U19
Erstmals im Sommer 2008 ausgetragen, ging am vergangenen Samstag bereits die neunte Auflage von „Sports Meets Music“ über die Bühne. Das Zusammenspiel von Sport und Kultur am Theodor-Fliedner-Gymnasium (TFG) hat sich längst zu einer festen Größe entwickelt. Während die ersten drei Veranstaltungen noch in der Kleinen Kampfbahn neben der heutigen Merkur Spiel-Arena – damals LTU-Arena (2008 und 2009) beziehungsweise ESPRIT-Arena (2010) – stattfanden, war das Rather Waldstadion am Rande des Aaper Waldes nun bereits zum sechsten Mal Austragungsort.
Sports Meets Music 2026 - Foto: Dodo Limpert
Vieles von dem, was das TFG ausmacht, hatte sich versammelt: die Footballer der TFG Typhoons, die TFG Big Band & Vocals sowie die TFG Dance Company. Und zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten dem Ruf. Rund 400 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten bei strahlendem Sonnenschein das abwechslungsreiche Programm auf und neben der Tribüne. Als der Leiter der Big Band auf der Tartanbahn den Taktstock hob, überzeugten Musiker:innen und Sänger:innen mit einem mitreißenden Auftritt, der immer wieder mit kräftigem Applaus belohnt wurde. Auch die Dance Company wusste zu begeistern. Trotz der Abwesenheit ihrer verreisten Leiterin zeigte sie eine beeindruckende Darbietung und erhielt dafür verdiente Anerkennung.
Im Anschluss sorgten die U20 Typhoons auch sportlich für positive Schlagzeilen. Auf ihrer „Belohnungstour 2026“ gelang nach zwei schmerzhaften Rückschlägen die erhoffte Rückkehr in die Erfolgsspur. Nach den Heimniederlagen der vergangenen Wochen war ein Sieg Pflicht, um die Chancen auf die Playoff-Teilnahme zu wahren. Gegen die Lübeck Cougars stand am Ende einer einseitigen Begegnung ein deutlicher 50:0-Erfolg auf der Anzeigetafel. Auch wenn bei den Typhoons noch nicht alles reibungslos funktionierte, ließ der Auftritt keinen Zweifel am verdienten Heimsieg.
Mehr als ein erster Schritt war dieser Erfolg allerdings noch nicht. Soll der Einzug in die Playoffs gelingen, muss nun der nächste folgen. Die Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Sonntag bei den Berlin Rebels, die am vergangenen Wochenende spielfrei waren.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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Bei hochsommerlichen Temperaturen empfingen die Münster Phoenix am Samstag (30. Mai 2026) auf dem Sportplatz am Schiffahrter Damm die SG Gamecocks/Falcons U19 zum Ligaspiel der U19-Regionalliga NRW. Die Regionalliga ist die zweithöchste Jugendspielklasse in Nordrhein-Westfalen und wird in dieser Saison nach dem Rückzug der U19 der Paderborn Dolphins mit einem Team weniger ausgetragen.
Münster erzielte zwei Defensive Touchdowns - hier ist der zweite im Bild - Foto: Oliver Jungnitsch
Unter den Augen von Greenmachine-Headcoach Sascha Krotil entwickelte sich ab 15 Uhr eine spannende Begegnung, in der die Gastgeber ihre weiße Weste bewahrten. Das Team von Head Coach Marius Müller setzte sich schließlich mit 22:16 (8:0/0:10/14:0/0:6) durch und bleibt damit auch nach diesem Spieltag ungeschlagen. Die Spielgemeinschaft aus den Bonn Gamecocks und Cologne Falcons wartet dagegen weiterhin auf den ersten Saisonsieg.
Defense eröffnet das Scoring
Münster gewann vor dem Kickoff die Seitenwahl und entschied sich, den Gästen zunächst den Ballbesitz zu überlassen. Die ersten Punkte des Tages erzielte jedoch nicht die Offense der Hausherren, sondern die Defense. Jan Bohm (#11) fing einen Pass des gegnerischen Quarterbacks ab und trug den Ball über rund 30 Yards zum Pick Six in die Endzone (6:0).
Auch die anschließende Two-Point-Conversion gelang. Der Holder pitchte den Ball direkt auf die vermeintliche Kicker-Position, von wo aus die Nummer 7 den Ball zum 8:0 in die Endzone trug.
SG schlägt vor der Pause zurück
Lange Zeit schien Münster die Kontrolle zu behalten, doch kurz vor der Halbzeit drehte die Spielgemeinschaft noch einmal auf. Die Gäste drängten die Phoenix tief in die eigene Hälfte und zwangen sie zu einem Puntversuch. Dabei geriet der Snap zu lang und segelte hinter die eigene Endzone – Safety zum 8:2 (08:02).
