- Quarter
- Quarter
- Quarter
Das erste Berlin Derby ist nach 5 Jahren wieder in den Büchern und den Zuschauern wurde etwas geboten. Es war für die Teams das erste Spiel der Saison 2022 und ein bisschen Sand im Getriebe gehört halt dazu.
Rebels verlieren das Berliner Derby (Foto: Christian Goßlar)
Am vergangen Sonntag trafen, vor rund 1300 Zuschauern im Mommsenstadion, sich die beiden Berliner Football Giganten: Berlin Rebels und Berlin Adler zum ersten Spiel der GFL Saison 2022. Pünktlich um 16:00 Uhr erfolgte der Kick Off und die Rebels betraten mit ihrem Kicking Team das Feld. Die ersten Punkte gab es für den Gegner. WR Max Zimmermann wurde übersehen, denn er stand völlig frei und konnte unbehindert den Ball in die Endzone tragen. Die anschließende 2 Point Conversion funktionierte auch und so gingen die Adler mit 0:08 in Führung.
Auch die nächsten Punkte gingen auf das Konto der Gäste. Mit einem Fieldgoal bauen die Adler ihre Führung auf 0:11 aus. Die Rebels gaben darauf allerdings endlich eine Antwort. Dwight Caulker returnt den Ball bis an die 15 Yardline der Adler und die Rebels machen den TD perfekt: kurzer, gezielter Pass auf WR Nigel Westbrooks (TPC nicht gut/ 06:11). Im Anschluss brachten die Adler erneut Punkte auf das Scoreboard: wieder per Pass auf Max Zimmermann (PAT geblockt/ 06:17). Die Rebels haben in diesem Jahr besonderes Augenmerk auf den WR-Squad gelegt, denn die Antwort erfolgte sogleich. Donovan Isom bediente WR Robert Downs III über einen Pass von 60 Yards in die Endzone (PAT Mas Prevoo/ 14:17). Mit diesem Score ging es in die Halbzeit.
Das dritte Quarter begannen die Adler mit dem Kick Off und die Rebels konnten Punkte aus ihrem ersten Offense Drive in der zweiten Halbzeit erzielen: Pass durch Isom auf Westbrooks, der sich mit dem Ball in die Endzone tankte (PAT Mas Prevoo/ 21:17). Allerdings konnten auch die Adler wieder direkt scoren (TPC nicht gut/ 21:23). Nach einer Interception von Dwight Caulker brachte er den Ball bis an die acht Yardline der Adler zurück. Dann stellte sich die Offense der Rebels auf und machte den Sack zu: QB Donovan Isom lief selbst und brachte den Ball in die Endzone (TPC gut durch Lorenz Schäfer/ 29:23).
Die Berlin Adler übernahmen nach einem weiteren TD wieder die Führung zum 29:30 (PAT erfolgreich). Es folgte ein verschossener FG Versuch durch Kicker Mas Prevoo, aber die Berlin Rebles gingen nach einem langen Pass durch Isom auf Downs wieder in Führung (PAT nicht gut/ 35:30) Damit aber nicht genug. Auch die Adler scorten erneut durch ihren WR Max Zimmermann (PAT gut/ 35:37). Max Zimmermann war es auch, der für die letzten Punkte zum 35:43 sorgte. In zwei Wochen haben dann die Rebels die New Yorker Lions in ihrem Mommsenstadion zu Gast.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Anne Kadler - Berlin Rebels (redaktionell geändert)
Die Assindia Cardinals sind mit einer Heimniederlage in die neue Zweitliga-Saison (GFL2) gestartet. Im heimischen Sportpark „Am Hallo“ mussten sich die Men in Blue dem Aufsteiger Paderborn Dolphins am Sonntagnachmittag mit 14:31 (0:0, 6:7, 0:7, 8:17) geschlagen geben.
