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American Football mitten in Pulheim: Der Pulheimer Sport-Club (PSC) lädt zum großen Gründungsfest der PSC Bulldogs am 28. September ab 12 Uhr.
Familie Czempik - Foto: PSC Bulldogs
Der Pulheimer Sport-Club (PSC) freut sich die Gründung der PSC Bulldogs bekanntzugeben und lädt am 28. September 2024 ab 12 Uhr alle Sportbegeisterten und Familien herzlich zum großen Gründungsfest ein. Mit viel Leidenschaft und Teamgeist haben René Czempik und seine Familie diesen neuen Verein ins Leben gerufen, der American Football für Kinder und Jugendliche im Herzen von Pulheim und der Region etablieren möchte.
Kalon Beverly - Foto: PSC Pullheim
Das Gründungsfest, das auf dem Gelände Zur Offenen Tür 11 stattfindet, markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Pulheimer Sportvereins. Denn neben den PSC Bulldogs wird auch die bestehende Softballabteilung (Pulheim Gophers) in einer neuen American Sports-Abteilung aufgehen. Der Verein lädt alle 4- bis 16-Jährigen dazu ein an verschiedenen Stationen die Sportarten unter professioneller Anleitung kennenzulernen. Dazu gibt es American Food zu erschwinglichen Preisen und vieles mehr.
Mit der Gründung der Bulldogs verfolgt der Verein das Ziel Kindern und Jugendlichen die Faszination des American Footballs näherzubringen. „Unser Ziel ist es den Kindern und Jugendlichen vor allem Spaß am American Football zu vermitteln!“, betont René Czempik, Vorsitzender und Gründer der Bulldogs. Dabei stehen Werte wie Teamgeist, Disziplin und familiäre Gemeinschaft im Mittelpunkt. Bereits jetzt trainieren die Pee Wee's (Altersgruppe 4–7 Jahre) begeistert auf dem Sportplatz des PSC. Am 1. Oktober startet dann der Trainingsbetrieb der anderen Altersgruppen, aus denen die Mannschaften für die Saison 2025 entstehen werden.
Die sportliche Leitung übernimmt der 27-jährige Kalon Beverly. Der Amerikaner hat es in den USA bis ins Trainingscamp eines NFL-Teams geschafft. Zuletzt spielte er in der europäischen Liga (ELF) für die Cologne Centurions und war Positionscoach in der U13 der Cologne Crocodiles. „Ich liebe American Football und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Bei den Bulldogs möchte ich mit viel Spaß fundamentale Grundlagen des American Footballs vermitteln und Spieler ganzheitlich weiterentwickeln. Let's go Bulldogs!“
Weitere Informationen zu den Trainingszeiten und Anmeldemöglichkeiten findet man auf der Website (www.pulheim-bulldogs.de) oder auf den Social-Media-Kanälen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andre Schnitzmeier - Pullheimer Sport-Club Bulldogs
Die U17 Jungs und U17 Mädchen beendeten das Turnier jeweils als Fünfte und konnten sich jeweils mit Siegen von dieser Europameisterschaft verabschieden. Der perfekte Durchmarsch gelang aber den jüngsten Spielerinnen und Spielern in der U15 Mixed Auswahl, welche alle ihre Spiele bis hin zum Finale um die Europameisterschaft gewinnen konnten.
U15 Mixed Flag Europameister - Foto: AFVD
Frank Grimm, Headcoach der U15 Auswahl prognostizierte vorab Medaillenchancen für Deutschland, aber das es dann sogar der Europameistertitel wurde, kam auch für ihn überraschend: „Wir hatten gleich am ersten Tag einen sehr knappen 33:32 Sieg gegen Italien, da haben sich alle Tugenden gezeigt, die wir im Laufe der langen Vorbereitung mit dem Team erarbeitet haben. Die Kids haben sich im Laufe dieser Zeit mental, körperlich und charakterlich fantastisch entwickelt. Daran hat die gesamte Coaching Crew und auch die Walk-Ons während der Camps ihren Anteil, jeder wusste, genau, was er zu tun hat und so konnten wir uns blind aufeinander verlassen. So erklärten wir den Kids auch die Bedeutung unserer Nationalfarben, welche sie auf ihren Trikots tragen. Schwarz steht für die dunklen, schwierigen Zeiten, die man gemeinsam überwinden muss, das Rot steht für die Begeisterung und Leidenschaft, die es braucht, um erfolgreich zu sein. Und gelb steht für unsere Träume, die glänzenden Sterne, nach denen wir greifen und die Sonne, die für die Erfolgreichen scheint und in unserem Fall jetzt sogar für Gold.“
Ergebnisse U17 Jungen
Die U17 Jungen sind mit zwei Siegen gut in das Turnier gestartet, am zweiten Tag folgten zwei Niederlagen. Im Spiel um Platz 5 gab es dann den dritten Sieg, so dass die Jungen mit Platz fünf und einer positiven Bilanz nach Hause reisen. Europameister wurde Israel mit einem 29:19 Sieg gegen Italien, Bronze hat Großbritannien mit 25:13 gegen Österreich gewonnen.
