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Mit Jaquel Watson und Demetrius Allen verstärken sich die Bielefeld Bulldogs für die kommende Regionalliga-Saison.

Jaquel Watson ist 24 Jahre alt und kommt aus Florida. Jaquel ging auf die Vernon High School und machte seinen Abschluss an der University of South Alabama. Er spielt sowohl als Defense Back als auch als Runningback. Am College war Jaquel lange Zeit Team-Captain. In seinem letzten Jahr am College schaffte er es in das 1st Team in All Conferences und auch ins 1st All Defense Team. Die Bulldogs sind seine erste Station in Europa. Jaquel auf die Frage, warum er sich für die Bulldogs entschieden hat sagt er: "Für die Bulldogs habe ich mich bewusst entschieden, weil die Bulldogs über die letzten Jahre eine „winning Tradition“ aufgebaut haben und ich den Eindruck hatte, dass hier generell eine riesige Siegermentalität herrscht. Zudem habe ich von einem Freund viel über das tolle Stadion mit einer tollen Kulisse gehört. Ich persönlich hoffe, dass das Team viel positive Energie und Aufgeschlossenheit mit sich bringt und jede Woche, jedes Training und jede Sekunde hart für ihre Träume und Ziele arbeitet. Ich werde alles in meiner Macht stehende geben, um diese Ziele mit dem Team und der Organisation zu erreichen." An die Bulldogs-Fans richtet er folgendes: "Liebe Bulldogs Fans, ich hoffe, dass ihr in dieser Saison uns in jedem Spiel unterstützt und eine menge Spaß haben werdet. Ich freue mich riesig euch und das Team kennenzulernen und ein Teil der Bulldogs sein zu dürfen. Macht euch schon mal bereit, denn dieses Jahr wird es eine unglaubliche Season von den Bulldogs geben!"
Demetrius Allen, 27 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Miami, Florida. Nach seiner Zeit an der Miami Northwestern Highschool, besuchte er die Idaho State University, bevor er an der Florida Tech University seinen Abschluss machte. Demetrius spielt seit 2017 in Europa. Er hatte Stationen in Polen, Tschechien und Deutschland. Allen wird die Bulldogs Linebacker verstärken. Auch er lobte die Bulldogsorganisation und entschied sich deshalb für die Bulldogs: "Ich habe mich für die Bulldogs entschieden, weil ich nach längerer Überprüfung zu dem Schluss gekommen bin, dass die Bulldogs eine solide Grundbasis haben, um erfolgreich sein zu können. Diese Organisation gewinnt nicht nur Spiele, sondern versteht den ganzen Prozess um langfristig erfolgreich sein zu können. Der Zusammenhalt und die Art „Bruderschaft“ die sowohl von den Spielern als auch von dem gesamten Verein gelebt wird, war für mich dabei sehr ausschlaggebend. Persönlich, will ich der beste Linebacker in unserer Liga werden. Ich will den Spielern helfen, sie fördern, und ihnen helfen ihre Ziele verwirklichen zu können. Mit dem Team will ich natürlich die Meisterschaft gewinnen. Liebe Bulldogs Fans, ich hoffe dass ihr uns in diesem Jahr tatkräftig unterstützt und supported. Ich habe durch meinen guten Freund TJ Richardson schon erfahren, dass diese Stadt mit seinen treuen Fans gesegnet ist. Wenn ihr also Interesse habt mich kennen zu lernen, sprecht mich einfach an. Ich will unbedingt die Stadt und die wichtigsten Standorte in Bielefeld kennenlernen. Ich freue mich schon auf die Zeit in Bielefeld und vor allem euch und das Team kennen zu lernen und die Saison mit den Bulldogs zu rocken." Beide werden im April zu den Bulldogs stoßen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt 1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - André Zarnke
Flutlichtplatz des Landesligisten sichert Trainingseinheiten des MG Wolfpack: Viel Verständnis für die Nöte von Mönchengladbachs American Footballern zeigen derzeit die Fußballer des DJK/VfL Giesenkirchen. Der Landesligist, selber nach 2/3 der Saison in akuter Wiederabstiegsgefahr, wird der Herrenmannschaft des MG Wolfpack in den kommenden Wochen an bis zu zwei Abenden die Woche seinen mit Flutlicht ausgestatteten Rasenplatz zur Verfügung stellen.

Nur vorübergehend und so lange, wie es zu den üblichen Trainingszeiten des Rudels noch zu früh dunkel wird, aber in den Wochen bis ca. Mitte/Ende April wären für die Footballer in diesem Jahr sonst sprichwörtlich die Lichter ausgegangen. Zwar hatte sich der American Sports Mönchengladbach e.V. (ASMG) seinerzeit durch eine finanzielle Beteiligung langfristig Flutlichtzeiten auf dem Hockey-Kunstrasenplatz des RSV gesichert, doch dieses Agreement endet alljährlich bereits am 31. März. Außerdem ist dort weder der Untergrund für ein footballspezifisches Training besonders geeignet, noch reichen die wenigen Zeiten für alle Sportler des MG Wolfpack, derzeit rund 250 Aktive in sechs Teams, auch nur annähernd aus.
