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Nach monatelanger Vorbereitung und zwei überzeugenden Testspielen in den vergangenen Wochen startet das Herrenteam des MG Wolfpack am übernächsten Wochenende in die diesjährige Oberliga-Saison. Am Samstag, dem 3. Mai (Kick-off 15:00 Uhr, Stadion Pennenfeld, Mallwitzstraße, 53177 Bonn), tritt Mönchengladbachs American Football-Team zunächst auswärts bei den Bonn Gamecocks an.
Das Wolfsrudel auf der Jagd. Mit Ambitionen und Erfolg wie hier zuletzt im Testspiel gegen die Mülheim Shamrocks (Foto: Andre Steinberg).
Eine Woche später, am Samstag, dem 10. Mai, folgt dann das erste Heimspiel der Saison – zugleich die inoffizielle Saisoneröffnung für alle Football-Fans aus Mönchengladbach – im Stadion an der Kölner Straße 160 in Odenkirchen-Süd. Gegner des von Headcoach Phil Scales trainierten Wolfsrudels ist dann das Team des Remscheid Amboss (Kick-off 15:00 Uhr).
Mit den Bonn Gamecocks erwartet das MG Wolfpack zum Auftakt ein traditionsreicher Gegner, der zuletzt in der Regionalliga spielte und nach dem Abstieg nun in der Oberliga die erste echte Bewährungsprobe für das Team aus Mönchengladbach darstellt. Doch das mittlerweile im sechsten Jahr in Folge von Phil Scales betreute Team aus der Vitusstadt sieht die vermeintlich schwere Aufgabe zum Start nicht als Bürde, sondern als machbare Herausforderung.
Coach Scales möchte mit einem erfolgreichen Auftakt nicht nur ein Zeichen setzen, sondern auch die Ambitionen auf den Titel unterstreichen:
„Wir wissen, dass Bonn direkt zum Saisonstart ein harter Brocken ist, zumal auswärts. Aber wir sind bereit. Wir können und wollen jeden Gegner schlagen!“, so Scales in dieser Woche.
„Die Jungs haben über den Winter hinweg hart gearbeitet – sowohl auf dem Feld als auch abseits davon. Unser Kader ist breiter und stärker denn je. Wir haben uns auf vielen Positionen gezielt verstärkt und als Team einen wichtigen Entwicklungsschritt gemacht.“
Der erfahrene Coach, der als gebürtiger Engländer selbst Nationalspieler in der GFL war, sieht seine Mannschaft – gestützt auf gewachsene Teamchemie, starke Neuzugänge und eine klare Spielphilosophie – als einen ernstzunehmenden Kandidaten auf die Meisterschaft in der NRW-Oberliga 2025.
Auch Vereinsvorständin Steffi Radeck formuliert das Saisonziel klar: „Wir wollen in dem Jahr, in dem wir endlich unseren neuen Kunstrasenplatz einweihen können, um den Aufstieg in die Regionalliga mitspielen – und damit die Basis für eine langfristige sportliche Weiterentwicklung auf höherem Niveau legen.“
Der Fortschritt beim Umbau der Platzanlage an der Kölner Straße kann von allen interessierten Football-Fans bereits am Samstag, dem 10. Mai, beim ersten Heimspiel der Saison begutachtet werden. Zum Auftakt vor heimischem Publikum empfängt das MG Wolfpack dann das Team des Remscheid Amboss auf dem Platz in Odenkirchen-Süd. Der Kick-off erfolgt um 15:00 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V.
„Lasst uns gemeinsam die 2.000er-Zuschauermarke knacken“, appelliert Headcoach Phil Gamble an alle Footballfans, das Weserstadion am Samstag in ein echtes Tollhaus zu verwandeln. „Wir brauchen unsere Fans. Diesmal müssen sie zeigen, dass sie auch in großer Zahl hinter uns stehen!“
Zachary Cavanaugh ist einer der Hoffnungsträger der Minden Wolves in der bevorstehenden Saison - Foto: Minden Wolves
Ein Grund für seinen Appell liegt auf der Hand: Zum Auftakt wartet mit den Solingen Paladins wohl der stärkste Gegner der Regionalliga. Der Kickoff erfolgt um 15 Uhr.
