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Helm der Krefeld Ravens - Foto: Nick Jungnitsch
Zugleich bedeutet diese Entscheidung aber auch, dass das mit Spannung erwartete Playoff-Spiel zwischen den Krefeldern und den Elmshorn Fighting Pirates ersatzlos ausfällt, da die Grundlage für das Spiel nun entfällt.
Für die Ravens ist das in vielerlei Hinsicht ein schwerer Schlag. „Wir haben uns sehr auf das Spiel gefreut, haben alles darauf fokussiert und wollten so auch den letzten und schwersten sportlichen Schritt in die zweite Liga gehen. Wir sind uns sicher, dass wir vor mindestens 3.000, vermutlich sogar 4.000 Zuschauern gespielt und eine große Euphorie in der Stadt entfacht hätten. Das fällt jetzt leider weg, und diesen emotionalen Saisonhöhepunkt hätten wir gern gehabt“, sagt Ravens-Gründer Dino Volpe. Er spricht auch eine andere Dimension der Thematik an: „Mit diesem Spiel hätten wir wohl die größte Einnahme unserer Geschichte erzielt – Geld, das wir fest für den Etat der kommenden Saison eingeplant hatten. Damit hätten wir vermutlich bereits die Auswärtsfahrten bezahlen können, denn wir müssen zu vielen Spielen mit dem Bus anreisen und im Hotel übernachten“, betont er.
Die Nachricht war im ersten Moment eher ein Schock als eine Freude. Diese wird sich erst in den kommenden Tagen einstellen. Denn klar ist: Mit dem Aufstieg in die GFL2 und dem nur ein einziges Mal – und denkbar knapp – unterbrochenen Durchmarsch von Liga sieben bis in den GFL-Bereich haben die Ravens einen Rekord aufgestellt. „Beim Verband sagte man mir, dass bisher die Oldenburg Knights, die zehn Jahre nach der Gründung in die GFL2 aufgestiegen sind, das Team waren, das diesen Weg am schnellsten geschafft hat. Wir haben es jetzt in sieben Jahren geschafft, und dabei war noch ein Jahr Corona-Pause. Das ist etwas, worauf wir extrem stolz sein können“, sagt der Ravens-Gründer, der sich gemeinsam mit seinem Bruder Aldo, den Hauptinitiatoren des Projekts, damit auch ein Denkmal in Krefeld gesetzt hat.
Die Ravens sehen sich auch sportlich bestens gerüstet für die höhere Liga, auch wenn Aufsteiger der vergangenen Jahre oft Probleme in der GFL2 hatten. „Wir haben in weiten Teilen ein junges und entwicklungsfähiges Team, das längst nicht am Ende seines Weges ist. Wir haben in dieser Saison eine grandiose Leistung geboten und eine der stärksten Regionalligen der vergangenen Jahre deutlich dominiert. Jetzt wollen wir in der GFL2 beweisen, dass wir das auch eine Liga höher schaffen können. Ich bin sicher, dass uns das gelingen kann und wir sehr gut mitspielen werden“, betont Volpe.
Auch wenn das große Spiel nicht stattfindet: Die Ravens wollen ihren Fans und Freunden einen besonderen Saisonabschluss bieten. Die bereits verkauften Karten werden erstattet, aber ein Event soll am Samstag, den 21. September, dennoch stattfinden. „Gesponsert von der Wohnstätte, die eigentlich ‚Sponsor of the Day‘ gewesen wäre, wollen wir eine große Fan-Party organisieren. Wir werden dann den Aufstieg mit Livemusik, Freibier und einem tollen Tag an der Grotenburg feiern. Das Fest wird voraussichtlich um 15 Uhr beginnen und gegen 18 Uhr enden“, erzählt Volpe. Es wird ein toller Abschluss einer besonderen Saison.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V. (redaktionell geändert)
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Oliver Jungnitsch für NRW Football
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Die nächste Hürde genommen – und das souverän, zumindest was das Ergebnis angeht. Die Minden Wolves haben ihre makellose Bilanz um einen weiteren Erfolg erweitert und mit einem deutlichen 48:0 (0:0, 21:0, 21:0, 7:0) bei den Dortmund Giants auch das letzte Auswärtsspiel der Saison gewonnen. Mit dem zehnten Sieg im zehnten Spiel und einem Score von 374:67 unterstreichen sie ihre Vorherrschaft in der Oberliga.
