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Gut gespielt, aber dennoch verloren - Am Wochenende waren gleich zwei Teams der Wuppertal Greyhounds Jugend aktiv.
Am Samstag musste die U16 der Bergischen gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bielefeld ran.

Die U16 der Wuppertal Greyhounds zeigten ein starkes Spiel - Foto:Brinsa
Schon im ersten Drive der Partie erreichten die Bielefeld Bulldogs mit einem Lauf und anschließender TPC die schnelle 0:8 Führung. Es war anzunehmen dass es gegen den Ligakrösus aus Westfalen eine dicke Packung setzt, die jungen Greyhounds ließen sich jedoch davon nicht beeindrucken und zeigten gerade in der ersten Halbzeit welches Potenzial in der jungen Truppe steckt. Schnell wurde der Anschluss zum 6:8 geschafft. Die Defense hielt alle Bemühungen der Bulldogs in Schach und so waren es die Hausherren die mit einem schönen Lauf im zweiten Quarter sogar zur 12:08 Pausenführung erhöhen konnten.
Mit diesem Pausenstand hätte wohl keiner gerechnet und das Team war hoch motiviert endlich den ersten Sieg einzufahren. Leider wurde wie schon im letzten Spiel gegen die SG Devils/Chargers das dritte Quarter etwas verschlafen. Die Bulldogs zogen mit zwei TDs und einer TPC auf 12:22 davon. Und ähnlich wie auch im letzten Spiel fanden die Jungs zurück ins Spiel und konnten bis auf einen Safety das vierte Quarter gegen einen starken Gegner ausgeglichen gestalten. Letztendlich musste man sich dem Gast aus Bielefeld mit 12:24 geschlagen geben.
Auch die U19 die am Sonntag gegen die Schiefbahn Riders antraten konnten lange mithalten und verloren am Ende mit 06:26

War kaum zu stoppen von den Wuppertal Greyhound: RB #36 der Schiefbahn Riders
Auch hier konnten die Bergischen nach einem schnellen Rückstand mit einem 80yards Run zum 6:6 ausgleichen. Überhaupt war die erste Halbzeit extrem umkämpft von beiden Teams. Immer wieder konnten die Gäste Ihren erst vor kurzen aus den USA zurück gekehrten RB erfolgreich in Szene setzen. Die Verteidigung der Greyhounds hatte alle Hände voll zu tun den knapp 100 kg schweren und sehr schnellen RB von der eigenen Endzone fernzuhalten.
Dennoch konnte ein weiterer TD kurz vor der Halbzeit nicht verhindert werden und so gingen die Greyhounds mit einem knappen Rückstand von 06:12 in die Pause.
Nach der Pause lief dann fast alles bei den Riders über Ihre #36, die Verteidigung wurde zunehmend von den stetig kraftvollen Läufen zermürbt.
So konnten die Riders in Halbzeit zwei noch zwei TDs und die jeweiligen TPC zum 06:26 Endstand verbuchen.
Dennoch sind beide Niederlagen für die Coaches kein Grund zum Pessimismus.
Wir arbeiten hart und gut im Training so HC Jesse Moore, für so wenig Football Erfahrung vieler Spieler die erst vor einigen Monaten mit dem Sport begonnen haben können wir mit den gezeigten Leistungen durch aus zufrieden sein.
Die U16 geht nun in die Sommerpause und trifft zum Rückrundenstart am 28.08. in Remscheid auf den Amboss. Die U19 absolviert am Samstag den 25.06. ihr letztes Hinrunden Spiel bei den Aachen Vampires.

Die 2. Herrenmannschaft der Troisdorf Jets reist am Samstag nach Düsseldorf. Die Panther nennen ihr zweites Team ebenfalls intern „Prospects“, so dass es zum Aufeinandertreffen zweier Perspektivteams kommt.
Die Raubkatzen haben momentan einen Sieg weniger auf dem Konto, als die Jets II, und stehen auf dem vorletzten Tabellenrang.
