Juniors
Nach einer sehr langen Sommerpause, ging es es für die U16 der Bulldogs am vergangenen Sonntag nach Leverkusen zu den Tornados. Es sollte bis kurz vor Schluss ein spannendes Spiel werden. Bis zur Halbzeit wechselte das Ballrecht im Minutentakt. Zweimal konnten die Bulldogs bis kurz vor die gegnerische Endzone vordringen. Aber durch ein zwei Unkonzentriertheiten blieben die Punkte aus. Aufgrund des offenen Schlagabtauschs, ließ Defense Coordinator Lukas Biermann die Defense konservativ spielen. Biermann'' Wir haben auf Sicherheit gespielt und versucht möglichst keine Big Plays zuzulassen.''

Nach der Halbzeit fand die Offense langsam ins Spiel. Freddy Sarhane erzielte den ersten Touchdown und Quarterback Maik Driftmann schloss die Two Point Conversion erfolgreich ab. Durch eine schlechte Feldposition, resultierend aus einer Interception, konnten die Tornados dann ihrerseits punkten. Die Two Point Conversion konnte erfolgreich verhindert werden. Im Verlauf des letzten Quarters kam dann die Offense der Bulldogs langsam wieder ins rollen und fand zu alter Stärke zurück. Wieder war es Freddy Sarhane der für die Bulldogs punkten konnte. Die Two Point verwandelte er auch selber. Die Juniors fanden jetzt zu alter Sicherheit zurück. Jakob Maatz konnte einen Pass des Leverkuseners Quarterback abfangen und bis in die gegnerische Endzone tragen. Die Two Point verwandelte Merlin Hagemeister. Am Ende hieß es dann 24:06 für die Bulldogs.
Lukas Biermann resümierte am Ende ''Insgesamt hat die Defense einen bomben Job gemacht und fast kaum Raumgewinn zugelassen. Jetzt gilt es nochmal die Woche zu nutzen um wach zu werden und sich auf Dortmund vorzubereiten, weil wir dieses Spiel gewinnen müssen, wenn wir aus eigener Kraft noch Meister werden wollen.''

Taten sich lange Zeit schwer die U16 TFG Typhoons blau bei den Troisdorf Jets (Foto: Susanne Paprotny)
Bei bestem April-Wetter, das alles bot, was der Monat wettertechnisch üblicherweise so hergibt, gestaltete sich der Start in den Rückrunden-Herbst für die Mannen von Head Coach Lukas Handlögten allerdings ausgesprochen zäh. So dauerte es bis weit ins zweite Quarter hinein, bis die „Fliedner-Schüler“ erstmals aufs Scoreboard kamen. Bis zu diesem Zeitpunkt lang man mit einem von den Jets im ersten Quarter erzielten Fieldgoal hinten und hatte insbesondere in der Offense noch jede Menge Sand im Getriebe.
So verwunderte es wenig, dass die entscheidenden Impulse, den Schalter umzulegen, letztlich von der Defense kamen. War bereits Ende des ersten Quarters Defense Liner Paul Kukuk eine Interception gelungen, wiederholte dies im zweiten Spielviertel Defense Back Jonathan Reineke, wobei diesmal die Offense die sich ihr bietende Chance zu nutzen wusste. Nach drei Läufen von Running Back Levi Kaymaz stand man an der gegnerischen 16-Yard-Linie, von wo aus Running Back Junkai Ding in die Jets-Endzone eindringen konnte. Der Knoten schien geplatzt, fortan ging es bis zur Halbzeit Schlag auf Schlag. Im nächsten Drive der Jets-Offense konnte Defense Back Alexander Warné einen Fumble der Gastgeber sichern, der erneut die Typhoons-Offense aufs Spielfeld brachte. Und wieder war es Junkai Ding, der mit einem kraftvollen 21-Yard-Lauf die Führung ausbauen konnte. Für eine Art Vorentscheidung noch vor dem Halbzeitpfiff zeichnete dann die Typhoons-Defense höchst selbst verantwortlich. Defense Back Steffen Herbott gelang eine Interception, die er anschließend über 40 Yards zum 03:20 in die Endzone der Gastgeber tragen konnte. Da fiel es nicht weiter ins Gewicht, dass der Point-after-Touchdown (PAT) liegen gelassen wurde, wohingegen Kicker Jannik Jürgensen die beiden ersten der Partie sicher hatte verwandeln können.
Wer nach dem starken zweiten Quarter nun eine Art Selbstläufer für die Typhoons erwartet hatte, wurde zu Beginn des zweiten Spielabschnitts schnell eines Besseren belehrt. Genauso unkonzentriert, wie man bereits in die Partie gegangen war, gestaltete sich auch die Anfangsphase in Hälfte zwei. Die Konsequenz: Ein Punt Return der Jets über 50 Yards in die Typhoons-Endzone, nachdem man sich am Ende des ersten Offense-Drives in Halbzeit zwei vom Ball hatte trennen müssen. Die Krönung: Aus dem nachfolgenden Kickoff der Gastgeber wird alles andere als gewollt ein Onside-Kick, bei dem sich im Return-Team der Typhoons niemand finden lässt, der den Ball haben möchte. Dass die Jets aus dem überraschenden Ballgewinn kein Kapital schlagen konnten, dafür sorgte im Nachgang Alexander Warné, dem nun auch noch eine Interception gelang. Und auch für die endgültige Entscheidung der Partie sorgte im letzten Spielabschnitt die Typhoons-Defense. Jonathan Reineke gelang nicht nur seine zweite Interception an diesem Spieltag, sondern diesmal konnte er sie auch über 30 Yards in die Troisdorfer Endzone tragen. Für den Endstand von 10:27 sorgte anschließend Jannik Jürgensen mit seinem erfolgreichen PAT.
Wenngleich noch viel Luft nach oben ist, stehen die U16 Typhoons mit diesem Sieg und nun 10:2 Punkten wieder an der Spitze der Tabelle. Tabellenzweiter sind die Bonn Gamecocks mit ebenfalls 10:2 Punkten. Somit dürfte es am kommenden Wochenende sicherlich zu einer Art Vorentscheidung um die Meisterschaft kommen, treffen doch am Samstag, den 16. September, die Typhoons im Stadion Pennenfeld in Bonn auf die Gamecocks. Damit anschließend alle Beteiligten von ihrem Wochenende auch noch was haben, wurde der Kickoff der Partie seitens der Gastgeber dankenswerterweise auf 10.00 Uhr gelegt...
03:07 16-Yard-Lauf Junkai Ding, PAT Jannik Jürgensen
03:14 21-Yard-Lauf Junkai Ding, PAT Jannik Jürgensen
10:20 50-Yard-Punt-Return und PAT Troisdorf Jets
10:27 30-Yard-Interception Jonathan Reineke, PAT Jannik Jürgensen
Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
Die Neuss Legions sind einer der ältesten American Football Vereine in Deutschland wachsen seit Jahren kontinuierlich.

