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Die Minden Wolves müssen in Dortmund nach dem Titelgewinn zur Normalität zurückkehren: Der Jubel ist kaum abgeklungen, da wartet schon die nächste Aufgabe auf die Minden Wolves. Am Sonntag, 1. September, sind die frischgebackenen Oberliga-Meister bei den Dortmund Giants zu Gast und wollen alles dafür tun, weiterhin mit weißer Weste durch die Saison zu gehen. Kickoff ist um 15 Uhr auf dem Kunstrasen im Hoeschpark.
Eric Renz, Ali Omar, Fabrice Steinbach und Dayan Kars nach dem Titelgewinn in Lage (v.l.)- Foto: Minden Wolves
Der Gegner liegt aktuell punktgleich mit den Kachtenhausen White Hawks auf Platz zwei und muss neben der Partie gegen die Mannen von Phil Gamble auch noch beim Team aus Lippe antreten. „Die haben den Kampf um Platz zwei längst noch nicht aufgegeben und werden gegen uns sicherlich alles versuchen, um zu überraschen“, prophezeit Meistercoach Gamble.
Der war den Giants im Saisonverlauf sehr dankbar, überraschten die doch mit einem Heimsieg gegen die White Hawks, was seinem Wolfsrudel den Weg zum neuerlichen Titelgewinn ebnete. „Das war schon eine faustdicke Überraschung!“
Genau aus dem Grund erwartet er Mindener Headcoach von seinen Spielern auch, dass sie die Dortmunder ernst nehmen und nicht am Hinspiel-Ergebnis messen. Damals hatten sie keine gegnerischen Punkte zugelassen und klar mit 42:0 gewonnen. „Es gibt aber keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen. Das haben scheinbar andere gemacht und sind damit auf die Nase gefallen. Uns darf das nicht passieren“, fordert Phil Gamble.
Denn der hat in dieser Saison nach dem Gewinn der Meisterschaft und des damit verbundenen Aufstiegs in der Regionalliga noch ein großes Ziel: „Die Perfect Season!“ Nach 2022 würden die Minden Wolves dies binnen vier Jahren zum zweiten Male schaffen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
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Im Carl-Heinz-Reiche-Stadion in Lage sahen rund 1.000 Zuschauer, darunter etwa 150 bis 200 Fans der Wolves, einen starken Beginn der Gäste. Die Wolves legten bereits im ersten Viertel den Grundstein für den Sieg, indem sie mit 17:0 in Führung gingen. Sportdirektor Volker Krusche freute sich über die dominante Leistung: „Nach dem 17:0 haben wir den Gegner nicht mehr ins Spiel kommen lassen, anders als beim Hinspiel, als wir in die Overtime mussten und glücklich mit 38:37 gewonnen haben.“
Die Feiern in Lage waren ausgelassen. Die Spieler trugen ihre Champion-Shirts, Headcoach Phil Gamble und Defensive-Coordinator Kevin Hall wurden mit Wasser übergossen, und Kenneth Patten jr. genoss seine „Siegerzigarre“ vor den jubelnden Fans.
Gamble lobte die Taktik des Spiels: „Wir haben Kachtenhausen genau dort getroffen, wo es wehtut. Im ersten Viertel haben wir sie schockiert, und sie waren auf diesen klaren Rückstand nicht vorbereitet.“ Die Wolves hatten aus dem ersten Aufeinandertreffen gelernt und konnten den gegnerischen Quarterback und seine Receiver besser kontrollieren. Ein Fumble und eine Interception von Pascal Dieth bestätigten diese Defensive-Stärke.
Das Spiel begann mit einem Überraschungs-Onside-Kick der Wolves. Tobias Pauls sicherte sich den Ball und erzielte später ein Fieldgoal aus 42 Metern für die 3:0-Führung. Willie Fedd jr. sorgte mit einem Punt-Return für das nächste Highlight. Pauls verwandelte zudem zwei weitere PATs. Nach einem weiteren Touchdown durch Eric Renz stand es zur ersten Viertelpause 17:0.
Kachtenhausen kam zwar besser ins Spiel, konnte aber nicht entscheidend gegen die starke Defensive der Wolves vorgehen. Pascal Dieth fing eine Interception in der eigenen Endzone und stoppte somit eine vielversprechende Chance der White Hawks.
