U19
Nach der schmerzlichen Overtime-Heimniederlage gegen die Hamburg Junior Devils vor zwei Wochen galt es für die TFG Typhoons am vergangenen Wochenende bei den Lions in Braunschweig, wieder zurück in die Spur zu finden. Daraus wurde allerdings nichts, musste die Partie doch aufgrund eines Todesfalls im TEAM der Gastgeber kurzfristig abgesagt werden. Die Austragung dieser Begegnung ist nun für den 12. Juli angesetzt.
TFG Typhoons laden zum Derby ein- Foto: Dorothee Limpert
So steht für die Typhoons aktuell nicht – wie vor Saisonbeginn geplant – ein 4:0-Record nach vier gespielten bzw. gewerteten Partien zu Buche, sondern aufgrund einer verlorenen und einer verlegten Begegnung lediglich ein 2:1-Record. Ein schwerer Rückschlag für die Playoff-Ambitionen des TEAMs von Head Coach Patrick Lorenz.
Und das zu einem Zeitpunkt, da am vor uns liegenden Samstag, den 16.Mai, um 15 Uhr mit den Düsseldorf Panthern kein Geringerer als der aktuelle und in Summe 19-fache Deutsche Meister seine Visitenkarte im Rather Waldstadion abgeben wird.
Für die TFG Typhoons wird es dabei um nicht weniger gehen, als die ungeschriebenen Gesetze des ominösen Quervergleichs außer Kraft zu setzen. Denn die Erwartungshaltung in Football-Deutschland ist nach den bis dato in der German Football League Juniors (GFLJ) gespielten Partien eine ganz einfache: Wenn die Typhoons gegen die Hamburg Junior Devils mit minus sechs verlieren und die Düsseldorf Panther die Junior Devils mit plus 76 schlagen – so geschehen vor Wochenfrist – dann werden die Typhoons im Lokalderby gegen den Abonnementmeister keine Chance haben.
Was auch immer die sportliche Seite im Schmuckkästchen Rather Waldstadion bringen wird, jenseits des Platzes und vor allem unter dem Dach der Tribüne wird man bestens – meint: in bekannter Manier – auf jede(n) Leser(in) dieser Zeilen vorbereitet sein. Und nimmt nicht einmal Eintritt dafür. Verrückt!
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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So hatten sich die TFG Typhoons ihren ersten Heimauftritt nach Rückkehr ins Oberhaus des deutschen Jugendfootballs nicht vorgestellt. Gegen die Hamburg Junior Devils gab es eine 24:30-Niederlage in der Overtime.
TFG Typhoons verlieren in der Overtime gegen die Hamburg Junior Devils - Foto: Steve Tang
Gegen die drei Dutzend Junior Devils taten sich die Typhoons von Anbeginn überraschend schwer. Aufseiten der Offense funktionierte trotz des verletzungsbedingten Fehlens wichtiger Zielspieler zwar noch einigermaßen das Passspiel, wohingegen das Laufspiel kaum einmal ins Rollen kam, die Durchschlagskraft fehlte. Gleichzeitig offenbarte auch die Defense die ein oder andere Schwäche, sodass die Typhoons ab Mitte des zweiten Quarters kontinuierlich einem Rückstand hinterherliefen, bevor sie sich in den letzten beiden Spielminuten doch noch in die Verlängerung retten konnten.
Allerdings gehört zur Wahrheit auch dazu, dass die Hamburger im letzten Quarter auch noch zwei Fieldgoals – wenngleich beide aus größeren Entfernungen – liegenließen, wie sie auch nach dem 24:24-Ausgleich nur durch spektakuläre Aktionen von Linebacker Sebastian Thier und Defense Back Jano Tang daran gehindert werden konnten, schon in der regulären Spielzeit als Sieger vom Platz zu gehen.