Mit auslaufender Uhr legten die Gäste nach. Der Quarterback fand die Nummer 85 in der Endzone zum Touchdown. Dieselbe Nummer 85 sorgte anschließend auch für die erfolgreiche Two-Point-Conversion. Plötzlich stand es zur Pause nur noch 8:10 aus Sicht der Gastgeber.
Münster kommt stark aus der Kabine
Offenbar fanden die Münsteraner Coaches in der Halbzeit die richtigen Worte. Das dritte Viertel gehörte nahezu komplett den Hausherren.
Erneut war es die Defense, die für die nächsten Punkte sorgte. Die Nummer 24 fing einen Pass im Zentrum des Feldes ab und trug ihn zum zweiten Pick Six des Tages in die Endzone. Der anschließende Extrapunkt durch die Nummer 7 brachte Münster wieder in Führung (15:10).
Direkt nach dem folgenden Kickoff unterlief der Spielgemeinschaft der nächste Fehler. Der Returner konnte den Ball nicht sichern, Münster eroberte das Ei an der gegnerischen 11-Yard-Linie. Diese hervorragende Ausgangsposition nutzten die Gastgeber konsequent. Die Nummer 7 erzielte den einzigen Offense-Touchdown der Phoenix an diesem Nachmittag und verwandelte anschließend auch den Extrapunkt zum 22:10.
Gäste verkürzen, Phoenix bringen Sieg ins Ziel
Im Schlussviertel stemmte sich die Spielgemeinschaft noch einmal gegen die Niederlage. Die Nummer 8 fand mit einem Touchdown-Lauf den Weg in die Endzone und verkürzte auf 22:16. Die anschließende Two-Point-Conversion misslang jedoch. Weitere Punkte sollten nicht mehr fallen. Münster verteidigte den Vorsprung bis zum Schlusspfiff und durfte sich über den nächsten Erfolg in der laufenden Saison freuen.
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6:0 – Pick Six #11
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8:0 – Two-Point-Conversion #7
- 8:2 – Safety (08:02)
- 8:8 – Touchdown-Pass auf #85
- 8:10 – Two-Point-Conversion #85
- 14:10 – Pick Six #24
- 15:10 – PAT #7
- 21:10 – Touchdown-Lauf #7
- 22:10 – PAT #7
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22:16 – Touchdown-Lauf #8
Für die Münster Phoenix steht bereits am 7. Juni die nächste Herausforderung an, wenn es gegen die Langenfeld Longhorns geht. Die SG Gamecocks/Falcons U19 hat dagegen eine längere Pause und trifft erst Ende Juni auf die Cologne Crocodiles.
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Oliver Jungnitsch für NRW Football
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In der U19 Regionalliga NRW steht am Samstag das nächste Duell auf dem Programm. Die zweithöchste Jugendspielklasse in Nordrhein-Westfalen hat nach dem Rückzug der U19 der Paderborn Dolphins U19 noch vier Teams im Spielbetrieb – und für die Mannschaften zählt damit jeder Sieg umso mehr.
Regionalliga NRW U19: Münster empfängt die SG Gamecocks Falcons U19 - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Münster Phoenix U19 empfangen am Samstag, 30. Mai 2026, die SG Gamecocks/Falcons U19. Kickoff ist um 15:00 Uhr auf dem Sportplatz Schiffahrter Damm in Münster.
Die Gastgeber gehen mit Rückenwind in die Partie. Im vergangenen Spiel setzte sich das Team von Head Coach Marius Müller eindrucksvoll mit 19:0 gegen die Cologne Crocodiles U19 durch und unterstrich damit die eigenen Ambitionen in der Regionalliga NRW.
Für die Spielgemeinschaft verlief der Saisonstart bislang dagegen schwierig. Sowohl gegen die Crocodiles als auch gegen die Langenfeld Longhorns U19 musste die SG Niederlagen hinnehmen. Entsprechend will das Team in Münster nun die ersten wichtigen Punkte der Saison einfahren.
Austragungsort der Begegnung ist der Sportplatz Schiffahrter Damm, Schiffahrter Damm 315, 48157 Münster. Football-Fans dürfen sich auf ein spannendes Regionalliga-Duell zweier ambitionierter Nachwuchsteams freuen.
Auch wir von NRW Football werden vor Ort sein und im Anschluss ausführlich mit einem Spielbericht sowie einer großen Bildergalerie vom Gameday berichten.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
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Am kommenden Samstag, den 30. Mai, geht im Rather Waldstadion die mittlerweile neunte Ausgabe von „Sports Meets Music“ über die Bühne. Seit der Projektgründung im Jahr 2005 steht die Veranstaltung für das besondere Zusammenspiel von Sport und Kultur am Theodor-Fliedner-Gymnasium (TFG).

