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Am Samstag wollte und konnte die U16 der Typhoons es den älteren Schülern des TFG gleichtun. Gegen den bis dato Tabellenzweiten Leverkusen Tornados gab es einen in keiner Phase des Spiels gefährdeten 37:00-Erfolg, wobei auch in dieser Partie insbesondere der Auftritt im ersten Quarter beeindruckte.
U16 Typhoons Linebacker Frederic Boßmann 52 bei einer seiner zwei Interceptions - Foto: Michael Pfaff
So startete bereits im ersten Play der Begegnung Running Back Junkai Ding zu einem unwiderstehlichen 80-Yard-Lauf in die Endzone der Gäste durch, bevor die Zeit der beiden abwechselnd eingesetzten Typhoons-Quarterbacks Max Bühling und Florian Liebau begann. Drei Pässe von ihnen führten noch vor dem ersten Seitenwechsel zu drei weiteren Touchdowns durch die Wide Receiver Alexander Ehrensberger und Paul Zschäbitz sowie durch Running Back Romeo Witzel, die Kicker Arian Ghorbani jeweils mit erfolgreichen PATs veredeln konnte. Dazwischen lagen zwei Interceptions durch Linebacker Frederic Boßmann, die jeweils die Typhoons-Offense aufs Spielfeld zurückholte.
In der mit 27:00 frühzeitig entschiedenen Partie erhielten dann bereits im zweiten Spielabschnitt verstärkt auch die Backups Spielzeit, wobei insbesondere Defense Back Veikko Stempelmann mit seiner Interception sowie die Wide Receiver Finn Schnitzler und Florian Leimssmer Akzente setzen konnten. Für Punkte reichte es allerdings nicht, da auch ein erster Versuch eines 30-Yard-Fieldgoals knapp scheiterte.
Kurz vor Ende des dritten Quarters klappte es dann allerdings mit dem zweiten Versuch. Aus derselben Entfernung markierte Kicker Arian Ghorbani das 30:00. Für das Inkrafttreten der Mercy Rule sorgte im letzten Spielabschnitt erneut Junkai Ding mit seinem 22-Yard-Lauf in die Leverkusener Endzone, nachdem zuvor Wide Receiver Jannik Jürgensen sein Team mit einem artistischen Catch in eine günstige Feldposition gebracht hatte. Für den Endstand von 37:00 sorgte dann Kicker Arian Ghorbani.
Mit diesem Sieg bleiben auch die U16 Typhoons verlustpunktfrei und rangieren zum Ende der Hinrunde zwei Punkte vor der Spielgemeinschaft Kerpen Bears & Cologne Falcons. Von daher ist und bleibt in der diesjährigen U16-Oberliga Gruppe West noch alles möglich, zumal die Typhoons die Ende August startende Rückrunde ohne ihre beiden etatmäßigen Quarterbacks werden auskommen müssen. Für Max Bühling und Florian Liebau stehen genauso schulische Auslandsaufenthalte auf dem Programm wie für vier weitere Typhoons, sodass man gespannt sein darf, ob und inwieweit es dem Trainergespann mit Lukas Handlögten und Sebastian Tillmann gelingen wird, diese Ausfälle zu kompensieren.
U16 Typhoons vs. Leverkusen Tornados 37:00 (27:00; 00:00; 03:00; 07:00)
Rather Waldstadion, Düsseldorf, 100 Zuschauer
06:00 80-Yard-Lauf Junkai Ding, PAT failed
13:00 Alexander Ehrensberger nach 10-Yard-Pass Max Bühling, PAT Arian Ghorbani
20:00 Paul Zschäbitz nach 15-Yard-Pass Florian Liebau, PAT Arian Ghorbani
27:00 Romeo Witzel nach 5-Yard-Pass Florian Liebau, PAT Arian Ghorbani
30:00 30-Yard-Fieldgoal Arian Ghorbani
37:00 22-Yard-Lauf Junkai Ding, PAT Arian Ghorbani
Heftige Erschütterungen im Umfeld der Typhoons-Heimspiele des Wochenendes
U19 Typhoons Quarterback Martin Pinter 34 unter Druck - Foto: Michael Pfaff
Gleich fünfmal erwischte es am Wochenende das Schmuckkästchen der TFG Typhoons am Rande des Aaper Waldes. Den Anfang machten am Freitagabend um 19 Uhr THE Typhoons, die Surfband aus dem hohen Norden, die mit ihrem wahrlich irren 60s-Twang-Instrumental-Surf-Highspeed-Sound vor 500 Zuschauern das Stadion zum Beben brachte. Dem Live-Konzert der Band folgte um 20 Uhr der Auftritt der U19-Footballer der TFG Typhoons, die sich auch gegen die Münster Mammuts deutlich durchsetzen konnten. Aus dem Rhythmus bringen ließen sie sich dabei nur kurzzeitig, als gegen 21 Uhr heftige Regengüsse durchs Stadion zogen. Gar wolkenbruchartig fielen diese dann am Samstagmorgen noch vor dem Kick-off der U16-Begegnung TFG Typhoons vs. Leverkusen Tornados aus. So blieben die Ränge weitgehend leer, als sich auch im „Kampf der Naturgewalten“ die tropischen Wirbelstürme vom Theodor-Fliedner-Gymnasium (TFG) gegen die kleinräumigen Luftwirbel aus Leverkusen klar durchsetzen konnten.