Von daher war der 24:30-Auswärtserfolg der Gäste beileibe nicht unverdient, wenngleich die Typhoons nach dem Devils-Touchdown und vergebenem PAT im ersten Offense-Drive der Overtime das Momentum – nicht zum ersten Mal an diesem Tag – eigentlich auf ihrer Seite hatten. Bis auf die gegnerische 1-Yard-Linie hatten sie sich bei ihrem anschließenden Offense-Drive vorgearbeitet, bevor es nochmal auf die 9-Yard-Linie zurückging. Was blieb, war der eine, der vierte, der allerletzte Versuch. Ein kurzer Pass von Quarterback Oskar Horstmann, ein sicherer Catch durch Janes Gölz, ein Sprung Richtung Endzone – zu kurz. Football Is A Game Of Inches!
Viel Zeit zum Wunden lecken bleibt den Mannen von Head Coach Patrick Lorenz nicht, geht es doch bereits am kommenden Samstag nach Braunschweig zu den Junior Lions, die mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet sind.
U20 TFG Typhoons vs. Hamburg Junior Devils 24:30 (00:03; 10:08; 06:13; 08:00; 00:06) - Rather Waldstadion, 250 Zuschauer
00:03 29-Yard-Fieldgoal Devils
07:03 Tilman Limpert nach 12-Yard-Pass Oskar Horstmann, PAT Paul Brouwers
10:03 38-Yard-Fieldgoal Paul Brouwers
10:11 28-Yard-Pass und TPC Devils
10:17 11-Yard-Lauf Devils, PAT failed
16:17 Jernej von Renesse nach 51-Yard-Pass Oskar Vogel, PAT failed
16:24 6-Yard-Lauf und PAT Devils
24:24 4-Yard-Lauf Leonardo Ruffert und TPC Oskar Vogel
24:30 10-Yard-Pass Devils, TPC failed
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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Gelungener Einstand in Deutschlands höchster Jugendspielklasse: Die TFG Typhoons haben ihr Auftaktspiel in der German Football League Juniors 2026 mit 31:21 (0:0; 17:7; 7:7; 7:7) bei den Hamburg Huskies gewonnen – und damit direkt ein Ausrufezeichen gesetzt.
U20 TFG Typhoons 2026 - Foto: Dorothee Limpert
Nach dem Wiederaufstieg im vergangenen Jahr präsentierte sich das Team von Head Coach Patrick Lorenz in der Eliteliga des deutschen Jugendfootballs abgeklärt und effizient. Gegen den Tabellenzweiten der Nordgruppe aus der Saison 2025 bewiesen die Typhoons vor allem im zweiten Viertel ihre Durchschlagskraft und legten den Grundstein für den verdienten Auswärtserfolg.
Mit dem Sieg zum Saisonstart unterstreichen die Düsseldorfer ihre Ambitionen, sich in Liga 1 mehr als nur zu behaupten.
Am 2. Spieltag wartet die nächste Bewährungsprobe: Am Samstag, 2. Mai, um 15 Uhr empfangen die Typhoons im Rather Waldstadion die Hamburg Junior Devils. Diese gewannen ihr Auftaktspiel mit 36:14 bei den Junior Lions in Braunschweig. Ein deutliches Zeichen setzte auch Düsseldorf-Konkurrent Panther, der mit einem 77:0 gegen die Berlin Rebels in die Saison startete.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam (redaktionell geändert)
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Als den Footballern des Theodor-Fliedner-Gymnasiums (TFG) zuletzt der Aufstieg in das Oberhaus des deutschen Jugendfootballs gelang, hießen die Gegner ab 2017 Paderborn, Münster, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Troisdorf und Bonn. Die national ausgespielte Bundesliga war in ihrer Vorrundengruppenphase damals faktisch eine regionale Liga.
TFG Typhoons starten ihre Belohnungstour in Hamburg- Foto: TFG Typhoons
Das stellt sich nun – nach dem Wiederaufstieg der TFG Typhoons am Ende der Saison 2025 – völlig anders dar. Grund dafür ist die zwischenzeitlich umgesetzte Reform der German Football League Juniors (GFLJ). Sie hat zur Folge, dass bereits die Vorrunde mit ihren Gruppenspielen bundesweit ausgetragen wird.