Unter dem Motto „Next Stop GFL2“ hat Gamble während der Vorbereitung das ambitionierte Saisonziel des Drittliga-Aufsteigers ausgegeben. Gleichzeitig betont er: „Das schaffen wir nur gemeinsam mit unseren Fans!“ Aus diesem Grund hat sich Sportdirektor Volker Krusche für das Heimspiel eine besondere Aktion überlegt: „Unter allen Zuschauern, die sich beteiligen, verlosen wir ein Originaltrikot, das von allen Spielern und Verantwortlichen unterschrieben wurde.“
Darüber hinaus wird die beliebte Verlosung um viele hochwertige Preise erneut durch ein besonderes Präsent von Spieltagspartner Melitta ergänzt. „Auch sonst bieten wir unseren Besuchern wieder viel Abwechslung – und freuen uns, mit Ray Pasnen erneut einen erstklassigen Halbzeit-Act präsentieren zu können. Es lohnt sich also doppelt, bei diesem Spitzenspiel dabei zu sein“, so Krusche weiter.
Sportlich rechnet sich das Wolfsrudel durchaus Chancen aus und erwartet ein Duell auf Augenhöhe mit dem letztjährigen Vizemeister der Regionalliga West. Die Paladins mussten sich 2024 lediglich zweimal geschlagen geben – unter anderem in einem denkbar knappen Spiel gegen die Krefeld Ravens mit 30:35. „Schon allein der knappe Spielverlauf gegen die Übermannschaft aus Krefeld zeigt, wie nah Solingen an der Rückkehr in die 2. Bundesliga war“, betont Gamble.
Auch in der Vorbereitung zur neuen Saison haben die Paladins ihre Ambitionen unterstrichen. Beim Härtetest gegen Erstligist Paderborn Dolphins schlugen sie sich trotz einer 21:50-Niederlage achtbar und führten zwischenzeitlich sogar mit 14:0. Headcoach Alexander Thomas zeigte sich nicht unzufrieden: „Wir haben eine sehr starke erste Halbzeit gespielt.“ Am Feinschliff müsse allerdings noch gearbeitet werden.
Besondere Aufmerksamkeit wird Minden den beiden US-Importspielern der Solinger widmen müssen: Runningback Davin Briscoe, wieselflink und ein echter Hingucker in der Regionalliga, sowie Linebacker Kevontre Whetzel, der sich als bissiger Tackler und Interception-Spezialist einen Namen gemacht hat. Letzterer wird auch im Angriff eingesetzt. Dort sorgt zudem Tight End Thilo Lindenberg regelmäßig für Unruhe mit seinen tiefen Routen.
Gelenkt wird das Solinger Spiel von Quarterback Tom van Duijn, der einst als Backup der New Yorker Lions Braunschweig in der GFL aktiv war. Zwar gehört er nicht mehr zu den schnellsten Spielern, gleicht dies jedoch durch seine enorme Erfahrung mühelos aus.
„Wenn es uns gelingt, die beiden Amerikaner Briscoe und Whetzel in den Griff zu bekommen und van Duijn unter Druck zu setzen, haben wir gute Chancen, am Ende des Spiels mit unseren Fans zu feiern“, zeigt sich Gamble optimistisch. Und was gäbe es Schöneres, als das vor einer großen Kulisse tun zu dürfen?
Finn Oppermann: Vielseitigkeit als Trumpf - Foto: Tobias Fritz
Finn Oppermann begann seine Footballlaufbahn im Jahr 2016 beim 1. FFC Braunschweig e.V. als Runningback im U16-Team der Junior Lions. Über die U19 und die Auswahlmannschaft „Mustangs“, mit der er 2017 das Jugendländerturnier gewinnen konnte, führte sein Weg 2021 in die ERIMA GFL. Der 1,78 Meter große und 92 Kilogramm schwere Athlet überzeugte zunächst in den Special Teams und sammelte zudem erste Einsätze als Runningback im Angriff. In der Saison 2022 entwickelte sich Oppermann zur festen Größe in der Ballträger-Rotation und übernahm zusätzlich Verantwortung als Linebacker in der Defense. Ein Jahr später war er fester Bestandteil des Defensivkonzepts und gehörte zu den Top-Verteidigern der Lions.