Am Freitagabend stand für das Footballprogramm des TFG das Highlight der Saison 2016 auf dem Plan. Zum Auftakt des „Typhoons Double Header Specials“ surften THE Typhoons durchs Rather Waldstadion und stellten dabei nachdrücklich unter Beweis, dass sie weit mehr qualifiziert als alleine ihr Name. Das Ergebnis war, dass sie im Nachgang zum einstündigen Live-Konzert vom Publikum dazu bewogen wurden, den Abend noch zu verlängern. So gab es sowohl in der Halbzeit des „Friday Night Lights Games“ als auch nach Spielschluss Zugaben, die die Zuschauer und -hörer nicht weniger begeisterten als der nachfolgende Auftritt der U19 Typhoons.
Die Mannen von Head Coach Jens Ruffert starteten anschließend gegen die Münster Mammuts im Spitzenspiel Tabellenerster gegen -zweiten wie ein wahrer Wirbelwind. Bereits am Ende des ersten Drives stand ein 7:0 auf dem Scoreboard. Running Back Jannik Glasmacher hatte einen 35-Yard-Pass von Quarterback (QB) Martin Pinter genauso sicher in der Endzone der Mammuts fangen können, wie anschließend Kicker Friedrich Jasper beim Point-after-Touchdown (PAT) das Ei hatte zwischen die Stangen setzen können. Unglückliche Aktionen aufseiten der Gäste sorgten wenig später zunächst für einen Safety, bevor im nachfolgenden Drive der Typhoons-Offense auch noch ein Münsteraner Passverteidiger beim Interception-Versuch den Ball so abfälschte, dass er Wide Receiver Fabian Büßelmann quasi in die Arme fiel. Dieser hatte anschließend wenig Mühe, zum 15:00 in die Endzone der Mammuts zu laufen. Letztere verpassten ihre ersten Punkte beim nachfolgenden PAT denkbar knapp, den sie nicht nur blocken, sondern auch noch weit in Richtung Typhoons-Endzone tragen konnten. Gestoppt wurden sie erst in Höhe der 1-Yard-Linie, als Jonas Boßmann den Münsteraner Ballträger im letzten Moment noch erwischen konnte. Beim anschließenden Kick-Return brillierte zum ersten, aber beileibe nicht zum letzten Mal an diesem Abend, Defense Back Nils Mohrmann, der die Mammuts frühzeitig stoppen konnte. Wenig später war bereits wieder die Typhoons-Offense auf dem Feld, die durch einen 14-Yard-Lauf von Running Back Fabrice Reimann das Ergebnis auf 21:00 stellen konnte. Dass dieser Spielstand auch am Ende des erster Quarters das Scoreboard zierte, dafür sorgte Defense Back Paul Seifert mit einer Interception kurz vor dem Pfiff der Referees.
Das zweite Spielviertel gehörte dann vornehmlich dem einsetzenden Regen, der beiden Teams das Leben erkennbar schwermachte. So resultierte der Halbzeitstand von 26:00 aus einem 24-Yard-Fieldgoal von Friedrich Jasper sowie einem Safety, forciert durch Linebacker Alexander Kraus. Den Schlussstrich unters zweite Quarter zog erneut Paul Seifert, der den Mammuts-Ballträger nach einem 90-Yard-Lauf kurz vor der Typhoons-Endzone noch stoppen konnte.