Die Jets Prospects werden ihren Gegner jedoch keinesfalls unterschätzen, denn mit einem Sieg könnte man sich weiter im mittleren Tabellendrittel etablieren.
In der laufenden Verbandsliga-Saison, ist dies das erste Aufeinandertreffen beider Teams. Kickoff im Stadion Benrath (Karl Hohmann Straße) ist um 15 Uhr.
Keine Pause für die Troisdorf Jets. Zum vorletzten Spiel vor der Sommerpause treten die Troisdorfer Footballer am kommenden Sonntag, den 19. Juni 2016, auswärts gegen die Cologne Falcons an.

Die Jets-Defense wird wieder Schwerstarbeit leisten müssen (Foto: Oliver Jungnitsch)
Die Kölner Falken haben das Hinspiel in Troisdorf vor zwei Monaten knapp mit 49:41 für sich entschieden und damit ihre Siegesserie aus der aktuellen und der vorherigen Saison weitergeführt. In der laufenden Saison musste das Team um Head Coach Markus Radke dann jedoch gleich zwei Niederlagen in Folge verkraften. Gegen Solingen (7:21) und gegen Langenfeld (20:21) zogen die Domstädter den Kürzeren. Ähnlich wie bei den Jets, scheint es nach dem Sieg der Kölner am vergangenen Wochenende gegen Aachen (13:7) aber wieder aufwärts zu gehen und die Falken haben sogar die Tabellenführung in der Regionalliga NRW übernommen.
Bei den Troisdorf Jets bleibt die Personalsituation weiterhin extrem angespannt. Auf fast allen Positionen gibt es angeschlagene oder verletzte Spieler, die nur schwer zu ersetzen sind.
„Es ist einfach eine Seuchensaison für uns“, sagt Head Coach Andreas Heinen. „In der vergangenen Woche konnten wir uns mit Running Back Hendrik Steinsträßer immerhin noch Hilfe aus der 2. Mannschaft holen. Das geht am Sonntag aber nicht, da die Prospects selbst ein Spiel haben. Ab jetzt heißt es Augen zu und durch!“
Die Jets müssen zudem auch noch auf Defense Tackle Bernhard Meyer verzichten, der sich am Dienstag im Training schwer am Unterschenkel verletzt hat.
„Berni ist sehr beliebt in der Mannschaft und sorgt ständig für gute Stimmung“, so Heinen. „Seine Verletzung tut mir richtig leid. Der wird uns am Sonntag fehlen.“
Die Jets-Trainercrew muss sich also einiges einfallen lassen, um die Falcons vielleicht doch ins Trudeln zu bringen. Vor allem die Offense der Kölner ist mit ihrem präzisen Passspiel jederzeit brandgefährlich. Quarterback Robert Demers zog sich jedoch im Spiel gegen die Aachen Vampires eine Verletzung zu und es ist unklar, ob er gegen die Jets auflaufen kann. Aber auch sein Ersatzmann Martin Kohlstadt kann für viel Wirbel sorgen, was er gegen Aachen bereits bewiesen hat.
Seit 2013 haben die Cologne Falcons kein Heimspiel mehr verloren. Das zu ändern ist für die Jets schwierig, aber auch nicht völlig unmöglich.
Troisdorf Jets @ Cologne Falcons
Datum: Samstag, 19. Juni 2016
Kickoff: 15 Uhr (Ostkampfbahn, Köln)
Andreas Heinen - Troisdorf Jets
Die Düsseldorf Panther straucheln - die Dresden Monarchs wollen den Sieg!