Die Mädchen sind mit Niederlagen in diese Europameisterschaft gestartet, konnten sich aber in den entscheidenden Platzierungsspielen mit zwei Siegen dann noch Platz 5 sichern. Beeindruckend war dabei der 20:12 Sieg gegen Großbritannien im letzten Spiel, denn gegen die gleichen Gegnerinnen wurde kurz davor noch 12:19 verloren.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland e.V. - Holger Weishaupt
Das deutsche Frauenteam beendete die WM 2024 in Lahti, Finnland, mit zwei weiteren Siegen. Mit einem 35:30 Sieg gegen Frankreich sind sie in den Tag gestartet und haben dann mit einem 26:24 Sieg gegen Panama den erfolgreichen Schlusspunkt gesetzt. Damit konnten sich die Frauen Platz 9 dieser Weltmeisterschaft sichern, bei 23 teilnehmenden Nationen ein sehr respektables Ergebnis. Mit dem knappen 16:19 gegen Italien mussten die Frauen nur eine einzige Niederlage bei dieser WM hinnehmen, nur leider war diese ausgerechnet im Achtelfinale und damit entscheidend für den weiteren Turnierverlauf.
Pia Schwarz - Foto: AFVD
Entsprechend zufrieden ist dann auch Frauen Headcoach Jona Winkel: „7 Siege und nur eine Niederlage ist für sich gesehen, eine herausragende Bilanz bei einer Weltmeisterschaft, das schaffen normalerweise nur Medaillengewinner. Es ist unglaublich tough, wie zwei schwache Minuten das Ergebnis einer gesamten WM ändern können. Das Leben passiert leider nicht im Konjunktiv, aber wir haben mit Sicherheit gezeigt, dass wir in der Weltspitze mitspielen können und sind sehr stolz auf die Leistung und den Willen des Teams!“ Bei den Männern gab es heute im Spiel um Platz 11 eine 26:39 Niederlage gegen Japan, so dass sie dieses Turnier auf Platz 12 beenden mussten. Bei 32 Teams gehören sie damit fast noch zum ersten Drittel aller Teilnehmer, aber die amtierenden Europameister sind mit einer ganz anderen Erwartungshaltung in dieses Turnier gestartet.
So äußert sich dann Männer Headcoach Florian Berrenberg sehr selbstkritisch: „Die WM 2024 war (leider) eine einzige Lernerfahrung für uns. Durch den Triumph bei der EM 23 sind Themen und Herausforderungen, die dieses Jahr sehr deutlich wurden, nicht so hervorgetreten. Dies hat mich zu falschen Schlüssen geführt, dass wir unseren Weg einfach so weitergehen könnten, wie bisher. International hat sich Flag Football aber extrem weiterentwickelt. Die Top 15 der Welt sind weiter zusammengerückt. Da entscheidet oft ein einziges Spiel über den Turnierverlauf. Für uns war es das Spiel gegen GB. Da haben wir nie den Zugriff auf das Spiel bekommen. Und da wir als Medaillenkandidat ins Rennen gegangen sind, war diese Niederlage verheerend. Ich habe es als Trainer nicht geschafft, das Team mental schnell genug auf die Siegerspur zurückzubringen. Der Zusammenbruch gegen Italien hatte viele Ursachen, an denen das Team in der Off Season hart arbeiten wird. Mit dem Abstieg zu den Spielen um die hinteren Plätze, war dann schnell auch emotional die Luft raus. Dazu kommen Technik- und Taktikthemen, denen sich der deutsche Flag Football jetzt schnell widmen muss, um wieder Anschluss an die Weltspitze zu finden. Die Analysen der nächstenWochen werden hier die notwendigen Schritte vorgeben. Und die müssen dann umgesetzt werden.“