In der zweiten Spielhälfte war es dann vorbei mit dem Regen, was aber alleine den Typhoons guttat. So konnten Jannik Glasmacher mit einem 10-Yard-Lauf und Kicker Friedrich Jasper bereits kurz nach Wiederanpfiff auf 33:00 stellen, nachdem Letzterer zuvor einen erneuten Fumble der Gäste hatte covern können. Für das Inkrafttreten der Mercy Rule sorgten kurz vor Ende des dritten Quarters wiederum Jannik Glasmacher mit einem 30-Yard-Lauf in die Endzone sowie Running-Back-Kollege Jonas Boßmann, der die anschließende Two-Point-Conversion (TPC) zum 41:00 verwandelte. Letzterer war es auch, der kurz vor Spielende den letzten Touchdown der Partie erlief, bevor Kicker Friedrich Jasper mit seinem PAT für das Endergebnis von 48:00 sorgte.
Mit dem siebten Sieg im siebten Saisonspiel liegen die TFG Typhoons drei Spieltage vor Saisonende weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Regionalliga, nun gefolgt von den Bonn Gamecocks (10:4 Punkte). Weiter geht es für die Fliedner-Schüler mit dem drittletzten Saisonspiel erst nach den NRW-Sommerferien, wenn sie am 28.August bei den Solingen Paladins gastieren.
U19 Typhoons vs. Münster Mammuts 48:00 (21:00; 05:00; 15:00; 07:00)
Rather Waldstadion, Düsseldorf, 500 Zuschauer
07:00 Jannik Glasmacher nach 35-Yard-Pass Martin Pinter, PAT Friedrich Jasper
09:00 Safety
15:00 Fabian Büßelmann nach 41-Yard-Pass Martin Pinter, PAT failed
21:00 14-Yard-Lauf Fabrice Reimann, PAT failed
24:00 24-Yard-Fieldgoal Friedrich Jasper
26:00 Safety
33:00 10-Yard-Lauf Jannik Glasmacher, PAT Friedrich Jasper
41:00 30-Yard-Lauf Jannik Glasmacher, TPC Jonas Boßmann
48:00 23-Yard-Lauf Jonas Boßmann, PAT Friedrich Jasper
Dresden war für die Düsseldorf Panther einmal mehr keine Reise wert. Mit dem klaren 14:61 (6:21, 0:21, 8:13, 0:6) gegen die Monarchs kassierten die Schützlinge von Headcoach Marc Ellgering im fünften Saisonspiel der German Football League ihre fünfte Niederlage.

„Unsere Jungs haben alles gegeben, aber mehr war in dieser Besetzung einfach nicht drin“, resümierte der Düsseldorfer Cheftrainer, der aufgrund von Verletzungen, Krankheit und beruflich bedingten Ausfällen auf gerade einmal 30 Spieler zurückgreifen konnte.
Besonders eklatant machte sich die Personalnot im Defense Backfield bemerkbar. „Da hatten wir nur einen unserer etatmäßigen Spieler zur Verfügung“, sagte Ellgering. So stand das Deutschland-Debüt von US-Boy Michael Wallace, der in der vergangenen Woche als Verstärkung für die Rückraum-Verteidigung verpflichtet worden war, unter keinem guten Stern. Schließlich mussten immer wieder ‚gelernte‘ Angreifer in der Abwehr neben Wallace aushelfen, was die Hausherren schnell erkannten und gnadenlos ausnutzten. So benötigte das Dresdner ‚All-Star‘-Team - der australische Nationaltrainer und Monarchs-Headcoach John Leijten hat außer US-amerikanischen Akteuren auch Nationalspieler aus Australien, Finnland, Ungarn und Schweden im Kader - meist nur vier oder fünf Plays, um die Endzone der Gäste zu erreichen.
Erst als die Gastgeber nach dem 55:6 ihre internationalen Stars in der Schlussviertelstunde schonten, bekam die unermüdlich kämpfende Düsseldorfer Defense die Monarchen einigermaßen in den Griff. Da war das ohnehin kleine Panther-Aufgebot schon noch weiter dezimiert worden: Wide Receiver Feli Manoka musste mit einer Schulterverletzung zuschauen und Linebacker Dennis Forst erlitt eine Knieverletzung.
