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Pressekonferenz Erima GFL Bowl 2024 am 12. September 2024 - Torben Dill, Roman Motzkus, Carsten Spengemann, Fuad Merdanovic, Axel Streich und Thorsten Steinmann (von links nach rechts) Foto: Oliver Jungnitsch
Bereits im letzten Jahr war das Stadion an der Hafenstraße erstmals Gastgeber des GFL Bowls. Stadionchef Thorsten Steinmann und Moderator Spengemann betonten die gute Zusammenarbeit zwischen den Organisatoren und dem Stadion und erinnerten daran, dass „zwei Male ist Super und drei Mal ist Tradition“ – ein Satz, der die Zukunft des GFL Bowls in Essen unterstreicht. Beide Seiten sind sich einig, dass die Tradition des Endspiels und das traditionsreiche Stadion perfekt zusammenpassen.
Roman Motzkus soll für die eine oder andere Beule an "Beule", dem GFL Pokal, verantwortlich sein - Foto: Oliver Jungnitsch
Bildergalerie zur Pressekonferenz 2024:
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Am kommenden Samstag, den 14. September 2024, erwartet die Football-Fans der Verbandsliga Gruppe Ost ein spannendes Duell: Die Gelsenkirchen Devils treffen auf die Lippstadt Eagles. Kickoff ist um 15:00 Uhr, Einlass ins Stadion ab 14:00 Uhr. Die Eintrittspreise liegen bei 6 € für Erwachsene, ermäßigt 3 €, und Kinder unter 16 Jahren erhalten freien Eintritt.
Einlauf der Gelsenkirchen Devils in das heimische Fürstenbergstadion - Foto: Nick Jungnitsch
Phillip Reiche Head Coach der Lippstadt Eagles erwartet ein hartes und enges Spiel in Gelsenkirchen - Foto: Oliver Jungnitsch
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Die Bochum Rebels haben am Samstag den 7. September 2024 in der Verbandsliga Gruppe Ost eindrucksvoll ihre Tabellenführung verteidigt. Vor heimischer Kulisse im Stadion „Zum Schultenhof“ setzten sich die Rebels mit 38:13 (14:00/03:13/07:00/14:00) gegen die Recklinghausen Chargers durch. Bereits in der Hinrunde hatten die Chargers die Bochumer geschlagen – das bisher einzige verlorene Spiel der Rebels in dieser Saison. Diesmal jedoch ließen die Hausherren keinen Zweifel daran, dass sie diese Scharte ausmerzen wollten.
In der zweiten Hälfte ließ die Defense der Rebels keine weiteren Punkte zu - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Partie begann zunächst ausgeglichen da sich beide Teams mit einem Punt vom Ball verabschieden mussten. Doch dann nahm das Spiel Fahrt auf: Jan Malte Jarchow erzielte die ersten Punkte für die Rebels mit einem Lauf zur 7:0-Führung und Kicker Dominik Falk verwandelte den PAT sicher. Kurz darauf sorgte Miguel Schaumburg mit einer Interception für eine hervorragende Feldposition der Bochumer die Jarchow (TD) und Falk (PAT) erneut nutzten, um die Führung auf 14:0 auszubauen.
Im zweiten Quarter kämpften sich die Gäste aus Recklinghausen zurück ins Spiel. Ein Pass von Quarterback Marius Harnisch auf Wide Receiver Alexander Koch verkürzte den Abstand auf 14:6 wobei der PAT misslang. Wenig später fand Harnisch Tim Münninghoff, er in die Endzone der Rebels lief und die Chargers kamen bis auf 14:13 heran. Kurz vor der Pause sorgte ein Field Goal von Falk für eine knappe 17:13-Führung der Rebels.
Nach der Halbzeitpause stellte der Bochumer Defensive Coordinator Martin Bogdanyi seine Defense perfekt auf die Angriffsversuche der Chargers ein. Die Gäste fanden keine Antwort mehr und kamen in der zweiten Halbzeit zu keinen weiteren Punkten. Stattdessen erhöhten die Rebels im dritten Quarter durch einen weiteren Lauf von Jarchow auf 24:13 (PAT Falk).
Im letzten Viertel dominierte Bochum endgültig: Niklas Deutscher trug sich gleich zweimal auf das Scoreboard ein, zunächst mit einem Lauf und später mit einem 30-Yard-Pass von Quarterback Dominik Schaumburg. Falk verwandelte alle vier PATs an diesem Tag gewohnt sicher und so endete die Partie mit einem deutlichen 38:13 für die Rebels.
Mit diesem Sieg festigten die Bochum Rebels nicht nur ihre Tabellenführung sondern setzten auch ein klares Statement gegen die Chargers die sich selbst auf Social Media gerne als „Nummer 1 im Pott“ bezeichnen. Für Recklinghausen sieht die Situation hingegen düster aus: Mit nur vier Punkten aus sechs Spielen befinden sie sich jetzt im Abstiegskampf. Am nächsten Wochenende empfangen die Chargers die Rheine Raptors während die Rebels eine Woche spielfrei haben bevor sie zu den Gelsenkirchen Devils reisen.
