Seniors
Bei den Cardinals war Sven Ferber in der Jugend als Spieler aktiv. Im benachbarten Mülheim wuchs er zum Trainer heran und hat dort als Positionstrainer und Koordinator die Shamrocks gecoacht.
Coach Ferber mit Head Coach DJ Anderson (Foto: Roland Schicho/Assindia Cardinals)
Seit dieser Saison ist er quasi wieder zu seinen Wurzeln nach Essen zurückgekehrt. Da Sven Ferber schwerpunktmäßig in der Defense zu Hause ist, übernimmt er auch bei den Assindia Cardinals Aufgaben in der Defense. „Wir freuen uns, dass Sven wieder in Essen ist. Aufgrund seiner Erfahrung auf vielen Positionen, ob als Positionstrainer oder Koordinator, und seiner offenen Art, ergänzt er hervorragend unseren Trainerstab,“ erläutert Cardinals Head Coach DJ Anderson.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Wilfried Ziegler - Essen Assindia Cardinals
Mit Phil Gamble schließt sich ein Erstligaspieler der Hildesheim Invaders dem Wolfsrudel an. Der Amerikaner soll im Spiel seine Erfahrung an die jungen Footballer weitergeben und den Jugendbereich aufbauen.
Head Coach Timo Drinkhut (rechts) heißt Erstliga-Runningback Phil Gamble im Wolfsrudel herzlich willkommen. Foto: Maren Wilkening
Er sieht die Lücke, stößt hinein, lässt seine Gegner mit schnellen Körpertäuschungen stehen und trägt das Ei zum nächsten Down. Der, der das in Vollendung beherrscht, ist Phil Gamble, einer der besten und erfolgreichsten Running Backs der German Football League, der ersten Bundesliga im American Football in Deutschland. Der 34-Jährige trägt zuletzt das Trikot der Hildesheim Invaders. Nun aber wird Gamble, der mit einer Portanerin verheiratet ist, mit seiner Erfahrung als verantwortlicher Nachwuchs-Koordinator den Jugendbereich der Minden Wolves (in der DJK Dom Minden) aufbauen. „Wir sind überglücklich, dass Phil sich für uns entschieden hat“, freut sich Head Coach Timo Drinkhut über den Coup, der in der Footballszene für viel Aufsehen sorgt.
„Mich reizt das Projekt in Minden. Da entsteht etwas ganz Großes“, benennt der Amerikaner seine Beweggründe. „Ich möchte jungen Burschen all das zeigen, was ich über die Jahre gelernt habe. Daher konzentriere ich mich auch voll auf
Archivbild aus 2016 von Phil Gamble die Jugend. Sie ist unsere Zukunft!“ Damit aber nicht genug, denn Gamble wird für die Wölfe auch zum Ball greifen und mithelfen, dass das Herrenteam sich die bevorstehende Saison gleich mit Erfolgen versüßen wird. Für die Wolves ist die Zusammenarbeit mit Phil Gamble natürlich ein Riesending. „Er wird den Jugendlichen zweifellos viel Wissen vermitteln können. Aber auch unsere Trainer werden von Phils Erfahrung profitieren“, ist sich Timo Drinkhut sicher. Von 2004 bis 2009 spielt Phil Gamble an der Marshall University in West Virginia, wo er auch seinen Bachelor-Abschluss in Sportmanagement und Marketing ablegt. Das Team der „Donnernden Herde“ (Thundering Herd) besitzt zu Beginn bereits einen starken Running Back, weshalb Gamble zunächst als Safety, in der Folge dann als Linebacker eingesetzt wird. Erst später rückt er auf die Position des Running Backs.
„Nach zwei Jahren im Dress der West Virginia Lightning im Anschluss an meine Collegezeit habe ich für mich registriert, dass nicht jeder den Sprung in die NFL schafft. Daraufhin schlug mir mein Agent vor, nach Europa zu gehen, um weiter professionell spielen zu können“, erinnert sich Phil Gamble. Der erhält einen Anruf von Dale Heffron, bis Juni 2019 Head Coach der Marburg Mercenaries, „Er hat mich gefragt, ob ich ein Teil von etwas Besonderem werden wolle. Der Rest ist Geschichte.“ Gamble spielt vor seinem Wechsel nach Deutschland auch in einem Botschafterteam aus Jacksonville/Florida, dessen Mission es war, American Football in Europa zu präsentieren. Außerdem gehört er dem amerikanischen Team bei der Euro-American-Challenge an.
