U19
„Fliedner-Schüler“ unterliegen den Cologne Crocodiles mit 00:68
U19 Typhoons unterliegen den Cologne Crocodiles mit 00:68- Foto: Düsseldorf Typhoons
Hatte die 00:69-Hinspielniederlage der TFG Typhoons beim amtierenden Deutschen Meister Cologne Crocodiles zum Saisonauftakt fürs Rückspiel Schlimmes befürchten lassen, legten die Verbliebenen der „300“ gegen die Kölner Übermacht einen dermaßen aufopferungsvollen Kampf hin, dass jeder Einzelne von ihnen am Ende das Schlachtfeld mit erhobenem Haupt verlassen konnte. Dieses gelang, ging es doch vornehmlich darum, den diesjährigen Seniors des TEAMs einen würdigen Abschied vom Rather Waldstadion zu bereiten.
Am Ende der Partie stand ein 00:68 auf dem Scoreboard, das genauso wie der vorherige Spielverlauf die Hoffnung darauf nährte, auch in den verbleibenden beiden Begegnungen der diesjährigen Spielzeit bei den Cologne Falcons (26. Juni) und den Düsseldorf Panthern (2. Juli) nicht zu fallen, auch wenn angesichts der noch vor der Partie in Köln beginnenden Sommerferien kaum damit zu rechnen ist, dass es den Fliedner-Schülern nochmals gelingen wird, auch nur mit 30 Mann – geschweige denn 300 – aufzulaufen.
00:24 49-Yard-Pass und TPC Cologne Crocodiles
00:26 Safety
00:32 74-Yard-Lauf Cologne Crocodiles, TPC failed
00:40 2-Yard-Lauf und TPC Cologne Crocodiles
00:46 21-Yard-Laif Cologne Crocodiles, TPC failed
00:54 70-Yard-Pass und TPC Cologne Crocodiles
00:62 1-Yard-Pass und TPC Cologne Crocodiles
00:68 58-Yard-Lauf Cologne Crocodiles, TPC failed
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
Nach den beiden Auftaktniederlagen zu Saisonbeginn in Köln bei den „Crocs“ und gegen die Cologne Falcons gab der wiedererstarkte Lokalrivale Düsseldorf Panther seine Visitenkarte im Rather Waldstadion ab. Dabei war bereits im Vorfeld klar, dass dies für die Fliedner-Schüler nichts Gutes bedeuten würde, hatten die Raubkatzen doch vor Wochenfrist den amtierenden Deutschen Meister Cologne Crocodiles – seinerseits 69:00-Sieger gegen die Typhoons – mit 41:20 bezwungen. Und so kam es, wie es kommen musste: Am Ende der Partie stand ein 00:84 auf dem Scoreboard.
U19 Typhoons unterliegen Düsseldorf Panthern - Foto: Düsseldorf Typhoons
Und doch war für die Typhoons am Samstag alles anders als in den vergangenen Wochen. Gegen die Panther traten sie so auf, wie man sich das im Vorfeld der Saison im Angesicht von Spielerabgängen und –verletzungen vorgenommen hatte. Sie bildeten eine Einheit, nahmen als TEAM den Kampf gegen einen zahlenmäßig, athletisch und spielerisch weit überlegenen Gegner an und verdienten sich mit ihrem aufopferungsvollen Auftritt bis zum Schlusspfiff der Refs den Respekt der Tribüne. Und den ließ sie die Mannen von Head Coach Philipp Fritsche spüren. Der Gänsehaut-Moment des Spiels: Kurz nach Anpfiff des vierten Spielviertels gelang Linebacker Paul Cremer in der eigenen Red-Zone eine Interception, die er anschließend noch für ein paar Yards nach vorne tragen konnte, bevor er von den Panthern an der Typhoons-Sideline zu Boden gebracht wurde. Die Tribüne stand Kopf. Sie rastete förmlich aus. Beim Spielstand von 00:70! Spieler und Coaches eskalierten, begruben den Rotschopf unter sich. In der Typhoons-Teamzone wurden Verantwortliche mit Tränen in den Augen gesichtet. Es war einer der magischen Momente, die man sich erhofft hatte, als man sich vor Saisonbeginn entschieden hatte, trotz des Aderlasses in der German Football League Juniors (GFLJ) anzutreten. König Leonidas‘ „300“ auf dem Helm – nur leider 270 Mann weniger als seinerzeit die Spartianer.
Auf weitere vergleichbare Momente hoffen die Typhoons in den verbleibenden drei Saisonpartien. Die nächste spielen sie zu Hause am 11. Juni im Rahmen eines Double Headers um 14:30 Uhr gegen die Cologne Crocodiles. Und auch dann wird es wieder Tränen geben. Es ist das letzte Heimspiel der Saison 2022. Traditionell der Tag, an dem die Seniors, die Spieler, die altersbedingt nach der Spielzeit die Typhoons verlassen müssen, verabschiedet werden.
00:22 41-Yard-Lauf und PAT Düsseldorf Panther
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
Die jungen Spieler (U19) der Spielgemeinschaft Kachtenhausen White Hawks – Minden Wolves konnten am vergangenen Sonntag einen 38:06 Sieg gegen die Dortmund Giants feiern.
Helm der Kachtenhausen White Hawks (Foto:Oliver Jungnitsch)
Die Verantwortlichen der Spielgemeinschaft hatten im Vorfeld mit so einem klaren Sieg nicht gerechnet, da die Dortmunder seit Jahren eine gute Jugendarbeit leisten und sich fest in den oberen Ligen etablieren konnten. Nun gilt es aber in der Verbandsliga NRW – Ost auf Punktejagd zu gehen.
