- Quarter
- Quarter
- Quarter
Das erste Derby gegen die Recklinghausen Chargers ging für die Black Barons leider mit 0:14 (0:0/0:0/0:6/0:8) verloren.
Das erste Derby gegen die Recklinghausen Chargers ging für die Black Barons leider mit 0:14 (0:0/0:0/0:6/0:8) verloren (Foto: Herne Black Barons)
Erneut boten die Barons ihren zahlreichen Zuschauern im Hoststadion einen harten Kampf, belohnten sich aber am Ende nicht. Die erste Halbzeit war eine komplette Abwehrschlacht, in der beide Defensivreihen dominierten und kaum Raumgewinn zuließen. Selbst zwei Turnover der Offensive -tief in der eingen Hälfte- bügelte die Barons Defensive in der ersten Hälte aus. Zunächst blockte die starke D-Line der Barone ein Fieldgoal und dann sicherte Defense-Back Maurice Zernick einen freien Ball. Und so ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag, der Herne D-liner Patrick Krawietz sicherte einen fallengelassenen Ball an der 20 Yard-Linie der Gäste. Aber die ersatzgeschächte Offense der Barone konnte diese Chance nicht nutzen und musste ohne Punkte wieder vom Feld. Davon erholten sich die Herner das ganze Spiel nicht mehr. Die Chargers zogen ihren besten Drive des Spiels durch und gingen mit 6:0 in Führung. Zwar kämpften die Barone weiter um jeden Meter auf dem Feld, konnten aber die Gäste nie mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Die Defensive der Barons tat weiter was sie konnte, fing durch Dominik Plicht einen Pass ab und blockte durch Aaron Hagebaum noch einen Punt. Aber das alles half nichts mehr, da die Offensive nicht über ein paar gute Ansätze hinweck kam. Im letzten Viertel war dann auch die starke Herner Defense mit ihren Kräften am Ende und konnte einen weiteren Touchdown der Chargers und eine TPC nicht mehr verhindern.
Für die Black Barons geht es schon nächste Woche weiter, dann mit dem Auswärtsspiel beim Topfavoriten den Minden Wolves.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons
„Glück gehabt“ das war nach dem, für die Bewohner Lippstadts, tragischem Wochenende nicht anders zu sagen. Das Stadion am Waldschlösschen ist bis auf kleinere Schäden fast nicht in Mitleidenschaft geraten, sodass am Sonntag, den 29.05.2022, das dritte Heimspiel gegen die Recklinghausen Chargers stattfinden kann.
Die Lippstadt Eagles empfangen die Recklinghausen Chargers (Foto aus 2021 ©Oliver Jungnitsch)
Das Spiel gegen die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet hat Einiges zu bieten, weil sie bisher noch ungeschlagen ist und die Siegesserie gegen die Eagles aus der vergangenen Saison weiterführen möchte. Im Gegenzug wollen die Adler weiterhin bei den Heimspielen ungeschlagen bleiben und die Chargers von ihrem ersten Platz in der Tabelle stoßen.
Es wird wieder ein perfekter Footballtag mit allem was dazu gehört. Von unseren Hummingbirds Cheerleadern bis hin zum Bullenreiten, für jeden wird etwas dabei sein. Kickoff am Sonntag ist um 15 Uhr im Stadion am Waldschlösschen, Einlass ist ab 14 Uhr.
Das erste Berlin Derby ist nach 5 Jahren wieder in den Büchern und den Zuschauern wurde etwas geboten. Es war für die Teams das erste Spiel der Saison 2022 und ein bisschen Sand im Getriebe gehört halt dazu.
Rebels verlieren das Berliner Derby (Foto: Christian Goßlar)
Am vergangen Sonntag trafen, vor rund 1300 Zuschauern im Mommsenstadion, sich die beiden Berliner Football Giganten: Berlin Rebels und Berlin Adler zum ersten Spiel der GFL Saison 2022. Pünktlich um 16:00 Uhr erfolgte der Kick Off und die Rebels betraten mit ihrem Kicking Team das Feld. Die ersten Punkte gab es für den Gegner. WR Max Zimmermann wurde übersehen, denn er stand völlig frei und konnte unbehindert den Ball in die Endzone tragen. Die anschließende 2 Point Conversion funktionierte auch und so gingen die Adler mit 0:08 in Führung.