Seine erste sportliche Station in „Old Germany“ ist Bielefeld, wo er für die Bulldogs aufläuft. Nach einem Jahr bei den Paderborn Dolphins zieht es ihn dann zu den Hildesheim Invaders, mit denen er im vergangenen Jahr als Zweiter der GFL Nord in die Playoffs einzieht. Gamble hat sich übrigens in die Hildesheimer Geschichtsbücher eingetragen, ist er doch der bislang einzige Spieler, dem in den Playoffs ein Touchdown für die Invaders gelungen ist. Phil Gamble hat sich übrigens ein berufliches Standbein – mit dem Football in Deutschland kann man nicht reich werden – längst geschaffen. Seit seiner Zeit bei den Bielefeld Bulldogs hat sich der 1,83 Meter große und 220 amerikanische Pfund (etwa 99kg) schwere Athlet seiner Heimatsprache verschrieben und in der Leineweberstadt „The english speaking area“ aufgebaut, in der er erfolgreich Sprachkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gibt.
Außerdem geht er mit seinen „Life School Projects“ an Schulen in ganz Deutschland und lässt die Schülerinnen und Schüler in englischen Projektwochen mit viel Spaß und abwechslungsreichen Aktivitäten die Sprache erleben. „Wir helfen insbesondere Schülern dabei, ihre Ängste bei der englischen Sprache zu überwinden. Zudem zeigen wir ihnen, dass alles, was sie im Leben tun möchten, möglich ist, wenn sie es nur wollen.“ Von Deutschland ist der 34-Jährige begeistert. „Es hat mir die Augen geöffnet. Eine andere Kultur, eine andere Sprache, anderes Essen. Aber es ist großartig hier, ein tolles Land. Hier könnte man im Gegensatz zu den USA auch mit einem Bier die Straße runtergehen, ohne gleich Probleme mit der Polizei zu bekommen.“ Gamble stammt übrigens aus einer Footballer-Familie. Onkel Philip spielt 14 Jahre lang in der NFL, Bruder Darryl war für die Los Angeles Chargers in der National Football League am Ball.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
Nach seiner ersten Herrensaison in der GFL2 in 2019 wechselt der 20-jährige Nico Werner (#13) von den Hannover Spartans zu den New Yorker Lions (Foto: Katharina Hohenhoff)
In 2014 begann der Passverteidiger mit dem American Football im Jugendteam der Hannover Grizzlies. Nachdem diese aber zur Mitte desselben Jahres aufgelöst wurden, ging es direkt zum Stadtrivalen, den Hannover Spartans. Dort spielte er bis einschließlich der Saison 2018 hauptsächlich auf der Position des Defensive Back, bekam aber auch Einsatzzeit als Wide Receiver, Runningback und half sogar als Quarterback aus.
Nach dem Wechsel ins Herrenteam und dem Aufstieg der Spartans in die GFL2, blieb er seiner angestammtem Position als Passverteidiger treu und konnte in 11 Spielen 16 Tackle und vier abgewehrte Pässen seiner Statistik gutschreiben. Da die New Yorker Lions nach eigener Aussage des 1,84 m großen und 90 kg schweren angehenden Betriebswirt im Bereich Sportmanagement das Lieblingsteam sind, nutzte Nico Werner die Chance und nahm am Ende Oktober 2019 veranstalteten Tryout teil und schaffte umgehend den Sprung in den GFL Kader des amtierenden Deutschen Meisters.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Der aus Aachen stammende Simon Ulfig ist in der Saison 2020 für die Aus- und Weiterbildung der Quarterbacks bei der 1. Mannschaft der Assindia Cardinals zuständig.