Men in Blue starten mit Heimniederlage gegen Paderborn in die Saison (Foto: Oliver Jungnitsch)
Die erste Hiobsbotschaft erreichte die Essener bereits vor dem Kick-Off: Defense Coordinator Luigi Figlia konnte krankheitsbedingt nicht an der Sideline stehen, sodass die MiB improvisieren mussten. Zu Beginn der Partie ließen sich die Hausherren davon jedoch nicht verunsichern. Sie erwischten einen guten Start, wären im ersten Viertel beinahe gleich in Führung gegangen, doch ein Yard vor der Paderborner Endzone missglückte den Cardinals ein Snap, sodass die Dolphins den Drive im letzten Moment noch abwehren konnten. Aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben, und im ersten Spielzug des zweiten Spielabschnitts war es so weit: Quarterback Alexander Jodlauk warf das Spielgerät von der gegnerischen 42-Yard-Line in den Lauf von Wide Receiver Marcel Perz, der das Ei gekonnt fing und sich auf dem Weg in die Endzone nicht mehr stoppen ließ. Erster großer Jubel brach aus „Am Hallo“, der jedoch schnell wieder verpuffen sollte, weil der Erhöhungsversuch von Kicker Christoph Steinmetz geblockt wurde – 6:0 für die Men in Blue. Die Gäste aber ließen sich nicht verunsichern von dem Rückstand und hatten die prompte Antwort parat: Der junge Quarterback Finn Traphan passte in die Endzone auf den an diesem Nachmittag bärenstarken Receiver Felix Blissenbach – der Ausgleich. Und diesmal war auch der PAT erfolgreich: Hendrik Schröder ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte die 7:6-Führung für die Delfine. Kurze Zeit später wurde es wieder gefährlich vor der Essener Endzone: Im ersten Viertel noch selbst Pech gehabt und einen Punktgewinn knapp verpasst, konnten dieses Mal die Cardinals die Gäste kurz vor der Endzone stoppen und einen Fumble recovern. Ein ausgeglichenes Spiel ging mit einer knappen Paderborner Führung in die Halbzeit.
Die Pause schien dem Aufsteiger, der seine Führung im dritten Viertel ausbauen konnte, frischen Wind zu verleihen. Der Paderborner Darrell Lynn Tate II tankte sich durch in die Endzone der Cardinals. Wieder war der Erhöhungsversuch erfolgreich, diesmal verwandelte Hannes Darley zum 14:6 aus Sicht der Gäste. Doch nicht die Men in Blue zeigten eine Antwort, sondern die Delfine drängten im Schlussviertel auf die vermeintliche Vorentscheidung: Wie bereits im zweiten Viertel warf Traphan das Leder auf Blissenbach, der sich über außen durchsetzen konnte. Und das gleiche Schema wiederholte sich wenigen Minuten erneut zum 26:14. In der Zwischenzeit hatten die Assindia Cardinals jedoch neue Hoffnung geschöpft, waren noch einmal in Schlagdistanz gekommen: Running Back Brett Sylve trug das Ei nach einem starken Lauf über 75 Yards bis in die gegnerische Endzone zum Kickoff-Return-Touchdown. Durch die erfolgreiche Two-Point-Conversion von Alexander Jodlauk hätten die Cardinals mit dem nächsten Touchdown ausgleichen können. Doch die nächste Co-Produktion von Traphan und Blissenbach folgte und erstickte die Essener Hoffnung im Keim. Auch die Dolphins setzten zur Two-Point-Conversion an – erfolgreich verwandelt von Traphan und Blissenbach – und stellten so den alten Abstand wieder her – 28:14 für die Gäste. Spätestens durch das Field Goal von Hendrik Schröder zum 31:14 war klar, dass es für die Men in Blue an diesem Nachmittag nicht zu etwas Zählbarem reichen würde.
