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Kurz vor dem Saisonstart am Sonntag, den 01.05.2016 im Mommsenstadion gegen die Dresden Monarchs, überraschen die schwarz silbernen mit einer weiteren Spielerverpflichtung. Die Linebacker Crew der Berlin Rebels wird zur Saison 2016 von Bekim Bujari verstärkt.

Der 25 jährige, 1,80m große Bekim ist mit seinen Mazedonischen Wurzeln eine absolute Bereicherung für das Hauptstadtteam.
2011 beendete Bekim seine Collegezeit an der Kean University wo er bei den Kean University Cougars als inside Linebacker spielte (USA: Division III) Seinen Abschluss in sportlicher Hinsicht machte er unter anderem mit Titeln wie: 2nd Team All- American, 1st Team All- East Player, 1st Team NJAC und 1st Team ECAC Player.
2012 hatte er als einziger eingeladener „kleiner“ Collegespieler seinen NFL pro day an der Rutgers University.
Leider wurde er nicht für die NFL ausgewählt.Somit fasste er den Entschluss nach Europa zu gehen und der Einladung der Basel Gladiators in die Schweiz zu folgen. Mit ihm gelang der Einzug in die Endspiele der Schweizer Liga gegen die Calanda Broncos.
2013 entschloss sich Bekim zu einer Auszeit von einem Jahr um seine College Kurse zu beenden. Aber er merkte schnell, dass es keine weitere Saison geben wird in der er nicht seiner Leidenschaft folgt und auf dem Footballfeld steht.
So ging es 2014 zu den Carlstadt Crusaders mit denen die Schwedischen Meisterschaften gewonnen wurden und die sich mit ihm einen Platz in den Top 10 der Europäischen Top Teams sicherten.
Wir sind sehr stolz, dass Bekim sich 2016 für die Berlin Rebels entschieden hat und mit uns den Weg durch die Saison gehen wird.
HC Kim Kuci über den Neuzugang bei den Hauptstadtrebellen: „Zu Bekim habe ich schon seit mehreren Jahren Kontakt gehalten und immer wieder versucht ihn nach Berlin zu holen. Dieses Jahr standen nun endlich die Zeichen so, dass alles gepasst hat. Ich bin sehr froh Ihn als Unterstützung für unsere Defense zu bekommen. Zudem ist er genauso als Linebacker wie auch als Running Back einsetzbar.“
Auch Bekim selbst freut sich auf seine erste Saison in Berlin: „Well I was taught from my college coach Dan Garrett and one of my idols Ray Lewis that two things in life that you can never get back are "time" and "opportunities". Time because the clock never stops ticking. Opportunities because once they are gone you can't get them back. So I was blessed with this opportunity when Coach Kuci reached out to me and asked me to join the Rebels. I got so excited, I love Germany and the German culture. I've always wanted to travel to Berlin and always wanted to play in Europe's best American football league the GFL. I knew I had to some how make this work for me to come join the Rebels. Coach Kuci told me about the team they put together and that excited me even more. I can't wait to play in the GFL and even more to get on that field with Rebels. There is no other team or organization that I would rather join in Europe.“
Die Saison 2016 kann kommen! Die Berlin Rebels sind mehr als bereit!
(Anne Kadler - Berlin Rebels)
Die U19 der Münster Blackhawks wusste nicht wie ihnen geschah, als die Solingen Paladins sich vor allem in der ersten Halbzeit in einen wahren Rausch spielten. Ohne das man auch nur den Hauch einer Chance hatte, gingen man gegen die Klingenstädter mit 52:0 unter.

Foto: Ulrich Schifferings
Jeder Angriff der Paladins wahr im ersten Quarter von Erfolg gekrönt. Durch perfektes Lauf- und Passspiel war man immer wieder schnell in der Nähe der gegnerischen Endzone und hier fand Qb Mikka Konzack, entweder rechts oder links, seine Wide Receiver Jacob Jäschke oder Lars Wünnenberg mit seinen Pässen in der Endzone. Sie brachten mit jeweils 2 Touchdown die Solinger zum Ende des ersten Quarters mit 24.0 in Führung. Genau wie die Offense war auch die Defense in bester Spiellaune. Gnadenlos brachte sie jeden Angriffsversuch der Münsteraner zum Erliegen und brachte den gegnerischen immer wieder schnell unter Druck. Direkt der erste Angriff der Blackhawks wurde durch eine Interception von Cornerback Tim Nijakowski gestoppt, der den Ball dann in Richtung Endzone trug. Der darauf folgende Versuch brachte dann direkt den 2. Touchdown für die Paladins.