Die Niederlage gegen Großbritannien sieht auch AFVD Geschäftsführer Michael Schwarzer als entscheidenden Gamechanger: „Nach dieser Niederlage unserer Herren haben wir leider keinen Fuß mehr in die Tür dieses Turniers bekommen und spielten in der Folge weit unter unseren Möglichkeiten. Die Vorrausetzungen, die der AFVD zur Vorbereitung auf dieses Turnier geschaffen hatte, waren so gut wie noch nie. Doch die Herren konnten dies im Verlauf des Turniers auf dem Feld immer weniger umsetzen. Wir müssen jetzt kurzfristig schauen, woran es gelegen hat und dürfen dabei langfristig nicht das große Ziel Olympia 2028 in Los Angeles aus den Augen verlieren. Auf die Leistungen der Frauen können wir sehr stolz sein und können darauf für die Zukunft aufbauen. Diese zwei schwachen Minuten im Achtelfinale gegen Italien haben dem Turnier für unsere Frauen leider eine Wendung gegeben, doch sie haben sich davon nicht runterziehen lassen. Bis zum Schluss haben sie eine hervorragende Leistung gezeigt, besonders in der Defense.“
Heute Abend spielen bei den Männern Mexiko und die Schweiz um Bronze und dann die USA gegen Österreich um die Weltmeisterschaft. Bei den Frauen spielen Japan und Österreich um Bronze, die USA kämpft mit Mexiko um den WM Titel 2024. Da lohnt bei der Analyse auch der Blick zu den Nachbarn. Dies sieht auch Torsten Grom, Director National Flag Football Teams Germany so: „Die Männer haben sich bei diesem Turnier sehr schwergetan. Unseren Vorsprung, durch den wir im letzten Jahr Europameister wurden, haben wir verloren. Die anderen Teams haben sich seitdem deutlich schneller und besser entwickelt als wir, dazu kamen noch viele ungewohnte Fehler. So sind wir immer stärker in diesen Abwärtsstrudel geraten, aus dem wir nicht mehr herausgekommen sind. Mit dem Ergebnis der Frauen sind wir sehr zufrieden. Da gab es nur diese eine knappe Niederlage, ansonsten hat sich die Mannschaft während des gesamten Teams gut präsentiert und die positive Entwicklung bestätigt.“ Selbstverständlich wird sich das gesamte Team heute Abend die Finalspiele anschauen, bevor dann mit der Abschlussfeier diese hervorragend organisierte WM ausklingt. Morgen Mittag geht es wieder zurück nach Deutschland und spätestens ab Montag beginnen dann die Analysen und Planungen für die Flag Football Zukunft von Team Germany.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland e.V. - Holger Weishaupt
Im Achtelfinale erwies sich Italien für die Frauen- Natio ebenso als Stolperstein wie gestern bereits für die Herren. Mit 16:19 gab es eine sehr knappe Niederlage. Im zweiten Spiel waren die Frauen dann erfolgreicher und gewannen erneut gegen Brasilien 26:20. In der Hauptrunde waren sie bereits mit 36:18 gegen diese Gegnerinnen erfolgreich.
Benjamin Klever - Foto: AFVD
Morgen Vormittag um 8:00 Uhr spielen die Frauen dann gegen Frankreich um die weiteren Platzierungen 9 - 12.
Damit stehen die USA und Mexiko im Finale. Japan spielt um Bronze, was zeigt, dass auch für die deutschen Frauen mehr hätte möglich sein können. Denn in der Hauptrunde konnten sie gegen die Japanerinnen mit 31:28 gewinnen. Die Männer, die gestern im Achtelfinale gegen Italien scheiterten, hatten sich daraufhin Platz neun als neues Ziel vorgenommen. Und mit dem 45:39 Sieg gegen Tschechien waren sie auch auf Kurs. Dann gab es allerdings eine deutliche 20:43 Niederlage gegen Israel, die Quarterback Benjamin Klever wie folgt kommentierte: „Der Tag brachte uns einen Sieg und eine Niederlage. Gegen Israels 3er Defense hatten wir gróße Probleme, da brauchen wir noch mehr Waffen und Varianten dagegen. Jetzt spielen wir um Platz 11 gegen Japan, den wir uns auf jeden Fall sichern wollen“.
