Seniors
Am Samstag, den 07.05.2022 um 15:00 Uhr war es für die Aces aus Hamm soweit: Kickoff in Recklinghausen.
Feuerprobe in Recklinghausen (Foto: Hamm Aces)
Das erste Spiel nach der langen Pause stand an. Das drückende Wetter im Hohenhorster Stadion versprach ein hitziges Spiel. Nach der Ansprache von Benedict Rienhoff (Aces), kickten die Recklinghäusener den Ball in Richtung Hammer Endzone und leiteten für viele Rookies, im Roster der Aces, ihr erstes Spiel ein. Die ersten Punkte der Chargers ließen nicht lange auf sich warten und so stand es schnell 7:0 für die Gastgeber.
Beide Teams ließen in der ersten Hälfte des Spiels nicht viel zu und kamen nicht durch die gegnerische Defense. Ein Touchdown und ein erfolgreicher Point After Touchdown (PAT) waren somit die einzigen Punkte, die in der ersten Halbzeit auf das Scoreboard getragen wurden.
Die Halbzeit nutzten beide Teams zur Analyse und um Fehler abzustellen. Bei den Aces funktionierte die Offense an manchen Stellen noch nicht wie im Training geprobt.
Das dritte Quarter begann mit einem Kickoff der Aces. Wieder schafften es die Chargers schnell in Richtung gegnerische Endzone und konnten einen weiteren Touchdown verbuchen. Der anschließende PAT konnte nicht verwandelt werden. Der Spielstand erhöhte sich auf 13:00.
Die Aces schafften es auch im 3. und 4. Quarter nicht mit ihren Runplays den Gegner zu überraschen und landeten lediglich einmal in der gegnerischen Endzone. Der Touchdown wurde leider wegen einer Strafe aberkannt und ließ die "Null" auf dem Board für die Gäste stehen. Auch aus der Luft konnten die Aces wenig anrichten.
Die Recklinghausen Chargers gewannen das Spiel mit 25:0. Es war ihr bereits zweites Heimspiel. „Wir wissen jetzt, woran wir arbeiten müssen und sind für das nächste Spiel wieder im Rhythmus.“, erklärte Daniel Köhler von den Hamm Aces. Das nächste Spiel bestreiten die Aces zu Gast bei den Lippstadt Eagles am 15.05.2022 um 15:00 Uhr, im Stadion am Waldschlösschen in Lippstadt.
Mönchengladbachs American Footballer erwarten Hochkaräter zu ersten Heimspielen am 14. & 15.5. nach Odenkirchen-Süd
MG Wolfpack Einlauf (Foto: D.Gormanns)
Traditionell feiern Mönchengladbachs American Footballer das erste Heimspiel der Saison als „Season Opener“. Am kommenden Samstag, 14.5. ist es soweit: die Herren („Seniors“) des MG Wolfpack laden alle Fans, alle Interessierten und vor allem alle Odenkirchener Anwohner ab 13:30 Uhr (KO 15:00h) auf die Sportanlage „Odenkirchen-Süd“ an der Kölner Straße ein, wollen am liebsten mit der ganzen Stadt den heimischen Ligaauftakt im eigenen Stadion begehen. Allein aus sportlicher Sicht könnte sich ein Besuch des Rudels lohnen, kommt doch mit den Devils aus Gelsenkirchen ein ehemaliger Drittligist in die Vitusstadt.
Endlich wieder American Football „zum Anfassen“ in der Stadt. Die Spieler des MG Wolfpack freuen sich, dass sie sich endlich wieder dem heimischem Publikum präsentieren und, nach der sehr kurzen Rumpfsaison im letzten Jahr, auf der neuen Heimspielstätte des Vereins in OD-Süd spielen können. Dabei wartet auf die Seniors am kommenden Samstagnachmittag direkt eine große sportliche Herausforderung, war doch Gegner Gelsenkirchen noch in der vergangenen Saison in der Regionalliga.
Dass ein Team am Saisonende gleich zwei Ligen abgestuft wird, hatte es in der Verbandsgeschichte so noch nicht gegeben. Entsprechend groß war die Verwunderung, teils aber auch der Unmut aufgrund der vermeintlichen Spielstärke des abgestiegenen Teams bei den anderen Verbandsligisten über diese Einstufung, erklärt der Head Coach der Mönchengladbacher, Phil Scales. "Mit dem Team der Devils hatte das Wolfpack in der Vergangenheit schon öfters seine Probleme. Doch noch nie trafen die Teams in der jetzigen Konstellation, mit so ungleichen Voraussetzungen aufeinander", so Scales weiter. "Es wird ein harter Brocken.“ Dabei hatte das eigene Team im ersten Auswärtsspiel vorige Woche gegen die Mülheim Shamrocks durchaus überzeugen und auch deutlich mit 35:7 gewinnen können. Doch auch Gelsenkirchen gab sich bei seinem 39:14-Auftaktsieg über die Wesseling Blackvenom am Wochenende keine Blöße.
