Die Minden Wolves empfangen im vorletzten Saisonspiel im Weserstadion die Rostock Griffins. Wollen die Minden Wolves den Verbleib in der GFL 2 noch schaffen, müssen sie in den beiden ausstehenden Spielen zwei Siege einfahren.
Willie Fedd jr .konnte bisher 42 Punkte.auf das Scoreboard bringen - Foto: Oliver Jungnitsch
Nach der klaren Heimniederlage der Leipzig Lions gegen die Langenfeld Longhorns sind Letztere zwar aus der „Verlosung“ ausgeschieden. Sollte das Wolfsrudel an diesem Samstag die Hausaufgabe gegen die Rostock Griffins (Kickoff: 15 Uhr) erfolgreich lösen, müsste gegen die „Löwen“ ein Sieg mit mehr als drei Punkten Unterschied her, um die Leipziger doch noch auf den Schleudersitz zu befördern.
Voraussetzung für diese Konstellation wäre allerdings, dass Leipzig vor dem Gastspiel an der Weser nicht zu Hause gegen die Elmshorn Fighting Pirates gewinnt. So gesehen kommt diesem Wochenende große Bedeutung zu. Doch nicht nur für das Wolfsrudel oder die Sachsen, auch für Mindens Gast aus Rostock ist es ein richtungsweisendes Spiel. Denn mit einem Sieg und gleichzeitiger Krefelder Schützenhilfe in Hamburg stünden die „Greifen“ sicher im Halbfinale um den neuen GFL 2 Bowl.
Beide Mannschaften haben zuletzt ordentliche Leistungen gezeigt. Seit dem Hinspiel an der Ostsee hat die Mindener Offensive deutlich an Fahrt aufgenommen. Und die Rostocker deklassierten am Samstag die Elmshorn Fighting Pirates, bei denen Quarterback Quincy Casey verletzt ausscheiden musste, mit 50:3.
„Wir sind also gewarnt und werden die Griffins sicherlich nicht daran messen, dass wir im Hinspiel offensiv einige Akzente setzen konnten“, so Sprecher Ulrich Grünwald. Und Volker Krusche ergänzt: „Alles Wenn und Aber spielt keine Rolle. Wir müssen unser bestes Saisonspiel abliefern und darauf hoffen, dass das gegen einen sehr starken Gegner reicht. Alles andere als ein Sieg würde das Aus bedeuten.“ Hier gehe es nicht um Schönheitspreise und Komplimente, sondern nur darum, „dass wir am Ende mindestens einen Punkt mehr auf dem Scoreboard haben!“
Und dafür braucht der heimische Zweitbundesligist große Unterstützung durch die Fans.
Dabei müssen die Wolves vor allem die Kreise von Griffins-Quarterback Christofer Zellous einschränken. Ein besonderes Augenmerk sollte zudem Wide Receiver Jonas Bäumer gelten, der das Ranking der Spieler in der GFL 2 Nord und Süd, die in dieser Saison die meisten Punkte erzielt haben, anführt. Insgesamt konnte er sich bereits 85 Zähler gutschreiben lassen. Sein Teamkollege Jaeden Lewis – ebenfalls Receiver – brachte es bislang auf 62 Punkte und ist damit Sechster im Gesamtranking. Zum Vergleich: Willie Fedd Jr. kommt als bester Mindener bisher auf 42 Punkte.
Ungeachtet dessen gibt es für die „Wölfe“ nur eine Devise: Punkten, was das Zeug hält!
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)