Die den American Footballern seitens der Stadt aktuell überlassene Platzanlage in Mülfort ist für den Verein bekanntermaßen in vielfacher Hinsicht nicht ideal - eines der größten Probleme ist aber das fehlende Licht. In den letzten Jahren konnte das Rudel, dessen Saison Mitte/Ende April startet, zum Training im Frühjahr und Herbst deshalb temporär ausweichen auf einen der Flutlichtplätze an den Holter Sportstätten. Dort gibt es aber in 2020 aufgrund der mit dem „Campus Park“ gleichzeitig laufenden Baumaßnahmen, abseits der betroffenen Fußballvereine, keine freien Kapazitäten.
Letzteres galt eigentlich auch für die Fußballer des DJK/VfL Giesenkirchen und deren Anlage am Puffkohlen, die neben dem neuen Kunstrasenspielfeld auch noch einen zweiten, beleuchteten (Naturrasen)Platz besitzt. „Aber die geschilderte Notlage der Footballer und die damit verbundene Aufforderung seitens des Sportamts waren unmissverständlich.“, so die engagierte erste Vorsitzende des Vereins, Irene Geyr, in dieser Woche. „Mit großer Fußballabteilung im Rücken und in Kenntnis der derzeitigen sportlichen Situation unserer „Ersten“, wissen wir natürlich sehr genau, wie wichtig jede einzelne Trainingseinheit ist - und was ein ersatzloses Ausfallen derselben bedeuten würde.“, so Geyr weiter. Es sei deshalb, neben dem Verständnis, auch um sportliche Fairness gegenüber dem ASMG gegangen, als die Entscheidung fiel, jetzt ein paar Wochen lang dienstags und donnerstags Abends zusammen zu rücken.
Beide Vereine warten jetzt nur noch auf trockeneres Wetter, denn der Rasenplatz muss dringend gewalzt werden, bevor er nach dem Winter überhaupt wieder bespielbar ist. Die Stadtverwaltung hat aber zugesagt, entsprechend kurzfristig zu reagieren sofern es die Witterung zulässt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V.
Mit Linnwood Kirkland erhalten die Troisdorf Jets weitere Unterstützung auf der Linebacker-Position für die kommende Saison. Der 25-Jährige aus dem Mutterland des American Football ist dabei in der Regionalliga kein Unbekannter und hat sogar schon im Troisdorfer Aggerstadion gespielt. Das war jedoch in der Saison 2018 auf Seiten der gegnerischen Assindia Cardinals aus Essen.
Linnwood Kirkland stand in der Saison 2018 schon für die Essen Assindia Cardinals auf dem Platz (Foto: Nick Jungnitsch).
Kirkland, der gebürtig aus dem Sonnenstaat Florida stammt, hinterließ dort einen starken Eindruck, auch wenn er in Essen hauptsächlich als Defense End eingesetzt wurde und sich zu Beginn der Saison verletzte. Mit eisernem Willen kämpfte er sich jedoch zurück aufs Feld und absolvierte am Ende der Saison noch einige Spiele für die Cardinals. Vor seinem ersten Einsatz in Deutschland war Kirkland an der Waldorf-Universität (Forest City, Iowa) und an der Montana State University Northern (Havre, Montana) aktiv, wo er zuletzt auch seinen Abschluss in „Criminal Justice“ und „Small Business Management“ machte.
In diesem Jahr kommt Linnwood Kirkland also nach Troisdorf und will seine Anwesenheit auf dem Feld alle gegnerischen Quarterbacks spüren lassen. Die Jets-Defense soll mit ihm möglichst eine Flugverbotszone sein. Mit einem Gewicht von 108 Kilogramm und einer Größe von 1,83 Metern stellt das Kraftpaket eine ernsthafte doppelte Bedrohung dar, die den Lauf stoppen und gegnerische Pässe verhindern soll.
„Ich war beeindruckt von Linnwoods Vielseitigkeit“, sagte Defense Coordinator Sascha „Mücke“ Kohlenberg. „Zusammen mit dem positiven Feedback aus Essen fiel uns die Entscheidung nicht schwer, ihn nach Troisdorf zu holen. Wir werden in dieser Saison sicherlich viel Spaß mit ihm haben.“
Linnwood Kirkland wird am 16. März in Troisdorf erwartet, damit er sich wie sein US-Kollege Markus Hodges entspannt an die Zeitumstellung gewöhnen kann, bevor es in der Saison ernst wird.