"Von jedem meiner Spieler wird für das kommende Match die höchste Konzentration und Disziplin gefordert sein!", sagt Scales, „Die Motivation ist jedenfalls da und die lautstarke Unterstützung durch viele unserer Fans und Zuschauer würde zusätzlich helfen.“ Wenn das Wetter mitspielt und sich viele Mönchengladbacher, auch mit Blick auf das gebotene Rahmenprogramm anlässlich des „Season Openers“, im Wolfpack-Stadium einfinden, könnte zumindest dieser letzte Wunsch des Mönchengladbacher Cheftrainers in Erfüllung gehen.
Wie gewohnt, wird der heimische American Football-Gameday des MG Wolfpack in bunter, abwechslungsreicher und familiärer Atmosphäre stattfinden. Ein Stadionsprecher begleitet durch beide Tage und Spiele, so dass auch jeder dem Geschehen auf dem Platz folgen kann. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein, für die Kleinsten stehen einige Überraschungen bereit. Auch die Tänzerinnen der neuen „Cheerdance Moonlight“-Abteilung werden zum Kennenlernen vor Ort sein.
Neu am Wolfpack-Gameday der Seniors außerdem der Programmpunkt "Meet the Team": nach Abpfiff und Abbau des Spielfelds haben alle Interessierten die Möglichkeit, Coaches und einzelne/alle Spieler des Teams in geselliger Runde näher kennenzulernen.
Ebenfalls hochklassig wird dann am Sonntag der zweite Teil des diesjährigen Saisoneröffnungsfestes: die Wolfpack Ladies empfangen zum Ligastart in der 2. Damenbundesliga die Vertreterinnen der SG Assassins/Greyhounds aus dem bergischen Land (Einlass 14:30/ KO 16:00h).
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt und die Prüfung des Urheberrechtes des angezeigten Fotos: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V.
Am vergangenen Sonntag hat die American Footballsaison für die Kachtenhausen White Hawks begonnen.
Kachtenhausen White Hawks (Archivfoto: Oliver Jungnitsch)
Im Spiel der Landesliga NRW reiste das Seniorteam der White Hawks zum Ligakonkurrenten, den Coesfeld Bulls, an. Bereits im vergangenen Jahr gab es zwischen beiden Teams heiß umkämpfte Spiele. Beide Teams schenkten sich auch an diesem Spieltag nichts.
Die Kachtenhausen White Hawks konnten durch einen erlaufenen Touchdown von Quarterback Bastian Schulze in Führung gehen. Coesfeld verstand es jedoch, mit zwei Touchdowns und einem zusätzlichen Fieldgoal zu antworten und so stand es zur Pause 17:6 für den Gastgeber.
Zum Beginn des dritten Quarters konnten die White Hawks das Spiel drehen. Wide Receiver Michael Franzen, Kicker Daniel Esau und Tight End Felix Freudenberg brachten die White Hawks wieder zurück ins Spiel. Das Momentum schien da zu sein. Jedoch waren die Kräfte der Bulls aus Coesfeld an diesem Tag stärker. Sie schafften durch ein erzieltes Fieldgoal kurz vor Ende des dritten Quarters die Führung zurück zu holen. Mit einer knappen 20:19 Führung ging es in das letzte Quarter.
Ein auf und ab auf beiden Seiten. Ballverluste, nicht gefangene Bälle und Verletzungspausen auf beiden Seiten. Am Ende reichte ein erneuter Touchdown der Coesfeld Bulls um das Spiel mit 27:19 für sich zu entscheiden. Am 19.06.2022 reisen die Herren der Kachtenhausen White Hawks nach Bochum zum nächsten Spiel. Das Spiel gegen die Bochum Rebels beginnt um 15.00 Uhr in der SpA Schultenhof (Zum Schultenhof 101a in 44807 Bochum).
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: André Bauch - Kachtenhausen White Hawks
Am Samstag, den 07.05.2022 war es für die Seniors der Troisdorf Jets endlich so weit. Mit dem neu formierten Team ging es in die Regionalliga Season 2022.
Jets Seniors verlieren Saisonauftakt unglücklich (Foto: Richard Walde)
Nach einem langen Winter konnte das Team um die Teamcaptains David Strauch, Daniel Goetzendorf und Enrico Bösl sich endlich dem Ligavergleich stellen. Mit den Bielefeld Bulldogs kam ein etabliertes, erfahrenes Team, welches sich als der erwartet Starke Gegner präsentierte.