Obwohl Kachtenhausen im dritten Viertel auf 7:17 verkürzte, hielt das Team der Wolves den Abstand und dominierte das Spiel weiter. Ein Touchdown von Willie Fedd jr. stellte den alten Abstand wieder her. Im letzten Viertel nutzten die Wolves die Zeit klug aus und Tobias Pauls sorgte mit einem weiteren Fieldgoal für den endgültigen Sieg.
Die Wolves feiern nun ihren neunten Sieg im neunten Spiel und haben sich den Aufstieg redlich verdient. Headcoach Phil Gamble betonte jedoch, dass der Fokus weiterhin auf den verbleibenden drei Spielen liegt. „Wir wollen am Sonntag in Dortmund einen weiteren Schritt zur ‚Perfect Season‘ machen.“ Das nächste Spiel findet am Sonntag um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Hoeschpark statt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
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Am vergangenen Sonntag, dem 25. August 2024, empfingen die Lippstadt Eagles im Stadion am Waldschlösschen die Bochum Rebels zum Verbandsliga-Spiel der Gruppe Ost. Vor zahlreichen Zuschauern, darunter auch viele mitgereiste Fans der Gäste, mussten sich die Eagles dem Tabellenführer aus Bochum mit 8:29 geschlagen geben.

Die Begegnung begann um 15:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Für eine besondere Atmosphäre sorgte das neue Maskottchen der Lippstadt Eagles, Bernie, das erstmals beim Spieltag vorgestellt wurde und die Fans mit seiner Energie begeisterte. Bernie begleitete die Eagles durch das gesamte Spiel und sorgte für Stimmung auf den Rängen, auch wenn das Endergebnis die Euphorie nicht aufrechterhalten konnte.
Im ersten Quarter dominierten beide Defensivreihen, doch im zweiten Drive des Spiels kamen die Rebels bis kurz vor die Endzone der Eagles. Allerdings gelang es den Bochumern nicht, einen Touchdown zu erzielen, sodass Dominik Falk ein Fieldgoal aus etwa 30 Yards Entfernung verwandelte und die Gäste mit 3:0 in Führung brachte.
Im zweiten Quarter fand die Offensive der Rebels besser ins Spiel. Ein weiter Pass von Quarterback Dominik Schaumburg auf Wide Receiver Niklas Deutscher führte zu einem 75-Yard-Touchdown-Lauf, der die Führung auf 9:0 ausbaute. Der anschließende PAT-Versuch wurde jedoch von den Eagles geblockt. Kurz darauf erhöhte Bochum nach einem kraftvollen 25-Yard-Lauf von Jan Malte Jarchow auf 16:0, diesmal mit erfolgreichem PAT durch Falk. Trotz einer Interception von Eagles-Defensive-Back Jan Mönnig kurz vor der Halbzeitpause konnte Lippstadt keine Punkte erzielen.
Bereits vor der Pause wechselte Eagles-Offensive-Coordinator David Wagner seine Quarterbacks durch. Neben dem erst 18-jährigen Nachwuchstalent Tom Buhr kam auch der Neuzugang Troy Jackson II zum Einsatz, der bereits in der letzten Saison für die Eagles gespielt hatte. Im dritten Quarter konnte Jackson einen präzisen Pass auf Nico Schneider in der Endzone anbringen, was den ersten Touchdown für die Eagles bedeutete. Nach einem erfolgreichen Two-Point-Conversion-Pass von Jackson auf Luis Bomberg verkürzten die Hausherren auf 8:16.
Doch im vierten Quarter drehte die Defense der Bochum Rebels erneut auf. Rick Galka sicherte an der 4-Yard-Linie der Eagles einen Fumble und Jarchow erhöhte mit einem weiteren Lauf auf 22:8. Falk verwandelte den PAT zum 23:8. Anschließend fingen Christopher Nehls und Miguel Schaumburg jeweils eine Interception und brachten die Rebels wieder in Ballbesitz. Kurz vor Schluss sorgte erneut Niklas Deutscher nach einem Pass von Schaumburg und einem langen Lauf für den letzten Touchdown des Spiels, womit der Endstand von 29:8 besiegelt wurde.