„Ich habe sehr gute Erinnerungen an meine erste Zeit in Deutschland und freue mich darauf, wieder dorthin zu fahren“, freut sich Kirkland. „American Football in Deutschland verfügt über eine Menge Talente auf allen Ebenen. Die Jets waren eine starke Mannschaft, als ich 2018 gegen sie gespielt habe. Zusammen mit meinen zukünftigen Teamkollegen und dem Coaches-Staff will ich den Jets dabei helfen, auch in diesem Jahr wieder erfolgreich zu sein.“
Wie sein US-Kollege Markus Hodges wird auch Linnwood Kirkland die Trainer der Troisdorfer Juniorenteams unterstützen. Besonders für die jungen Spieler aller Mannschaften sind die Jungs aus den USA oft ein großes Vorbild und die Neugier, von deren Wissen zu profitieren, ist groß. Durch das tägliche Miteinander ist oft schon das Interesse an der englischen Sprache geweckt worden, um sich besser miteinander verständigen zu können. Das wiederum kann sich positiv auf die schulischen Leistungen in diesem Fach auswirken.
Termininformation:
Die Troisdorf Jets starten am 4. April 2020 mit einem Vorbereitungsspiel im heimischen Aggerstadion gegen die Münster Mammuts (KO 15 Uhr).
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Nach der Absage von Basil Jackson für die kommende Saison 2020 mussten Head Coach Troy Tomlin und Defense Koordinator Dave Likins kurzfristig einen gleichwertigen Ersatz finden. Gefunden haben sie diesen im 25-jährigen Passverteidiger Tyren Quinn.
Kentucky Wildcat Tyren Quinn verstärkt die Lions (Foto: University of Kentucky)
Der aus Middletown, Ohio stammende Tyren Quinn ging nach einer herausragenden Highschool Karriere, in der er nicht nur auf dem Footballfeld für Aufsehen sorgte, sondern auch mit einer 100 m Zeit von 10,5 Sek. als Leichtathlet, an die University of Kentucky.In vier Spielzeiten für die Wildcats (2012 – 2015), verzeichnete er insgesamt 106 Tackles gegen Teams wie die Florida Gators, Auburn Tigers oder auch die Tennessee Volunteers. Seine Leistungen auf dem Feld blieben auch bei den Scouts der NFL Teams nicht unentdeckt und so folgte nach dem Ende seiner College-Karriere eine Einladung ins Rookie Camp 2016 der Cincinnati Bengals.
Leider reichte es im harten Auswahlverfahren der NFL nicht zu einer weiterführenden Verpflichtung für den zertifizierten Englischlehrer und so ging es Anfang 2018 erstmalig nach Europa zu den UTA Angels nach Pesaro, Italien. Es folgte eine Spielzeit in Down Under beim australischen Team der Swan City Titans, mit denen er den Meistertitel im Westbowl XXIV feiern konnte. Zur Saison 2019 lief der 1,78 m große und 84 kg schwere Verteidiger dann für die Mannschaft der Kyiv Capitals in der Ukraine auf, mit denen er nicht nur den Meistertitel in der ukrainischen Liga gewinnen konnte, sondern auch im benachbarten Ungarn die Vizemeisterschaft. Lange überlegen musste Tyren Quinn nicht, nach dem Troy Tomlin mit ihm Kontakt aufgenommen hat. Schließlich hörte er seit seiner Zeit in Italien immer wieder, dass die GFL doch die beste Liga in Europa sei, um weiter Football zu spielen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
In kurzer Abfolge veranstalteten die Herne Black Barons ein zweites Scrimmage gegen ein Team aus der NRW-Liga. Gestern waren die Kachtenhausen White Hawks zu Gast. Wie auch beim ersten Scrimmage waren viele Schiedsrichter vor Ort, die von erfahrenen Kollegen begleitet wurden.
Scrimmage der Black Barons gegen die White Hawks (Foto: Nick Jungnitsch)
Entgegen des ersten Scrimmage wurden auf der Herner Seite die Spielzüge für die neue Saison getestet. In einer Serie hatte jedes Team 10 Versuche zur Überbrückung des Spielfeldes. Dabei wirkte der Gast aus Kachtenhausen gut eingespielt und stellte für die Barons eine echte Herausforderung so früh im Jahr dar. Bei Herne wurde das Personal häufig gewechselt, um allen Spielpraxis zu vermitteln.
Die Herne Black Barons halten die Frequenz hoch, denn in zwei Wochen steht bereits das nächste Scrimmage an. Bis dahin hat der Trainerstab, um Head Coach Kai-Uwe Weitz viel Videomaterial zu sichten und auszuwerten. Dann sind die Schiefbahn Riders zu Gast. Mit den Riders kommt ein Team aus einer höheren Liga, der Verbandsliga, nach Herne.
Bildergalerie zum Scrimmage:
Oliver Jungnitsch für NRW Football
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