Das gute Laufspiel über die Running Backs Schopphoff und Lahn brachte die Paladins immer wieder in gute Ausgangsposition um einen Touchdwon zu erzielen und so war es nur eine Frage der Zeit, als wieder ein perfekter Pass von QB Konzack seinen Wide Receiver Jacob Jäschke in der Endzone fand und dieser den Touchdown zum 30:0 erzielte. Die anschließende Two Point Conversion verwandelte Robin Schimkus erfolgreich zum 32:0 auf Pass von Tim Nijakowski nach einem Fieldgoal Fake.
Mitte des 2. Quarters war es wieder die Defense, die wieder enormen Druck auf die Offense der Blackhawks ausübte und Defensive Back Frederik Busch den Pass des Quartebacks abfing und einen Interception-Touchdown erzielte. Daniel Drewes erhöhte durch den erfolgreichen Point after Touchdown(PAT) auf 39:0.
Ab sofort griff die Regel der Mercy Rule.Was bewirkt diese Regel?
Die Game Clock läuft für den Rest des Spielsohne Unterbrechung runter (außer bei Verletzung eines Spielers, Team Time Out, Ende eines Quarters und Penalty Enforcement der Schiedsrichter). Das heißt auch nach einem Touchdown läuft die Uhr weiter.
Den 45:0 Halbzeitstand erzielte wiederum WR Lars Wünnenberg.
In der 2. Halbzeit ließen es die die Solinger ruhiger angehen, ohne je die Kontrolle über das Spiel zu verlieren und durch die Mercy Rule wurde es eine schnelle Halbzeit.. Im letzten Quarter des Spiels erzielte Jacob Jäschke, auf Pass auf den jetzt als QB spielenden Tim Nijakowski, den letzten Touchdown des Spiels zum 51:0.
Den Endstand von 52:0 erzielte Daniel Drewes durch den erfolgreichen erzielten Pat.
Nach dem Spiel zeigten sich die Coaches mehr als zufrieden mit der gezeigten Leistung, zeigten aber dem Team auch auf, das man mit dieser Mannschaftsleistung eine Niederlage gegen die Bonn Gamecocks hätte verhindern können.
Am 7.Mai geht es jetzt zum Spitzenspiel bei den den Düsseldorf Typhoons.
Vor einer Kulisse von geschätzten 2.000 begeisterten Footballfans besiegten die New Yorker Lions das Team der Vienna Vikings knapp, aber verdient mit 21:14 (7:7; 0:0; 7:0; 7:7).

WR Jan Hilgenfeldt 80 - Foto: Florian Schellhorn (footballpics.info)
Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und schenkten sich nichts. Auf der einen Seite das Team der Vikings, welches bereits vier Spiele in der laufenden Saison absolviert hatte und diese alle gewann und auf der anderen Seite die Mannschaft der Lions von Head Coach Troy Tomlin, für das es sich bei der Partie in Wien um den Saisonauftakt handelte. Die Ausgangssituationen konnten unterschiedlicher gar nicht sein. Gewinnen die Vienna Vikings, stehen sie im Finale um den Eurobowl und die Lions haben keine Chance mehr auf das Erreichen des Endspiels. Gewinnen die Braunschweiger, stehen ihnen erneut alle Tore auf den Weg zum dritten Finale in Folge offen.
Nach dem Kick-Off der Vikings durch Kicker Sebastian Daum startete die Offense der Braunschweiger von der eigenen 25 Yard Linie ihren ersten Drive. Mit Läufen von Quarterback Grant Enders und Runningback David McCants, sowie Pässen von Enders auf Niklas Römer und Jan Hilgenfeldt arbeitete sich der Angriff bis kurz vor die Mittelinie vor, ehe der Vorwärtsdrang von der Verteidigung der Vikings gestoppt werden konnte und die Lions sich vom Angriffsrecht per Punt trennen mussten.