Den Süden der Republik werden die Typhoons zwar frühestens in den Playoffs kennenlernen, doch schon bis zu den Sommerferien stehen Reisen nach Hamburg (Huskies), Braunschweig (Lions), Berlin (Rebels) und Dresden (Monarchs) auf dem Programm. Im heimischen Rather Waldstadion empfangen sie zudem Hamburg (Devils), Lübeck (Cougars) sowie die Düsseldorf Panther. Eine Saison mit derartigen Reisezielen und namhaften Gegnern darf durchaus als Belohnung verstanden werden – als Ernte dessen, was in den vergangenen Jahren mit immensem Aufwand gesät wurde.
Der Auftakt erfolgt am kommenden Samstag, 18. April. Um 15 Uhr ertönt auf dem Kasim-Edebali-Field in Hamburg der Kickoff zum Duell Huskies gegen Typhoons.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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Drei Jahre nach ihrem Rückzug aus der German Football League Juniors (GFLJ) haben sich die TFG Typhoons erneut sportlich für das Oberhaus des deutschen Jugendfootballs qualifiziert. Im zweiten Relegationsspiel bei den Longhorns im baden-württembergischen Weinheim gab es einen ungefährdeten 29:07-Auswärtserfolg, sodass die Typhoons, die bereits das Hinspiel mit 75:00 gewonnen hatten, 2026 in die Jugendbundesliga zurückkehren werden.
Mit den TFG Typhoons hat Düsseldorf einen weiteren Bundesligisten - Foto: Sascha Greibich
War angesichts des Hinspiel-Ergebnisses bereits vor Anpfiff in Weinheim „allenfalls wenig Luft in der Partie“, so war sie kurz nach dem Kickoff in Gänze raus. Im Nachgang zur Spieleröffnung durch die Gastgeber trug Kick-Returner Simon Geitner das Ei bis zur eigenen 44-Yard-Linie, bevor Running Back Leonardo Ruffert die verbleibenden 56 Yards zur 6:0-Führung erlief. Unmittelbar nach Beginn des zweiten Quarters waren die Typhoons dann durch Touchdowns der Wide Receiver Simon Geitner und Janes Gölz sowie zwei erfolgreiche Points-after-Touchdown (PAT) durch Kicker Oskar Horstmann auf 20:0 davon gezogen, die Relegation entschieden.
Was folgte, war seitens der Typhoons-Offense nicht weiter von Erfolg gekrönt, was nicht zuletzt an durch Strafen oder beim Field-Goal-Versuch durch Pfostentreffer liegengelassenen Punkten lag. Stattdessen gelangen den Gastgebern kurz vor der Halbzeit die lang ersehnten und mehr als verdienten Punkte zum zwischenzeitlichen 7:20, bevor in beiden Teams die Defenses das Heft des Handelns übernahmen. Auf Typhoons-Seite hatte dies nicht zuletzt Interceptions durch die Defense Backs Paul Brouwers und Milo Tang zur Folge, wobei Letzterer dabei gar noch den Weg in die Weinheimer Endzone fand. Für den Schlusspunkt sorgte letztlich Oskar Horstmann mit einem 40-Yard-Field-Goal, das er zum 7:29 verwandeln konnte.
"Die TFG Typhoons möchten an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, sich bei den Weinheim Longhorns für zwei in vielerlei Hinsicht denkwürdige Spieltage zu bedanken, was auch ihre außerordentliche Gastfreundschaft am gestrigen Samstag meint. Allen verletzten Aktiven wünschen wir baldige und vollumfängliche Genesung.", so Andreas Paprotny, der Pressesprecher der Typhoons.
Weinheim Longhorns vs. TFG Typhoons 07:29 (00:13; 07:07; 00:00; 00:09)
00:06 56-Yard-Lauf Leonardo Ruffert, TPC failed
00:13 Simon Geitner nach 25-Yard-Pass Till Treibmann, PAT Oskar Horstmann
00:20 Janes Gölz nach 12-Yard-Pass Oskar Vogel, PAT Oskar Horstmann
07:20 1-Yard-Lauf und PAT Weinheim Longhorns
07:26 20-Yard-Interception Milo Tang, TPC failed
07:29 40-Yard-Field-Goal Oskar Horstmann
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam (redaktionell geändert)
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