Damit spielen die USA und Österreich im Finale um die Flag Football Weltmeisterschaft
Benjamin Klever gehört zum Trio der neuen IFAF und NFL Flag Botschafter
Neben dem deutschen Quarterback wurden auch Gabi Bankhardt (Brasilien) und Kodie Fuller (Australien) als globale Flag Botschafter aufgenommen. Die Global Flag Football Ambassadors, die erstmals im Vorfeld der regulären NFL-Saison 2022 bekannt gegeben wurden, unterstützen die gemeinsamen weltweiten Bemühungen der IFAF und der NFL, das Bewusstsein, das Interesse und die Beteiligung am Flag Football international zu steigern und die Entwicklung des Spiels voranzutreiben.
Bankhardt, Fuller und Klever nehmen derzeit an den IFAF Flag Football Weltmeisterschaften 2024 in Finnland teil, die vom 27. bis 30. August stattfinden, und vertreten ihre Länder zusammen mit mehr als 600 Athleten aus 54 internationalen Teams, die um den Weltmeistertitel kämpfen. "Wir sind hocherfreut, Gabi Bankhardt, Kodie Fuller und Ben Klever als unsere neuesten globalen Flag Football Botschafter bekannt zu geben. Diese Athleten stehen bei der bisher größten IFAF Flag Football-Weltmeisterschaft auf dem Feld stehen", sagte Pierre Trochet, Präsident der IFAF.
"Gabi Bankhardt, Kodie Fuller und Ben Klever widmen sich seit vielen Jahren der Förderung und Verbreitung des Flag Footballs in ihren Heimatländern und spielen dabei auf höchstem Niveau", fügte Stephanie Kwok, Vice-President and Head of Flag Football bei der NFL, hinzu. "Sie sind starke Vorbilder für das sportliche, schnelle, wettbewerbsorientierte und integrative Spiel auf der ganzen Welt, und wir freuen uns darauf, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um die nächste Generation von Flag Football Athleten auf der ganzen Welt weiter zu inspirieren."
Benjamin Klever spielte 2002 über die NFL Europe Flag Football, während er das Gymnasium in Frankfurt besuchte. Er schloss sich einem lokalen Vereinsteam (Walldorf Wanderers) an und hat seither sieben deutsche Meistertitel in Folge gewonnen. Seit 2007 ist er Teil der deutschen Nationalmannschaft und hat an mehreren Welt- und Europameisterschaften teilgenommen. Im letzten Jahr wurde Klever Europameister. "Meine Leidenschaft für Flag Football begann, als ich das Format 2002 kennenlernte. Daher ist es mir eine Freude, neben unglaublichen Spielern aus der NFL und dem American Football weltweit zum Global Flag Football Ambassador ernannt zu werden", fügte Klever hinzu. "Es war großartig, das Wachstum des Spiels in den letzten zwanzig Jahren mitzuerleben, vor allem seit der Aufnahme von Flag Football in die das Olympische Programm von LA28, und ich freue mich darauf, als Botschafter noch mehr Fans die Möglichkeit zu geben, Flag Football zu spielen.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland e.V. - Holger Weishaupt
Am zweiten Tag lagen bei der Flag -Football Weltmeisterschaft in Lahti, Finnland Freud und Leid dicht zusammen. Für Freude sorgten die Frauen, die auch ihre weiteren Gruppenspiele gewinnen konnten. Im ersten Spiel gab es einen 31:28 Sieg gegen die Favoriten aus Japan, den Nils Hack, Coach der Frauen Nationalmannschaft wie folgt kommentierte: „Mit diesem Sieg sind wir Erster in unserer Gruppe, ich bin mega stolz auf diese Defense und diese Offense, die alles genau so umgesetzt hat, wie wir es uns vorgenommen haben.“
Erfolgreiche Frauen Flag Nationalmannschaft - Foto: AFVD
Danach folgte noch ein deutlicher 54:12 Sieg gegen Gastgeber Finnland, so dass die Frauen mit der perfekten Bilanz mit vier Siegen in das Achtelfinale einziehen.
Morgen früh geht es dann im Achtelfinale der Frauen gegen Italien, welche sich als Dritte in der starken Gruppe B hinter Mexico und Kanada für die Playoffs qualifizieren konnten. Hoffen wir, dass die Frauen dann mehr Erfolg gegen Italien haben werden als die Männer. Diese haben an diesem Spieltag mit Italien keine guten Erfahrungen gemacht und ihr Achtelfinalspiel mit 26-48 deutlich verloren. Davor gab es bereits eine 20:34 Niederlage im letzte Gruppenspiel gegen Großbritannien, sonst wäre Deutschland dieser schwere Gegner im Achtelfinale erspart geblieben. Das italienische Team wurde vom auch in Deutschland bestens bekannten Italo - Amerikaner Luke Zahradka angeführt, der seine schnellen Receiver immer wieder gut in Szene setzen konnte. Dagegen konnte die deutsche Mannschaft nie eine Lösung finden.