Wollte nun der Angriff der Vikings ihr Können den einheimischen Fans präsentierten, scheiterte dieser Versuch bereits nach nur drei Versuchen. Lions Passverteidiger Durrell Givens fing einen Passversuch vom Wiener Quarterback Bernhard Seikovits ab und trug diesen bis zur 14 Yard Linie der Gastgeber zurück. Ganze drei Spielzüge später bediente Grant Enders seinen Passempfänger Jan Hilgenfeldt mit einem 17 Yard Pass zur 7:0 (PAT T. Goebel) Führung für die Braunschweiger.
Diese erste Führung der Lions sollte aber nicht lange andauern, denn noch im ersten Spielviertel schlugen die Vikings zurück. Yard für Yard arbeiteten sich die österreichischen Hauptstädter besonders mit Pässen von Seikovits auf seine Ballfänger Bubik, Wappl und Bundschuh Richtung Braunschweiger Endzone. Letztendlich war es die Kombination Seikovits auf Bundschuh über 21 Yards, die für den 7:7 (PAT S. Daum) Ausgleich sorgte. Mit einem weiteren Punt der Lions von Christian Bollmann im nächsten Angriffsdrive ging es in das zweite Quarter. Der zweite Spielabschnitt war geprägt von den Verteidigungsreihen beider Teams. Keine der jeweiligen Offensivabteilungen schaffte es weitere Punkte auf Scoreboard zu bringen. Highlights des Viertel waren neben einem vergebenen 37 Yard Fieldgoal der Vienna Vikings ein Sack am Wiener Spielmacher von Rückkehrer im Kader der New Yorker Lions, Patrick Finke und eine weitere Interception der Passverteidgung der Löwen durch Mulalick Bangura. Somit ging es mit dem ausgeglichenen Spielstand von 7:7 in die Halbzeitpause.
Der erste Angriffsdrive nach der Pause gehörte den Gastgebern aus Wien. Zwar gelangten die Vikings bis knapp an die 40 Yard Linie der Lions, doch dort musste man sich erneut vom Angriffsrecht per Punt trennen. Besser lief es für die New Yorker Lions. Mit präzisen Pässen von Grant Enders auf seine Receiver Hilgenfeldt und Römer, sowie kraftvolle Läufe von McCants und dem hervorragend aufgelegten Enders selbst, näherten sich die Braunschweiger kontinuierlich der Wiener Endzone. Schliesslich war es Enders selbst überlassen aus einem Yard zum 14:7 (PAT T. Goebel) in die Endzone der Vikings einzulaufen.
Mit diesem Spielstand und der Führung für die Niedersachsen ging es in den letzten und alles entscheidenden Spielabschnitt. Weiterhin lies die Verteidigung der Löwen dem Angriff der Vikings nahezu keine Chance auch nur annähernd in die Nähe der eigenen Endzone zu gelangen. Auch der Angriff der Lions funktionierte nun über große Spielabschnitte wie ein Uhrwerk und bewegte den Ball Yard für Yard über das Feld. Leider schlichen sich aber auch Fehler ins Angriffsspiel und so sorgten insgesamt zwei Fumble, vom sonst so sichern Ballträger David McCants, für unnötige Ballverluste. Stoppen konnte es die Angriffsmaschinerie der Lions aber nicht und so sorgte Grant Enders mit einem Pass über 25 Yards auf Niklas Römer, nach einem sehenswerten vorgetragenen Drive, für das 21:7 (PAT T. Goebel) im letzten Drittel des vierten Spielviertels. Die Vienna Vikings setzten jetzt noch einmal alles auf eine Karte und versuchten in den nur noch wenigen verbleibenden Spielminuten, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Zwar gelang ihnen noch ein Anschluss-Touchdown, nach einem schönen Pass über 15 Yards von Quarterback B. Seikovits auf D. Bubik, zum 14:21 (S. Daum). Doch spätestens nach dem misslungenen Onside-Kick der Wiener, der von Durrell Givens für die Lions gesichert werden konnte und zwei Quarterback-Sacks durch Mamadou Sy, mussten die Vienna Vikings ihre Niederlage eingestehen.
Damit sicherten sich die New Yorker Lions erneut die Möglichkeit mit einem weiteren Sieg im BIG6-Wettbewerb gegen die Mannschaft der Argonautes aus Aix-en Provence am 7. Mai im Eintracht-Stadion in Braunschweig, zum dritten Mal in Folge ins Eurobowl-Finale einzuziehen.