Eagles Head Coach Philipp Reiche zeigte sich nach dem Spiel kämpferisch: "Wir sind besser geworden, aber wir machen noch zu viele individuelle Fehler. Wir werden darauf aufbauen und die verbleibenden sechs Spiele nutzen, um uns zu festigen." Mit nur einem Sieg und drei Niederlagen aus vier Spielen belegen die Eagles weiterhin den letzten Tabellenplatz und die letzten Hoffnungen auf den Aufstieg sind damit endgültig dahin. Nun muss in den verbleibenden Spielen eine deutliche Leistungssteigerung her, um den Abstieg in die Landesliga zu verhindern.
In drei Wochen reisen die Eagles zu den Gelsenkirchen Devils, während die Bochum Rebels, bereits eine Woche früher, die Recklinghausen Chargers empfangen, die den Rebels bisher die einzige Niederlage in dieser Saison zufügen konnten.
Scoreboard:
Oliver Jungnitsch für NRW Football
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Die Fakten:
- Sonntag, 01.09.2024
- Kickoff: 15:15 Uhr
- Schauinsland-Reisen-Arena Duisburg
- Fire Party ab 12:15 Uhr
Gegen die Madrid Bravos hat Rhein Fire in diesem Jahr bereits zweimal gespielt. In Woche 3 konnten die Bravos gegen Fire mit 22-10 gewinnen und dem Team vom Rhein die erste Niederlage seit zwei Jahren zufügen. In Woche 6 folgte dann die Revanche, die Fire deutlich mit 40-15 für sich entscheiden konnte. Es dürfte also spannend werden und Fire hofft auf die lautstarke Unterstützung der Fire Family. Tickets gibt es wie immer bei Ticketmaster.
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Griffins gewinnen Hitzeschlacht in Cottbus - Foto: Annemarie UlbrichtIm ersten Drive des Spiels begann die Offensive gewohnt stark. QB #5 Conor Regan führte an und fand nach wenigen plays letztlich WR #6 Gabriel Love für den TD-Pass. Auch der PAT des erneut sicheren und nahezu fehlerlosen Kickers TE#15 Jonas Beumer passte – 7:0 Führung. Wer jetzt von den mitgereisten Fans aus Rostock gedacht hatte, dass das hier ein Spaziergang werden würde, sah sich ganz schnell getäuscht. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, bei dem man merkte, dass es für die Cottbusser um viel im Abstiegsrennen ging. Ein langer Pass vom Crayfish QB und der Ausgleich. Die direkte Antwort der Greifen folgte auf dem Fuße. Nach starken Läufen und Catches vor allem über den RB #9 Calum Davidson war es WR #13 Lucian Stepanek vorbehalten, mit einem Jet Sweep in die Endzone einzutauchen – 14:7. Gut zwei Minuten vor Ende des ersten Spielabschnittes war es dann der Cottbusser QB Harris selbst, der mit einem Run den Ausgleich markierte. Schon jetzt wurde deutlich, dass es ein schwerer Tag für die Griffins werden würde. Viele Strafen, leichte Fehler.
Kurz nach dem Seitenwechsel dann ein kurzer Pass auf Calum Davidson und dieser zog unnachahmlich in die Endzone – 21:14. Doch ein langer Pass kurze Zeit später sorgte erneut für den Anschluss, diesmal aber konnte der Zusatzpunkt verhindert werden. Knapp 7 Minuten vor der Pause war es dann QB Regan und WR #1 Ruben Saint-Jean vorbehalten, die Führung auszubauen – 28:20. Ein langer Drive der Crayfish bis an die 13yd-linbe der Rostocker und Cottbus spielte den 4.Versuch aus, wie übrigens fast alle vierten Versuche dieses Tages, zumeist erfolgreich – doch diesmal zum Glück nicht. Ein krachender QB-Sack nach einem mittelprächtigen Snap beendeten die Bemühungen. Und so kamen die Griffins nochmal in das Angriffsrecht. Dies führte dann in wenigen Sekunden über das ganze Feld. Mit auslaufender Uhr ein Pass auf WR #8 Arthur Riemer, der leider nicht ganz bis in die Endzone kam, somit ging es mit einer 28:20 Führung zum Pausentee.
Ein schweres Spiel für die Greifen, letztlich siegreich gestaltet, das im Meisterrennen noch alles offen lässt, sollte Düsseldorf nochmal patzen. Das sollte weiter Auftrieb geben für die zwei ausstehenden Partien auswärts am 31.08 in Hamburg und daheim am 07.September gegen Langenfeld.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
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