Die Jets gewannen den Coin Toss und entscheiden sich den Ball zu receiven. Nach dem missglückten Kick Off der Bulldogs, kam die Offense der Jets an der eigenen 35 Yard Line auf das Feld und arbeitete sich gut und konzentriert über das Feld. Quarterback Jon Brown verteilte den Ball an seine Wide Receiver und so war es am Ende auch ein Pass über 35 Meter von Brown auf seinen Wide Receiver Jamerial Parks, welcher die ersten Punkte für die Jets markierte. Kicker Andre Mika verwandelte den PAT gewohnt souverän zum 07:00.
Direkt im anschließenden Drive konnte die von Quarterback Niklas Gorny geführte Offense ausgleichen. Ein Pass von Gorny über 50 Meter war es, der den Ausgleich brachte (7:7 PAT gut).
Nach einen Fumble der Bielefelder nahm Jets Cornerback Marcus McCoy den Ball auf und trug das Spielgerät über 24 Meter in die Endzone der Gäste (PAT gut - 14:07).
Im zweiten Quarter erlitt die Offense der Jets einen Bruch. Meist durch eigene Fehler machte sie sich selbst das Leben schwer und die Defense der Jets war sehr viel auf dem Feld. Das nutzen die Gäste aus: mit einem 30 Meter Pass von Gorny auf David Terentschenko. Auch hier war der PAT gut und es ging mit 14:14 in die Halbzeit.
Nach der Halbzeit zunächst das gleiche Bild: die Jets Offense zeigte immer mal wieder gute Ansätze, blieb aber ohne Punkte. Die Bulldogs hingegen nutzen ihrerseits ihre Chancen und kamen nach Pässen von Gorny auf seine Wide Receiver (#3 und #30) zu zwei weiteren Touchdowns. Allerdings schlichen sich auch bei den routinierten Gästen kleine Fehler ein. So wurden ein PAT und ein Field Goal nicht verwandelt, so dass es „nur“ 14:27 stand.
Und dieser Umstand sollte das Spiel noch sehr spannend machen. Die Jets Offense fand zu ihrer anfänglichen Stärke zurück und konnte noch im 3. Quarter den Spielstand auf 21:27 verkürzen. Jon Brown fand seinen Wide Receiver Marvin Lindlein in der Endzone, welcher den Ball zum Touchdown fing. Als die Defense dann die Bielefelder zum Punt zwang, war die Euphorie an der Sideline groß. Und nicht zu Unrecht. Brown fand erneut Parks in der Endzone und mit anschließendem PAT stand es auf einmal 28:27 für die Jets (Mitte des 4. Quarters).
Mit knapp drei Minuten auf der Uhr erhielten die Bulldogs erneut den Ball und mussten Scoren. In Field Goal Reichweite erzwang die Jets Defense einen 4. Versuch, den die Gäste erfolgreich ausspielten. Leider verloren die Jets in diesem Spielzug einen Spieler, da dieser ein Targeting beging und so das Feld verlassen musste. Die Offense der Bulldogs erhielt 15 Meter oben drauf. Von da war es dann Spielmacher Gorny selbst, der mit einem 8 Yards Lauf die Führung für die Bulldogs herstelle. 28:33 aus Sicht der Jets.
„Aber das Spiel war immer noch nicht vorbei. Die Uhr zeigte zwar unter einer Minute an, aber die Offense hatte bewiesen, dass sie Big Plays produzieren kann. Und so kam es auch. Nach einem Lauf von Bürling brachte im nächsten Spielzug Brown einen weiten Pass auf Parks an, welches es aber nicht ins Seitenaus schaffte. Die Jets hatten keine Time Outs mehr, weshalb die Uhr von 11 Sekunden leider runter lief und die Jets keinen Spielzug mehr aufs Feld brachten.“, sagt Michael Schella, der neue Pressesprecher der Jets.
"Eine sehr unglückliche Niederlage. Hier hat sich heute ein wenig die Unerfahrenheit unseres Teams gezeigt. Wir haben uns zu viele Strafen erlaubt und uns teilweise selbst im Weg gestanden. Das sind Fehler, die wir abstellen müssen“, analysierte Head Coach Johannes Jungmann.“
nDas nächste Spiel findet am Sonntag den 15.05.2022 bei den Cologne Falcons statt. Kick Off ist 15:00 Uhr auf der Ostkampfbahn.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Michael Schella- American Football Club Troisdorf Jets e.V. (redaktionell geändert)
Die Assindia Cardinals sind am Sonntagnachmittag in die Saison 2022 gestartet. Bei strahlendem Sonnenschein unterlagen die Men in Blue dem Hessischen Erstligisten Marburg Mercenaries im ersten und einzigen Testspiel vor heimischer Kulisse im Sportpark „Am Hallo“ mit 7:37 (7:6, 0:14, 0:7, 0:10), konnten jedoch einige wertvolle Erkenntnisse gewinnen vor dem Zweitliga-Start am 22. Mai gegen die Paderborn Dolphins.