Scoreboard
00:07 17 Yard TD-Pass Grant Enders auf Jan Hilgenfeldt (PAT T. Goebel)
07:07 21 Yard TD-Pass Bernhard Seikovits auf Dominik Bundschuh (PAT S. Daum)
07:14 1 Yard TD-Lauf Grant Enders (PAT T. Goebel)
07:21 25 Yard TD-Pass Grant Enders auf Niklas Römer (PAT T. Goebel)
14:21 15 Yard TD-Pass Bernhard Seikovits auf Dominik Bubik (PAT S. Daum)
(Holger Fricke - New Yorker Lions)
Die Swarco Raiders untermauerten im Big6-Wettbewerb ihren Anspruch auf den diesjährigen Eu- robowl mit einem starken 58-0 Auftritt gegen die Berlin Adler. 2.411 Zuschauer sahen viele Punkte im Berliner Poststadion - jedoch nicht für ihr Heimteam.
Nach dem ersten Viertel lagen die Gäste bereits mit 20 Punkten in Front. Drei Lauf Touchdowns von Swarcos Running Back Milton Knox waren im Prinzip die Vorentscheidung. Nach einem Big Play beim Punt Return über 59 Yards im dritten Quarter standen letztendlich vier Touchdowns für den Importspieler der Innsbrucker zu Buche. Mit 226 Gesamtyards war Swarcos Nummer 4 nicht nur bester Ballträger (11 Läufe für 68 Yards) sondern auch herausragender Receiver (6 Fänge für 99 Yards) seines Teams.
Für die Berliner Defense sollte es ein langer Tag werden. Eine klare Ballbesitzüberlegenheit der Raiders bedeute gleichzeitig, dass die Adler Defense über lange Strecken auf dem Feld stand. Swarcos 470 Total Yards gegenüber 73 Gesamtyards der Adler, sowie 26 First Downs im Vergleich zu 6 First Downs der Berliner sprechen eine deutliche Sprache.
Die Raiders bewiesen vom ersten Drive an, dass sie bereits eine eingespielte Truppe sind. Vor dem ersten Big6-Match in diesem Jahr hatten sie bereits fünf Siege in fünf Spielen erzielt. Am Sonntag folgt der dritte Zu-Null-Sieg hintereinander. Die Berlin Adler standen erstmals 2016 auf dem Spielfeld.
"Wir hatten uns schon mehr ausgerechnet. Aber wahrscheinlich ist das auch das beste Team Eu- ropas", erkannte Berlins Head Coach neidlos die Leistung des Gegners an.
Nach dem frühen 0-20 Rückstand drehte im zweiten Viertel Gäste Quarterback Sean Shelton (21 von 28 Pässen für 282 Yards, 1 TD) richtig auf und erhöhte mit einem Lauf- und Pass-Touchdown die Gästeführung auf 34 Punkte zur Halbzeit. Im dritten Quarter scorten die Raiders durch den be- reits erwähnten einen 59 Yards Punt Return von Milton Knox und ein 46-Yard-Field-Goal von Cle- mens Erlsbacher. Nachdem Raiders Quarterback Sean Shelton im Schlussabschnitt mit seinem zweiten Lauf-Touchdown die 50-Punkte-Marke knackte, durfte Ersatzmann Kyle Callahan als Spielmacher übernehmen und erlief selbst den letzten Touchdown über 6 Yards zum 0-58 End- stand.
Auf Adler-Seite war Head Coach Eric Schramm recht zufrieden mit der Leistung seines jungen Spielmachers. Der erst 19-jährige Quarterback Paul Zimmermann (8 von 17 Pässen für 40 Yards, 2 INT) zeigte auch unter Druck Initiative und harmonierte wie schon in der Adler Jugend im Zu- sammenspiel mit WR Bryan Zerbe (3 für 14 Yards).
"Selbst die zwei Interceptions waren eine Möglichkeit, wo man den Ball hätte fangen können", fand Schramm. "Paul hat zum richtigen Moment die richtigen Entscheidungen getroffen.”
Im Big6-Wettbewerb ist rein rechnerisch für die Adler schon alles gelaufen. Gegen die Schwäbisch Hall Unicorns folgt am kommenden Samstag ein deutsch-deutsches Duell. Die Swarco Raiders hoffen mit einem Big6-Heimsieg in 2 Wochen auf den Einzug in den diesjährigen Eurobowl.