Deutschlands Männer spielen nun um die Plätze 9 bis 16 und treffen im ersten Spiel auf Tschechien. Da muss unbedingt ein Sieg her, denn wenn der amtierende Europameister schon nicht um die ersten acht Plätze dieser WM spielen kann, dann muss Platz neun jetzt unbedingt das Ziel sein. Dies wäre auch in Richtung der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles sehr wichtig.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland e.V. - Holger Weishaupt
Die beiden deutschen Teams sind mit vier Siegen in die Flag Football Weltmeisterschaft 2024 in Lahti, Finnland gestartet. Die Herren zeigten sich als typische Spätstarter und lagen im Auftaktspiel gegen Schweden zur Halbzeit noch mit 12:13 zurück. Doch dann wachte das Team auf und drehte das Spiel in der zweiten Hälfte komplett. Am Ende stand ein 42:25 Auftaktsieg für Deutschland in den Büchern der WM 2024.
Kyra Fischer im Spiel gegen Brasilien - Foto: AFVD
Herren Nationalcoach Florian Berrenberg war dann auch absolut zufrieden mit diesem Auftakt: „Das war wieder ein typischer Spätstart von unserem Team, doch mit dem langen Touchdownpass von Fabian Achenbach ist der Knoten dann geplatzt. Die Defense hatte ein hervoragende zweite Halbzeit und auch die Offense fand dann zu ihrem Spiel.“
Im zweiten Spiel gegen Georgien waren die Herren dann von Beginn an auf Betriebstemperatur und gewannen souverän 60:0. Die Punkte wurden gleichmäßig je 30 pro Halbzeit erzielt. Morgen trifft Deutschland dann im Spitzenduell in Gruppe C auf Großbritannien, diese konnten ihre beiden Spiele ebenfalls gewinnen. Sie gewannen ihr erstes Spiel gegen Georgien 48:12 und danach gegen Schweden 32:26.
Auch die Frauen sind mit einem deutlichen 56:14 Sieg gegen Polen perfekt in das Turnier gestartet. Frauen Nationalcoach Jona Winkel freut sich über den gelungenen Einstand in das Turnier: „Das war genau der Start, den wir gebraucht haben. Wir sind supergut in das Spiel hereingekommen und die Spielzüge haben alle perfekt funktioniert. Natürlich werden jetzt noch stärkere Gegnerinnen kommen, aber mir dieser Leistung brauchen wir uns vor niemandem zu verstecken.“
Verstecken brauchten sich dann die Frauen auch nicht im zweiten Spiel gegen Brasilien, welche bei der letzten WM zu den Top - 6 Nationen gehörten. Mit 36:18 konnten die Frauen auch ihr zweites Spiel gewinnen.
Torsten Grom, Director National Flag Football Teams Germany war mit diesem Spiel sehr zufrieden: “Das war während des gesamten Spieles eine sehr überzeugende Leistung der Offense und der Defense und es war nie die Frage, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen können. Mit vier Siegen war das ein perfekter WM - Auftakt für uns.“ Die Frauen haben morgen noch zwei Spiele, erst gegen Japan, welche zu den Favoriten zählen und ebenfalls ihre beiden Spiele gewinnen konnten. Und dann noch gegen Gastgeber Finnland, welche bislang beide Spiele verloren hatte.
Insgesamt bestätigt bereits dieser erste Turniertag die positive Entwicklung im Flag Football in Richtung Olympische Spiele 2028 in Los Angeles, USA, wie auch AFVD Geschäftsführer Michael Schwarzer lobend hervorhebt: „Die Finnen sind hervorragende Gastgeber und haben alles perfekt organisiert. Die Spielfelder und die gesamten Sportanlangen sind in einwandfreiem Zustand, das Essen ist lecker und die Transporte klappen alle pünktlich. Alle Spiele werden im Livestream gezeigt und es gibt immer aktuelle Livestatistiken, das ist alles schon auf einem sehr professionellen Niveau.“ Jetzt heißt es Team Germany die Daumen drücken, damit auch der zweite Turniertag wieder so erfolgreich verläuft.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland e.V. - Holger Weishaupt
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