Dabei haben die Neuss Legions mit ihren mittlerweile mehr als 350 Mitglieder ihren Schwerpunkt insbesondere auf die Jugendarbeit gesetzt. Als eine von nur drei Vereinen in ganz Deutschland sind die Neuss Legions mit Wettkampfteams in U10, U13, U16, U19 und Seniors in allen Ligen vertreten und werden nach den Sommerferien mit einem U7-Flag-Team Neuland betreten. Die U19 ist dabei das sportliche Aushängeschild, das nach drei sportlichen Aufstiegen seinem Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse entgegenblickt. Zusätzlich gibt es zwei Cheerleading-Squads und ein Flag-Team die ebenfalls in einem stetigen Aufwind sind.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Der Verein arbeitet äußerst eng mit Schulen, Jugendeinrichtungen, der Stadt Neuss und Ärzten zusammen, um sicherzustellen, dass der Bekanntheitsgrad des American Footballs in Deutschland weiter wächst und immer mehr Kinder und Jugendliche diesen Sport betreiben, den wir alle so lieben.
An hervorragender Ausrüstung und einem der größten Trainingsplätze in Deutschland (hier können parallel vier Jugendfelder eingekreidet und bespielt werden!) mangelt es genauso wenig wie an Unterstützung aus der Politik: Das Trainingsareal soll zum „Leistungszentrum American Sports“ ausgebaut werden. An was es aber mangelt sind Helfer.

Die Neuss Legions suchen für die stetig wachsende Familie Trainer und Betreuer aber auch Unterstützung für Organisation, Film & Foto, Marketing, Sponsorenbetreuung etc.
Wer sich vorstellen kann, Teil der weiter wachsenden LEGIONS FAMILY und ihres Erfolgs zu werden, kann sich gerne an den Vorsitzenden Markus Weyers unter
Axel Spies - Neuss Legions
Wie schon in den Jahren zuvor, bieten die Neuss Legions, der einzige American Football Verein im Rhein-Kreis Neuss, die beliebten Summercamps in den Sommerferien an.