Dadurch kam sogar Manuel Engelmann zu seinem Debüt als Abwehrspieler: Der sonstige Pass-Empfänger und Spielmacher half als Outside Linebacker aus. „So wie ihn mussten wir fast ein Dutzend Jungs auf Positionen einsetzen, die sie vorher noch nie gespielt und noch nicht einmal trainiert haben“, erklärte Ellgering, „dass sie trotzdem alles für die Mannschaft gegeben und nie aufgegeben haben, zeigt den tollen Team Spirit.“ Den bewies auch die Offense Line. „Wegen Krankheit und beruflichen Terminen hat keiner der fünf O-Liner diese Woche trainieren können, aber sie haben alle durchgehalten“, lobte der Panther-Headcoach die ‚starken Jungs‘. Dank ihnen legten die Düsseldorfer im ersten Viertel wenigstens eine beeindruckende Angriffserie mit zwölf Plays hin, die Jeremiaha Gates mit einem kurzen Lauf zum ersten Gäste-Touchdown abschloss. Beim zweiten Düsseldorfer Touchdown zeigte der erst 20-jährige Aziz Rebai seine Qualitäten als Ex-Leichtathlet und sprintete seinem Dresdner Gegenspieler geradezu spielerisch leicht davon.
Dresden Monarchs – Düsseldorf Panther 61:14 (21:6, 21:0, 13:8, 6:0)
7:0 Joe Bergeron, 7-Yard-Lauf, PAT Franz Kammel; 1:29 Minuten gespielt
14:0 Sebastien Sagne, 15-Yard-Pass von Brandon Connette, PAT Franz Kammel; 4:07
14:6 Jeremiaha Gates, 3-Yard-Lauf, TPC Pass abgefangen; 8:30
21:6 Mike Schallo, 1-Yard-Pass von Brandon Connette, PAT Franz Kammel; 10:22
28:6 Mike Schallo, 42-Yard-Pass von Brandon Connette, PAT Franz Kammel; 12:18
35:6 Sebastien Sagne, 25-Yard-Pass von Brandon Connette, PAT Franz Kammel; 15:08
42:6 Micky Kyei, 5-Yard-Pass von Brandon Connette, PAT Franz Kammel; 22:32
48:6 Sebastien Sagne, 5-Yard-Pass von Brandon Connette; 28:46
55:6 Joe Bergeron, 12-Yard-Lauf, PAT Franz Kammel; 33:28
55:14 Aziz Rebai, 62-Yard-Pass von Clark Evans, Two-Point Conversion: Jeremiaha Gates fängt Pass von Clark Evans; 34:22
58:14 Florian Finke, 41-Yard-Fieldgoal; 37:28
61:14 Florian Finke, 24-Yard-Fieldgoal; 47:41
Düsselldorf Panther - Jürgen Nitsch
Die Dresden Monarchs haben erneut einen überzeugenden Sieg eingefahren. Gegen die bisher sieglosen Düsseldorf Panther gewannen die Sachsen am Samstag mit 61:14 (21:6/21:0/13:8/6:0).

Wieder gewonnen. Wieder gegen einen Underdog. Wieder viele Punkte gemacht. Aber diesmal vor allem hinten dicht gehalten! Soweit das Fazit schon zu Beginn. Mittlerweile ist man von der Monarchs Offense so ein Touchdown-Gewitter fast schon gewohnt. 71 gegen Berlin, 56 gegen Kiel, 77 gegen Hildesheim. 281 Punkte standen schon vor dem Match gegen die Düsseldorf Panther auf der Haben-Seite. Mehr hat keiner in der GFL bisher. Der Haken in der letzten Woche beim Aufsteiger Hildesheim waren die 49 Punkte, die man zugelassen hat. Das musste unbedingt besser werden. Und es wurde, beim Glöckner-Gameday im heimischen Heinz-Field!
Dresden begann gewohnt druckvoll. Kaum vier Minuten waren gespielt, da lagen die Monarchs schon mit zwei Touchdowns vorn. Joe Bergerand stand als erster in der Endzone. Später bediente Brandon Connette Sebastien Sagne mit einem Pass bis kurz vor die Endzone und der läuft unbedrängt die letzten Schritte zum zweiten Touchdown. Beide Male war dazu Franz Kammel beim Extrapunkt erfolgreich – Zwischenstand 14:0.