Auch die nächsten Punkte gingen auf das Konto der Gäste. Mit einem Fieldgoal bauen die Adler ihre Führung auf 0:11 aus. Die Rebels gaben darauf allerdings endlich eine Antwort. Dwight Caulker returnt den Ball bis an die 15 Yardline der Adler und die Rebels machen den TD perfekt: kurzer, gezielter Pass auf WR Nigel Westbrooks (TPC nicht gut/ 06:11). Im Anschluss brachten die Adler erneut Punkte auf das Scoreboard: wieder per Pass auf Max Zimmermann (PAT geblockt/ 06:17). Die Rebels haben in diesem Jahr besonderes Augenmerk auf den WR-Squad gelegt, denn die Antwort erfolgte sogleich. Donovan Isom bediente WR Robert Downs III über einen Pass von 60 Yards in die Endzone (PAT Mas Prevoo/ 14:17). Mit diesem Score ging es in die Halbzeit.
Das dritte Quarter begannen die Adler mit dem Kick Off und die Rebels konnten Punkte aus ihrem ersten Offense Drive in der zweiten Halbzeit erzielen: Pass durch Isom auf Westbrooks, der sich mit dem Ball in die Endzone tankte (PAT Mas Prevoo/ 21:17). Allerdings konnten auch die Adler wieder direkt scoren (TPC nicht gut/ 21:23). Nach einer Interception von Dwight Caulker brachte er den Ball bis an die acht Yardline der Adler zurück. Dann stellte sich die Offense der Rebels auf und machte den Sack zu: QB Donovan Isom lief selbst und brachte den Ball in die Endzone (TPC gut durch Lorenz Schäfer/ 29:23).
Die Berlin Adler übernahmen nach einem weiteren TD wieder die Führung zum 29:30 (PAT erfolgreich). Es folgte ein verschossener FG Versuch durch Kicker Mas Prevoo, aber die Berlin Rebles gingen nach einem langen Pass durch Isom auf Downs wieder in Führung (PAT nicht gut/ 35:30) Damit aber nicht genug. Auch die Adler scorten erneut durch ihren WR Max Zimmermann (PAT gut/ 35:37). Max Zimmermann war es auch, der für die letzten Punkte zum 35:43 sorgte. In zwei Wochen haben dann die Rebels die New Yorker Lions in ihrem Mommsenstadion zu Gast.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Anne Kadler - Berlin Rebels (redaktionell geändert)
Die Assindia Cardinals sind mit einer Heimniederlage in die neue Zweitliga-Saison (GFL2) gestartet. Im heimischen Sportpark „Am Hallo“ mussten sich die Men in Blue dem Aufsteiger Paderborn Dolphins am Sonntagnachmittag mit 14:31 (0:0, 6:7, 0:7, 8:17) geschlagen geben.
Men in Blue starten mit Heimniederlage gegen Paderborn in die Saison (Foto: Oliver Jungnitsch)
Die erste Hiobsbotschaft erreichte die Essener bereits vor dem Kick-Off: Defense Coordinator Luigi Figlia konnte krankheitsbedingt nicht an der Sideline stehen, sodass die MiB improvisieren mussten. Zu Beginn der Partie ließen sich die Hausherren davon jedoch nicht verunsichern. Sie erwischten einen guten Start, wären im ersten Viertel beinahe gleich in Führung gegangen, doch ein Yard vor der Paderborner Endzone missglückte den Cardinals ein Snap, sodass die Dolphins den Drive im letzten Moment noch abwehren konnten. Aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben, und im ersten Spielzug des zweiten Spielabschnitts war es so weit: Quarterback Alexander Jodlauk warf das Spielgerät von der gegnerischen 42-Yard-Line in den Lauf von Wide Receiver Marcel Perz, der das Ei gekonnt fing und sich auf dem Weg in die Endzone nicht mehr stoppen ließ. Erster großer Jubel brach aus „Am Hallo“, der jedoch schnell wieder verpuffen sollte, weil der Erhöhungsversuch von Kicker Christoph Steinmetz geblockt wurde – 6:0 für die Men in Blue. Die Gäste aber ließen sich nicht verunsichern von dem Rückstand und hatten die prompte Antwort parat: Der junge Quarterback Finn Traphan passte in die Endzone auf den an diesem Nachmittag bärenstarken Receiver Felix Blissenbach – der Ausgleich. Und diesmal war auch der PAT erfolgreich: Hendrik Schröder ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte die 7:6-Führung für die Delfine. Kurze Zeit später wurde es wieder gefährlich vor der Essener Endzone: Im ersten Viertel noch selbst Pech gehabt und einen Punktgewinn knapp verpasst, konnten dieses Mal die Cardinals die Gäste kurz vor der Endzone stoppen und einen Fumble recovern. Ein ausgeglichenes Spiel ging mit einer knappen Paderborner Führung in die Halbzeit.