Neben Erstliga-Football der U16- und U20-Typhoons gegen die Cologne Crocodiles beziehungsweise die Lübeck Cougars dürfen sich die Besucher auf ein Live-Konzert der TFG Big Band & Vocals unter der Leitung von Johannes Ziemer freuen. Darüber hinaus treten sowohl das Aquila Dance Team unter der Leitung von Silke Hester als auch die TFG Dance Company unter der Leitung von Jasmin Choi auf.
Vor diesem Hintergrund und bei angekündigten sommerlichen Temperaturen ist damit zu rechnen, dass zahlreiche Zuschauer den Weg an den Rand des Aaper Waldes finden werden. Entsprechend dürften die Parkplätze rund um das Stadion schnell knapp werden. Daher empfiehlt sich dringend die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer mit dem Auto anreist, wird voraussichtlich auf die umliegenden Straßen wie die Sankt-Franziskus-, Kanzler-, Oberrather- oder Waldstraße ausweichen und anschließend den Fußweg hinauf zum Schmuckkästchen der TFG Typhoons in Kauf nehmen müssen.
Oben angekommen erwartet die Besucher unter dem Tribünendach das bekannte Typhoons-Catering. Zusätzlich sorgt neben der Tribüne ein Ausschankwagen mit gekühlten Getränken, Wein und frisch gezapftem Bier für Erfrischung. Der Eintritt ist – wie immer – frei.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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Zwar gelang den Typhoons im ersten Lokalderby nach dreijähriger Abstinenz aus der German Football League Juniors (GFLJ) ein versöhnlicher Abschluss, mehr aber auch nicht. Bis es so weit war, war die Partie gegen den Tabellenführer und amtierenden Meister längst entschieden; Ende des dritten Quarters leuchtete bereits ein 00:60 auf dem Scoreboard.
Typhoons Running Back Oskar Vogel 22 gegen die Panther Defense - Foto: Dorothee Limpert
Allein das letzte Quarter gehörte den Typhoons, wenngleich es mit einem erneuten Scheitern begann. Zwar gelang es trotz vielversprechender Versuche nicht, in die Panther-Endzone vorzudringen. Was blieb, war der Versuch, aus satten 39 Yards Entfernung durch die Torstangen zu kicken – und Paul Brouwers gelang dies. Frenetisch gefeiert vom Anhang unter dem gut besuchten Tribünendach des Rather Waldstadions, zeigten die Typhoons trotz eines desaströsen Spielverlaufs, dass sie zu keinem Zeitpunkt aufgaben und bis zum Schluss dagegenhielten.
Den Lohn dafür gab es kurz nach der Zwei-Minuten-Warnung, nachdem die Defense die Gäste erstmals in dieser Partie zu einem Punt gezwungen hatte. Einige First-Down-Läufe von Running Back Oskar Vogel, ein Catch von Oskar Horstmann nach Pass von Frederick Kabrede – und die Typhoons standen an der Zwei-Yard-Linie der Panther. Von dort aus war es Oskar Vogel vorbehalten, für das zwischenzeitliche 09:60 zu sorgen, bevor Quarterback Frederick Kabrede mit seiner erfolgreichen Two-Point-Conversion (TPC) auf 11:60 stellte.
Und auch wenn der Schlusspunkt anschließend den Gästen vorbehalten blieb, entschädigten die elf Punkte des letzten Quarters doch manchen im Umfeld der Typhoons für das zuvor erlittene Leid. Im Abschluss-Huddle konnten sie sogar in Motivation umgewandelt werden. Denn mit dem aktuellen 2:2-Record bleibt den Typhoons nichts anderes übrig, als fortan jedes verbleibende Spiel als Endspiel anzugehen, will man die Hoffnung auf die Playoffs nicht frühzeitig begraben.
Den Anfang sollen dabei die Lübeck Cougars machen, die in 14 Tagen ihre Visitenkarte am Rande des Aaper Waldes abgeben werden. Sie mussten sich an diesem Wochenende bei den Hamburg Junior Devils mit 00:44 geschlagen geben.
00:16 4-Yard-Pass und TPC Panther
00:22 9-Yard-Lauf Panther, TPC failed
00:30 31-Yard-Pass und TPC Panther
00:38 50-Yard-Pass und TPC Panther
00:46 62-Yard-Pass und TPC Panther
00:54 35-Yard-Pick-Six und TPC Panther
00:60 56-Yard-Pass Panther, TPC failed
03:60 39-Yard-Fieldgoal Paul Brouwers
11:60 2-Yard-Lauf Oskar Vogel und TPC Frederick Kabrede
11:68 1-Yard-Lauf und TPC Panther
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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