Dann Düsseldorf. Die Panther sind weiter nicht zu beneiden. Seit zwei Jahren kämpfen sie gegen Pech, Personalnot, Verletzungen und anderen Unwillen. Eine Season mit nur einem Sieg war die magere Ausbeute. Und auch in diesem Jahr läuft es gar nicht. In ihrem zweiten Drive beim Spiel in Dresden kam sowas wie Hoffnung auf. Womöglich hatten sie im Hinterkopf, wie schwer sich Dresdens Verteidigung noch vor einer Woche in Hildesheim getan hatte. Jedenfalls lief es plötzlich. Clark Evans, laufstarker Spielmacher der Panther, dirigierte seine Offense gut übers Feld. Mit einer Passbehinderung stießen die Monarchs den Düsseldorfern das Tor zum Anschluss weit auf. Und sie liefen dankend hindurch. Jeremiah Gates mit dem ersten Touchdown. Der Extrapunkt ging schief – 14:6. Das war es dann aber auch an Gastgeschenken. Bis kurz vor dem Schlussviertel punktete nur noch Dresden. Vier weitere Touchdown-Pässe von Brandon Connette noch in Halbzeit eins – auf Hendrick Hinrichs, Mike Schallo, Micky Kyei und erneut auf Sebstien Sagne. Halbzeitstand: 42:6!
Auch nach dem Wechsel weiter Dresden am Drücker. Zunächst Sagne mit seinem dritten Touchdown-Catch. Dann Runningback Bergeran mit seinem zweiten Touchdown.
Erst dann, gut anderthalb Minuten vor dem letzten Wechsel, die nächsten Punkte für Düsseldorf. Clark Evans mit einem langen Pass auf Aziz Rebai. Dazu die Conversion auf Jeremiah Gates – Zwischenstand 55:14. Doch da war das Spiel schon gegessen. Dresden wechselte durch. Und legte noch zwei Fieldgoals von Florian Finke nach. Eins aus 41, das zweite aus 24 Yard Entfernung. Endstand: 61:14.
Dresden hat auch diese Aufgabe gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte souverän gelöst. Der Angriff läuft weiter auf Touren, die Verteidigung steht sicher. Als nächstes wartet das Derby in Berlin – am kommenden Sonntag bei den Adlern.
Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.
Mit 52:49 gewannen die Kiel Baltic Hurricanes ihr Heimspiel zum Auftakt der Kieler Woche gegen die Hamburg Huskies. 2.744 Footballfans sahen dabei einen spannenden Schlagabtausch der beiden Nord-Teams. Die Hurricanes starteten besser in die Partie, führten zur Halbzeit mit 26:14 und legten auch nach der Pause zunächst weiter vor. Doch die Hamburger zogen nach und hielten die Partie spannend.
„Wir hatten zwei gute Trainingswochen vor diesem Spiel. Wir wussten, dass dieses Spiel ganz anders werden würde als die erste Begegnung im April und ich bin stolz auf die Jungs“, so Hurricanes Head Coach Marcus Herford. „Aber wir haben noch jede Menge Arbeit vor uns, bevor wir nächste Woche die Lions empfangen.“
Ute Schönherr eröffnete das Spiel wieder mit der Nationalhymne, die an diesem Tag auf den letzten Tönen von einem Stadionüberflug durch den Luftsportverein Kiel gekrönt wurde. Mit drei Cessna 172 in Formation überflogen die LSV-Piloten das Kilia Stadion unter dem Jubel der Zuschauer, bevor Ministerpräsident Torsten Albig den Münzwurf zur Seitenwahl vornahm.
Die Hurricanes erwischten den besseren Start in die Partie. Die Defense zwang die Huskies im ersten Ballbesitz nach drei Spielzügen zum Punt. Die Kieler Offense konnte dagegen ihre erste Angriffsserie mit Punkten abschließen. Xavier Mitchell fing den ersten Touchdownpass von Logan Schrader. Der PAT gelang nicht. Auch den nächsten Drive der Hamburger beendete die Hurricanes Defense schnell, als Aaron Boadu Hamburgs Quarterback Jerry Lovelocke den Ball abnehmen konnte. Schrader dankte es ihm mit einem 40-Yard Touchdownlauf. Der Extrapunktversuch von Benedikt Englmann zur 13:0 Führung gelang. Anschließend arbeiteten sich die Huskies vor allem durch Läufe ihres Spielmachers Lovelocke über das Feld. Mit einem Pass über 25 Yards auf Kwame Ofori erzielten die Huskies schließlich ihre ersten Punkte. Marvin Amankwah kickte den Extrapunkt zum 13:7 aus Kieler Sicht.