Die Pause schien dem Aufsteiger, der seine Führung im dritten Viertel ausbauen konnte, frischen Wind zu verleihen. Der Paderborner Darrell Lynn Tate II tankte sich durch in die Endzone der Cardinals. Wieder war der Erhöhungsversuch erfolgreich, diesmal verwandelte Hannes Darley zum 14:6 aus Sicht der Gäste. Doch nicht die Men in Blue zeigten eine Antwort, sondern die Delfine drängten im Schlussviertel auf die vermeintliche Vorentscheidung: Wie bereits im zweiten Viertel warf Traphan das Leder auf Blissenbach, der sich über außen durchsetzen konnte. Und das gleiche Schema wiederholte sich wenigen Minuten erneut zum 26:14. In der Zwischenzeit hatten die Assindia Cardinals jedoch neue Hoffnung geschöpft, waren noch einmal in Schlagdistanz gekommen: Running Back Brett Sylve trug das Ei nach einem starken Lauf über 75 Yards bis in die gegnerische Endzone zum Kickoff-Return-Touchdown. Durch die erfolgreiche Two-Point-Conversion von Alexander Jodlauk hätten die Cardinals mit dem nächsten Touchdown ausgleichen können. Doch die nächste Co-Produktion von Traphan und Blissenbach folgte und erstickte die Essener Hoffnung im Keim. Auch die Dolphins setzten zur Two-Point-Conversion an – erfolgreich verwandelt von Traphan und Blissenbach – und stellten so den alten Abstand wieder her – 28:14 für die Gäste. Spätestens durch das Field Goal von Hendrik Schröder zum 31:14 war klar, dass es für die Men in Blue an diesem Nachmittag nicht zu etwas Zählbarem reichen würde.
Die Stimmen zum Spiel
Bernd Janzen, Headcoach: „Wir haben als Team gut funktioniert. Das habe ich den Jungs auch gesagt und damit bin ich zufrieden. Dennoch haben wir mehr Fehler gemacht als der Gegner. Eine Teilschuld nehme ich dabei auch auf mich, weil ich den Ausfall von DC Luigi Figlia nicht so kompensieren konnte, wie ich mir das vorgestellt habe. Deswegen ziehe ich mir da den Schuh an. Nichtsdestotrotz haben wir Fehler gemacht und uns Disziplinlosigkeiten zur falschen Zeit am falschen Ort geleistet, die zu Strafen geführt und unsere Drives verlängert haben. Dann gab es ein paar Momente, in denen wir schlecht getacklet haben. Das sind Dinge, die wir dringend abstellen müssen. Trotzdem gab es auch einige Sachen, die wir gut hinbekommen haben, etwa den Kickoff-Return-Touchdown und die Passumsetzung. Auch das Laufspiel war okay und die Special Teams haben halbwegs funktioniert. Für den ersten Spieltag war das nicht so schlecht.“
Florian „Tic Tac“ Hartmann, Offense Coordinator: „Ein weiser Mann hat mal gesagt: Man spielt, wie man trainiert. Am Mittwoch hatten wir kein großartiges Training wegen der Hitze, die Freitagseinheit ist ausgefallen wegen der Sturmwarnung. Dementsprechend hatten wir eine schlechte Vorbereitung. Das Ergebnis hat man heute auf dem Feld gesehen. Ich habe Highlights gesehen, wir hatten super Plays. Wir müssen nur smarter werden, weniger Fehler machen – vor allem weniger kapitale durch Strafen. Dann sieht es ganz anders aus.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
Solingen Paladins starten mit einer 6:38 Niederlage gegen den Lokalrivalen Langenfeld Longhorns
#24 Moses Harris Daniel (Foto: Luis, Daniel - Insta: Luis.d4n1el)
Vor einer großartigen Kulisse mit knapp 1000 Zuschauern starteten die Footballer der Solingen Paladins in ihre GFL 2-Saison. Weder die Solinger noch die Langenfelder wussten vor dem Anpfiff, wo sie sich selber sportlich einsortieren sollten. Zu viele Faktoren machten die Saisonvorbereitung zu einer wahren Wundertüte. Dass die Longhorns letztendlich mit einer sehr breiten Brust das Stadion verlassen würden, hätte im Vorfeld so niemand vermutet. Doch alles der Reihe nach.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner - Solingen Paladins
Seite 209 von 555