Aymen Tlili erzielte zwei Touchdowns - Foto: Minden Wolves
Im Hoeschpark bei tropischen Temperaturen war jedoch nicht alles Gold, was bei den frischgebackenen Meistern und Regionalliga-Aufsteigern glänzte. Bei sengender Sonne und Temperaturen um die 36 Grad, die auf dem Kunstrasen noch höher lagen, schien das Wolfsrudel die Aufgabe beim Tabellendritten zunächst zu locker anzugehen. Es bedurfte einiger deutlicher Worte, um das Team wachzurütteln. Nach einem schwachen ersten Viertel, in dem die Wolves nicht punkten konnten, fanden sie im zweiten Quarter ins Spiel und dominierten fortan das Geschehen. Pech hatte Running Back René Lange, der mit einer Sprunggelenkverletzung ausschied und vorsichtshalber für den Rest der Partie geschont wurde.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts platzte dann der Knoten: Quarterback Fabrice Steinbach fand mit einem langen Pass den nach seiner Sperre zurückgekehrten Aymen Tlili, der den ersten Touchdown erzielte und seine Mannschaft in Führung brachte. Eric Renz, der direkt nach dem Spiel in den Urlaub fuhr, vertrat Kicker und Punter Tobi Paul, der sich noch in Kroatien erholte, hervorragend und verwandelte sechs der sieben Points after Touchdown (PAT). Dortmund hatte in dieser Phase keine Zeit zum Durchatmen. NFL-Verstärkung Jalen Dalton schnappte sich kurz darauf den Ball vom gegnerischen Quarterback und lief Richtung Endzone. Fünf Meter vor der Goalline legte er den Ball selbstlos auf Kai Schröter ab, der damit seinen ersten Touchdown für die Minden Wolves feiern durfte.
Doch damit nicht genug. Es folgte ein spektakulärer Puntreturn von Willie Fedd Jr., der den Ball an der eigenen 40-Yard-Linie aufnahm, in seiner typischen Art durch die Dortmunder Abwehr tanzte und in die Endzone hechtete. Damit war die Partie trotz des schwachen ersten Viertels zur Pause praktisch entschieden.
Das dritte Quarter hatte kaum begonnen, da fand Steinbach erneut Aymen Tlili, der mit seinem zweiten Touchdown weiter aufstockte. Willie Fedd Jr. nahm einen Dortmunder Punt erneut auf und trug das Leder bis drei Yards vor die Endzone. Sven-Philipp Niermeier überwand die kurze Distanz und erzielte den fünften Touchdown für Minden.
Fortan nahm Headcoach Phil Gamble seine Schlüsselspieler aus dem Spiel und gab der „zweiten Garde“ mehr Einsatzzeit. Dabei feierte Jan „JP“ Theis sein erstes Erfolgserlebnis im Seniorenbereich: Nach Abschluss seiner Jugendzeit gelang ihm in seinem zweiten Seniorenspiel seine erste Interception – riesiger Jubel bei Theis und seinen Mitspielern.
Auch danach lief alles nach Plan für den neuen Titelträger. Ein langer Pass von Fabrice Steinbach fand den in der Endzone völlig freistehenden Eric Renz, der anschließend auch den PAT verwandelte. In zwei Vierteln erzielten die Minden Wolves 42 Punkte gegen überforderte und durch Verletzungen geschwächte Dortmunder.
Im letzten Viertel wurde viel Zeit von der Uhr genommen. Dennoch gab es noch einmal Grund zum Jubeln auf Seiten des ungeschlagenen Tabellenführers. Nachdem zuvor schon eine Interception durch Kenneth Patten Jr. bejubelt werden durfte, setzte Sven-Philipp Niermeier den Schlusspunkt. Bei seinem zweiten Touchdown ließ sich der Mindener Running Back von der gegnerischen Defense nicht stoppen und sorgte für den 48:0-Endstand.
„Das erste Viertel hat mir überhaupt nicht gefallen. Da waren wir hochmütig. Gottseidank hat sich das gelegt und wir haben den anvisierten Sieg sicher eingefahren“, resümierte Headcoach Phil Gamble. „Jetzt sind es noch zwei Spiele, die uns von der Perfect Season trennen.“ Diese beiden Spiele bestreiten die Minden Wolves am 14. September gegen das Mönchengladbach Wolfpack und am 21. September gegen die Wesseling Blackvenom auf eigenem Platz am Besselgymnasium.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
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Die American Footballer des TSV Bocholt traten am vergangenen Samstag zum Rückspiel bei den Düren Demons an. Nachdem das Hinspiel zuhause deutlich mit 35:0 gewonnen wurde, gingen die Rhinos als klare Favoriten in das Spiel.