Seine Vielseitigkeit stellte er auch im Playoff-Viertelfinale 2023 in Kempten unter Beweis, als er mit einer starken Leistung als Runningback glänzte. 2024 erfolgte schließlich der vollständige Wechsel zurück in die Offensive, wo er als Runningback, Fullback und Passempfänger zum Einsatz kam. 2025 geht der inzwischen 24-Jährige in seine fünfte GFL-Saison – mit dem klaren Ziel, an die Erfolge der vergangenen Jahre anzuknüpfen.
Lukas Baumann: Späte Entdeckung mit großem Potenzial - Foto: Tobias Fritz
Mit Lukas Baumann stieß 2022 ein echter Quereinsteiger zum Team der Lions. Erste Erfahrungen im American Football sammelte der gebürtige Braunschweiger während eines beruflichen Aufenthalts in Chicago (2018–2019). Nach seiner Rückkehr setzte er den Sport 2022 erstmals aktiv auf dem Feld um. Mit seiner imposanten Physis – 1,93 Meter groß, 107 Kilogramm schwer – bringt der Personal Trainer ideale Voraussetzungen für eine Karriere in der Defense Line mit. Bereits in seinen ersten drei Spielzeiten überzeugte Baumann mit konstant starken Leistungen.
In der Saison 2024 entwickelte er sich zu einem zuverlässigen Aktivposten in der ersten Verteidigungsreihe. Mit drei Quarterback-Sacks und 6,5 Tackles für Raumverlust zählte er zu den auffälligsten Spielern der Defense. Auch abseits des Platzes ist Baumann sportlich aktiv: In seiner Freizeit widmet er sich dem Basketball, intensivem Fitnesstraining und der Zeit mit Freunden. Auf dem Spielfeld bleibt er auch 2025 ein fester Bestandteil der Lions-Defense – mit dem Anspruch, die positiven Entwicklungen der vergangenen Spielzeit fortzusetzen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions (redaktionell geändert)
Solingen Paladins fordern Paderborn Dolphins in spannendem Testspiel - Foto: Marc JungeDie Paladins präsentierten sich mit einer starken Leistung und konnten sich zu Beginn gegen die erfahrenen Dolphins behaupten. Die Quarterbacks Tom van Duijn und Kai Rosin wechselten sich ab und fanden immer wieder ihre Receiver für Raumgewinne. So stand es nach kurzer Zeit 0:14 aus Sicht der Gastgeber – ein gelungener Auftakt für die Klingenstädter. Es entwickelte sich ein munteres Hin und Her, das in einem 29:21-Halbzeitstand für Paderborn mündete. Nach der Pause erhielten auf beiden Seiten zahlreiche Spieler Einsatzzeit. Die Dolphins nutzten diese Phase deutlich besser und stellten mit dem Endstand von 50:21 den Klassenunterschied letztlich klar heraus.
Eine Schrecksekunde gab es für die Paladins bereits in den ersten Sekunden des Spiels: Linebacker Jan Offermann, der nach seiner schweren Verletzung im Vorjahr endlich wieder auf dem Platz stand, blieb nach wenigen Spielzügen verletzt auf dem Rasen liegen und musste mit Unterstützung der Physios das Feld verlassen. Beide Mannschaften zeigten sich am Ende zufrieden mit dem Verlauf und den gezeigten Leistungen.
Head Coach Alexander Thomas äußerte sich nach dem Spiel: „Wir haben heute eine sehr starke erste Halbzeit gesehen. Natürlich lief auch da nicht alles wie geplant, und so können wir nun am Feinschliff arbeiten. Wir freuen uns darauf, dass es jetzt bald endlich richtig losgeht! Ein herzlicher Dank geht an die Paderborn Dolphins für ihre Gastfreundschaft. Allen verletzten Spielern wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung."
Die Solingen Paladins bereiten sich nun auf den bevorstehenden Season Opener am 26. April 2025 bei den Minden Wolves vor.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
Tobias Pauls lässt sich nicht vom Gegnern nicht aufhalten und erzielt einen Touchdown - Foto: Minden WolvesBei ihrer langersehnten Rückkehr ins Mindener Weserstadion präsentierte sich das Team als eingespielte Einheit und blickt nun optimistisch auf den Saisonauftakt am Samstag, 26. April, wenn mit den Solingen Paladins der Topfavorit auf die Regionalliga-Meisterschaft an die Weser reist. Im ersten Viertel hatten beide Offensivreihen noch mit spürbarem Rost zu kämpfen – besonders die Präzision ließ zu wünschen übrig. Nach fast acht Monaten ohne Spielpraxis jedoch keine Überraschung. „Solche Testspiele dienen genau dazu, die Handbremse zu lösen und an Abstimmung sowie Genauigkeit zu feilen“, erklärte Headcoach Phil Gamble.