QB Marvin Neese (15) hält sich den Verteidiger mit einem Stiff Arm vom Leib (Foto: Roland Schicho / Assindia Cardinals)
Head Coach Bernd Janzen hatte vor der Partie stets betont, das Ergebnis spiele nur eine untergeordnete Rolle, doch nach dem ersten Viertel stand dieses überraschenderweise auf der Seite der Hausherren. Der Marburger Marcus Cox – Aktivposten in der Offense der Mercenaries – tankte sich zwar im ersten Drive der Gäste zum ersten Touchdown von der gegnerischen drei Yard-Linie in die Endzone durch, aber die Antwort der Cardinals ließ nicht lange auf sich warten.
Die stellten die Marburger Defensive mit ihrer neu zusammengestellten Offense um Quarterback Alexander Jodlauk und die US-Imports Darnell Walker Jr. und Brett Sylve immer wieder vor Probleme. Jodlauk, Sylve und Walker Jr. erzielten im nächsten Drive zusammen satte 75 Yards Raumgewinn, ehe letztgenannter nach einem Pass von Jodlauk, der zuvor ein Zuspiel auf Sylve angetäuscht hatte, einen starke Angriffsreihe mit dem ersten Essener Touchdown vollendete. Auch der Extra-Punkt-Versuch von Kicker Christoph Steinmetz war erfolgreich und die Cardinals führten mit 7:6.
Die erste Erkenntnis: Die Men in Blue überzeugten in einer bis dahin laufspielorientierten Partie mit einem variablen Offensivspiel. Im zweiten Drittel aber versuchten sich die Gäste auch über das Passspiel und waren gleich zwei Mal erfolgreich, weil die Gastgeber die Zuspiele nicht verteidigen konnten. Die Folge: Das Spiel war gedreht und es ging mit einem 7:20- Rückstand aus Essener Sicht in die Pause, den die Men in Blue auch in der zweiten Hälfte nicht mehr drehen konnten. Anstatt dessen erhöhten die Mercenaries nach dem nächsten Touchdown-Pass und erfolgreichen Extra-Punkt auf 27:7.
Nachdem Backup-Quarterback Marvin Neese bereits im zweiten Viertel den Rasen betreten durfte, bekamen im Schlussviertel aber auch die Rookie-Spielmacher Tristan Dominiak und Lars Sell die schon im Vorfeld angekündigte Einsatzzeit. Für Sell aber sollte der Nachmittag kein gutes Ende nehmen. Sein Pass flog in die Arme des Marburgers Edilson Gourgel, der freie Bahn in Richtung der Essener Endzone hatte – Interception-Touchdown und 37:7 für die Mercenaries. Zu Beginn des Schlussviertels hatten die Hessen bereits durch ein Field-Goal die letzten Zweifel am verdienten Testspielerfolg beseitigt.
Das sagt Head Coach Bernd Janzen zum Testspiel: „Bis zu den beiden Fehlern, die wir am Ende gemacht haben, war ich eigentlich recht zufrieden. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir gegen ein GFL1-Team gespielt haben. Wir haben in der Offense den Ball bewegt, in der Defense ein paar Stopps gemacht. Zum Ende hat – wie üblich in einem Vorbereitungsspiel – nach den vielen Wechseln ein bisschen die Konzentration gefehlt. Es wäre schön gewesen, wenn wir noch einmal gescored hätten und einen weniger kassiert hätten, aber mit der ersten Halbzeit konnte ich sehr gut leben. Wir schauen uns jetzt den Spielfilm an und versuchen an den Fehlern, die wir gemacht haben, zu feilen.“
„Ich denke, mit der Halbzeitpause sollte man auch das Spiel bewerten. Wir haben in der ersten Halbzeit mit unserem potenziellen Starting-Personal gearbeitet, was in meinen Augen sehr gut funktioniert hat. Wir haben es aber auch geschafft, jeden Spieler aufs Feld zu bringen. In der zweiten Halbzeit gerade auch Quarterback drei und vier, was natürlich auch einige nicht ganz so erfolgreiche Aktionen ergeben hat. Aber ich weiß, woran wir arbeiten müssen und bin sehr stolz auf unsere Rookies.“, sagt Offense-Coordinator Florian „Tic Tac“ Hartmann.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals(redaktionell geändert)
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