Interception und Pick Six von Julian Zeschke - Foto: Claus Derksen
Doch die Defense der Demons fand gut ins Spiel und ließ den Bocholtern in den ersten beiden Ballbesitzphasen kaum Raumgewinn zu, sodass die Rhinos jeweils mit einem Punt das Angriffsrecht abgeben mussten. Nachdem auch Düren zweimal punten musste, gelang Quarterback Luke Klein-Hitpaß ein tiefer Pass zu Jannik Strauss, der mit dem Ball bis in die Endzone lief. Nach einem erfolgreichen Point after Touchdown durch Kicker Youri Üffing lautete der Spielstand 0:7.
Die nächsten beiden Ballbesitzphasen der Dürener Offensive endeten jeweils mit einem Fumble, bei dem ein Bocholter Verteidiger den verlorenen Ball sichern konnte. Beide Male führte dieser Ballbesitzwechsel zu einem Fieldgoalversuch der Rhinos. Während der Dürener Denny Ksellmann den ersten Kick blocken konnte, war der zweite Kick gut, sodass der Zwischenstand nach dem ersten Viertel 0:10 betrug.
Der erste Drive der Demons im zweiten Viertel konnte erneut von der Verteidigung der Rhinos gestoppt werden. Doch nachdem der Punt von einem Bocholter Spieler berührt wurde, war der Ball frei und konnte von einem Dürener Spieler gesichert werden. Nur wenige Spielzüge später gelang Demons-Quarterback Osman Noorin ein Touchdown-Pass zu Bruno Bode. Der anschließende Point after Touchdown wurde von Michel Clouth geblockt. Sowohl die Bocholter als auch die Dürener Defensive ließen keine weiteren Punkte zu, sodass der Halbzeitstand 6:10 lautete.
Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete: Beide Teams mussten im ersten Drive punten. Nachdem die Demons auch in ihrem zweiten Ballbesitz punten mussten, gelang es den Bocholtern, mit einem Fieldgoal durch Youri Üffing die Führung auf 6:13 auszubauen.
Mit diesem knappen Spielstand ging es ins letzte Viertel. Die Dürener Offensive begann nun, in der Hoffnung, das Spiel mit einem Touchdown und anschließendem Extrapunkt ausgleichen zu können, mehr Risiko einzugehen. Doch dieses Risiko zahlte sich nicht aus, denn Rhinos-Cornerback Julian Zeschke gelang es, einen Pass der Demons abzufangen, diesen bis zum Touchdown zurückzutragen und den Zwischenstand auf 6:19 zu erhöhen.
Nachdem die stark aufspielende Bocholter Defense es erneut schaffte, die Demons zum Punten zu zwingen, gelang der Bocholter Offense durch einen 21-Yard-Touchdown-Lauf von Runningback Timo Funke ein weiterer Punktgewinn. Nach erfolgreichem Extrapunkt lautete der Spielstand 6:26.
Dies sollte auch der Endstand des Spiels sein, denn Julian Zeschke gelang es kurz vor Schluss erneut, einen Dürener Pass abzufangen, was den Rhinos ermöglichte, die verbleibende Spielzeit auslaufen zu lassen.
„Das Spiel war auf unserer Seite sehr zerfahren. Aber nach drei Monaten Spielpause innerhalb der Saison war auch kein sonderlicher Spielfluss zu erwarten. Was uns Coaches sehr erfreut hat, ist, dass das Team ruhig geblieben ist und sich auf die essentiellen Stärken berufen hat: Eine starke Defense, Teamgeist und die Teamfitness. So konnten wir das Spiel gegen Ende doch noch absichern und den Sieg einfahren“, resümierte Marcel Seidel, Headcoach der Bocholt Rhinos.
Für die Bocholter Footballer steht am kommenden Samstag, den 07.09., bereits das nächste Spiel an. Auswärts geht es gegen die Neuss Legions, die nach vier deutlichen Siegen Tabellenführer der NRW Liga sind. Kickoff in Neuss ist um 15 Uhr auf der Bezirkssportanlage Weckhoven.
Verfasser:in und verantwortlich für den Inhalt: Bocholt Media Team - Youri Üffing
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Am Samstag, den 31. August 2024, empfingen die Düsseldorf Panther die Lübeck Cougars zum letzten Heimspiel der Saison in der GFL2. Vor heimischer Kulisse im Stadion VFL Benrath setzten sich die Panther mit 16:10 (7:0 / 0:3 / 6:0 / 3:7) gegen die abstiegsbedrohten Cougars durch und krönten sich damit vorzeitig zum Aufsteiger in die GFL1.
Düsseldorf Panther sind vorzeitig in die GFL1 aufgestiegen - Foto: Oliver Jungnitsch
Oliver Jungnitsch für NRW Football
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