Positiv fiel auf, dass seine Defense von Beginn an hellwach war und den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ. So kehrte die Offense nach kurzen gegnerischen Angriffen schnell wieder aufs Feld zurück. Gamble setzte auf Fabrice Steinbach als Quarterback. „Für ihn ist es als junger Spielmacher wichtig, Spielpraxis zu sammeln – und das gelingt am besten in solchen Begegnungen“, so der Coach. Steinbach zeigte gute Ansätze, bilanzierte aber selbstkritisch: „Nicht alles hat so funktioniert, wie ich es mir gewünscht hätte.“
Verlassen konnte sich der Spielmacher auf seine beiden Runningbacks René Lange und Sven-Philipp Niermeier, die wiederholt die Lücken in der Defensive Line der Grizzlies nutzten und viele Yards erliefen. Ein Highlight des ersten Viertels setzte Tobias Pauls, der nach einem Fumble-Recovery durch Frederic Hempelmann ein Field Goal aus 47 Metern sicher verwandelte. Mehr als das 3:0 sprang vor dem ersten Seitenwechsel jedoch nicht heraus.
Deutlich zielstrebiger präsentierte sich die Offense im zweiten Viertel – dem einzigen Einsatz von Offensive Coordinator Zachary Cavanaugh als Quarterback. Seine Erfahrung machte sich sofort bemerkbar und verlieh dem Angriff Struktur. Nach einem präzisen Zuspiel auf René Lange trug dieser den Ball kraftvoll in die Endzone. Tobias Pauls verwandelte den PAT sicher zum 10:0. Auch Neuzugang Bernardo Horevitch wusste zu überzeugen: Bei seinem ersten Einsatz im Trikot der Wolves erzielte der pfeilschnelle Brasilianer direkt einen Touchdown und ließ erahnen, dass er das Potenzial zum Publikumsliebling mitbringt. Zwar wurde der folgende PAT geblockt, der Stimmung unter den knapp 800 Zuschauern tat das jedoch keinen Abbruch.
Kurz vor der Pause rückten die Gäste – begünstigt durch Strafen gegen Minden – erstmals in die Redzone vor. Doch die starke Defense hielt stand: Drei Versuche wurden direkt vor der Goalline gestoppt, ehe Kevin Neal den vierten Pass abfing – Interception. Mit einem komfortablen 16:0 ging es in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel setzte Fabrice Steinbach mit einem sehenswerten Spielzug ein Ausrufezeichen: Nach einem Lauf ließ er die Defense mit einem überraschenden Pass auf Tobias Pauls stehen, der sich gegen drei Verteidiger behauptete und die Führung ausbaute. Pauls verwandelte anschließend auch den PAT – 23:0. Kurz darauf legte René Lange seinen zweiten Touchdown nach. Ein missglückter Snap verhinderte den PAT. Hannover mühte sich, fand jedoch kaum Wege in gefährliche Abschlusspositionen. Erst im Schlussviertel kamen die Gäste mit der zweiten Garde der Wolves in die Redzone. Doch auch hier hielt die Defensive des Heimteams stand. Drei Versuche wurden abgewehrt, ein Field-Goal-Versuch landete neben den Stangen. Auch beim letzten Ballbesitz der Gäste blieb die Endzone unerreicht.
„Wir haben das Spiel dominiert – anders kann man es nicht sagen“, resümierte Phil Gamble. „Aber das sollte nicht überbewertet werden. Unsere beiden britischen O-Liner sind erst am Donnerstagnachmittag angekommen, da fehlt natürlich noch die Abstimmung.“ Trotzdem zeigte sich der Headcoach zufrieden: „Ein gelungener Auftakt, auf dem wir in Richtung Solingen aufbauen können.“ Mit Blick auf das bevorstehende Topspiel richtet er einen klaren Appell an die Fans: „Lasst uns gemeinsam die 2.000-Zuschauer-Marke knacken! Das könnte ein vorentscheidendes Spiel werden – dafür brauchen wir jede Unterstützung. Ich hoffe, dass wir das als Football-Familie gemeinsam schaffen!“
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