Im zweiten Viertel wechselten sich die Teams mit dem Punkten ab. Zunächst lief Kiels Christopher McClendon über 70 Yards der Hamburger Defense davon, dann legte Lovelocke nach, bevor Logan Schrader zum 26:14 in die Endzone der Gäste lief. Damit gingen die Hurricanes mit zwei Scores Vorsprung in die Halbzeit und legten auch nach der Pause direkt nach. Doch mit einem weiteren Touchdown von Jerry Lovelocke und einem Interception Return Touchdown durch Victor Philippi kamen die Huskies zum Ende des dritten Quarters auf 29:32 heran und die Partie ging in ein spannendes Schlussviertel, in dem der muntere Schlagabtausch weiter ging.
Xavier Mitchell fing einen weiteren Touchdownpass und auch gleich die anschließende Two-Point Conversion von Schrader zum 40:29. Doch die Huskies arbeiteten sich mit Läufen von Kyle Harbridge über das Feld und legten mit einem Pass von Lovelocke auf Friedrich Nickel wieder nach. Nun griff Hurricanes Head Coach Marcus Herford in die Trickkiste. Schrader übergab den Ball an Xavier Mitchell, der ihn dann quer über das Feld zurück zu seinem Quarterback warf. Von dort trug dieser ihn über 40 Yards zum Touchdown zum 46:35. Lovelocke legte erneut nach und Kiels Chris McClendon antwortete prompt mit einem 75-Yard Touchdownlauf. Zunächst beendete Thiadrich Hansen den nächsten Hamburger Angriff mit einer Interception. Dennoch erneut zogen die Huskies nach einem Kieler Punt noch einmal nach, als Lovelocke seinen Receiver Diego Sanchez mit seinem Pass fand und im Anschluss gleich selbst für die Two-Point Conversion zum 52:49 aus Kieler Sicht sorgte. Daraufhin versuchten die Huskies bei weniger als zwei Minuten zu spielen durch einen Onside Kick selbst wieder in Ballbesitz zu kommen, doch die Canes erobern ihn und können nach einigen Spielzügen schließlich die Uhr auslaufen lassen und ihren so wichtigen dritten Saisonsieg besiegeln.
Am kommenden Samstag empfangen die Hurricanes mit den New Yorker Lions den amtierenden Meister im Kilia Stadion.
Kiel Baltic Hurricanes – Hamburg Huskies 52:49 (13:7/13:7/6:15/20:20)
1. QTR
6:0 #11 Xavier Mitchell, 5-Yard Pass #10 Logan Schrader, PAT failed
13:0 #10 Logan Schrader, 40-Yard Run, PAT #87 Benedikt Englmann
13:7 #81 Kwame Ofori, 25-Yard Pass #14 Jerry Lovelocke, PAT #2 Marvin Amankwah
2. QTR
20:7 #1 Christopher McClendon, 70-Yard Run, PAT #87 Benedikt Englmann
20:14 #14 Jerry Lovelocke, 2-Yard Run, PAT #2 Marvin Amankwah
26:14 #10 Logan Schrader, 9-Yard Run, PAT failed
3. QTR
32:14 #10 Logan Schrader, 25-Yard Run, PAT failed
32:22 #14 Jerry Lovelocke, 2-Yard Run, 2-Pt-Conv #42 Kyle Harbridge
32:29 #27 Victor Philippi, 20-Yard Interception Return, PAT #2 Marvin Amankwah
4. QTR
40:29 #11 Xavier Mitchell, 27-Yard Pass #10 Logan Schrader, 2-Pt #11 Xavier Mitchell
40:35 #7 Friedrich Nikel, 2-Yard Pass #14 Jerry Lovelocke,
46:35 #10 Logan Schrader, 40-Yard Run, 2-PC failed
46:41 #86 Kyle Harbride, 45-Yard Pass #14 Jerry Lovelocke, 2-PC failed
52:41 #1 Christopher McClendon, 75-Yard Run, 2-PC failed
52:49 #19 Diego Arbolda Sanchez, 21-Pass #14 Jerry Lovelocke, 2-PC #14 Lovelocke
Bettina Büll - Kiel Baltic Hurricanes -
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