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Oliver Jungnitsch für NRW Football
Die Minden Wolves erwarten im vorletzten Spiel der Saison im "Duell der Wölfe" das Mönchengladbach Wolfpack. Erstmals nach dem Gewinn der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in Nordrhein-Westfalens höchste Spielklasse, der Regionalliga, präsentiert sich der frischgebackene Oberliga-Titelträger Minden Wolves am Samstag seinen Fans. Um 15 Uhr treffen die Schützlinge von Headcoach Phil Gamble im Duell der Wölfe auf das Mönchengladbach Wolfpack. Das heimische Wolfsrudel hofft dabei auf zahlreiche Fans im „Bessel-Kessel“.
Einlauf der Minden Wolves - Foto Nick Jungnitsch
Unterstützung ist ihnen durch die heimischen Schornsteinfeger schon sicher, die sich beim Einlauf der Spieler gemeinsam mit den Cheerleadern von „Blue Heat“ als Glücksbringer erweisen wollen. Für den Gastgeber geht es in erster Linie darum, vor dem letzten Saison-Heimspiel am 21. September gegen die Wesseling Blackvenom – das den Auftakt des „Monats des Kampfes gegen den Brustkrebs“ der BKK Melitta hmr darstellt – die bislang makellose Bilanz zu verteidigen, um dann in einer Woche mit einem weiteren Erfolg die „Perfect Season“ zu vollenden.
„Wir hatten mit dem vorzeitigen Titelgewinn zwar schon allen Grund zum Jubeln, aber die Saison ist erst perfekt, wenn wir auch unsere beiden noch ausstehenden Heimspiele für uns entscheiden“, zeigt sich Headcoach Phil Gamble schon nach dem Sieg am viertletzten Spieltag der Meisterschaftsrunde in Kachtenhausen kämpferisch. „Der Aufstieg Ende August war jedenfalls nicht gleichbedeutend damit, dass wir den Rest der Saison nicht genauso ernst nehmen wie die vorherigen Spiele.“
Das bekam zuletzt auch der Drittplatzierte aus Dortmund zu spüren: Die Wolves stürmten bei brütend heißen Temperaturen den Hoeschpark und deklassierten die Giants mit 48:0. Und das, obwohl Gambles Team ein komplettes Viertel Anlaufzeit benötigte. Entsprechend war der Cheftrainer der Wolves mit der Partie auch nicht gänzlich zufrieden: „Wir müssen von Beginn an da sein. Es gibt keinerlei Grund dafür, es gemächlich angehen zu lassen. Ich hoffe, die Jungs haben aus dem Spiel gelernt.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
Rhein Fire hat es geschafft: Mit einem erst in der Verlängerung hart erkämpften 29:23 (7:13, 6:7, 0:0, 10:3, 6:0)-Sieg im Halbfinale bei Stuttgart Surge hält der amtierende Champion der European League of Football (ELF) Kurs auf die ersehnte Titelverteidigung. Im Endspiel, das am 22. September 2024 (Kick-off: 15:30 Uhr) in der Gelsenkirchener Arena Auf Schalke stattfindet, treffen die Schützlinge von Cheftrainer Jim Tomsula auf die Vienna Vikings. Der ELF-Champion von 2022 gewann bereits am Samstag das andere Semifinale mit 47:31 gegen die Paris Musketeers.
Sicherer Kicker Sebastian van Santen - Foto: Nick Jungnitsch (28.07.2024)
Die Neuauflage des Finales von 2023, das Fire mit 53:34 für sich entschieden hatte, bot im Stadion auf der Waldau nicht immer hochklassigen, aber vor allem in der Endphase ungeheuer dramatischen Football. Im Duell zweier eigentlich offensivstarker Teams entschied letztlich die Defensive der Gäste die Begegnung, sowie im Endspurt die überlegene Physis – obwohl Surge eine Woche zuvor spielfrei gewesen war.
Das Fire-Backfield sicherte sich durch Omari Williams und Till Janssen, der gleich zwei Pässe abfing und deshalb völlig zu Recht als "Man of the Match" ausgezeichnet wurde, insgesamt drei Würfe von Reilly Hennessey. Der Surge-Spielmacher, dem in der gesamten Saison in 12 Spielen nur fünf Interceptions unterlaufen waren, kam so auf lediglich 160 Pass-Yards. Zudem ließ die Defensive der Rheinländer nur 109 Lauf-Yards und 23 Punkte zu – im Schnitt hatten die Schwaben mehr als 47 Zähler erzielt.
So erzwang Fire in der Schlussphase den Ausgleich und die Verlängerung. Dort besorgten dann zwei ehemalige Akteure des frisch gebackenen Erstliga-Aufsteigers Düsseldorf Panther die Entscheidung. Erst fing Cornerback Till Janssen einen Hennessey-Pass in die Endzone vor Surge-Receiver Darrell Stewart Jr. ab. Den dadurch erkämpften Ballbesitz nutzte Tight End Florian Eichhorn und sicherte sich den siegbringenden Clark-Pass. Der Rest war rheinischer Jubel.
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