Das Punktefestival des vergangenen Wochenendes war einerseits ein Erlebnis für alle mitgereisten Dresdner und anwesenden Hildesheimer Footballfans. Der überraschend touchdownreiche 77:49-Erfolg der Monarchs zeigte jedoch auch die aktuellen Schwächen der Dresdner Footballer deutlich auf. Offensiv grandios, defensiv etwas wacklig – so präsentierten sich die Königlichen gegen einen durchaus starken Aufsteiger. Licht und Schatten wechselten gegen die Hildesheim Invaders fast im Minutentakt. Beim kommenden Heimspiel, dem „Glöckner-Gameday“ gegen die mehrfachen Deutschen Meister der Düsseldorf Panther ist nun Konzentration und Konsequenz gefragt. Schließlich gilt es, gerade im heimischen Heinz-Steyer-Stadion (Kickoff: 15 Uhr) keine unnötigen Gastgeschenke zu verteilen.
Der langjährige Monarchs-Sponsor, die Adrian Glöckner Automobile GmbH lädt zum großen Football-Spektakel in das Dresdner Heinz-Steyer-Stadion. Um 13.30 Uhr öffnen sich die Stadiontore und dann wird Glöckner Automobile nicht nur die neusten Fahrzeuge vorstellen, sondern auch für alle Footballfans ein ganz besonderes Gewinnspiel im Gepäck haben. Verlost wird ein originales Game-Jerseys unseres Quarterbacks Brandon Connette mit der Rückennummer 15. Die Teilnahme am Gewinnspiel lohnt sich also.
Ein Spektakel wie das 77:49 der Dresden Monarchs gegen die Hildesheim Invaders am vergangenen Sonnabend sind aus Fansicht beste Werbung für den Sport. Dresdens Cheftrainer John Leijten gefiel das muntere Hin und Her jedoch deutlich weniger. „Die gezeigte Offensivleistung unseres Kaders war beeindruckend, ganz ohne Frage. Über unsere Leistung in der Defensive dürfen wir jedoch nicht glücklich sein. Wir hatten das Spiel eigentlich früh entschieden, führten nach dem ersten Viertel bereits 21:0. Im Anschluss geben wir unserem Gegner unnötigen Aufwind, machen Fehler, lassen uns verunsichern und verlieren in der Verteidigung völlig den Tritt. Nicht jede Mannschaft wird uns 77 Punkte erlauben. 49 Zähler eines Gegners bedeuten im Großteil der GFL-Partien die sichere Niederlage“, moniert Dresdens Cheftrainer John Leijten.
Zum „Glöckner-Gameday“ soll sich ein ähnliches Auf und Ab auf keinen Fall wiederholen. Erneut geht es gegen ein Team des Tabellenkellers. Erneut muss Dresden mit der sichtlich ungeliebten Favoritenrolle Vorlieb nehmen. Keines ihrer vier bisherigen Punktspiele konnten die einst so starken Düsseldorf Panther in dieser Spielzeit für sich entscheiden. Ausnahmslos gegen Teams der unteren Tabellenhälfte kassierten die Raubkatzen Niederlage auf Niederlage. Hildesheim (20:51), die Berlin Adler (39:42) sowie die Hamburg Huskies (20:31, 40:50) bezwangen den sechsfachen Deutschen Meister zum Teil deutlich. Vieles spricht dafür, dass Düsseldorf in dieser Spielzeit der Abstieg droht. Umso wichtiger ist es, gerade gegen einen solchen Außenseiter die Zügel fest in den eigenen Händen zu behalten. Offensive und Defensive sind nun gefragt.
„Ich erwarte am kommenden Sonnabend eine konzentrierte Leistung aller Mannschaftsteile“, fordert John Leijten unmissverständlich. Noch vor den Playoffs müssen die Monarchs ihre aktuelle Abwehrschwäche überwunden haben. Mit im Schnitt 28,6 gegnerischen Punkten pro Partie machen sich die Königlichen das Leben selber schwer. „Wir müssen unsere Offensive entlasten, wollen wir im Titelkampf eine ernstzunehmende Rolle spielen“, erwartet Leijten nur zu Recht. Schon gegen Düsseldorf ist hierfür eine deutliche Leistungssteigerung von Nöten. Diesen Samstag, 18. Juni 2016, „Glöckner-Gameday“, KickOff 15 Uhr, Heinz-Steyer-Stadion, Tickets unter: https://goo.gl/GhD3SR
Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.