Die Stimmen zum Spiel
Bernd Janzen, Headcoach: „Wir haben als Team gut funktioniert. Das habe ich den Jungs auch gesagt und damit bin ich zufrieden. Dennoch haben wir mehr Fehler gemacht als der Gegner. Eine Teilschuld nehme ich dabei auch auf mich, weil ich den Ausfall von DC Luigi Figlia nicht so kompensieren konnte, wie ich mir das vorgestellt habe. Deswegen ziehe ich mir da den Schuh an. Nichtsdestotrotz haben wir Fehler gemacht und uns Disziplinlosigkeiten zur falschen Zeit am falschen Ort geleistet, die zu Strafen geführt und unsere Drives verlängert haben. Dann gab es ein paar Momente, in denen wir schlecht getacklet haben. Das sind Dinge, die wir dringend abstellen müssen. Trotzdem gab es auch einige Sachen, die wir gut hinbekommen haben, etwa den Kickoff-Return-Touchdown und die Passumsetzung. Auch das Laufspiel war okay und die Special Teams haben halbwegs funktioniert. Für den ersten Spieltag war das nicht so schlecht.“
Florian „Tic Tac“ Hartmann, Offense Coordinator: „Ein weiser Mann hat mal gesagt: Man spielt, wie man trainiert. Am Mittwoch hatten wir kein großartiges Training wegen der Hitze, die Freitagseinheit ist ausgefallen wegen der Sturmwarnung. Dementsprechend hatten wir eine schlechte Vorbereitung. Das Ergebnis hat man heute auf dem Feld gesehen. Ich habe Highlights gesehen, wir hatten super Plays. Wir müssen nur smarter werden, weniger Fehler machen – vor allem weniger kapitale durch Strafen. Dann sieht es ganz anders aus.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
Solingen Paladins starten mit einer 6:38 Niederlage gegen den Lokalrivalen Langenfeld Longhorns
#24 Moses Harris Daniel (Foto: Luis, Daniel - Insta: Luis.d4n1el)
Vor einer großartigen Kulisse mit knapp 1000 Zuschauern starteten die Footballer der Solingen Paladins in ihre GFL 2-Saison. Weder die Solinger noch die Langenfelder wussten vor dem Anpfiff, wo sie sich selber sportlich einsortieren sollten. Zu viele Faktoren machten die Saisonvorbereitung zu einer wahren Wundertüte. Dass die Longhorns letztendlich mit einer sehr breiten Brust das Stadion verlassen würden, hätte im Vorfeld so niemand vermutet. Doch alles der Reihe nach.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner - Solingen Paladins
Brilon Lumberjacks verlieren zu Hause 0:60 gegen Minden Wolves
Eine typische Spielszene: Die Minden Wolves im Ballbesitz auf dem Weg in Richtung Briloner Endzone, die Defense der Lumberjacks versucht sie zu stoppen (Foto: Mario Polzer)
Stadionsprecher Ansgar Hilbich brachte es im letzten Viertel auf den Punkt: „Das hier ist eine Demonstration. Der Gegner ist übermächtig. Is‘ so.“ Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Die Brilon Lumberjacks haben am Sonntag (22. Mai) ihr erstes Heimspiel dieser Saison gegen die Minden Wolves mit 0:60 verloren.
Die Gäste aus dem äußersten Norden Nordrhein-Westfalens kamen als großer Favorit ins Sauerland. In den vergangenen Jahren haben sie ihre jeweiligen Ligen dominiert und so sind sie auch in die Saison 2022 gestartet. Dagegen waren die Brilon Lumberjacks personell geschwächt und traten mit einem deutlich kleineren Kader an als die Minden Wolves.
Der Leistungsunterschied war von Anfang an deutlich. Egal ob mit Pässen, Laufspielzügen oder als Punt Return, die Gäste aus Minden brachten aus den unterschiedlichsten Spielsituationen den Ball zum Touchdown in die Briloner Endzone. Zum Ende des ersten Viertels führten sie 0:21, zur Halbzeit 0:36. Während ihnen zwischenzeitlich auch Fieldgoals gelangen, scheiterten die Brilon Lumberjacks im zweiten Quarter mit einem Fieldgoal-Versuch, der von den Gästen geblockt wurde. Nach 0:57 zum Ende des dritten Quarters ließen die Brilon Lumberjacks im letzten Viertel immerhin nur noch ein Fieldgoal zum Endstand von 0:60 zu.
„Positiv anzumerken ist, dass unser Team immer gekämpft hat“, betont Chris Nehls, Head Coach der Brilon Lumberjacks. Bei sommerlichen Temperaturen verlangte der starke Gegner aus Minden seinem Team alles ab. Lukas Kolm gelangen in der für ihn ungewohnten Rolle des Quarterbacks einige gute Pässe. Außerdem sorgte er selbst mit Läufen für Raumgewinne. Am Ende reichte aller Einsatz nicht. Bei den Gastgebern aus Brilon stand die 0 – leider bei den selbst erzielten Punkten.