American Football zählt zu der am schnellsten wachsenden Trendsportart in Deutschland. Kaum eine andere Mannschaftssportart ist so spannungsgeladen, so vielfältig, so taktisch und in wohl keiner anderen Sportart braucht man so unterschiedliche Spieler.
Auch im Cheerleading wurden viele spannende und anspruchsvolle Elemente vorgestellt und ausprobiert. Hier konnte man sich zum Beispiel im „tumbling“ (Turnen), im Bilden von Pyramiden oder im richtigen Anfeuern einer Mannschaft, dem „cheering & chanting“ üben.
Kein Wunder also, dass auch im „Neusser Ferienspaß“, der großen Broschüre mit allen Angeboten für die Sommerferien, das Thema American Football & Cheerleading an prominenter Stelle gelandet ist.
Die Neuss Legions als Ausrichter der Neusser Summercamps sind einer der ganz wenigen Vereine in Deutschland, die alle Jugendligen besetzen und zudem über ein Herren- und ein Flag-Team sowie über mehrere Cheerleading Squads verfügen. Interessenten ab 6 Jahren – egal ob mit oder ohne Vorkenntnisse – sind immer gerne gesehen. Weitere Informationen gibt es unter WhatsApp 0172 / 211 5985 und auf unserer Homepage www.neuss-legions.de.
Wer nach der herben Klatsche im Lokalderby bei den Düsseldorf Panthern vor Wochenfrist Auflösungserscheinungen, Selbstzerfleischung o.Ä. aufseiten der Typhoons erwartet hatte, wurde am gestrigen Sonntag in Paderborn bitter enttäuscht. Zwar unterlagen die „Fliedner-Schüler“ beim Tabellenzweiten Dolphins mit 10:44, sahen dabei phasenweise aber deutlich besser aus, als man es angesichts des Ergebnisses vermuten könnte.
Foto: Susanne Paprotny
So sahen die mitgereisten Fans im altehrwürdigen Hermann-Löns-Stadion ein Team, das von Anfang auf Wiedergutmachung aus war und alles daran setzte, die Eindrücke vom vergangenen Sonntag vergessen zu machen. Hängende Köpfe gab es dabei nichtmals zu sehen, nachdem man bereits kurz nach Beginn des zweiten Quarters mit 00:21 zurücklag, wozu nicht zum ersten Mal in dieser Saison Fehler aufgrund von Unkonzentriertheiten geführt hatten. Überworfene Snaps, vermeidbare Fumbles, um Zentimeter verpasste Catches, missglückte Punts, wenig herzhafte Tackles - auch gestern gab es wieder das volle Repertoire. Man machte Yards, bewegte die Kette, holte First Downs - nur fehlte am Ende die letzte Durchschlagskraft, sich auch gebührend zu belohnen. Ein Musterbeispiel dafür der Drive nach dem dritten Dolphins-Touchdown: Mit einem langen Pass hatte Quarterback Jona Willemsen Wide Receiver Fabian Büßelmann bedient, der das Ei anschließend bis Inches vor die Paderborner Endzone vortragen konnte. Was folgte, waren zwei nicht erfolgreiche Quarterback-Sneaks und ein überworfener Snap, sodass schließlich Kicker Fabrice Reimann dafür sorgen musste, dass die ersten Punkte aufs Scoreboard kamen.
Ähnliche Unvollkommenheit deutete sich auch im dritten Quarter an, nachdem die Dolphins inzwischen mit drei weiteren Dolphins-Touchdowns davongezogen waren. Die Typhoons, nichts mehr zu verlieren, spielten ihren vierten Versuch in der eigenen Spielhälfte aus, wobei der Snap ein weiteres Mal deutlich zu hoch ausfiel. Allerdings konnte dieses Mal Kicker Frederic Boßmann die Situation retten, der blitzschnell reagierte, sich das Ei schnappte und zu einem neuen First Down lief. Was folgte, waren zwei mustergültige Pässe von QB Jona Willemsen auf Christopher Kähler und Richard Jasper, die die Mannen von Offense-Coordinator Frank Willemsen auf die gegnerische 1-Yard-Linie brachten. Für die fehlenden Inches sorgte anschließend Running Back Jannik Glasmacher, bevor Kicker Fabrice Reimann mit seinem erfolgreichen Point-after-Touchdown (PAT) auf 10:42 stellte. Für den Endstand sorgte schließlich ein Safety im letzten Quarter, nachdem es den Typhoons zuvor nicht gelungen war, sich nach einem Dolphins-Punt bis Inches vor die Typhoons-Endzone zu befreien.
Durch diese Niederlage beenden die TFG Typhoons um Head Coach Dan-Serban Bins die GFLJ-Saison 2017 mit 8:12 Punkten auf einem vor der Saison sicherlich nur von den Kühnsten aller Optimisten erwarteten vierten Tabellenplatz, während die Paderborn Dolphins gemeinsam mit den Düsseldorf Panthern in die Playoffs einziehen.
14:00 6-Yard-Lauf und PAT Dolphins
21:00 4-Yard-Lauf und PAT Dolphins
21:03 30-Yard-Fieldgoal Fabrice Reimann
28:03 10-Yard-Lauf und PAT Dolphins
35:03 9-Yard-Pass und PAT Dolphins
42:03 1-Yard-Lauf und PAT Dolphins
42:10 1-Yard-Lauf Jannik Glasmacher, PAT Fabrice Reimann
42:10 Safety Dolphins
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