New in Blue - Simon Ulfig (Foto: © Roland Schicho/Assindia Cardinals)
„Auch wenn Simon im Ruhrgebiet vielleicht nicht so bekannt ist, so verfügt er doch über Erfahrung, Empathie und ein großes Spielverständnis. Ob in Aachen, in Belgien oder bei der NRW-Auswahl der Damen – Simon hat auf seinem Gebiet ein breites Spektrum betreut und passt hervorragend in unseren Coaching-Staff“, freut sich Cardinals Präsident Wilfried Ziegler. „Da er im Hauptberuf als Lehrer tätig ist, verfügt er auch über pädagogisches Wissen und wir hoffen, dass er auch langfristig unsere Quarterbacks auf einen höheren Level bringt.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Wilfried Ziegler - Essen Assindia Cardinals
Ausnahmetalent Dylan Reede verstärkt Braunschweiger Receiver-Crew (Foto: Bob de Calonne)
Bereits im Alter von sechs Jahren begann der Niederländer bei den Lelystad Commanders mit dem American Football. Nachdem Gewinn der Europameisterschaft im Flag Football in 2013, wechselte er dann nach sieben Jahren zu den Amsterdam Crusaders. Dort begann Reede in seiner ersten Saison im Tackle Football auf der Position des Defense End, bevor er in 2014 den Wechsel zum Wide Receiver machte und umgehend als 15-jähriger in das U19 Auswahlteam der Niederlande berufen wurde.
Nach dem Gewinn des nationalen Titels mit den Crusaders in 2015 und einem weiteren Spiel mit der Junioren-Nationalmannschaft, erhielt der Jungunternehmer mit einem eigenen Webshop für Sportequipment eine Einladung in die USA zu einem Summer-Camp der Boise State University. Dieses beendete er nicht nur mit der MVP Auszeichnung als erster nicht US-Amerikaner, sondern erhielt auch eine weitere Einladung für 2016, was ihm auch seine ersten Angebote amerikanischer Colleges einbrachte. Nach einer herausragenden letzten Junioren Saison, die der 1,88 m große und 95 kg schwere Ballfänger mit 64 Ballfängen für 974 Yards und 16 Touchdowns beendete, folgten weitere Angebote amerikanischer Universitäten u.a. der Purdue University (NCAA FBS – Big 10 Conference). Leider machte dem Ausnahmetalent ein nicht erhaltenes Visum der Behörden einen strich durch die Rechnung, sodass sein Traum College-Football auf höchsten Niveau zu spielen nicht in Erfüllung ging.
Um sich aber weiterhin die Option auf einen Profivertrag in der NFL bzw. CFL aufrecht zu erhalten, suchte er die Möglichkeit sich weiter zu verbessern und an sich zu arbeiten und wo geht das besser, als in einem Team wie die New Yorker Lions. So kontaktierte Dylan Reede Head Coach Troy Tomlin und nach einem Besuch in Braunschweig war man sich relativ schnell einig, dass der niederländische Ballfänger in der GFL Saison 2020 im Jersey der Lions auflaufen wird.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Weitere Beiträge …
- Barons und Knights mit Test zufrieden
- Ravensburger Nachwuchstalent Oswald wechselt nach Braunschweig
- Neue medizinische Leitung bei den Men in Blue
- Unser erster Außentermin in 2020 ist bei den Black Barons
- Linebacker Tristan Bart kehrt zurück in die GFL
- Schwedens bester Ballträger wird Braunschweiger
- New Yorker Lions - Dauerkarten 2020
- Max von Wachsmann wird ein Löwe
- Nigel Lawrence verstärkt das Backfield der Greifen
- Neue und alte Verstärkung aus Stuttgart
Unterkategorien
GFL Nord Beitragsanzahl: 709
GFL2 Nord Beitragsanzahl: 706
Europa/Welt Beitragsanzahl: 188
GFL + GFL2 (Nord) - ELF Beitragsanzahl: 0
Regionalliga (Seniors) Beitragsanzahl: 430
Oberliga (Seniors) Beitragsanzahl: 180
Verbandsligen (Seniors) Beitragsanzahl: 255
Landesligen (Seniors) Beitragsanzahl: 173
NRW-Liga (Seniors) Beitragsanzahl: 76
FS / Training / sonstiges (Seniors) Beitragsanzahl: 57
Seite 284 von 555