Für die Zuschauer war das erste Heimspiel dieser Saison im neuen Rembe Sportpark an der Jakobuslinde trotzdem ein Erlebnis. Neben Football zum Ausprobieren gab es im Rahmenprogramm Auftritte der „Dynamic Dance Academy“ aus Brilon und der „Little Axes“, der kleinsten Cheerleader der Lumberjacks. Die Mannschaft schaut nun nach vorn: Schon am nächsten Sonntag (29. Mai) ist sie zu Gast bei den Hamm Aces. Dort soll endlich der erste Sieg der Saison gelingen. Und zum nächsten Heimspiel am Sonntag, dem 12. Juni, werden die Lippstadt Eagles in Brilon erwartet.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mario Polzer - Brilon Lumberjacks
Mit einem im American Football eher seltenen 14:14 (0:0; 7:0; 7:0; 14:0) Unentschieden, trennen sich die New Yorker Lions, in ihrem ersten Heimspiel der Sharkwater GFL Saison 2022, vor 2.325 Zuschauern von den Kiel Baltic Hurricanes.
RB 8 Emmanuel Abedi Bawa - Foto: Fabian Uebe
Ohne Vorbereitungsspiele trafen zwei Mannschaften aufeinander, bei denen auf beiden Seiten des Balls noch ordentlich Sand im Getriebe zu bemerken war. Die Lions gewannen den Coin-Toss und wählten zuerst das Angriffsrecht.
Mit einigen schönen Läufen durch ihren britischen Runningback Emmanuel Abedi-Bawa arbeitete sich der Angriff der Hausherren bis an 20 Yard Linie der Kieler heran, der folgende Fieldgoalversuch durch Luca Jeckstadt ging aber an den Stangen vorbei. Ähnliches Bild bei den Gästen aus Kiel. Mit Läufen ihrer Ballträger Fritjof Richter und Lorenz Rotermund, sowie einem Catch von Bendikt Englmann, nach Pass von Spielmacher Andrew Dion, kam man schnell bis über die Mittellinie voran, scheiterte dann aber an der Defense der Löwen. Auch der zweite Drive der Löwen endete schnell mit einem Punt und somit ging es punktelos ins zweite Spielviertel.
Der zweite Spielabschnitt war zu Beginn ebenfalls von nach wie vor größeren Abstimmungsproblemen in beiden Angriffsreihen geprägt und die Teams trennten sich jeweils erneut per Punt vom Angriffsrecht. Auf Seiten der Verteidigung der Lions sorgte dabei Florian Fehrle mit seinem ersten Sack in der neuen Saison, für eines der Highlights. Nachdem die Gäste aus Kiel auch in ihrem zweiten Angriffsdrive des zweiten Quarters nichts Zählbares auf das Scoreboard bringen konnten, war es dann an den Gastgebern, erstmalig ihr Potential auch im Angriff aufblitzen zu lassen. Läufe von Emmanuel Abedi-Bawa, Pässen von Spielmacher Jakob Parks auf Tamsir Seck, Mika Wickinger und Isaiah Seck, wobei letzterer einen spektakulären Pass über 48 Yards bis an die vier Yard Linie der Kieler tragen konnte, sorgten für den nötigen Raumgewinn. Für die 7:0 (PAT L. Jeckstadt) Führung der New Yorker Lions sorgte Publikumsliebling und jetzt schon Lions-Legende Christian Bollmann, nach sechs Yard Pass von Jakob Parks. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause, denn beide Verteidigungsreihen sorgten dafür, das es zu keinen weiteren Punkten kommen konnte.