STIMMEN ZUM SPIEL:
Raiders Head Coach Shuan Fatah
"Wir wussten, dass wir einen Vorteil haben, weil wir schon mitten in der Saison waren und einge- spielt sind und das hat man dann auch heute gesehen. Wir haben eine gute Defense, die haben sich gefunden. Wir haben uns hier gut dargestellt, obwohl wir keine Videos hatten. Wir wussten nicht, was die Adler spielen dieses Jahr. Wir hatten dann unsere Basis-Sachen gespielt und die können wir gut. Wir hatten kaum geblitzt und fast nur in Cover- 2 gesessen."
Adler Head Coach Eric Schramm
"Wir hatten uns schon mehr ausgerechnet. Aber wahrscheinlich sind die Raiders ist das auch das beste Team Europas. Wir haben den Score reinbekommen, weil wir in der Offense den Ball nicht halten konnten. Wenn die Defense den ganzen Tag auf dem Feld steht, dann wird es auch für sie schwierig. Wir haben viele Fehler gemacht, aber aus denen kann man Lernen."
SCOREBOARD
1st Quarter
0-7, M.Knox 2 Yard Lauf (PAT C.Erlsbacher)
0-14, M.Knox 6 Yard Lauf (PAT C.Erlsbacher)
0-20, M.Knox 15 Yard Lauf (C.Erlsbacher kick failed)
2nd Quarter
0-27, S.Shelton 4 Yard Lauf (C.Erlsbacher)
0-34, C.Erlsbacher 21 Yard Pass von S.Shelton (PAT C.Erlsbacher) 3rd Quarter
0-41, M.Knox 59 Yard Punt Return (PAT C.Erlsbacher)
0-44, C.Erlsbacher 46-Yard-Field-Goal
4th Quarter
0-51, S.Shelton 3 Yard Lauf (C.Erlsbacher)
0-58, K.Callahan 6 Yard Lauf (C.Erlsbacher)
Björn Hesse - AFC Berlin Adler e.V.

Es war der erwartet starke Gegner aus Siegen, der erst neu in die Oberliga aufgestiegen ist. Nach einer erfolgreichen Vorbereitung der Riders Footballer, sah man sich auch gegen die Siegener gut gerüstet und wollte im ersten Saison- und Heimspiel auch die ersten Punkte einfahren. Unglücklicherweise kam alles anders.
Es war bis zum Schluss ein knappes und spannendes Spiel, das die etwa 200 Zuschauer bei recht unangenehmen Temperaturen verfolgten. Die Willicher Footballer haben zwar 30 Punkte erzielen können, jedoch haben die Siegen Sentinels 33 Punkte gesammelt und das Spiel so für sich entschieden. Die Riders haben es sich jedoch selbst zuzuschreiben, da es über weite Teile des Spiels ein regelrechtes Flaggenfestival (Strafen bei Regelübertretung) gab. Die Undiszipliniertheit hat die Mannschaft immer wieder zurückgeworfen, und das auch in ganz wichtigen Situationen, sodass die Siegener einen Vorteil daraus ziehen konnten. Ganz besonders ragte der Running Back (balltragender Läufer) der Sentinels heraus, da er fast zu allen Punkten der Gäste beitrug. Aus Willicher Sicht war man sich einig: "Wir haben ihn einfach nicht in den Griff bekommen. Er war der Schlüssel zu deren Erfolg."
Zudem konnte man nicht an die gewohnt starke Leistung aus der Vorbereitung anknüpfen. Head Coach Jörg Hintzen sagte enttäuscht: "Wir haben uns das einfach nicht verdient heute, die Gegner waren schlichtweg hungriger als wir und das ist beim Football tödlich. Wir haben die Spieler gewarnt, das wir mit der Vorbereitung noch nichts erzielt haben."
Der Saisonauftakt ist zwar gescheitert, jedoch möchte man nächste Woche Samstaggegen die Devils in Gelsenkirchen für Wiedergutmachung sorgen. Das haben sich alle mit ihrem Slogan "Earn the Moment" (den Moment verdienen) auf die Fahne geschrieben und möchte sich den Sieg verdienen.
(Samet Yilmaz - Schiefbahn Riders)
Foto: Oliver Jungnitsch
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