s Pixx)
Das Spiel begann wie gegen Emden eine Woche zuvor mit einem Geschenk für die Gegner. Nach einem missglückten Punt übergaben die Lady Lions nach ersten erfolglosen Offense Drive, den Ball den Gegnerinnen aus Hannover, kurz vor der eigenen Endzone. Die Grizzlies fackelten nicht lange und gingen 6:0 (PAT nicht gut) in Führung. Anders als gegen Emden legte Hannover allerdings nach und baute die Führung schnell auf 12:0 (PAT nicht gut) aus.
Hoffnung keimte bei den Löwinnen kurzfristig auf, als ihnen der Anschluss zum 12:6 (PAT nicht gut) mit einem schönen Pass von Charlotte Schramm auf Ballfängerin Melina Bergt gelang. Trotz sehenswerten Einzelaktionen sowohl von der Braunschweiger Defense als auch von der Offense hatten die Hannoveranerinnen die Nase immer ein Stückchen weiter vorn. So kam es, dass die Gastgeberinnen ihre Führung zur Halbzeit auf 24:6 ausbauen konnten.
Nach der Halbzeitpause machten die Hausherrinnen dann mit zwei weiteren schnellen Touchdowns klar, wer als Siegerteam den Platz verlassen würde. Zum Ende hin bäumte sich die Mannschaft des 1. FFC Braunschweig von Head Coach Roy-Oliver Bodtke nochmals auf und Charlotte Schramm erzielte mit einem Quarterback Keep den zweiten Touchdown des Tages für die Lady Lions. Finja Behnke steuerte mit einem spektakulären Catch zwei weitere Punkte zur Ergebniskosmetik und dem 40:12 Endstand dazu. Der Trainerstab ist sich einig, dass es eine mentale Ursache war, die die hohen Punktedifferenz begründet. Technisch haben die Löwinnen gezeigt, welches Potenzial in dem Team steckt.
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