Auf Seiten der Löwen war der Garant dafür Passverteidiger Adehkeem Brown, der mit zum Teil akrobatischen Einlagen Bälle abwehrte und auf Seiten der Kieler war es deren US-amerikanischer Passverteidiger CJ Davis, der kurz vor dem Halbzeitpfiff einen Passversuch von Jakob Parks abfangen konnte. Nach der Halbzeitpause erhielten zunächst die Hurricanes den Ball und das Angriffsrecht. Abermals war es besonders das Laufspiel der Wirbelstürme über Fritjof Richter, mit denen sie Yard um Yard Raumgewinn erzielten und sich bis zur 38 Yard Linie der Lions vorarbeiteten. Dort war dann aber Schluss mit dem Vorwärtsdrang und erneut kam Kiels Punter Philip Stuhr zum Einsatz.
Im folgenden ersten Drive der Hausherren der zweiten Spielhälfte, war es dann das Glück und Können, was den Löwen weitere Punkte brachte. Zunächst schien es, als wenn bereits nach nur drei erfolglosen Versuchen, die Offense wieder das Feld verlassen müsste. Doch der folgende Punt von Christian Bollmann, traf einen Kieler Spieler am Helm und Lions Neuzugang René Merkel reagierte am schnellsten und sicherte sich das Spielgerät. Somit konnte der Angriff der Lions seinen Drive auf Höhe der Kieler 46 Yard Linie fortsetzen.
Einer Strafe gegen Kiel und einem Passfang von Fabian Rolfes bis an die Kieler 25 Yard Linie, folgte ein sehenswertes Anspiel von Jakob Parks auf seinen Ballfänger Mika Wickinger in der Endzone der Kieler zum 14:0 (PAT L. Jeckstadt) Zwischenstand. Mit dieser Führung wechselten beide Teams zum letzten Mal die Seiten.
Nach abermals gescheiterten Angriffsbemühungen der Lions, fanden die Gäste aus Kiel plötzlich die Lücken in der bis dahin stark agierenden Verteidigung von Defense Koordinator Jim Ward. Mit einem Pass über 46 Yards bediente Kiels Spielmacher Andrew Dion seinen Wide Receiver Moritz Reis zum 14:7 (PAT D. Schipper) Anschlusstouchdown. Noch nicht ganz erholt von dem schnellen Punkten der Gäste, unterlief Braunschweigs Ballträger Emmanuel Abedi-Bawa ein weiterer Fehler, als er bei einem Tackle an der eigenen 24 Yard Linie den Ball verlor und Kiels Linebacker Quinlen Dean, das freie Spielgerät für seine Farben sichern konnte. Diese Einladung der New Yorker Lions nahmen die Gäste aus Kiel dankend an und nur wenige Spielzüge später, glich Khris Vaughn für seine Farben mit einem Lauf über zwei Yards zum 14:14 (PAT D. Schipper) aus.
Doch bereits der folgende Drive der Lions sah vielversprechend aus, die Führung wieder zurückzuerobern. Mit Pässen auf Christian Bollmann, Tamsir Seck und Mika Wickinger, führte Jakob Parks sein Team bis tief in die Hälfte der Gäste aus Kiel. Doch abermals war es der Fieldgoalversuch durch Luca Jeckstadt über 34 Yards, der am Tor vorbeiging und somit das Unentschieden bestehen ließ. Aber auch für die Kiel Baltic Hurricanes lief es nicht besser. Bei einem Passversuch von Andrew Dion, gelang es einem Receiver nicht den Ball richtig zu greifen und den wegspringenden sicherte sich Braunschweigs René Merkel und brachte somit die Offensive seiner Mannschaft erneut zurück auf das Feld. Doch es schien wie verhext für beide Teams, denn es gelang keiner Mannschaft mehr in Punktereichweite zu gelangen. Um das Unentschieden noch in einen Sieg umwandeln zu können.
Somit gehen beide Teams mit der Erkenntnis in die nächste Spielwoche, dass es noch viel zu tun gibt, um für die jeweils folgenden schweren Spiele am nächsten Wochenende gewappnet zu sein. Die New Yorker Lions treffen zu Hause auf die Cologne Crocodiles (Samstag, 28. Mai – Kick-off 18 Uhr) und für die Kiel Baltic Hurricanes steht die schwere Fahrt nach Dresden zu den Monarchs auf dem Programm.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Seite 216 von 562