Das kommende Spiel der U19 Spielgemeinschaft ist am 04.06.2022 in Kachtenhausen. Beginn des Spieles gegen die Spielgemeinschaft Lippstadt Eagles / Iserlohn Titans ist um 11:00 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: André Bauch - Kachtenhausen White Hawks
Anders als die Spartianer 480 v. Chr. konnten die „300“ am gestrigen Samstag bei ihrem Home Opener gegen die Cologne Falcons erneut nicht „mit voller Kapelle“ antreten, aber zumindest mit 27 statt der 26 Spieler vor Wochenfrist bei den Crocodiles in Köln.
Viel Arbeit für die Typhoons Defense gegen die Cologne Falcons - Foto: Bernd Thiel
Dass es gegen den diesjährigen Aufsteiger in die German Football League Juniors (GFLJ) nicht geholfen hat, lag am Selbstverständnis der Mannen von Head Coach Philipp Fritsche, die vom Kick-Off an erkennbar bemüht waren, nicht nur ihre Gastgeberrolle voll umfänglich anzunehmen, sondern gleichzeitig auch noch dem Irrtum unterlagen, für die Geschenke zuständig zu sein.
Beispiele gefällig? – Der erste Spielzug des Tages gehörte der Typhoons Offense. Die Folge: Snap-Probleme, großer Raumverlust. Zweiter Versuch: Interception, Strafe gegen die Typhoons, riesiger Raumverlust, Wechsel des Angriffsrechts. Beim Stricheln der Snaps mit Problemen aufseiten der Typhoons versagte im letzten Quarter der Stift. Der Interception folgten im Laufe des Tages noch fünf weitere. Die Strafen summierten sich bei Spielschluss auf beinahe 200 Yards – fast zweimal das komplette Spielfeld hinunter. Darüber hinaus wurden noch zwei Field Goals liegengelassen – näher kam man der Falcons-Endzone trotz vielfach beherzter Läufe gerade von Running Back Ben Shepherd und Kick-Returner Fabian Brandes nicht. Und auch die beiden Interceptions von Defense Back Peter Kostenko und Linebacker Oskar Dodenhof reichten nicht aus, dem von Spielbeginn an heraufziehenden Unheil genügend entgegenzusetzen.
Am Ende der Partie stand eine 00:29-Niederlage, die überflüssiger hätte kaum sein können. Und das Wissen darum, dass nun die Düsseldorf Panther ins Rather Waldstadion kommen – am 21. Mai. Die Panther, die gestern die Cologne Crocodiles 40:21 geschlagen haben…
U19 TFG Typhoons vs. Cologne Falcons (00:00; 00:10; 00:00; 00:19)
Rather Waldstadion, 250 Zuschauer
00:07 45-Yard-Pass und PAT Cologne Falcons
00:10 15-Yard-Field-Goal Cologne Falcons
00:16 9-Yard-Lauf Cologne Falcons, PAT failed
00:22 1-Yard-Quarterback-Sneak Cologne Falcons, PAT failed
00:29 1-Yard-Quarterback-Sneak und PAT Cologne Falcons
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
Dass es ein arbeitsreicher Tag der Arbeit für die TFG Typhoons werden würde, damit war bereits im Vorfeld des Feiertags-Season-Openers bei den Cologne Crocodiles zu rechnen.
TFG Typhoons kehren als moralischer Sieger aus Köln zurück (Foto: Andreas Paprotny)
Auch damit, dass es beim amtierenden Deutschen Meister nicht viel zu holen geben würde, stand den „Fliedner-Schülern“ bei den Krokodilen doch nicht viel mehr als ein Rumpfkader zur Verfügung. So dokumentierte sich den Zuschauern auch bereits vor Kick-off bei einem Blick auf die Typhoons-Helme, dass jeder der Verbliebenen auf Typhoons-Seite um die Schwere der vor ihm liegenden Aufgabe wusste. Zu erwarten stand eine Schlacht – eine, die nicht zu gewinnen war, die es alleine zu überleben galt.
Entsprechend aufopferungsvoll stemmten sich die Mannen von Head Coach Philipp Fritsche gegen die Übermacht der „Crocs“, was insbesondere in der ersten Spielhälfte auch noch ganz gut aussah. Nicht auszuschließen, dass man das nach Spielschluss auch noch vom Endergebnis hätte sagen können, hätte man die Geschenke einfach mal in Düsseldorf gelassen, statt sie rheinaufwärts nach Köln mitzunehmen. So aber servierte man den Gastgebern in Halbzeit zwei gleich mal deren fünf auf dem Silbertablett, die diese dankbar in fünf Touchdowns umwandeln konnten. Die Schlacht war – am Ende sogar deutlich – verloren. Aber man hatte sie – anders als vor sehr langer Zeit König Leonidas‘ 300 Spartianer – überlebt. Und konnte nach dem Schlusspfiff erhobenen Hauptes vom Platz gehen – als moralischer Sieger.
Die Folge: Die „300“ werden am kommenden Samstag wieder auflaufen. Im heimischen Rather Waldstadion treten sie um 15 Uhr gegen die Cologne Falcons zum Home Opener ihrer 7. Bundesligasaison an.
21:00 85-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
28:00 30-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
35:00 35-Yard-Pass und PAT Cologne Crocodiles
42:00 1-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
49:00 85-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
56:00 2-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
62:00 3-Yard-Lauf Cologne Crocodiles, PAT failed
69:00 10-Yard-Pass und PAT Cologne Crocodiles
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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