Knappe Niederlage für die Ritterhude Badgers

Nur eine Woche lag zwischen dem Hin- und dem Rückspiel der Bielefeld Bulldogs und der Ritterhude Badgers. Dieses Mal reisten die auf eine Revanche brennenden Bulldogs nach Bielefeld, die durch eine Trainerentlassung unter der Woche auch beflügelt in die Partie starten konnten.
Der erste Drive im Spiel gehörte den Badgers, allerdings nicht lange, denn der Bulldogs Defense gelang eine tolle Interception und die Offense verwandelte die gute Position durch einen Touchdown auch direkt in etwas Zählbares – 0:7.
Offense Coordinator und zugleich Quarterback Ryan Cieplinski hatte allerdings die richtige Antwort parat und konnte seine Mannschaft das Feld herunter führen, bis er selbst die letzten Meter in die Endzone fand und somit den Spielstand zwischenzeitlichen ausgleichen konnten.
Nach einem erzwungen Punt der Badgers Defense, kamen auch die Badgers in die Position den Ball zu punten. Durch kleine Verwirrungen beim Snap, gelang es den Bulldogs den Ball zu blocken und an der Ritterhuder 10 Yard Line für sich zu sichern.
Vor knapp 800 Zuschauern, war nun zu erkennen, wie durch diese Aktion das Momentun auf die Seite der Gäste umschlug und so gelang es den Bielefeldern den Spielstand auf 07:21 zu erhöhen, bis sich die Badgers in die Halbzeit retten konnten.
Nach motivierenden Worten der Coaches, war es letztendlich die erste Aktion in der zweiten Halbzeit, die für die endgültige Willenskraft der Gastgeber sorgte, die 14 Punkte Rückstand, wie im Hinspiel, wieder aufzuholen. Dem Special Team der Badgers gelang es, einen Ballverlust des Returnes beim Kickoff zu erzwingen und im darauf folgenden Angriff war es erneut Cieplinski, der den Ball in die Endzone trug. Der anschließende PAT konnte geblockt werden und somit stand es 13:21.
Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Seiten, bei dem es zu erst die Gäste waren, die einen Touchdown erzielten, ehe die Badgers durch einen langen Lauf von Tevin Hanley und eine gelungende 2-pt Conversion von Ryan Cieplinski, den Anschluss auf 21:28 wieder herstellten.
Richtig spannend wurde es erneut nach einer fulminanten Aktion des Badgers Special Teams, in der Dennis Nestler reaktionsschnell den Punt Fake der Gegner erkannte und vor dem neuen ersten Versuch stoppen konnte.
Diese gute Feldposition wusste genutzt zu werden und so krönte Ryan Cieplinski sein alles in allem gutes Spiel mit seinem nächsten Touchdown und einer anschließenden 2-pt Conversion und der erste Führung der Gastgeber in diesem Spiel mit 29:28.
Diese Freude hielt allerdings nicht lange an, denn den Bulldogs gelang ein langer Lauf über die rechte Seite bis in die Endzone zum Spielstand von 29:34. Nun waren die Bulldogs auf eine 2-pt Conversion angewiesen, um den direkten Vergleich aus dem Hinspiel auszugleichen. Der Bulldogs Quarterback versuchte einen kurzen Pass auf die rechte Seite, der Pass konnte aber von Marc Dora abgewehrt werden.
Die anschließenden langen Bälle der Badgers fanden leider keinen Abnehmer mehr und die Gäste wollten den Sieg nicht mehr riskieren und ließen die Zeit auslaufen. Somit blieb es beim 29:34 für Bielefeld. Nach der enttäuschenden knappen Niederlage, suchte Headcoach Markus Meckes noch etwas positives nach diesem Spiel und fand es: „Diese zwei Punkte Vorsprung im direkten Vergleich könnten am Ende noch goldwert sein.“
Mirko Morisse - Ritterhude BADGERS
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